Tätigkeitsbericht 2000 Investitionsbank Berlin

Tätigkeitsbericht 2000 Investitionsbank Berlin

Investitionsbank Berlin Ansprechpartner und Beteiligungen Tätigkeitsbericht 2000 Wir finanzieren Zukunft. Geschäftssitz: Bundesallee 210 10719 Ber...

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Investitionsbank Berlin

Ansprechpartner und Beteiligungen

Tätigkeitsbericht 2000

Wir finanzieren Zukunft.

Geschäftssitz: Bundesallee 210 10719 Berlin (Wilmersdorf) Telefon: (030) 21 25-0 Telefax: (030) 21 25-20 20 www.investitionsbank.de Postanschrift: Investitionsbank Berlin 10702 Berlin Kundenzentrum: Bundesallee 210 10719 Berlin (Wilmersdorf) Telefon: (030) 21 25-47 47 (Wirtschaftsförderung) Telefon: (030) 21 25-26 60 (Wohneigentumsförderung) Telefon: (030) 21 25-26 62 (Modernisierung und Instandsetzung) Telefon: (030) 21 25-21 25 (Immobilienservice)

Tätigkeitsbericht 2000

Organe und Beirat

Tätigkeitsbericht 2000

Inhaltsverzeichnis Seite

Seite

Die Investitionsbank Berlin

4–7

Wirtschaftliche Entwicklung 2000 – Konjunktur Deutschland und Euroland

8–11

Wirtschaftsförderung

12–47

Mit modernen Technologien zum Erfolg

12–13

Gemeinschaftsaufgabe

14–21

2 3

Immobilienförderung 2000 – Gesamtübersicht

24 27 29 29 30 31

32–35 34

34 35

Liquiditätshilfen

36 36 36

Liquiditätsfonds Konsolidierungsfonds

Arbeitsmarktförderung

37

Perspektiven betrieblicher Arbeit (PbA) Bezirkliche Beschäftigungsbündnisse

37 37

38–39

Umweltförderprogramme Joint Venture Programme der Europäischen Kommission Equal-Credit-Projekt Projektbörse Soziale Künstlerförderung

Tochtergesellschaften und förderpolitische Beteiligungen

48–85

22–31

Existenzgründungsdarlehen nach dem Arbeitsmarktpolitischen Rahmenprogramm (ARP) Business Angels Club Berlin (BAC) Businessplan-Wettbewerb (BPW)

Weitere Programme und Maßnahmen

Immobilienförderung

47

Start frei für das neue IBB Moderni48–49 sierungs- und Instandsetzungsprogramm

Zukunftsfonds Innovationsfonds des Landes Berlin FuE-Mittelstandsförderprogramm Informationsgesellschaft Förderung der industriellen Technologieentwicklung (FiTE) Personaltransfer-Programm Innovationsassistent

Existenzgründerförderung

Ausblick Wirtschaftsförderung

44 45 46

16-21

Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“

Technologieförderung

Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH Filmfonds BAF Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH (KPM)

38 38 38 39 39

40–47

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Wirtschaftsförderung Berlin GmbH (WfB) Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin (TSB) Technologie Coaching Center GmbH (TCC) Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND)

42 42 43 43 43 44

50–53

Wohneigentumsförderung und Miet52–53 wohnungsbau – Übersicht nach Bezirken

Wohneigentumsförderung Wohneigentumsprogramme Weitere Maßnahmen und Programme

Förderung des Mietwohnungsbaus

54–63 56–62 63

64–71

Einkommensorientierte Förderung (EOF) 64–65 Weitere Maßnahmen und Programme 68–71

Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes

72–81

IBB Modernisierungs75 und Instandsetzungsprogramm Soziale Stadterneuerung 75 Plattenbausanierung 75 Stadtweite Einzelmaßnahmen 76 Wohnungsmodernisierung durch Mieter 76 Modernisierung und Instandsetzung – 78 Übersicht nach Bezirken Weitere Programme 80–81

Die Immobilienförderung seit 1952 – Kurzübersicht Ausblick Immobilienförderung Personalbericht Verzeichnis der Grafiken Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ nach Bezirken 2000 Wohneigentumsförderung nach Bezirken 2000 Wohnungsfertigstellungen in Berlin 1991–2000 Neubauförderung in Berlin 1991–2000 Fördervolumen für Modernisierung und Instandsetzung nach Bezirken 2000 Geförderte Wohneinheiten sowie Gesamtkosten 1952–2000

Umschlaginnenseiten Organe und Beirat, Ansprechpartner und Beteiligungen der Investitionsbank Berlin

82–83 84–85 86–89 21

53 66 67 79 81

Die Investitionsbank Berlin

Die Investitionsbank Berlin

Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist das zentrale Förderinstitut des Landes Berlin. Unter ihrem Dach sind die wichtigsten Wirtschafts- und Immobilienförderprogramme des Landes Berlin vereint. Die IBB fördert Investitionsvorhaben und Maßnahmen mit zinsgünstigen Darlehen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen, Beteiligungen und kostenlosen Beratungen. Grundlage für ihre Tätigkeit als Förderinstitut ist das Gesetz über die Errichtung der Investitionsbank Berlin vom 25. November 1992.

4 5

Im September 2000 beschloss das Berliner Abgeordnetenhaus den Ausbau der Investitionsbank Berlin zur Landesstrukturbank. Das Aufgabenspektrum der Investitionsbank Berlin wurde durch Änderung des IBB-Gesetzes deutlich erweitert: Die IBB kann nun die Durchführung von Förderprogrammen, die durch das Land, den Bund oder die Europäische Union (EU) finanziert werden, und die hiermit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen übernehmen. Sie darf in Abstimmung mit dem Land Berlin im Rahmen ihres Auftrags auch eigene Förderprogramme durchführen. Ferner kann sich die IBB an Gesellschaften beteiligen, die für Berlin Wirtschaftsansiedlung, Standortmarketing sowie die Entwicklung und Unterhaltung landeseigener Grundstücke betreiben oder vergleichbare strukturpolitische Aufgaben wahrnehmen. Die Investitionsbank Berlin wurde 1993 als zentrale Anlaufstelle für die Förderprogramme des Landes Berlin gegründet. Sie ist Funktionsnachfolgerin der Wohnungsbau-Kreditanstalt Berlin (WBK), die 1924 als Wohnungsfürsorge-Gesellschaft Berlin mbH ins Leben gerufen wurde. Die IBB ist eine organisatorisch und wirtschaftlich selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts, die als besondere Abteilung der Landesbank Berlin geführt wird. Bei der Abwicklung ihrer Aufgaben ist die Investitionsbank Berlin nach § 5 des IBB-Gesetzes zur Wettbewerbsneutralität verpflichtet. Die Gründung der IBB muss vor dem Hintergrund des Mauerfalls und der Wiedervereinigung der Stadt im Jahr 1990 gesehen werden. Die Vereinigung der beiden Stadthälften, die sich während der jahrzehntelangen Teilung sehr unterschiedlich entwickelt hatten, stellte eine große Herausforderung für die Förder- und Entwicklungspolitik Berlins dar. Die IBB sollte deshalb neben den Wohnungsbauprogrammen der WBK vor allem Programme zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) übernehmen, um den Strukturwandel der Berliner Wirtschaft zu beschleunigen.

Im Jahr 2000 wurden drei weitere Programmübernahmen wirksam: Aus Mitteln des Innovationsfonds des Landes Berlin, der von der IBB seit dem 1. Januar 2000 treuhänderisch verwaltet wird, erhalten technologieorientierte kleine und mittlere Betriebe in der Regel stille Beteiligungen. Im Frühjahr 2000 übernahm die IBB das Programm „Perspektiven betrieblicher Arbeit (PbA)“. Die Fördermittel aus diesem Landesprogramm werden zur Beschäftigungssicherung eingesetzt und sollen den Strukturwandel unterstützen. Außerdem bearbeitet die IBB seit dem 1. Januar 2000 das Landesprogramm „Soziale Künstlerförderung“. In den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst fördert die IBB aus Mitteln dieses Programms begabte Künstler, Schauspieler und Sänger durch den Abschluss von Werkverträgen. Neben der Durchführung von Förderprogrammen gehört es zu den Aufgaben der IBB, im Landesinteresse strategische Beteiligungen zu übernehmen und auszubauen. Im Juli 2000 erwarb eine Tochtergesellschaft der Investitionsbank Berlin den Geschäftsbetrieb der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM). Im Zuge dieser ersten Strukturbankbeteiligung soll das Kerngeschäft der KPM, nämlich die Herstellung und der Vertrieb von hochwertigem Porzellan, weiter optimiert werden. Für das Jahr 2001 sind neue Strukturbankbeteiligungen geplant. Im November 2000 legte die Investitionsbank Berlin ein neues Eigenprogramm in der Immobilienförderung auf: Aus Mitteln des IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramms stellt die IBB zinsgünstige Darlehen für Investitionsmaßnahmen in Berliner Wohngebäuden bereit, die vor 1970 errichtet wurden und zur Vermietung bestimmt sind. Das Programm hat ein Volumen von 511 Mio. €. Die gesamten Zinssubventionen in Höhe von rund 51 Mio. € bestreitet die Investitionsbank Berlin aus Eigenmitteln.

Die Investitionsbank Berlin

Die Investitionsbank Berlin

Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist das zentrale Förderinstitut des Landes Berlin. Unter ihrem Dach sind die wichtigsten Wirtschafts- und Immobilienförderprogramme des Landes Berlin vereint. Die IBB fördert Investitionsvorhaben und Maßnahmen mit zinsgünstigen Darlehen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen, Beteiligungen und kostenlosen Beratungen. Grundlage für ihre Tätigkeit als Förderinstitut ist das Gesetz über die Errichtung der Investitionsbank Berlin vom 25. November 1992.

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Im September 2000 beschloss das Berliner Abgeordnetenhaus den Ausbau der Investitionsbank Berlin zur Landesstrukturbank. Das Aufgabenspektrum der Investitionsbank Berlin wurde durch Änderung des IBB-Gesetzes deutlich erweitert: Die IBB kann nun die Durchführung von Förderprogrammen, die durch das Land, den Bund oder die Europäische Union (EU) finanziert werden, und die hiermit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen übernehmen. Sie darf in Abstimmung mit dem Land Berlin im Rahmen ihres Auftrags auch eigene Förderprogramme durchführen. Ferner kann sich die IBB an Gesellschaften beteiligen, die für Berlin Wirtschaftsansiedlung, Standortmarketing sowie die Entwicklung und Unterhaltung landeseigener Grundstücke betreiben oder vergleichbare strukturpolitische Aufgaben wahrnehmen. Die Investitionsbank Berlin wurde 1993 als zentrale Anlaufstelle für die Förderprogramme des Landes Berlin gegründet. Sie ist Funktionsnachfolgerin der Wohnungsbau-Kreditanstalt Berlin (WBK), die 1924 als Wohnungsfürsorge-Gesellschaft Berlin mbH ins Leben gerufen wurde. Die IBB ist eine organisatorisch und wirtschaftlich selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts, die als besondere Abteilung der Landesbank Berlin geführt wird. Bei der Abwicklung ihrer Aufgaben ist die Investitionsbank Berlin nach § 5 des IBB-Gesetzes zur Wettbewerbsneutralität verpflichtet. Die Gründung der IBB muss vor dem Hintergrund des Mauerfalls und der Wiedervereinigung der Stadt im Jahr 1990 gesehen werden. Die Vereinigung der beiden Stadthälften, die sich während der jahrzehntelangen Teilung sehr unterschiedlich entwickelt hatten, stellte eine große Herausforderung für die Förder- und Entwicklungspolitik Berlins dar. Die IBB sollte deshalb neben den Wohnungsbauprogrammen der WBK vor allem Programme zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) übernehmen, um den Strukturwandel der Berliner Wirtschaft zu beschleunigen.

Im Jahr 2000 wurden drei weitere Programmübernahmen wirksam: Aus Mitteln des Innovationsfonds des Landes Berlin, der von der IBB seit dem 1. Januar 2000 treuhänderisch verwaltet wird, erhalten technologieorientierte kleine und mittlere Betriebe in der Regel stille Beteiligungen. Im Frühjahr 2000 übernahm die IBB das Programm „Perspektiven betrieblicher Arbeit (PbA)“. Die Fördermittel aus diesem Landesprogramm werden zur Beschäftigungssicherung eingesetzt und sollen den Strukturwandel unterstützen. Außerdem bearbeitet die IBB seit dem 1. Januar 2000 das Landesprogramm „Soziale Künstlerförderung“. In den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst fördert die IBB aus Mitteln dieses Programms begabte Künstler, Schauspieler und Sänger durch den Abschluss von Werkverträgen. Neben der Durchführung von Förderprogrammen gehört es zu den Aufgaben der IBB, im Landesinteresse strategische Beteiligungen zu übernehmen und auszubauen. Im Juli 2000 erwarb eine Tochtergesellschaft der Investitionsbank Berlin den Geschäftsbetrieb der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM). Im Zuge dieser ersten Strukturbankbeteiligung soll das Kerngeschäft der KPM, nämlich die Herstellung und der Vertrieb von hochwertigem Porzellan, weiter optimiert werden. Für das Jahr 2001 sind neue Strukturbankbeteiligungen geplant. Im November 2000 legte die Investitionsbank Berlin ein neues Eigenprogramm in der Immobilienförderung auf: Aus Mitteln des IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramms stellt die IBB zinsgünstige Darlehen für Investitionsmaßnahmen in Berliner Wohngebäuden bereit, die vor 1970 errichtet wurden und zur Vermietung bestimmt sind. Das Programm hat ein Volumen von 511 Mio. €. Die gesamten Zinssubventionen in Höhe von rund 51 Mio. € bestreitet die Investitionsbank Berlin aus Eigenmitteln.

Die Investitionsbank Berlin

6 7

Ausgeprägtes Engagement für Berlin

Kaum ein Bereich ist so stark vom Wandel geprägt wie die Wirtschaft. Traditionelle Strukturen brechen auf, neue Wirtschaftsfelder gewinnen zunehmend an Bedeutung. Wer diese dynamischen Prozesse mitgestalten will, braucht Engagement und Veränderungskompetenz. Beides bringt die Investitionsbank Berlin in hohem Maße ein. Bestätigt wurde dies im September 2000 durch eine richtungsweisende Entscheidung des Berliner Abgeordnetenhauses: Es beschloss den Ausbau der IBB zur Landesstrukturbank; ein Vertrauensbeweis und eine große Aufgabe, der wir uns für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Berlin mit aller Energie widmen, um weitere wichtige Akzente zu setzen.

„Schon bald wird Berlin eine IBB mit verändertem Leistungsprofil erleben. Angefangen bei eigenen Förderprogrammen, die wir neu auflegen, bis hin zu Fördermaßnahmen, die wir nun auch im Rahmen der Europäischen Union realisieren können.“ Bernd-Peter Morgenroth Vorstandsmitglied der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Die Investitionsbank Berlin

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Ausgeprägtes Engagement für Berlin

Kaum ein Bereich ist so stark vom Wandel geprägt wie die Wirtschaft. Traditionelle Strukturen brechen auf, neue Wirtschaftsfelder gewinnen zunehmend an Bedeutung. Wer diese dynamischen Prozesse mitgestalten will, braucht Engagement und Veränderungskompetenz. Beides bringt die Investitionsbank Berlin in hohem Maße ein. Bestätigt wurde dies im September 2000 durch eine richtungsweisende Entscheidung des Berliner Abgeordnetenhauses: Es beschloss den Ausbau der IBB zur Landesstrukturbank; ein Vertrauensbeweis und eine große Aufgabe, der wir uns für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Berlin mit aller Energie widmen, um weitere wichtige Akzente zu setzen.

„Schon bald wird Berlin eine IBB mit verändertem Leistungsprofil erleben. Angefangen bei eigenen Förderprogrammen, die wir neu auflegen, bis hin zu Fördermaßnahmen, die wir nun auch im Rahmen der Europäischen Union realisieren können.“ Bernd-Peter Morgenroth Vorstandsmitglied der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Wirtschaftliche Wirtschaftsförderung Entwicklung

Wirtschaftliche Entwicklung 2000 – Konjunktur Deutschland und Euroland Euroland Konjunktur im Aufwind

8 9

In Europa gestaltet sich die konjunkturelle Situation verhältnismäßig günstig. Die wirtschaftliche Belebung, die bereits in der zweiten Jahreshälfte 1999 begann, hat sich im Jahr 2000 fortgesetzt und gefestigt, wobei sich zuletzt allerdings die Wachstumsdynamik etwas verlangsamt hat. Im Quartalsvergleich legte das reale Bruttoinlandsprodukt im zweiten Halbjahr nur noch um jeweils gut 0,6 % zu, nach jeweils knapp 1 % in der ersten Jahreshälfte. Für das Gesamtjahr ergibt sich gleichwohl eine markante Beschleunigung des Wirtschaftswachstums von 2,5 % auf 3,4 %. Der unmittelbare Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum bleibt insgesamt freundlich, auch wenn sich die konjunkturellen Risiken zuletzt merklich verstärkt haben. Vor allem die außenwirtschaftlichen Impulse werden sich tendenziell deutlich abschwächen. In den USA verlangsamte sich das konjunkturelle Expansionstempo erheblich und auch der wechselkursinduzierte Nachfrageschub dürfte auslaufen. Dass sich dennoch das Wachstumstempo im Euroraum nur unwesentlich verringern sollte, liegt besonders an der robusten Binnenkonjunktur, die auch weiterhin von einem graduellen Abbau struktureller Hemmnisse profitiert. Innerhalb Europas bleiben die deutlichen Unterschiede in der konjunkturellen Dynamik zunächst bestehen. Zwar haben sich vor allem in den Kernländern des Euroraums, insbesondere in Deutschland und Italien, die konjunkturellen Perspektiven seit Jahresmitte 1999 verbessert; gleichzeitig hat sich jedoch auch in der Euroland-Peripherie, insbesondere in Finnland und Irland, das Wirtschaftswachstum beschleunigt, sodass sich der Wachstumsabstand zuletzt nur unerheblich verringert hat.

Deutschland profitierte vom Exportboom Wie in Euroland hat sich die wirtschaftliche Belebung auch in Deutschland im Jahr 2000 fortgesetzt und gefestigt. Wachstumsmotor war dabei vor allem der kräftige Anstieg der Auslandsnachfrage, wobei Deutschland von den verbesserten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im europäischen Vergleich sogar überproportional profitieren konnte. Dagegen blieb die deutsche Binnenkonjunktur weiterhin vergleichsweise schwach. Während in anderen Ländern des Euroraums die Konsumausgaben zum Teil kräftig gestiegen sind, blieb der private Verbrauch in Deutschland deutlich hinter den Erwartungen zurück. Weder steuerliche Entlastungen noch eine leichte Besserung auf dem Arbeitsmarkt konnten das Konsumentenvertrauen nachhaltig beflügeln. Entsprechend war die Auslandsnachfrage für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland von entscheidender Bedeutung. Gleichzeitig waren jedoch auch die strukturellen Voraussetzungen für außenwirtschaftliche Impulse in Deutschland außerordentlich günstig. Der Anteil der US-Exporte liegt z. B. deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Auch für die mittel- und osteuropäischen Reformländer ist Deutschland der mit Abstand wichtigste Handelspartner. Da zudem durch die Einführung des Euro die Wechselkurse gegenüber einigen potenziellen Wettbewerbern fixiert wurden, konnte die deutsche Wirtschaft auch erstmals in vollem Umfang von der Dollar-Stärke profitieren.

graduelle Kräftigung der deutschen Binnenkonjunktur z. B. zu einer höheren Nachfrage nach importierten Gütern und Vorleistungen geführt. Weitaus stärker wiegt jedoch die deutliche Verschlechterung der Terms of Trade. Der dramatische Anstieg der Ölpreise verteuerte die deutsche Ölrechnung um rund 16,9 Mrd. € und somit etwa um 0,8 % des nominalen Bruttoinlandsprodukts. Stabiler Binnenmarkt Der Ölpreisschock schlug sich unmittelbar in der Entwicklung der Verbraucherpreise nieder. Die Inflationsrate stieg in der Spitze auf 2,5 % und übertraf im Jahresdurchschnitt mit 1,9 % deutlich den Vorjahreswert von 0,6 %. Hingegen blieb das Preisumfeld in den ölunabhängigen Verbrauchskomponenten unverändert entspannt. Wird die Energiekomponente aus der Preisentwicklung ausgeklammert, so verharrte die Inflationsrate bei 1,0 %. Die Verabschiedung der Steuerreform sowie die inzwischen beschlossene Reform des Rentensystems lassen auf einen fortgesetzten Abbau struktureller Hemmnisse hoffen, die bislang die Investitionstätigkeit und die Konsumfreude in Deutschland gebremst haben. Im Zusammenspiel mit einem weiteren Rückzug der öffentlichen Hand und ernsthaften fiskalpolitischen Konsolidierungsbemühungen bleiben somit die Wachstumsperspektiven in Deutschland trotz einer nachlassenden Auslandsnachfrage vielversprechend. Deutliche Erholung der Berliner Wirtschaft

Alles in allem sind die deutschen Ausfuhren somit erheblich stärker gestiegen als im übrigen Euroraum. Dass sich der Überschuss in der Handelsbilanz dennoch gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert hat, ist auf den noch steileren Anstieg der Importe zurückzuführen. So hat die

Die Berliner Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr deutlich erholt und profitiert mittlerweile kräftig von der Vollendung des Regierungsumzugs und der damit verbundenen neuen Zuversicht in der Hauptstadt. So stieg das Bruttoin-

landsprodukt im Jahr 2000 erstmals seit Mitte der neunziger Jahre wieder. Ausschlaggebend für das positive Ergebnis im vergangenen Jahr waren vor allem das Wachstum der Unternehmensdienstleistungen, der expandierende Tourismus und der Handel. Ebenfalls deutlich besser als im Vorjahr entwickelte sich der Umsatz im Berliner Verarbeitenden Gewerbe. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis waren die stark expandierenden Verkäufe ins Ausland, während die Umsätze im Inland leicht abnahmen. Der breite wirtschaftliche Aufschwung im Euroraum, Berlins wichtigstem Markt, bot günstige Absatzchancen für Industriegüter, insbesondere auch für Produkte der Elektrotechnik – eine Branche, in der Berlin traditionell stark ist. Hinzu kam die kräftige Abwertung des Euro, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Anbieter außerhalb des Euroraums weiter steigerte. Die Aufwärtsbewegung der Berliner Exportwirtschaft, die sich bereits seit Mitte 1999 abzeichnete, hat im Jahr 2000 an Fahrt gewonnen. Die Berliner Unternehmen konnten ihre Ausfuhren im vergangenen Jahr deutlich steigern. Einen großen Anteil an diesem Ergebnis hatten die USA, die mittlerweile Großbritannien vom Spitzenplatz verdrängt haben. Auch die Exporte in EU-Länder erholten sich. Besonders positiv stimmt jedoch die Exportbeschleunigung in die zehn mittel- und osteuropäischen Beitrittskandidaten zur EU, von denen sich Berlin im Außenhandel für die heimischen Unternehmen eine Katalysatorwirkung verspricht. Der niedrige Euro-Kurs und das weltwirtschaftlich günstige Klima stützen auch im laufenden Jahr die insgesamt positive Exportentwicklung.

Wirtschaftliche Wirtschaftsförderung Entwicklung

Wirtschaftliche Entwicklung 2000 – Konjunktur Deutschland und Euroland Euroland Konjunktur im Aufwind

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In Europa gestaltet sich die konjunkturelle Situation verhältnismäßig günstig. Die wirtschaftliche Belebung, die bereits in der zweiten Jahreshälfte 1999 begann, hat sich im Jahr 2000 fortgesetzt und gefestigt, wobei sich zuletzt allerdings die Wachstumsdynamik etwas verlangsamt hat. Im Quartalsvergleich legte das reale Bruttoinlandsprodukt im zweiten Halbjahr nur noch um jeweils gut 0,6 % zu, nach jeweils knapp 1 % in der ersten Jahreshälfte. Für das Gesamtjahr ergibt sich gleichwohl eine markante Beschleunigung des Wirtschaftswachstums von 2,5 % auf 3,4 %. Der unmittelbare Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum bleibt insgesamt freundlich, auch wenn sich die konjunkturellen Risiken zuletzt merklich verstärkt haben. Vor allem die außenwirtschaftlichen Impulse werden sich tendenziell deutlich abschwächen. In den USA verlangsamte sich das konjunkturelle Expansionstempo erheblich und auch der wechselkursinduzierte Nachfrageschub dürfte auslaufen. Dass sich dennoch das Wachstumstempo im Euroraum nur unwesentlich verringern sollte, liegt besonders an der robusten Binnenkonjunktur, die auch weiterhin von einem graduellen Abbau struktureller Hemmnisse profitiert. Innerhalb Europas bleiben die deutlichen Unterschiede in der konjunkturellen Dynamik zunächst bestehen. Zwar haben sich vor allem in den Kernländern des Euroraums, insbesondere in Deutschland und Italien, die konjunkturellen Perspektiven seit Jahresmitte 1999 verbessert; gleichzeitig hat sich jedoch auch in der Euroland-Peripherie, insbesondere in Finnland und Irland, das Wirtschaftswachstum beschleunigt, sodass sich der Wachstumsabstand zuletzt nur unerheblich verringert hat.

Deutschland profitierte vom Exportboom Wie in Euroland hat sich die wirtschaftliche Belebung auch in Deutschland im Jahr 2000 fortgesetzt und gefestigt. Wachstumsmotor war dabei vor allem der kräftige Anstieg der Auslandsnachfrage, wobei Deutschland von den verbesserten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im europäischen Vergleich sogar überproportional profitieren konnte. Dagegen blieb die deutsche Binnenkonjunktur weiterhin vergleichsweise schwach. Während in anderen Ländern des Euroraums die Konsumausgaben zum Teil kräftig gestiegen sind, blieb der private Verbrauch in Deutschland deutlich hinter den Erwartungen zurück. Weder steuerliche Entlastungen noch eine leichte Besserung auf dem Arbeitsmarkt konnten das Konsumentenvertrauen nachhaltig beflügeln. Entsprechend war die Auslandsnachfrage für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland von entscheidender Bedeutung. Gleichzeitig waren jedoch auch die strukturellen Voraussetzungen für außenwirtschaftliche Impulse in Deutschland außerordentlich günstig. Der Anteil der US-Exporte liegt z. B. deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Auch für die mittel- und osteuropäischen Reformländer ist Deutschland der mit Abstand wichtigste Handelspartner. Da zudem durch die Einführung des Euro die Wechselkurse gegenüber einigen potenziellen Wettbewerbern fixiert wurden, konnte die deutsche Wirtschaft auch erstmals in vollem Umfang von der Dollar-Stärke profitieren.

graduelle Kräftigung der deutschen Binnenkonjunktur z. B. zu einer höheren Nachfrage nach importierten Gütern und Vorleistungen geführt. Weitaus stärker wiegt jedoch die deutliche Verschlechterung der Terms of Trade. Der dramatische Anstieg der Ölpreise verteuerte die deutsche Ölrechnung um rund 16,9 Mrd. € und somit etwa um 0,8 % des nominalen Bruttoinlandsprodukts. Stabiler Binnenmarkt Der Ölpreisschock schlug sich unmittelbar in der Entwicklung der Verbraucherpreise nieder. Die Inflationsrate stieg in der Spitze auf 2,5 % und übertraf im Jahresdurchschnitt mit 1,9 % deutlich den Vorjahreswert von 0,6 %. Hingegen blieb das Preisumfeld in den ölunabhängigen Verbrauchskomponenten unverändert entspannt. Wird die Energiekomponente aus der Preisentwicklung ausgeklammert, so verharrte die Inflationsrate bei 1,0 %. Die Verabschiedung der Steuerreform sowie die inzwischen beschlossene Reform des Rentensystems lassen auf einen fortgesetzten Abbau struktureller Hemmnisse hoffen, die bislang die Investitionstätigkeit und die Konsumfreude in Deutschland gebremst haben. Im Zusammenspiel mit einem weiteren Rückzug der öffentlichen Hand und ernsthaften fiskalpolitischen Konsolidierungsbemühungen bleiben somit die Wachstumsperspektiven in Deutschland trotz einer nachlassenden Auslandsnachfrage vielversprechend. Deutliche Erholung der Berliner Wirtschaft

Alles in allem sind die deutschen Ausfuhren somit erheblich stärker gestiegen als im übrigen Euroraum. Dass sich der Überschuss in der Handelsbilanz dennoch gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert hat, ist auf den noch steileren Anstieg der Importe zurückzuführen. So hat die

Die Berliner Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr deutlich erholt und profitiert mittlerweile kräftig von der Vollendung des Regierungsumzugs und der damit verbundenen neuen Zuversicht in der Hauptstadt. So stieg das Bruttoin-

landsprodukt im Jahr 2000 erstmals seit Mitte der neunziger Jahre wieder. Ausschlaggebend für das positive Ergebnis im vergangenen Jahr waren vor allem das Wachstum der Unternehmensdienstleistungen, der expandierende Tourismus und der Handel. Ebenfalls deutlich besser als im Vorjahr entwickelte sich der Umsatz im Berliner Verarbeitenden Gewerbe. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis waren die stark expandierenden Verkäufe ins Ausland, während die Umsätze im Inland leicht abnahmen. Der breite wirtschaftliche Aufschwung im Euroraum, Berlins wichtigstem Markt, bot günstige Absatzchancen für Industriegüter, insbesondere auch für Produkte der Elektrotechnik – eine Branche, in der Berlin traditionell stark ist. Hinzu kam die kräftige Abwertung des Euro, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Anbieter außerhalb des Euroraums weiter steigerte. Die Aufwärtsbewegung der Berliner Exportwirtschaft, die sich bereits seit Mitte 1999 abzeichnete, hat im Jahr 2000 an Fahrt gewonnen. Die Berliner Unternehmen konnten ihre Ausfuhren im vergangenen Jahr deutlich steigern. Einen großen Anteil an diesem Ergebnis hatten die USA, die mittlerweile Großbritannien vom Spitzenplatz verdrängt haben. Auch die Exporte in EU-Länder erholten sich. Besonders positiv stimmt jedoch die Exportbeschleunigung in die zehn mittel- und osteuropäischen Beitrittskandidaten zur EU, von denen sich Berlin im Außenhandel für die heimischen Unternehmen eine Katalysatorwirkung verspricht. Der niedrige Euro-Kurs und das weltwirtschaftlich günstige Klima stützen auch im laufenden Jahr die insgesamt positive Exportentwicklung.

Wirtschaftliche Wirtschaftsförderung Entwicklung

10 11

Berlin ist im vergangenen Jahr auf dem Wege zur Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung ein gutes Stück weiter vorangekommen. Die vorausgesagten Entwicklungslinien haben sich weitgehend durchgesetzt – in einigen Bereichen sogar besser als erwartet – und werden sich im laufenden Jahr verstärken. So sind denn auch viele Unternehmen bestrebt, ihre Wettbewerbsposition durch zusätzliche Investitionen in der deutschen Hauptstadt auszubauen. Für das laufende Jahr ist mit einem Wirtschaftswachstum von etwa 2,5 % zu rechnen. Der Wachstumsabstand zum Durchschnitt aller Bundesländer wird sich auf 0,3 Prozentpunkte verringern. Im nächsten Jahr dürfte die regionale Entwicklung dann den Bundestrend leicht übertreffen. Rückläufige Bauwirtschaft in Berlin-Brandenburg Im Geschäftsjahr 2000 kam es zu einer weiteren Verschärfung der Lage des Berliner Baugewerbes. Das Bauvolumen reduzierte sich mit ca. 7 % stärker als im Vorjahr (– 4 %). Die Baubetriebe minderten ihre Bautätigkeit – gemessen an der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden im Berliner Bauhauptgewerbe – stärker als im Vorjahr und mussten ihre Arbeitnehmerschaft weiter abbauen. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe Beschäftigten ging um rund 10 % zurück. Bei den Insolvenzen war hingegen ein Umschwung erkennbar: Sie sanken deutlich, befinden sich aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Aus der seit mehreren Jahren rückläufigen Bautätigkeit und weiterhin leicht nachgebenden Baupreisen resultierten weitere Umsatzrückgänge für die Berliner Baubetriebe. Der Umsatzrückgang bremste sich aber im Vergleich zum Vorjahr etwas ab. Auch konnten die Berliner Baubetriebe ihre Produktivität – wie im vorangegangenen Jahr – weiter steigern. Wie im gesamten Bundesgebiet war der Wohnungsbau in Berlin von den Ein-

bußen am stärksten betroffen. Das Bauvolumen brach hier deutlich ein – vorwiegend, weil der Geschosswohnungsbau weiterhin dramatische Rückgänge zu verzeichnen hatte. Aber auch die Zahl der fertig gestellten Einfamilienhäuser lag unter der des Vorjahres. Die Bauvolumina im Wirtschaftsbau und Öffentlichen Bau waren ebenfalls rückläufig. Der Wirtschaftsbau konnte noch nicht von den ersten Anzeichen einer konjunkturellen Erholung in Berlin profitieren. Obwohl die Büromieten in den Spitzenlagen wieder anzogen und sich die Lage des Einzelhandels stabilisierte, ist der Bestand an Gewerbeimmobilien in der Stadt noch zu hoch. Der Öffentliche Bau litt unter den auslaufenden Effekten des Regierungsumzugs – die auch negativ auf den Wirtschaftsbau wirkten – und den Sparzwängen des Berliner Senats.

1994. Insbesondere in sehr guten Lagen, wo sich das Angebot merklich verknappte, ist die Position der Vermieter nun deutlich gestärkt. Dort ist im laufenden Jahr mit weiteren Mietsteigerungen zu rechnen. Der Leerstand ging insgesamt weiter zurück, trotzdem standen zum Jahreswechsel noch 8 % des gesamten Büroflächenbestands (16,3 Mio. qm) leer. Die Flächenumsätze lagen etwa auf Vorjahresniveau (ca. 500.000 qm), auf Grund des gesunkenen Neubauvolumens überstieg aber die Nachfrage das Angebot an neuen Flächen. Da sich die Fertigstellungsvolumina verringern, wird sich der allmähliche Abbau des Büroleerstands in Berlin in den nächsten Jahren fortsetzen. Allerdings befinden sich etwa zwei Drittel der freistehenden Flächen in modernen Objekten, sodass die Nachfrage nach neuwertigem Büroraum zunächst aus dem Bestand gedeckt werden kann.

Regierungsumzug belebte Immobilienwirtschaft Der Berliner Büromarkt hat seine Krise überwunden. Schon seit Herbst 1999 war auf Grund des nun vollzogenen Regierungsumzugs ein deutlicher Aufschwung zu erkennen, der im vergangenen Jahr an Breite gewann. In der ersten Jahreshälfte hatte noch die Nachfrage „regierungsnaher Mieter“ wie Verbände, Lobbyisten und Botschaften – diese vornehmlich als Eigennutzer – den Büromarkt dominiert und zu einer grundlegend veränderten Marktsituation vor allem im Regierungsviertel geführt. Zuletzt fragten dagegen vor allem Wirtschaftsunternehmen aus den Bereichen Medien, Telekommunikation und EDV sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Büroflächen in Berlin nach. So gingen die Mieten in 1A-Lagen kontinuierlich nach oben, in den Bestlagen in Mitte wurden zum Jahreswechsel bis zu 31,70 €/qm gezahlt – 5,11 €/qm mehr als noch ein Jahr zuvor. Damit liegen die Mieten inzwischen wieder deutlich über dem Niveau von

Die Hauptstadt gewinnt als Wirtschaftsstandort für neue Unternehmen in den Zukunftsbranchen an Attraktivität, dabei sind die noch immer vergleichsweise niedrigen Mieten auch als Standortvorteil für ansiedlungswillige Unternehmen zu bewerten. Das Neubauvolumen geht deutlich zurück, mittlerweile wird nur noch in Bereichen gebaut, die auch am Markt nachgefragt werden. Nachfrageschwerpunkt wird zwar langfristig die Ost-City bleiben, jedoch wird die West-City mit Fertigstellung moderner Flächen in neuen Hochhausprojekten aufholen. Unterschiedliche Entwicklung des Wohnungsmarktes Auf dem Berliner Wohnungsmarkt gingen die auf den Regierungsschub gestützten Hoffnungen noch nicht ganz in Erfüllung, nur ausgesuchte Teilmärkte profitierten von den gut verdienenden Neuberlinern: Ihr Interesse an großen Wohnungen – bevorzugt im Altbau – in den beliebten

Westbezirken wie Dahlem und Zehlendorf führte dort zwar zu leichten Preissteigerungen. Dagegen enttäuschte die Nachfrage nach Wohnraum in Nähe des Regierungsviertels und in Ost-Berliner Kiezlagen. Gründe hierfür sind hauptsächlich in den relativ wenigen Grünflächen, gepaart mit einer dichten Bebauung, zu suchen. Vor allem der Konkurrenzdruck aus dem Brandenburger Umland, wo das Angebot an Grundstücken noch immer wächst, belastete den Berliner Wohnungsmarkt. Mittelfristig werden sowohl die Wohnungsmieten als auch -preise durch diese Angebotsverknappung wieder anziehen. Bei gut ausgestatteten Wohnungen in attraktiven Lagen ist dies bereits der Fall. Der Zuzug einkommensstarker Privathaushalte, die vergleichsweise niedrige Berliner Eigentumsquote sowie noch immer moderate Hypothekenzinsen werden auch in diesem und dem nächsten Jahr für eine anhaltende Nachfrage nach privaten Immobilien sorgen – insbesondere nach Ein- und Zweifamilienhäusern. Durch das bestehende große Angebot, im Westteil Berlins vor allem an Bestandsobjekten, im Ostteil und im Umland vor allem an Sanierungs- bzw. Neubauobjekten, kann es jedoch kurzfristig noch zu weiteren Preiskonsolidierungen kommen.

Wirtschaftliche Wirtschaftsförderung Entwicklung

10 11

Berlin ist im vergangenen Jahr auf dem Wege zur Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung ein gutes Stück weiter vorangekommen. Die vorausgesagten Entwicklungslinien haben sich weitgehend durchgesetzt – in einigen Bereichen sogar besser als erwartet – und werden sich im laufenden Jahr verstärken. So sind denn auch viele Unternehmen bestrebt, ihre Wettbewerbsposition durch zusätzliche Investitionen in der deutschen Hauptstadt auszubauen. Für das laufende Jahr ist mit einem Wirtschaftswachstum von etwa 2,5 % zu rechnen. Der Wachstumsabstand zum Durchschnitt aller Bundesländer wird sich auf 0,3 Prozentpunkte verringern. Im nächsten Jahr dürfte die regionale Entwicklung dann den Bundestrend leicht übertreffen. Rückläufige Bauwirtschaft in Berlin-Brandenburg Im Geschäftsjahr 2000 kam es zu einer weiteren Verschärfung der Lage des Berliner Baugewerbes. Das Bauvolumen reduzierte sich mit ca. 7 % stärker als im Vorjahr (– 4 %). Die Baubetriebe minderten ihre Bautätigkeit – gemessen an der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden im Berliner Bauhauptgewerbe – stärker als im Vorjahr und mussten ihre Arbeitnehmerschaft weiter abbauen. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe Beschäftigten ging um rund 10 % zurück. Bei den Insolvenzen war hingegen ein Umschwung erkennbar: Sie sanken deutlich, befinden sich aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Aus der seit mehreren Jahren rückläufigen Bautätigkeit und weiterhin leicht nachgebenden Baupreisen resultierten weitere Umsatzrückgänge für die Berliner Baubetriebe. Der Umsatzrückgang bremste sich aber im Vergleich zum Vorjahr etwas ab. Auch konnten die Berliner Baubetriebe ihre Produktivität – wie im vorangegangenen Jahr – weiter steigern. Wie im gesamten Bundesgebiet war der Wohnungsbau in Berlin von den Ein-

bußen am stärksten betroffen. Das Bauvolumen brach hier deutlich ein – vorwiegend, weil der Geschosswohnungsbau weiterhin dramatische Rückgänge zu verzeichnen hatte. Aber auch die Zahl der fertig gestellten Einfamilienhäuser lag unter der des Vorjahres. Die Bauvolumina im Wirtschaftsbau und Öffentlichen Bau waren ebenfalls rückläufig. Der Wirtschaftsbau konnte noch nicht von den ersten Anzeichen einer konjunkturellen Erholung in Berlin profitieren. Obwohl die Büromieten in den Spitzenlagen wieder anzogen und sich die Lage des Einzelhandels stabilisierte, ist der Bestand an Gewerbeimmobilien in der Stadt noch zu hoch. Der Öffentliche Bau litt unter den auslaufenden Effekten des Regierungsumzugs – die auch negativ auf den Wirtschaftsbau wirkten – und den Sparzwängen des Berliner Senats.

1994. Insbesondere in sehr guten Lagen, wo sich das Angebot merklich verknappte, ist die Position der Vermieter nun deutlich gestärkt. Dort ist im laufenden Jahr mit weiteren Mietsteigerungen zu rechnen. Der Leerstand ging insgesamt weiter zurück, trotzdem standen zum Jahreswechsel noch 8 % des gesamten Büroflächenbestands (16,3 Mio. qm) leer. Die Flächenumsätze lagen etwa auf Vorjahresniveau (ca. 500.000 qm), auf Grund des gesunkenen Neubauvolumens überstieg aber die Nachfrage das Angebot an neuen Flächen. Da sich die Fertigstellungsvolumina verringern, wird sich der allmähliche Abbau des Büroleerstands in Berlin in den nächsten Jahren fortsetzen. Allerdings befinden sich etwa zwei Drittel der freistehenden Flächen in modernen Objekten, sodass die Nachfrage nach neuwertigem Büroraum zunächst aus dem Bestand gedeckt werden kann.

Regierungsumzug belebte Immobilienwirtschaft Der Berliner Büromarkt hat seine Krise überwunden. Schon seit Herbst 1999 war auf Grund des nun vollzogenen Regierungsumzugs ein deutlicher Aufschwung zu erkennen, der im vergangenen Jahr an Breite gewann. In der ersten Jahreshälfte hatte noch die Nachfrage „regierungsnaher Mieter“ wie Verbände, Lobbyisten und Botschaften – diese vornehmlich als Eigennutzer – den Büromarkt dominiert und zu einer grundlegend veränderten Marktsituation vor allem im Regierungsviertel geführt. Zuletzt fragten dagegen vor allem Wirtschaftsunternehmen aus den Bereichen Medien, Telekommunikation und EDV sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Büroflächen in Berlin nach. So gingen die Mieten in 1A-Lagen kontinuierlich nach oben, in den Bestlagen in Mitte wurden zum Jahreswechsel bis zu 31,70 €/qm gezahlt – 5,11 €/qm mehr als noch ein Jahr zuvor. Damit liegen die Mieten inzwischen wieder deutlich über dem Niveau von

Die Hauptstadt gewinnt als Wirtschaftsstandort für neue Unternehmen in den Zukunftsbranchen an Attraktivität, dabei sind die noch immer vergleichsweise niedrigen Mieten auch als Standortvorteil für ansiedlungswillige Unternehmen zu bewerten. Das Neubauvolumen geht deutlich zurück, mittlerweile wird nur noch in Bereichen gebaut, die auch am Markt nachgefragt werden. Nachfrageschwerpunkt wird zwar langfristig die Ost-City bleiben, jedoch wird die West-City mit Fertigstellung moderner Flächen in neuen Hochhausprojekten aufholen. Unterschiedliche Entwicklung des Wohnungsmarktes Auf dem Berliner Wohnungsmarkt gingen die auf den Regierungsschub gestützten Hoffnungen noch nicht ganz in Erfüllung, nur ausgesuchte Teilmärkte profitierten von den gut verdienenden Neuberlinern: Ihr Interesse an großen Wohnungen – bevorzugt im Altbau – in den beliebten

Westbezirken wie Dahlem und Zehlendorf führte dort zwar zu leichten Preissteigerungen. Dagegen enttäuschte die Nachfrage nach Wohnraum in Nähe des Regierungsviertels und in Ost-Berliner Kiezlagen. Gründe hierfür sind hauptsächlich in den relativ wenigen Grünflächen, gepaart mit einer dichten Bebauung, zu suchen. Vor allem der Konkurrenzdruck aus dem Brandenburger Umland, wo das Angebot an Grundstücken noch immer wächst, belastete den Berliner Wohnungsmarkt. Mittelfristig werden sowohl die Wohnungsmieten als auch -preise durch diese Angebotsverknappung wieder anziehen. Bei gut ausgestatteten Wohnungen in attraktiven Lagen ist dies bereits der Fall. Der Zuzug einkommensstarker Privathaushalte, die vergleichsweise niedrige Berliner Eigentumsquote sowie noch immer moderate Hypothekenzinsen werden auch in diesem und dem nächsten Jahr für eine anhaltende Nachfrage nach privaten Immobilien sorgen – insbesondere nach Ein- und Zweifamilienhäusern. Durch das bestehende große Angebot, im Westteil Berlins vor allem an Bestandsobjekten, im Ostteil und im Umland vor allem an Sanierungs- bzw. Neubauobjekten, kann es jedoch kurzfristig noch zu weiteren Preiskonsolidierungen kommen.

