Tea Party - Die Onleihe

Tea Party - Die Onleihe

Inhalt 9 Vorwort Die Königin der Tea Party: Der Aufstieg von Michele Bachmann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Das All American Girl...

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Inhalt

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Vorwort

Die Königin der Tea Party: Der Aufstieg von Michele Bachmann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Das All American Girl . . . . . . . . . . . . . . . Christliche Zionisten und bewaffnete Verschwörungstheoretiker . . . . . . . . . . . . . Bundesgelder und Subventionen: Seid verschlungen, Millionen . . . . . . . . . . . . . . Tea-O-Cons und Astroturf . . . . . . . . . . . . Die Tea Party ist für alle da . . . . . . . . . . . .

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. . . . . 21 . . . . . 26 . . . . . 31 . . . . . 35

Das großartigste Land der Welt: Ron Paul gegen die Republikaner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Patrioten unter sich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Ein Großvater als Revoluzzer . . . . . . . . . . . . . . . . 45 Lonesome Cowboys und bittere Südstaatler . . . . . . . 52

Durch die Wüste: Die Grenze und die Immigration . . . . 60 Wetbacks und Pistolen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Einwanderung und Integration: Wie Amerika immer weißer wurde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Die Tea Party und die Immigration . . . . . . . . . . . . . 76

Fox & Friends: Medien und Stimmungsmache . . . . . . . 81 Zuhälter und Muslimbruder . . . . . . . . . . . . . . . »Gottlos, dämonisch und dumm«: Medien und die Tea Party . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Tempel des Todes: Murdochs News Corporation Ein rechter Internetmogul als kultureller Linker: Andrew Breitbart . . . . . . . . . . . . . . .

. . 82 . . 87 . . 91 . . 100

Schwarze Helikopter und gefälschte Geburtsurkunden: Sarah Palin, Donald Trump und die Verschwörungstheorien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Die Bärentöterin von Alaska . . . . . . . . . . . . . . . Think-Tanks und Verschwörungstheoretiker . . . . . . MKULTRA oder Wie die CIA Gedanken kontrolliert . Die Birther oder Ist Obama überhaupt ein Amerikaner? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ein verdammtes Genie auf der härtesten Insel der Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mit Glockenläuten und Schüssen gegen das Establishment . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. 105 . 111 . 115 . 117 . 118 . 122

Banker und Pleitegeier: Die Wut um den verlorenen Groschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Die Geburt der Tea Party: Der Aufstand der Derivatehändler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Niedergang von Detroit . . . . . . . . . . . . . Und ewig grüßt das Murmeltier: Der Contract from America . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Comeback der alten Garde . . . . . . . . . . .

. . . 130 . . . 137 . . . 144 . . . 147

Follow the Money: Wie zwei Milliardäre die Tea Party finanzieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 Scott Walker und Sarah Palin gegen den Mob . Milliardäre im Hintergrund: Die Koch-Brüder . Die Liberty League und die Black Legion . . . . Leibeigenschaft und Cocktails . . . . . . . . . . Der Herr der Think-Tanks . . . . . . . . . . . . .

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Black & White: Politik, Geschichte und Rassismus . . . . 177 Vom »Marsch durch Georgia« zu segregierten Blutbanken: Der amerikanische Bürgerkrieg und die Folgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 »Alle sollen vor uns zittern«: Mike Huckabee und seine Fans in Georgia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187

Brennende Kirchen, geifernde Hunde: Der Kampf gegen die Rassentrennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190 Obama als Schimpansenbaby: Rassismus und die Tea Party . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195 Kristallelefanten im »Big Easy« . . . . . . . . . . . . . . 198

Vorwärts in die Vergangenheit: Rick Perry auf dem Weg ins Weiße Haus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207 Der betende Cowboy . . . . . . . . . . . . . . . . . Christliche Lobbys und apokalyptische Versionen Remember the Alamo! . . . . . . . . . . . . . . . . Eine Hand wäscht die andere: Was man Sponsoren schuldig ist . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . 209 . . . . 214 . . . . 217 . . . . 223

Populisten und Nashörner: Was die Tea Party mag und was nicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236 Verdächtige Mormonen . . . . . . . . . . . . . . . Superschnellzug nach Nirgendwo . . . . . . . . . Die Tea Party, das Ausland und die europäischen Populisten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Populärrassisten und Fettnapfsucher: Wohin geht die Tea Party? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . 239 . . . . 247 . . . . 251 . . . . 256

