+Streuobstliste Landratsamt Roth 8.9.08_2014

+Streuobstliste Landratsamt Roth 8.9.08_2014

Landratsamt Roth - Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege Weinbergweg 1, 91154 Roth - http://www.landratsamt-roth.de/kreisfachberatung Dipl...

937KB Sizes 0 Downloads 2 Views

Landratsamt Roth - Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege Weinbergweg 1, 91154 Roth - http://www.landratsamt-roth.de/kreisfachberatung Dipl. Ing. Gartenbau (FH) Haberacker, Mail: [email protected]; Tel. 09171/81-1411 Dipl. Ing. Landespflege (FH) Laue; Mail: [email protected]; Tel. 09171/81-1409

STREUOBSTLISTE FÜR DEN LANDKREIS ROTH Obstbäume waren immer ein unverzichtbarer Kulturbegleiter des Menschen. Seit Jahrhunderten gehören Obstwiesen zu den Landschaft prägenden Elementen unserer Kulturlandschaft. Die Römer brachten den Obstbau mit Kulturformen nach Süddeutschland. Es entstanden erste Obstgärten am Rande der Siedlungen. Im 18. und 19. Jahrhundert erfolgte die weitere Ausbreitung in klimatisch günstigen Gebieten. Obstbaumpflanzungen wurden entlang von Wegen, an Äckern und in Weinbergen vorgenommen. Es gab regelrechte "Baumäcker" mit zusätzlichem Anbau von Getreide und Hackfrüchten unter den Obstbäumen. Erst als unter den Bäumen nur noch einfache Grünlandnutzung stattfand, entwickelten sich die heutigen Streuobstwiesen. Durch die Modernisierung und Intensivierung der Landwirtschaft, sowie die sich auch im Obstanbau durchsetzenden modernen Anbauverfahren führten seit etwa 40 Jahren zu einem starken Rückgang der Obstwiesen. Die übrigen, nicht gerodeten Obstwiesen sind oft überaltert und aufgrund fehlender Betreuung in einem ungepflegten, z.T. zusammenbrechenden Zustand. In Bayern finden sich folgende Obstarten in Streuobstwiesen: Apfel, Birne, Kirsche (Süß und Sauer), Zwetsche und Pflaume, Mirabelle, Aprikose, Pfirsich und Walnuss. Die Früchte hochstämmiger Obstbäume bieten eine große Bandbreite an Verwertungsmöglichkeiten wie z.B. Frischverzehr, eingekochtes Obst, Marmelade, Säfte, Weine, Schnaps, Likör oder Dörrobst. Beginnend mit den ersten Süßkirschen über die verschiedenen Pflaumen, Zwetschen und Mirabellen bis zu den letzten Birnen, Äpfeln und Nüssen kann das ganze Jahr über auf frisches, gelagertes oder eingemachtes Obst zurückgegriffen werden. Die Obstbaumbestände prägen nicht nur das Landschaftsbild, sie verbinden auch die unterschiedlichsten Lebensräume miteinander und sind somit wichtige Bestandteile eines Biotopverbundsystems. Durch die Vielfalt der Obstarten, die unterschiedlichen Altersstadien und Strukturen wie zum Beispiel Einzelbäume, Baumreihen und Baumhecken werden in Verbindung mit einer arten- und blütenreichen Krautschicht Lebensräume für bis zu 5000 Tier- und Pflanzenarten gebildet. Vor allem die zum Kern- und Steinobst zählenden Obstarten werden von einer enormen Anzahl von Holz-, Laub- und Frucht fressenden, sowie Nektar sammelnden Insekten und ihren Larven als Wirtspflanze genutzt. Diese ziehen wiederum ihre Parasiten und Jäger aus dem Bereich der Spinnen-, Insekten- und Vogelwelt nach sich. Der Hohlraum von Totholz dient als elementarer Lebensraum für selten gewordene Arten wie: Steinkauz, Spechte, Wendehals, Gartenrotschwanz, Baumschläfer, Bilche und Haselmaus.