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22.06.2001 11:41 Uhr

Seite 12

Mit modernen Technologien zum Erfolg Das neue Innovationsförderprogramm bietet Berliner Unternehmen, die Innovationen für die Zukunft schaffen wollen, finanzielle Unterstützung an. Das Programm, das seit Februar 2001 bei der Investitionsbank Berlin angesiedelt ist, hat ein Volumen von rund 28,6 Mio. €. Es fasst die bisherigen Programme „Informationsgesellschaft“, „Förderung der industriellen Technologieentwicklung“ und das „FuE-Mittelstandsförderprogramm“ sowie die Maßnahmen „Kreislaufwirtschaft“ und „Biotechnologie“ zusammen. Durch die Integration der bisherigen Technologieprogramme konnte das Förderprozedere vereinfacht und damit die Transparenz für die Unternehmen weiter erhöht werden.

Wirtschaftsförderung

Start frei für das neue Innovationsförderprogramm des Landes Berlin Verbesserte Programmstruktur Im Rahmen der Neugestaltung des Programms wurden die Fördervoraussetzungen und Förderkonditionen vereinheitlicht sowie der Programmablauf optimiert. Auf diese Weise konnten sowohl die Wirtschaftsorientierung verbessert als auch die projektbezogene Innovationsförderung erhöht werden. Berliner Unternehmen steht damit ein einheitliches und effizientes Förderinstrument zur Erschließung ihrer Innovationspotenziale zur Verfügung. Mehr Transparenz und Effizienz Mit dem neuen Innovationsförderprogramm ist gleichzeitig eine wesentliche Etappe bei der Einführung einer Neuen Kultur der Förderung erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Ziel, Programme zu straffen und Friktionen abzubauen sowie Richtlinien einheitlich zu gestalten, hatte die Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie die Leitlinien „Förderkonzept 2000“ erarbeitet. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, die technologieorientierten Landesprogramme zu einer neuen Einheit zusammenzufassen. Die Wirtschaftsförderung sollte damit noch transparenter, schlanker und effizienter gestaltet werden. Optimierte Finanzierung Im Mittelpunkt des neuen Programms stehen vor allem wichtige Innovationsfelder wie Biotechnologie, Medientechnologie oder neue Anwendungen im Verkehr. Mit dem Innovationsförderprogramm können Unternehmen in anwendungsorientierten Entwicklungen sowie bei der Erprobung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen unter-

stützt werden. Unternehmen und Institutionen, die Kooperationen eingehen, erhalten im Rahmen ihrer Projekte eine Bonusförderung. Das Programm wendet sich an Unternehmen und Dienstleistungsbetriebe, die ihren Sitz in Berlin haben. Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Neue Perspektiven Mit den projektbezogenen Technologieförderprogrammen, die jetzt im neuen Innovationsförderprogramm gebündelt sind, sowie dem Personaltransferprogramm „Innovationsassistent“, dem Innovationsfonds des Landes Berlin und dem IBB-Zukunftsfonds kann die Investitionsbank Berlin technologieorientierten Unternehmen und Gründern bedarfsgerechte Instrumente im Innovationsprozess anbieten, damit in Berlin die Wirtschaftskraft gestärkt und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Strategische Förderung Spezielle Innovationsberater helfen dabei, die Kontakte der IBB zu Gründern und Unternehmen der Zukunftsbranchen aufzubauen, zu halten und zu intensivieren. Darüber hinaus analysieren sie für die Bank, wo speziell Förderbedarf besteht und wo Beratung und Programme am besten einzusetzen sind. Als Experten aus den Bereichen Chemie, Biotechnologie, Multimedia, Verkehrsund Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie erhöhen die Innovationsberater die Dialogfähigkeit der IBB gegenüber den Zukunftsbranchen.

Wirtschaftsförderung

Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Die Film- und Fernsehstadt Berlin boomt.

14 15

Ausgeprägtes Engagement für ein Comeback

Für die IBB war diese Entwicklung schon vor Jahren absehbar und Grund genug, das Comeback eines der traditionsreichsten Berliner Produktions-Standorte zu begleiten. In Adlershof fördert die IBB seit Sommer 1998 einen hochmodernen Studiodienstleistungs-Betrieb mit sieben Ateliers und 6.500 Quadratmetern Studiofläche. Von Aktualitäten-Magazinen bis zum großen Kinofilm schätzen die Produzenten das umfassende Dienstleistungsangebot sowie die hervorragende personelle und technische Ausstattung vor Ort.

„Wir haben ein Investitionsvolumen von 39,9 Mio. € zur Förderung eingereicht. Da tut es gut festzustellen, dass die Banker nicht nur etwas von Geld, sondern auch von unserem Geschäft verstehen und auch Spaß an dem Projekt haben.“ Harald Becker Studio Berlin Atelier GmbH, Adlershof

Wirtschaftsförderung

Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Die Film- und Fernsehstadt Berlin boomt.

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Ausgeprägtes Engagement für ein Comeback

Für die IBB war diese Entwicklung schon vor Jahren absehbar und Grund genug, das Comeback eines der traditionsreichsten Berliner Produktions-Standorte zu begleiten. In Adlershof fördert die IBB seit Sommer 1998 einen hochmodernen Studiodienstleistungs-Betrieb mit sieben Ateliers und 6.500 Quadratmetern Studiofläche. Von Aktualitäten-Magazinen bis zum großen Kinofilm schätzen die Produzenten das umfassende Dienstleistungsangebot sowie die hervorragende personelle und technische Ausstattung vor Ort.

„Wir haben ein Investitionsvolumen von 39,9 Mio. € zur Förderung eingereicht. Da tut es gut festzustellen, dass die Banker nicht nur etwas von Geld, sondern auch von unserem Geschäft verstehen und auch Spaß an dem Projekt haben.“ Harald Becker Studio Berlin Atelier GmbH, Adlershof

Wirtschaftsförderung

Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (gewerblicher Teil) Allgemeines, Rechtsgrundlagen

16 17

Seit Mai 1993 führt die Investitionsbank Berlin den gewerblichen Teil der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ durch. Sie berät die Investoren, bereitet die Förderanträge auf, entscheidet über die Anträge mit und verwaltet die Fördermittel. Das Programm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur war 1969 als Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe in das Grundgesetz aufgenommen worden. Das zu diesem Zweck erlassene und noch heute gültige Gesetz sieht Fördermaßnahmen für die gewerbliche Wirtschaft in Gebieten vor, deren Wirtschaftskraft erheblich unter dem Bundesdurchschnitt liegt oder darunter zu sinken droht. Die Abgrenzung der Fördergebiete, die Voraussetzungen, Art und Intensität der Förderung, die Festlegung konkreter Förderziele sowie die einzelnen Fördermaßnahmen werden in einem Rahmenplan festgelegt, den Bund und Länder gemeinsam aufstellen. Die Fördermittel werden durch den Bund und das Land Berlin sowie aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union (EU) bereitgestellt. Im Jahr 2001 soll der 30. Rahmenplan in Kraft treten, der gegenüber dem 29. Rahmenplan voraussichtlich nur geringfügige redaktionelle Änderungen enthält. Das Fördergebiet im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe (GA) war in Berlin bis zum Ende des Jahres 1993 auf die Ostbezirke beschränkt und wurde zum Jahresanfang 1994 auf genau bezeichnete Gebiete in den Westbezirken ausgedehnt. Seit dem Jahresanfang 1997 gelten einheitliche GA-Förderbedingungen in beiden Stadthälften. Die von der EU für Berlin genehmigte EFRE-Förderperiode endet zum 31. Dezember 2006. Die östlichen Bezirke Berlins erhalten in dieser Förderperiode eine Ziel-1Förderung im Rahmen der Übergangsregelungen aus dem europäischen Strukturfonds. Teile der westlichen Bezirke sind weiterhin Ziel-2-Fördergebiet, zum Teil Ziel-2-Übergangsgebiet.

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe konnten im Berichtsjahr Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Berlin gefördert werden. Die Förderung von freiberuflich Tätigen ist im Rahmen der GA nicht möglich.

Die Förderung

Die Förderung besteht aus Investitionszuschüssen für die Anschaffung bzw. Herstellung von Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens. Der Förderhöchstsatz betrug im Berichtsjahr 28 % bzw. maximal 38% bei kleinen und mittleren Unternehmen und kann im Einzelfall nur bei Vorliegen besonderer Struktureffekte ausgeschöpft werden. Ein solcher Struktureffekt kann unterstellt werden, wenn das Investitionsvorhaben geeignet ist, quantitativen und qualitativen Defiziten der Wirtschaftsstruktur und des Arbeitsplatzangebotes im Fördergebiet entgegenzuwirken. Im Berichtszeitraum wurden 902 Anträge auf Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe bei der Investitionsbank Berlin eingereicht. Das hiermit verbundene Investitionsvolumen beträgt rund 1,2 Mrd. €.

Antragseingang und damit verbundenes Investitionsvolumen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ 1996 – 2000:  Jahr 1996 1997 1998 1999 2000 Gesamt

Anträge Anzahl 696 641 779 999 902 4.017

Investitionsvolumen Mio. € 1.267,4 746,7 1.001,5 1.684,2 1.216,3 5.916,1

Das Förderergebnis 2000, Antragseingang

Wirtschaftsförderung

Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (gewerblicher Teil) Allgemeines, Rechtsgrundlagen

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Seit Mai 1993 führt die Investitionsbank Berlin den gewerblichen Teil der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ durch. Sie berät die Investoren, bereitet die Förderanträge auf, entscheidet über die Anträge mit und verwaltet die Fördermittel. Das Programm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur war 1969 als Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe in das Grundgesetz aufgenommen worden. Das zu diesem Zweck erlassene und noch heute gültige Gesetz sieht Fördermaßnahmen für die gewerbliche Wirtschaft in Gebieten vor, deren Wirtschaftskraft erheblich unter dem Bundesdurchschnitt liegt oder darunter zu sinken droht. Die Abgrenzung der Fördergebiete, die Voraussetzungen, Art und Intensität der Förderung, die Festlegung konkreter Förderziele sowie die einzelnen Fördermaßnahmen werden in einem Rahmenplan festgelegt, den Bund und Länder gemeinsam aufstellen. Die Fördermittel werden durch den Bund und das Land Berlin sowie aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union (EU) bereitgestellt. Im Jahr 2001 soll der 30. Rahmenplan in Kraft treten, der gegenüber dem 29. Rahmenplan voraussichtlich nur geringfügige redaktionelle Änderungen enthält. Das Fördergebiet im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe (GA) war in Berlin bis zum Ende des Jahres 1993 auf die Ostbezirke beschränkt und wurde zum Jahresanfang 1994 auf genau bezeichnete Gebiete in den Westbezirken ausgedehnt. Seit dem Jahresanfang 1997 gelten einheitliche GA-Förderbedingungen in beiden Stadthälften. Die von der EU für Berlin genehmigte EFRE-Förderperiode endet zum 31. Dezember 2006. Die östlichen Bezirke Berlins erhalten in dieser Förderperiode eine Ziel-1Förderung im Rahmen der Übergangsregelungen aus dem europäischen Strukturfonds. Teile der westlichen Bezirke sind weiterhin Ziel-2-Fördergebiet, zum Teil Ziel-2-Übergangsgebiet.

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe konnten im Berichtsjahr Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Berlin gefördert werden. Die Förderung von freiberuflich Tätigen ist im Rahmen der GA nicht möglich.

Die Förderung

Die Förderung besteht aus Investitionszuschüssen für die Anschaffung bzw. Herstellung von Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens. Der Förderhöchstsatz betrug im Berichtsjahr 28 % bzw. maximal 38% bei kleinen und mittleren Unternehmen und kann im Einzelfall nur bei Vorliegen besonderer Struktureffekte ausgeschöpft werden. Ein solcher Struktureffekt kann unterstellt werden, wenn das Investitionsvorhaben geeignet ist, quantitativen und qualitativen Defiziten der Wirtschaftsstruktur und des Arbeitsplatzangebotes im Fördergebiet entgegenzuwirken. Im Berichtszeitraum wurden 902 Anträge auf Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe bei der Investitionsbank Berlin eingereicht. Das hiermit verbundene Investitionsvolumen beträgt rund 1,2 Mrd. €.

Antragseingang und damit verbundenes Investitionsvolumen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ 1996 – 2000:  Jahr 1996 1997 1998 1999 2000 Gesamt

Anträge Anzahl 696 641 779 999 902 4.017

Investitionsvolumen Mio. € 1.267,4 746,7 1.001,5 1.684,2 1.216,3 5.916,1

Das Förderergebnis 2000, Antragseingang

Wirtschaftsförderung

Die folgende Tabelle zeigt einen Überblick über die bewilligten und abgelehnten Anträge sowie über das damit verbundene Bewilligungs- und Investitionsvolumen. Dabei handelt es sich jeweils um die Ausgangswerte zum Zeitpunkt der Bewilligung. Zieht man Stornierungen auf Grund von beispielsweise Umplanungen ab, so sinken die Gesamtwerte im Fall der Bewilligung von 835,3 Mio. € auf 518,6 Mio. €.

Die folgende Tabelle vermittelt einen Überblick über die Branchenzuordnung der im Jahr 2000 bewilligten Anträge (nur Neubescheide) sowie über das mit ihnen verbundene Investitions- und Bewilligungsvolumen.

 Wirtschaftszweig/Gewerbe  Jahr 18 19 1996 1997 1998 1999* 2000* Gesamt

Bewilligte Anträge Anzahl 411 474 509 575 543 2.512

Abgelehnte Anträge Anzahl 74 90 117 110 183 574

Bewilligungsvolumen Mio. € 155,4 186,6 126,9 186,3 180,1 835,3

Investitionsvolumen Mio. € 498,3 904,8 493,4 839,5 834,2 3.570,2

* Bruttowerte, einschließlich Erhöhungen bei Vorjahresbescheiden

Die Differenz zwischen den Brutto- und den Nettosummen zeigt, dass in zahlreichen Fällen Änderungsbescheide erstellt werden mussten, weil sich die der Bewilligung zu Grunde liegenden Rahmendaten geändert hatten.

Ernährungsgewerbe, Tabakverarbeitung Textil-, Bekleidungs-, Ledergewerbe Holz-, Papier-, Druckgewerbe Mineralölverarbeitung, Chemische Industrie Kunststoff, Gummiwaren Glas, Keramik, Steine, Erden Metallerzeugung, -bearbeitung Maschinenbau Büromaschinen, E-Technik, Feinmechanik, Optik Fahrzeugbau Möbel, Schmuck, Spielwaren, Recycling Baugewerbe Handel, Reparatur von Gebrauchsgütern Gastgewerbe DV, Dienstleistungen für Unternehmen Filmherstellung, -verleih, Hörfunk, Fernsehen Sonstige Branchen Gesamt * Nur Neubescheide 2000

Vorhaben Anzahl 10

Investitionsvolumen Mio. € 31,5

Bewilligungsvolumen* Mio. € 9,3

3

0,3

0,1

83 9

65,4 18,3

12,4 2,7

10 5 53 15 46

25,5 33,6 59,0 15,8 120,7

4,5 5,3 11,9 3,2 24,0

1 8

101,4 8,4

18,4 1,3

0 10

0 4,5

0 0,4

2 207

0,9 168,2

0,1 40,0

53

49,4

17,8

27 542

117,3 820,2

25,6 177,0

Wirtschaftsförderung

Die folgende Tabelle zeigt einen Überblick über die bewilligten und abgelehnten Anträge sowie über das damit verbundene Bewilligungs- und Investitionsvolumen. Dabei handelt es sich jeweils um die Ausgangswerte zum Zeitpunkt der Bewilligung. Zieht man Stornierungen auf Grund von beispielsweise Umplanungen ab, so sinken die Gesamtwerte im Fall der Bewilligung von 835,3 Mio. € auf 518,6 Mio. €.

Die folgende Tabelle vermittelt einen Überblick über die Branchenzuordnung der im Jahr 2000 bewilligten Anträge (nur Neubescheide) sowie über das mit ihnen verbundene Investitions- und Bewilligungsvolumen.

 Wirtschaftszweig/Gewerbe  Jahr 18 19 1996 1997 1998 1999* 2000* Gesamt

Bewilligte Anträge Anzahl 411 474 509 575 543 2.512

Abgelehnte Anträge Anzahl 74 90 117 110 183 574

Bewilligungsvolumen Mio. € 155,4 186,6 126,9 186,3 180,1 835,3

Investitionsvolumen Mio. € 498,3 904,8 493,4 839,5 834,2 3.570,2

* Bruttowerte, einschließlich Erhöhungen bei Vorjahresbescheiden

Die Differenz zwischen den Brutto- und den Nettosummen zeigt, dass in zahlreichen Fällen Änderungsbescheide erstellt werden mussten, weil sich die der Bewilligung zu Grunde liegenden Rahmendaten geändert hatten.

Ernährungsgewerbe, Tabakverarbeitung Textil-, Bekleidungs-, Ledergewerbe Holz-, Papier-, Druckgewerbe Mineralölverarbeitung, Chemische Industrie Kunststoff, Gummiwaren Glas, Keramik, Steine, Erden Metallerzeugung, -bearbeitung Maschinenbau Büromaschinen, E-Technik, Feinmechanik, Optik Fahrzeugbau Möbel, Schmuck, Spielwaren, Recycling Baugewerbe Handel, Reparatur von Gebrauchsgütern Gastgewerbe DV, Dienstleistungen für Unternehmen Filmherstellung, -verleih, Hörfunk, Fernsehen Sonstige Branchen Gesamt * Nur Neubescheide 2000

Vorhaben Anzahl 10

Investitionsvolumen Mio. € 31,5

Bewilligungsvolumen* Mio. € 9,3

3

0,3

0,1

83 9

65,4 18,3

12,4 2,7

10 5 53 15 46

25,5 33,6 59,0 15,8 120,7

4,5 5,3 11,9 3,2 24,0

1 8

101,4 8,4

18,4 1,3

0 10

0 4,5

0 0,4

2 207

0,9 168,2

0,1 40,0

53

49,4

17,8

27 542

117,3 820,2

25,6 177,0

Wirtschaftsförderung

Die Größenordnung der im Jahr 2000 bewilligten Anträge ergibt sich aus der folgenden Aufstellung. 78,0 % der geförderten Vorhaben entfallen auf Investitionen mit einem Volumen von unter 1 Mio. €. Ihr Anteil am Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 12,9 %. Auf 34 Anträge mit einem Investitionsvolumen von mindestens 5 Mio. € entfallen mit 534,1 Mio. € rund 65,1 % des gesamten förderfähigen Investitionsvolumens.

 Investitionsaufwand

20 21

Unter 1 Mio. € 1 Mio. bis unter 5 Mio. € 5 Mio. bis unter 10 Mio. € 10 Mio. bis unter 50 Mio. € Ab 50 Mio. € Gesamt

Anzahl 423 85 20 13 1 542

Geförderte Vorhaben Anteil in % 78,0 15,7 3,7 2,4 0,2 100,0

Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ nach Bezirken 2000 (Bewilligungen in Mio. €)

Förderfähiges Investitionsvolumen Mio. € Anteil in % 105,9 12,9 180,2 22,0 139,2 17,0 293,5 35,8 101,4 12,3 820,2 100,0

Pankow 8,7

Reinickendorf

Weißensee

16,4

3,1 Wedding 0,7

Spandau* 5,4

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufgliederung der bewilligten Anträge nach Größenklasse der antragstellenden Unternehmen. Es handelt sich dabei im weit überwiegenden Teil um Kleinbetriebe mit weniger als 20 Arbeitsplätzen.

Wilmersdorf

6,6 Friedrichs5,5 Kreuzberg hain 7,2 0,9

2,6

Anteil in %

383 90 34 32 3 542

70,7 16,6 6,3 5,9 0,5 100,0

13,2

Bei Redaktionsschluss war der 29. Rahmenplan, der im April 2000 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde, von der EU noch nicht genehmigt. Seit diesem Zeitpunkt eingegangene Anträge wurden zwar nach den Kriterien des 29. Rahmenplanes bewilligt, stehen aber unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die EU.

Bis 10 Mio. €

Marzahn Hellersdorf

Lichtenberg

0,6

2,1

Treptow

Neukölln

Köpenick

3,1

* Einschließlich Weststaaken

Bis 30 Mio. €

GA – Aktuelles

31,9 Tempelhof

Über 30 Mio. €

9,6

0,3

Schöneberg

Zehlendorf 0,9

Anzahl

Prenzlauer Berg 6,4

Tiergarten Mitte 17,1

21,7 Charlottenburg

Steglitz

 Größenklasse der antragstellenden Unternehmen Unter 20 Arbeitsplätze 20 bis unter 50 Arbeitsplätze 50 bis unter 100 Arbeitsplätze 100 bis unter 500 Arbeitsplätze Ab 500 Arbeitsplätze Gesamt

Hohenschönhausen

Summe Summe Westbezirke Summe Ostbezirke Weststaaken

177,0 Mio. € 106,2 Mio. € 070,8 Mio. € 003,3 Mio. €

10,9

2,1

Wirtschaftsförderung

Die Größenordnung der im Jahr 2000 bewilligten Anträge ergibt sich aus der folgenden Aufstellung. 78,0 % der geförderten Vorhaben entfallen auf Investitionen mit einem Volumen von unter 1 Mio. €. Ihr Anteil am Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 12,9 %. Auf 34 Anträge mit einem Investitionsvolumen von mindestens 5 Mio. € entfallen mit 534,1 Mio. € rund 65,1 % des gesamten förderfähigen Investitionsvolumens.

 Investitionsaufwand

20 21

Unter 1 Mio. € 1 Mio. bis unter 5 Mio. € 5 Mio. bis unter 10 Mio. € 10 Mio. bis unter 50 Mio. € Ab 50 Mio. € Gesamt

Anzahl 423 85 20 13 1 542

Geförderte Vorhaben Anteil in % 78,0 15,7 3,7 2,4 0,2 100,0

Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ nach Bezirken 2000 (Bewilligungen in Mio. €)

Förderfähiges Investitionsvolumen Mio. € Anteil in % 105,9 12,9 180,2 22,0 139,2 17,0 293,5 35,8 101,4 12,3 820,2 100,0

Pankow 8,7

Reinickendorf

Weißensee

16,4

3,1 Wedding 0,7

Spandau* 5,4

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufgliederung der bewilligten Anträge nach Größenklasse der antragstellenden Unternehmen. Es handelt sich dabei im weit überwiegenden Teil um Kleinbetriebe mit weniger als 20 Arbeitsplätzen.

Wilmersdorf

6,6 Friedrichs5,5 Kreuzberg hain 7,2 0,9

2,6

Anteil in %

383 90 34 32 3 542

70,7 16,6 6,3 5,9 0,5 100,0

13,2

Bei Redaktionsschluss war der 29. Rahmenplan, der im April 2000 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde, von der EU noch nicht genehmigt. Seit diesem Zeitpunkt eingegangene Anträge wurden zwar nach den Kriterien des 29. Rahmenplanes bewilligt, stehen aber unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die EU.

Bis 10 Mio. €

Marzahn Hellersdorf

Lichtenberg

0,6

2,1

Treptow

Neukölln

Köpenick

3,1

* Einschließlich Weststaaken

Bis 30 Mio. €

GA – Aktuelles

31,9 Tempelhof

Über 30 Mio. €

9,6

0,3

Schöneberg

Zehlendorf 0,9

Anzahl

Prenzlauer Berg 6,4

Tiergarten Mitte 17,1

21,7 Charlottenburg

Steglitz

 Größenklasse der antragstellenden Unternehmen Unter 20 Arbeitsplätze 20 bis unter 50 Arbeitsplätze 50 bis unter 100 Arbeitsplätze 100 bis unter 500 Arbeitsplätze Ab 500 Arbeitsplätze Gesamt

Hohenschönhausen

Summe Summe Westbezirke Summe Ostbezirke Weststaaken

177,0 Mio. € 106,2 Mio. € 070,8 Mio. € 003,3 Mio. €

10,9

2,1

Wirtschaftsförderung

Förderung im Rahmen des Innovationsfonds des Landes Berlin

22 23

Ausgeprägtes Engagement für eine filmreife Leistung

Was der blaue Laser mit modernem Leinwand-Entertainment zu tun hat, erschließt sich hinter den Kulissen der Crystal GmbH. Sie entwickelt spezielle Laser, die eine Technologie ermöglichen, analog produzierte Filme so umzuwandeln, dass sie digital bearbeitet werden können. Mit ihren extrem rauscharmen blauen Lasern ist die Crystal GmbH weltweiter Marktführer in

„In der Lasertechnologie ist die Nachfrage extrem groß und der Markt extrem schnell. Die IBB hat uns durch die rasche und kompetente Abwicklung ihrer Beteiligung jederzeit den Rücken freigehalten.“ Andreas Wenzel Klaus Schwenkenbecher Crystal GmbH

diesem Segment. Die IBB beteiligte sich an dem jungen Unternehmen, dessen Entwicklungen auch in der Genomanalyse und der Umwelttechnik Anwendung finden, damit es die Produktion seiner optischen Komponenten zur Serienreife bringen konnte.

Wirtschaftsförderung

Förderung im Rahmen des Innovationsfonds des Landes Berlin

22 23

Ausgeprägtes Engagement für eine filmreife Leistung

Was der blaue Laser mit modernem Leinwand-Entertainment zu tun hat, erschließt sich hinter den Kulissen der Crystal GmbH. Sie entwickelt spezielle Laser, die eine Technologie ermöglichen, analog produzierte Filme so umzuwandeln, dass sie digital bearbeitet werden können. Mit ihren extrem rauscharmen blauen Lasern ist die Crystal GmbH weltweiter Marktführer in

„In der Lasertechnologie ist die Nachfrage extrem groß und der Markt extrem schnell. Die IBB hat uns durch die rasche und kompetente Abwicklung ihrer Beteiligung jederzeit den Rücken freigehalten.“ Andreas Wenzel Klaus Schwenkenbecher Crystal GmbH

diesem Segment. Die IBB beteiligte sich an dem jungen Unternehmen, dessen Entwicklungen auch in der Genomanalyse und der Umwelttechnik Anwendung finden, damit es die Produktion seiner optischen Komponenten zur Serienreife bringen konnte.

Wirtschaftsförderung

Technologieförderung

Zukunftsfonds der Investitionsbank Berlin

24 25

Im September 1997 legte die Investitionsbank Berlin ihren Zukunftsfonds auf. Ziel des Fonds ist die Begleitung von Existenzgründungen und bestehenden kleinen und mittleren Unternehmen aus dem technologieorientierten Bereich. Mit dem Zukunftsfonds wendet sich die IBB in erster Linie an Unternehmen in Branchen, denen das Land eine große Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt beimisst. Hierzu gehören insbesondere die Biotechnologie, die Medizintechnik und die Kommunikations- und Medienwirtschaft. Gefördert werden aber zum Beispiel auch Unternehmen aus der Verkehrs-, Umwelt- und Energietechnologie. Mit Mitteln aus dem Zukunftsfonds will die IBB vor allem die Gründerszene weiterbeleben, damit neue und qualifizierte Arbeitsplätze in Berlin geschaffen werden.

Die nachfolgende Übersicht zeigt das Förderergebnis des Zukunftsfonds für das Jahr 2000:

Der Zukunftsfonds der IBB ist mit einem aus Eigenmitteln finanzierten Volumen von rund 61 Mio. € ausgestattet. Er ruht auf insgesamt drei Säulen. Neben Zuschüssen und Darlehen stellt die Investitionsbank Berlin über ihre IBB Beteiligungsgesellschaft mbH auch Wagniskapital bereit. Das Tochterunternehmen der IBB fördert innovative Unternehmen durch offene und stille Beteiligungen. Auch ist eine Kombination aus beiden Formen möglich, wobei die gesamte Beteiligungshöhe bis zu 2,6 Mio. € betragen kann. Mit Zuschüssen unterstützt die IBB den Beratungs- und Qualifizierungsbedarf von Unternehmen in der Gründungs- und später in der Wachstumsphase. Über zinsverbilligte Darlehen können Existenzgründer und innovative Unternehmen Sachinvestitionen und vorhabenbezogene Betriebsmittel finanzieren lassen.

Aus Mitteln des Zukunftsfonds erhielten 112 Unternehmen Zuschüsse in Höhe von 0,5 Mio. € für Beratungen und Qualifizierungsmaßnahmen. Sechs Unternehmen nahmen Darlehen in Höhe von 0,6 Mio. € in Anspruch, um Betriebsmittel und Sachinvestitionen zu finanzieren.

 Förderart

Bewilligte Anträge Anzahl Zuschüsse 112 Darlehen 6 Beteiligungen 15

Fördervolumen Mio. € 0,5 0,6 9,9

Für insgesamt 15 Unternehmen stellte die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Wagniskapital bereit. Das Beteiligungsvolumen betrug insgesamt 9,9 Mio. €. Rund 1.000 hochwertige Arbeitsplätze konnten damit in Berlin erhalten oder neu geschaffen werden. Vier Unternehmen, an denen die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Anteile hält, sind in der Informationstechnologie tätig. Vier Unternehmen kommen aus der Internettechnologie, eins aus der Medizintechnik, zwei Unternehmen kommen aus der Biotechnologie und ein Unternehmen aus der Health-Care Informationstechnologie. Die übrigen Unternehmen sind u. a. in der Solar- und Nanotechnologie sowie Mikrosystemtechnik zu Hause. Außerdem stockte das IBB-Tochterunternehmen bei elf bereits bestehenden Beteilungsverhältnissen das Kapital um weitere 1,7 Mio. € auf. Zum Jahresende hielt die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Anteile an 46 HochtechnologieUnternehmen. Die Beteiligungssumme betrug 26,3 Mio. €.

Zukunftsfonds Das Förderergebnis 2000

Wirtschaftsförderung

Technologieförderung

Zukunftsfonds der Investitionsbank Berlin

24 25

Im September 1997 legte die Investitionsbank Berlin ihren Zukunftsfonds auf. Ziel des Fonds ist die Begleitung von Existenzgründungen und bestehenden kleinen und mittleren Unternehmen aus dem technologieorientierten Bereich. Mit dem Zukunftsfonds wendet sich die IBB in erster Linie an Unternehmen in Branchen, denen das Land eine große Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt beimisst. Hierzu gehören insbesondere die Biotechnologie, die Medizintechnik und die Kommunikations- und Medienwirtschaft. Gefördert werden aber zum Beispiel auch Unternehmen aus der Verkehrs-, Umwelt- und Energietechnologie. Mit Mitteln aus dem Zukunftsfonds will die IBB vor allem die Gründerszene weiterbeleben, damit neue und qualifizierte Arbeitsplätze in Berlin geschaffen werden.

Die nachfolgende Übersicht zeigt das Förderergebnis des Zukunftsfonds für das Jahr 2000:

Der Zukunftsfonds der IBB ist mit einem aus Eigenmitteln finanzierten Volumen von rund 61 Mio. € ausgestattet. Er ruht auf insgesamt drei Säulen. Neben Zuschüssen und Darlehen stellt die Investitionsbank Berlin über ihre IBB Beteiligungsgesellschaft mbH auch Wagniskapital bereit. Das Tochterunternehmen der IBB fördert innovative Unternehmen durch offene und stille Beteiligungen. Auch ist eine Kombination aus beiden Formen möglich, wobei die gesamte Beteiligungshöhe bis zu 2,6 Mio. € betragen kann. Mit Zuschüssen unterstützt die IBB den Beratungs- und Qualifizierungsbedarf von Unternehmen in der Gründungs- und später in der Wachstumsphase. Über zinsverbilligte Darlehen können Existenzgründer und innovative Unternehmen Sachinvestitionen und vorhabenbezogene Betriebsmittel finanzieren lassen.

Aus Mitteln des Zukunftsfonds erhielten 112 Unternehmen Zuschüsse in Höhe von 0,5 Mio. € für Beratungen und Qualifizierungsmaßnahmen. Sechs Unternehmen nahmen Darlehen in Höhe von 0,6 Mio. € in Anspruch, um Betriebsmittel und Sachinvestitionen zu finanzieren.

 Förderart

Bewilligte Anträge Anzahl Zuschüsse 112 Darlehen 6 Beteiligungen 15

Fördervolumen Mio. € 0,5 0,6 9,9

Für insgesamt 15 Unternehmen stellte die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Wagniskapital bereit. Das Beteiligungsvolumen betrug insgesamt 9,9 Mio. €. Rund 1.000 hochwertige Arbeitsplätze konnten damit in Berlin erhalten oder neu geschaffen werden. Vier Unternehmen, an denen die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Anteile hält, sind in der Informationstechnologie tätig. Vier Unternehmen kommen aus der Internettechnologie, eins aus der Medizintechnik, zwei Unternehmen kommen aus der Biotechnologie und ein Unternehmen aus der Health-Care Informationstechnologie. Die übrigen Unternehmen sind u. a. in der Solar- und Nanotechnologie sowie Mikrosystemtechnik zu Hause. Außerdem stockte das IBB-Tochterunternehmen bei elf bereits bestehenden Beteilungsverhältnissen das Kapital um weitere 1,7 Mio. € auf. Zum Jahresende hielt die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Anteile an 46 HochtechnologieUnternehmen. Die Beteiligungssumme betrug 26,3 Mio. €.

Zukunftsfonds Das Förderergebnis 2000

Wirtschaftsförderung

Förderung im Rahmen des FuE-Mittelstandsförderprogramms

Die treuhänderische Verwaltung des Innovationsfonds des Landes Berlin wurde der Investitionsbank Berlin mit Wirkung vom 1. Januar 2000 übertragen. Die Mittel dieses Fonds sind dazu bestimmt, technologieorientierte kleine und mittlere Unternehmen zu fördern, die in Berlin angesiedelt sind oder sich in der Stadt im Gründungsprozess befinden. Gefördert werden Innovationsvorhaben mit dem Ziel, neue technische Produkte und Verfahren zu entwickeln sowie produktionsnahe Dienstleistungen anzubieten. 26 27

Innovationsfonds des Landes Berlin

Die Fördermittel aus dem Innovationsfonds des Landes Berlin werden in der Regel als stille Beteiligung zur Verfügung gestellt. Die Beteiligung ist zunächst auf einen Zeitraum von fünf Jahren befristet. Der Zinssatz beträgt zurzeit fest 3 % p. a. zuzüglich einer gewinnabhängigen Komponente von maximal 5 % p. a. der Einlage.

„Das für unsere Projekte notwendige Innovationspotenzial ist nur durch eine maßgeschneiderte Mittelstandsförderung realisierbar. Die IBB hat uns da immer sehr professionell unterstützt.“

Ein deutliches Votum für den Technologie-

Dr. Uwe Landau OTB Oberflächentechnik in Berlin GmbH & Co.

starke Unternehmen entwickelt ein

standort Berlin gab die IBB mit der Förde-

Während die IBB eine betriebswirtschaftliche Vorlage erstellt, wird die VDI/VDETechnologiezentrum Informationstechnik GmbH zur technischen Einschätzung des Vorhabens herangezogen. Auf Basis dieser Stellungnahmen erfolgt die Bewilligung in einem Ausschuss unter Vorsitz der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie. Das alleinige Risiko trägt das Land Berlin.

rung der OTB GmbH ab. Das innovations Förderart

bahnbrechendes System zur EdelmetallStille Beteiligungen

Bewilligte Anträge Anzahl 6

Geförderte Unternehmen Anzahl 6

Fördervolumen Mio. € 2,5

Projektvolumen Mio. € 16,4

rückgewinnung aus Automobil-Katalysatoren. Dabei werden Platin, Palladium und Rhodium ökonomisch wie ökologisch sinnvoll in geschlossenen Stoffkreisläufen gewonnen, ohne die teuren Katalysatoren zu zerstören. Die OTB – Ende der achtziger Jahre noch ein Garagen-Start-up – beschäftigt heute 83 Mitarbeiter und unterhält eine Niederlassung in China.

Aus Mitteln des Innovationsfonds wurden im Jahr 2000 2,5 Mio. € in Form der stillen Beteiligung bereitgestellt. Damit konnten Projekte in einem Gesamtumfang von 16,4 Mio. € anteilig finanziert werden.

Innovationsfonds des Landes Berlin Das Förderergebnis 2000

Wirtschaftsförderung

Förderung im Rahmen des FuE-Mittelstandsförderprogramms

Die treuhänderische Verwaltung des Innovationsfonds des Landes Berlin wurde der Investitionsbank Berlin mit Wirkung vom 1. Januar 2000 übertragen. Die Mittel dieses Fonds sind dazu bestimmt, technologieorientierte kleine und mittlere Unternehmen zu fördern, die in Berlin angesiedelt sind oder sich in der Stadt im Gründungsprozess befinden. Gefördert werden Innovationsvorhaben mit dem Ziel, neue technische Produkte und Verfahren zu entwickeln sowie produktionsnahe Dienstleistungen anzubieten. 26 27

Innovationsfonds des Landes Berlin

Die Fördermittel aus dem Innovationsfonds des Landes Berlin werden in der Regel als stille Beteiligung zur Verfügung gestellt. Die Beteiligung ist zunächst auf einen Zeitraum von fünf Jahren befristet. Der Zinssatz beträgt zurzeit fest 3 % p. a. zuzüglich einer gewinnabhängigen Komponente von maximal 5 % p. a. der Einlage.

„Das für unsere Projekte notwendige Innovationspotenzial ist nur durch eine maßgeschneiderte Mittelstandsförderung realisierbar. Die IBB hat uns da immer sehr professionell unterstützt.“

Ein deutliches Votum für den Technologie-

Dr. Uwe Landau OTB Oberflächentechnik in Berlin GmbH & Co.

starke Unternehmen entwickelt ein

standort Berlin gab die IBB mit der Förde-

Während die IBB eine betriebswirtschaftliche Vorlage erstellt, wird die VDI/VDETechnologiezentrum Informationstechnik GmbH zur technischen Einschätzung des Vorhabens herangezogen. Auf Basis dieser Stellungnahmen erfolgt die Bewilligung in einem Ausschuss unter Vorsitz der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie. Das alleinige Risiko trägt das Land Berlin.

rung der OTB GmbH ab. Das innovations Förderart

bahnbrechendes System zur EdelmetallStille Beteiligungen

Bewilligte Anträge Anzahl 6

Geförderte Unternehmen Anzahl 6

Fördervolumen Mio. € 2,5

Projektvolumen Mio. € 16,4

rückgewinnung aus Automobil-Katalysatoren. Dabei werden Platin, Palladium und Rhodium ökonomisch wie ökologisch sinnvoll in geschlossenen Stoffkreisläufen gewonnen, ohne die teuren Katalysatoren zu zerstören. Die OTB – Ende der achtziger Jahre noch ein Garagen-Start-up – beschäftigt heute 83 Mitarbeiter und unterhält eine Niederlassung in China.

Aus Mitteln des Innovationsfonds wurden im Jahr 2000 2,5 Mio. € in Form der stillen Beteiligung bereitgestellt. Damit konnten Projekte in einem Gesamtumfang von 16,4 Mio. € anteilig finanziert werden.

Innovationsfonds des Landes Berlin Das Förderergebnis 2000

Wirtschaftsförderung

Förderung im Rahmen des Programms Informationsgesellschaft

Das FuE-Mittelstandsförderprogramm wurde der IBB zum 1. Januar 1998 übertragen. Ziel des FuE-Mittelstandsförderprogramms ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Schaffung und Umsetzung innovativer Produkte und Verfahren zu unterstützen. Durch die Förderung sollen die mit der Forschung und Entwicklung verbundenen Risiken minimiert und die Innovationsbereitschaft der mittelständischen Unternehmen gestärkt werden. Dadurch können qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. 28 29

FuE-Mittelstandsförderprogramm

Zielgruppen des Programms sind in Berlin ansässige, rechtlich selbstständige KMU aus Industrie, dem produzierenden Handwerk und den produktionsnahen Dienstleistungen. Gefördert werden technologische Vorhaben mit erkennbaren Marktchancen, die eine Stärkung der Wettbewerbsposition des entwickelnden Unternehmens erwarten lassen. Nicht rückzahlbare Zuschüsse können bis zu 40 % und rückzahlbare Zuschüsse können bis zu 50 % der förderfähigen Kosten ausmachen. „Wir sind heute Marktführer in Europa und weltweit die Nr. 2. Diesen Erfolg verdanken wir u. a. dem großen IT Know-how auf Seiten der IBB.“

Datenkompression ist eine hochspeziali-

Michael Thierschmann LuraTech GmbH

geschäft der Berliner LuraTech GmbH dar.

 Förderart

sierte Technologie. Und sie stellt das KernZuschüsse

Bewilligte Anträge Anzahl 45

Geförderte Unternehmen Anzahl 44

Fördervolumen Mio. € 5,3

Projektvolumen Mio. € 14,3

FuE-Mittelstandsförderprogramm Das Förderergebnis 2000

Mithilfe der IBB erreichte das Unternehmen auf diesem Gebiet eine neue Qualitätsstufe: Wir förderten das LuraTech Projekt

Im Programmjahr 2000 förderte die Investitionsbank Berlin 45 FuE-Projekte mit Zuschüssen in Höhe von 5,3 Mio. €. Damit konnten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in einem Gesamtumfang von 14,3 Mio. € angeschoben werden.

WABAST – Wavelet basierte Störsignalunterdrückung – als Teiltechnologie innerhalb der digitalen Dokumentenverwaltung. WABAST optimiert die Datenkompression und reduziert gleichzeitig den Bedarf an Speicherplatz. Kunden wie der Otto Versand, DaimlerChrysler oder der amerikanische Softwarehersteller Adobe nutzen diese ausgereifte Technologie bereits.

Seit Mai 1998 bearbeitet die Investitionsbank Berlin das Programm Informationsgesellschaft (InfoG). In diesem Programm sind die vorherigen Förderprogramme Medientechnologie (Mtech) und das Landesprogramm Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), mit deren Durchführung die Investitionsbank Berlin bereits seit dem 1. August 1997 beauftragt war, zusammengefasst. Über das Programm Informationsgesellschaft werden insbesondere Vorhaben unterstützt, die im Rahmen der Landesinitiative „Der Berliner Weg in die Informationsgesellschaft“ und des [email protected] entwickelt werden. Im Einzelnen werden die Entwicklung und die prototypische Anwendung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie Demonstrationsvorhaben gefördert. Dadurch soll die regionale Wirtschaftskraft gestärkt und das Wachstum sowie der Strukturwandel unterstützt werden. Die Nachhaltigkeit qualifizierter Beschäftigung zu entwickeln ist ebenso Ziel dieses Programms.