Amerikas Neue Rechte im Bild . . . . . . . . . . . . . . . . 260 Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263 Namenregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273

Das großartigste Land der Welt: Ron Paul gegen die Republikaner

Phoenix, Arizona, ist eine Stadt mitten in der Wüste, zwischen der mexikanischen Grenze und den schroffen, kaktusbewachsenen Bergen des nördlichen Arizona, zwischen Staudämmen und Indianerreservationen. Hier, im Tal des River Verde, lebten vor mehr als tausend Jahren die Hohokam. Um 1000 nach Christus kamen die Apachen aus den Prärien. Die Apachen sind, anders als die Hohokam, wilde Reiter, ihre Stämme – die Mescalero, die Jicarilla, die Chiricahua und viele andere – kämpften lange gegen die spanische und mexikanische Armee; die Konquistadoren hatten schon im 16. Jahrhundert erfolglos versucht, sie zu unterwerfen. 1848 gewann Amerika im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg auch das Land, das heute Arizona und New Mexico ist, und damit wandten sich die Apachen gegen die Amerikaner. Allenthalben gab es Scharmützel, die 1854 im Krieg gegen die Jicarilla kumulierten, den die Jicarilla zunächst gegen die US Army gewannen. Aber die Amerikaner gaben nicht auf. Als die erste Eisenbahn nach Santa Fe gebaut wurde, schossen Soldaten aus Eisenbahnwagen auf die Büffelherden, um die Indianer ihrer Lebensgrundlage zu berauben. Die Indianer schlugen zurück. Die größte Schlacht war the Battle of Adobe Walls, die um 1864 im Nordosten von Texas an der Grenze zu New Mexico stattfand. Die US Army kämpfte gegen mehrere Stämme, die von den Prärie-Apachen angeführt wurden, und sie wurde von 3000 Kriegern in die Flucht geschlagen. Erst 1865, nach dem Bürgerkrieg, konnte Washington genug Soldaten erübrigen, um den Wilden Westen zu erobern. Die US Army legte mehrere Forts an, darunter Fort McDowell, in einem Tal zwischen den White Tank Mountains am River Verde. Die Army sollte die Siedler schützen, die aus dem Osten kamen. Einer davon war Jack Swilling, ein Veteran der Konföderiertenar-

40 Das großartigste Land der Welt: Ron Paul gegen die Republikaner mee. Swilling baute eine Mühle gleich neben dem Fort McDowell, an einem der verlassenen Wassergräben der Hohokam. Die Mühle wuchs sich zu einem Dorf aus, das den Namen Phoenix bekam. 1881 wurde Phoenix, das nun 2500 Einwohner hatte, zur Stadt erklärt. Kurz darauf hielt dort die erste Eisenbahn der Southern Pacific Railroad. Die Kämpfe zwischen der Army und den Apachen waren in diesen Jahrzehnten weitergegangen. Viele Stämme wurden in Reservate gesperrt, wo sie durch Hunger und Krankheiten dezimiert wurden, darunter die Yuma und die Gila. Aber die Apachen brachen immer wieder aus. Der letzte große Krieger war Geronimo, ein Führer der Chiricahua. Er entkam mit zwei Dutzend Männern von einem Reservat südöstlich von Phoenix, das halb in Arizona, halb in Mexiko liegt. Jahrzehntelang ritten sie durch unwegsame Berge, schneller als jeder Armeesoldat. Die Army brauchte 5000 Soldaten, ein paar Hundert indianische Scouts und mehr als tausend Bürgerwehrler, um den gefürchteten Apachenführer endlich zu fangen. Geronimo, seine Männer, aber auch alle Scouts, die der Armee geholfen hatten, wurden erst in einem Fort in Florida, dann in Oklahoma gefangen gehalten. 1909 starb Geronimo. Prescott Bush, der Großvater des 43. Präsidenten, soll als junger Mann in einer Mutprobe seinen Schädel gestohlen und nach Yale gebracht haben, noch heute kämpfen seine Nachfahren um die Rückgabe. Heute leben die meisten Apachen an der Grenze zu New Mexico oder in Mescalero. Drei Jahre nach Geronimos Tod wurde Arizona Bundesstaat, der letzte Staat auf dem Kontinent, mit der Hauptstadt Phoenix. In ganz Arizona lebten 1912 nur gut 200 000 Weiße, davon etwa 11 000 in Phoenix. Nun, als die Indianer vertrieben waren, konnte Phoenix wachsen, und als neuartige Klimaanlagen das Leben in der Hitze erträglicher machten, explodierte die Stadt förmlich. Heute leben in Phoenix anderthalb Millionen Menschen in Suburbs, die sich Meile um Meile an Ausfallstraßen aneinanderreihen, mit Vorgärten, Palmen und Pools, die alle gleich ausse-