Streuobst – Sortenliste LRA Roth, Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege, gez. Felicia Laue

8.9.08/8.2014 1

Streuobstgürtel um Dörfer und Städte, Obstalleen und die flächigen Bestände in hügeligen Lagen haben einen hohen ästhetischen Wert. Höhepunkt ist die Obstblüte, die ganzen Landschaften einen einzigartigen Reiz und einen bedeutenden Erholungswert verleiht. Nur wenige Biotope machen die enge Vernetzung von Natur, Landschaft, Kultur und Ernährung so deutlich wie die Obstwiesen. Als Natur- und Kulturlandschaft sind ihre traditionellen Nutzungsformen vorbildlich an Boden, Klima und Gelände angepasst. Ihre nachhaltige Nutzung dient nicht nur der ökologischen Produktion von Nahrungsmitteln, sondern filtert den Regen, schont das Grundwasser, schützt vor Erosion an Hanglagen und dient der Frischluftproduktion. Für den Artenschutz sind Streuobstbestände wahre Paradiese für bedrohte Arten. Mit zweimaliger Mahd, ohne Mineraldünger oder Pflanzenschutzmittel bieten sie einer enormen Vielfalt an Vögeln, Insekten und Pflanzen eine Heimat. Solch wertvolle Naturräume bleiben uns nur erhalten, wenn naturverträgliches Wirtschaften wie Baumpflegeschnitt, Neupflanzungen und Mahd entsprechend honoriert wird, indem Verbraucher angemessene Preise bezahlen.

Pflanzabstände für Streuobst: bei Halbstämmen mindestens 8 x 8 Meter bei Hochstämmen mindestens 10 x 10 – 12 x 12 Meter

Abkürzungen in der Streuobstliste: H = Hochstamm (Beginn der Krone in 1,80 m Höhe) h = Halbstamm (Beginn der Krone in 1,00 bis 1,20 m Höhe) A = Anfang, M = Mitte, E = Ende, 1 - 12 = Januar bis Dezember

Grundsätze einer Pflanzung s. Skizze

Streuobst – Sortenliste LRA Roth, Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege, gez. Felicia Laue

8.9.08/8.2014 2

STREUOBST - APFELLISTE für schweren Boden, Extensivlagen, Acker

Sorte Charlamowsky

Reichtragender vom Zenngrund (Schafsnase) Lokalsorte

Genussreife 8-9

9 - 10

Danziger Kant (Himbeerapfel)

10 - 1

Bittenfelder Sämling

11 - 3

Kaiser Wilhelm

11 - 3

Wiltshire, Schöner aus Wiltshire

11 - 3

Rheinischer Winterrambour = Teuringer Rambour

12 - 3

Boskoop

1-4

Nordhausen

1-4

Welsch Isner

1-4

Roter Eiserapfel (eine der ältesten Sorten!)

