Straubing - Bezirksfischereiverein Straubing eV

Straubing - Bezirksfischereiverein Straubing eV

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Donau

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Straubing Kleine Laber

Hornstorf

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Die Abschnitte bei Straubing weisen trotz der Ausbaumaßnahmen noch vielfältige Lebensraumstrukturen auf. In den Fließstrecken unterhalb Straubings wurden bei Untersuchungen in den 90er Jahren 54 Fischarten nachgewiesen. Aber auch die Altwässer und die Auenbereiche beherbergen einen großen Artenreichtum an Pflanzen und Tieren.

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Deggendorf

Die Donau ist mit einer Länge von 2880 km nach der Wolga Europas zweitgrößter Strom.

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Altwässer sind in der Fischerei ein Synonym für artenreiche Gewässer von höchstem fischereilichen Wert. Sie dienen vielen Fischarten als Weideplätze, Brutstandorte oder Winterruheplätze. Die natürliche Verlandung von Altwässern wird durch menschliches Zutun beschleunigt. Die Fischerei setzt sich deshalb für die nachhaltige Sicherung dieser wertvollen Lebensräume ein.

Spiel- und Sportgelände

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Straubing

5 Lehrtafeln und das Biotop informieren über das Leben in und an der Donau. Mit viel Engagement und Fachwissen hegen und pflegen die Mitglieder des BFV Straubing die ihnen anvertrauten Lebensräume und Lebensgemeinschaften.

Hecht Bis 130 cm / 20 kg Bevorzugt langsam fließende oder stehende Gewässer mit gutem Unterstand (Wurzeln, Sträucher).

Rotauge /

Rotfeder

Bis 40 cm / 1 kg Ursprünglich häufig vorkommender Schwarmfisch im langsam fließenden oder stehenden Gewässer mit reichem Pflanzenbewuchs.

Brachse Bis 75 cm / 6 kg Hat der Brachsenregion, das sind Flüsse mit geringer Fließgeschwindigkeit, ihren Namen gegeben. Leitfisch der Donaustauräume.

Schuppenkarpfen Bis 1 m / 25kg Liebt pflanzenreiche, warme Gewässer, deshalb häufig in den warmen Altwasserbereichen anzutreffen. Die Urform, der Wildkarpfen, lebte in der Donau und ihren Zuflüssen.

Schleie Bevorzugt Gewässer mit schlammigem Untergrund und reichem Pflanzenbewuchs. Verträgt vorübergehend auch Sauerstoffmangel.

Bitterling /

Muschel

Mittels einer Legeröhre, die dem Weibchen während der Laichzeit wächst, werden in den Kiemenraum der Muscheln (Teichoder Malermuscheln) die Eier abgelegt. Das Männchen lässt dann über der Einsaugöffnung der Muschel seine Milch (Samen) ab. Die befruchteten Eier entwickeln sich im Innern der Muschel.

Viele Fischarten sind aufgrund ihrer Lebensweise und Lebensraumansprüche auf frei fließende strukturreiche Gewässerstrecken angewiesen. Hier wird eine kleine Auswahl typischer Arten gezeigt.

Nase Bis 55 cm / 2 kg Lebt meist in kleinen Gruppen; schabt die Nahrung mit dem scharfkantigen Maul von den Steinen ab. Wandert zum Laichen sehr weit in die Flussoberläufe.

Aitel (Döbel) Bis 80 cm / 4 kg Wichtiger Wirtsfisch für die Larven der kleinen Flussmuschel.

Barbe Bis 1 m / 8 kg Gesellig, am Grund lebend; hat der Barbenregion schwach strömende Flüsse ihren Namen gegeben. Unterhalb der Staustufen noch häufig anzutreffen.

Zander Bis 1 m / 12 kg Bevorzugt sandigen oder lehmigen Untergrund und trübes Wasser. Eier werden in sog. “Zandernestern” abgelegt und vom Männchen bewacht.

Huchen 1,3 m / 25 kg Kommt nur im Einzugsgebiet der Donau vor, auch Donaulachs genannt.

Waller Bis 2,5 m / 150 kg Bewohnt größere Flüsse und Staubereiche; hält sich im tiefen Wasser unter Wehren in Bodenlöchern oder im Wurzelgeflecht alter Bäume auf.

Nerfling (Aland) Bis 60 cm / 3 kg Hält sich häufig an der Wasseroberfläche auf.

Schrätzer

Streber

Alle 3 “Donaubarsche” sind in ihren Beständen durch Ausbaumaßnahmen bedroht; kommen nur im Donaugebiet vor.

Zingel Kopfweide

Silberweide

Sumpfdotterblume

Schilfrohr Zungenhahnenfuß

Rohrkolben Pfeilkraut

Igelkolben

Blutweiderich

Froschlöffel

Gilbweiderich Gelbe Teichrose

Larve Larve

Graureiher Größere Brutvorkommen entlang der Donau.

Haubentaucher Bevorzugt reich strukturierte Ufer mit Wasserpflanzen und Gehölzen. Erreicht Tauchtiefen bis 60 Meter.

Kormoran Nicht heimisch, seit 1977 in Bayern brütend; häufig an Donaualtarmen anzutreffen; frisst 400 – 600 g Fisch pro Tag.

Teichhuhn

Blässhuhn

Besiedelt noch kleinste Gewässer (kleine Gräben), an denen das Blässhuhn in der Regel nicht mehr vorkommt.

Reiherente Seit 1930 regelmäßiger Brutvogel in Bayern.

Eisvogel

Nistet an allen Arten stehender oder langsam fließender Gewässer mit reicher Ufervegetation.

Großer Brachvogel Feuchte und wechselfeuchte Wirtschaftswiesen sind die letzten Rückzugsgebiete dieser gefährdeten Art.