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hen; es gibt Flughäfen, Fabriken, eine Forschungsuniversität, die Arizona State University und eine Filiale der Mayo Clinic. Die im Planquadrat angelegten Straßen der Innenstadt sind nach Gründungsvätern und Präsidenten der USA benannt: Washington, Madison, Adams, Jefferson, Andrew Jackson. Alles hier wirkt neu, und alles sieht irgendwie gleich aus: die mit rötlichem Stein errichteten Hochhäuser, die Pflaster der Bürgersteige, die Tex-Mex-Restaurants, die Theater, die Kinos und das Kongresszentrum. Hier trifft sich im Februar 2011 die Tea Party zu einer mehrtägigen Konferenz, zu der mehrere Politstars erwartet werden. Der bekannteste ist Ron Paul aus Texas, dessen Anhänger Geronimo für einen großartigen Widerstandskämpfer gegen den US-Imperialismus halten.

Patrioten unter sich Februar in Phoenix ist wie Juni anderswo, warm, sonnig und in Erwartung einer unerträglichen Hitze – aber das Kongresszentrum, ein fensterloser Bau, der so weit weg ist von der Apachenwüste wie es nur geht, ist natürlich klimatisiert, wie alles hier. Die Tea Party belegt einen Flügel des riesigen Gebäudekomplexes, der vier Straßenblocks umfasst: einen Festsaal mit Bühne und Videoleinwänden, eingerahmt von zwei Ausstellungshallen und den Wandelgängen davor. Lächelnde junge Frauen mit aufgesteckten Haaren und in langen Rüschenkleidern verteilen Flugblätter. Sie sehen aus wie Statistinnen in ›Vom Winde verweht‹, aber sie sollen Frauen des revolutionären Washington darstellen, aus der Zeit, als die Verfassung der USA verabschiedet wurde, auf die sich hier alle berufen. Natürlich hätten Frauen zur damaligen Zeit nicht wählen dürfen, aber nicht alle, die der Tea Party nahestehen, halten das Frauenwahlrecht für eine gute Idee. Ann Coulter, eine Ikone der Rechten, meinte einmal, wenn man den Frauen das Wahlrecht wieder wegnähme, bräuchte man sich wenigstens nicht mehr zu sorgen, dass noch einmal ein Demokrat zum Präsidenten gewählt werden könn-

42 Das großartigste Land der Welt: Ron Paul gegen die Republikaner te. »Nur Frauen wählen so dumm, zumindest unverheiratete Frauen.« Die Festhalle mit den Sitzreihen ist patriotisch dekoriert. Auf den Bildschirmen tanzen rot-weiß-blaue Luftballons, auch die Flagge weht digital. Bilder von einem lächelnden Ronald Reagan werden eingespielt, von der Freiheitsstatue, gelben Kornfeldern und blauäugigen Kindern. Als die Nationalhymne erklingt, stehen alle auf, die Hand auf dem Herz, und sprechen den Pledge of Allegiance, den Eid auf die Fahne und die Republik, der von dem Sozialisten Frances Bellamy verfasst wurde und den alle Amerikaner in der Schule auswendig lernen. Bei der Zeile »Under God« – in den fünfziger Jahren eingefügt – werden sie lauter. Es klingt ein bisschen trotzig. Durch das Programm führen Mark Meckler und Jenny Beth Martin von den Tea Party Patriots; der Verein hat die Konferenz organisiert. »Amerika ist das großartigste Land der Welt«, rufen sie und ermahnen das Publikum, ja keine rassistischen Sprüche zu klopfen, schon gar nicht in Gegenwart der mainstream media. Dann wirft Jenny Beth Martin ein paar T-Shirts mit Tea-Party-Aufdruck in die jubelnde Menge. Begrüßt werden die zwei- bis dreitausend Gäste in Phoenix von David Schweikert, der Arizona in Washington vertritt, für die Republikaner natürlich. Er entschuldigt sich erst für seinen komisch klingenden deutschen Namen und zählt dann die Probleme auf, die uns drohen, weil wir so gut wie pleite sind. Für Medicaid, die staatliche Krankenversicherung für Amerikaner mit niedrigem Einkommen, reiche schon bald das Geld nicht mehr, auch nicht für Medicare oder für Social Security, die Rente. Das ganze Budget des Pentagon könne das nicht decken. Außerdem haben wir noch massenweise Schulden bei den Chinesen. In der Menge murrt es leise, wir sollten einfach nicht zahlen, aber Schweikert sagt, so ginge das nicht, wegen der Weltwirtschaft. Nötig sei vielmehr ein ausgeglichenes Budget. Die Konferenz wird von der Health Care Compact Alliance gesponsert, einem gemeinnützigen Verein, der von Spenden lebt, aber ungern erzählt, wer die aufbringt. Es seien aber garantiert nicht die Pharmaindustrie oder private Krankenkassen,