1-6

Boikenapfel

2-5

Bohnapfel = Großer Rheinischer Bohnapfel

3-6

Wuchsstärke des Baumes saftig, nicht zu feucht Tafelapfel, sehr guter stark weinsäuerlich Verwertungsapfel: schwächer bleibt auch nach dem Kochen hell h, H süßsäuerlich, zart Mittelgroß, mittlere Lagen, schwerer Tafelapfel stark aromatisch, saftig, grünlichgelb, Boden, frosthart, robust Verwertung, Most leuchtend rot widerstandsfähig geg. h, H bei zu strengem Krebs, etwas Schnitt Glasigkeit gestreift Schorfanfällig saftig, aromatisch mittelgroß, fett, für raue Höhenlagen, hervorragender schwächer süß, mit milder leuchtend rot, unempfindlich, alle gut Tafel- u. Säure, später Fruchtfleisch durchlüfteten Böden Wirtschaftsapfel h, H mürbe werdend weiß, randlich rötlich geädert weiß, fest, saftig, klein bis mittel, gute Obstlagen, einer der besten Mittel bis stark süß mit auszitronengelb da spät reifend nicht zu Saft- und Mostäpfel h, H reichender Säure sonnenseits raue Lagen, robust und auch als rötlich getuscht langlebig Sämlingsunterlage mäßig, saftig, fett mittelgroß bis Breit anbaufähig, Tafelapfel sehr stark säuerlich süß, groß, grünlich ausreichende Feuchte, Verwertung schwach gelb, leuchtend auf schweren nassen h, H aromatisch rot sonnenseits Böden anfällig für Krebs saftig, süß mittelgroß bis Auch durchlässige, Tafelapfel mittelstark säuerlich, klein, nahrhafte Böden, Verwertung, stark erfrischend gelb widerstandsfähig, Mostapfel h, H schorffest süß mit etwas groß bis sehr gute nahrhafte Tafel- und mittel - stark Säure groß, gelb mit Obstböden, Wirtschaftsapfel leuchtend rot, nicht zu trocken, h, H Fruchtfleisch frostempfindlich, gelblich weiß, anfällig für Mehltau und fest Krebs, nicht Schorf erfrischend mittel bis groß, nährstoffreiche, feuchte Tafelapfel, stark, bis sehr säuerlich, grünlichgelb, Böden (schwer) Verwertung, beste stark genügend süß, stark berostet Backsorte aromatisch h, H saftig, süß Klein - mittel, nährstoffreiche, Tafelapfel, mittelstark säuerlich, gelbgrün mit ausreichend feuchte Verwertung, Most schwach rot Böden h, H aromatisch süß, wenig saftig, mittel bis groß, nicht zu trocken, nicht zu Wirtschaftsapfel, stark bis etwas aromatisch hellgelb mit rot schwer, sonst Saft-, Mostapfel sehr stark anspruchslos, auch Höhenlagen mäßig saftig, süß, mittel bis groß, ausreichend feuchte Wirtschaftsapfel stark wenig gewürzt rot, dickschalig Böden, anspruchslos (in Erdmieten auch für raue Lagen lagerfähig) h, H Geschmack

weiß, fest, saftig, erfrischend weinsäuerlich

Fruchtgröße/ - Farbe mittelgroß, weißgelb, mit roten Streifen

mittel bis groß, gelb mit rot, druckfest

säuerlich, sehr klein bis mittel, aromatisch nur bei gelbgrün mit guter Ausreifung braunrot

Bodenansprüche

Eignung

feuchte, nährstoffreiche Böden, besonders für Höhenlagen, nicht zu trocken Extensivpflanzung, auch Grenzlagen, Straßen, schwere Böden

Tafelapfel Wirtschaftsapfel

mittelstark h, H

Wirtschaftssorte Mostapfel

Streuobst – Sortenliste LRA Roth, Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege, gez. Felicia Laue

mittel bis stark H

8.9.08/8.2014 3

STREUOBST - APFELLISTE für trockenen Standort, durchlässigen Boden (z.B. lehmiger Sandboden)

Charlamowsky

Genussreife 8-9

Jakob Fischer

A-M9

Sorte

Grahams Jubiläumsapfel

10 - 12

Wettringer Taubenapfel

10 - 12

Jakob Lebel

10 - 1

Landsberger Renette

10 - 2

Kaiser Wilhelm

11 - 3

Wiltshire

11 - 3

Brettacher

1-3

Fruchtgröße/ - Farbe saftig, weinsäuerlich, mittelgroß, Fruchtfleisch sehr weiß-gelb, rote weiß, auch nach dem Streifen Kochen hell saftig, weinsäuerlich, groß bis sehr süß, nicht überlagern groß, wird sonst fade leuchtend rot geflammt mäßig süß, fein mittel bis sehr säuerlich, schwach groß, hellgelb aromatisch, Frucht- mit roten fleisch hellgelb locker Punkten saftig, süß-säuerlich klein ,wachsig Fruchtfleisch rot-dunkelrosa, weißgrünlich bläulich bereift locker – fest, fein, saftig, später mittel bis groß, mürbe, angenehme gelbgrün, rot Säure, (früher bei gestreift Bäckern beliebt) saftig, feinzellig, klein bis groß, süß- säuerlich, grünlichgelb feines Aroma mit rot Geschmack