Wird wegen seiner Farbenpracht auch fliegender Edelstein genannt; sog. “Stoßtaucher”.

Wachtelkönig Brutgebiete sind Feuchtwiesen in Flussauenbereichen oder weiträumige Wirtschaftswiesen.

Seefrosch Oft mit gelblicher bis grüner Rückenmittellinie; Laich wird in vielen kleinen Ballen abgesetzt, insgesamt 5.000 – 16.000 Eier; bevorzugt größere, nährstoffreiche Gewässer im Bereich der Flussauen, Altarme oder ruhige Flussabschnitte; lauter und klangvoller Ruf, der wie ein kräftiges Lachen wirkt.

Gemeiner Gelbrandkäfer Bevorzugt stehende und langsam fließende Gewässer. Der Käfer ist ein Lauerjäger, der sich von verschiedenen Wirbellosen, Kaulquappen und kranken Fischen ernährt. Larven reagieren auf ihren Beutezügen auf Bewegung, können während der gesamten Larvalentwicklung bis zu 900 Kaulquappen fressen.

Teichmolch Länge 11 cm. Gehört zu den häufigsten Molcharten, besiedelt unterschiedliche Lebensräume, z.B. lichte Wälder oder Wiesen und laicht in fast allen stehenden Gewässertypen. Eier werden einzeln an Wasserpflanzen geheftet, insgesamt 100 – 300 Stück.

Gebänderte Prachtlibelle Fliegt von Mai bis September. Männchen besetzen Reviere am Ufer oder auf Wasserpflanzen, vorzugsweise an Bächen und Flüssen mit Unterwasservegetation.

Ringelnatter Die männliche Ringelnatter erreicht eine Länge von 60 – 80 cm., die weibliche 80 – 100 cm. Lebt im Uferbereich naturnaher Gewässer und Auwäldern; schwimmt und taucht seht gut; nicht giftig.

Große Königslibelle Fliegt von Juni bis August vorwiegend am Ufer pflanzenreicher, stehender Gewässer. Ergreift im Flug Insekten mit den zu einem Fangkorb abgespreizten bestachelten Beinen. Larven leben räuberisch im Wasser.

Karpfenbesatz

Fischerei-Lehrschau

Der Bezirksfischereiverein Straubing e.V. • wurde 1877 gegründet • hat rund 1500 Mitglieder, davon über 70 Jugendliche. Er ist einer der größten Vereine Straubings und gehört zu den mitgliederstärksten Fischereivereinen in Niederbayern • bewirtschaftet über 13 Kilometer Donau, unterteilt in eine interessante Fließgewässerstrecke der Barbenregion, einen artenreichen Stauraum der Brachsenregion und in einen idyllischen Altarm, die Öberauer Schleife, sowie Salmonidengewässer im nahen Bayerischen Wald und drei Baggerseen

Luftbild: Die Öberauer Schleife

• setzt sich für die nachhaltige Sicherung und Verbesserung der Gewässer- und Strukturgüte seiner Gewässer ein • ergreift Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt im und am Gewässer Das jährliche Fischerfest auf dem Vereinsgelände

• bildet zusammen mit dem Fischereiverband Niederbayern amtlich bestellte Fischereiaufseher aus • bietet Fischkochkurse zur Verwertung heimischer Fische an • schult künftige Petrijünger in Vorbereitungskursen für die Fischerprüfung • pflegt die fischereiliche Tradition z.B. mit Gemeinschaftsfischen oder dem Fischerfest, das zu den größten Festen im Straubinger Jahreslauf gehört

Abwiegen nach dem Königsfischen

Auszug zum Gäubodenvolksfest

Die Jugendgruppe

Beim Lehrgang Fischerprüfung

• bilden Jugendliche im Alter von 10 - 18 Jahren • wird von geschulten Jugendleitern betreut • lernt den verantwortungsbewussten Umgang mit den ihnen anvertrauten Naturgütern

Familienfischen

• wird gezielt an die Fischerei und die damit verbundenen Aufgaben herangeführt • erhält dabei Einweisungen in Geräte-, Fischarten-, Gewässer- und Pflanzenkunde • unternimmt Ausflugsfahrten, Gemeinschaftsfischen und Zeltlager • führt Kochkurse, Rutenbauseminare, Bastelabende und Castingturniere durch

Weitere Informationen unter

www.bfv-sr.de

Rund 80% unserer heimischen Fischarten sind in ihrer Existenz bedroht. Für die Fischereiberechtigten besteht die gesetzliche Pflicht, standortgerechte Lebensgemeinschaften zu pflegen und zu sichern. Dieser Auftrag bezieht sich über Gewässer- und Fischbestand hinausgehend auf die gesamte belebte Natur im und am Gewässer. Die Fischereivereine und ihre Mitglieder übernehmen diese Aufgabe sehr gerne und verantwortungsbewusst zugleich. Eine rücksichtsvolle Fischereiausübung als Bestandteil guter fischereilicher Praxis ist dabei selbstverständlich mit der schonenden Nutzung nachwachsender Naturgüter vereinbar. Fischarten- und Gewässerschutz sind somit Bestandteil des Natur- und Umweltschutzes.

Bezirks-Fischereiverein Straubing: Wundermühlweg 7 94315 Straubing www.bfv-sr.de

Herausgeber: Konzept und Text: Gestaltung: Druck:

IMPRESSUM Fischereiverband Niederbayern e.V. Thomas Houdek, Peter Mittermeier, BFV Straubing, Jörg Kuhn Atelier Ziegler, Kitzingen ?

Diese Broschüre wurde gefördert aus Mitteln der Fischereiabgabe