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versichert Meckler. Auch der Chairman von Health Care Compact spricht ein Grußwort, es ist Eric O’Keefe, der als privater Investor aus Wisconsin vorgestellt wird. O’Keefe sitzt in unglaublich vielen Vereinen, der wichtigste von ihnen ist die Sam Adams Alliance in Chicago; die meisten werden direkt oder indirekt von Charles und David Koch finanziert. O’Keefe, ein schlanker, graumelierter Fünfziger, spricht über die Mayflower, die Revolution gegen die Briten, die uns »das großartigste Land der Welt« beschert habe, und schimpft dann über die fat cats, die Funktionäre in Washington. Bei dem Kampf, den wir führten, stünden nicht Republikaner gegen Demokraten, sagt er, sondern normale Bürger gegen die »herrschende Elite«. Es gehe um states’ rights, die Rechte der Bundesstaaten; er will, dass diese für die Gesundheitsvorsorge verantwortlich sind und nicht die Regierung in Washington. Das gelte nicht nur für ObamaCare, sondern auch für Medicaid und Medicare, wo gekürzt werden müsse. Hierbei lässt der Beifall im Saal deutlich nach. Mindestens jeder Dritte hier ist Rentner. In den Ausstellungshallen summt es; zwischen den Auftritten der Redner schlendern die Besucher an Ständen umher. Überall werden DVDs, CDs, T-Shirts, Aufkleber, Anstecker, Broschüren, Flugblätter angeboten – und noch mehr Bücher. Bei einem Gutteil der Bücher geht es darum, die Geschichte der USA neu zu erklären, oder besser: richtig zu erklären. Beispielsweise sei Amerika gar kein Einwanderungsland. Denn die Founding Fathers seien allesamt in Amerika geboren (oder vielmehr dort, wo heute Amerika ist). Oder der Bürgerkrieg: Jefferson Davis, der Präsident der Konföderierten, habe die Sklaverei sowieso abschaffen wollen, allerdings mit sozialverträglichen Übergangsfristen für die Plantagenbesitzer. Auch die Wahrheit über den Vietnamkrieg kommt ans Licht: Eigentlich sei das Militär erfolgreich gewesen, aber die Linken hätten es per Dolchstoß an der Heimatfront besiegt. Eines der Bücher, die hier ausliegen, ist ›The 5000 Year Leap‹ von W. Cleon Skousen, Antikommunist, Mormone, kurzzeitiger Polizeichef von Salt Lake City und Historiker. Der 2006 verstor-

Namenregister

Abramoff, Jack 136, 215 f. Adams, Samuel 41, 124 Ailes, Roger 93 ff., 136 Alinsky, Saul 33, 81, 127, 166 Allen, Bob 234 Al-Waleed bin Talal al-Saud 100 Angle, Sharon 97 Armey, Dick 33, 144, 147, 165 Arpaio, Joe 56, 64 f. Assange, Julian 46 Ayers, Bill 117 Ayotte, Kelly 123 Bachmann, Marcus 15 f., 20 Bachmann, Michele 9, 12, 14–21, 26–30, 32 f., 35–38, 52, 58, 78, 80, 82, 98, 102, 107, 146, 152, 176, 180, 206, 211, 216, 224, 226, 233, 248, 256, 258 Baldwin, Alec 150 Bandar bin Sultan bin AbdulAziz Al Saud 229 Bandow, Doug 227 Barbour, Haley 204 f., 252 Barnes, Fred 95 Barney, Frank 46 Barr, Roseanne 150 Bartlett, Bruce 166 Beck, Glenn 34, 44, 83, 95–98, 115, 134, 151, 172, 197, 246 f., 251, 255, 258 Bellamy, Frances 42 Benedict, Wes 32, 227 Berger, Victor Luitpold 158 Berlusconi, Silvio 252 Bernanke, Ben 132, 211, 227 Bernays, Edward 96