Wuchsstärke des Baumes stark bis schwächer h, H

Bodenansprüche

Eignung

nicht zu trocken, Schorfund Krebsanfällig bei zu nassen u. kühlen Lagen

Tafelapfel, sehr guter Verwertungsapfel,

durchlässige Böden, auf feuchten Böden hoch krebsanfällig, für höhere Lage, schorffest! durchlässige, genügend feuchte Böden, rauere Mittelgebirgslagen

Tafelapfel, sehr gut zur Verarbeitung, Mostapfel, Stammbildner Tafelapfel, Verarbeitung (sehr guter Backapfel)

Anspruchslos, robust, spät blühend + frosthart

guter Tafel- und stark Wirtschaftsapfel H auch Stammbildner

durchlässige, nicht zu schwere Böden, windgeschützt

ausgezeichneter Tafel- und Wirtschaftsapfel, Saft- u. Mostapfel Tafelapfel, Verwertung, Most

nährstoffreich, mäßig feucht, bevorzugt Höhenlagen, nicht zu trocken > Mehltau mäßig saftig, mittelgroß bis ausreichende Feuchte, säuerlich-süß, groß, grüngelb, anfällig für Krebs, große schwach aromatisch sonnenseits Früchte neigen zu weißlich gelb dunkelrot Fleischbräune u. Stippe saftig, süß mittelgroß bis auch durchlässige säuerlich, erfrischend klein, gelb Böden, widerstandsfähig, schorffest saftig, erfrischende groß, wachsig, für wärmere Lagen Säure, Fruchtfleisch grüngelb mit (sonst leidet der weiß, leicht gewürzt leuchtend Geschmack), auch für braun-roter trockene Böden Backe

stark h, H mittelstark h, H

stark bis sehr stark h, H stark bis mittel h, H

Tafelapfel, Verwertung, Saft- u. Mostapfel Tafelapfel, Verwertung, Mostapfel Tafelapfel, Verwertung, Saft- u. Mostapfel

Streuobst – Sortenliste LRA Roth, Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege, gez. Felicia Laue

stark, bis sehr stark h, H stark h, H stark h, H

8.9.08/8.2014 4

BIRNENSORTEN FÜR DEN STREUOBSTANBAU Sorte Stuttgarter Geißhirtle (1779) Gute Graue

Gellerts Butterbirne

Schweizer Wasserbirne

Genussreife M 8-M 9

A-M9

9 - 10

E9 - M10

Oberösterreichische 10

Weinbirne

Geschmack

Bodenansprüche

Wuchs

Verarbeitung

Sehr saftig, feinsäuerliche Würze, feiner zimtartiger Geschmack

genügend feucht, nährstoffreich, auch Grenzlagen, keine Schorflagen! Landschaft tiefgründige Böden, nicht zu trocken, sonst überall, auch Grenzlagen, Landschaft, ältere Bäume gut ausschneiden, da sonst Schorf nicht zu nass, alle Böden, windgeschützt! (sonst Fruchtfall), Extensivanbau, Landschaft, in ungünstigen Lagen sehr schorfanfällig (kein Spalier!) geringe Ansprüche

Mittelstark, gleichmäßig pyramidal, Spindel - Hoch sehr stark!

kleine Tafelbirne, Verarbeitung, sehr gute Dörrfrucht, Tafelbirne, Verarbeitung, hartreif für Saft

steil! stark wüchsig

Tafelbirne, Verarbeitung, Saft, Dörrobst

stark H

sehr gute Mostbirne

widerstandsfähig, sehr guter Straßen- und Feldbaum, kann sehr alt werden

sehr stark H

Verarbeitung, Mostbirne, Dörrfrucht

sehr schorfanfällig! wärmere nährstoffreiche, ausreichend feuchte Böden, (keine Frostlagen), vor allem höhere Lagen, da hier fast kein Schorfbefall genügend feucht, nährstoffreich, auch Grenzlagen, keine Schorflagen! Landschaft

