Sport verbindet Nationen Wir wollen das - Pro Schwerin eV

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Wir Schweriner Informationsblatt des Vereins Pro Schwerin 2/2016 Liebe Vereinsmitglieder, das Jahr neigt sich, wir feiern am 13. Dezember den 21. Jah...

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Wir Schweriner Informationsblatt des Vereins Pro Schwerin 2/2016

Liebe Vereinsmitglieder, das Jahr neigt sich, wir feiern am 13. Dezember den 21. Jahrestag der Gründung unseres Vereins. Dies ist der Zeitpunkt, auf bewegte Sommer- und Herbstmonate in diesem Jahr zurückzublicken. Wir haben gezeigt, dass wir fest in der Stadtgesellschaft Schwerins verankert sind, dass wir uns einmischen und dass wir gehört werden. Herausragendes Beispiel sei hierfür das 1. Internationale Familiensportfest. Fast 200 Teilnehmer waren unserer Einladung gefolgt. Ein Erfolg, der ohne viele Organisatoren und Partner nicht möglich gewesen wäre. Der besondere Dank gilt dabei unserem Vereinsmitglied Dr. Ronald Apitz als Initiator und Motor. Wir haben aber auch unsere Stimme erhoben für ein Archäologisches Landesmuseum in Schwerin, für eine Buga 2025, wir haben dem Stadtgeschichts- und Museumsverein geholfen und mit der Stadtpolitik diskutiert. Über dies und mehr wollen wir in diesem Newsletter informieren. Viel Spaß beim Lesen Werner Hinz Vorsitzender

Sport verbindet Nationen Das erste von Pro Schwerin organisierte internationale Familiensportfest war ein voller Erfolg. Das gemeinsam mit vielen Partnern zusammengestellte Programm wurde sehr gut angenommen. Etwa 200 Gäste waren gekommen, 150 nahmen an den Wettkämpfen im Dosenzielwurf, Basketballzielwurf, Fußballtoreschießen, Slackline, Frisbeezielwurf und Seilspringen teil. Dabei waren Aktive aus Osteuropa, Syrien, der Türkei und aus Deutschland. Auch das Rahmenprogramm, das beispielsweise vom Kinderschutzbund und von den Volleyballerinnen des SSC gestaltet wurde, wurde begeistert genutzt. Unser Motto „Sport schafft Begegnung – Begegnung schafft Freunde“ ist voll aufgegangen. Von den Teilnehmern und von Mitveranstaltern wurde der Wunsch geäußert, im kommenden Jahr erneut ein solches Familiensportfest zu veranstalten.

Wir wollen das Archäologische Museum in Schwerin Wann folgt der zweite Streich? Diese Frage stellte Pro Schwerin mit Blick auf ein vom Bildungsministerium in Auftrag gegebenes Gutachten zum Standort eines Archäologischen Landesmuseums. "Das Technische Landesmuseum ist bereits nach Wismar verlegt worden und kämpft mit schwindendem Besucherinteresse", sagte Vorstandsmitglied Ronald Apitz. "Ein Archäologisches Landesmuseum im IGA-Park, weitab von den Touristenströmen, hätte möglicherweise das gleiche Problem." Gerade mit Blick auf die Welterbebewerbung für das Schweriner Residenzensemble gehöre ein solches Museum in die Landeshauptstadt, so Apitz. "Bisher sind als Standorte für ein Archäologisches Landesmuseum nur Güstrow, Neustrelitz und Schwerin im Gespräch gewesen. Warum wird jetzt Rostock aus dem Hut gezaubert?" Er forderte in der SVZ die Schweriner auf, sich zu wehren und erwartet von den Landespolitikern einer Rückkehr zur Vernunft.

Auf dem Weg zum Weltkulturerbe Der von Pro Schwerin initiierte Welterbeförderverein hat sich in der Stadt etabliert. Gerade wurde der Vorstand mit seinem Vorsitzenden Norbert Rethmann in seinem Amt einstimmig von den Mitgliedern bestätigt. Der Verein habe erfolgreich die Bewerbung für das Residenzensemble als Weltkulturerbe unterstützt, sagte Rethmann. So habe es eine Veranstaltung im Ludwig-Bölkow-Haus gegeben, am Welterbetag sei der Verein aktiv gewesen und habe das Fest der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Anfang Juli unterstützt. Der für die Grundschulen ausgerichtete Malwettbewerb sei sehr gut angenommen worden. Selbstkritisch merkte Rethmann an, dass mehr Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden könnte. Der Verein habe sich jedoch zunächst finden und arbeitsfähig werden müssen. Er kritisierte aber auch das Bildungsministerium. Es könne nicht sein, dass es mehr als ein Jahr dauere, an der Hochschule in Wismar eine Welterbe-Professur einzurichten.