Bickle, Mike 208 Bin Laden, Osama 28, 122 Bing, David 141 Bismarck, Otto von 114 Black, Don 50, 54 Blackwell, Morton 84, 109, 214 Block, Mark 203 f. Bloomberg, Michael 239, 613 Blow, Charles 117 Boehner, John 98, 109, 135 f., 144, 146, 148 f. Bolton, John 110 Bonhoeffer, Dietrich 57 Booker, Washington 194 Bozell, Brent 97 Branstad, Terry 123 Breitbart, Andrew 83, 91, 100 ff., 156, 174 Breivik, Anders Behring 254 f. Brickley, Adam 108 ff. Brook, Yaron 57 Brown, Jerry 236 f., 243, 248 Brownback, Sam 209 Brzezinski, Zbigniew 112 Buchanan, James 246 Buchanan, Pat 48, 91, 95 Burck, Robert 53 Busch, Adolphus 72 Bush, George P. 206 Bush, George sen. 35, 93, 110, 213, 215, 246 Bush, George W. 19, 22, 24, 30 f., 34, 53, 59, 89, 94, 110, 112, 119, 138, 145, 149, 164, 170, 174, 202, 205 f., 212 f., 216, 218, 226 f., 230, 251, 257, 259 Bush, Jeb 227

274 Namenregister Bush, Prescott 40, 115 Butler, Smedley 168 Cain, Herman 10, 12, 32, 52, 78, 151, 174, 176, 201–204, 258 Calabrese, Frank 127 Cantor, Eric 151 Capone, Al 127 Carter, Jimmy 19, 27, 196, 214 Cataldo, Luis 208 Cavanagh, Jerome 142 Chaplin, Charlie 243 Cheney, Dick 31, 134, 149 Christenson, Zack 133 Christie, Chris 53, 227 ff. Cisneros, Henry 140–143 Clark, Ed 163 Clinton, Bill 35, 52, 58, 80, 90, 93, 98, 109, 112, 132, 134, 136, 141 f., 165, 188, 201, 215 ff. Clinton, Hillary 59, 90, 99, 108 ff., 127 Coale, John 105 Colbert, Steven 127 Cole, Nat »King« 127 Conrad, Kent 143 Coors, Joseph 164 Corzine, Jon 227 Coulter, Ann 41, 83, 85, 89 f., 98, 101, 114, 257 Craig, Larry 234 Crockett, Davy 219 Cuomo, Mario 92 Daley, Richard J. 129 Daley, Richard M. 129 Dana, Charles 128 Daniels, Mitch 227 Dannenbaum, James 225 Davenport, Marilyn 196 Davis, Jefferson 43, 178, 191 Debs, Eugene 158 DeLay, Armey 134

DeLay, Tom 134, 144 DeMille, Cecil B. 238 DeMint, Jim 148, 233, 254 Deng Wendi 99 Deng Wenge 100 Dewinter, Filip 258 Dilling, Elizabeth 96 Dillinger, John 127 Dobbs, Lou 95 Dodd, Christopher 143 Druckenmiller, Stanley F. 229 Drudge, Matt 90 f., 94, 101, 133 Du Pont, Irénée 167 f. Du Pont, Lammot 167 f. Du Pont, Pierre 167 Duke, David 49, 54, 113 Dulles, Allen Welsh 112 Dulles, John Foster 114 Edwards, John 91 Eidsmoe, John 19, 37 Eisenhower, Dwight D. 44, 96, 169, 188, 250 Ellis, John Prescott 94 Ellison, Keith 79 Emanuel, Rahm 129 Erickson, Erick 98 Ewing, J. T. 217 Falwell, Jerry 24, 109, 147, 214 ff., 232, 257 Faubus, Orval 188 Feingold, Russ 154 Fey, Tina 122, 127 Fink, Richard 165, 172 Fiorina, Carly 123 Fischer, Brendan 157, 160 f., 170, 175 f. Fo, Dario 76 Foley, Mark 234 Fonda, Jane 128 Forbes, Steven 164, 166 Foster, Vince 90 Fox, Michael J. 88