Informationsgesellschaft

Wirtschaftsförderung

Förderung im Rahmen des Programms Informationsgesellschaft

Das FuE-Mittelstandsförderprogramm wurde der IBB zum 1. Januar 1998 übertragen. Ziel des FuE-Mittelstandsförderprogramms ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Schaffung und Umsetzung innovativer Produkte und Verfahren zu unterstützen. Durch die Förderung sollen die mit der Forschung und Entwicklung verbundenen Risiken minimiert und die Innovationsbereitschaft der mittelständischen Unternehmen gestärkt werden. Dadurch können qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. 28 29

FuE-Mittelstandsförderprogramm

Zielgruppen des Programms sind in Berlin ansässige, rechtlich selbstständige KMU aus Industrie, dem produzierenden Handwerk und den produktionsnahen Dienstleistungen. Gefördert werden technologische Vorhaben mit erkennbaren Marktchancen, die eine Stärkung der Wettbewerbsposition des entwickelnden Unternehmens erwarten lassen. Nicht rückzahlbare Zuschüsse können bis zu 40 % und rückzahlbare Zuschüsse können bis zu 50 % der förderfähigen Kosten ausmachen. „Wir sind heute Marktführer in Europa und weltweit die Nr. 2. Diesen Erfolg verdanken wir u. a. dem großen IT Know-how auf Seiten der IBB.“

Datenkompression ist eine hochspeziali-

Michael Thierschmann LuraTech GmbH

geschäft der Berliner LuraTech GmbH dar.

 Förderart

sierte Technologie. Und sie stellt das KernZuschüsse

Bewilligte Anträge Anzahl 45

Geförderte Unternehmen Anzahl 44

Fördervolumen Mio. € 5,3

Projektvolumen Mio. € 14,3

FuE-Mittelstandsförderprogramm Das Förderergebnis 2000

Mithilfe der IBB erreichte das Unternehmen auf diesem Gebiet eine neue Qualitätsstufe: Wir förderten das LuraTech Projekt

Im Programmjahr 2000 förderte die Investitionsbank Berlin 45 FuE-Projekte mit Zuschüssen in Höhe von 5,3 Mio. €. Damit konnten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in einem Gesamtumfang von 14,3 Mio. € angeschoben werden.

WABAST – Wavelet basierte Störsignalunterdrückung – als Teiltechnologie innerhalb der digitalen Dokumentenverwaltung. WABAST optimiert die Datenkompression und reduziert gleichzeitig den Bedarf an Speicherplatz. Kunden wie der Otto Versand, DaimlerChrysler oder der amerikanische Softwarehersteller Adobe nutzen diese ausgereifte Technologie bereits.

Seit Mai 1998 bearbeitet die Investitionsbank Berlin das Programm Informationsgesellschaft (InfoG). In diesem Programm sind die vorherigen Förderprogramme Medientechnologie (Mtech) und das Landesprogramm Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), mit deren Durchführung die Investitionsbank Berlin bereits seit dem 1. August 1997 beauftragt war, zusammengefasst. Über das Programm Informationsgesellschaft werden insbesondere Vorhaben unterstützt, die im Rahmen der Landesinitiative „Der Berliner Weg in die Informationsgesellschaft“ und des [email protected] entwickelt werden. Im Einzelnen werden die Entwicklung und die prototypische Anwendung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie Demonstrationsvorhaben gefördert. Dadurch soll die regionale Wirtschaftskraft gestärkt und das Wachstum sowie der Strukturwandel unterstützt werden. Die Nachhaltigkeit qualifizierter Beschäftigung zu entwickeln ist ebenso Ziel dieses Programms.

Informationsgesellschaft

Wirtschaftsförderung

Gefördert werden vorrangig kleine und mittlere Unternehmen, aber auch große Unternehmen mit einer Entwicklungs- oder Produktionsstätte in Berlin sowie produktionsnahe Dienstleistungsbetriebe. Die Vorhaben können als Verbundprojekte oder als einzelbetriebliches Vorhaben durchgeführt werden. Die Förderung besteht aus Zuschüssen. Die Fördersätze liegen zwischen 25 % und 70 %. Die Höhe der Fördersätze hängt von der Art des Vorhabens, dem jeweiligen Zielgebiet und der Größenklassifizierung des Unternehmens ab. 30 31

Informationsgesellschaft Das Förderergebnis 2000

Die Investitionsbank Berlin bewilligte im Programm Informationsgesellschaft insgesamt 28 Vorhaben mit einem Gesamtprojektvolumen von 17,1 Mio. €. Für diese Vorhaben, an denen insgesamt 67 Unternehmen beteiligt sind, wurden Zuschüsse in Höhe von 9,1 Mio. € bereitgestellt. Die geförderten Unternehmen sind überwiegend im Bereich der Softwareentwicklung, Datenverarbeitung und Medientechnologie tätig.

 Förderart

Zuschüsse

Förderung der industriellen Technologieentwicklung (FiTE)

Bewilligte Vorhaben Anzahl 28

Geförderte Unternehmen Anzahl 67

Fördervolumen Mio. € 9,1

Projektvolumen Mio. € 17,1

Im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Technologieentwicklung unterstützt die Investitionsbank Berlin Kooperations- und Verbundprojekte zwischen Wissenschafts- und Wirtschaftspartnern, Technologieanbietern und -anwendern sowie unternehmensübergreifende Branchenprojekte. Mit Mitteln aus diesem Programm sollen neue Produkte oder Verfahren entwickelt werden, die zur Verbesserung des Technikstandes und dadurch zur Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Unternehmen beitragen. Auf diese Weise soll ein gezielter Beitrag für die Strukturentwicklung in Berlin geleistet werden. Über dieses Programm wird die industrielle Forschung sowie die vorwettbewerbliche Entwicklung unterstützt. Hierunter fallen innovativ anspruchsvolle industrielle Verbundprojekte, Technologieweiterentwicklungen sowie Pilot- und Referenzanlagen. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen und Großunternehmen. Die Förderung besteht aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Die Förderhöhe hängt von den Projektinhalten, vom Standort und von der Größenklassifizierung des Unternehmens ab. Die Fördersätze liegen zwischen 30 % und 65 %.

Im Programmjahr 2000 förderte die Investitionsbank Berlin trotz extrem widriger Rahmenbedingungen hinsichtlich der Mittelsituation zwei Verbundprojekte, an denen sieben Unternehmen beteiligt waren. Das Fördervolumen belief sich hierbei auf 2,7 Mio. €, das Gesamtvolumen der unterstützten Projekte betrug 5,3 Mio. €.  Förderart

Zuschüsse

Bewilligte Verbünde Anzahl 2

Geförderte Unternehmen Anzahl 7

Fördervolumen Mio. € 2,7

Förderung der industriellen Technologieentwicklung (FiTE) Das Förderergebnis 2000

Projektvolumen Mio. € 5,3

Am 1. August 1997 erhielt die IBB die Zuständigkeit für das PersonaltransferProgramm Innovationsassistent. Die Programmübernahme erfolgte am 1. März 1998.

Personaltransfer-Programm Innovationsassistent

Ziel des Programms ist es, durch die Beschäftigung von Hoch- und Fachhochschulabsolventen den Know-how-Transfer von der Wissenschaft in die Berliner Wirtschaft zu fördern und damit innovative Entwicklungen in Unternehmen zu unterstützen. Damit sollen gleichzeitig die Grundlagen für möglichst langfristige Beschäftigungsverhältnisse mit qualifizierten Nachwuchskräften gefördert werden. Anträge können kleine und mittlere Unternehmen aus der Industrie, dem produzierenden Handwerk und dem produktionsnahen Dienstleistungssektor stellen. Die IBB unterstützt die Unternehmen bei der Suche und Auswahl geeigneter Hochund Fachhochschulabsolventen. Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen auf das steuerpflichtige Bruttogehalt der eingestellten Innovationsassistenten sowie von kostenfreien Leistungen im Rahmen der Personalsuche und -vermittlung. Die IBB konnte von 190 von kleinen und mittleren Unternehmen eingereichten Fördervorhaben insgesamt 157 Anträge abschließend prüfen und bewilligen. In 131 Projekten gelang es bereits in 2000, qualifiziertes Personal zu vermitteln, sodass der Projektstart noch im Jahr der Bewilligung erfolgen konnte. Mit den geförderten Einstellungen ist ein Fördervolumen in Höhe von 1,6 Mio. € verbunden.

 Förderart

Zuschüsse

Bewilligte Anträge Anzahl 157

Geförderte Einstellungen Anzahl 131

Fördervolumen Mio. € 1,6

Personaltransfer-Programm Innovationassistent Das Förderergebnis 2000

Wirtschaftsförderung

Gefördert werden vorrangig kleine und mittlere Unternehmen, aber auch große Unternehmen mit einer Entwicklungs- oder Produktionsstätte in Berlin sowie produktionsnahe Dienstleistungsbetriebe. Die Vorhaben können als Verbundprojekte oder als einzelbetriebliches Vorhaben durchgeführt werden. Die Förderung besteht aus Zuschüssen. Die Fördersätze liegen zwischen 25 % und 70 %. Die Höhe der Fördersätze hängt von der Art des Vorhabens, dem jeweiligen Zielgebiet und der Größenklassifizierung des Unternehmens ab. 30 31

Informationsgesellschaft Das Förderergebnis 2000

Die Investitionsbank Berlin bewilligte im Programm Informationsgesellschaft insgesamt 28 Vorhaben mit einem Gesamtprojektvolumen von 17,1 Mio. €. Für diese Vorhaben, an denen insgesamt 67 Unternehmen beteiligt sind, wurden Zuschüsse in Höhe von 9,1 Mio. € bereitgestellt. Die geförderten Unternehmen sind überwiegend im Bereich der Softwareentwicklung, Datenverarbeitung und Medientechnologie tätig.

 Förderart

Zuschüsse

Förderung der industriellen Technologieentwicklung (FiTE)

Bewilligte Vorhaben Anzahl 28

Geförderte Unternehmen Anzahl 67

Fördervolumen Mio. € 9,1

Projektvolumen Mio. € 17,1

Im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Technologieentwicklung unterstützt die Investitionsbank Berlin Kooperations- und Verbundprojekte zwischen Wissenschafts- und Wirtschaftspartnern, Technologieanbietern und -anwendern sowie unternehmensübergreifende Branchenprojekte. Mit Mitteln aus diesem Programm sollen neue Produkte oder Verfahren entwickelt werden, die zur Verbesserung des Technikstandes und dadurch zur Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Unternehmen beitragen. Auf diese Weise soll ein gezielter Beitrag für die Strukturentwicklung in Berlin geleistet werden. Über dieses Programm wird die industrielle Forschung sowie die vorwettbewerbliche Entwicklung unterstützt. Hierunter fallen innovativ anspruchsvolle industrielle Verbundprojekte, Technologieweiterentwicklungen sowie Pilot- und Referenzanlagen. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen und Großunternehmen. Die Förderung besteht aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Die Förderhöhe hängt von den Projektinhalten, vom Standort und von der Größenklassifizierung des Unternehmens ab. Die Fördersätze liegen zwischen 30 % und 65 %.

Im Programmjahr 2000 förderte die Investitionsbank Berlin trotz extrem widriger Rahmenbedingungen hinsichtlich der Mittelsituation zwei Verbundprojekte, an denen sieben Unternehmen beteiligt waren. Das Fördervolumen belief sich hierbei auf 2,7 Mio. €, das Gesamtvolumen der unterstützten Projekte betrug 5,3 Mio. €.  Förderart

Zuschüsse

Bewilligte Verbünde Anzahl 2

Geförderte Unternehmen Anzahl 7

Fördervolumen Mio. € 2,7

Förderung der industriellen Technologieentwicklung (FiTE) Das Förderergebnis 2000

Projektvolumen Mio. € 5,3

Am 1. August 1997 erhielt die IBB die Zuständigkeit für das PersonaltransferProgramm Innovationsassistent. Die Programmübernahme erfolgte am 1. März 1998.

Personaltransfer-Programm Innovationsassistent

Ziel des Programms ist es, durch die Beschäftigung von Hoch- und Fachhochschulabsolventen den Know-how-Transfer von der Wissenschaft in die Berliner Wirtschaft zu fördern und damit innovative Entwicklungen in Unternehmen zu unterstützen. Damit sollen gleichzeitig die Grundlagen für möglichst langfristige Beschäftigungsverhältnisse mit qualifizierten Nachwuchskräften gefördert werden. Anträge können kleine und mittlere Unternehmen aus der Industrie, dem produzierenden Handwerk und dem produktionsnahen Dienstleistungssektor stellen. Die IBB unterstützt die Unternehmen bei der Suche und Auswahl geeigneter Hochund Fachhochschulabsolventen. Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen auf das steuerpflichtige Bruttogehalt der eingestellten Innovationsassistenten sowie von kostenfreien Leistungen im Rahmen der Personalsuche und -vermittlung. Die IBB konnte von 190 von kleinen und mittleren Unternehmen eingereichten Fördervorhaben insgesamt 157 Anträge abschließend prüfen und bewilligen. In 131 Projekten gelang es bereits in 2000, qualifiziertes Personal zu vermitteln, sodass der Projektstart noch im Jahr der Bewilligung erfolgen konnte. Mit den geförderten Einstellungen ist ein Fördervolumen in Höhe von 1,6 Mio. € verbunden.

 Förderart

Zuschüsse

Bewilligte Anträge Anzahl 157

Geförderte Einstellungen Anzahl 131

Fördervolumen Mio. € 1,6

Personaltransfer-Programm Innovationassistent Das Förderergebnis 2000

Wirtschaftsförderung

Sieger im Businessplan-Wettbewerb 2000 Zunächst waren sie fünf Doktoren

32 33

Ausgeprägtes Engagement für ein Winning Team

mit der Idee, ihr an der TU erworbenes Know-how kommerziell zu nutzen. Ihr Konzept beruhte darauf, neben der Eigenentwicklung neuer Naturstoffe zusätzlich FuE-Aufgaben für die pharmazeutische Industrie im Outsourcing zu übernehmen. Während des Wettbewerbs optimierten sie ihr Konzept, spezialisierten sich und siegten. Ziel ist es, so genannte Anti-Infektiva, Substanzen gegen Infektionskrankheiten, im eigenen Labor zu entwickeln und bis in die klinische Phase zu begleiten. Als Neugründung unter dem Namen ActinoDrug hat das Team bereits drei hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

„Die IBB hat uns richtig fit gemacht für den Sprung aus der universitären Forschung in den Unternehmerstatus.“ Dr. Rico Berger und sein Team ActinoDrug GmbH

Wirtschaftsförderung

Sieger im Businessplan-Wettbewerb 2000 Zunächst waren sie fünf Doktoren

32 33

Ausgeprägtes Engagement für ein Winning Team

mit der Idee, ihr an der TU erworbenes Know-how kommerziell zu nutzen. Ihr Konzept beruhte darauf, neben der Eigenentwicklung neuer Naturstoffe zusätzlich FuE-Aufgaben für die pharmazeutische Industrie im Outsourcing zu übernehmen. Während des Wettbewerbs optimierten sie ihr Konzept, spezialisierten sich und siegten. Ziel ist es, so genannte Anti-Infektiva, Substanzen gegen Infektionskrankheiten, im eigenen Labor zu entwickeln und bis in die klinische Phase zu begleiten. Als Neugründung unter dem Namen ActinoDrug hat das Team bereits drei hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

„Die IBB hat uns richtig fit gemacht für den Sprung aus der universitären Forschung in den Unternehmerstatus.“ Dr. Rico Berger und sein Team ActinoDrug GmbH

Wirtschaftsförderung

Existenzgründerförderung

Existenzgründungsdarlehen nach dem Arbeitsmarktpolitischen Rahmenprogramm (ARP)

34 35

Existenzgründungsdarlehen Das Förderergebnis 2000

Mit Darlehen aus dem Arbeitsmarktpolitischen Rahmenprogramm sollen Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger beim Aufbau einer unternehmerischen Existenz unterstützt werden. Vorhaben im gewerblichen Bereich oder Dienstleistungsbereich bzw. Vorhaben mit besonderen arbeitsmarkt- und frauenfördernden Struktureffekten werden vorrangig berücksichtigt. Die Darlehenshöhe beträgt rund 15.340 € pro Antragsteller. Bei einer gemeinsamen Existenzgründung mehrerer antragsberechtigter Personen beträgt die Darlehenshöhe rund 25.560 €. Die Existenzgründungsdarlehen werden zinslos durch die IBB ausgereicht. Die Laufzeit der Darlehen beträgt bis zu zehn Jahre. Hiervon können bis zu zwei tilgungsfreie Jahre vereinbart werden.

zwischen Gründern und Business Angels haben sich jedoch Präsentationsabende (Screenings) vor einem ausgewählten Kreis von Business Angels bewährt. In den 13 Screenings dieses Jahres konnten 35 der betreuten Unternehmen ihre Geschäftsidee direkt vorstellen.

Im Jahr 2000 bewilligte die IBB 123 Darlehen mit einem Volumen von 1,8 Mio. €. Damit konnten insgesamt 233 neue Arbeitsplätze in Berlin geschaffen werden. Mit rund 56 % entfielen über die Hälfte der Existenzgründungen auf den Dienstleistungsbereich, gefolgt durch den Handelsbereich mit 27 % und dem gewerblichen Bereich mit 17 %.

Durch den Businessplan-Wettbewerb ist es in den vergangenen fünf Jahren gelungen, das große Potenzial an jungen und kreativen Menschen im Umfeld der Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region zu mobilisieren. Wichtige Erfolgsfaktoren des Businessplan-Wettbewerbs sind vor allem das umfangreiche Seminar- und Schulungsprogramm, durch das die Teilnehmer die zentralen Kenntnisse zur Unternehmensgründung erwerben können. Im Rahmen des einzigartigen Kompetenz- und Kontaktnetzwerkes können sich potenzielle Gründer von erfahrenen Coaches beraten lassen, aber auch Partner für das eigene Unternehmen finden.

 Förderart

Darlehen

Business Angels Club Berlin (BAC)

Bewilligte Anträge Anzahl 123

Geschaffene Arbeitsplätze Anzahl 233

Fördervolumen Mio. € 1,8

Der Business Angels Club Berlin (BAC) wurde im September 1998 von der IBB initiiert. Ziel des Clubs ist es, Existenzgründer und junge Unternehmen neben den vorhandenen Instrumentarien der Berliner Wirtschaftsförderung bei der Umsetzung ihrer innovativen, wachstumsstarken Geschäftsideen zu unterstützen. Der Business Angels Club Berlin versteht sich hierbei als Broker, der Gründer mit erfahrenen Unternehmerpersönlichkeiten, so genannten Business Angels, zielgerichtet und individuell zusammenführt. Diese stellen den Gründern ihr umfassendes Know-how und ihr weitreichendes Kontaktnetz kostenlos zur Verfügung und beteiligen sich mit privatem Kapital an den innovativen Vorhaben. Der Business Angels Club Berlin zählt nunmehr 60 aktive Mitglieder. Im Jahr 2000 erreichten den BAC über 250 Anfragen Unterstützung suchender Unternehmen. Davon wurden 60 Start-ups nach näherer Prüfung der Geschäftsvorhaben durch den BAC betreut. Die Vermittlung dieser Start-ups erfolgte über Kurzdarstellungen (Exposés) der innovativen Gründungsvorhaben, die die wichtigsten Fakten zum Unternehmen beinhalten. Die Exposés ermöglichen einen schnellen Überblick über die Vorhaben und erleichtern die Entscheidungs- und ggf. Beteiligungsfindung der Business Angels. Als erfolgreichstes Vermittlungsinstrument

Neben hilfreichen Kontakten und der weiteren Begleitung der Business Angels als Mentoren kamen auf Grund der Vermittlungsleistungen des BAC insgesamt sechs finanzielle Beteiligungen zu Stande. Deren Größenordnungen lagen zwischen 20,5 Tsd. € und 511,3 Tsd. € und spiegeln somit das typische „Spielfeld“ von Business Angel-Investments wider.

Der Businessplan-Wettbewerb 2000 wurde unter der Schirmherrschaft des Senators für Wirtschaft und Technologie des Landes Berlin, Wolfgang Branoner, und des Ministers für Wirtschaft des Landes Brandenburg, Dr. Wolfgang Fürniß, von der Investitionsbank Berlin und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. organisiert. Die IBB stellte die Projektleitung und errichtete das zentrale Wettbewerbsbüro in ihrem Haus. Sie unterstützte den Wettbewerb mit Sachleistungen und entsendete Personal. Die IBB-Gründerberater entwarfen die Wettbewerbsunterlagen und organisierten 127 Veranstaltungen. Sie akquirierten die Sponsorengelder, durch die der Wettbewerb finanziert wird, koordinierten 85 Coaches sowie 130 Juroren und standen den Gründern beratend zur Seite. Am Businessplan-Wettbewerb 2000 nahmen 638 (601) Ideenträger teil, die in insgesamt 309 (285) Teams organisiert waren (Vorjahr). Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl konnte der BPW außerdem seinen Platz als größter, regionaler Existenzgründerwettbewerb Deutschlands erfolgreich behaupten. Im BPW 2000 lobte die IBB für alle 92 Teams der 3. Wettbewerbsstufe eine Sonderförderung aus: Wer bis zum 31. Mai 2001 ein Unternehmen in Berlin gründet, erhält einen Zuschuss von rund 5.113 € für Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Die Mittel stellte die IBB aus ihrem Zukunftsfonds bereit.

Businessplan-Wettbewerb (BPW)

Wirtschaftsförderung

Existenzgründerförderung

Existenzgründungsdarlehen nach dem Arbeitsmarktpolitischen Rahmenprogramm (ARP)

34 35

Existenzgründungsdarlehen Das Förderergebnis 2000

Mit Darlehen aus dem Arbeitsmarktpolitischen Rahmenprogramm sollen Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger beim Aufbau einer unternehmerischen Existenz unterstützt werden. Vorhaben im gewerblichen Bereich oder Dienstleistungsbereich bzw. Vorhaben mit besonderen arbeitsmarkt- und frauenfördernden Struktureffekten werden vorrangig berücksichtigt. Die Darlehenshöhe beträgt rund 15.340 € pro Antragsteller. Bei einer gemeinsamen Existenzgründung mehrerer antragsberechtigter Personen beträgt die Darlehenshöhe rund 25.560 €. Die Existenzgründungsdarlehen werden zinslos durch die IBB ausgereicht. Die Laufzeit der Darlehen beträgt bis zu zehn Jahre. Hiervon können bis zu zwei tilgungsfreie Jahre vereinbart werden.

zwischen Gründern und Business Angels haben sich jedoch Präsentationsabende (Screenings) vor einem ausgewählten Kreis von Business Angels bewährt. In den 13 Screenings dieses Jahres konnten 35 der betreuten Unternehmen ihre Geschäftsidee direkt vorstellen.

Im Jahr 2000 bewilligte die IBB 123 Darlehen mit einem Volumen von 1,8 Mio. €. Damit konnten insgesamt 233 neue Arbeitsplätze in Berlin geschaffen werden. Mit rund 56 % entfielen über die Hälfte der Existenzgründungen auf den Dienstleistungsbereich, gefolgt durch den Handelsbereich mit 27 % und dem gewerblichen Bereich mit 17 %.

Durch den Businessplan-Wettbewerb ist es in den vergangenen fünf Jahren gelungen, das große Potenzial an jungen und kreativen Menschen im Umfeld der Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region zu mobilisieren. Wichtige Erfolgsfaktoren des Businessplan-Wettbewerbs sind vor allem das umfangreiche Seminar- und Schulungsprogramm, durch das die Teilnehmer die zentralen Kenntnisse zur Unternehmensgründung erwerben können. Im Rahmen des einzigartigen Kompetenz- und Kontaktnetzwerkes können sich potenzielle Gründer von erfahrenen Coaches beraten lassen, aber auch Partner für das eigene Unternehmen finden.

 Förderart

Darlehen

Business Angels Club Berlin (BAC)

Bewilligte Anträge Anzahl 123

Geschaffene Arbeitsplätze Anzahl 233

Fördervolumen Mio. € 1,8

Der Business Angels Club Berlin (BAC) wurde im September 1998 von der IBB initiiert. Ziel des Clubs ist es, Existenzgründer und junge Unternehmen neben den vorhandenen Instrumentarien der Berliner Wirtschaftsförderung bei der Umsetzung ihrer innovativen, wachstumsstarken Geschäftsideen zu unterstützen. Der Business Angels Club Berlin versteht sich hierbei als Broker, der Gründer mit erfahrenen Unternehmerpersönlichkeiten, so genannten Business Angels, zielgerichtet und individuell zusammenführt. Diese stellen den Gründern ihr umfassendes Know-how und ihr weitreichendes Kontaktnetz kostenlos zur Verfügung und beteiligen sich mit privatem Kapital an den innovativen Vorhaben. Der Business Angels Club Berlin zählt nunmehr 60 aktive Mitglieder. Im Jahr 2000 erreichten den BAC über 250 Anfragen Unterstützung suchender Unternehmen. Davon wurden 60 Start-ups nach näherer Prüfung der Geschäftsvorhaben durch den BAC betreut. Die Vermittlung dieser Start-ups erfolgte über Kurzdarstellungen (Exposés) der innovativen Gründungsvorhaben, die die wichtigsten Fakten zum Unternehmen beinhalten. Die Exposés ermöglichen einen schnellen Überblick über die Vorhaben und erleichtern die Entscheidungs- und ggf. Beteiligungsfindung der Business Angels. Als erfolgreichstes Vermittlungsinstrument

Neben hilfreichen Kontakten und der weiteren Begleitung der Business Angels als Mentoren kamen auf Grund der Vermittlungsleistungen des BAC insgesamt sechs finanzielle Beteiligungen zu Stande. Deren Größenordnungen lagen zwischen 20,5 Tsd. € und 511,3 Tsd. € und spiegeln somit das typische „Spielfeld“ von Business Angel-Investments wider.

Der Businessplan-Wettbewerb 2000 wurde unter der Schirmherrschaft des Senators für Wirtschaft und Technologie des Landes Berlin, Wolfgang Branoner, und des Ministers für Wirtschaft des Landes Brandenburg, Dr. Wolfgang Fürniß, von der Investitionsbank Berlin und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. organisiert. Die IBB stellte die Projektleitung und errichtete das zentrale Wettbewerbsbüro in ihrem Haus. Sie unterstützte den Wettbewerb mit Sachleistungen und entsendete Personal. Die IBB-Gründerberater entwarfen die Wettbewerbsunterlagen und organisierten 127 Veranstaltungen. Sie akquirierten die Sponsorengelder, durch die der Wettbewerb finanziert wird, koordinierten 85 Coaches sowie 130 Juroren und standen den Gründern beratend zur Seite. Am Businessplan-Wettbewerb 2000 nahmen 638 (601) Ideenträger teil, die in insgesamt 309 (285) Teams organisiert waren (Vorjahr). Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl konnte der BPW außerdem seinen Platz als größter, regionaler Existenzgründerwettbewerb Deutschlands erfolgreich behaupten. Im BPW 2000 lobte die IBB für alle 92 Teams der 3. Wettbewerbsstufe eine Sonderförderung aus: Wer bis zum 31. Mai 2001 ein Unternehmen in Berlin gründet, erhält einen Zuschuss von rund 5.113 € für Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Die Mittel stellte die IBB aus ihrem Zukunftsfonds bereit.

Businessplan-Wettbewerb (BPW)

Liquiditätshilfen

Liquiditätsfonds

Der Liquiditätsfonds wurde der Investitionsbank Berlin im Juni 1997 übertragen. Er ist mit einem Gesamtvolumen von rund 51 Mio. € ausgestattet, das sich in Tranchen von jeweils rund 10 Mio. € auf einen Fünfjahreszeitraum bis Mitte 2002 verteilt. Aus Mitteln des Liquiditätsfonds unterstützt die IBB kleine und mittlere Unternehmen mit positiven Zukunftsaussichten, die Kapital zur Überwindung von Liquiditätsschwierigkeiten benötigen. Die Förderung besteht aus Darlehen. Sie werden an Unternehmen vergeben, die sich umstrukturieren, an veränderte Marktverhältnisse anpassen und wirtschaftlich konsolidieren. Insbesondere können mit Mitteln aus dem Liquiditätsfonds Aufträge vorfinanziert, Forderungsausfälle und vorübergehende Umsatzeinbrüche ausgeglichen werden.

Liquiditätsfonds

Die Investitionsbank Berlin bewilligte im Jahr 2000 38 Darlehen mit einem Volumen von rund 9,8 Mio. €. Seit Bestehen des Fonds wurden 150 Darlehen mit einem Volumen in Höhe von 35,7 Mio. € vergeben.

36 37

Das Förderergebnis 2000

 Förderart Darlehen

Bewilligte Anträge Anzahl 38

Fördervolumen Mio. € 9,8

Konsolidierungsfonds

Seit April 1995 vergibt die Investitionsbank Berlin Mittel aus dem Konsolidierungsfonds für mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die durch die Treuhandanstalt privatisiert oder reprivatisiert worden sind, zur Deckung des akuten Finanzbedarfs. Ursprünglich war der Fonds mit rund 20 Mio. € dotiert, die aber bereits im Oktober 1996 vergeben waren. Im Frühjahr 1997 wurde der Fonds deshalb um weitere 10,3 Mio. € aufgestockt. Gleichzeitig wurde der Kreis auf alle Unternehmen mit einer Betriebsstätte im Ostteil Berlins ausgedehnt. Der Konsolidierungsfonds ist revolvierend, d. h. Tilgungen und Zinserträge fließen zum großen Teil in den Fonds zurück.

Konsolidierungsfonds

Im Programmjahr 2000 bewilligte die IBB sieben Anträge mit einem Volumen von 2,8 Mio. €. Ende 2000 betrug das Fondsvolumen inklusive Aufstockungen, Tilgungen und Zinserträge 37,6 Mio. €. Die IBB bewilligte seit Bestehen des Konsolidierungsfonds 73 Darlehen in einer Höhe von 36,9 Mio. €.

Das Förderergebnis 2000

 Förderart Darlehen

Bewilligte Anträge Anzahl 7

Fördervolumen Mio. € 2,8

Wirtschaftsförderung

Arbeitsmarktförderung

Das Programm Perspektiven betrieblicher Arbeit der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen wird von der IBB seit dem 1. Februar 2000 bearbeitet. Im Rahmen dieses Programms sollen kleine und mittlere Unternehmen befähigt werden, auf die veränderten wettbewerblichen Anforderungen zu reagieren, indem das betriebliche Know-how und Potenzial der Beschäftigten genutzt und ausgeweitet werden. In den Jahren 1995 bis 1999 hatten die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen sowie der zuständige Projektträger die eingereichten Förderanträge bewilligt. Schwerpunktmäßig wurden Projekte in den Innovationsfeldern Informations- und Kommunikationstechnologien, Arbeit und Umwelt sowie Netzwerke und Kooperationen gefördert.

Perspektiven betrieblicher Arbeit (PbA)

Inhalt der Projekte ist die Beschäftigungs- und Bestandssicherung durch Qualifizierung und Beratung als Element einer präventiven, unternehmensorientierten Beschäftigungspolitik. Die IBB betreut im Rahmen ihres Auftrags die geförderten Projekte, prüft Zwischen- und Endberichte sowie die entsprechenden Verwendungsnachweise. Bei den laufenden Projekten ist die IBB für die Mittelauszahlung an die Projektträger zuständig. Außerdem prüft sie Änderungsanträge z. B. bei Mittelumwidmungen und Laufzeitverlängerungen. Im Jahr 2000 wurden 64 Projekte von der IBB aktiv betreut, während 52 Projekte im Berichtszeitraum ausgelaufen sind. Seit dem 1. September 1999 ist die Investitionsbank Berlin als Projektträger – gemeinsam mit den arbeitsmarktpolitischen Servicegesellschaften – mit der Umsetzung der Förderstrategie Bezirkliche Beschäftigungsbündnisse der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen beauftragt. Die Förderstrategie zielt auf eine Konzertierung der Bemühungen von Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsakteuren zur Beschäftigungssicherung und Standortentwicklung ab. Die IBB, die für das Vorhaben Fördermittel des Landes und der EU in Höhe von rund 227 Tsd. € einwerben konnte, berät Bezirksämter, Unternehmen und Vereine hinsichtlich der Gestaltung und Finanzierung von Aktionen und Projekten, die in den Bezirken auf die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze, den Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur, die Aktivierung von Existenzgründern und die Beratung von KMU sowie die Vermittlung neuer Qualifikationen gerichtet sind.

Bezirkliche Beschäftigungsbündnisse

Wirtschaftsförderung

Weitere Programme und Maßnahmen

Umweltförderprogramme UFP, ZÖW, GI KMU

38 39

Joint Venture Programme der Europäischen Kommission

Joint Venture Programme der Europäischen Kommission Das Förderergebnis 2000

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie hatte die IBB im März 1997 mit der Durchführung der gewerblichen Umweltschutzprogramme im Land Berlin beauftragt. Hierunter fallen die Umweltförderprogramme Berlin (UFP), die Zukunftsinitiative Ökologisches Wirtschaften (ZÖW) und die Gemeinschaftsinitiative Kleine und Mittlere Unternehmen (GI KMU). Der Bewilligungszeitraum für die Zusage der Fördermittel endete am 31. Dezember 1999. Die Durchführungsphase dieser Programme läuft noch bis zum 31. Dezember 2001. Die IBB betreut in dieser Phase die bewilligten Projekte, prüft die eingereichten Schlussabrechnungen und nimmt die Auszahlungen der zugesagten Fördermittel vor. Für das Jahr 2000 zahlte die IBB Fördermittel in Höhe von 16,8 Mio. € aus. Seit dem 1. Oktober 1999 ist die Investitionsbank Berlin im Rahmen der Joint Venture Programme JEV (Joint European Venture) und JOP (Joint Venture Program) bei der Europäischen Kommission als offizielles Durchleitungsinstitut akkreditiert. Im Rahmen ihrer Akkreditierung arbeitet die IBB überregional, d. h. sie nimmt Förderanträge aus ganz Deutschland entgegen. Ziel der Programme ist es, Joint Ventures zwischen kleinen und mittleren Unternehmen innerhalb der Europäischen Union und den Ländern Mittel- und Osteuropas zu fördern. Im Rahmen dieser Programme berät die IBB Unternehmen, nimmt Förderanträge entgegen und leitet die von der EU-Kommission bewilligten Mittel durch. Im Jahr 2000 hat die IBB Fördermittel in Höhe von rund 1 Mio. € bei der EU eingeworben. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 79 Anträge bei der IBB eingereicht. Rund 75 % der Anträge wurden dabei von Berliner und Brandenburger Unternehmen gestellt – eine beachtliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. Ende 2000 waren 35 Projekte in der konkreten Bearbeitung. Die bei der IBB eingereichten Anträge deckten das gesamte Spektrum der osteuropäischen Kandidatenländer ab. Ein Schwerpunkt der Auslandsinvestitionen war dabei Polen.

In Kooperation mit dem Agendaforum Berlin-Brandenburg (vormals Runder Tisch der nachhaltigen Entwicklung) hat die Investitionsbank Berlin die „Projektbörse – Partner für nachhaltige Entwicklung“ durchgeführt. Ziel war es, für die Region Berlin-Brandenburg innovative, nachhaltige und kooperative Projekte zu entwickeln. Sie stellten in einem ersten Schritt auf einem Projekttag im Frühsommer in der Ufa-Fabrik 151 Projekte vor, die sich dann untereinander vernetzten. Im Oktober wurden dann von den 54 in der zweiten Runde eingereichten Projekten fünf Leitprojekte prämiert. Die Projektbörse erhielt eine Anschubfinanzierung aus Lottomitteln durch die Projektagentur „Zukunftsfähiges Berlin“.

Projektbörse

Zum 1. Januar 2000 hat die Investitionsbank Berlin das Landesprogramm Soziale Künstlerförderung von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen übernommen. Aufgabe der Sozialen Künstlerförderung ist es, begabte, freischaffende Berliner Künstler mit geringem Einkommen beruflich zu fördern. Aus Mitteln dieses Programms soll insbesondere der künstlerische Nachwuchs unterstützt werden. Die Förderung erfolgt durch den Abschluss von Werkverträgen und zeitlich befristeten, produktionsabhängigen Arbeitsverträgen. Für die Durchführung des Programms stellt das Land Berlin in den Jahren 2000 bis 2003 jährlich rund 511 Tsd. € bereit, weitere 205 Tsd. € kommen von der IBB. Darüber hinaus übernimmt die IBB den Bestand der „Artothek“ für die Laufzeit des Programms. Die Artothek enthält Kunstgegenstände, die das Land Berlin als Gegenleistung für seine Fördermaßnahmen als Eigentum erhält.

Soziale Künstlerförderung

Im Berichtszeitraum bewilligte die IBB in den Bereichen Bildende Kunst und Darstellende Kunst insgesamt 484 Werk- und Arbeitsverträge. Das zugesagte Fördervolumen betrug insgesamt 634 Tsd. €.

Soziale Künstlerförderung

 Förderart Equal-Credit-Projekt

Das Equal-Credit-Projekt ist ein von der Europäischen Kommission (DG Regio) finanziertes Pilotprojekt. Dabei werden Verfahren für die Vergabe von Kleinstkrediten zur Existenzgründung und entsprechenden Begleitmaßnahmen entwickelt. Das Projekt wird in einem Netzwerk von acht europäischen Regionen und Städten durchgeführt und jeweils regional kofinanziert. Gesamtprojektleiter ist die IBB. Sie soll dabei ihre bestehenden Förderprogramme zur Existenzgründung gezielt weiterentwickeln. Für dieses Projekt stehen seit 1999 für insgesamt vier Jahre Mittel in Höhe von 5,1 Mio. € bereit. Anfang 2000 wurden die transnationale Machbarkeitsstudie eingereicht und anschließend die Konditionen für den modellhaften Einsatz von EFRE-Mitteln in Darlehensfonds gemeinsam mit der EU-Kommission ausgearbeitet. Im August 2000 genehmigte die Europäische Kommission den Übergang in die Implementierungsphase.

Werkverträge Arbeitsverträge* Gesamt

Bewilligte Anträge Anzahl 156 — 156

Bildende Kunst Fördervolumen Tsd. € 332 — 332

* Arbeitsverträge sind im Bereich Bildende Kunst nicht vorgesehen.

Darstellende Kunst Bewilligte FörderAnträge volumen Anzahl Tsd. € 283 138 45 164 328 302

Das Förderergebnis 2000

Wirtschaftsförderung

Weitere Programme und Maßnahmen

Umweltförderprogramme UFP, ZÖW, GI KMU

38 39

Joint Venture Programme der Europäischen Kommission

Joint Venture Programme der Europäischen Kommission Das Förderergebnis 2000

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie hatte die IBB im März 1997 mit der Durchführung der gewerblichen Umweltschutzprogramme im Land Berlin beauftragt. Hierunter fallen die Umweltförderprogramme Berlin (UFP), die Zukunftsinitiative Ökologisches Wirtschaften (ZÖW) und die Gemeinschaftsinitiative Kleine und Mittlere Unternehmen (GI KMU). Der Bewilligungszeitraum für die Zusage der Fördermittel endete am 31. Dezember 1999. Die Durchführungsphase dieser Programme läuft noch bis zum 31. Dezember 2001. Die IBB betreut in dieser Phase die bewilligten Projekte, prüft die eingereichten Schlussabrechnungen und nimmt die Auszahlungen der zugesagten Fördermittel vor. Für das Jahr 2000 zahlte die IBB Fördermittel in Höhe von 16,8 Mio. € aus. Seit dem 1. Oktober 1999 ist die Investitionsbank Berlin im Rahmen der Joint Venture Programme JEV (Joint European Venture) und JOP (Joint Venture Program) bei der Europäischen Kommission als offizielles Durchleitungsinstitut akkreditiert. Im Rahmen ihrer Akkreditierung arbeitet die IBB überregional, d. h. sie nimmt Förderanträge aus ganz Deutschland entgegen. Ziel der Programme ist es, Joint Ventures zwischen kleinen und mittleren Unternehmen innerhalb der Europäischen Union und den Ländern Mittel- und Osteuropas zu fördern. Im Rahmen dieser Programme berät die IBB Unternehmen, nimmt Förderanträge entgegen und leitet die von der EU-Kommission bewilligten Mittel durch. Im Jahr 2000 hat die IBB Fördermittel in Höhe von rund 1 Mio. € bei der EU eingeworben. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 79 Anträge bei der IBB eingereicht. Rund 75 % der Anträge wurden dabei von Berliner und Brandenburger Unternehmen gestellt – eine beachtliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. Ende 2000 waren 35 Projekte in der konkreten Bearbeitung. Die bei der IBB eingereichten Anträge deckten das gesamte Spektrum der osteuropäischen Kandidatenländer ab. Ein Schwerpunkt der Auslandsinvestitionen war dabei Polen.

In Kooperation mit dem Agendaforum Berlin-Brandenburg (vormals Runder Tisch der nachhaltigen Entwicklung) hat die Investitionsbank Berlin die „Projektbörse – Partner für nachhaltige Entwicklung“ durchgeführt. Ziel war es, für die Region Berlin-Brandenburg innovative, nachhaltige und kooperative Projekte zu entwickeln. Sie stellten in einem ersten Schritt auf einem Projekttag im Frühsommer in der Ufa-Fabrik 151 Projekte vor, die sich dann untereinander vernetzten. Im Oktober wurden dann von den 54 in der zweiten Runde eingereichten Projekten fünf Leitprojekte prämiert. Die Projektbörse erhielt eine Anschubfinanzierung aus Lottomitteln durch die Projektagentur „Zukunftsfähiges Berlin“.

Projektbörse

Zum 1. Januar 2000 hat die Investitionsbank Berlin das Landesprogramm Soziale Künstlerförderung von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen übernommen. Aufgabe der Sozialen Künstlerförderung ist es, begabte, freischaffende Berliner Künstler mit geringem Einkommen beruflich zu fördern. Aus Mitteln dieses Programms soll insbesondere der künstlerische Nachwuchs unterstützt werden. Die Förderung erfolgt durch den Abschluss von Werkverträgen und zeitlich befristeten, produktionsabhängigen Arbeitsverträgen. Für die Durchführung des Programms stellt das Land Berlin in den Jahren 2000 bis 2003 jährlich rund 511 Tsd. € bereit, weitere 205 Tsd. € kommen von der IBB. Darüber hinaus übernimmt die IBB den Bestand der „Artothek“ für die Laufzeit des Programms. Die Artothek enthält Kunstgegenstände, die das Land Berlin als Gegenleistung für seine Fördermaßnahmen als Eigentum erhält.

Soziale Künstlerförderung

Im Berichtszeitraum bewilligte die IBB in den Bereichen Bildende Kunst und Darstellende Kunst insgesamt 484 Werk- und Arbeitsverträge. Das zugesagte Fördervolumen betrug insgesamt 634 Tsd. €.