stark, steiler Wuchs

Tafelbirne, Verarbeitung, Saft, Dörrfrucht

stark, steil

schorfanfällig! nährstoffreiche wärmere und genügend feuchte Böden

stark, pyramidal

Tafelbirne, Verarbeitung, sehr gute Dörrfrucht, hartreif für Saft weniger Tafelbirne, Verarbeitung, Dörrfrucht, hartreif für Saft

edel aromatisch, wohlschmeckend, Frucht klein, gelb - braune Berostung (wird sehr schnell teigig!) aromatisch, saftig, harmonisch süß-säuerlich, charakteristisch gewürzt, edel, Frucht mittelgroß bis groß, olivbraun berostet mittelgroß bis groß, gelbgrün, sehr saftig, milder Geschmack klein bis mittelgroß, süß mit deutlicher Säure, gelbgrün

Köstliche von Charneux

10 - E11

kräftig süß, feinwürzig, wohlschmeckend, Frucht mittelgroß, grüngelb mit orange

Neue Poiteau (Honigbirne)

10 - 11

Pastorenbirne

12 - 2

saftig, Geschmack je nach Standort und Witterung von süß bis fad, rasch teigig, Frucht mittel bis groß, trüb gelbgrün mit Berostung saftig, schwach süß, typisch aromatisch, jährlich unterschiedliche Qualität, Frucht mittel bis groß, trübgelb

Streuobst – Sortenliste LRA Roth, Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege, gez. Felicia Laue

8.9.08/8.2014 5

WEITERE OBSTARTEN FÜR DEN STREUOBSTANBAU ZWETSCHEN Sorte Wangenheims Frühzwetsche

Genussreife A8 - M9

Schönberger Zwetsche

E 8 - A 9.

Hauszwetsche Fränkische Hauszwetsche

A9 - M10

Geschmack

Bodenansprüche

Wuchs

süß, milde Säure, würzig mittelgroß, gut steinlösend, festes goldgelbes Fruchtfleisch Sehr große, saftige, süße, steinlösende Zwetsche

guter schwerer Boden, geringe Ansprüche, auch Höhenlagen

stark H, h

süß mit ausgeprägtem Zwetschenaroma, mittelgroß, orangegelb, fest, steinlösend

frosthart, gesund, sehr reichtragend, in Ostbayern sehr verbreitet, wird als 'Große Hauszwetsche' bezeichnet nicht für arme Böden, guter schwerer Boden

Verarbeitung

mäßig, steinlösend, wertvolle Frühzwetsche Busch-, HalbKuchenbelag, und Hochstamm Marmelade, Dörrfrucht, Schnapsfrucht Stark - mittel H, h

Tafelfrucht, sehr gut für Verarbeitung

SÜSSKIRSCHEN: Burlat

Große Prinzessin

Hausmüllers Mitteldicke Große Schwarze Knorpelkirsche Dönissens Gelbe Knorpelkirsche

2. Kirschwoche, sehr früh! 4. Kirschwoche

4. - 5. Kirschwoche 5. Kirschwoche 5. - 6. Kirschwoche

Vogelkirsche Prunus avium

Fruchtstiel kurz, Kirschen schmecken sehr gut und sind fest. gelb mit rot, süß, sehr würzig, an ungünstigen Standorten Gummifluss säuerlich - süß, mittelfest, braunrot fast schwarz, süß, leicht säuerlich, fest süß, wenig Säure, hellgelb

Frühe Reife, deshalb Kein Befall durch Kirschfruchtfliege Vogelschutz notwendig Kirschen bevorzugen HangLagen, durchlässig, nährstoffreich, mineralisch, keine zu trockenen u. feuchten Böden, „

„ „

Ertrag früh Frischobst, einsetzend, hoch Verwertung regelmäßig Mittel - stark Frischobst, Verwertung H mittelstark

Frischobst, Verwertung

stark, H stark - mittel

Frischobst, Verwertung Frischobst, Verwertung

Vogelnährgehölz

anspruchslos, nicht in Kirschanbaugebieten, da Wirt zur Kirschfruchtfliege

H

Je nach Sorte und Boden

nicht auf zu trockene und zu feuchte Böden, durchlässig, nährstoffreich, geschützt, keine Frostlagen

H

WALNUSS: Walnuss-Sämling und Veredelungen

ca. 10

Frischverzehr, Lagerung

BEZUGSQUELLEN FÜR SELTENERE APFEL- UND BIRNENSORTEN Stand: 9/08

Aktualisierte und ergänzte Zusammenstellung des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.