Namenregister 275 Foxman, Abraham 211 Franklin, Benjamin 22, 131, 173 Freud, Matthew 96 Freud, Sigmund 96 Friedman, Kinky 230 Friedman, Milton 47, 172 Frum, David 97, 257 Fuld, Richard 132 Gaffney, Frank J. 80 Gainor, Dan 251 Gandhi, Mahatma 166 García Márquez, Gabriel 76 Geller, Pamela 253 ff. Gerson, Michael 228 Gibson, Hutton 50 Gibson, Mel 50 Giffords, Gabrielle 66 f. Gingrich, Newt 10, 12, 23, 52, 56, 58, 79 f., 97, 134–137, 144 f., 147 f., 151, 165, 171, 200, 215, 253, 258 Gipson, Allison 178 Gipson, Steve 178–181 Giuliani, Rudy 53, 93, 121, 144, 173, 229, 242 Goebbels, Joseph 96 Goldberg, Jonah 114 Goldberg, Michelle 19 Goldman, Emma 73 Goldwater, Barry 11, 68, 84, 106, 112, 119, 169, 192 f., 242 Goldwyn, Samuel 238 Goodman, Benny 127 Gore, Al 91, 94, 212 Graham, Billy 24, 214 Gramm, Phil 225 Gramm, Wendy Lee 225 Grant, Ulysses S. 177 Greene, Graham 76 Greenspan, Alan 47, 112, 132 Guthrie, Woody 230

Hagee, John 209 Haggard, Ted 234 Haldemann, Bob 94 Hamilton, Alexander 22, 182 Hamilton, D. H. 212 Hancock, John 124 Hannity, Sean 83, 97, 134, 145 Hayden, Tom 128 Hayek, Friedrich (von) 11, 48, 172, 176 Hecker, Ryan 144 f. Henry, Patrick 57 Heston, Charlton 127 Hightower, Jim 213 Hitler, Adolf 93, 114, 251 Hoffman, Abbie 100, 128 Hoffman, Doug 123 Hoover, J. Edgar 44 Houston, Sam 219, 221 Huckabee, Mike 97, 187 ff., 216, 234 Huntsman, Jon 10, 53, 82, 243 f., 246 f. Huntsman, Jon sen. 244, 247 Iott, Rich 113 Ivins, Molly 230 Jackson, Andrew 11, 41, 182 ff. Jefferson, Thomas 22, 41, 70, 131, 152, 182, 231 Jeffress, Robert 242, 246 Johnson, Charles 257 f. Johnson, Gary 53, 55 Johnson, Lyndon B. 48, 68, 142, 192 f. Johnston, Levi 108, 126 Jolie, Angelina 112 Joplin, Janis 230 Kagan, Elena 210 Kahn, Albert 138 Karger, Fred 54

276 Namenregister Kasich, John 97, 248 Keller, Bill 92 Kennedy Onassis, Jacqueline 163 Kennedy Shriver, Maria 239 Kennedy, John F. 48, 76, 96, 192, 211, 217 Kennedy, Robert F. 193 Kennedy, Ted 90, 241 Kerry, John 91 Kibbe, Matt 166 King, Martin Luther 34, 56, 151, 166, 190–193, 202 f., 214 King, Peter T. 80 King, Rodney 238 Kissinger, Henry 112 Klein, Joel 99 Knuti, Erikka Sigrid 89 Koch, Charles G. 33, 43, 68, 133, 155, 161–166, 170 ff., 176, 203, 259 Koch, David H. 33, 43, 133, 155, 161–166, 169–172, 174, 176, 203, 229, 259 Koch, Fred 168 f. Koresh, David 217 Kreisky, Bruno 202 Kremer, Amy 151 Kristol, Irving 110, 149 Kristol, William (Bill) 95, 106, 110 f. Krugman, Paul 97 f., 151 Kyl, Jon 233 La Follette, Robert jun. 154, 159 La Follette, Robert sen. 154, 158 ff., 186 LaFave, Helen 17 LaFave, Michael 17 LaHaye, Tim 215 Laidig, Gary 17 f. Lamborn, Doug 196 Landrieu, Mary 84