Soziale Künstlerförderung

 Förderart Equal-Credit-Projekt

Das Equal-Credit-Projekt ist ein von der Europäischen Kommission (DG Regio) finanziertes Pilotprojekt. Dabei werden Verfahren für die Vergabe von Kleinstkrediten zur Existenzgründung und entsprechenden Begleitmaßnahmen entwickelt. Das Projekt wird in einem Netzwerk von acht europäischen Regionen und Städten durchgeführt und jeweils regional kofinanziert. Gesamtprojektleiter ist die IBB. Sie soll dabei ihre bestehenden Förderprogramme zur Existenzgründung gezielt weiterentwickeln. Für dieses Projekt stehen seit 1999 für insgesamt vier Jahre Mittel in Höhe von 5,1 Mio. € bereit. Anfang 2000 wurden die transnationale Machbarkeitsstudie eingereicht und anschließend die Konditionen für den modellhaften Einsatz von EFRE-Mitteln in Darlehensfonds gemeinsam mit der EU-Kommission ausgearbeitet. Im August 2000 genehmigte die Europäische Kommission den Übergang in die Implementierungsphase.

Werkverträge Arbeitsverträge* Gesamt

Bewilligte Anträge Anzahl 156 — 156

Bildende Kunst Fördervolumen Tsd. € 332 — 332

* Arbeitsverträge sind im Bereich Bildende Kunst nicht vorgesehen.

Darstellende Kunst Bewilligte FörderAnträge volumen Anzahl Tsd. € 283 138 45 164 328 302

Das Förderergebnis 2000

Wirtschaftsförderung

Förderung mit Venture Capital der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

40 41

Ausgeprägtes Engagement für Nachwuchstalente

Als sich die IBB im April 2000 an dem Intra- und Internetspezialisten Altavier beteiligte, wurde eine äußerst fruchtbare Verbindung besiegelt. Altavier – ein Spin Off der TU Berlin – war damals mit innovativen Softwareentwicklungen für die schnelle Informationsverarbeitung auf Websites in den Markt gestartet und suchte Wachstumskapital. Die IBB überzeugte sich von den ausgereiften Business-Plänen des studentischen Teams und stieg ein. Der Erfolg kam schneller als vermutet. Schon zum Jahresende waren die Umsatzerwartungen von Altavier um 60 % übertroffen.

„Die IBB ist für uns der ideale Partner. Wir empfinden sie wie einen großen Bruder, der an unserer Seite steht, sich aber nicht einmischt. Das gibt uns Sicherheit und Handlungsspielräume als Unternehmer.“ Tessen Freund Frank Schwiesow Altavier Informationssysteme und Consulting GmbH

Wirtschaftsförderung

Förderung mit Venture Capital der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

40 41

Ausgeprägtes Engagement für Nachwuchstalente

Als sich die IBB im April 2000 an dem Intra- und Internetspezialisten Altavier beteiligte, wurde eine äußerst fruchtbare Verbindung besiegelt. Altavier – ein Spin Off der TU Berlin – war damals mit innovativen Softwareentwicklungen für die schnelle Informationsverarbeitung auf Websites in den Markt gestartet und suchte Wachstumskapital. Die IBB überzeugte sich von den ausgereiften Business-Plänen des studentischen Teams und stieg ein. Der Erfolg kam schneller als vermutet. Schon zum Jahresende waren die Umsatzerwartungen von Altavier um 60 % übertroffen.

„Die IBB ist für uns der ideale Partner. Wir empfinden sie wie einen großen Bruder, der an unserer Seite steht, sich aber nicht einmischt. Das gibt uns Sicherheit und Handlungsspielräume als Unternehmer.“ Tessen Freund Frank Schwiesow Altavier Informationssysteme und Consulting GmbH

Wirtschaftsförderung

Tochtergesellschaften und förderpolitische Beteiligungen IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

42 43

Wirtschaftsförderung Berlin GmbH (WfB)

Die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH wurde im Juli 1997 im Rahmen des Zukunftsfonds der IBB gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die Investitionsbank Berlin. Ziel der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH ist es, Wagniskapital für Berliner Technologieunternehmen zur Verfügung zu stellen. Die Beteiligungssummen können dabei zwischen 51 Tsd. € und 2,6 Mio. € liegen. Die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH verfügt über ein Stammkapital von knapp über 10 Mio. € und ein Fondsvolumen von 30 Mio. €.

Seit Januar 1999 hält die IBB 10 % der Gesellschaftsanteile an der Berlin Tourismus Marketing GmbH. Zusätzlich leistet die IBB in den kommenden Jahren weitere Zuwendungen, um den laufenden Geschäftsbetrieb der BTM zu finanzieren. Mit ihrer Beteiligung will die IBB dazu beitragen, den Tourismus als Wirtschaftsfaktor in Berlin stärker auszubauen. Weitere Gesellschafter der Berlin Tourismus Marketing GmbH sind die BTM Partnerhotels e.V., das Land Berlin, die Messe Berlin GmbH und die Karstadt AG.

Beteiligungsschwerpunkte sind Factory Automation (Produktionstechnologien), Information and Communication Technology (ICT) und Life Science (Bio- und Medizintechnik). Diese drei Bereiche werden von qualifizierten Technologieexperten geleitet. Im Jahr 2000 hatte das Tochterunternehmen der Investitionsbank Berlin 15 Hightech-Unternehmen finanziert. Das Beteiligungsvolumen betrug rund 9,9 Mio. €. Zum Jahresende 2000 hielt die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Anteile an insgesamt 46 Hochtechnologie-Unternehmen. Die Beteiligungssumme betrug 26,29 Mio. €.

In 2000 konnte die BTM ihre Geschäftsaktivitäten erfolgreich ausweiten und damit zur Förderung des Tourismus in Berlin erheblich beitragen. Die Marktposition der BTM hat sich weiter gefestigt, was sich in einer Zunahme des Geschäftsvolumens niedergeschlagen hat. Die BTM hat im Berichtszeitraum in ihre Leistungssysteme investiert und gleichzeitig ihre Unternehmensprozesse weiter verbessert.

Die Investitionsbank Berlin ist seit April 2000 mit 37,5 % an der Wirtschaftsförderung Berlin GmbH beteiligt und unterstützt den laufenden Betrieb mit einer Zuwendung. Durch die Beteiligung soll das Netzwerk in der Berliner Wirtschaftsförderung enger geknüpft und damit die Wirtschaftsförderung insgesamt weiter optimiert werden.

1994 wurde die Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin (TSB) als Zentrum des strategischen Dialogs sowie als Partner für Initiativen und Projektförderer für innovative Modellvorhaben gegründet. Sie versteht sich als Plattform des technologiepolitischen Dialogs. Die TSB verfolgt dabei das Ziel, einer Innovationskultur zum Durchbruch zu verhelfen und der Region ein innovationspolitisches Profil zu geben und dieses entsprechend zu vermarkten. Die Konkurrenz- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sollen damit gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die WfB bietet Unternehmen umfassende Informationen zum Wirtschaftsstandort Berlin. Hauptaufgabe der Gesellschaft ist die Akquisition und die Unterstützung von Unternehmen, die Berlin als Standort für ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Zentrum eines sich verändernden Europas in die engere Wahl ziehen. Sie hilft dabei, Unternehmenskonzepte umzusetzen und Kontakte in Berlin zu knüpfen. Als Instrument für diese Aufgaben wird im Frühjahr 2001 das Berlin Location Center – ein multimediales Schaufenster des Standortes Berlins – seinen Betrieb aufnehmen.

Die TSB konzentriert sich speziell auf die Förderung von wirtschaftsrelevanten, innovativen Leitprojekten und der Initiativen BioTOP im Bereich der Biotechnologie, Pro T.I.M.E. im Bereich der Medien-, Informations- und Kommunikationstechnologien und des Forschungs- und Anwendungsverbundes Verkehrssystemtechnik (FAV). Im Januar 2000 hat die TSB ihre Netzwerke um die Initiative TSBmedici erweitert. Die Investitionsbank Berlin unterstützt die Arbeit der TSB mit der Bereitstellung finanzieller Mittel.

Weitere Gesellschafter der WfB sind die Industrie- und Handelskammer zu Berlin, die Handwerkskammer Berlin, die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. mit jeweils 17,5 % sowie die IKB Deutsche Industriebank AG mit 10 %.

Die Technologie Coaching Center GmbH (TCC) ist eine Beratungs- und Betreuungszentrale für Existenzgründer und Jungunternehmer in Berlin. Neben der Investitionsbank Berlin ist die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) mittelbar über ihre Technologiebeteiligungsgesellschaft zu gleichen Teilen am Stammkapital des TCC beteiligt. Das Technologie Coaching Center ist eine wichtige Anlaufadresse für technologieorientierte Gründer in Berlin. Das TCC wählt und vermittelt aus einem Netzwerk von Coaches zielgerichtet Trainer für Unternehmensgründer aus.

Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM)

Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin (TSB)

Technologie Coaching Center GmbH (TCC)

Wirtschaftsförderung

Tochtergesellschaften und förderpolitische Beteiligungen IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

42 43

Wirtschaftsförderung Berlin GmbH (WfB)

Die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH wurde im Juli 1997 im Rahmen des Zukunftsfonds der IBB gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die Investitionsbank Berlin. Ziel der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH ist es, Wagniskapital für Berliner Technologieunternehmen zur Verfügung zu stellen. Die Beteiligungssummen können dabei zwischen 51 Tsd. € und 2,6 Mio. € liegen. Die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH verfügt über ein Stammkapital von knapp über 10 Mio. € und ein Fondsvolumen von 30 Mio. €.

Seit Januar 1999 hält die IBB 10 % der Gesellschaftsanteile an der Berlin Tourismus Marketing GmbH. Zusätzlich leistet die IBB in den kommenden Jahren weitere Zuwendungen, um den laufenden Geschäftsbetrieb der BTM zu finanzieren. Mit ihrer Beteiligung will die IBB dazu beitragen, den Tourismus als Wirtschaftsfaktor in Berlin stärker auszubauen. Weitere Gesellschafter der Berlin Tourismus Marketing GmbH sind die BTM Partnerhotels e.V., das Land Berlin, die Messe Berlin GmbH und die Karstadt AG.

Beteiligungsschwerpunkte sind Factory Automation (Produktionstechnologien), Information and Communication Technology (ICT) und Life Science (Bio- und Medizintechnik). Diese drei Bereiche werden von qualifizierten Technologieexperten geleitet. Im Jahr 2000 hatte das Tochterunternehmen der Investitionsbank Berlin 15 Hightech-Unternehmen finanziert. Das Beteiligungsvolumen betrug rund 9,9 Mio. €. Zum Jahresende 2000 hielt die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Anteile an insgesamt 46 Hochtechnologie-Unternehmen. Die Beteiligungssumme betrug 26,29 Mio. €.

In 2000 konnte die BTM ihre Geschäftsaktivitäten erfolgreich ausweiten und damit zur Förderung des Tourismus in Berlin erheblich beitragen. Die Marktposition der BTM hat sich weiter gefestigt, was sich in einer Zunahme des Geschäftsvolumens niedergeschlagen hat. Die BTM hat im Berichtszeitraum in ihre Leistungssysteme investiert und gleichzeitig ihre Unternehmensprozesse weiter verbessert.

Die Investitionsbank Berlin ist seit April 2000 mit 37,5 % an der Wirtschaftsförderung Berlin GmbH beteiligt und unterstützt den laufenden Betrieb mit einer Zuwendung. Durch die Beteiligung soll das Netzwerk in der Berliner Wirtschaftsförderung enger geknüpft und damit die Wirtschaftsförderung insgesamt weiter optimiert werden.

1994 wurde die Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin (TSB) als Zentrum des strategischen Dialogs sowie als Partner für Initiativen und Projektförderer für innovative Modellvorhaben gegründet. Sie versteht sich als Plattform des technologiepolitischen Dialogs. Die TSB verfolgt dabei das Ziel, einer Innovationskultur zum Durchbruch zu verhelfen und der Region ein innovationspolitisches Profil zu geben und dieses entsprechend zu vermarkten. Die Konkurrenz- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sollen damit gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die WfB bietet Unternehmen umfassende Informationen zum Wirtschaftsstandort Berlin. Hauptaufgabe der Gesellschaft ist die Akquisition und die Unterstützung von Unternehmen, die Berlin als Standort für ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Zentrum eines sich verändernden Europas in die engere Wahl ziehen. Sie hilft dabei, Unternehmenskonzepte umzusetzen und Kontakte in Berlin zu knüpfen. Als Instrument für diese Aufgaben wird im Frühjahr 2001 das Berlin Location Center – ein multimediales Schaufenster des Standortes Berlins – seinen Betrieb aufnehmen.

Die TSB konzentriert sich speziell auf die Förderung von wirtschaftsrelevanten, innovativen Leitprojekten und der Initiativen BioTOP im Bereich der Biotechnologie, Pro T.I.M.E. im Bereich der Medien-, Informations- und Kommunikationstechnologien und des Forschungs- und Anwendungsverbundes Verkehrssystemtechnik (FAV). Im Januar 2000 hat die TSB ihre Netzwerke um die Initiative TSBmedici erweitert. Die Investitionsbank Berlin unterstützt die Arbeit der TSB mit der Bereitstellung finanzieller Mittel.

Weitere Gesellschafter der WfB sind die Industrie- und Handelskammer zu Berlin, die Handwerkskammer Berlin, die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. mit jeweils 17,5 % sowie die IKB Deutsche Industriebank AG mit 10 %.

Die Technologie Coaching Center GmbH (TCC) ist eine Beratungs- und Betreuungszentrale für Existenzgründer und Jungunternehmer in Berlin. Neben der Investitionsbank Berlin ist die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) mittelbar über ihre Technologiebeteiligungsgesellschaft zu gleichen Teilen am Stammkapital des TCC beteiligt. Das Technologie Coaching Center ist eine wichtige Anlaufadresse für technologieorientierte Gründer in Berlin. Das TCC wählt und vermittelt aus einem Netzwerk von Coaches zielgerichtet Trainer für Unternehmensgründer aus.

Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM)

Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin (TSB)

Technologie Coaching Center GmbH (TCC)

Wirtschaftsförderung

An diesem Netzwerk sind neben der IBB und der DtA auch andere Organisationen wie zum Beispiel der Verband Deutscher Ingenieure (VDI), die Technologiestiftung Berlin GmbH und das Forschungszentrum Jülich GmbH BEO beteiligt. Zur Leistungspalette des TCC gehören neben der Finanzierungs- auch die Entwicklungs-, Produktions- und Vermarktungsberatung von Produkten und Verfahren sowie die Durchführung von Seminaren. Im Jahr 2000 wurden rund 155 Unternehmen durch einen Coaching-Prozess unterstützt und 70 Seminare durchgeführt. 44 45

Business Angels Netzwerk Deutschland e. V. (BAND)

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und zahlreichen anderen Institutionen und Unternehmen unterstützt die Investitionsbank Berlin das Business Angels Netzwerk Deutschland – Initiative für innovative und technologieorientierte Gründer e. V. (BAND). BAND hat sich 1998 als erstes deutsche Business Angels Netzwerk gegründet. Unternehmer, Seniormanager oder Wissenschaftler mit Wirtschaftserfahrung sollen als „Business Angels“ jungen Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial mit Know-how, Kapital und Kontakten zur Seite stehen. Als „Netzwerk der Netzwerke“ unterstützt BAND den Aufbau von regional und funktional differenzierten Business Angels Netzwerken und fördert deren Erfahrungsaustausch. Das erste regionale Netzwerk hat die Investitionsbank Berlin im September 1998 mit dem Business Angels Club Berlin (BAC) gegründet. Inzwischen existieren rund 23 weitere Netzwerke in Deutschland.

Filmboard BerlinBrandenburg GmbH

Die Gesellschaft wurde 1994 gegründet. Neben der Investitionsbank Berlin ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg zu gleichen Teilen Mitgesellschafterin. Die Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH hat die Aufgabe, die qualitative und quantitative Weiterentwicklung der Berlin-Brandenburgischen Filmwirtschaft zu unterstützen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Filmunternehmen in der Region zu stärken sowie hinsichtlich Produktion, Verleih und Anspiel ein vielfältiges und qualitativ profiliertes Filmschaffen in der Region Berlin-Brandenburg zu ermöglichen. Die Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH förderte im Berichtsjahr 180 Projekte mit Fördermitteln in Höhe von 21,4 Mio. €. Davon entfiel der größte Teil mit rund 15,8 Mio. € auf die Produktionsförderung. Rund 1,6 Mio. € wurden für die Verleih- und Vertriebsförderung und insgesamt 1,4 Mio. € für die Stoff- und Projektentwicklung eingesetzt. Einige der erfolgreichsten deutschen Produktionen in 2000 wie „Sonnenallee“ (2,7 Mio. Zuschauer) und „Otto – Der Katastrophenfilm“ (1,1 Mio. Zuschauer) wurden aus Mitteln der Filmboard GmbH finanziert.

Die Investitionsbank Berlin beteiligte sich 1999 mit 15,3 Mio. € an dem Filmfonds BAF Berlin Animation Film GmbH & Co. Produktions KG. Der Fonds stellt international ausgerichtete Kino- und TV-Produktionen im Animationsbereich her und verwertet diese sowie die Nebenrechte für Bücher, Multimedia-Produkte, Tonträger und Merchandising-Produkte. Der von der Dresdner Bank aufgelegte Fonds umfasst insgesamt ein Volumen von 85,9 Mio. €. Die Einlage der IBB ist nachrangig und vom Land Berlin mit einer siebzigprozentigen Garantie abgesichert. Im Gegenzug konnte der Fonds verpflichtet werden, mindestens die Hälfte der Produktion, d. h. mindestens 38,3 Mio. €, im Land Berlin zu investieren.

Filmfonds BAF Berlin Animation Film GmbH & Co. Produktions KG

Im Jahr 2000 bezogen das Fondsmanagement und die ausführende Greenlight Media Gruppe ihre Geschäftsräume in Berlin-Mitte. Die Filmproduzentengruppe Greenlight nahm im Zuge dessen die Verlegung ihres Firmensitzes von München nach Berlin vor. Drei europäische Produktionsunternehmen gründeten in Berlin Niederlassungen, um Animationsprojekte des Fonds sowie mittelfristig auch eigene Projekte am Standort Berlin herzustellen. Es handelt sich dabei um die ASL Animationsstudio Ludewig GmbH mit Hauptsitz in Hamburg, die Pariser Firma Marathon sowie die Firma Oniria aus Luxemburg. Die Berliner Animationsfilmbranche erfuhr durch die im Rahmen des Fonds erfolgten Ansiedlungen dieser Firmen eine Stärkung. Bis Ende 2000 war die Herstellung von sechs Serien und eines Kinofilmes angelaufen. Bei fünf Serien konnte zum Jahresende die Phase der Filmstoffentwicklung abgeschlossen und mit der eigentlichen Produktion begonnen werden. Durch die Einbindung der Europool Europäische Medienbeteiligungs GmbH (Tochter der ARD und des Schweizer Fernsehens), von Super RTL und BMG Ariola Miller GmbH (Bertelsmann-Gruppe) als strategische Partner besteht ein guter Marktzugang für die Produktionen. Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH, gegründet 1761, ist der älteste Industriebetrieb Berlins. Bekannt für weißes und handbemaltes Porzellan bürgt die KPM seit fast 250 Jahren in Deutschland mit ihrer renommierten Marke für Tischkultur im Luxussegment. Im Juli 2000 erwarb eine Tochtergesellschaft der IBB den Geschäftsbetrieb der KPM, der in eine neu gegründete GmbH eingebracht wurde. Wichtigstes Ziel ist die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens zum führenden Anbieter im Premiumsegment für exklusives Porzellan. In den nächsten Jahren wird es zu einem starken Ausbau des Vertriebs in Deutschland und im Ausland kommen.

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH (KPM)

Wirtschaftsförderung

An diesem Netzwerk sind neben der IBB und der DtA auch andere Organisationen wie zum Beispiel der Verband Deutscher Ingenieure (VDI), die Technologiestiftung Berlin GmbH und das Forschungszentrum Jülich GmbH BEO beteiligt. Zur Leistungspalette des TCC gehören neben der Finanzierungs- auch die Entwicklungs-, Produktions- und Vermarktungsberatung von Produkten und Verfahren sowie die Durchführung von Seminaren. Im Jahr 2000 wurden rund 155 Unternehmen durch einen Coaching-Prozess unterstützt und 70 Seminare durchgeführt. 44 45

Business Angels Netzwerk Deutschland e. V. (BAND)

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und zahlreichen anderen Institutionen und Unternehmen unterstützt die Investitionsbank Berlin das Business Angels Netzwerk Deutschland – Initiative für innovative und technologieorientierte Gründer e. V. (BAND). BAND hat sich 1998 als erstes deutsche Business Angels Netzwerk gegründet. Unternehmer, Seniormanager oder Wissenschaftler mit Wirtschaftserfahrung sollen als „Business Angels“ jungen Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial mit Know-how, Kapital und Kontakten zur Seite stehen. Als „Netzwerk der Netzwerke“ unterstützt BAND den Aufbau von regional und funktional differenzierten Business Angels Netzwerken und fördert deren Erfahrungsaustausch. Das erste regionale Netzwerk hat die Investitionsbank Berlin im September 1998 mit dem Business Angels Club Berlin (BAC) gegründet. Inzwischen existieren rund 23 weitere Netzwerke in Deutschland.

Filmboard BerlinBrandenburg GmbH

Die Gesellschaft wurde 1994 gegründet. Neben der Investitionsbank Berlin ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg zu gleichen Teilen Mitgesellschafterin. Die Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH hat die Aufgabe, die qualitative und quantitative Weiterentwicklung der Berlin-Brandenburgischen Filmwirtschaft zu unterstützen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Filmunternehmen in der Region zu stärken sowie hinsichtlich Produktion, Verleih und Anspiel ein vielfältiges und qualitativ profiliertes Filmschaffen in der Region Berlin-Brandenburg zu ermöglichen. Die Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH förderte im Berichtsjahr 180 Projekte mit Fördermitteln in Höhe von 21,4 Mio. €. Davon entfiel der größte Teil mit rund 15,8 Mio. € auf die Produktionsförderung. Rund 1,6 Mio. € wurden für die Verleih- und Vertriebsförderung und insgesamt 1,4 Mio. € für die Stoff- und Projektentwicklung eingesetzt. Einige der erfolgreichsten deutschen Produktionen in 2000 wie „Sonnenallee“ (2,7 Mio. Zuschauer) und „Otto – Der Katastrophenfilm“ (1,1 Mio. Zuschauer) wurden aus Mitteln der Filmboard GmbH finanziert.

Die Investitionsbank Berlin beteiligte sich 1999 mit 15,3 Mio. € an dem Filmfonds BAF Berlin Animation Film GmbH & Co. Produktions KG. Der Fonds stellt international ausgerichtete Kino- und TV-Produktionen im Animationsbereich her und verwertet diese sowie die Nebenrechte für Bücher, Multimedia-Produkte, Tonträger und Merchandising-Produkte. Der von der Dresdner Bank aufgelegte Fonds umfasst insgesamt ein Volumen von 85,9 Mio. €. Die Einlage der IBB ist nachrangig und vom Land Berlin mit einer siebzigprozentigen Garantie abgesichert. Im Gegenzug konnte der Fonds verpflichtet werden, mindestens die Hälfte der Produktion, d. h. mindestens 38,3 Mio. €, im Land Berlin zu investieren.

Filmfonds BAF Berlin Animation Film GmbH & Co. Produktions KG

Im Jahr 2000 bezogen das Fondsmanagement und die ausführende Greenlight Media Gruppe ihre Geschäftsräume in Berlin-Mitte. Die Filmproduzentengruppe Greenlight nahm im Zuge dessen die Verlegung ihres Firmensitzes von München nach Berlin vor. Drei europäische Produktionsunternehmen gründeten in Berlin Niederlassungen, um Animationsprojekte des Fonds sowie mittelfristig auch eigene Projekte am Standort Berlin herzustellen. Es handelt sich dabei um die ASL Animationsstudio Ludewig GmbH mit Hauptsitz in Hamburg, die Pariser Firma Marathon sowie die Firma Oniria aus Luxemburg. Die Berliner Animationsfilmbranche erfuhr durch die im Rahmen des Fonds erfolgten Ansiedlungen dieser Firmen eine Stärkung. Bis Ende 2000 war die Herstellung von sechs Serien und eines Kinofilmes angelaufen. Bei fünf Serien konnte zum Jahresende die Phase der Filmstoffentwicklung abgeschlossen und mit der eigentlichen Produktion begonnen werden. Durch die Einbindung der Europool Europäische Medienbeteiligungs GmbH (Tochter der ARD und des Schweizer Fernsehens), von Super RTL und BMG Ariola Miller GmbH (Bertelsmann-Gruppe) als strategische Partner besteht ein guter Marktzugang für die Produktionen. Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH, gegründet 1761, ist der älteste Industriebetrieb Berlins. Bekannt für weißes und handbemaltes Porzellan bürgt die KPM seit fast 250 Jahren in Deutschland mit ihrer renommierten Marke für Tischkultur im Luxussegment. Im Juli 2000 erwarb eine Tochtergesellschaft der IBB den Geschäftsbetrieb der KPM, der in eine neu gegründete GmbH eingebracht wurde. Wichtigstes Ziel ist die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens zum führenden Anbieter im Premiumsegment für exklusives Porzellan. In den nächsten Jahren wird es zu einem starken Ausbau des Vertriebs in Deutschland und im Ausland kommen.

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH (KPM)

Wirtschaftsförderung

Ausblick Wirtschaftsförderung

46 47

Parallel zur neuen Geschäftsausrichtung erfolgt die Umsetzung der geplanten baulichen Maßnahmen mit dem Ziel, Arbeitsprozesse in Vertrieb, Produktion und Verwaltung weiter zu optimieren. Der Ausbau der denkmalgeschützten sogenannten „Ringofenhalle“ ist ein wichtiger Bestandteil des neuen Konzepts. Die Ringofenhalle enthält die älteste noch in der Welt erhaltene Porzellanbrennanlage aus dem Jahr 1860 und soll künftig für Ausstellungen und zum Verkauf der historischen und neu entwickelten Porzellanservice genutzt werden. Die Realisierung eines Besucherkonzeptes „Erlebniswelt Porzellan“ ist vorgesehen. Im Dezember 2000 waren bei der KPM 236 Mitarbeiter, darunter 93 Angestellte, 124 Arbeiter sowie 18 Auszubildende, beschäftigt.

Durch den Strukturbankbeschluss des Berliner Abgeordnetenhauses im September 2000 wurde das Aufgabenspektrum der Investitionsbank Berlin deutlich erweitert. Hierzu gehören insbesondere die Durchführung eigener Förderprogramme und die Beteiligung an Gesellschaften, die für Berlin Wirtschaftsansiedlung, Standortmarketing sowie die Entwicklung und Unterhaltung landeseigener Grundstücke betreiben oder vergleichbare strukturpolitische Aufgaben wahrnehmen. Das Land Berlin hat damit die Voraussetzungen geschaffen, zukünftig eine ganzheitliche, integrierte Wirtschaftsförderung unter dem Dach der IBB anzusiedeln.

Erweiterung des

Die Optimierung des Beratungsangebots ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Landesstrukturbank. Die IBB hat Mitte 2000 ihr Projekt zur Neustrukturierung der gesamten Aufbauorganisation erfolgreich abgeschlossen. Im Zuge des Projekts wurden insbesondere die Beratungskompetenz gestärkt und die internen Prozesse schlanker und damit effizienter gestaltet. Damit hat die IBB gleichzeitig die Grundlagen geschaffen, zukünftig weitere Programme und Fördermaßnahmen unter ihrem Dach zu integrieren.

Optimierung der

In der Wirtschaftsförderung verfolgt die IBB das Ziel, ihre Kernkompetenzen in Abstimmung mit den Akteuren im Berliner Fördernetzwerk einzubringen. Für die Technologiestiftung Berlin (TSB), die im Zuge eines Treuhandvertrages den Zukunftsfonds des Landes Berlin übernimmt, führt die IBB im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages die monetäre Abwicklung des Zukunftsfonds durch. Hierzu gehören beispielsweise die Prüfung möglicher Kofinanzierungen, etwa durch Einbindung von EU-Mitteln oder Beteiligungsinstrumenten, aber auch klassische Aufgaben wie die Anlage der Fondsmittel, die Auszahlung sowie die Verwendungsnachweisprüfung der bewilligten Fördermittel. Treuhand- und Geschäftsbesorgungsvertrag müssen noch vom Land Berlin genehmigt werden.

Zukunftsfonds

Aufgabenspektrums durch Strukturbankbeschluss

Kundenberatung und Ausbau des Förderangebots

des Landes Berlin

Wirtschaftsförderung

Ausblick Wirtschaftsförderung

46 47

Parallel zur neuen Geschäftsausrichtung erfolgt die Umsetzung der geplanten baulichen Maßnahmen mit dem Ziel, Arbeitsprozesse in Vertrieb, Produktion und Verwaltung weiter zu optimieren. Der Ausbau der denkmalgeschützten sogenannten „Ringofenhalle“ ist ein wichtiger Bestandteil des neuen Konzepts. Die Ringofenhalle enthält die älteste noch in der Welt erhaltene Porzellanbrennanlage aus dem Jahr 1860 und soll künftig für Ausstellungen und zum Verkauf der historischen und neu entwickelten Porzellanservice genutzt werden. Die Realisierung eines Besucherkonzeptes „Erlebniswelt Porzellan“ ist vorgesehen. Im Dezember 2000 waren bei der KPM 236 Mitarbeiter, darunter 93 Angestellte, 124 Arbeiter sowie 18 Auszubildende, beschäftigt.

Durch den Strukturbankbeschluss des Berliner Abgeordnetenhauses im September 2000 wurde das Aufgabenspektrum der Investitionsbank Berlin deutlich erweitert. Hierzu gehören insbesondere die Durchführung eigener Förderprogramme und die Beteiligung an Gesellschaften, die für Berlin Wirtschaftsansiedlung, Standortmarketing sowie die Entwicklung und Unterhaltung landeseigener Grundstücke betreiben oder vergleichbare strukturpolitische Aufgaben wahrnehmen. Das Land Berlin hat damit die Voraussetzungen geschaffen, zukünftig eine ganzheitliche, integrierte Wirtschaftsförderung unter dem Dach der IBB anzusiedeln.

Erweiterung des

Die Optimierung des Beratungsangebots ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Landesstrukturbank. Die IBB hat Mitte 2000 ihr Projekt zur Neustrukturierung der gesamten Aufbauorganisation erfolgreich abgeschlossen. Im Zuge des Projekts wurden insbesondere die Beratungskompetenz gestärkt und die internen Prozesse schlanker und damit effizienter gestaltet. Damit hat die IBB gleichzeitig die Grundlagen geschaffen, zukünftig weitere Programme und Fördermaßnahmen unter ihrem Dach zu integrieren.

Optimierung der

In der Wirtschaftsförderung verfolgt die IBB das Ziel, ihre Kernkompetenzen in Abstimmung mit den Akteuren im Berliner Fördernetzwerk einzubringen. Für die Technologiestiftung Berlin (TSB), die im Zuge eines Treuhandvertrages den Zukunftsfonds des Landes Berlin übernimmt, führt die IBB im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages die monetäre Abwicklung des Zukunftsfonds durch. Hierzu gehören beispielsweise die Prüfung möglicher Kofinanzierungen, etwa durch Einbindung von EU-Mitteln oder Beteiligungsinstrumenten, aber auch klassische Aufgaben wie die Anlage der Fondsmittel, die Auszahlung sowie die Verwendungsnachweisprüfung der bewilligten Fördermittel. Treuhand- und Geschäftsbesorgungsvertrag müssen noch vom Land Berlin genehmigt werden.

Zukunftsfonds

Aufgabenspektrums durch Strukturbankbeschluss

Kundenberatung und Ausbau des Förderangebots

des Landes Berlin

Wirtschaftsförderung Immobilienförderung

48 49

Wir fördern attraktives Wohnen in der Stadt

Start frei für das neue IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm Eigentümer auf breiter Ebene unterstützen Die Investitionsbank Berlin hat deshalb im November 2000 ein neues Förderprogramm für Eigentümer von Berliner Mietwohngebäuden aufgelegt. Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen können jetzt zinsgünstig und langfristig mit IBB-Darlehen finanziert werden. Ziel ist es, gute Wohnraumsubstanz in der Stadt langfristig zu erhalten und städtisches Wohnen damit attraktiv zu gestalten. Gleichzeitig soll das neue Eigenprogramm die bestehenden Landesprogramme zur Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes ergänzen.

meter Wohnfläche in Anspruch nehmen. Sie erhalten eine anfängliche Zinsvergünstigung von zwei Prozentpunkten, die für die Dauer von zwei Jahren gilt. Danach verringert sich die Zinsvergünstigung um 0,35 Prozentpunkte – wieder festgeschrieben für einen Zeitraum von zwei Jahren. Der Zinsbindungszeitraum im IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm liegt bei zehn Jahren. Eigentümer können auf diese Weise zinsgünstig modernisieren und gleichzeitig Mieten moderat gestalten. Eine soziale Stadtentwicklung voranbringen

Attraktives Wohnen in der Stadt ist ein Stück Lebensqualität. Moderner Wohnraum ist dabei ein unverzichtbarer Bestandteil urbanen Lebens. Das trifft vor allem für Ballungsräume wie Berlin zu. Doch gerade in der Stadt gibt es viele ältere Mietwohngebäude, die den heutigen Wohnbedürfnissen nicht mehr entsprechen. Modernisieren und Instandsetzen ist oft ein teures Unterfangen – gerade, wenn die Mieten moderat und sozialverträglich bleiben sollen.

Differenzierte Fördermodelle anbieten Das IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm hat ein Volumen von 511 Mio. €. Die gesamten Zinssubventionen in Höhe von rund 51 Mio. € finanziert die IBB aus Eigenmitteln. Das neue Programm wendet sich an Träger von Investitionsmaßnahmen in vor 1970 errichteten Wohngebäuden und Wohnungen, die zur Vermietung bestimmt sind. Hierzu gehören neben Wohnungsunternehmen und -genossenschaften auch Privatpersonen. Gefördert werden Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie generell zur Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse. Darlehen gibt es zudem für bauliche Maßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnung verbessern wie etwa Schallschutz oder Sanitärinstallationen. Förderfähig ist auch die Nachrüstung von Aufzügen. Attraktive Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen Das neue Eigenprogramm ist sehr attraktiv ausgestattet: Aus Mitteln des Programms können Investoren Darlehen bis zu 614 € pro Quadrat-

Die Investitionsbank Berlin unterstützt mit ihrem neuen Programm damit gleichzeitig das Konzept der Sozialen Stadtentwicklung des Berliner Senats – nämlich innerstädtisches Wohnen zu sichern und das Stadtbild in den Altbauquartieren und Großsiedlungen vielfältiger und attraktiver zu gestalten. In der Immobilienförderung ist die IBB seit Jahrzehnten ein erfahrener Ansprechpartner. Seit den 50er Jahren hat sie über 540.000 Mietwohnungen und rund 70.000 Eigenheime sowie zahlreiche Sanierungsprojekte in der Stadt erfolgreich finanziert. Die IBB wird sich auch zukünftig in der Immobilienförderung für das Land Berlin engagieren – damit auch morgen unsere Stadt modern und lebenswert ist.

Wirtschaftsförderung Immobilienförderung

48 49

Wir fördern attraktives Wohnen in der Stadt

Start frei für das neue IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm Eigentümer auf breiter Ebene unterstützen Die Investitionsbank Berlin hat deshalb im November 2000 ein neues Förderprogramm für Eigentümer von Berliner Mietwohngebäuden aufgelegt. Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen können jetzt zinsgünstig und langfristig mit IBB-Darlehen finanziert werden. Ziel ist es, gute Wohnraumsubstanz in der Stadt langfristig zu erhalten und städtisches Wohnen damit attraktiv zu gestalten. Gleichzeitig soll das neue Eigenprogramm die bestehenden Landesprogramme zur Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes ergänzen.

meter Wohnfläche in Anspruch nehmen. Sie erhalten eine anfängliche Zinsvergünstigung von zwei Prozentpunkten, die für die Dauer von zwei Jahren gilt. Danach verringert sich die Zinsvergünstigung um 0,35 Prozentpunkte – wieder festgeschrieben für einen Zeitraum von zwei Jahren. Der Zinsbindungszeitraum im IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm liegt bei zehn Jahren. Eigentümer können auf diese Weise zinsgünstig modernisieren und gleichzeitig Mieten moderat gestalten. Eine soziale Stadtentwicklung voranbringen

Attraktives Wohnen in der Stadt ist ein Stück Lebensqualität. Moderner Wohnraum ist dabei ein unverzichtbarer Bestandteil urbanen Lebens. Das trifft vor allem für Ballungsräume wie Berlin zu. Doch gerade in der Stadt gibt es viele ältere Mietwohngebäude, die den heutigen Wohnbedürfnissen nicht mehr entsprechen. Modernisieren und Instandsetzen ist oft ein teures Unterfangen – gerade, wenn die Mieten moderat und sozialverträglich bleiben sollen.

Differenzierte Fördermodelle anbieten Das IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm hat ein Volumen von 511 Mio. €. Die gesamten Zinssubventionen in Höhe von rund 51 Mio. € finanziert die IBB aus Eigenmitteln. Das neue Programm wendet sich an Träger von Investitionsmaßnahmen in vor 1970 errichteten Wohngebäuden und Wohnungen, die zur Vermietung bestimmt sind. Hierzu gehören neben Wohnungsunternehmen und -genossenschaften auch Privatpersonen. Gefördert werden Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie generell zur Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse. Darlehen gibt es zudem für bauliche Maßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnung verbessern wie etwa Schallschutz oder Sanitärinstallationen. Förderfähig ist auch die Nachrüstung von Aufzügen. Attraktive Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen Das neue Eigenprogramm ist sehr attraktiv ausgestattet: Aus Mitteln des Programms können Investoren Darlehen bis zu 614 € pro Quadrat-

Die Investitionsbank Berlin unterstützt mit ihrem neuen Programm damit gleichzeitig das Konzept der Sozialen Stadtentwicklung des Berliner Senats – nämlich innerstädtisches Wohnen zu sichern und das Stadtbild in den Altbauquartieren und Großsiedlungen vielfältiger und attraktiver zu gestalten. In der Immobilienförderung ist die IBB seit Jahrzehnten ein erfahrener Ansprechpartner. Seit den 50er Jahren hat sie über 540.000 Mietwohnungen und rund 70.000 Eigenheime sowie zahlreiche Sanierungsprojekte in der Stadt erfolgreich finanziert. Die IBB wird sich auch zukünftig in der Immobilienförderung für das Land Berlin engagieren – damit auch morgen unsere Stadt modern und lebenswert ist.

Immobilienförderung

Immobilienförderung 2000 – Gesamtübersicht Wohnungsbauprogramm 2000

Geförderte WE

Fördermittel (in Tsd. €)

Darlehen (in Tsd. €)

Förderergänzungsdarlehen** (in Tsd. €)

Familienzusatzdarlehen (in Tsd. €)

Bundessondermittel (in Tsd. €)

Fördermittel insgesamt (in Tsd. €)

Geförderte qm insgesamt

Fördermittel je qm (in €)

Errichtete qm je WE*

Fördermittel je WE (in €)

Schuldendiensthilfe

Zuschüsse

95.394,61

204,52

254.591,14

12.059,49

3.359,70

1.852,81

100.811,64

168.023,48

600

83,15

43.888

33.547,57 38.028,81 16.229,99 7.567,12

0,00 0,00 0,00 0,00

69.859,34 107.042,02 57.406,83 19.156,06

2.136,28 2.946,32 4.543,75 2.433,14

3.359,70 0,00 0,00 0,00

1.852,81 0,00 0,00 0,00

38.760,08 38.028,81 16.229,99 7.567,12

34.074,23 48.535,63 43.784,62 41.629,00

1.138 784 371 182

112,92 108,55 82,41 64,54

103.637 66.952 26.220 11.732

21,12

204,52

1.126,89

0,00

0,00

0,00

225,64

0,00

0

0,00

2.480

100

3.301,25

6.051,96

0,00

0,00

0,00

0,00

9.353,21

8.158,41

1.146

81,58

93.532

100

3.301,25

6.051,96

0,00

0,00

0,00

0,00

9.353,21

8.158,41

1.146

81,58

93.532

2.397

98.695,86

6.256,48

254.591,14

12.059,49

3.359,70

1.852,81

110.164,85

176.181,89







 Wohneigentumsförderung ohne Baudarlehen

50 51

Insgesamt 2.297 Darunter: Programm A 374 Programm B 568 Bestandserwerb (Einzelerwerb) 619 Bestandserwerb 645 (Genossenschaftserwerb) Genossenschaften 91  Mietwohnungsbau Insgesamt Darunter: Einkommensorientierte Förderung Gesamtprogramm

* Bei der Wohneigentumsförderung kann die geförderte von der errichteten Wohnfläche abweichen, wobei Vorbescheide nicht berücksichtigt sind. ** Förderergänzungsdarlehen sind Bestandteil der Finanzierung und deshalb nicht in den Fördermitteln enthalten.

 Modernisierte bzw. in Stand gesetzte Wohneinheiten Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt  Eingesetzte Fördermittel (Mio. €) Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt  Baukosten der geförderten Maßnahmen (Mio. €) Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt ? Angaben nicht sinnvoll bzw. nicht möglich

Soziale Stadterneuerung 1.971 272 2.243

Stadtweite Einzelmaßnahmen 2.427 780 3.207

Mietermodernisierung 657 500 1.157

Qualifizierungsprogramm (QUAB) 1.173 2.283 3.456

Regenerative Energien Projekte 374 1.766 2.140

Wohnungspolitische Projekte 238

Wohnumfeldmaßnahmen in Großsiedlungen ?

?

?

?

238

65,79 13,59 79,38

8,03 1,41 9,44

1,38 1,02 2,40

1,34 3,58 4,92

0,83 1,18 2,01

21,45

168,55 28,49 197,04

23,87 3,66 27,53

3,08 2,37 5,45

5,64 14,95 20,59

2,39 3,72 6,11

26,84

?

21,45

?

26,84

Wohnumfeldverbesserungen mit EFRE-Mitteln

Städtebaulicher Denkmalschutz 725

Plattenbauweise

QUABInfrastrukturmaßnahmen

Gesamtprogramm

3.295

?

?

?

?

?

?

?

725

3.295

?

10.860 5.601 16.461

9,61 3,89 13,50

3,52 9,07 12,59

22,31

35,09

?

?

22,31

35,09

7,89 2,13 10,02

177,25 35,87 213,12

16,74 5,49 22,23

3,59 11,91 15,50

45,88

109,35

?

?

45,88

109,35

9,86 2,67 12,53

415,79 73,26 489,05

Immobilienförderung

Immobilienförderung 2000 – Gesamtübersicht Wohnungsbauprogramm 2000

Geförderte WE

Fördermittel (in Tsd. €)

Darlehen (in Tsd. €)

Förderergänzungsdarlehen** (in Tsd. €)

Familienzusatzdarlehen (in Tsd. €)

Bundessondermittel (in Tsd. €)

Fördermittel insgesamt (in Tsd. €)

Geförderte qm insgesamt

Fördermittel je qm (in €)

Errichtete qm je WE*

Fördermittel je WE (in €)

Schuldendiensthilfe

Zuschüsse

95.394,61

204,52

254.591,14

12.059,49

3.359,70

1.852,81

100.811,64

168.023,48

600

83,15

43.888

33.547,57 38.028,81 16.229,99 7.567,12

0,00 0,00 0,00 0,00

69.859,34 107.042,02 57.406,83 19.156,06

2.136,28 2.946,32 4.543,75 2.433,14

3.359,70 0,00 0,00 0,00

1.852,81 0,00 0,00 0,00

38.760,08 38.028,81 16.229,99 7.567,12

34.074,23 48.535,63 43.784,62 41.629,00

1.138 784 371 182

112,92 108,55 82,41 64,54

103.637 66.952 26.220 11.732

21,12

204,52

1.126,89

0,00

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0,00

225,64

0,00

0

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2.480

100

3.301,25

6.051,96

0,00

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9.353,21

8.158,41

1.146

81,58

93.532

100

3.301,25

6.051,96

0,00

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9.353,21

8.158,41

1.146

81,58

93.532

2.397

98.695,86

6.256,48

254.591,14

12.059,49

3.359,70

1.852,81

110.164,85

176.181,89







 Wohneigentumsförderung ohne Baudarlehen

50 51

Insgesamt 2.297 Darunter: Programm A 374 Programm B 568 Bestandserwerb (Einzelerwerb) 619 Bestandserwerb 645 (Genossenschaftserwerb) Genossenschaften 91  Mietwohnungsbau Insgesamt Darunter: Einkommensorientierte Förderung Gesamtprogramm

* Bei der Wohneigentumsförderung kann die geförderte von der errichteten Wohnfläche abweichen, wobei Vorbescheide nicht berücksichtigt sind. ** Förderergänzungsdarlehen sind Bestandteil der Finanzierung und deshalb nicht in den Fördermitteln enthalten.