Arbeitsgruppe redet mit Die Arbeitsgruppe Stadtbild/Stadtentwicklung kommt regelmäßig einmal im Monat zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Stadt zu informieren und Anregungen zu geben. Dabei werden, wenn es das Thema erfordert, Fachleute aus Wirtschaft und Verwaltung eingeladen. So wurde beispielsweise mit dem Leiter des Fachdienstes Bauen und Denkmalpflege eine Beschleunigung der Bauantragsverfahren besprochen. Architekt Ulrich Bunnemann (im Bild rechts) machte mit seinen Bauvorhaben Schwimmhalle Lankow und Alte Brauerei bekannt.

Hilfe für die Schleifmühle Die Schleifmühle kann ihre Außenanlagen und die Austellung neu gestalten. Dies wird möglich dank einer 2000-Euro-Spende von Pro Schwerin. „So können wir zusätzliche Fördergelder einwerben“, sagt Ludwig Reh-berg vom Trägerverein. Vereinsvorsitzender Werner Hinz von Pro Schwerin erklärte: „Die Schleifmühle ist Teil des Residenzensembles, mit dem sich Schwerin für die Welterbeliste bewirbt. Deshalb unterstützen wir das technische Denkmal so gut wir können.“

Schwerin braucht eine zweite Buga Pro Schwerin macht sich für eine Bundesgartenschau 2025 stark. Deshalb hat sich der Verein auf die Fahnen geschrieben, die Schweriner Bevölkerung über die möglichen Grundzüge einer nächsten Buga zu informieren. Deshalb wurde gemeinsam mit dem Kultur- und Gartensommer-Verein und der IHK eine Veranstaltung im Ludwig-BölkowHaus organisiert. Zunächst stellte Bernhard Schwarz vom Berliner Büro sinai die Machbarkeitsstudie vor. Anschließend diskutierten Werner Hinz (Pro Schwerin), Dr. Armin Jäger (Kultur- und Gartensommer-Verein), Ulrich Kempf (Buga-2009-Förderverein) das Für und Wider einer zweiten Gartenschau in Schwerin. Auch die Bürger hatten Gelegenheit, ihre Meinung zu sagen. Dabei wurde immer wieder deutlich: Eine neue Bundesgartenschau darf keine Kopie der Buga 2009 werden. Und die Finanzierung muss gesichert werden. Pro Schwerin bekennt sich zu einer Bundesgartenschau 2025 als wichtiges Stadtentwicklungskonzept und als ein weiteres Mittel, die Landeshauptstadt in Deutschland und darüber hinaus bekannt zu machen.

Pro Schwerin mischt sich erfolgreich ein „Zum Entwurf des Managementplanes für das europäische Vogelschutzgebiet „Schweriner Seen“ wurde vom Verein Pro Schwerin e.V. eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben. Diese Stellungnahme wird u.a. von der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin mitgetragen…Die Landeshauptstadt Schwerin, Fachdienst Wirtschaft und Tourismus, hat in ihrer Stellungnahme erklärt, dass sie sich inhaltlich den Hinweisen und punkten der Stellungnahme vom Verein Pro Schwerin e.V. anschließt. Auch die Interessengemeinschaft Schweriner See und Umland weist in seiner Stellungnahme vom Verein Pro Schwerin e.V. mitgetragen werden.“ Das schreibt Alfons Terhalle vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt. In dem im November veröffentlichten Managementplan sind immerhin etwa 80 Prozent der Forderungen, Hinweise und Wünsche unseres Vereins umgesetzt worden. „Dieses für uns gute Ergebnis ist insbesondere Dr. Frank Weichbrodt zuzuschreiben, der sich mit großem Engagement in die Verhandlungen zum Managementplan eingebracht hat“, sagte Vereinsvorsitzender Werner Hinz. „Dafür danken wir ihm ausdrücklich.“ Derzeit geht es um die Formulierung einer Freiwilligen Vereinbarung zwischen dem Land und den Wassersportvereinen zur Umsetzung des Managementplanes.

Bitte vormerken: Unsere Mitgliederversammlung findet am 9. März 2017 von 18 Uhr an im SchleswigHolstein-Haus in der Puschkinstraße statt. Eine separate Einladung wird noch an alle Vereinsmitglieder verschickt.

Pro Schwerin e.V. Vorsitzender: Werner Hinz Mecklenburgstraße 64 19053 Schwerin Telefon: 0385 55 58 580 E-Mail: [email protected] Weitere Informationen im Internet unter www.proschwerin.de