Langone, Kenneth G. 229 LaRouche, Lyndon 119 Lasky, Jesse 238 Le Pen, Jean-Marie 254 Le Pen, Marine 11, 254 Lee, Mike 148 Lemann, Nicholas 54, 199 Lessing, Doris 76 Letterman, David 103 Levi, Primo 206 Lewinsky, Monica 90 f., 94 Lewis, Charles 161 Liddy, G. Gordon 251 Limbaugh, Rush 88 f., 91, 93, 96, 110, 114, 141, 144, 152, 166, 197, 200 Lincoln, Abraham 179, 182– 185, 196, 221 Lippmann, Walter 96, 112 Lively, Scott 210 Loeb, Daniel S. 229 Long, Huey 198 f., 204 Loughner, Jared Lee 66 f. Madison, James 41, 152, 182 Madoff, Bernie 57 Maher, Bill 97, 101 Malcolm X 151, 193 Malone, John 164 Manypenny, Marvin 30 Martin, Jenny Beth 35, 42 Marx, Karl 31 Mayer, Jane 106, 162 Mayne, Mitch 257 McArthur, Douglas 96 McCain, John 22, 68, 106, 108 f., 111, 122, 165, 187, 239 f. McCarthy, Joseph (Joe) 68, 106, 159, 169, 231 McCloy, John 112 McCormick, Robert 128 McGinnis, Joe 126 McManus, John F. 169 McNamara, Robert 48

Namenregister 277 McVeigh, Timothy 89, 115 Meckler, Mark 35, 42 f., 152 Medved, Michael 50 Meir, Golda 154 Mies van der Rohe, Ludwig 138 Milk, Harvey 247 Mises, Ludwig von 48, 162 Mitchell, Margaret 184 Moore, Michael 150 Morgan, Piers 88 Morris, Dick 58 f., 110, 161 Mosey, Sue 140 f. Mozilo, Angelo 143 Mulholland, William 237 Murdoch, Keith 92 Murdoch, Rupert 83, 88, 92 f., 96, 99 f., 102, 163 f. Murkowski, Frank 107 Mussolini, Benito 53, 115, 167 Nader, Ralph 119 Nagin, Ray 82 Newsom, Gawin 247 Newton, Frances 211 Nichols, John 157, 175 Nixon, Richard 48, 93 f., 106, 169, 240, 246, 251 Norquist, Grover 135 f., 149, 215, 257 Nye, David 112 O'Donnell, Christine 97, 123 O'Keefe, Eric 43, 59, 172 f. O'Keefe, James 81–87, 91, 100 O'Reilly, Bill 83, 95, 97, 114, 151, 202 Obama, Barack 9, 14, 17, 21 f., 25, 27 f., 30, 33 f., 36 f., 58, 63, 65, 77 f., 80, 98, 114, 117 ff., 122, 127, 129 f., 133, 139, 148, 151 f., 166, 169, 171 f., 189, 195 ff., 204 ff., 211, 214, 216, 223, 228, 242, 244, 251, 253, 259

Obama, Michelle 127 Olbermann, Keith 97, 150 Ono, Yoko 150 Oswald, Lee Harvey 199 Painter, Nell Irvin 70 ff., 74 f. Palin, Sarah 12, 16, 18, 20, 22, 36 f., 45, 55, 58, 67, 80, 95, 97 f., 102, 104–111, 115, 122–126, 142, 155 f., 165, 176, 206, 216, 228, 240, 248, 253 f. Parker, Annise Danette 230 Parks, Rosa 56, 191 f. Paul, Rand 18, 51, 121 f., 148, 176, 197, 199, 233 Paul, Ron 10, 12, 18, 22, 31, 37, 41, 45–51, 53, 55, 58, 90, 153, 176, 183, 200, 206, 233, 254, 256, 258 Pawlenty, Tim 27, 51, 79 Pearce, Russell 57, 64 f., 68, 76 f. Pelosi, Nancy 247 Perot, Ross 35, 187, 205, 213 Perry, Rick 9 f., 12, 27, 52, 65, 78, 134, 146 f., 176, 200, 205 f., 208–214, 216 ff., 223–228, 230, 233 ff., 240, 242, 256, 258 Petty, Tom 36 Pfotenhauer, Nancy 165, 172 Pierce, William Luther 113 Pipes, Daniel 80 Pol Pot 196 Polk, James 219 f. Portman, Natalie 234 Potok, Mark 63 f. Powell, Colin 239 Pratt, Parley 245 Presley, Elvis 177 Quayle, Dan 110