 Modernisierte bzw. in Stand gesetzte Wohneinheiten Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt  Eingesetzte Fördermittel (Mio. €) Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt  Baukosten der geförderten Maßnahmen (Mio. €) Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt ? Angaben nicht sinnvoll bzw. nicht möglich

Soziale Stadterneuerung 1.971 272 2.243

Stadtweite Einzelmaßnahmen 2.427 780 3.207

Mietermodernisierung 657 500 1.157

Qualifizierungsprogramm (QUAB) 1.173 2.283 3.456

Regenerative Energien Projekte 374 1.766 2.140

Wohnungspolitische Projekte 238

Wohnumfeldmaßnahmen in Großsiedlungen ?

?

?

?

238

65,79 13,59 79,38

8,03 1,41 9,44

1,38 1,02 2,40

1,34 3,58 4,92

0,83 1,18 2,01

21,45

168,55 28,49 197,04

23,87 3,66 27,53

3,08 2,37 5,45

5,64 14,95 20,59

2,39 3,72 6,11

26,84

?

21,45

?

26,84

Wohnumfeldverbesserungen mit EFRE-Mitteln

Städtebaulicher Denkmalschutz 725

Plattenbauweise

QUABInfrastrukturmaßnahmen

Gesamtprogramm

3.295

?

?

?

?

?

?

?

725

3.295

?

10.860 5.601 16.461

9,61 3,89 13,50

3,52 9,07 12,59

22,31

35,09

?

?

22,31

35,09

7,89 2,13 10,02

177,25 35,87 213,12

16,74 5,49 22,23

3,59 11,91 15,50

45,88

109,35

?

?

45,88

109,35

9,86 2,67 12,53

415,79 73,26 489,05

Immobilienförderung

Wohneigentumsförderung und Mietwohnungsbau – Übersicht nach Bezirken Wohneigentumsförderung*

Bezirk

52 53

Programm A Programm B

Charlottenburg Friedrichshain Hellersdorf Hohenschönhausen Köpenick Kreuzberg Lichtenberg Marzahn Mitte Neukölln Pankow Prenzlauer Berg Reinickendorf Schöneberg Spandau Steglitz Tempelhof Tiergarten Treptow Wedding Weißensee Wilmersdorf Zehlendorf Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt

WE — — 60 7 21 — 1 17 — 50 48 2 15 — 47 11 16 — 42 1 32 — 4 230 61,50 % 144 38,50 % 374

WE — — 93 17 32 2 3 53 1 27 85 — 24 — 73 30 18 — 60 — 50 — — 394 69,37 % 174 30,63 % 568

Bestandserwerb Einzelerwerb Genossen- Genossen- Insgesamt schafts- schaften erwerb WE WE WE WE 46 — — 46 13 — 6 19 7 — 4 164 43 — — 67 4 — — 57 26 — 1 29 7 — — 11 5 — 2 77 16 131 14 162 75 — 1 153 12 — 4 149 8 514 53 577 78 — 6 123 54 — — 54 14 — — 134 44 — — 85 34 — — 68 15 — — 15 6 — — 108 17 — — 18 3 — — 85 39 — — 39 53 — — 57 124 645 83 1.476 20,03 % 100,00 % 91,21 % 64,26 % 495 — 8 821 79,97 % — 8,79 % 35,74 % 619 645 91 2.297

Mietwohnungsbau

Wohneigentumsförderung nach Bezirken 2000 (bewilligte Wohneinheiten)

Einkommensorientierte Förderung WE Pankow

10 — — — — 25 25 — — 16 24 — — — — — — — — — — — 100 100,00 % — — 100

Weißensee

123

Hohenschönhausen

85 Spandau

134

57

Wedding 18

Prenzlauer Berg 577 Tiergarten Mitte 19 46 162 Fried15 Charlottenburg richsKreuzberg hain 29 54 39 Wilmersdorf Schöneberg

Zehlendorf

Steglitz

68

Über 200 WE

77 Marzahn Hellersdorf

Lichtenberg

164

11

Treptow Köpenick

85

Berlin – Ost Berlin – West

Bis 200 WE

153

67

Neukölln Tempelhof

Bis 50 WE * Inklusive Vorbescheide

149

Reinickendorf

1.476 WE 821 WE

108

57

Immobilienförderung

Wohneigentumsförderung und Mietwohnungsbau – Übersicht nach Bezirken Wohneigentumsförderung*

Bezirk

52 53

Programm A Programm B

Charlottenburg Friedrichshain Hellersdorf Hohenschönhausen Köpenick Kreuzberg Lichtenberg Marzahn Mitte Neukölln Pankow Prenzlauer Berg Reinickendorf Schöneberg Spandau Steglitz Tempelhof Tiergarten Treptow Wedding Weißensee Wilmersdorf Zehlendorf Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt

WE — — 60 7 21 — 1 17 — 50 48 2 15 — 47 11 16 — 42 1 32 — 4 230 61,50 % 144 38,50 % 374

WE — — 93 17 32 2 3 53 1 27 85 — 24 — 73 30 18 — 60 — 50 — — 394 69,37 % 174 30,63 % 568

Bestandserwerb Einzelerwerb Genossen- Genossen- Insgesamt schafts- schaften erwerb WE WE WE WE 46 — — 46 13 — 6 19 7 — 4 164 43 — — 67 4 — — 57 26 — 1 29 7 — — 11 5 — 2 77 16 131 14 162 75 — 1 153 12 — 4 149 8 514 53 577 78 — 6 123 54 — — 54 14 — — 134 44 — — 85 34 — — 68 15 — — 15 6 — — 108 17 — — 18 3 — — 85 39 — — 39 53 — — 57 124 645 83 1.476 20,03 % 100,00 % 91,21 % 64,26 % 495 — 8 821 79,97 % — 8,79 % 35,74 % 619 645 91 2.297

Mietwohnungsbau

Wohneigentumsförderung nach Bezirken 2000 (bewilligte Wohneinheiten)

Einkommensorientierte Förderung WE Pankow

10 — — — — 25 25 — — 16 24 — — — — — — — — — — — 100 100,00 % — — 100

Weißensee

123

Hohenschönhausen

85 Spandau

134

57

Wedding 18

Prenzlauer Berg 577 Tiergarten Mitte 19 46 162 Fried15 Charlottenburg richsKreuzberg hain 29 54 39 Wilmersdorf Schöneberg

Zehlendorf

Steglitz

68

Über 200 WE

77 Marzahn Hellersdorf

Lichtenberg

164

11

Treptow Köpenick

85

Berlin – Ost Berlin – West

Bis 200 WE

153

67

Neukölln Tempelhof

Bis 50 WE * Inklusive Vorbescheide

149

Reinickendorf

1.476 WE 821 WE

108

57

Immobilienförderung

Förderung im Rahmen des Bestandserwerbs Für Marlene Bähre war die IBB Förderung

54 55

Ausgeprägtes Engagement für die eigenen vier Wände

„Bei der IBB ist Kundenorientierung nicht ein Schlagwort. Meine Anträge wurden sehr zügig, freundlich und flexibel bearbeitet. Ich bin rundum zufrieden.“ Marlene Bähre Eigentümerin in Berlin-Schöneberg

die optimale finanzielle Lösung. Mit einem Eigenkapital-Anteil von 39 % schaffte sie den Sprung in die eigenen vier Wände. Dank der sehr guten Konditionen, die das IBB Programm bietet, investiert sie nun mit einer überschaubaren Belastung in die eigene Lebensqualität und in eine sichere Wertanlage. Ihr neues Zuhause, eine schöne Altbauwohnung in der Westberliner City, gehörte vormals zum Mietwohnungsbestand der GSW.

Immobilienförderung

Förderung im Rahmen des Bestandserwerbs Für Marlene Bähre war die IBB Förderung

54 55

Ausgeprägtes Engagement für die eigenen vier Wände

„Bei der IBB ist Kundenorientierung nicht ein Schlagwort. Meine Anträge wurden sehr zügig, freundlich und flexibel bearbeitet. Ich bin rundum zufrieden.“ Marlene Bähre Eigentümerin in Berlin-Schöneberg

die optimale finanzielle Lösung. Mit einem Eigenkapital-Anteil von 39 % schaffte sie den Sprung in die eigenen vier Wände. Dank der sehr guten Konditionen, die das IBB Programm bietet, investiert sie nun mit einer überschaubaren Belastung in die eigene Lebensqualität und in eine sichere Wertanlage. Ihr neues Zuhause, eine schöne Altbauwohnung in der Westberliner City, gehörte vormals zum Mietwohnungsbestand der GSW.

Immobilienförderung  Bewilligte Wohneinheiten

Wohneigentumsprogramme

Programmübersicht

56 57

Im Berichtszeitraum wurde die Berliner Wohneigentumsförderung um ein Programm erweitert: Nachdem 1999 die „Förderung zum Erwerb von Eigentumswohnungen aus dem Berliner Wohnungsbestand“ und die „Richtlinien zur Förderung eigentumsorientierter Genossenschaften“ mit den Segmenten „Gründungsfinanzierung“ und „Finanzierung von Genossenschaftsanteilen“ in Kraft traten, kann seit dem vergangenen Jahr auch der Erwerb von bestehendem Wohnraum durch Genossenschaften gefördert werden. 1999 hat das Land Berlin eine Modifizierung seiner Förderpolitik eingeleitet: Während in den vergangenen Jahren vorrangig neugebaute Eigenheime und Eigentumswohnungen gefördert wurden, soll die Erhöhung der Wohneigentumsquote nun primär über die Bestandserwerbsförderung angestrebt werden. Die veränderte Förderpolitik muss vor dem speziellen Hintergrund des Berliner Immobilienmarktes gesehen werden: Während Bauland knapp und damit relativ teuer ist, gibt es in Berlin ein differenziertes Angebot im Bestandsbereich zu moderaten Preisen. Für breite Schichten der Bevölkerung ist die Bildung von Wohneigentum in Verbindung mit der IBB-Förderung damit wesentlich preiswerter – entweder über den Einzelerwerb oder über den Zwischenschritt des genossenschaftlichen Wohnens.

Davon

Davon  Wohnungsgrößen je WE Ohne Genossenschaften

Davon

Davon

 Investitionsbank BerlinBaudarlehen** Ohne Genossenschaften

Davon

Im Jahr 2000 standen im Rahmen der Planvorgaben für die Bestandsförderung Mittel für insgesamt 1.750 Wohneinheiten (WE) bereit. Die Vorgabe für die Neubauförderung (A-Programm und B-Programm) wurde auf 500 WE deutlich reduziert. Förderbestimmungen

Im Rahmen der Neubau- und Bestandsförderung waren Haushalte förderberechtigt, deren Familieneinkommen die Grenzen des § 25 II. WoBauG um bis zu 90 % überschreiten. Die Zinssätze der Förderdarlehen betrugen in beiden Förderprogrammen je nach Einkommen zwischen 2,0 % und 3,8 %. Die Programme unterscheiden sich jedoch in den Förderlaufzeiten und im Darlehensbetrag. So wird jeder Quadratmeter förderfähige Wohnfläche im Neubau mit einem Darlehen von bis zu 2.045 € finanziert, beim Erwerb bestehenden Wohnraums hingegen mit 920 €. Die Förderlaufzeiten liegen in der Neubauförderung zwischen 12 und 20 Jahren in der Bestandsförderung hingegen nur zwischen 10 und 16 Jahren. Die Förderung des Bestandserwerbs für eigentumsorientierte Genossenschaften erfolgte mittels zinsverbilligter Darlehen von bis zu 409 €/qm Wohnfläche zu einem über 15 Jahre konstanten Zinssatz von 2,5 %. Die Auswahl der Förderinteressenten wird ab 2001 gemäß den Richtlinien zu verschiedenen Stichtagen im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens entschieden. Die Gründungsförderung und die Förderung des Erwerbs von Genossenschaftsanteilen durch Einzelpersonen wurden zum Vorjahr unverändert fortgeführt.

Davon

Gesamt* im A-Programm im B-Programm im Bestandserwerb (Einzelerwerb) im Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb) Genossenschaften westliche Stadtbezirke östliche Stadtbezirke

2.297 374 568 619 645

Geförderte Wohnfläche (in qm) im A-Programm im B-Programm im Bestandserwerb (Einzelerwerb) im Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb) Errichtete Wohnfläche** (in qm) im A-Programm im B-Programm im Bestandserwerb (Einzelerwerb) im Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb)

73,15 91,11 85,45 70,73 64,54 83,15 112,92 108,55 82,41 64,54

Pro qm 1.515 geförderte Wohnfläche (in €) im A-Programm 2.050 im B-Programm 2.205 im Bestandserwerb (Einzelerwerb) 1.311 im Bestandserwerb 460 (Genossenschaftserwerb) Pro WE (in €) 110.836 im A-Programm 186.790 im B-Programm 188.454 im Bestandserwerb (Einzelerwerb) 92.741 im Bestandserwerb 29.699 (Genossenschaftserwerb)

 Kosten pro qm errichteter/erworbener Wohnfläche** (in €) Insgesamt Gesamtkosten Baukosten Im A-Programm Gesamtkosten Baukosten Im B-Programm Gesamtkosten Baukosten Im Bestandserwerb Gesamtkosten (Einzelerwerb) Baukosten Im Bestandserwerb Gesamtkosten (Genossenschaftserwerb) Baukosten * Inklusive Vorbescheide ** Exklusive Vorbescheide; ohne Genossenschaften

91 821 1.476

1.573 1.394 2.443 1.534 2.497 1.620 1.321 1.226 1.076 —

Wohneigentumsförderung Förderergebnis 2000

Immobilienförderung  Bewilligte Wohneinheiten

Wohneigentumsprogramme

Programmübersicht

56 57

Im Berichtszeitraum wurde die Berliner Wohneigentumsförderung um ein Programm erweitert: Nachdem 1999 die „Förderung zum Erwerb von Eigentumswohnungen aus dem Berliner Wohnungsbestand“ und die „Richtlinien zur Förderung eigentumsorientierter Genossenschaften“ mit den Segmenten „Gründungsfinanzierung“ und „Finanzierung von Genossenschaftsanteilen“ in Kraft traten, kann seit dem vergangenen Jahr auch der Erwerb von bestehendem Wohnraum durch Genossenschaften gefördert werden. 1999 hat das Land Berlin eine Modifizierung seiner Förderpolitik eingeleitet: Während in den vergangenen Jahren vorrangig neugebaute Eigenheime und Eigentumswohnungen gefördert wurden, soll die Erhöhung der Wohneigentumsquote nun primär über die Bestandserwerbsförderung angestrebt werden. Die veränderte Förderpolitik muss vor dem speziellen Hintergrund des Berliner Immobilienmarktes gesehen werden: Während Bauland knapp und damit relativ teuer ist, gibt es in Berlin ein differenziertes Angebot im Bestandsbereich zu moderaten Preisen. Für breite Schichten der Bevölkerung ist die Bildung von Wohneigentum in Verbindung mit der IBB-Förderung damit wesentlich preiswerter – entweder über den Einzelerwerb oder über den Zwischenschritt des genossenschaftlichen Wohnens.

Davon

Davon  Wohnungsgrößen je WE Ohne Genossenschaften

Davon

Davon

 Investitionsbank BerlinBaudarlehen** Ohne Genossenschaften

Davon

Im Jahr 2000 standen im Rahmen der Planvorgaben für die Bestandsförderung Mittel für insgesamt 1.750 Wohneinheiten (WE) bereit. Die Vorgabe für die Neubauförderung (A-Programm und B-Programm) wurde auf 500 WE deutlich reduziert. Förderbestimmungen

Im Rahmen der Neubau- und Bestandsförderung waren Haushalte förderberechtigt, deren Familieneinkommen die Grenzen des § 25 II. WoBauG um bis zu 90 % überschreiten. Die Zinssätze der Förderdarlehen betrugen in beiden Förderprogrammen je nach Einkommen zwischen 2,0 % und 3,8 %. Die Programme unterscheiden sich jedoch in den Förderlaufzeiten und im Darlehensbetrag. So wird jeder Quadratmeter förderfähige Wohnfläche im Neubau mit einem Darlehen von bis zu 2.045 € finanziert, beim Erwerb bestehenden Wohnraums hingegen mit 920 €. Die Förderlaufzeiten liegen in der Neubauförderung zwischen 12 und 20 Jahren in der Bestandsförderung hingegen nur zwischen 10 und 16 Jahren. Die Förderung des Bestandserwerbs für eigentumsorientierte Genossenschaften erfolgte mittels zinsverbilligter Darlehen von bis zu 409 €/qm Wohnfläche zu einem über 15 Jahre konstanten Zinssatz von 2,5 %. Die Auswahl der Förderinteressenten wird ab 2001 gemäß den Richtlinien zu verschiedenen Stichtagen im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens entschieden. Die Gründungsförderung und die Förderung des Erwerbs von Genossenschaftsanteilen durch Einzelpersonen wurden zum Vorjahr unverändert fortgeführt.

Davon

Gesamt* im A-Programm im B-Programm im Bestandserwerb (Einzelerwerb) im Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb) Genossenschaften westliche Stadtbezirke östliche Stadtbezirke

2.297 374 568 619 645

Geförderte Wohnfläche (in qm) im A-Programm im B-Programm im Bestandserwerb (Einzelerwerb) im Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb) Errichtete Wohnfläche** (in qm) im A-Programm im B-Programm im Bestandserwerb (Einzelerwerb) im Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb)

73,15 91,11 85,45 70,73 64,54 83,15 112,92 108,55 82,41 64,54

Pro qm 1.515 geförderte Wohnfläche (in €) im A-Programm 2.050 im B-Programm 2.205 im Bestandserwerb (Einzelerwerb) 1.311 im Bestandserwerb 460 (Genossenschaftserwerb) Pro WE (in €) 110.836 im A-Programm 186.790 im B-Programm 188.454 im Bestandserwerb (Einzelerwerb) 92.741 im Bestandserwerb 29.699 (Genossenschaftserwerb)

 Kosten pro qm errichteter/erworbener Wohnfläche** (in €) Insgesamt Gesamtkosten Baukosten Im A-Programm Gesamtkosten Baukosten Im B-Programm Gesamtkosten Baukosten Im Bestandserwerb Gesamtkosten (Einzelerwerb) Baukosten Im Bestandserwerb Gesamtkosten (Genossenschaftserwerb) Baukosten * Inklusive Vorbescheide ** Exklusive Vorbescheide; ohne Genossenschaften

91 821 1.476

1.573 1.394 2.443 1.534 2.497 1.620 1.321 1.226 1.076 —

Wohneigentumsförderung Förderergebnis 2000

Immobilienförderung

Wohneigentumsförderung Förderergebnis 2000

58 59

Im Jahr 2000 förderte die IBB über die verschiedenen Wohneigentumsprogramme insgesamt 2.297 WE. Darunter fallen 689 WE, für die auf Grund eines Bewilligungsvorbescheides die erforderlichen Fördermittel reserviert wurden. Die Bearbeitung der Förderanträge und die Mittelbereitstellung waren im Jahr 2000 durch die Berliner Haushaltssituation gekennzeichnet. So konnte die Freigabe der Fördermittel erst nach Verabschiedung des Landeshaushaltes 2000 Ende April erfolgen. Ende Oktober wurde ein Haushaltsstop im Land Berlin verhängt, der bei vielen Antragstellern zu einer großen Verunsicherung führte. Im Berichtszeitraum lag die Nachfrage in der Neubauförderung wesentlich über den Programmvorgaben von 500 WE. Bereits im April lagen der IBB über 700 und Ende Juli mehr als 1.150 Anträge vor. Vor diesem Hintergrund hatte sich die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für eine nachfrageorientierte Kontingentierung der Fördermittel entschieden: Auf Grund der geringeren Nachfrage in den Bestandsprogrammen wurden für Neubauförderung Mittel für insgesamt 442 WE umgewidmet. Im Jahr 2000 erhielten insgesamt 619 Käufer von Eigentumswohnungen im Rahmen des Bestandserwerbs eine Förderungszusage durch die IBB. Die Gründe für die geringere Nachfrage nach diesem Programm sind vielschichtig und werden Anfang des Jahres 2001 im Rahmen einer Programmevaluierung erhoben. Die Kunden argumentieren, dass niedrige Mieten keinen Veränderungsdruck darstellen bzw. der Wunsch der kaufwilligen Familien immer noch das Haus mit Garten in einer kinderfreundlichen Umgebung ist. Obwohl die Ergänzung der Genossenschaftsrichtlinien erst im Dezember 2000 verabschiedet wurde, erhielt die Genossenschaft „Bremer Höhe“ bereits im April 2000 die Förderungszusage für den Ankauf von 514 Wohnungen. Dies erfolgte im Rahmen einer modellhaften Finanzierung, die im Verlauf des Jahres 2000 Grundlage für die Richtlinien wurde. Noch im Dezember 2000 konnte die IBB erste Förderzusagen nach Verabschiedung der Richtlinien für den Ankauf von 131 Wohnungen durch die Mietergenossenschaft „Wöhlertgarten“ herausreichen. Die Anschubfinanzierung für Genossenschaftsgründungen und die zinsverbilligte Finanzierung des Erwerbs von Genossenschaftsanteilen lagen mit insgesamt 91 Förderzusagen im Berichtszeitraum noch auf verhaltenem Niveau.

Baukosten und Gesamtkosten

Die seit Jahren zu verzeichnende Entwicklung der Bau- und Gesamtkosten hat sich im Berichtszeitraum fortgesetzt. Die Bau- und Gesamtkosten gingen im Jahr 2000 abermals leicht zurück. Im Gegenzug stieg die durchschnittliche Wohnfläche der geförderten Objekte leicht an.

 Bewilligte Wohneinheiten (WE) in den Einzelprogrammen 1996–2000; Anteil der Einzelprogramme am Gesamtprogramm in % WP-Jahr

1996* 1997* 1998* 1999* 2000*

AProgramm WE % 745 33,08 792 31,48 668 36,91 534 30,07 374 16,28

BProgramm WE % 1.507 66,92 1.724 68,52 1.110 61,33 876 49,32 568 24,73

CProgramm WE % — — — — 32 1,76 8 0,45 — —

Einzelerwerb WE % — — — — — — 358 20,16 619 26,95

Bestandserwerb Genossenschafts- Genossenerwerb schaften WE % WE % — — — — — — — — — — — — — — — — 645 28,08 91 3,96

 Bewilligte Wohneinheiten (WE) in den Wohnungsbauprogrammen (WP) 1996–2000 nach Stadtgebieten WP-Jahr Berlin – Ost Berlin – West Gesamtprogramm WE % WE % WE 1996* 1.931 85,75 321 14,25 2.252 1997* 2.002 79,57 514 20,43 2.516 1998* 1.338 73,92 472 26,08 1.810 1999* 1.051 59,18 725 40,82 1.776 2000* 1.476 64,26 821 35,74 2.297  Bau- und Gesamtkosten je qm, Durchschnittsgröße, Bau- und Gesamtkosten je Wohneinheit (WE) im Eigentumsprogramm A 1996 – 2000 WP-Jahr BauGesamtDurchschnittsBauGesamtkosten kosten größe kosten kosten €/qm €/qm je WE (in qm) je WE (in €) je WE (in €) 1996** 2.037 2.978 100,73 205.156 300.005 1997** 1.954 2.724 106,63 201.692 281.256 1998** 1.706 2.594 106,54 186.304 283.307 1999** 1.623 2.488 106,03 174.441 267.441 2000** 1.534 2.443 112,92 115.858 184.552 * Inklusive Vorbescheide ** Exklusive Vorbescheide

Gesamtprogramm WE 2.252 2.516 1.810 1.776 2.297

Immobilienförderung

Wohneigentumsförderung Förderergebnis 2000

58 59

Im Jahr 2000 förderte die IBB über die verschiedenen Wohneigentumsprogramme insgesamt 2.297 WE. Darunter fallen 689 WE, für die auf Grund eines Bewilligungsvorbescheides die erforderlichen Fördermittel reserviert wurden. Die Bearbeitung der Förderanträge und die Mittelbereitstellung waren im Jahr 2000 durch die Berliner Haushaltssituation gekennzeichnet. So konnte die Freigabe der Fördermittel erst nach Verabschiedung des Landeshaushaltes 2000 Ende April erfolgen. Ende Oktober wurde ein Haushaltsstop im Land Berlin verhängt, der bei vielen Antragstellern zu einer großen Verunsicherung führte. Im Berichtszeitraum lag die Nachfrage in der Neubauförderung wesentlich über den Programmvorgaben von 500 WE. Bereits im April lagen der IBB über 700 und Ende Juli mehr als 1.150 Anträge vor. Vor diesem Hintergrund hatte sich die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für eine nachfrageorientierte Kontingentierung der Fördermittel entschieden: Auf Grund der geringeren Nachfrage in den Bestandsprogrammen wurden für Neubauförderung Mittel für insgesamt 442 WE umgewidmet. Im Jahr 2000 erhielten insgesamt 619 Käufer von Eigentumswohnungen im Rahmen des Bestandserwerbs eine Förderungszusage durch die IBB. Die Gründe für die geringere Nachfrage nach diesem Programm sind vielschichtig und werden Anfang des Jahres 2001 im Rahmen einer Programmevaluierung erhoben. Die Kunden argumentieren, dass niedrige Mieten keinen Veränderungsdruck darstellen bzw. der Wunsch der kaufwilligen Familien immer noch das Haus mit Garten in einer kinderfreundlichen Umgebung ist. Obwohl die Ergänzung der Genossenschaftsrichtlinien erst im Dezember 2000 verabschiedet wurde, erhielt die Genossenschaft „Bremer Höhe“ bereits im April 2000 die Förderungszusage für den Ankauf von 514 Wohnungen. Dies erfolgte im Rahmen einer modellhaften Finanzierung, die im Verlauf des Jahres 2000 Grundlage für die Richtlinien wurde. Noch im Dezember 2000 konnte die IBB erste Förderzusagen nach Verabschiedung der Richtlinien für den Ankauf von 131 Wohnungen durch die Mietergenossenschaft „Wöhlertgarten“ herausreichen. Die Anschubfinanzierung für Genossenschaftsgründungen und die zinsverbilligte Finanzierung des Erwerbs von Genossenschaftsanteilen lagen mit insgesamt 91 Förderzusagen im Berichtszeitraum noch auf verhaltenem Niveau.

Baukosten und Gesamtkosten

Die seit Jahren zu verzeichnende Entwicklung der Bau- und Gesamtkosten hat sich im Berichtszeitraum fortgesetzt. Die Bau- und Gesamtkosten gingen im Jahr 2000 abermals leicht zurück. Im Gegenzug stieg die durchschnittliche Wohnfläche der geförderten Objekte leicht an.

 Bewilligte Wohneinheiten (WE) in den Einzelprogrammen 1996–2000; Anteil der Einzelprogramme am Gesamtprogramm in % WP-Jahr

1996* 1997* 1998* 1999* 2000*

AProgramm WE % 745 33,08 792 31,48 668 36,91 534 30,07 374 16,28

BProgramm WE % 1.507 66,92 1.724 68,52 1.110 61,33 876 49,32 568 24,73

CProgramm WE % — — — — 32 1,76 8 0,45 — —

Einzelerwerb WE % — — — — — — 358 20,16 619 26,95

Bestandserwerb Genossenschafts- Genossenerwerb schaften WE % WE % — — — — — — — — — — — — — — — — 645 28,08 91 3,96

 Bewilligte Wohneinheiten (WE) in den Wohnungsbauprogrammen (WP) 1996–2000 nach Stadtgebieten WP-Jahr Berlin – Ost Berlin – West Gesamtprogramm WE % WE % WE 1996* 1.931 85,75 321 14,25 2.252 1997* 2.002 79,57 514 20,43 2.516 1998* 1.338 73,92 472 26,08 1.810 1999* 1.051 59,18 725 40,82 1.776 2000* 1.476 64,26 821 35,74 2.297  Bau- und Gesamtkosten je qm, Durchschnittsgröße, Bau- und Gesamtkosten je Wohneinheit (WE) im Eigentumsprogramm A 1996 – 2000 WP-Jahr BauGesamtDurchschnittsBauGesamtkosten kosten größe kosten kosten €/qm €/qm je WE (in qm) je WE (in €) je WE (in €) 1996** 2.037 2.978 100,73 205.156 300.005 1997** 1.954 2.724 106,63 201.692 281.256 1998** 1.706 2.594 106,54 186.304 283.307 1999** 1.623 2.488 106,03 174.441 267.441 2000** 1.534 2.443 112,92 115.858 184.552 * Inklusive Vorbescheide ** Exklusive Vorbescheide

Gesamtprogramm WE 2.252 2.516 1.810 1.776 2.297

Immobilienförderung

60 61

 Bau- und Gesamtkosten je qm, Durchschnittsgröße, Bau- und Gesamtkosten je Wohneinheit (WE) im Eigentumsprogramm B 1996–2000 WP-Jahr BauGesamtDurchschnittsBaukosten kosten größe kosten €/qm €/qm je WE (in qm) je WE (in €) 1996** 2.051 2.968 101,32 207.773 1997** 1.823 2.626 104,10 189.821 1998** 1.741 2.584 105,64 183.617 1999** 1.675 2.520 105,88 177.528 2000** 1.620 2.497 108,55 119.394

Gesamtkosten je WE (in €) 300.677 273.352 272.403 267.132 184.009

 Bau- und Gesamtkosten je qm, Durchschnittsgröße, Bau- und Gesamtkosten je Wohneinheit (WE) im Programm Bestandserwerb (Einzelerwerb) 1999–2000 WP-Jahr BauGesamtDurchschnittsBaukosten kosten größe kosten €/qm €/qm je WE (in qm) je WE (in €) 1999** 1.082 1.186 78,71 85.170 2000** 1.226 1.321 82,41 101.057

Gesamtkosten je WE (in €) 93.374 108.840

 Struktur der Gesamtkosten im Eigentumsprogramm A im WP-Jahr 2000** Grundstückskosten Baukosten Darunter • Kosten des Bauwerkes • Tiefgaragen, Parkplätze • Außenanlagen • Geräte und zusätzliche Maßnahmen sowie betriebstechnische Anlagen • Baunebenkosten (ohne Finanzierungskosten) • Finanzierungskosten Gesamtkosten ** Exklusive Vorbescheide

€ 14.769.279 24.909.456

% 37,22 62,78

18.556.726 39.831 2.163.005 521.517

46,77 0,10 5,45 1,31

2.633.161

6,64

995.216 39.678.735

2,51 100,00

 Struktur der Gesamtkosten im Eigentumsprogramm B im WP-Jahr 2000** € % Grundstückskosten 34.164.438 55,01 Baukosten 27.938.095 44,99 Darunter • Kosten des Bauwerkes 20.313.853 32,71 • Tiefgaragen, Parkplätze 29.384 0,05 • Außenanlagen 2.609.008 4,20 • Geräte und zusätzliche Maßnahmen 482.590 0,78 sowie betriebstechnische Anlagen • Baunebenkosten 3.308.290 5,33 (ohne Finanzierungskosten) • Finanzierungskosten 1.194.970 1,92 Gesamtkosten 62.102.533 100,00  Struktur der Gesamtkosten im Programm Bestandserwerb (Einzelerwerb) im WP-Jahr 2000** € % Grundstückskosten 3.486.906 7,15 Baukosten 45.273.569 92,85 Darunter • Kosten des Bauwerkes 42.802.079 87,78 • Tiefgaragen, Parkplätze 22.639 0,05 • Außenanlagen — 0,00 • Geräte und zusätzliche Maßnahmen sowie betriebstechnische Anlagen 1.554.805 3,19 • Baunebenkosten (ohne Finanzierungskosten) 43.562 0,09 • Finanzierungskosten 850.484 1,74 Gesamtkosten 48.760.475 100,00 ** Exklusive Vorbescheide

Immobilienförderung

60 61

 Bau- und Gesamtkosten je qm, Durchschnittsgröße, Bau- und Gesamtkosten je Wohneinheit (WE) im Eigentumsprogramm B 1996–2000 WP-Jahr BauGesamtDurchschnittsBaukosten kosten größe kosten €/qm €/qm je WE (in qm) je WE (in €) 1996** 2.051 2.968 101,32 207.773 1997** 1.823 2.626 104,10 189.821 1998** 1.741 2.584 105,64 183.617 1999** 1.675 2.520 105,88 177.528 2000** 1.620 2.497 108,55 119.394

Gesamtkosten je WE (in €) 300.677 273.352 272.403 267.132 184.009

 Bau- und Gesamtkosten je qm, Durchschnittsgröße, Bau- und Gesamtkosten je Wohneinheit (WE) im Programm Bestandserwerb (Einzelerwerb) 1999–2000 WP-Jahr BauGesamtDurchschnittsBaukosten kosten größe kosten €/qm €/qm je WE (in qm) je WE (in €) 1999** 1.082 1.186 78,71 85.170 2000** 1.226 1.321 82,41 101.057

Gesamtkosten je WE (in €) 93.374 108.840

 Struktur der Gesamtkosten im Eigentumsprogramm A im WP-Jahr 2000** Grundstückskosten Baukosten Darunter • Kosten des Bauwerkes • Tiefgaragen, Parkplätze • Außenanlagen • Geräte und zusätzliche Maßnahmen sowie betriebstechnische Anlagen • Baunebenkosten (ohne Finanzierungskosten) • Finanzierungskosten Gesamtkosten ** Exklusive Vorbescheide

€ 14.769.279 24.909.456

% 37,22 62,78

18.556.726 39.831 2.163.005 521.517

46,77 0,10 5,45 1,31

2.633.161

6,64

995.216 39.678.735

2,51 100,00

 Struktur der Gesamtkosten im Eigentumsprogramm B im WP-Jahr 2000** € % Grundstückskosten 34.164.438 55,01 Baukosten 27.938.095 44,99 Darunter • Kosten des Bauwerkes 20.313.853 32,71 • Tiefgaragen, Parkplätze 29.384 0,05 • Außenanlagen 2.609.008 4,20 • Geräte und zusätzliche Maßnahmen 482.590 0,78 sowie betriebstechnische Anlagen • Baunebenkosten 3.308.290 5,33 (ohne Finanzierungskosten) • Finanzierungskosten 1.194.970 1,92 Gesamtkosten 62.102.533 100,00  Struktur der Gesamtkosten im Programm Bestandserwerb (Einzelerwerb) im WP-Jahr 2000** € % Grundstückskosten 3.486.906 7,15 Baukosten 45.273.569 92,85 Darunter • Kosten des Bauwerkes 42.802.079 87,78 • Tiefgaragen, Parkplätze 22.639 0,05 • Außenanlagen — 0,00 • Geräte und zusätzliche Maßnahmen sowie betriebstechnische Anlagen 1.554.805 3,19 • Baunebenkosten (ohne Finanzierungskosten) 43.562 0,09 • Finanzierungskosten 850.484 1,74 Gesamtkosten 48.760.475 100,00 ** Exklusive Vorbescheide

Immobilienförderung

Wohneigentumsförderung: weitere Maßnahmen und Programme Fördermittel

 WP-Jahr

1996* 1997* 1998* 62 63 1999*

2000*

* Inklusive Vorbescheide

Eigentumsprogramm A-Programm B-Programm A-Programm B-Programm A-Programm B-Programm C-Programm A-Programm B-Programm C-Programm Bestandserwerb A-Programm B-Programm Bestandserwerb (Einzelerwerb) Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb) Genossenschaften

Förderung mit Baudarlehen Baudarlehen Erg. AufwendungsMio. € hilfen Mio. € 145,411 0,409 271,854 0,665 159,359 0,128 322,093 0,481 128,807 — 203,242 — 5,707 — 97,760 — 153,274 — 1,442 — 21,399 — 69,859 — 107,042 — 57,407 — 19,156



1,127



Zur vorfristigen Entschuldung (auch von Teilbeträgen) oder zum Zwecke des förderfreien Verkaufes erfolgten in 1.100 Fällen Rückzahlungen in Höhe von 7,3 Mio. € mit Einsparungen von zukünftigen Fördermitteln in Höhe von 0,4 Mio. €.

Rückflüsse von

Im Berichtsjahr wurden in acht Fällen Fördermittel auf Erwerber übertragen. Auf Grund der Förderübertragung, die auf eine Frist von zehn Jahren nach Bezug beschränkt wurde, und der Baudarlehenskonditionen ab WP 1990 ergaben sich außerplanmäßige Tilgungen. In 105 Fällen stimmte die Investitionsbank Berlin Anträgen auf Schuldhaftentlassungen zu, deren Hauptursache weiterhin Ehescheidungen waren.

Übertragung von

In der Regel resultierte für die Eigentümer aus einer Umschuldung eine Senkung der laufenden Belastungen. Die Fördermitteleinsparung beläuft sich dabei auf rund 0,45 Mio. €.

Umfinanzierung/

Im Berichtsjahr profitierten drei Kunden von der seit 1986 vorgesehenen zusätzlichen Subvention, die bei Erhöhung der Anzahl der Kinder im Haushalt eine Förderanpassung vorsieht. Im Rahmen dieser Regelung wurden rund 41 Tsd. € bewilligt.

Nachsubvention

Die Zinsen der Familienheimdarlehen wurden in 24 Fällen um 4 %-Punkte beziehungsweise um 1,5 %-Punkte angehoben.

Verwaltung der

Die Anschlussfördernehmer für die Wohnungsbauprogramme 1972 bis 1986 werden einer Einkommensüberprüfung nach dem fünften und zehnten Förderjahr unterzogen. Von insgesamt 63 überprüften Vorgängen wurde in 22 Fällen die Anschlussförderung widerrufen und eine Summe von rund 276 Tsd. € eingespart.

Anschlussförderung

Fördermitteln

Fördermitteln bei Eigentumswechseln

Subventionsanpassung

Familienheimdarlehen

Nach den Richtlinien über die Anschlussförderung von Sozialwohnungen der Wohnungsbauprogramme 1982 bis 1986 bewilligte die IBB von 317 geprüften Vorgängen in 287 Fällen eine Anschlussförderung. Das Gesamtvolumen betrug 16,8 Mio. €. Nach den Eigentumsförderrichtlinien ab 1986 ist das Einkommen der Fördernehmer zu überprüfen und die Förderung entsprechend anzupassen. Aus der Einkommensüberprüfung der Förderjahrgänge 1986 bis 1993 resultierten im Berichtsjahr Einsparungen in Höhe von 1,7 Mio. € für die Restlaufzeit der Aufwendungshilfe und rund 333 Tsd. € als Zinszuschüsse bei Baudarlehen für ein Jahr. In zehn Fällen wurde die Förderung wieder angehoben. Hierfür wurden Fördermittel in Höhe von 64 Tsd. € eingesetzt. In 26 Fällen wurde der Zinszuschuss erhöht. Die für ein Jahr ermittelte Summe betrug 29 Tsd. €.

Einkommensüberprüfung der Förderempfänger

Immobilienförderung

Wohneigentumsförderung: weitere Maßnahmen und Programme Fördermittel

 WP-Jahr

1996* 1997* 1998* 62 63 1999*

2000*

* Inklusive Vorbescheide

Eigentumsprogramm A-Programm B-Programm A-Programm B-Programm A-Programm B-Programm C-Programm A-Programm B-Programm C-Programm Bestandserwerb A-Programm B-Programm Bestandserwerb (Einzelerwerb) Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb) Genossenschaften

Förderung mit Baudarlehen Baudarlehen Erg. AufwendungsMio. € hilfen Mio. € 145,411 0,409 271,854 0,665 159,359 0,128 322,093 0,481 128,807 — 203,242 — 5,707 — 97,760 — 153,274 — 1,442 — 21,399 — 69,859 — 107,042 — 57,407 — 19,156



1,127



Zur vorfristigen Entschuldung (auch von Teilbeträgen) oder zum Zwecke des förderfreien Verkaufes erfolgten in 1.100 Fällen Rückzahlungen in Höhe von 7,3 Mio. € mit Einsparungen von zukünftigen Fördermitteln in Höhe von 0,4 Mio. €.

Rückflüsse von

Im Berichtsjahr wurden in acht Fällen Fördermittel auf Erwerber übertragen. Auf Grund der Förderübertragung, die auf eine Frist von zehn Jahren nach Bezug beschränkt wurde, und der Baudarlehenskonditionen ab WP 1990 ergaben sich außerplanmäßige Tilgungen. In 105 Fällen stimmte die Investitionsbank Berlin Anträgen auf Schuldhaftentlassungen zu, deren Hauptursache weiterhin Ehescheidungen waren.

Übertragung von

In der Regel resultierte für die Eigentümer aus einer Umschuldung eine Senkung der laufenden Belastungen. Die Fördermitteleinsparung beläuft sich dabei auf rund 0,45 Mio. €.

Umfinanzierung/

Im Berichtsjahr profitierten drei Kunden von der seit 1986 vorgesehenen zusätzlichen Subvention, die bei Erhöhung der Anzahl der Kinder im Haushalt eine Förderanpassung vorsieht. Im Rahmen dieser Regelung wurden rund 41 Tsd. € bewilligt.

Nachsubvention

Die Zinsen der Familienheimdarlehen wurden in 24 Fällen um 4 %-Punkte beziehungsweise um 1,5 %-Punkte angehoben.

Verwaltung der

Die Anschlussfördernehmer für die Wohnungsbauprogramme 1972 bis 1986 werden einer Einkommensüberprüfung nach dem fünften und zehnten Förderjahr unterzogen. Von insgesamt 63 überprüften Vorgängen wurde in 22 Fällen die Anschlussförderung widerrufen und eine Summe von rund 276 Tsd. € eingespart.

Anschlussförderung

Fördermitteln

Fördermitteln bei Eigentumswechseln

Subventionsanpassung

Familienheimdarlehen

Nach den Richtlinien über die Anschlussförderung von Sozialwohnungen der Wohnungsbauprogramme 1982 bis 1986 bewilligte die IBB von 317 geprüften Vorgängen in 287 Fällen eine Anschlussförderung. Das Gesamtvolumen betrug 16,8 Mio. €. Nach den Eigentumsförderrichtlinien ab 1986 ist das Einkommen der Fördernehmer zu überprüfen und die Förderung entsprechend anzupassen. Aus der Einkommensüberprüfung der Förderjahrgänge 1986 bis 1993 resultierten im Berichtsjahr Einsparungen in Höhe von 1,7 Mio. € für die Restlaufzeit der Aufwendungshilfe und rund 333 Tsd. € als Zinszuschüsse bei Baudarlehen für ein Jahr. In zehn Fällen wurde die Förderung wieder angehoben. Hierfür wurden Fördermittel in Höhe von 64 Tsd. € eingesetzt. In 26 Fällen wurde der Zinszuschuss erhöht. Die für ein Jahr ermittelte Summe betrug 29 Tsd. €.