Baumschulen Gerhard Baumgärtner, Nöham Hauptstr. 2, 84378 Dietersburg, Tel.: 08726/205, Fax: 08726/1390 M Baumschule Bischoff, Eysölden M 45, 91177 Thalmässing, Tel.: 09173/79190, Fax: 09173/886 M Baumschule Willy Bittner, Alte Rother Str. 31, 90584 Allersberg, Tel. 09176 – 262, Fax 09176/5525 B Baumschule Brenninger, Hofstarring 2, 84439 Steinkirchen, Tel.: 08084/259901, Fax: 08084/259909 M Baumschulen Georg Engelhardt, Weidelbach 29, 91550 Dinkelsbühl, Tel.: 09857/502, Fax: 09857/257 M Wilhelm Enßlin Baumschulen, Wemdinger Str. 35 - 37, 86720 Nördlingen, Tel. 09081/22005, Fax 09081/22550 B Baumschulen Flachslander, Brucker Str. 56, 85221 Dachau, Tel.: 08131/72688, Fax 08131/86103 B Baum- u. Rosenschulen Ludwig u. Willi Gügel, Hauptstr. 20, 91099 Poxdorf, Tel.: 09133/2355, Fax 09133/4523 M Schwäb. Baumschulen G. Haage, Grüner Weg 2, 89340 Leipheim, Tel.: 08221/27960, Fax 08221/279625 M Baumschule Hans Hofmann, Hauptstr. 36, 91094 Langensendelbach, Tel.: 09133/ 4687, Fax 09133/ 4673 M Pflanzen König GmbH, Bahnhofstrasse 11-13, D-91792 Ellingen, Tel.: 09141 86500, Fax:09141 865025 Kreutzer Baumschulen, Albersreuther Weg 10, 91126 Schwabach, Tel.: 09122/ 2658, Fax 09122/ 2098 M Baumschulen Ringelmann, Am Sonnfeld 1, 97076 Würzburg, Tel.: 0931/ 27959007, Fax 0931/ 2706108 Garten Schaffer, Baumschulenstr. 1, 93083 Obertraubling, Tel.: 09401/50064, Fax 09401/50120 B Baumschule Armin Schlereth, Fuldaer Str. 14, 97762 Hammelburg, Tel.: 09732/2512, Fax 09732/6521 M Baumschule Horst Schlierf, Hartweg 1, 96152 Burghaslach, Tel.: 09552/443, Fax: 09552/7495 B Baumschule J. Schmitt, Hauptstr. 10, 91099 Poxdorf, Tel.: 09133/1049, Fax 2392 M Baumschule Schwab, Brunnerstr. 2, 85051 Ingolstadt- Oberbrunnenreuth, Tel.: 08450/8002 Fax.: 08450/7094 B Baumschule: W. Wagner, Schulstr. 4, 91099 Poxdorf, Tel.: 09133/2435, Fax 09133/9782 M Baumschule Wörlein, Baumschulweg 9, 86911 Dießen a. A., Tel.: 08807/92100, Fax.: 08807/9210900 M

Betriebe im Landkreis Roth sind unterstrichen, M = Markenbaumschulen, B = Mitglied im Bund Deutscher Baumschulen(BDB), nicht M Bitte beachten: Vorher bitte telefonisch informieren, Nicht alle aufgeführten Sorten sind verfügbar, sie können jedoch beschafft werden Streuobst – Sortenliste LRA Roth, Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege, gez. Felicia Laue

8.9.08/8.2014 6