278 Namenregister Rand, Ayn 11, 47 f., 57, 59, 68 Rather, Dan 112, 230 Ray, Joseph 212 Read, Walter Russell 209 Reagan, Ronald 11, 33, 35, 42, 44, 48, 68, 84, 89, 93, 100, 106, 109, 132, 135, 149, 159, 176, 194, 202, 204, 206, 215, 239 f., 247 Reed, Ralph 215 f. Revere, Paul 124 Rice, Condoleezza 59, 112 Rice, Glen 126 Rich, Frank 97, 115, 198 Richards, Ann 213, 230 Robertson, Pat 19, 24, 215 f. Rockefeller, David 112, 120, 163, 217 Rockefeller, John D. 112 Rockwell, George Lincoln 113 Roebling, Johann August 72 Roemer, Buddy 204 f. Romney, George 142, 242 Romney, Mitt 10, 27, 53, 58, 65, 139, 142, 176, 199, 202, 216, 228, 240 ff., 244, 246 f., 259 Roosevelt, Franklin D. 56, 96, 114, 128, 159, 167 ff., 186, 224 Roosevelt, Theodore 72, 158, 186 f. Rosenbaum, Alisa Sinowjewna (= Ayn Rand) 48 Rosenberg, M. J. 96 Rove, Karl 31, 84, 136, 202, 227 Royce, Ed 143 Rubenstein, Howard 99 Rubin, Robert 132 Rubio, Marco 227 Ruby, Jack 199 Ruddy, Chris 90, 98 f., 215 Rushdoony, R. J. 19 Ryan, Paul 227 Ryun, Drew 174 Ryun, Ned 174

Sacco, Nicola 73 Santa Anna, López de Antonio 218 f. Santelli, Rick 23, 35, 130–133, 140, 144, 166 Santorum, Rick 9, 29, 53, 97, 146, 216, 251, 258 Sarandon, Susan 150 Sarrazin, Thilo 252 Sater, Felix 120 Saunders, Thomas A. 164 Scaife, Richard Mellon 90, 133, 164 Scheunemann, Randy 123 Schiff, Dorothy 92 Schiff, Jacob 92 Schiller, Ronald 85 f. Schurz, Carl 72 Schwab, Charles 229 Schwarzenegger, Arnold 30, 236 ff., 240, 248 Schweikert, David 42 Scott, Rick 209, 248 f. Seale, Bobby 128 Shannon, Jake 32, 194 Sharp, John 230 Sherman, William Tecumseh 181 Simac, Kim 157 Simmons, Harold 225 Simpson, Paulette 110 Sinclair, Upton 127 Singer, Paul E. 229 Skousen, W. Cleon 43 f. Smith, Andy 124 Smith, Joseph 245 Smith, Leon 226 Soros, George 84, 87, 95 f., 152, 157, 163 Spencer, Robert 253, 255, 258 Spitzer, Eliot 97 Stalin, Josef 168, 196 Stein, Rob 165 Steinhauser, Brendan 33, 151

Namenregister 279 Stern, Andy 96 Steuben, Friedrich Wilhelm von 72 Stewart, Jon 93, 121, 150, 152 Stieglitz, Joseph 150 Stossel, John 95, 197 Strom, Kevin 113 Stverak, Jason 173 Sugrue, Thomas 139 Sullivan, Brendan V. 99 Susteren, Greta van 105 Sutter, John 242 f. Sutton, Steven 84 Swilling, Jack 39 f. Taibbi, Matt 18 f., 26 Taitz, Orly 117 f., 122, 196 Tepper, David 229 Thiessen, Marc 251 Thompson, Hunter S. 81 Thompson, Robert James 100 Thompson, Tommy 159, 175 Thurmond, Strom 192 Toomey, Mike 225 Toomey, Pat 123 Tripp, Linda 90 Truman 169 Trump, Donald 12, 53, 58, 104, 118–122, 134, 241 Turner, Ted 93 Tutu, Desmond 214 Vanzetti, Bartolomeo 73 Venable, Peggy 167 Vidal, Gore 20 Vitter, David 148, 199

Walker, Scott 155 ff., 159–162, 170, 174 f., 234, 248 Wallace, George 11, 191, 193 f., 205, 214 Wallace, Henry 186 Walling, Dayne 141 Warburg, Paul 112 Washington, George 11, 22, 37, 41, 182 Watie, Stand 180 Watts, Thomas H. 113 Weiss, Hymie 127 Welch, Robert 168 Welles, Orson 154 West, Allen 79 West, Cornell 150 Whitman, Meg 236 Wiener, Anthony 101 Wilder, Forrest 210 f. Wilders, Geert 11, 252 ff. Williams, Mark 79, 195 f. Willingham, Cameron Todd 211 Wilson, Woodrow 111 Wintour, Anna 120 Woolsey, James 80 Wright, Frank Lloyd 138, 154 Yerushalmi, David 79, 253, 255 Young, Brigham 245 f. Zakaria, Fareed 112 Zeidman, Fred 235 Zernike, Kate 33