Einkommensüberprüfung der Förderempfänger

Immobilienförderung

Einkommensorientierte Förderung (EOF)

64 65 Förderbestimmungen

Seit 1998 wird der Mietwohnungsbau im Rahmen des Programms Einkommensorientierte Förderung (EOF) gefördert. Die Einkommensorientierte Förderung wurde in den Jahren 1995 bis 1997 in Pilotprojekten erfolgreich getestet. Dieses Programm ist eine Weiterentwicklung des 2. Förderweges (Vereinbarte Förderung). Grundlage ist der § 88 e II. WoBauG (Integrierte Förderung). Die EOF verbindet die reine Objektförderung mit der Individualförderung, die sich am Einkommen des Mieters orientiert. Durch die Einkommensorientierte Förderung soll insbesondere eine sozialverträgliche Mietbelastung sowie eine ausgewogene Sozialstruktur der jeweiligen Mieter des geförderten Objekts erreicht werden.

Im Jahr 2000 standen Fördermittel für insgesamt 100 Wohneinheiten bereit, die ausschließlich für Vorhaben in den östlichen Bezirken Berlins bewilligt wurden. Hierzu zählen vorwiegend Sonderwohnformen wie zum Beispiel Seniorenwohnungen, behindertengerechte Wohnungen und Wohneinheiten für Mehrfachbehinderte, die in Wohngemeinschaften leben. Die geförderten Wohnungen waren im Durchschnitt 81,6 qm groß. Die anfängliche Mietermiete betrug 4,33 €/qm Wohnfläche monatlich. Der Förderaufwand belief sich anfänglich auf 4,12 €/qm Wohnfläche monatlich. Dies entspricht einem Förderaufwand von rund 60.519,61 € je Wohneinheit über die Förderlaufzeit während der Grundförderung von 15 Jahren.

Die Förderung besteht aus zinsverbilligten Darlehen der Investitionsbank Berlin sowie ergänzenden laufenden Subventionen. Die ergänzenden Subventionsmittel setzen sich aus einer Grund- und einer Zusatzförderung zusammen. Durch die Grundförderung wird die anfängliche Mietermiete auf ein je nach Wohnlage abhängiges Maß beschränkt. Je nach Einkommen der einzelnen Mieterhaushalte kann die Miete durch individuelle Zuschüsse (Zusatzförderung) weiter reduziert werden.

Im Jahr 2000 betrugen die durchschnittlichen Baukosten 129.260 € und die durchschnittlichen Gesamtkosten 179.558 € je Wohneinheit. Die Bau- und Gesamtkosten haben sich zum Vergleichszeitraum 1999 unterschiedlich entwickelt. Während die durchschnittlichen Baukosten von 1.653,24 € im Jahr 1999 auf 1.584,37 € pro qm Wohnfläche im Berichtszeitraum fielen, stiegen die durchschnittlichen Gesamtkosten in dem entsprechenden Zeitraum von 1.877,70 € auf 2.200,89 € pro qm Wohnfläche an.

Gesamtkosten und

 Bau- und Gesamtkosten je qm, durchschnittliche Wohnungsgröße Bau- und Gesamtkosten je Wohnung, WP 2000 Baukosten in €/qm Gesamtkosten in €/qm Baukosten in €/Wohnung Gesamtkosten in €/Wohnung

Bau- und Gesamtkosten

1.584,37 2.200,89 129.260 179.558

 Geförderte Wohnfläche insgesamt in qm  Schuldendiensthilfe insgesamt in Mio. € Schuldendiensthilfe in €/qm Schuldendiensthilfe in €/Wohnung  Aufwendungszuschüsse insgesamt in Mio. € Aufwendungszuschüsse in €/qm Aufwendungszuschüsse in €/Wohnung

8.158,41 3,30 404,64 33.013 6,05 741,81 60.520

Wohnungen, die im Rahmen dieses Programms gefördert werden, können von Mietern bezogen werden, deren Einkommen die Einkommensgrenze nach § 25 II. WoBauG bis zu 100 % überschreiten. Nutzungsberechtigt sind ferner Freimacher von öffentlich geförderten Miet- und Genossenschaftswohnungen. Im Rahmen des § 88 e II. WoBauG können nur Bauvorhaben gefördert werden, die mindestens drei geförderte Wohnungen umfassen. Maßnahmen nach § 17 II. WoBauG (u. a. Dachgeschossaus- und -aufbauten) werden nicht gefördert.

Einkommensorientierte

 Bewilligte Wohneinheiten

Förderung Förderergebnis 2000

 Durchschnittswerte

 Förderaufwand*

Gesamt Davon westliche Stadtbezirke Davon östliche Stadtbezirke Davon Normalgeschosse Wohnungsgröße (qm) Einstiegsmiete pro qm Wohnfläche/mtl. (€) Förderlaufzeit (Jahre) Nominal €/qm* €/WE**

* Anfänglich pro qm Wohnfläche monatlich ** Über die gesamte Laufzeit

100 0 100 100 81,58 4,33 15 4,12 60.519,61

Baukosten

Geförderte Wohnfläche, Schuldendiensthilfe, Aufwendungszuschüsse

Immobilienförderung

Einkommensorientierte Förderung (EOF)

64 65 Förderbestimmungen

Seit 1998 wird der Mietwohnungsbau im Rahmen des Programms Einkommensorientierte Förderung (EOF) gefördert. Die Einkommensorientierte Förderung wurde in den Jahren 1995 bis 1997 in Pilotprojekten erfolgreich getestet. Dieses Programm ist eine Weiterentwicklung des 2. Förderweges (Vereinbarte Förderung). Grundlage ist der § 88 e II. WoBauG (Integrierte Förderung). Die EOF verbindet die reine Objektförderung mit der Individualförderung, die sich am Einkommen des Mieters orientiert. Durch die Einkommensorientierte Förderung soll insbesondere eine sozialverträgliche Mietbelastung sowie eine ausgewogene Sozialstruktur der jeweiligen Mieter des geförderten Objekts erreicht werden.

Im Jahr 2000 standen Fördermittel für insgesamt 100 Wohneinheiten bereit, die ausschließlich für Vorhaben in den östlichen Bezirken Berlins bewilligt wurden. Hierzu zählen vorwiegend Sonderwohnformen wie zum Beispiel Seniorenwohnungen, behindertengerechte Wohnungen und Wohneinheiten für Mehrfachbehinderte, die in Wohngemeinschaften leben. Die geförderten Wohnungen waren im Durchschnitt 81,6 qm groß. Die anfängliche Mietermiete betrug 4,33 €/qm Wohnfläche monatlich. Der Förderaufwand belief sich anfänglich auf 4,12 €/qm Wohnfläche monatlich. Dies entspricht einem Förderaufwand von rund 60.519,61 € je Wohneinheit über die Förderlaufzeit während der Grundförderung von 15 Jahren.

Die Förderung besteht aus zinsverbilligten Darlehen der Investitionsbank Berlin sowie ergänzenden laufenden Subventionen. Die ergänzenden Subventionsmittel setzen sich aus einer Grund- und einer Zusatzförderung zusammen. Durch die Grundförderung wird die anfängliche Mietermiete auf ein je nach Wohnlage abhängiges Maß beschränkt. Je nach Einkommen der einzelnen Mieterhaushalte kann die Miete durch individuelle Zuschüsse (Zusatzförderung) weiter reduziert werden.

Im Jahr 2000 betrugen die durchschnittlichen Baukosten 129.260 € und die durchschnittlichen Gesamtkosten 179.558 € je Wohneinheit. Die Bau- und Gesamtkosten haben sich zum Vergleichszeitraum 1999 unterschiedlich entwickelt. Während die durchschnittlichen Baukosten von 1.653,24 € im Jahr 1999 auf 1.584,37 € pro qm Wohnfläche im Berichtszeitraum fielen, stiegen die durchschnittlichen Gesamtkosten in dem entsprechenden Zeitraum von 1.877,70 € auf 2.200,89 € pro qm Wohnfläche an.

Gesamtkosten und

 Bau- und Gesamtkosten je qm, durchschnittliche Wohnungsgröße Bau- und Gesamtkosten je Wohnung, WP 2000 Baukosten in €/qm Gesamtkosten in €/qm Baukosten in €/Wohnung Gesamtkosten in €/Wohnung

Bau- und Gesamtkosten

1.584,37 2.200,89 129.260 179.558

 Geförderte Wohnfläche insgesamt in qm  Schuldendiensthilfe insgesamt in Mio. € Schuldendiensthilfe in €/qm Schuldendiensthilfe in €/Wohnung  Aufwendungszuschüsse insgesamt in Mio. € Aufwendungszuschüsse in €/qm Aufwendungszuschüsse in €/Wohnung

8.158,41 3,30 404,64 33.013 6,05 741,81 60.520

Wohnungen, die im Rahmen dieses Programms gefördert werden, können von Mietern bezogen werden, deren Einkommen die Einkommensgrenze nach § 25 II. WoBauG bis zu 100 % überschreiten. Nutzungsberechtigt sind ferner Freimacher von öffentlich geförderten Miet- und Genossenschaftswohnungen. Im Rahmen des § 88 e II. WoBauG können nur Bauvorhaben gefördert werden, die mindestens drei geförderte Wohnungen umfassen. Maßnahmen nach § 17 II. WoBauG (u. a. Dachgeschossaus- und -aufbauten) werden nicht gefördert.

Einkommensorientierte

 Bewilligte Wohneinheiten

Förderung Förderergebnis 2000

 Durchschnittswerte

 Förderaufwand*

Gesamt Davon westliche Stadtbezirke Davon östliche Stadtbezirke Davon Normalgeschosse Wohnungsgröße (qm) Einstiegsmiete pro qm Wohnfläche/mtl. (€) Förderlaufzeit (Jahre) Nominal €/qm* €/WE**

* Anfänglich pro qm Wohnfläche monatlich ** Über die gesamte Laufzeit

100 0 100 100 81,58 4,33 15 4,12 60.519,61

Baukosten

Geförderte Wohnfläche, Schuldendiensthilfe, Aufwendungszuschüsse

Immobilienförderung

Wohnungsfertigstellungen in Berlin 1991–2000

Neubauförderung in Berlin 1991–2000

Anzahl der geförderten Wohneinheiten im Mietwohnungsbau (darunter Sozialer Wohnungsbau) und in der Wohneigentumsförderung

18.000

32.500 22.585

30.000

66 67

2.294

17.000

27.500

16.000

1.370

25.000

15.000

9.701

15.143

22.500

12.000

7.622 11.970

15.000 5.160

2.198

4.737 1.071

10.000 8.708

7.500

8.344

8.230

7.725

6.640 5.557

7.601

1992

1993

1994

Westteil (Wohneinheiten)

1995

1996

1997

907

1.120

10.000

4.078

4.880 2.252

8.000 3.550

1991

11.000

9.000

5.518

4.837

2.500 Jahr

10.479

13.000

17.500

5.000

9.740

14.000

20.000

12.500

2.926

1998

Ostteil (Wohneinheiten)

1999

4.102 2.934

2000*

7.000 6.000

4.582

2.516

5.906 4.975

5.000

5.079

5.271

4.000

3.003

3.479

1.810

3.000 * Angaben bis einschließlich November 2000; zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses lagen Jahresendwerte des Statistischen Landesamtes noch nicht vor

2.024

2.000

1.006

1.000 Jahr

1.776

1991

1992

1993

Sozialer Wohnungsbau

1994

1995

1996

Mietwohnungen

1997

1.300

1998

300

1999

2.297 100

2000

Wohneigentumsförderung

Immobilienförderung

Wohnungsfertigstellungen in Berlin 1991–2000

Neubauförderung in Berlin 1991–2000

Anzahl der geförderten Wohneinheiten im Mietwohnungsbau (darunter Sozialer Wohnungsbau) und in der Wohneigentumsförderung

18.000

32.500 22.585

30.000

66 67

2.294

17.000

27.500

16.000

1.370

25.000

15.000

9.701

15.143

22.500

12.000

7.622 11.970

15.000 5.160

2.198

4.737 1.071

10.000 8.708

7.500

8.344

8.230

7.725

6.640 5.557

7.601

1992

1993

1994

Westteil (Wohneinheiten)

1995

1996

1997

907

1.120

10.000

4.078

4.880 2.252

8.000 3.550

1991

11.000

9.000

5.518

4.837

2.500 Jahr

10.479

13.000

17.500

5.000

9.740

14.000

20.000

12.500

2.926

1998

Ostteil (Wohneinheiten)

1999

4.102 2.934

2000*

7.000 6.000

4.582

2.516

5.906 4.975

5.000

5.079

5.271

4.000

3.003

3.479

1.810

3.000 * Angaben bis einschließlich November 2000; zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses lagen Jahresendwerte des Statistischen Landesamtes noch nicht vor

2.024

2.000

1.006

1.000 Jahr

1.776

1991

1992

1993

Sozialer Wohnungsbau

1994

1995

1996

Mietwohnungen

1997

1.300

1998

300

1999

2.297 100

2000

Wohneigentumsförderung

Immobilienförderung

Mietwohnungsbau: weitere Maßnahmen und Programme Anschlussförderung

Um das Mietniveau von über 48.000 Wohnungen, die zwischen 1972 und 1976 im Sozialen Wohnungsbau mit Aufwendungsdarlehen gefördert wurden, auch über den ursprünglichen Förderungszeitraum hinaus zu gewährleisten, wurde für diese Wohnungen bereits im Jahr 1988 ein Programm zur Anschlussförderung ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms förderte die Investitionsbank Berlin über Aufwendungszuschüsse bisher 881 Mietobjekte mit 48.075 Wohnungen, woraus sich ein Auszahlungsanspruch von insgesamt 2,6 Mrd. € ergibt.

68 69

Nach den Anschlussförderungsrichtlinien 1993 wurde für Mietwohnungen, die in den Wohnungsbauprogrammjahren 1977 bis 1981 mit Aufwendungshilfen gefördert wurden, im Berichtsjahr eine Anschlussförderung für 32 Objekte mit 983 Wohneinheiten und einem Auszahlungsanspruch in Höhe von rund 104,7 Mio. € bewilligt. Seit ihrer Veröffentlichung in 1994 wurden Fördermittel in Höhe von rund 2,0 Mrd. € für 722 Objekte mit 28.222 Wohnungen bewilligt. Außerdem wurde im Berichtsjahr für fünf Objekte mit 110 Wohneinheiten, die in den Wohnungsbauprogrammjahren 1977 bis 1981 im Rahmen des § 17 Abs.1 Satz 2 II. WoBauG gefördert wurden, eine Anschlussförderung gewährt. Hieraus resultiert ein Auszahlungsanspruch in Höhe von 7,0 Mio. €. Für die in den Wohnungsbauprogrammjahren 1982 bis 1986 geförderten Wohneinheiten wurden am 3. Dezember 1997 die Anschlussförderungsrichtlinien 1996 erlassen. Von diesem Programm sind 650 Objekte mit 20.482 Wohneinheiten betroffen. Im Berichtsjahr wurden für 145 Objekte mit 5.430 Wohneinheiten Fördermittel mit einem Auszahlungsanspruch von 554,2 Mio. € bewilligt. Seit Veröffentlichung der Richtlinie im Jahr 1998 wurden für 383 Objekte mit 9.294 Wohneinheiten Fördermittel in Höhe von rund 990,4 Mio. € bewilligt. Bedienung der Aufwendungsdarlehen aus öffentlichen Mitteln

Aufwendungszuschüsse für familiengerechtes Wohnen (AZFam)

Bisher gelangten 27 Objekte ausschließlich der Wohnungsbauprogramme 1972 bis 1976 in die Bedienungsphase. Zinsen konnten in einer Spanne von unter 1 % bis zum zulässigen Höchstsatz von 7 % gefordert werden; die Tilgung beträgt in den meisten Fällen vorerst 0 %, in einem besonderen Fall wird ein Tilgungssatz von zurzeit 11% erhoben. Der Verwaltungskostenbeitrag beträgt bei den 27 Objekten 0,5 %. Nach den jeweiligen Förderungsrichtlinien bewilligte die Investitionsbank Berlin im Berichtsjahr für 491 berechtigte Mieter erstmals Aufwendungszuschüsse für familiengerechtes Wohnen (AZFam). In 758 Fällen mussten bereits früher gewährte Zuschüsse angepasst werden. Eine Überprüfung der Anspruchsvoraussetzungen erfolgt alle fünf Jahre und wurde im Berichtsjahr bei 734 Wohnungen vorgenommen.

Kapitalkostenerhöhungen können sich aus einer Umfinanzierung oder Zinsanpassung ergeben, deren Umstände der Vermieter nicht zu vertreten hat. Sie können auf die Miete umgelegt werden und diese so verteuern, dass sie für den Mieter nicht mehr tragbar ist. Deshalb wurden zunächst bis zum Jahresende 1999 zinsänderungsbedingte Mietpreissteigerungen in der Weise durch Zuschüsse reguliert, dass die Durchschnittsmiete einen bestimmten Höchstbetrag nicht übersteigt. Im Berichtsjahr konnte die Investitionsbank Berlin im Rahmen dieser Fördermaßnahme keine Zuschüsse bewilligen, weil erst durch das „Mietenkonzept 2001“ die Fortsetzung dieser Fördermaßnahme über das Jahresende 1999 hinaus beschlossen wurde und die Fördermittel für das Jahr 2000 erst im Haushalt 2001 eingestellt sind. Auf Antrag der berechtigten Grundstückseigentümer wird in 2001 eine Bewilligung auch für das Jahr 2000 erfolgen.

Begrenzung zinsänderungs-

Im Jahr 2000 wurden in 545 Fällen die einkommensabhängigen Aufwendungszuschüsse im Steuerbegünstigten Wohnungsbau auf Grund von Mieterwechseln oder einer Änderung der persönlichen Einkommensverhältnisse angepasst. Eine Überprüfung erfolgt außerdem alle vier bzw. fünf Jahre und wurde im Berichtsjahr für 47 Fälle vorgenommen.

Einkommensabhängige

bedingter Mietpreissteigerungen im Sozialen Wohnungsbau

Aufwendungszuschüsse im Steuerbegünstigten Wohnungsbau

Wohnungen, bei denen der Förderzeitraum innerhalb der nächsten fünf Jahre endet, können bei nachgewiesenen Vermietungsschwierigkeiten auch an Personen vermietet werden, deren Gesamteinkommen die maßgeblichen Einkommensgrenzen um mehr als 85 vom Hundert überschreitet. Im Berichtszeitraum erteilte die Investitionsbank Berlin für 146 Wohnungen die hierfür erforderlichen Ausnahmegenehmigungen. Bei Objekten, die nach § 88 d II. WoBauG gefördert wurden, ist der Eigentümer verpflichtet, der Investitionsbank Berlin einen Mieterwechsel mitzuteilen und eine gültige Bescheinigung des Mieters vorzulegen, die ihn als Bezugsberechtigten der Wohnung ausweist. Die Prüfung der Belegungsbindung erfolgte im Berichtsjahr bei 958 Mieterwechseln. Außerdem wurden für 988 Wohnungen Ausnahmegenehmigungen erteilt, die eine Überschreitung der entsprechend dem Familienverhältnis zulässigen Wohnfläche oder eine Einkommensüberschreitung zuließen.

Prüfung der

Im Berichtsjahr erfolgten 79 Umwandlungen (Vorjahr: 86) von Miet- in Eigentumswohnungen. Diese Umwandlungen betrafen insgesamt 2.084 Wohnungen (Vorjahr: 4.047), und zwar 1.284 (Vorjahr: 2.890) Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau, 471 (Vorjahr: 1.014) Wohnungen im ehemals Steuerbegünstigten Wohnungsbau sowie der Vereinbarten Förderung und 329 (Vorjahr: 143) Wohnungen im 3. Förderungsweg.

Umwandlung von Miet- in

Belegungsbindung in der Vereinbarten Förderung

Eigentumswohnungen

Immobilienförderung

Mietwohnungsbau: weitere Maßnahmen und Programme Anschlussförderung

Um das Mietniveau von über 48.000 Wohnungen, die zwischen 1972 und 1976 im Sozialen Wohnungsbau mit Aufwendungsdarlehen gefördert wurden, auch über den ursprünglichen Förderungszeitraum hinaus zu gewährleisten, wurde für diese Wohnungen bereits im Jahr 1988 ein Programm zur Anschlussförderung ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms förderte die Investitionsbank Berlin über Aufwendungszuschüsse bisher 881 Mietobjekte mit 48.075 Wohnungen, woraus sich ein Auszahlungsanspruch von insgesamt 2,6 Mrd. € ergibt.

68 69

Nach den Anschlussförderungsrichtlinien 1993 wurde für Mietwohnungen, die in den Wohnungsbauprogrammjahren 1977 bis 1981 mit Aufwendungshilfen gefördert wurden, im Berichtsjahr eine Anschlussförderung für 32 Objekte mit 983 Wohneinheiten und einem Auszahlungsanspruch in Höhe von rund 104,7 Mio. € bewilligt. Seit ihrer Veröffentlichung in 1994 wurden Fördermittel in Höhe von rund 2,0 Mrd. € für 722 Objekte mit 28.222 Wohnungen bewilligt. Außerdem wurde im Berichtsjahr für fünf Objekte mit 110 Wohneinheiten, die in den Wohnungsbauprogrammjahren 1977 bis 1981 im Rahmen des § 17 Abs.1 Satz 2 II. WoBauG gefördert wurden, eine Anschlussförderung gewährt. Hieraus resultiert ein Auszahlungsanspruch in Höhe von 7,0 Mio. €. Für die in den Wohnungsbauprogrammjahren 1982 bis 1986 geförderten Wohneinheiten wurden am 3. Dezember 1997 die Anschlussförderungsrichtlinien 1996 erlassen. Von diesem Programm sind 650 Objekte mit 20.482 Wohneinheiten betroffen. Im Berichtsjahr wurden für 145 Objekte mit 5.430 Wohneinheiten Fördermittel mit einem Auszahlungsanspruch von 554,2 Mio. € bewilligt. Seit Veröffentlichung der Richtlinie im Jahr 1998 wurden für 383 Objekte mit 9.294 Wohneinheiten Fördermittel in Höhe von rund 990,4 Mio. € bewilligt. Bedienung der Aufwendungsdarlehen aus öffentlichen Mitteln

Aufwendungszuschüsse für familiengerechtes Wohnen (AZFam)

Bisher gelangten 27 Objekte ausschließlich der Wohnungsbauprogramme 1972 bis 1976 in die Bedienungsphase. Zinsen konnten in einer Spanne von unter 1 % bis zum zulässigen Höchstsatz von 7 % gefordert werden; die Tilgung beträgt in den meisten Fällen vorerst 0 %, in einem besonderen Fall wird ein Tilgungssatz von zurzeit 11% erhoben. Der Verwaltungskostenbeitrag beträgt bei den 27 Objekten 0,5 %. Nach den jeweiligen Förderungsrichtlinien bewilligte die Investitionsbank Berlin im Berichtsjahr für 491 berechtigte Mieter erstmals Aufwendungszuschüsse für familiengerechtes Wohnen (AZFam). In 758 Fällen mussten bereits früher gewährte Zuschüsse angepasst werden. Eine Überprüfung der Anspruchsvoraussetzungen erfolgt alle fünf Jahre und wurde im Berichtsjahr bei 734 Wohnungen vorgenommen.

Kapitalkostenerhöhungen können sich aus einer Umfinanzierung oder Zinsanpassung ergeben, deren Umstände der Vermieter nicht zu vertreten hat. Sie können auf die Miete umgelegt werden und diese so verteuern, dass sie für den Mieter nicht mehr tragbar ist. Deshalb wurden zunächst bis zum Jahresende 1999 zinsänderungsbedingte Mietpreissteigerungen in der Weise durch Zuschüsse reguliert, dass die Durchschnittsmiete einen bestimmten Höchstbetrag nicht übersteigt. Im Berichtsjahr konnte die Investitionsbank Berlin im Rahmen dieser Fördermaßnahme keine Zuschüsse bewilligen, weil erst durch das „Mietenkonzept 2001“ die Fortsetzung dieser Fördermaßnahme über das Jahresende 1999 hinaus beschlossen wurde und die Fördermittel für das Jahr 2000 erst im Haushalt 2001 eingestellt sind. Auf Antrag der berechtigten Grundstückseigentümer wird in 2001 eine Bewilligung auch für das Jahr 2000 erfolgen.

Begrenzung zinsänderungs-

Im Jahr 2000 wurden in 545 Fällen die einkommensabhängigen Aufwendungszuschüsse im Steuerbegünstigten Wohnungsbau auf Grund von Mieterwechseln oder einer Änderung der persönlichen Einkommensverhältnisse angepasst. Eine Überprüfung erfolgt außerdem alle vier bzw. fünf Jahre und wurde im Berichtsjahr für 47 Fälle vorgenommen.

Einkommensabhängige

bedingter Mietpreissteigerungen im Sozialen Wohnungsbau

Aufwendungszuschüsse im Steuerbegünstigten Wohnungsbau

Wohnungen, bei denen der Förderzeitraum innerhalb der nächsten fünf Jahre endet, können bei nachgewiesenen Vermietungsschwierigkeiten auch an Personen vermietet werden, deren Gesamteinkommen die maßgeblichen Einkommensgrenzen um mehr als 85 vom Hundert überschreitet. Im Berichtszeitraum erteilte die Investitionsbank Berlin für 146 Wohnungen die hierfür erforderlichen Ausnahmegenehmigungen. Bei Objekten, die nach § 88 d II. WoBauG gefördert wurden, ist der Eigentümer verpflichtet, der Investitionsbank Berlin einen Mieterwechsel mitzuteilen und eine gültige Bescheinigung des Mieters vorzulegen, die ihn als Bezugsberechtigten der Wohnung ausweist. Die Prüfung der Belegungsbindung erfolgte im Berichtsjahr bei 958 Mieterwechseln. Außerdem wurden für 988 Wohnungen Ausnahmegenehmigungen erteilt, die eine Überschreitung der entsprechend dem Familienverhältnis zulässigen Wohnfläche oder eine Einkommensüberschreitung zuließen.

Prüfung der

Im Berichtsjahr erfolgten 79 Umwandlungen (Vorjahr: 86) von Miet- in Eigentumswohnungen. Diese Umwandlungen betrafen insgesamt 2.084 Wohnungen (Vorjahr: 4.047), und zwar 1.284 (Vorjahr: 2.890) Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau, 471 (Vorjahr: 1.014) Wohnungen im ehemals Steuerbegünstigten Wohnungsbau sowie der Vereinbarten Förderung und 329 (Vorjahr: 143) Wohnungen im 3. Förderungsweg.

Umwandlung von Miet- in

Belegungsbindung in der Vereinbarten Förderung

Eigentumswohnungen

Immobilienförderung

Mietprüfungen

Im Berichtsjahr hat die Investitionsbank Berlin die Mieten von 39.143 Neubauwohnungen des 1. Förderweges und des Steuerbegünstigten Wohnungsbaues überprüft. Dabei ergab sich für 910 Objekte folgendes Ergebnis: Korrekte Mieten Zu hohe Mieten Zu niedrige Mieten

70 71

Mietenkonzept des Senats

bei 580 Objekten bei 171 Objekten bei 159 Objekten

mit 23.440 Wohnungen = 63,7 % mit 8.616 Wohnungen = 18,8 % mit 7.087 Wohnungen = 17,5 %

Im Rahmen des Konzepts zum Abbau von Mietungerechtigkeiten im Bestand des Sozialen Wohnungsbaues (1. Förderweg) sämtlicher Wohnungsbauprogrammjahre wurden die Eigentümer angeschrieben und um Angabe der Durchschnittsmieten sowie der kalten und warmen Betriebskosten gebeten. Diese Daten werden von der IBB erfasst und dienen als Grundlage für die weitere Mietenpolitik des Senats. Das Mietkonzept wurde im Jahr 2000 fortgeführt. Die Daten werden zum Stichtag 30. Oktober wieder aktualisiert. Das Mietenkonzept 2000 sah im Einzelnen vor: 1. Förderbedingte Mieterhöhungen bei Sozialwohnungen der Wohnungsbauprogrammjahre 1969 bis 1971 entfallen. 2. Auf die Kürzung der Sonderaufwendungszuschüsse für Wohnungen der Wohnungsbauprogrammjahre 1967 bis 1971 wird verzichtet. 3. Durch die Einführung von Kappungsgrenzen für die Wohnungsbauprogramme ab 1972 im Sozialen Wohnungsbau und die gebietsorientierte Aussetzung des Abbaus von Fördermitteln werden förderbedingte Mieterhöhungen ausgesetzt. 4. Durch die Zusammenarbeit von IBB und Eigentümern soll weiterhin auf eine Abschwächung der Mietpreisspitzen hingewirkt werden. Für das Jahr 2001 werden sich die Kappungsgrenzen ändern.

Degressionsaussetzung 2000

Zur Vermeidung förderbedingter Mietanhebungen im geförderten Wohnungsbau wurde im Jahr 2000 der planmäßige Abbau der Fördermittel durch Bewilligung weiterer Zuschüsse teilweise bzw. gänzlich aufgefangen, sofern folgende Kappungsgrenzen überschritten wurden: Einfache Wohnlage Mittlere Wohnlage Gute Wohnlage

4,27 €/qm Wfl. monatlich 4,52 €/qm Wfl. monatlich 4,78 €/qm Wfl. monatlich

Die weitere Förderung umfasste 1.343 Objekte mit 59.936 Wohneinheiten. Hierfür wurden auf Antrag der Eigentümer 47,0 Mio. € bereitgestellt. Eine generelle Aussetzung des Förderabbaues erfolgte bei 226 Objekten mit 18.380 Wohneinheiten

der Kategorie I-Gebiete. Hierfür wurden ohne Antragstellung der Eigentümer 16,3 Mio. € bereitgestellt. Im Berichtsjahr erteilte die Investitionsbank Berlin in 183 Fällen (Vorjahr: 378) die Zustimmung zu baulichen Änderungen gemäß § 11 Zweite Berechnungsverordnung. Die Zustimmung hängt auch davon ab, ob die Mieten nach der Modernisierung von breiten Schichten der Bevölkerung getragen werden können, und wird nur dann erteilt, wenn die Miethöhe auch nach der Modernisierung die ab 2000 geltende Mietobergrenze von 4,60 €/qm Wfl. monatlich nicht übersteigt. Die rückläufige Zahl der erteilten Zustimmungen ist darauf zurückzuführen, dass die Nettokaltmieten kaum noch Raum für Modernisierungsmaßnahmen zulassen.

Zustimmung zu

Die Investitionsbank Berlin ist vom Eigentümer oder vom Kreditinstitut immer dann zu benachrichtigen, wenn sich bei einem Objekt des Sozialen Wohnungsbaues Änderungen in der Finanzierung ergeben, weil sich jede Kapitalkostenänderung entweder auf die Förderhöhe oder auf die Mietpreisgestaltung auswirkt. In den Fällen, bei denen eine Landesbürgschaft besteht, hat die Investitionsbank Berlin auch darauf zu achten, dass sich durch Konditionsänderungen oder Umfinanzierungen das Kreditrisiko des Landes nicht erhöht.

Allgemeine

Modernisierungen ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel

Darlehensverwaltung: Umfinanzierungen, Konditionsänderungen und Subventionsanpassungen

Im Geschäftsjahr 2000 hat die Investitionsbank Berlin bei der Umfinanzierung eines Gesamtkapitals in Höhe von 63,1 Mio. € mitgewirkt. Zudem erfolgten Subventionsanpassungen bei 371 Mietobjekten mit 24.615 Wohnungen. Bei 37 Objekten mit 3.545 Wohnungen ergab sich eine Anhebung der Förderungsmittel mit einem Mehraufwand von insgesamt 2,7 Mio. €. Kapitalkostenminderungen ergaben sich bei 334 Objekten mit 21.070 Wohnungen, was zu Einsparungen in Höhe von 87,9 Mio. € führte. Hierin enthalten sind 67 Objekte mit 2.548 Wohnungen, bei denen der Eigentümer entsprechend den Anschlussförderungsrichtlinien 1993 bzw. 1996 bei den Fremdfinanzierungsmitteln eine Umstellung der Ratenberechnung auf das Restkapital veranlasst hat (Einsparung: 28,6 Mio. €). Auch bei einem Eigentumswechsel ist die Investitionsbank Berlin einzuschalten. Im Berichtsjahr wurde in 262 Fällen die Schuldübernahme durch den Erwerber genehmigt. Bei jedem Eigentumswechsel werden mietpreisrechtliche Hinweise gegeben oder Mietprüfungen vorgenommen. Darüber hinaus wird der Bauzustand der Objekte untersucht, woraus sich häufig Verhandlungen wegen erforderlicher Mängelbeseitigungen ergeben.

Allgemeine

Im Berichtsjahr wurden für 2.354 Wohnungen aus den Förderprogrammen 1958 bis 1968 die öffentlichen Baudarlehen mit einem Restkapital von 3,8 Mio. € vorzeitig zurückgeführt.

Allgemeine

Darlehensverwaltung: Eigentumswechsel

Darlehensverwaltung: vorzeitige Rückzahlung öffentlicher Baudarlehen

Immobilienförderung

Mietprüfungen

Im Berichtsjahr hat die Investitionsbank Berlin die Mieten von 39.143 Neubauwohnungen des 1. Förderweges und des Steuerbegünstigten Wohnungsbaues überprüft. Dabei ergab sich für 910 Objekte folgendes Ergebnis: Korrekte Mieten Zu hohe Mieten Zu niedrige Mieten

70 71

Mietenkonzept des Senats

bei 580 Objekten bei 171 Objekten bei 159 Objekten

mit 23.440 Wohnungen = 63,7 % mit 8.616 Wohnungen = 18,8 % mit 7.087 Wohnungen = 17,5 %

Im Rahmen des Konzepts zum Abbau von Mietungerechtigkeiten im Bestand des Sozialen Wohnungsbaues (1. Förderweg) sämtlicher Wohnungsbauprogrammjahre wurden die Eigentümer angeschrieben und um Angabe der Durchschnittsmieten sowie der kalten und warmen Betriebskosten gebeten. Diese Daten werden von der IBB erfasst und dienen als Grundlage für die weitere Mietenpolitik des Senats. Das Mietkonzept wurde im Jahr 2000 fortgeführt. Die Daten werden zum Stichtag 30. Oktober wieder aktualisiert. Das Mietenkonzept 2000 sah im Einzelnen vor: 1. Förderbedingte Mieterhöhungen bei Sozialwohnungen der Wohnungsbauprogrammjahre 1969 bis 1971 entfallen. 2. Auf die Kürzung der Sonderaufwendungszuschüsse für Wohnungen der Wohnungsbauprogrammjahre 1967 bis 1971 wird verzichtet. 3. Durch die Einführung von Kappungsgrenzen für die Wohnungsbauprogramme ab 1972 im Sozialen Wohnungsbau und die gebietsorientierte Aussetzung des Abbaus von Fördermitteln werden förderbedingte Mieterhöhungen ausgesetzt. 4. Durch die Zusammenarbeit von IBB und Eigentümern soll weiterhin auf eine Abschwächung der Mietpreisspitzen hingewirkt werden. Für das Jahr 2001 werden sich die Kappungsgrenzen ändern.

Degressionsaussetzung 2000

Zur Vermeidung förderbedingter Mietanhebungen im geförderten Wohnungsbau wurde im Jahr 2000 der planmäßige Abbau der Fördermittel durch Bewilligung weiterer Zuschüsse teilweise bzw. gänzlich aufgefangen, sofern folgende Kappungsgrenzen überschritten wurden: Einfache Wohnlage Mittlere Wohnlage Gute Wohnlage

4,27 €/qm Wfl. monatlich 4,52 €/qm Wfl. monatlich 4,78 €/qm Wfl. monatlich

Die weitere Förderung umfasste 1.343 Objekte mit 59.936 Wohneinheiten. Hierfür wurden auf Antrag der Eigentümer 47,0 Mio. € bereitgestellt. Eine generelle Aussetzung des Förderabbaues erfolgte bei 226 Objekten mit 18.380 Wohneinheiten

der Kategorie I-Gebiete. Hierfür wurden ohne Antragstellung der Eigentümer 16,3 Mio. € bereitgestellt. Im Berichtsjahr erteilte die Investitionsbank Berlin in 183 Fällen (Vorjahr: 378) die Zustimmung zu baulichen Änderungen gemäß § 11 Zweite Berechnungsverordnung. Die Zustimmung hängt auch davon ab, ob die Mieten nach der Modernisierung von breiten Schichten der Bevölkerung getragen werden können, und wird nur dann erteilt, wenn die Miethöhe auch nach der Modernisierung die ab 2000 geltende Mietobergrenze von 4,60 €/qm Wfl. monatlich nicht übersteigt. Die rückläufige Zahl der erteilten Zustimmungen ist darauf zurückzuführen, dass die Nettokaltmieten kaum noch Raum für Modernisierungsmaßnahmen zulassen.

Zustimmung zu

Die Investitionsbank Berlin ist vom Eigentümer oder vom Kreditinstitut immer dann zu benachrichtigen, wenn sich bei einem Objekt des Sozialen Wohnungsbaues Änderungen in der Finanzierung ergeben, weil sich jede Kapitalkostenänderung entweder auf die Förderhöhe oder auf die Mietpreisgestaltung auswirkt. In den Fällen, bei denen eine Landesbürgschaft besteht, hat die Investitionsbank Berlin auch darauf zu achten, dass sich durch Konditionsänderungen oder Umfinanzierungen das Kreditrisiko des Landes nicht erhöht.

Allgemeine

Modernisierungen ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel

Darlehensverwaltung: Umfinanzierungen, Konditionsänderungen und Subventionsanpassungen

Im Geschäftsjahr 2000 hat die Investitionsbank Berlin bei der Umfinanzierung eines Gesamtkapitals in Höhe von 63,1 Mio. € mitgewirkt. Zudem erfolgten Subventionsanpassungen bei 371 Mietobjekten mit 24.615 Wohnungen. Bei 37 Objekten mit 3.545 Wohnungen ergab sich eine Anhebung der Förderungsmittel mit einem Mehraufwand von insgesamt 2,7 Mio. €. Kapitalkostenminderungen ergaben sich bei 334 Objekten mit 21.070 Wohnungen, was zu Einsparungen in Höhe von 87,9 Mio. € führte. Hierin enthalten sind 67 Objekte mit 2.548 Wohnungen, bei denen der Eigentümer entsprechend den Anschlussförderungsrichtlinien 1993 bzw. 1996 bei den Fremdfinanzierungsmitteln eine Umstellung der Ratenberechnung auf das Restkapital veranlasst hat (Einsparung: 28,6 Mio. €). Auch bei einem Eigentumswechsel ist die Investitionsbank Berlin einzuschalten. Im Berichtsjahr wurde in 262 Fällen die Schuldübernahme durch den Erwerber genehmigt. Bei jedem Eigentumswechsel werden mietpreisrechtliche Hinweise gegeben oder Mietprüfungen vorgenommen. Darüber hinaus wird der Bauzustand der Objekte untersucht, woraus sich häufig Verhandlungen wegen erforderlicher Mängelbeseitigungen ergeben.

Allgemeine

Im Berichtsjahr wurden für 2.354 Wohnungen aus den Förderprogrammen 1958 bis 1968 die öffentlichen Baudarlehen mit einem Restkapital von 3,8 Mio. € vorzeitig zurückgeführt.

Allgemeine

Darlehensverwaltung: Eigentumswechsel

Darlehensverwaltung: vorzeitige Rückzahlung öffentlicher Baudarlehen

Immobilienförderung

Förderung im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz Im Lichtenberger Altbaurevier sind Kita-

72 73

Ausgeprägtes Engagement für die Kinder im Kiez

plätze eine Rarität. Der Bedarf aber ist riesig. Deshalb war es der IBB ein besonderes Anliegen, sich für die Errichtung einer Kindertagesstätte zu engagieren. Das Vorhaben wurde in einem denkmalgeschützten Gründerzeitbau von 1888 realisiert, den die Bauherrin und Fördernehmerin zuvor in einer Versteigerung erworben hatte. Auf drei Geschossen und unter dem Dach wurde Platz für 60 Kinder geschaffen – von der Krippe bis zur Vorschule. Am Bau beteiligt waren mehrere Ausbildungsprojekte für Jugendliche aus dem Stadtteil. So entstand mit dem Haus ein Zentrum der Kommunikation im Kiez und es wurde eine wichtige stadtplanerische Aufgabe erfüllt.

„Wir haben aus einer Ruine ein tolles Projekt gemacht. Besonders hilfreich hierbei war die unkomplizierte und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der IBB.“ Michael Heinisch Jürgen Mundl Sozialdiakonische Jugendarbeit Lichtenberg e. V.

Immobilienförderung

Förderung im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz Im Lichtenberger Altbaurevier sind Kita-

72 73

Ausgeprägtes Engagement für die Kinder im Kiez

plätze eine Rarität. Der Bedarf aber ist riesig. Deshalb war es der IBB ein besonderes Anliegen, sich für die Errichtung einer Kindertagesstätte zu engagieren. Das Vorhaben wurde in einem denkmalgeschützten Gründerzeitbau von 1888 realisiert, den die Bauherrin und Fördernehmerin zuvor in einer Versteigerung erworben hatte. Auf drei Geschossen und unter dem Dach wurde Platz für 60 Kinder geschaffen – von der Krippe bis zur Vorschule. Am Bau beteiligt waren mehrere Ausbildungsprojekte für Jugendliche aus dem Stadtteil. So entstand mit dem Haus ein Zentrum der Kommunikation im Kiez und es wurde eine wichtige stadtplanerische Aufgabe erfüllt.

„Wir haben aus einer Ruine ein tolles Projekt gemacht. Besonders hilfreich hierbei war die unkomplizierte und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der IBB.“ Michael Heinisch Jürgen Mundl Sozialdiakonische Jugendarbeit Lichtenberg e. V.

Wohnungsbauförderung Immobilienförderung

Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes Förderprogramme 2000

Im Berichtszeitraum 2000 wurde die Modernisierung und Instandsetzung des Berliner Wohnungsbestandes mit folgenden Programmen unterstützt:  Programm IBB Modernisierungsund Instandsetzungsprogramm Soziale Stadterneuerung

74 75

Stadtweite Einzelmaßnahmen

Wohnungsmodernisierung durch Mieter Plattenbausanierung (Instandsetzung industriell gefertigter Wohngebäude) Weitere Programme

Förderergebnis 2000

Geförderte Maßnahmen Maßnahmen an Gebäuden, die vor dem 01.01.1970 bezugsfertig geworden sind. Gefördert werden Eigentümer von Wohngebäuden, die zur Vermietung bestimmt sind. Umfassende Maßnahmen in Gebäuden, die bis zum 31.12.1918 bezugsfertig wurden und in besonders ausgewiesenen Stadtgebieten wie etwa Sanierungsgebieten liegen. Einzelne, in einem Förderkatalog festgelegte Maßnahmen. Zuwendungsempfänger sind Eigentümer und sonstige Verfügungsberechtigte. Teilprogramme: • Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen • Förderung von Bau- und Infrastrukturmaßnahmen als Qualifizierungs-und Beschäftigungsförderung Einzelne, in einem Förderkatalog festgelegte Maßnahmen mit Teilprogrammen. Kurz- und mittelfristige serientypabhängige Maßnahmen zur Sicherung der nachhaltigen Vermietbarkeit. • Städtebaulicher Denkmalschutz • Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Großsiedlungen und in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf (u. a. finanziert aus EFRE-Mitteln) • Wohnungspolitische Selbsthilfeprojekte

Im Jahr 2000 bewilligte die Investitionsbank Berlin im Rahmen der Modernisierung und Instandsetzung des Berliner Wohnungsbestandes insgesamt rund 213 Mio. €. Die volumenstärksten Programme waren die Soziale Stadterneuerung (79,4 Mio. € Fördermittel), die Plattenbausanierung (35,1 Mio. € Fördermittel) und der Städtebauliche Denkmalschutz (22,3 Mio. € Fördermittel) sowie die Wohnungspolitischen Projekte (28 Mio. € Fördermittel). Auf diese Programme entfielen im Berichtszeitraum rund 77 % aller zugesagten Fördermittel. Im Vergleich zum Vorjahr war das Fördervolumen im Rahmen der Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes weiter rückläufig. Nachdem 1999 in diesem Segment der Immobilienförderung noch Mittel in Höhe von rund 271 Mio. € bewilligt wurden, sanken die eingesetzten Fördermittel im Berichtszeit-

raum auf 213 Mio. € ab. Mit über 177 Mio. € wurde der überwiegende Teil der Mittel für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in den östlichen Bezirken Berlins zugesagt, weil dort der Sanierungsbedarf immer noch am größten ist. Im November 2000 hat die Investitionsbank Berlin mit dem „IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm“ ein neues zinssubventioniertes Darlehensprogramm aufgelegt. Das neue Förderprogramm hat ein Darlehenvolumen von 511 Mio. €. Die gesamten Zinssubventionen in Höhe von 51 Mio. € bestreitet die IBB aus Eigenmitteln. Die IBB fördert über dieses Programm Eigentümer Berliner Wohngebäude mit mehr als drei Wohneinheiten, die zur Vermietung bestimmt sind.

IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm

Aus Mitteln des neuen IBB Programms können Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Gebäuden finanziert werden, die vor dem 1. Januar 1970 bezugsfertig geworden sind. Gefördert werden die unmittelbar durch die Baumaßnahmen entstandenen Aufwendungen, in der Regel bis zu rund 614 €/qm Wohnfläche. Die ersten Darlehenszusagen wurden im Frühjahr 2001 erteilt. Im Rahmen des Programms Soziale Stadterneuerung wurden im Jahr 2000 Fördermittel in Höhe von rund 79,4 Mio. € bewilligt. Damit konnten insgesamt 2.243 Wohnungen modernisiert bzw. in Stand gesetzt werden.

Soziale Stadterneuerung

Mittel aus diesem Programm werden für Mehrfamilienhäuser in Sanierungs- und Untersuchungsgebieten oder in Gebieten mit Erhaltungsverordnung bereitgestellt. Dabei können nur Objekte gefördert werden, die vor dem 31. Dezember 1918 bezugsfertig waren. Die Förderung besteht aus Baukostenzuschüssen in Höhe eines Drittels der anerkannten Bau- und Baunebenkosten. In Einzelfällen wurden darüber hinaus Darlehen zur Finanzierungsergänzung vergeben. Mit den eingesetzten Fördermitteln konnte die Investitionsbank Berlin im Jahr 2000 Maßnahmen mit Baukosten in Höhe von insgesamt rund 179 Mio. € anteilig finanzieren. Fördermittel aus dem Programm zur Plattenbausanierung werden für die Modernisierung und Instandsetzung der industriell gefertigten Wohneinheiten in den Bezirken Hellersdorf und Marzahn sowie in vergleichbaren Lagen bereitgestellt. Im Jahr 2000 bewilligte die IBB Fördermittel in Höhe von rund 35 Mio. €. Auf diese Weise konnten weitere 3.295 Wohneinheiten modernisiert werden. Neben den über die IBB ausgereichten Fördermittel werden auch Bundesmittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur langfristigen Finanzierung eingesetzt.

Plattenbausanierung

Wohnungsbauförderung Immobilienförderung

Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes Förderprogramme 2000

Im Berichtszeitraum 2000 wurde die Modernisierung und Instandsetzung des Berliner Wohnungsbestandes mit folgenden Programmen unterstützt:  Programm IBB Modernisierungsund Instandsetzungsprogramm Soziale Stadterneuerung

74 75

Stadtweite Einzelmaßnahmen

Wohnungsmodernisierung durch Mieter Plattenbausanierung (Instandsetzung industriell gefertigter Wohngebäude) Weitere Programme

Förderergebnis 2000

Geförderte Maßnahmen Maßnahmen an Gebäuden, die vor dem 01.01.1970 bezugsfertig geworden sind. Gefördert werden Eigentümer von Wohngebäuden, die zur Vermietung bestimmt sind. Umfassende Maßnahmen in Gebäuden, die bis zum 31.12.1918 bezugsfertig wurden und in besonders ausgewiesenen Stadtgebieten wie etwa Sanierungsgebieten liegen. Einzelne, in einem Förderkatalog festgelegte Maßnahmen. Zuwendungsempfänger sind Eigentümer und sonstige Verfügungsberechtigte. Teilprogramme: • Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen • Förderung von Bau- und Infrastrukturmaßnahmen als Qualifizierungs-und Beschäftigungsförderung Einzelne, in einem Förderkatalog festgelegte Maßnahmen mit Teilprogrammen. Kurz- und mittelfristige serientypabhängige Maßnahmen zur Sicherung der nachhaltigen Vermietbarkeit. • Städtebaulicher Denkmalschutz • Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Großsiedlungen und in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf (u. a. finanziert aus EFRE-Mitteln) • Wohnungspolitische Selbsthilfeprojekte

Im Jahr 2000 bewilligte die Investitionsbank Berlin im Rahmen der Modernisierung und Instandsetzung des Berliner Wohnungsbestandes insgesamt rund 213 Mio. €. Die volumenstärksten Programme waren die Soziale Stadterneuerung (79,4 Mio. € Fördermittel), die Plattenbausanierung (35,1 Mio. € Fördermittel) und der Städtebauliche Denkmalschutz (22,3 Mio. € Fördermittel) sowie die Wohnungspolitischen Projekte (28 Mio. € Fördermittel). Auf diese Programme entfielen im Berichtszeitraum rund 77 % aller zugesagten Fördermittel. Im Vergleich zum Vorjahr war das Fördervolumen im Rahmen der Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes weiter rückläufig. Nachdem 1999 in diesem Segment der Immobilienförderung noch Mittel in Höhe von rund 271 Mio. € bewilligt wurden, sanken die eingesetzten Fördermittel im Berichtszeit-

raum auf 213 Mio. € ab. Mit über 177 Mio. € wurde der überwiegende Teil der Mittel für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in den östlichen Bezirken Berlins zugesagt, weil dort der Sanierungsbedarf immer noch am größten ist. Im November 2000 hat die Investitionsbank Berlin mit dem „IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm“ ein neues zinssubventioniertes Darlehensprogramm aufgelegt. Das neue Förderprogramm hat ein Darlehenvolumen von 511 Mio. €. Die gesamten Zinssubventionen in Höhe von 51 Mio. € bestreitet die IBB aus Eigenmitteln. Die IBB fördert über dieses Programm Eigentümer Berliner Wohngebäude mit mehr als drei Wohneinheiten, die zur Vermietung bestimmt sind.

IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm

Aus Mitteln des neuen IBB Programms können Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Gebäuden finanziert werden, die vor dem 1. Januar 1970 bezugsfertig geworden sind. Gefördert werden die unmittelbar durch die Baumaßnahmen entstandenen Aufwendungen, in der Regel bis zu rund 614 €/qm Wohnfläche. Die ersten Darlehenszusagen wurden im Frühjahr 2001 erteilt. Im Rahmen des Programms Soziale Stadterneuerung wurden im Jahr 2000 Fördermittel in Höhe von rund 79,4 Mio. € bewilligt. Damit konnten insgesamt 2.243 Wohnungen modernisiert bzw. in Stand gesetzt werden.

Soziale Stadterneuerung

Mittel aus diesem Programm werden für Mehrfamilienhäuser in Sanierungs- und Untersuchungsgebieten oder in Gebieten mit Erhaltungsverordnung bereitgestellt. Dabei können nur Objekte gefördert werden, die vor dem 31. Dezember 1918 bezugsfertig waren. Die Förderung besteht aus Baukostenzuschüssen in Höhe eines Drittels der anerkannten Bau- und Baunebenkosten. In Einzelfällen wurden darüber hinaus Darlehen zur Finanzierungsergänzung vergeben. Mit den eingesetzten Fördermitteln konnte die Investitionsbank Berlin im Jahr 2000 Maßnahmen mit Baukosten in Höhe von insgesamt rund 179 Mio. € anteilig finanzieren. Fördermittel aus dem Programm zur Plattenbausanierung werden für die Modernisierung und Instandsetzung der industriell gefertigten Wohneinheiten in den Bezirken Hellersdorf und Marzahn sowie in vergleichbaren Lagen bereitgestellt. Im Jahr 2000 bewilligte die IBB Fördermittel in Höhe von rund 35 Mio. €. Auf diese Weise konnten weitere 3.295 Wohneinheiten modernisiert werden. Neben den über die IBB ausgereichten Fördermittel werden auch Bundesmittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur langfristigen Finanzierung eingesetzt.

Plattenbausanierung

Wohnungsbauförderung Immobilienförderung

Stadtweite Einzelmaßnahmen

76 77

Wohnungsmodernisierung durch Mieter

Einzelne Modernisierungsmaßnahmen in Wohngebäuden wurden im Berichtszeitraum über das Programm Stadtweite Maßnahmen gefördert. Im Mittelpunkt der Förderung standen insbesondere Objekte in Sanierungsgebieten. Im Jahr 2000 wurden Fördermittel in Höhe von rund 26,4 Mio. € für 8.803 Wohnungen und 52 öffentliche Freiflächen zugesagt. Mit rund 18,1 Mio. € flossen 68 % der bewilligten Mittel in die östlichen Bezirke der Hauptstadt. Der Förderkatalog umfasste Modernisierungsmaßnahmen beispielsweise zur Heizungsumstellung, im Sanitärbereich und an der Elektroinstallation. Im Rahmen dieses Programms wurden 2000 auch ökologische Maßnahmen gefördert. Im Rahmen einer Kooperation mit der Bewag wurden Kunden zu Photovoltaikanlagen gemeinsam beraten. Dabei wurden neben Landes- und Bewag-Mitteln auch Fördermittel aus dem KfW100.000-Dächer-Programm angeboten. Aus dem Landesprogramm bewilligte die IBB Fördermittel für insgesamt 120 Photovoltaikanlagen, deren addierte Leistung bei 564,1 kW peak liegt. Außerdem sagte die IBB Mittel für 168 thermische Solaranlagen mit einer kumulierten Kollektorfläche von 1.294 qm zu. Ein anderer Schwerpunkt lag in der Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderung von beschäftigungslosen Jugendlichen und Arbeitslosen. Hierfür wurden Fördermittel in Höhe von 14,9 Mio. € bereitgestellt. Im Programm Mietermodernisierung betrugen die geförderten Baukosten rund 5,5 Mio. €. Davon waren rund 2,4 Mio. € durch Fördermittel abgedeckt. Dies entsprach einer Förderquote (Anteil der Fördermittel an den Baukosten) von rund 44 %. Wichtigste Einzelmaßnahme war der Einbau einer modernen Heizung. Weitere Fördermaßnahmen sind die Modernisierung der Warmwasserversorgung in Bad und Küche sowie der Einbau von Isolierglasfenstern.

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Großsiedlungen und in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf

Erstmalig wurden im Jahr 2000 von den im Programm „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Großsiedlungen und in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf“ zugesagten Fördermitteln in Höhe von 26,1 Mio. € rund 7,2 Mio. € aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union bereitgestellt. Unter den Förderschwerpunkten „Lokale und Städtische Infrastruktur“ bzw. „Soziale Stadt“ werden diese Mittel vorrangig in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf (Quartiermanagement) und in den förmlich festgelegten Sanierungsgebieten, den 17 Großsiedlungen des komplexen Wohnungsbaus (Ziel-1-Gebiete) und 14 Großsiedlungen des Sozialen Wohnungsbaus (Ziel-2Gebiete), eingesetzt. Die größtenteils sehr kleinteiligen Maßnahmen dienen zur Verbesserung der sozialen, ökologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Infrastruktur in den bezeichneten Gebieten.

 Aufteilung der geförderten WE auf Bauherrengruppen in den Wohnungsbauprogrammen 1999 und 2000* Bauherrengruppe 1999 2000 Geförderte WE Anteil % Geförderte WE Anteil % Private Bauherren 1.906 12,06 3.809 24,89 Freie Wohnungsunternehmen 3.944 24,96 3.117 20,37 Gemeinnützige Wohnungsunternehmen 3.118 19,73 3.552 23,21 Städtische Wohnungsunternehmen 6.778 42,88 4.762 31,11 Sonstige 58 0,37 65 0,42 Insgesamt 15.804 100,00 15.305 100,00  Aufteilung der förderfähigen Gesamtkosten nach Bauherrengruppen in den Wohnungsbauprogrammen 1999 und 2000* Bauherrengruppe 1999 Gesamtkosten Anteil % Mio. € Private Bauherren 70,40 10,97 Freie Wohnungsunternehmen 269,37 41,97 Gemeinnützige Wohnungsunternehmen 34,09 5,31 Städtische Wohnungsunternehmen 260,13 40,53 Sonstige 7,82 1,22 Insgesamt 641,81 100,00

Gesamtkosten Mio. € 87,95 173,32 75,38 85,76 10,92 433,33

 Aufteilung der Fördermittel nach Bauherrengruppen in dem Wohnungsbauprogramm 2000* Bauherrengruppe Fördermittel Mio. € Private Bauherren 19,75 Freie Wohnungsunternehmen 72,91 Gemeinnützige Wohnungsunternehmen 46,76 Städtische Wohnungsunternehmen 28,42 Sonstige 7,16 Insgesamt 175,00 * Ohne Mietermodernisierung und Wohnumfeldmaßnahmen; Wohnungsbauprogrammjahr 2000 zusätzlich ohne QUAB-Infrastrukturmaßnahmen

2000 Anteil % 20,30 40,00 17,40 19,78 2,52 100,00

2000 Anteil % 11,29 41,66 26,72 16,24 4,09 100,00

Wohnungsbauförderung Immobilienförderung

Stadtweite Einzelmaßnahmen

76 77

Wohnungsmodernisierung durch Mieter

Einzelne Modernisierungsmaßnahmen in Wohngebäuden wurden im Berichtszeitraum über das Programm Stadtweite Maßnahmen gefördert. Im Mittelpunkt der Förderung standen insbesondere Objekte in Sanierungsgebieten. Im Jahr 2000 wurden Fördermittel in Höhe von rund 26,4 Mio. € für 8.803 Wohnungen und 52 öffentliche Freiflächen zugesagt. Mit rund 18,1 Mio. € flossen 68 % der bewilligten Mittel in die östlichen Bezirke der Hauptstadt. Der Förderkatalog umfasste Modernisierungsmaßnahmen beispielsweise zur Heizungsumstellung, im Sanitärbereich und an der Elektroinstallation. Im Rahmen dieses Programms wurden 2000 auch ökologische Maßnahmen gefördert. Im Rahmen einer Kooperation mit der Bewag wurden Kunden zu Photovoltaikanlagen gemeinsam beraten. Dabei wurden neben Landes- und Bewag-Mitteln auch Fördermittel aus dem KfW100.000-Dächer-Programm angeboten. Aus dem Landesprogramm bewilligte die IBB Fördermittel für insgesamt 120 Photovoltaikanlagen, deren addierte Leistung bei 564,1 kW peak liegt. Außerdem sagte die IBB Mittel für 168 thermische Solaranlagen mit einer kumulierten Kollektorfläche von 1.294 qm zu. Ein anderer Schwerpunkt lag in der Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderung von beschäftigungslosen Jugendlichen und Arbeitslosen. Hierfür wurden Fördermittel in Höhe von 14,9 Mio. € bereitgestellt. Im Programm Mietermodernisierung betrugen die geförderten Baukosten rund 5,5 Mio. €. Davon waren rund 2,4 Mio. € durch Fördermittel abgedeckt. Dies entsprach einer Förderquote (Anteil der Fördermittel an den Baukosten) von rund 44 %. Wichtigste Einzelmaßnahme war der Einbau einer modernen Heizung. Weitere Fördermaßnahmen sind die Modernisierung der Warmwasserversorgung in Bad und Küche sowie der Einbau von Isolierglasfenstern.

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Großsiedlungen und in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf

Erstmalig wurden im Jahr 2000 von den im Programm „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Großsiedlungen und in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf“ zugesagten Fördermitteln in Höhe von 26,1 Mio. € rund 7,2 Mio. € aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union bereitgestellt. Unter den Förderschwerpunkten „Lokale und Städtische Infrastruktur“ bzw. „Soziale Stadt“ werden diese Mittel vorrangig in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf (Quartiermanagement) und in den förmlich festgelegten Sanierungsgebieten, den 17 Großsiedlungen des komplexen Wohnungsbaus (Ziel-1-Gebiete) und 14 Großsiedlungen des Sozialen Wohnungsbaus (Ziel-2Gebiete), eingesetzt. Die größtenteils sehr kleinteiligen Maßnahmen dienen zur Verbesserung der sozialen, ökologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Infrastruktur in den bezeichneten Gebieten.

 Aufteilung der geförderten WE auf Bauherrengruppen in den Wohnungsbauprogrammen 1999 und 2000* Bauherrengruppe 1999 2000 Geförderte WE Anteil % Geförderte WE Anteil % Private Bauherren 1.906 12,06 3.809 24,89 Freie Wohnungsunternehmen 3.944 24,96 3.117 20,37 Gemeinnützige Wohnungsunternehmen 3.118 19,73 3.552 23,21 Städtische Wohnungsunternehmen 6.778 42,88 4.762 31,11 Sonstige 58 0,37 65 0,42 Insgesamt 15.804 100,00 15.305 100,00  Aufteilung der förderfähigen Gesamtkosten nach Bauherrengruppen in den Wohnungsbauprogrammen 1999 und 2000* Bauherrengruppe 1999 Gesamtkosten Anteil % Mio. € Private Bauherren 70,40 10,97 Freie Wohnungsunternehmen 269,37 41,97 Gemeinnützige Wohnungsunternehmen 34,09 5,31 Städtische Wohnungsunternehmen 260,13 40,53 Sonstige 7,82 1,22 Insgesamt 641,81 100,00

Gesamtkosten Mio. € 87,95 173,32 75,38 85,76 10,92 433,33

 Aufteilung der Fördermittel nach Bauherrengruppen in dem Wohnungsbauprogramm 2000* Bauherrengruppe Fördermittel Mio. € Private Bauherren 19,75 Freie Wohnungsunternehmen 72,91 Gemeinnützige Wohnungsunternehmen 46,76 Städtische Wohnungsunternehmen 28,42 Sonstige 7,16 Insgesamt 175,00 * Ohne Mietermodernisierung und Wohnumfeldmaßnahmen; Wohnungsbauprogrammjahr 2000 zusätzlich ohne QUAB-Infrastrukturmaßnahmen

2000 Anteil % 20,30 40,00 17,40 19,78 2,52 100,00

2000 Anteil % 11,29 41,66 26,72 16,24 4,09 100,00

Wohnungsbauförderung Immobilienförderung

Modernisierung und Instandsetzung – Übersicht nach Bezirken Bezirk

78 79

Charlottenburg Friedrichshain Hellersdorf Hohenschönhausen Köpenick Kreuzberg Lichtenberg Marzahn Mitte Neukölln Pankow Prenzlauer Berg Reinickendorf Schöneberg Spandau* Steglitz Tempelhof Tiergarten Treptow Wedding Weißensee Wilmersdorf Zehlendorf Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt

Anzahl der Bauvorhaben 43 102 80 12 171 135 71 51 94 120 156 262 75 95 55 65 73 48 132 83 86 50 34 1.217 58,15 % 876 41,85 % 2.093

Modernisierte bzw. in Stand gesetzte WE 102 1.127 2.611 7 968 1.400 357 798 1.019 891 815 2.613 304 764 294 534 508 124 390 370 191 61 265 10.896 65,98 % 5.617 34,02 % 16.513

Fördermittel Mio. € 0,12 24,81 29,05 1,24 18,32 6,58 4,48 13,85 26,69 5,44 6,89 43,99 1,20 4,58 0,70 1,19 0,92 3,37 3,07 11,20 4,88 0,12 0,45 177,27 83,17 % 35,87 16,83 % 213,14

Fördervolumen für Modernisierung und Instandsetzung nach Bezirken 2000

Pankow 6,89

Reinickendorf

Weißensee

1,20

Hohenschönhausen

4,88 Wedding 11,20

Spandau

0,70

Prenzlauer Berg 43,99 Tiergarten Mitte

0,12 Charlottenburg

Wilmersdorf

13,85 1,24 Marzahn

Lichten26,69 24,81 Fried3,37 berg Kreuzberg richs4,48 4,58 hain 6,58

Hellersdorf 29,05

0,12 Schöneberg 0,92 5,44

Zehlendorf Steglitz 0,45

Über 30 Mio. € Bis 30 Mio. € Bis 20 Mio. € Bis 10 Mio. €

Köpenick

1,19 Tempelhof

* Einschließlich Weststaaken

Treptow

Neukölln

Berlin – Ost

177,27 Mio. €

Berlin – West

35,87 Mio. €

3,07

18,32

Wohnungsbauförderung Immobilienförderung

Modernisierung und Instandsetzung – Übersicht nach Bezirken Bezirk

78 79

Charlottenburg Friedrichshain Hellersdorf Hohenschönhausen Köpenick Kreuzberg Lichtenberg Marzahn Mitte Neukölln Pankow Prenzlauer Berg Reinickendorf Schöneberg Spandau* Steglitz Tempelhof Tiergarten Treptow Wedding Weißensee Wilmersdorf Zehlendorf Berlin – Ost Berlin – West Insgesamt

Anzahl der Bauvorhaben 43 102 80 12 171 135 71 51 94 120 156 262 75 95 55 65 73 48 132 83 86 50 34 1.217 58,15 % 876 41,85 % 2.093

Modernisierte bzw. in Stand gesetzte WE 102 1.127 2.611 7 968 1.400 357 798 1.019 891 815 2.613 304 764 294 534 508 124 390 370 191 61 265 10.896 65,98 % 5.617 34,02 % 16.513

Fördermittel Mio. € 0,12 24,81 29,05 1,24 18,32 6,58 4,48 13,85 26,69 5,44 6,89 43,99 1,20 4,58 0,70 1,19 0,92 3,37 3,07 11,20 4,88 0,12 0,45 177,27 83,17 % 35,87 16,83 % 213,14

Fördervolumen für Modernisierung und Instandsetzung nach Bezirken 2000

Pankow 6,89

Reinickendorf

Weißensee

1,20

Hohenschönhausen

4,88 Wedding 11,20

Spandau

0,70

Prenzlauer Berg 43,99 Tiergarten Mitte

0,12 Charlottenburg

Wilmersdorf

13,85 1,24 Marzahn

Lichten26,69 24,81 Fried3,37 berg Kreuzberg richs4,48 4,58 hain 6,58

Hellersdorf 29,05

0,12 Schöneberg 0,92 5,44

Zehlendorf Steglitz 0,45

Über 30 Mio. € Bis 30 Mio. € Bis 20 Mio. € Bis 10 Mio. €

Köpenick

1,19 Tempelhof

* Einschließlich Weststaaken

Treptow

Neukölln

Berlin – Ost

177,27 Mio. €

Berlin – West

35,87 Mio. €

3,07

18,32

Immobilienförderung

Weitere Programme

Bürgschaften zur Förderung des Wohnungswesens in den neuen Ländern

80 81

LAMODVorauszahlungsmittel

Abrechnung der Sanierungsgebiete

Zum 1. Januar 1994 wurde die Zuständigkeit zur Übernahme der Bürgschaften in die einzelnen Bundesländer verlagert. Die Investitionsbank Berlin hat auf Grund der vertraglichen Vereinbarungen sämtliche zuvor übernommenen Bürgschaften zu verwalten. Im Berichtsjahr 2000 verringerte sich der Bestand von insgesamt 430 Bürgschaften (per 31. Dezember 1999) auf 365 Bürgschaften mit einem durchschnittlichen Darlehensbetrag von 1,6 Mio. €. Während im Bundesland Thüringen von 759 übernommenen Bürgschaften bereits alle der erteilten Bürgschaftserklärungen zurückgegeben werden konnten, da die dingliche Sicherung der Objekte erreicht ist, sind in Berlin noch rund 28 % der übernommenen Bürgschaftserklärungen bestandskräftig. Der Senat von Berlin bietet dem Fördernehmer die Wahl, die vor zehn Jahren bereitgestellten Vorauszahlungsmittel im Landesmodernisierungsprogramm entweder durch das Angebot einer Bonusregelung zur sofortigen Rückzahlung fällig zu stellen oder in unverzinsliche Darlehen mit stetig steigenden Tilgungsanteilen umzuwandeln. Die Mehrzahl der Wohnungsunternehmen und privaten Zuwendungsempfänger hat sich für die sofortige Rückzahlung unter Inanspruchnahme der Bonusregelung entschieden. Der Senat von Berlin hat beschlossen, die Bauvorhaben, die im Westteil der Stadt in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten liegen, abschließend abzurechnen. Von der Investitionsbank Berlin werden Schlussabrechnungen überarbeitet, Finanzierungspläne neu aufgestellt und die bereitgestellten Mittel neu errechnet.

stimmt, das die Bezirke so wenig wie möglich belastet. Eine Kontrolle führt die IBB aus gegebenem Anlass und in einem regelmäßigen Turnus durch. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 64 Objekte mit 987 Wohneinheiten in das Prüfverfahren einbezogen. Abgeschlossen wurden die Prüfungen bisher für 58 Objekte mit 859 Wohneinheiten. Beanstandungen hinsichtlich der Belegung gab es in diesen Fällen nicht. Sofern von Mietern durch Vorlage einer Bescheinigung die Wohnberechtigung gemäß § 5 Wohnungsbindungsgesetz (WoBindG) nachgewiesen wird, darf vom Vermieter keine höhere als die vergleichbare Durchschnittsmiete im sozialen Wohnungsbau verlangt werden. Die maßgeblich vergleichbare Durchschnittsmiete im sozialen Wohnungsbau wurde gemäß Verwaltungsvorschriften zur Änderung vorgenannter Richtlinien mit Wirkung vom 1. Oktober 1999 als Mietobergrenze auf 3,63 €/qm Wohnfläche monatlich festgesetzt. Die niedrigere Miete wird mit Beginn des Folgemonats wirksam, nachdem der Mieter eine entsprechende Bescheinigung dem Vermieter vorgelegt hat. Nach drei Jahren muss die Einkommensvoraussetzung durch die aktuelle Bescheinigung erneut nachgewiesen werden, anderenfalls ist wieder die ortsübliche Vergleichsmiete vom Mieter zu entrichten. Für die berechtigten Mieter wird durch die IBB die Miete auf 3,63 €/qm Wohnfläche monatlich subventioniert. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 3.841 Wohnungen mit 4,3 Mio. € bezuschusst. Geförderte Wohneinheiten sowie Gesamtkosten 1952–2000 120.000

Prüfung von Mietbindungen im Modernisierungs- und Instandsetzungsgeschäft

Im Geschäftsjahr 2000 haben wir für 90 Objekte mit 2.162 Wohneinheiten mietpreisrechtliche Prüfungen, die auf die förderungsspezifischen Gegebenheiten der Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramme ausgerichtet waren, im Rahmen unserer öffentlich rechtlich wahrzunehmenden Aufgaben durchgeführt. Davon waren in 85 Auskunftsersuchen und stichprobenartigen Prüfungen die Miethöhen nicht zu beanstanden. In fünf Fällen haben wir die Rücknahme bzw. Reduzierung der Mieterhöhung erreicht.

10.069

110.000

4.291

100.000

99.079

11.144 104.136

99.912 9.365

90.000 80.000

74.564

70.000 60.000 50.000

7.542 39.969

40.000

8.107

15.121

51.465

45.184

10.255 30.791

30.000 20.000 10.000

Prüfung von Belegungsbindungen im Jahr 2000 bei geförderten Objekten

In Abhängigkeit von der Höhe der Förderung bestehen in den einzelnen Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramme unterschiedlich weitgehende, über die allgemeinen gesetzlichen Vorschriften hinausgehende Belegungsbindungen (15 bis 20 Jahre). In den Förderverträgen (diese Förderverträge liegen den Bezirksämtern hinsichtlich ihrer örtlichen Zuständigkeit vor) – insbesondere im Programm „Soziale Stadterneuerung“ – ist vereinbart, dass die Eigentümer im Bindungszeitraum der Förderung freie und freiwerdende Wohnungen der zuständigen bezirklichen Stelle zu melden haben. Die Wohnungen dürfen nur mit deren Zustimmung vermietet werden. Zwischen der IBB und den Bezirken ist ein Verfahren abge-

Jahr

1952–57 1958–63 1964–69 1970–75 1976–81 1982–87 1988–93 1994–2000*

Wohnungen insgesamt

103.370

114.205

111.056

83.929

47.511

41.046

59.572

Gesamtkosten in Mio. €

989,0

1.615,6

3.064,3

4.901,9

5.473,9

7.439,8

12.097,9

* Es sind keine Planzahlen für das WP 2000 enthalten.

Mietwohnungen

1952–1968

Öffentliche Baudarlehen

1969–1971

Annuitätshilfen

1972–1976

Aufwendungsdarlehen

1977–1988

Aufwendungshilfen

1998–2000 Aufwendungshilfen und Baudarlehen

Eigentumsmaßnahmen

60.305

Förderung nach den „Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Instandsetzung und Modernisierung von Altbauten“ – Programmteil „Soziale Stadterneuerung“, „Wohnungspolitische Selbsthilfe“ sowie „Städtebaulicher Denkmalschutz“

Immobilienförderung

Weitere Programme

Bürgschaften zur Förderung des Wohnungswesens in den neuen Ländern

80 81

LAMODVorauszahlungsmittel

Abrechnung der Sanierungsgebiete

Zum 1. Januar 1994 wurde die Zuständigkeit zur Übernahme der Bürgschaften in die einzelnen Bundesländer verlagert. Die Investitionsbank Berlin hat auf Grund der vertraglichen Vereinbarungen sämtliche zuvor übernommenen Bürgschaften zu verwalten. Im Berichtsjahr 2000 verringerte sich der Bestand von insgesamt 430 Bürgschaften (per 31. Dezember 1999) auf 365 Bürgschaften mit einem durchschnittlichen Darlehensbetrag von 1,6 Mio. €. Während im Bundesland Thüringen von 759 übernommenen Bürgschaften bereits alle der erteilten Bürgschaftserklärungen zurückgegeben werden konnten, da die dingliche Sicherung der Objekte erreicht ist, sind in Berlin noch rund 28 % der übernommenen Bürgschaftserklärungen bestandskräftig. Der Senat von Berlin bietet dem Fördernehmer die Wahl, die vor zehn Jahren bereitgestellten Vorauszahlungsmittel im Landesmodernisierungsprogramm entweder durch das Angebot einer Bonusregelung zur sofortigen Rückzahlung fällig zu stellen oder in unverzinsliche Darlehen mit stetig steigenden Tilgungsanteilen umzuwandeln. Die Mehrzahl der Wohnungsunternehmen und privaten Zuwendungsempfänger hat sich für die sofortige Rückzahlung unter Inanspruchnahme der Bonusregelung entschieden. Der Senat von Berlin hat beschlossen, die Bauvorhaben, die im Westteil der Stadt in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten liegen, abschließend abzurechnen. Von der Investitionsbank Berlin werden Schlussabrechnungen überarbeitet, Finanzierungspläne neu aufgestellt und die bereitgestellten Mittel neu errechnet.

stimmt, das die Bezirke so wenig wie möglich belastet. Eine Kontrolle führt die IBB aus gegebenem Anlass und in einem regelmäßigen Turnus durch. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 64 Objekte mit 987 Wohneinheiten in das Prüfverfahren einbezogen. Abgeschlossen wurden die Prüfungen bisher für 58 Objekte mit 859 Wohneinheiten. Beanstandungen hinsichtlich der Belegung gab es in diesen Fällen nicht. Sofern von Mietern durch Vorlage einer Bescheinigung die Wohnberechtigung gemäß § 5 Wohnungsbindungsgesetz (WoBindG) nachgewiesen wird, darf vom Vermieter keine höhere als die vergleichbare Durchschnittsmiete im sozialen Wohnungsbau verlangt werden. Die maßgeblich vergleichbare Durchschnittsmiete im sozialen Wohnungsbau wurde gemäß Verwaltungsvorschriften zur Änderung vorgenannter Richtlinien mit Wirkung vom 1. Oktober 1999 als Mietobergrenze auf 3,63 €/qm Wohnfläche monatlich festgesetzt. Die niedrigere Miete wird mit Beginn des Folgemonats wirksam, nachdem der Mieter eine entsprechende Bescheinigung dem Vermieter vorgelegt hat. Nach drei Jahren muss die Einkommensvoraussetzung durch die aktuelle Bescheinigung erneut nachgewiesen werden, anderenfalls ist wieder die ortsübliche Vergleichsmiete vom Mieter zu entrichten. Für die berechtigten Mieter wird durch die IBB die Miete auf 3,63 €/qm Wohnfläche monatlich subventioniert. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 3.841 Wohnungen mit 4,3 Mio. € bezuschusst. Geförderte Wohneinheiten sowie Gesamtkosten 1952–2000 120.000

Prüfung von Mietbindungen im Modernisierungs- und Instandsetzungsgeschäft

Im Geschäftsjahr 2000 haben wir für 90 Objekte mit 2.162 Wohneinheiten mietpreisrechtliche Prüfungen, die auf die förderungsspezifischen Gegebenheiten der Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramme ausgerichtet waren, im Rahmen unserer öffentlich rechtlich wahrzunehmenden Aufgaben durchgeführt. Davon waren in 85 Auskunftsersuchen und stichprobenartigen Prüfungen die Miethöhen nicht zu beanstanden. In fünf Fällen haben wir die Rücknahme bzw. Reduzierung der Mieterhöhung erreicht.

10.069

110.000

4.291

100.000

99.079

11.144 104.136

99.912 9.365

90.000 80.000

74.564

70.000 60.000 50.000

7.542 39.969

40.000

8.107

15.121

51.465

45.184

10.255 30.791

30.000 20.000 10.000

Prüfung von Belegungsbindungen im Jahr 2000 bei geförderten Objekten

In Abhängigkeit von der Höhe der Förderung bestehen in den einzelnen Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramme unterschiedlich weitgehende, über die allgemeinen gesetzlichen Vorschriften hinausgehende Belegungsbindungen (15 bis 20 Jahre). In den Förderverträgen (diese Förderverträge liegen den Bezirksämtern hinsichtlich ihrer örtlichen Zuständigkeit vor) – insbesondere im Programm „Soziale Stadterneuerung“ – ist vereinbart, dass die Eigentümer im Bindungszeitraum der Förderung freie und freiwerdende Wohnungen der zuständigen bezirklichen Stelle zu melden haben. Die Wohnungen dürfen nur mit deren Zustimmung vermietet werden. Zwischen der IBB und den Bezirken ist ein Verfahren abge-

Jahr

1952–57 1958–63 1964–69 1970–75 1976–81 1982–87 1988–93 1994–2000*

Wohnungen insgesamt

103.370

114.205

111.056

83.929

47.511

41.046

59.572

Gesamtkosten in Mio. €

989,0

1.615,6

3.064,3

4.901,9

5.473,9

7.439,8

12.097,9

* Es sind keine Planzahlen für das WP 2000 enthalten.

Mietwohnungen

1952–1968

Öffentliche Baudarlehen

1969–1971

Annuitätshilfen

1972–1976

Aufwendungsdarlehen

1977–1988

Aufwendungshilfen

1998–2000 Aufwendungshilfen und Baudarlehen

Eigentumsmaßnahmen

60.305

Förderung nach den „Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Instandsetzung und Modernisierung von Altbauten“ – Programmteil „Soziale Stadterneuerung“, „Wohnungspolitische Selbsthilfe“ sowie „Städtebaulicher Denkmalschutz“

Immobilienförderung

Die Immobilienförderung seit 1952 – Kurzübersicht  Förderprogramm

82 83

 Mietwohnungsbau Sozialer Wohnungsbau Steuerbegünstigter Wohnungsbau Freifinanzierter Wohnungsbau Vereinbarte Förderung* Einkommensorientierte Förderung* Dachraumsofortprogramm** Summe  Wohneigentumsförderung A-Programm B-Programm C-Programm Bestandserwerb (Einzelerwerb) Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb) Summe Summe Neubauförderung * Seit 1995 mit ungeprüften Gesamtkosten ** Pauschalbewilligung ohne Erfasssung von Kosten *** Summe der Baudarlehen und Aufwandssubventionen

Förderzeitraum

Wohnungen

Gesamtkosten

Baukosten

Baudarlehen

Anzahl

Mio. €

Mio. €

Mio. €

Aufwandssubventionen Mio. €

Fördermittel insgesamt*** Mio. €

1952 bis 1997 1966 bis 1986 1983 bis 1991 1991 bis 1997 1998 bis 2000 1989 bis 1993 1952 bis 2000

453.621 28.128 11.352 42.841 1.700 3.972 541.614

21.646,95 1.871,23 2.319,32 9.182,25 248,69 — 35.268,44

19.480,65 1.642,83 1.910,54 7.559,96 204,68 — 30.798,66

1.928,19 — — 1.740,97 191,45 — 3.860,61

16.388,48 862,24 581,44 4.429,19 78,21 83,70 22.423,26

18.316,67 862,24 581,44 6.170,16 269,67 83,70 26.283,88

1961 bis 2000 1968 bis 2000 1998 bis 1999 1999 bis 2000 2000 1961 bis 2000

44.094 22.002 40 977 645 67.758

— — — — — —

— — — — — —

1.789,64 1.910,90 7,15 78,81 19,16 3.805,66

1.964,31 360,16 — 16,23 7,57 2.348,27

3.753,96 2.271,07 7,15 95,04 — 6.127,22

1952 bis 2000

609.372

35.268,44

30.798,66

7.666,27

24.771,53

32.411,10

Immobilienförderung

Die Immobilienförderung seit 1952 – Kurzübersicht  Förderprogramm

82 83

 Mietwohnungsbau Sozialer Wohnungsbau Steuerbegünstigter Wohnungsbau Freifinanzierter Wohnungsbau Vereinbarte Förderung* Einkommensorientierte Förderung* Dachraumsofortprogramm** Summe  Wohneigentumsförderung A-Programm B-Programm C-Programm Bestandserwerb (Einzelerwerb) Bestandserwerb (Genossenschaftserwerb) Summe Summe Neubauförderung * Seit 1995 mit ungeprüften Gesamtkosten ** Pauschalbewilligung ohne Erfasssung von Kosten *** Summe der Baudarlehen und Aufwandssubventionen

Förderzeitraum

Wohnungen

Gesamtkosten

Baukosten

Baudarlehen

Anzahl

Mio. €

Mio. €

Mio. €

Aufwandssubventionen Mio. €

Fördermittel insgesamt*** Mio. €

1952 bis 1997 1966 bis 1986 1983 bis 1991 1991 bis 1997 1998 bis 2000 1989 bis 1993 1952 bis 2000

453.621 28.128 11.352 42.841 1.700 3.972 541.614

21.646,95 1.871,23 2.319,32 9.182,25 248,69 — 35.268,44

19.480,65 1.642,83 1.910,54 7.559,96 204,68 — 30.798,66

1.928,19 — — 1.740,97 191,45 — 3.860,61

16.388,48 862,24 581,44 4.429,19 78,21 83,70 22.423,26

18.316,67 862,24 581,44 6.170,16 269,67 83,70 26.283,88

1961 bis 2000 1968 bis 2000 1998 bis 1999 1999 bis 2000 2000 1961 bis 2000

44.094 22.002 40 977 645 67.758

— — — — — —

— — — — — —

1.789,64 1.910,90 7,15 78,81 19,16 3.805,66

1.964,31 360,16 — 16,23 7,57 2.348,27

3.753,96 2.271,07 7,15 95,04 — 6.127,22

1952 bis 2000

609.372

35.268,44

30.798,66

7.666,27

24.771,53

32.411,10

Immobilienförderung

Ausblick Immobilienförderung

Wohneigentumsprogramme

84 85

Der Schwerpunkt der Wohneigentumsförderung in 2001 liegt wie im Vorjahr auf der Förderung des Erwerbs von bereits bestehendem Wohnraum. Da die Nachfrage von Einzelerwerbern auch in 2000 keine signifikante Steigerung zum Vergleichszeitraum 1999 erfahren hat, sind in 2001 voraussichtlich erhebliche Vertriebsaktivitäten seitens der IBB erforderlich, um das angestrebte Ziel von 1.750 zu fördernde Wohneinheiten (WE) zu erreichen. Das sehr moderate Mietniveau in der Stadt wirkt in diesem Zusammenhang kontraproduktiv, weil viele Haushalte vor diesem Hintergrund keine Veranlassung sehen, Wohneigentum zu bilden. Anders scheint sich die Nachfrage der erst im Dezember 2000 eingeführten Förderung des Bestandserwerbs durch eigentumsorientierte Genossenschaften zu entwickeln. Liegt die ursprüngliche Zielgröße bei einer Förderung von 1.000 WE, so übersteigt das Antragsvolumen zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses des Tätigkeitsberichtes bereits um ein Vielfaches die Planvorgabe. Hier ist folglich ein Auswahlverfahren über die in den Richtlinien verankerten formalen Kriterien hinaus zu entwickeln, das die Erfolgschancen der häufig noch im Gründungsstadium befindlichen Genossenschaften berücksichtigt. Es ist zu erwarten, dass die im Rahmen des Einzelerwerbs von bestehendem Wohnraum vorgesehenen, aber nicht verbrauchten Fördermittel im Jahr 2001 für eine erhöhte Förderung des genossenschaftlichen Bestandserwerbs eingesetzt werden. Insgesamt stehen für diese beiden Programme rund 57 Mio. € zur Verfügung. Für Eigentumsmaßnahmen im Rahmen der Neubauförderung stehen im Jahr 2001 rund 16,6 Mio. € bereit. Mit diesem Mittelansatz kann die IBB im Berichtszeitraum 2001 insgesamt 250 WE fördern. Auf Grund des geringen Programmumfangs und der weiterhin hohen Nachfrage von Selbstnutzern wird in diesem Eigentumsprogramm erstmals ein Wettbewerbsverfahren angewandt. Die Auswahl der Fördernehmer wird dabei auf Basis eines Punktekatalogs sozialer Kriterien erfolgen.

Mietwohnungsbau

Angesichts der sehr hohen Wohnfertigstellungen in den letzten Jahren hat sich Berlin zu einem ausgesprochenen Mietermarkt entwickelt. Wohnungsuchende können gegenwärtig aus einem breiten Wohnungsangebot zu sehr moderaten Preisen auswählen. Dennoch zieht sich das Land Berlin nicht völlig aus der Förderung des Mietwohnungsbaus zurück, beschränkt die Förderung jedoch auf ausgewählte Projekte. In diesem Segment der Immobilienförderung stehen der IBB im Jahr 2001 Mittel in Höhe von 8,2 Mio. € für 100 WE bereit.

Der Schwerpunkt der Immobilienförderung – bezogen auf die Allokation der gesamten Fördermittel – liegt trotz der Haushaltseinsparungen durch das Land Berlin im Jahr 2001 weiterhin im Bereich Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes. Stärkstes Einzelprogramm auf Basis der Planvorgaben bleibt die „Soziale Stadterneuerung“, gefolgt von den Programmen „Stadtweite Einzelmaßnahmen“ und „Plattenbausanierung“ sowie dem „Denkmalschutzprogramm“.

Modernisierung und Instandsetzung

Die bestehenden Landesprogramme werden seit November 2000 erstmals durch ein Eigenprogramm der Investitionsbank Berlin ergänzt. Das „IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm“ wendet sich an Träger von Investitionsmaßnahmen in vor 1970 errichteten Wohngebäuden und Wohnungen, die zur Vermietung bestimmt sind. Das zinsverbilligte Programm hat ein Darlehensvolumen von 511 Mio. €. Die gesamten Zinssubventionen in Höhe von 51 Mio. € finanziert die IBB aus Eigenmitteln. Ein weiterer wichtiger Förderschwerpunkt sind die sogenannten „Wohnumfeldverbessernden Maßnahmen“. Die Erfahrung aus den letzten Jahren hat gezeigt, dass sich die Attraktivität von Wohnungen in Großsiedlungen nur in einem stimmigen Kontext entfalten kann. Deshalb stehen auch im Jahr 2001 wieder erhebliche Fördermittel für diesen Bereich zur Verfügung. Im Jahr 2001 werden sowohl im Eigentumsbereich als auch bei errichteten Mietwohnungen wieder erhebliche Mittel in die Anschlussförderung bereits geförderter Objekte fließen. Bei errichteten Mietwohnungen soll auf diese Weise das Mietniveau über den ursprünglichen Förderzeitraum hinaus gewährleistet werden.

Anschlussförderungen

Immobilienförderung

Ausblick Immobilienförderung

Wohneigentumsprogramme

84 85

Der Schwerpunkt der Wohneigentumsförderung in 2001 liegt wie im Vorjahr auf der Förderung des Erwerbs von bereits bestehendem Wohnraum. Da die Nachfrage von Einzelerwerbern auch in 2000 keine signifikante Steigerung zum Vergleichszeitraum 1999 erfahren hat, sind in 2001 voraussichtlich erhebliche Vertriebsaktivitäten seitens der IBB erforderlich, um das angestrebte Ziel von 1.750 zu fördernde Wohneinheiten (WE) zu erreichen. Das sehr moderate Mietniveau in der Stadt wirkt in diesem Zusammenhang kontraproduktiv, weil viele Haushalte vor diesem Hintergrund keine Veranlassung sehen, Wohneigentum zu bilden. Anders scheint sich die Nachfrage der erst im Dezember 2000 eingeführten Förderung des Bestandserwerbs durch eigentumsorientierte Genossenschaften zu entwickeln. Liegt die ursprüngliche Zielgröße bei einer Förderung von 1.000 WE, so übersteigt das Antragsvolumen zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses des Tätigkeitsberichtes bereits um ein Vielfaches die Planvorgabe. Hier ist folglich ein Auswahlverfahren über die in den Richtlinien verankerten formalen Kriterien hinaus zu entwickeln, das die Erfolgschancen der häufig noch im Gründungsstadium befindlichen Genossenschaften berücksichtigt. Es ist zu erwarten, dass die im Rahmen des Einzelerwerbs von bestehendem Wohnraum vorgesehenen, aber nicht verbrauchten Fördermittel im Jahr 2001 für eine erhöhte Förderung des genossenschaftlichen Bestandserwerbs eingesetzt werden. Insgesamt stehen für diese beiden Programme rund 57 Mio. € zur Verfügung. Für Eigentumsmaßnahmen im Rahmen der Neubauförderung stehen im Jahr 2001 rund 16,6 Mio. € bereit. Mit diesem Mittelansatz kann die IBB im Berichtszeitraum 2001 insgesamt 250 WE fördern. Auf Grund des geringen Programmumfangs und der weiterhin hohen Nachfrage von Selbstnutzern wird in diesem Eigentumsprogramm erstmals ein Wettbewerbsverfahren angewandt. Die Auswahl der Fördernehmer wird dabei auf Basis eines Punktekatalogs sozialer Kriterien erfolgen.

Mietwohnungsbau

Angesichts der sehr hohen Wohnfertigstellungen in den letzten Jahren hat sich Berlin zu einem ausgesprochenen Mietermarkt entwickelt. Wohnungsuchende können gegenwärtig aus einem breiten Wohnungsangebot zu sehr moderaten Preisen auswählen. Dennoch zieht sich das Land Berlin nicht völlig aus der Förderung des Mietwohnungsbaus zurück, beschränkt die Förderung jedoch auf ausgewählte Projekte. In diesem Segment der Immobilienförderung stehen der IBB im Jahr 2001 Mittel in Höhe von 8,2 Mio. € für 100 WE bereit.

Der Schwerpunkt der Immobilienförderung – bezogen auf die Allokation der gesamten Fördermittel – liegt trotz der Haushaltseinsparungen durch das Land Berlin im Jahr 2001 weiterhin im Bereich Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes. Stärkstes Einzelprogramm auf Basis der Planvorgaben bleibt die „Soziale Stadterneuerung“, gefolgt von den Programmen „Stadtweite Einzelmaßnahmen“ und „Plattenbausanierung“ sowie dem „Denkmalschutzprogramm“.

Modernisierung und Instandsetzung

Die bestehenden Landesprogramme werden seit November 2000 erstmals durch ein Eigenprogramm der Investitionsbank Berlin ergänzt. Das „IBB Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm“ wendet sich an Träger von Investitionsmaßnahmen in vor 1970 errichteten Wohngebäuden und Wohnungen, die zur Vermietung bestimmt sind. Das zinsverbilligte Programm hat ein Darlehensvolumen von 511 Mio. €. Die gesamten Zinssubventionen in Höhe von 51 Mio. € finanziert die IBB aus Eigenmitteln. Ein weiterer wichtiger Förderschwerpunkt sind die sogenannten „Wohnumfeldverbessernden Maßnahmen“. Die Erfahrung aus den letzten Jahren hat gezeigt, dass sich die Attraktivität von Wohnungen in Großsiedlungen nur in einem stimmigen Kontext entfalten kann. Deshalb stehen auch im Jahr 2001 wieder erhebliche Fördermittel für diesen Bereich zur Verfügung. Im Jahr 2001 werden sowohl im Eigentumsbereich als auch bei errichteten Mietwohnungen wieder erhebliche Mittel in die Anschlussförderung bereits geförderter Objekte fließen. Bei errichteten Mietwohnungen soll auf diese Weise das Mietniveau über den ursprünglichen Förderzeitraum hinaus gewährleistet werden.

Anschlussförderungen

Die Investitionsbank Berlin

Bereichs- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit in der IBB Auf kurzen Wegen schnell und effektiv zu

Ausgeprägtes Engagement für unsere Kunden 86 87

arbeiten, ist eine der wesentlichen Anforderungen, die die wachsenden Märkte an uns stellen. Dafür entwickelten wir in enger Zusammenarbeit aller Bereiche und Abteilungen unseres Hauses ein Datenbank gestütztes Kundenleitsystem und etablierten ein Gesamtprojektmanagement. Das Kundenleitsystem integriert den Vertriebsprozess und optimiert unsere Ressourcenauslastung. Kundenprofile sind nun jederzeit abrufbar und ein effizientes TerminManagement sichert Interessenten kurze Wartezeiten verbunden mit qualitativ hochwertiger Beratung. Unser Gesamtprojektmanagement sorgt für mehr Transparenz gegenüber den Entscheidungsgremien und schafft eine neue IBB-weite Projektkultur.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Immobilien, Wirtschaftsförderung sowie Planung und Betrieb diskutieren mit Bernd-Peter Morgenroth das neue Kundenleitsystem.

Die Investitionsbank Berlin

Bereichs- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit in der IBB Auf kurzen Wegen schnell und effektiv zu

Ausgeprägtes Engagement für unsere Kunden 86 87

arbeiten, ist eine der wesentlichen Anforderungen, die die wachsenden Märkte an uns stellen. Dafür entwickelten wir in enger Zusammenarbeit aller Bereiche und Abteilungen unseres Hauses ein Datenbank gestütztes Kundenleitsystem und etablierten ein Gesamtprojektmanagement. Das Kundenleitsystem integriert den Vertriebsprozess und optimiert unsere Ressourcenauslastung. Kundenprofile sind nun jederzeit abrufbar und ein effizientes TerminManagement sichert Interessenten kurze Wartezeiten verbunden mit qualitativ hochwertiger Beratung. Unser Gesamtprojektmanagement sorgt für mehr Transparenz gegenüber den Entscheidungsgremien und schafft eine neue IBB-weite Projektkultur.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Immobilien, Wirtschaftsförderung sowie Planung und Betrieb diskutieren mit Bernd-Peter Morgenroth das neue Kundenleitsystem.

Die Investitionsbank Berlin

Personalbericht

Der Personalbestand der Investitionsbank Berlin veränderte sich im Berichtszeitraum 2000 geringfügig von 820 auf 835 Angestellte. Dies entspricht einer Mitarbeiterkapazität – bezogen auf Vollkapazitäten – von 796,4 (1999: 782,5). Der Zuwachs von rund 14 Kapazitäten beruht insbesondere auf dem Anstieg der Aufgaben im Bereich Wirtschaftsförderung. Die Personalstruktur stellt sich zum jeweiligen Jahresende wie folgt dar:  Personalstruktur

88 89

Mitarbeiterinnen Mitarbeiter Insgesamt

Angestellte 1999 458 317 775

2000 471 327 798

Auszubildende/ Trainees 1999 2000 23 19 22 18 45 37

Gesamt 1999 481 339 820

2000 490 345 835

Traineeprogramme

Hoch- und Fachhochschulabsolventen werden im Rahmen von individuell abgestimmten Programmen (training on the job sowie Bildungsmaßnahmen) auf ihren späteren Einsatz vorbereitet. Im Jahr 2000 wurden fünf Trainees eingestellt. Sieben Trainees haben im Jahr 2000 ihr Ausbildungsprogramm erfolgreich beendet und wurden in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen.

Auszubildende und

2000 schlossen neun Auszubildende der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft ihre Ausbildung erfolgreich ab. Alle neun Auszubildenden wurden in ein unbefristetes Anstellungsverhältnis übernommen. Zwei Studenten der Berufsakademie in der Fachrichtung „Immobilienwirtschaft“ schlossen ihre Ausbildung ab und erhielten einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Studierende an der Berufsakademie

Im Berichtsjahr wurden sechs Auszubildende für den Beruf Kauffrau/-mann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft eingestellt. Außerdem wurde ein Ausbildungsvertrag zur Diplom-Betriebswirtin in der Fachrichtung Immobilienwirtschaft an der Berufsakademie Berlin abgeschlossen. Unternehmenskultur und innerbetriebliche Kommunikation als Einflussgrößen des Unternehmenserfolges

Eine gelebte Unternehmenskultur und eine effiziente innerbetriebliche Kommunikation sind aus Sicht der Investitionsbank Berlin wichtige Einflussgrößen des Unternehmenserfolges. Die IBB misst deshalb dem strategischen Dialog zwischen allen Mitarbeitern und Führungskräften eine hohe Bedeutung zu. Im Jahr 1999 hatte die IBB erstmals einen Infomarkt für die Belegschaft veranstaltet, auf dem die neue Struktur des Hauses und die damit verbundenen Veränderungsprozesse diskutiert wurden.

Auf Grund der positiven Resonanz wurde im Jahr 2000 der Infomarkt wiederholt. Während der Infomarkt 1999 die interne Neustrukturierung zum Inhalt hatte, lag der Fokus beim Infomarkt 2000 auf der „Internen Kommunikation“ und dem „Dialog“ im Hause. Der Infomarkt erbrachte in Verbindung mit einer Mitarbeiterbefragung viele neue Erkenntnisse für alle Beteiligten. Der Infomarkt 2000 konzentrierte sich darauf, Optimierungspotenziale innerhalb des Hauses zu identifizieren und die Mitarbeiter anzuregen, zusammen mit den Führungskräften in Workshops Lösungsansätze zu entwickeln. Schwerpunkte waren die Bereiche „Unternehmenskultur“, „Wir-Gefühl“, „Information und Kommunikation“ und „Personalentwicklung“ sowie „Kundenorientierung“. Auch der Infomarkt 2000 wurde von den IBB-Mitarbeitern positiv bewertet. Die Beschäftigten äußerten sich mit großer Offenheit und Deutlichkeit innerhalb der angesprochen Themen. Die positive Resonanz zeigte, dass der Infomarkt ein geeignetes Kommunikationsinstrument ist, um die innerbetriebliche Transparenz zu erhöhen und die Belegschaft für die strategischen Ziele der Investitionsbank Berlin zu sensibilisieren.

Die Investitionsbank Berlin

Personalbericht

Der Personalbestand der Investitionsbank Berlin veränderte sich im Berichtszeitraum 2000 geringfügig von 820 auf 835 Angestellte. Dies entspricht einer Mitarbeiterkapazität – bezogen auf Vollkapazitäten – von 796,4 (1999: 782,5). Der Zuwachs von rund 14 Kapazitäten beruht insbesondere auf dem Anstieg der Aufgaben im Bereich Wirtschaftsförderung. Die Personalstruktur stellt sich zum jeweiligen Jahresende wie folgt dar:  Personalstruktur

88 89

Mitarbeiterinnen Mitarbeiter Insgesamt

Angestellte 1999 458 317 775

2000 471 327 798

Auszubildende/ Trainees 1999 2000 23 19 22 18 45 37

Gesamt 1999 481 339 820

2000 490 345 835

Traineeprogramme

Hoch- und Fachhochschulabsolventen werden im Rahmen von individuell abgestimmten Programmen (training on the job sowie Bildungsmaßnahmen) auf ihren späteren Einsatz vorbereitet. Im Jahr 2000 wurden fünf Trainees eingestellt. Sieben Trainees haben im Jahr 2000 ihr Ausbildungsprogramm erfolgreich beendet und wurden in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen.

Auszubildende und

2000 schlossen neun Auszubildende der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft ihre Ausbildung erfolgreich ab. Alle neun Auszubildenden wurden in ein unbefristetes Anstellungsverhältnis übernommen. Zwei Studenten der Berufsakademie in der Fachrichtung „Immobilienwirtschaft“ schlossen ihre Ausbildung ab und erhielten einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Studierende an der Berufsakademie

Im Berichtsjahr wurden sechs Auszubildende für den Beruf Kauffrau/-mann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft eingestellt. Außerdem wurde ein Ausbildungsvertrag zur Diplom-Betriebswirtin in der Fachrichtung Immobilienwirtschaft an der Berufsakademie Berlin abgeschlossen. Unternehmenskultur und innerbetriebliche Kommunikation als Einflussgrößen des Unternehmenserfolges

Eine gelebte Unternehmenskultur und eine effiziente innerbetriebliche Kommunikation sind aus Sicht der Investitionsbank Berlin wichtige Einflussgrößen des Unternehmenserfolges. Die IBB misst deshalb dem strategischen Dialog zwischen allen Mitarbeitern und Führungskräften eine hohe Bedeutung zu. Im Jahr 1999 hatte die IBB erstmals einen Infomarkt für die Belegschaft veranstaltet, auf dem die neue Struktur des Hauses und die damit verbundenen Veränderungsprozesse diskutiert wurden.

Auf Grund der positiven Resonanz wurde im Jahr 2000 der Infomarkt wiederholt. Während der Infomarkt 1999 die interne Neustrukturierung zum Inhalt hatte, lag der Fokus beim Infomarkt 2000 auf der „Internen Kommunikation“ und dem „Dialog“ im Hause. Der Infomarkt erbrachte in Verbindung mit einer Mitarbeiterbefragung viele neue Erkenntnisse für alle Beteiligten. Der Infomarkt 2000 konzentrierte sich darauf, Optimierungspotenziale innerhalb des Hauses zu identifizieren und die Mitarbeiter anzuregen, zusammen mit den Führungskräften in Workshops Lösungsansätze zu entwickeln. Schwerpunkte waren die Bereiche „Unternehmenskultur“, „Wir-Gefühl“, „Information und Kommunikation“ und „Personalentwicklung“ sowie „Kundenorientierung“. Auch der Infomarkt 2000 wurde von den IBB-Mitarbeitern positiv bewertet. Die Beschäftigten äußerten sich mit großer Offenheit und Deutlichkeit innerhalb der angesprochen Themen. Die positive Resonanz zeigte, dass der Infomarkt ein geeignetes Kommunikationsinstrument ist, um die innerbetriebliche Transparenz zu erhöhen und die Belegschaft für die strategischen Ziele der Investitionsbank Berlin zu sensibilisieren.

Organe und Beirat

Ihre Ansprechpartner in der Investitionsbank Berlin

Vorstand der Landesbank Berlin – Girozentrale – Ulf-Wilhelm Decken

Vorsitzender des Vorstandes

Friedhelm Schaperjahn

Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes vom 16. Mai 2000 bis 31. Dezember 2000

Dr. Johannes Evers

Seit 1. Februar 2000

Hans Jürgen Kulartz

Seit 1. Juli 2000

Hans Leukers

Beirat der Investitionsbank Berlin

Zuständiges Vorstandsmitglied der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Wolfgang Branoner

Vorsitzender Senator für Wirtschaft und Technologie

Christiane Hotz-Firlus

Stellvertretende Vorsitzende

Hardy Rudolf Schmitz

Stellvertretender Vorsitzender Unternehmer

Dieter Ulrich

Persönlich haftender Gesellschafter der Dr. Röver & Partner KG Wirtschaftsprüfungsund Steuerberatungsgesellschaft

Bernd-Peter Morgenroth

Investitionsbankausschuss des Aufsichtsrates der Landesbank Berlin – Girozentrale – Peter Strieder

Vorsitzender seit 15. November 2000 Senator für Stadtentwicklung

Wolfgang Branoner

Stellvertretender Vorsitzender Senator für Wirtschaft und Technologie

Dr. Ditmar Staffelt

Stellvertretender Vorsitzender Geschäftsführer der VEBA Kommunalpartner GmbH; Mitglied des Deutschen Bundestages

Bernd Babel

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin

Werner Gegenbauer

Holger Miesen*

Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Gegenbauer & Co. KG; Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Uta Felgner

Geschäftsführende Gesellschafterin der Schneider Automobile GmbH

Dr. Wolfgang Görlich

Unternehmensgruppe Dr. Görlich

Klaus Nicklitz

Geschäftsführer der WIR Wohnungsbaugesellschaft Berlin mbH

Peter A. Rucker

Mitglied des Vorstandes der Berliner Volksbank

Prof. Dr. Ing. Helmut Schmidt

Präsident der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Dieter Scholz

Landesbezirksvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Landesbezirk Berlin-Brandenburg

Kaufmännischer Angestellter Vorsitzender des Personalrates der Investitionsbank Berlin; Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtpersonalrates der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Regina Seidel

Manfred Rappahn*

Sparkassenkaufmann

Dr. Ing. Rolf Windmöller

Mitglied des Vorstandes der RWE Net AG

Reiner Seel*

Bankkaufmann Stellvertretender Vorsitzender des Personalrates der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Prof. Dr. Ing. Burghardt Wittig

Vorstandsvorsitzender der Mologen AG

* Arbeitnehmervertreter

Vorsitzende des Landesverbandes Berlin des Verbandes Deutscher Unternehmerinnen e. V.

Investitionsbank Berlin (IBB)

Bernd-Peter Morgenroth Telefon: (030) 21 25-40 00 • Telefax: (030) 21 25-40 05

Bereich Immobilien

Bereich Wirtschaftsförderung

Bereich Planung und Betrieb

Bereichsleiter: Burkhard Gentsch Telefon: (030) 21 25-39 00 Telefax: (030) 21 25-39 02

Bereichsleiter: Dr. Ulrich Peter Telefon: (030) 21 25-33 00 Telefax: (030) 21 25-33 02

Bereichsleiter: Thomas Dankwart Telefon: (030) 21 25-30 00 Telefax: (030) 21 25-30 02

Programmentwicklung

Innovationsberatung

Geschäftsstelle der Förderleitstelle

Europaservice und Programmentwicklung

Wirtschaftsinformationen

Abteilung Kundenberatung Immobilien

Abteilung Kundenberatung Wirtschaftsförderung

Abteilung Controlling

Abteilungsleiter: Mathias Kämmer Telefon: (030) 21 25-35 10 Telefax: (030) 21 25-33 01

Abteilungsleiter: Heinz-Joachim Mogge Telefon: (030) 21 25-33 20 Telefax: (030) 21 25-33 22

Abteilungsleiter: Oliver Weiland Telefon: (030) 21 25-45 00 Telefax: (030) 21 25-45 05

Abteilung Kredite Wohneigentum

Abteilung Gründer- und Technologieförderung

Abteilung Finanz- und Rechnungswesen

Abteilungsleiter: Hellmar Riedrich (bis Januar 2001) Brigitte Koffke (ab Februar 2001) Telefon: (030) 21 25-34 00 Telefax: (030) 21 25-34 02

Abteilungsleiterin: Monika Eickelkamp Telefon: (030) 21 25-46 00 Telefax: (030) 21 25-46 46

Abteilungsleiter: Heiko Siekiera Telefon: (030) 21 25-24 20 Telefax: (030) 21 25-24 05

Abteilung Förderung Mietwohnungen

Abteilung Strukturförderung

Abteilung Recht

Abteilungsleiter: Wolfgang Lorenz Telefon: (030) 21 25-36 70 Telefax: (030) 21 25-36 72

Abteilungsleiter: Werner Fürnkranz Telefon: (030) 21 25-33 10 Telefax: (030) 21 25-33 12

Abteilungsleiter: Dr. Michael Zenz Telefon: (030) 21 25-38 00 Telefax: (030) 21 25-38 02

Jochem Zeelen Jan Eder

Beteiligungen der Investitionsbank Berlin

Abteilung Kredite Mietwohnungen Abteilungsleiter: Michael Marten Telefon: (030) 21 25-39 20 Telefax: (030) 21 25-39 22 Abteilung Bestandsmanagement

100 %

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

100 %

IBB-Holding für Industriebeteiligungen GmbH*

100 %

IBB-Holding für Immobilienbeteiligungen GmbH**

50 %

TCC Technologie Coaching Center GmbH

50 %

Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH

37,5 %

WFB Wirtschaftsförderung Berlin GmbH

10 %

BTM Berlin Tourismus Marketing GmbH

KPM Königliche PorzellanManufaktur Berlin GmbH***

Abteilung Kommunikation IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Geschäftsführer: Roger Bendisch, Marco Zeller Telefon: (030) 21 25-32 01 Telefax: (030) 21 25-32 02

Abteilungsleiter: Frank Hadamczik (ab Januar 2001) Telefon: (030) 21 25-25 60 Telefax: (030) 21 25-29 02 Abteilung Informationstechnologie

Abteilungsleiterin: Evelyn Saß Telefon: (030) 21 25-37 50 Telefax: (030) 21 25-36 02

Abteilungsleiter: Dirk Lechner Telefon: (030) 21 25-25 00 Telefax: (030) 21 25-25 05

Abteilung Abrechnung Mietwohnungsbau

Abteilung Kreditsekretariat

Abteilungsleiter: Bernd Penack Telefon: (030) 21 25-36 10 Telefax: (030) 21 25-36 39

Abteilungsleiter: Michael Börger Telefon: (030) 21 25-24 00 Telefax: (030) 21 25-24 04

*** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 64. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH *** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 70. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH *** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 65. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH

Organe und Beirat

Ihre Ansprechpartner in der Investitionsbank Berlin

Vorstand der Landesbank Berlin – Girozentrale – Ulf-Wilhelm Decken

Vorsitzender des Vorstandes

Friedhelm Schaperjahn

Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes vom 16. Mai 2000 bis 31. Dezember 2000

Dr. Johannes Evers

Seit 1. Februar 2000

Hans Jürgen Kulartz

Seit 1. Juli 2000

Hans Leukers

Beirat der Investitionsbank Berlin

Zuständiges Vorstandsmitglied der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Wolfgang Branoner

Vorsitzender Senator für Wirtschaft und Technologie

Christiane Hotz-Firlus

Stellvertretende Vorsitzende

Hardy Rudolf Schmitz

Stellvertretender Vorsitzender Unternehmer

Dieter Ulrich

Persönlich haftender Gesellschafter der Dr. Röver & Partner KG Wirtschaftsprüfungsund Steuerberatungsgesellschaft

Bernd-Peter Morgenroth

Investitionsbankausschuss des Aufsichtsrates der Landesbank Berlin – Girozentrale – Peter Strieder

Vorsitzender seit 15. November 2000 Senator für Stadtentwicklung

Wolfgang Branoner

Stellvertretender Vorsitzender Senator für Wirtschaft und Technologie

Dr. Ditmar Staffelt

Stellvertretender Vorsitzender Geschäftsführer der VEBA Kommunalpartner GmbH; Mitglied des Deutschen Bundestages

Bernd Babel

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin

Werner Gegenbauer

Holger Miesen*

Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Gegenbauer & Co. KG; Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Uta Felgner

Geschäftsführende Gesellschafterin der Schneider Automobile GmbH

Dr. Wolfgang Görlich

Unternehmensgruppe Dr. Görlich

Klaus Nicklitz

Geschäftsführer der WIR Wohnungsbaugesellschaft Berlin mbH

Peter A. Rucker

Mitglied des Vorstandes der Berliner Volksbank

Prof. Dr. Ing. Helmut Schmidt

Präsident der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Dieter Scholz

Landesbezirksvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Landesbezirk Berlin-Brandenburg

Kaufmännischer Angestellter Vorsitzender des Personalrates der Investitionsbank Berlin; Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtpersonalrates der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Regina Seidel

Manfred Rappahn*

Sparkassenkaufmann

Dr. Ing. Rolf Windmöller

Mitglied des Vorstandes der RWE Net AG

Reiner Seel*

Bankkaufmann Stellvertretender Vorsitzender des Personalrates der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Prof. Dr. Ing. Burghardt Wittig

Vorstandsvorsitzender der Mologen AG

* Arbeitnehmervertreter

Vorsitzende des Landesverbandes Berlin des Verbandes Deutscher Unternehmerinnen e. V.

Investitionsbank Berlin (IBB)

Bernd-Peter Morgenroth Telefon: (030) 21 25-40 00 • Telefax: (030) 21 25-40 05

Bereich Immobilien

Bereich Wirtschaftsförderung

Bereich Planung und Betrieb

Bereichsleiter: Burkhard Gentsch Telefon: (030) 21 25-39 00 Telefax: (030) 21 25-39 02

Bereichsleiter: Dr. Ulrich Peter Telefon: (030) 21 25-33 00 Telefax: (030) 21 25-33 02

Bereichsleiter: Thomas Dankwart Telefon: (030) 21 25-30 00 Telefax: (030) 21 25-30 02

Programmentwicklung

Innovationsberatung

Geschäftsstelle der Förderleitstelle

Europaservice und Programmentwicklung

Wirtschaftsinformationen

Abteilung Kundenberatung Immobilien

Abteilung Kundenberatung Wirtschaftsförderung

Abteilung Controlling

Abteilungsleiter: Mathias Kämmer Telefon: (030) 21 25-35 10 Telefax: (030) 21 25-33 01

Abteilungsleiter: Heinz-Joachim Mogge Telefon: (030) 21 25-33 20 Telefax: (030) 21 25-33 22

Abteilungsleiter: Oliver Weiland Telefon: (030) 21 25-45 00 Telefax: (030) 21 25-45 05

Abteilung Kredite Wohneigentum

Abteilung Gründer- und Technologieförderung

Abteilung Finanz- und Rechnungswesen

Abteilungsleiter: Hellmar Riedrich (bis Januar 2001) Brigitte Koffke (ab Februar 2001) Telefon: (030) 21 25-34 00 Telefax: (030) 21 25-34 02

Abteilungsleiterin: Monika Eickelkamp Telefon: (030) 21 25-46 00 Telefax: (030) 21 25-46 46

Abteilungsleiter: Heiko Siekiera Telefon: (030) 21 25-24 20 Telefax: (030) 21 25-24 05

Abteilung Förderung Mietwohnungen

Abteilung Strukturförderung

Abteilung Recht

Abteilungsleiter: Wolfgang Lorenz Telefon: (030) 21 25-36 70 Telefax: (030) 21 25-36 72

Abteilungsleiter: Werner Fürnkranz Telefon: (030) 21 25-33 10 Telefax: (030) 21 25-33 12

Abteilungsleiter: Dr. Michael Zenz Telefon: (030) 21 25-38 00 Telefax: (030) 21 25-38 02

Jochem Zeelen Jan Eder

Beteiligungen der Investitionsbank Berlin

Abteilung Kredite Mietwohnungen Abteilungsleiter: Michael Marten Telefon: (030) 21 25-39 20 Telefax: (030) 21 25-39 22 Abteilung Bestandsmanagement

100 %

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

100 %

IBB-Holding für Industriebeteiligungen GmbH*

100 %

IBB-Holding für Immobilienbeteiligungen GmbH**

50 %

TCC Technologie Coaching Center GmbH

50 %

Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH

37,5 %

WFB Wirtschaftsförderung Berlin GmbH

10 %

BTM Berlin Tourismus Marketing GmbH

KPM Königliche PorzellanManufaktur Berlin GmbH***

Abteilung Kommunikation IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Geschäftsführer: Roger Bendisch, Marco Zeller Telefon: (030) 21 25-32 01 Telefax: (030) 21 25-32 02

Abteilungsleiter: Frank Hadamczik (ab Januar 2001) Telefon: (030) 21 25-25 60 Telefax: (030) 21 25-29 02 Abteilung Informationstechnologie

Abteilungsleiterin: Evelyn Saß Telefon: (030) 21 25-37 50 Telefax: (030) 21 25-36 02

Abteilungsleiter: Dirk Lechner Telefon: (030) 21 25-25 00 Telefax: (030) 21 25-25 05

Abteilung Abrechnung Mietwohnungsbau

Abteilung Kreditsekretariat

Abteilungsleiter: Bernd Penack Telefon: (030) 21 25-36 10 Telefax: (030) 21 25-36 39

Abteilungsleiter: Michael Börger Telefon: (030) 21 25-24 00 Telefax: (030) 21 25-24 04

*** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 64. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH *** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 70. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH *** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 65. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH

Organe und Beirat

Ihre Ansprechpartner in der Investitionsbank Berlin

Vorstand der Landesbank Berlin – Girozentrale – Ulf-Wilhelm Decken

Vorsitzender des Vorstandes

Friedhelm Schaperjahn

Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes vom 16. Mai 2000 bis 31. Dezember 2000

Dr. Johannes Evers

Seit 1. Februar 2000

Hans Jürgen Kulartz

Seit 1. Juli 2000

Hans Leukers

Beirat der Investitionsbank Berlin

Zuständiges Vorstandsmitglied der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Wolfgang Branoner

Vorsitzender Senator für Wirtschaft und Technologie

Christiane Hotz-Firlus

Stellvertretende Vorsitzende

Hardy Rudolf Schmitz

Stellvertretender Vorsitzender Unternehmer

Dieter Ulrich

Persönlich haftender Gesellschafter der Dr. Röver & Partner KG Wirtschaftsprüfungsund Steuerberatungsgesellschaft

Bernd-Peter Morgenroth

Investitionsbankausschuss des Aufsichtsrates der Landesbank Berlin – Girozentrale – Peter Strieder

Vorsitzender seit 15. November 2000 Senator für Stadtentwicklung

Wolfgang Branoner

Stellvertretender Vorsitzender Senator für Wirtschaft und Technologie

Dr. Ditmar Staffelt

Stellvertretender Vorsitzender Geschäftsführer der VEBA Kommunalpartner GmbH; Mitglied des Deutschen Bundestages

Bernd Babel

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin

Werner Gegenbauer

Holger Miesen*

Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Gegenbauer & Co. KG; Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Uta Felgner

Geschäftsführende Gesellschafterin der Schneider Automobile GmbH

Dr. Wolfgang Görlich

Unternehmensgruppe Dr. Görlich

Klaus Nicklitz

Geschäftsführer der WIR Wohnungsbaugesellschaft Berlin mbH

Peter A. Rucker

Mitglied des Vorstandes der Berliner Volksbank

Prof. Dr. Ing. Helmut Schmidt

Präsident der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Dieter Scholz

Landesbezirksvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Landesbezirk Berlin-Brandenburg

Kaufmännischer Angestellter Vorsitzender des Personalrates der Investitionsbank Berlin; Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtpersonalrates der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Regina Seidel

Manfred Rappahn*

Sparkassenkaufmann

Dr. Ing. Rolf Windmöller

Mitglied des Vorstandes der RWE Net AG

Reiner Seel*

Bankkaufmann Stellvertretender Vorsitzender des Personalrates der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Prof. Dr. Ing. Burghardt Wittig

Vorstandsvorsitzender der Mologen AG

* Arbeitnehmervertreter

Vorsitzende des Landesverbandes Berlin des Verbandes Deutscher Unternehmerinnen e. V.

Investitionsbank Berlin (IBB)

Bernd-Peter Morgenroth Telefon: (030) 21 25-40 00 • Telefax: (030) 21 25-40 05

Bereich Immobilien

Bereich Wirtschaftsförderung

Bereich Planung und Betrieb

Bereichsleiter: Burkhard Gentsch Telefon: (030) 21 25-39 00 Telefax: (030) 21 25-39 02

Bereichsleiter: Dr. Ulrich Peter Telefon: (030) 21 25-33 00 Telefax: (030) 21 25-33 02

Bereichsleiter: Thomas Dankwart Telefon: (030) 21 25-30 00 Telefax: (030) 21 25-30 02

Programmentwicklung

Innovationsberatung

Geschäftsstelle der Förderleitstelle

Europaservice und Programmentwicklung

Wirtschaftsinformationen

Abteilung Kundenberatung Immobilien

Abteilung Kundenberatung Wirtschaftsförderung

Abteilung Controlling

Abteilungsleiter: Mathias Kämmer Telefon: (030) 21 25-35 10 Telefax: (030) 21 25-33 01

Abteilungsleiter: Heinz-Joachim Mogge Telefon: (030) 21 25-33 20 Telefax: (030) 21 25-33 22

Abteilungsleiter: Oliver Weiland Telefon: (030) 21 25-45 00 Telefax: (030) 21 25-45 05

Abteilung Kredite Wohneigentum

Abteilung Gründer- und Technologieförderung

Abteilung Finanz- und Rechnungswesen

Abteilungsleiter: Hellmar Riedrich (bis Januar 2001) Brigitte Koffke (ab Februar 2001) Telefon: (030) 21 25-34 00 Telefax: (030) 21 25-34 02

Abteilungsleiterin: Monika Eickelkamp Telefon: (030) 21 25-46 00 Telefax: (030) 21 25-46 46

Abteilungsleiter: Heiko Siekiera Telefon: (030) 21 25-24 20 Telefax: (030) 21 25-24 05

Abteilung Förderung Mietwohnungen

Abteilung Strukturförderung

Abteilung Recht

Abteilungsleiter: Wolfgang Lorenz Telefon: (030) 21 25-36 70 Telefax: (030) 21 25-36 72

Abteilungsleiter: Werner Fürnkranz Telefon: (030) 21 25-33 10 Telefax: (030) 21 25-33 12

Abteilungsleiter: Dr. Michael Zenz Telefon: (030) 21 25-38 00 Telefax: (030) 21 25-38 02

Jochem Zeelen Jan Eder

Beteiligungen der Investitionsbank Berlin

Abteilung Kredite Mietwohnungen Abteilungsleiter: Michael Marten Telefon: (030) 21 25-39 20 Telefax: (030) 21 25-39 22 Abteilung Bestandsmanagement

100 %

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

100 %

IBB-Holding für Industriebeteiligungen GmbH*

100 %

IBB-Holding für Immobilienbeteiligungen GmbH**

50 %

TCC Technologie Coaching Center GmbH

50 %

Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH

37,5 %

WFB Wirtschaftsförderung Berlin GmbH

10 %

BTM Berlin Tourismus Marketing GmbH

KPM Königliche PorzellanManufaktur Berlin GmbH***

Abteilung Kommunikation IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Geschäftsführer: Roger Bendisch, Marco Zeller Telefon: (030) 21 25-32 01 Telefax: (030) 21 25-32 02

Abteilungsleiter: Frank Hadamczik (ab Januar 2001) Telefon: (030) 21 25-25 60 Telefax: (030) 21 25-29 02 Abteilung Informationstechnologie

Abteilungsleiterin: Evelyn Saß Telefon: (030) 21 25-37 50 Telefax: (030) 21 25-36 02

Abteilungsleiter: Dirk Lechner Telefon: (030) 21 25-25 00 Telefax: (030) 21 25-25 05

Abteilung Abrechnung Mietwohnungsbau

Abteilung Kreditsekretariat

Abteilungsleiter: Bernd Penack Telefon: (030) 21 25-36 10 Telefax: (030) 21 25-36 39

Abteilungsleiter: Michael Börger Telefon: (030) 21 25-24 00 Telefax: (030) 21 25-24 04

*** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 64. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH *** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 70. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH *** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 65. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH

Organe und Beirat

Ihre Ansprechpartner in der Investitionsbank Berlin

Vorstand der Landesbank Berlin – Girozentrale – Ulf-Wilhelm Decken

Vorsitzender des Vorstandes

Friedhelm Schaperjahn

Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes vom 16. Mai 2000 bis 31. Dezember 2000

Dr. Johannes Evers

Seit 1. Februar 2000

Hans Jürgen Kulartz

Seit 1. Juli 2000

Hans Leukers

Beirat der Investitionsbank Berlin

Zuständiges Vorstandsmitglied der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Wolfgang Branoner

Vorsitzender Senator für Wirtschaft und Technologie

Christiane Hotz-Firlus

Stellvertretende Vorsitzende

Hardy Rudolf Schmitz

Stellvertretender Vorsitzender Unternehmer

Dieter Ulrich

Persönlich haftender Gesellschafter der Dr. Röver & Partner KG Wirtschaftsprüfungsund Steuerberatungsgesellschaft

Bernd-Peter Morgenroth

Investitionsbankausschuss des Aufsichtsrates der Landesbank Berlin – Girozentrale – Peter Strieder

Vorsitzender seit 15. November 2000 Senator für Stadtentwicklung

Wolfgang Branoner

Stellvertretender Vorsitzender Senator für Wirtschaft und Technologie

Dr. Ditmar Staffelt

Stellvertretender Vorsitzender Geschäftsführer der VEBA Kommunalpartner GmbH; Mitglied des Deutschen Bundestages

Bernd Babel

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin

Werner Gegenbauer

Holger Miesen*

Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Gegenbauer & Co. KG; Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Uta Felgner

Geschäftsführende Gesellschafterin der Schneider Automobile GmbH

Dr. Wolfgang Görlich

Unternehmensgruppe Dr. Görlich

Klaus Nicklitz

Geschäftsführer der WIR Wohnungsbaugesellschaft Berlin mbH

Peter A. Rucker

Mitglied des Vorstandes der Berliner Volksbank

Prof. Dr. Ing. Helmut Schmidt

Präsident der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Dieter Scholz

Landesbezirksvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Landesbezirk Berlin-Brandenburg

Kaufmännischer Angestellter Vorsitzender des Personalrates der Investitionsbank Berlin; Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtpersonalrates der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Regina Seidel

Manfred Rappahn*

Sparkassenkaufmann

Dr. Ing. Rolf Windmöller

Mitglied des Vorstandes der RWE Net AG

Reiner Seel*

Bankkaufmann Stellvertretender Vorsitzender des Personalrates der Landesbank Berlin – Girozentrale –

Prof. Dr. Ing. Burghardt Wittig

Vorstandsvorsitzender der Mologen AG

* Arbeitnehmervertreter

Vorsitzende des Landesverbandes Berlin des Verbandes Deutscher Unternehmerinnen e. V.

Investitionsbank Berlin (IBB)

Bernd-Peter Morgenroth Telefon: (030) 21 25-40 00 • Telefax: (030) 21 25-40 05

Bereich Immobilien

Bereich Wirtschaftsförderung

Bereich Planung und Betrieb

Bereichsleiter: Burkhard Gentsch Telefon: (030) 21 25-39 00 Telefax: (030) 21 25-39 02

Bereichsleiter: Dr. Ulrich Peter Telefon: (030) 21 25-33 00 Telefax: (030) 21 25-33 02

Bereichsleiter: Thomas Dankwart Telefon: (030) 21 25-30 00 Telefax: (030) 21 25-30 02

Programmentwicklung

Innovationsberatung

Geschäftsstelle der Förderleitstelle

Europaservice und Programmentwicklung

Wirtschaftsinformationen

Abteilung Kundenberatung Immobilien

Abteilung Kundenberatung Wirtschaftsförderung

Abteilung Controlling

Abteilungsleiter: Mathias Kämmer Telefon: (030) 21 25-35 10 Telefax: (030) 21 25-33 01

Abteilungsleiter: Heinz-Joachim Mogge Telefon: (030) 21 25-33 20 Telefax: (030) 21 25-33 22

Abteilungsleiter: Oliver Weiland Telefon: (030) 21 25-45 00 Telefax: (030) 21 25-45 05

Abteilung Kredite Wohneigentum

Abteilung Gründer- und Technologieförderung

Abteilung Finanz- und Rechnungswesen

Abteilungsleiter: Hellmar Riedrich (bis Januar 2001) Brigitte Koffke (ab Februar 2001) Telefon: (030) 21 25-34 00 Telefax: (030) 21 25-34 02

Abteilungsleiterin: Monika Eickelkamp Telefon: (030) 21 25-46 00 Telefax: (030) 21 25-46 46

Abteilungsleiter: Heiko Siekiera Telefon: (030) 21 25-24 20 Telefax: (030) 21 25-24 05

Abteilung Förderung Mietwohnungen

Abteilung Strukturförderung

Abteilung Recht

Abteilungsleiter: Wolfgang Lorenz Telefon: (030) 21 25-36 70 Telefax: (030) 21 25-36 72

Abteilungsleiter: Werner Fürnkranz Telefon: (030) 21 25-33 10 Telefax: (030) 21 25-33 12

Abteilungsleiter: Dr. Michael Zenz Telefon: (030) 21 25-38 00 Telefax: (030) 21 25-38 02

Jochem Zeelen Jan Eder

Beteiligungen der Investitionsbank Berlin

Abteilung Kredite Mietwohnungen Abteilungsleiter: Michael Marten Telefon: (030) 21 25-39 20 Telefax: (030) 21 25-39 22 Abteilung Bestandsmanagement

100 %

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

100 %

IBB-Holding für Industriebeteiligungen GmbH*

100 %

IBB-Holding für Immobilienbeteiligungen GmbH**

50 %

TCC Technologie Coaching Center GmbH

50 %

Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH

37,5 %

WFB Wirtschaftsförderung Berlin GmbH

10 %

BTM Berlin Tourismus Marketing GmbH

KPM Königliche PorzellanManufaktur Berlin GmbH***

Abteilung Kommunikation IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Geschäftsführer: Roger Bendisch, Marco Zeller Telefon: (030) 21 25-32 01 Telefax: (030) 21 25-32 02

Abteilungsleiter: Frank Hadamczik (ab Januar 2001) Telefon: (030) 21 25-25 60 Telefax: (030) 21 25-29 02 Abteilung Informationstechnologie

Abteilungsleiterin: Evelyn Saß Telefon: (030) 21 25-37 50 Telefax: (030) 21 25-36 02

Abteilungsleiter: Dirk Lechner Telefon: (030) 21 25-25 00 Telefax: (030) 21 25-25 05

Abteilung Abrechnung Mietwohnungsbau

Abteilung Kreditsekretariat

Abteilungsleiter: Bernd Penack Telefon: (030) 21 25-36 10 Telefax: (030) 21 25-36 39

Abteilungsleiter: Michael Börger Telefon: (030) 21 25-24 00 Telefax: (030) 21 25-24 04

*** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 64. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH *** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 70. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH *** Umfirmierung beantragt, vormals: KNAPA 65. Vermögensverwaltungs und -beteiligungs GmbH