Umwelterklärung St.Thomas - Augsburg - Augsburg - St. Thomas

Umwelterklärung St.Thomas - Augsburg - Augsburg - St. Thomas

Umweltteam mit Studenten der Hochschule Augsburg, Frühjahr 2015 2 Inhalt Inhalt ...

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Umweltteam mit Studenten der Hochschule Augsburg, Frühjahr 2015

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Inhalt Inhalt ........................................................................................................................................................ 3 Grußwort von Frau Staatsministerin Ulrike Scharf .................................................................................. 4 Grußwort von Herrn Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl........................................................................... 5 Grußwort von Frau Dekanin Dr. Doris Sperber-Hartmann ....................................................................... 6 1

Schöpfungsleitlinien ..................................................................................................................... 7

2

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde St.Thomas stellt sich vor ...................................................... 9

2.1

Aufgabe - Struktur - Lage ......................................................................................................... 9

2.2

Menschen .............................................................................................................................. 10

2.3

Immobilien ............................................................................................................................. 11

3

Auf dem Weg zum systematischen Umweltmanagement ......................................................... 12

4

Bestandsaufnahme .................................................................................................................... 14

4.1

Liegenschaften ....................................................................................................................... 14

4.2

Ökologie ................................................................................................................................. 16

4.3

Gebäude ................................................................................................................................ 17

4.4

Wärme ................................................................................................................................... 19

4.5

Strom ..................................................................................................................................... 20

4.6

CO2-Emissionen ..................................................................................................................... 22

4.7

Wasser/Abwasser .................................................................................................................. 23

4.8

Abfall ...................................................................................................................................... 24

4.9

Reinigung ............................................................................................................................... 25

4.10

Küche/Hauswirtschaft............................................................................................................ 25

4.11

Mobilität ................................................................................................................................ 26

4.12

Kommunikation ..................................................................................................................... 26

4.13

Beschaffungswesen .............................................................................................................. 27

4.14

Sicherheit ............................................................................................................................... 27

5

Bewertung von möglichen Maßnahmen.................................................................................... 28

6

Umweltprogramm ..................................................................................................................... 28

7

Umweltmanagementsystem ...................................................................................................... 31

Anhang Kennzahlen ............................................................................................................................... 34 Urkunde ................................................................................................................................................. 35 Impressum ............................................................................................................................................. 36

3

Grußwort von Frau Staatsministerin Ulrike Scharf „Soziales Engagement vereint mit Umweltverantwortung – gemeinsam für eine gute Zukunft unserer Kinder und Enkel.“ So könnte man die Umwelterklärung der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde St.Thomas in Augsburg überschreiben, die Sie nun im Rahmen der Einführung eines kirchlichen Umweltmanagements nach dem System des „Grünen Gockels“ der interessierten Öffentlichkeit vorlegen. Der „Grüne Gockel“ ist ein Umweltgütesiegel, das die strengen und ehrgeizigen Kriterien der europäischen EMAS-Verordnung zugrunde legt, dabei aber auf die speziellen Bedürfnisse von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen ausgerichtet ist. Mit der Vorlage ihrer Umwelterklärung macht die Gemeinde St.Thomas deutlich, dass das Eintreten für die Bewahrung der Schöpfung im Alltag beginnt und in allen gesellschaftlichen Bereichen verankert werden muss. Das Siegel des „Grünen Gockels“ ist öffentliche Anerkennung und Orientierungshilfe für die Menschen zugleich. Und, besonders wichtig: Es ist Ausdruck christlicher Verantwortung. Wir Menschen beanspruchen die Schöpfung mittlerweile in einem Ausmaß, das die Grenzen der Verträglichkeit sprengt. Unser Klima erwärmt sich zunehmend, und auch die Artenvielfalt schrumpft besorgniserregend. Am Ende stehen unsere eigenen Lebensgrundlagen in Frage. Wir sind aufgerufen, neue Wege zu einem guten Leben zu finden. Zu einem Leben im rechten Maß, in Gerechtigkeit gegenüber unseren Mitmenschen und in Verantwortung für die Schöpfung. Systematisches Umweltmanagement hat sich hierbei ursprünglich in Wirtschaftsunternehmen als wichtiges Instrument des eigenverantwortlichen und freiwilligen Umweltschutzes etabliert. Aber auch die Tätigkeiten gesellschaftlicher und sozialer Einrichtungen sind mit Umweltauswirkungen verbunden. Sie sind daher ebenfalls aufgerufen, ihre Strukturen, Arbeitsabläufe und Ziele stärker und systematischer an Umweltaspekten auszurichten. Mit ihrem großartigen Einsatz auch in diesem Bereich steht die Gemeinde St.Thomas für gelebte Nachhaltigkeit. Sie beweist nicht nur ihre Solidarität mit unseren Mitmenschen heute, sondern übernimmt auch Verantwortung für unsere Kinder und Enkel. Möge dieses vorbildliche Engagement viele Nachahmer finden! Ihnen allen ein herzliches „Vergelt‘s Gott!“ für Ihre wertvolle Arbeit auch in Zukunft alles Gute und Gottes Segen!

Ulrike Scharf MdL Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz

4

Grußwort von Herrn Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl Liebe Gemeindemitglieder, liebe Bürgerinnen und Bürger, das Thema Umwelt geht uns alle an. Wir alle müssen der Verantwortung für unsere Umwelt gerecht werden und uns für ihren nachhaltigen Schutz engagieren. Das gilt für Kommunen und Institutionen genauso wie für jede Bürgerin und jeden Bürger. Als Umweltstadt und Mittelpunkt des Bayerischen Umweltkompetenzzentrums legt Augsburg einen Schwerpunkt auf das Thema Klima- beziehungsweise Umweltschutz und erneuerbare Energien. Dieser Gedanke steht hinter allem kommunalen Handeln, ob in der Reduzierung von Luftschadstoffen und Lärm, im schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, bei der Wasser- und Abfallwirtschaft oder im Bereich des kommunalen Klima- und Artenschutzes. Die Stadt Augsburg ist sich ihrer Verantwortung bewusst und nimmt eine aktive Rolle als Triebfeder und Vorreiter im nachhaltigen Handeln und Wirtschaften an. Wir arbeiten Hand in Hand mit Bürgern und Institutionen, um die Ziele der Umweltstadt zu verwirklichen. So wird in Augsburg Umweltschutz aktiv gelebt. Dazu leistet auch die Kirchengemeinde St.Thomas – beispielhaft mit dem erfolgreichen Projekt „Grüner Gockel“ – einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz in Augsburg. Dafür mein herzliches Dankeschön! Die Kirchengemeinde St.Thomas macht sich stark für Umweltbewusstsein und -schutz vor Ort und verleiht ihrer Initiative mit dieser Umwelterklärung Nachdruck. Davon geht eine Signalwirkung aus, die weit über Kriegshaber und Augsburg hinaus wirkt. Ihr Engagement ist beispielgebend und gilt als Vorbild für alle Bürgerinnen und Bürger. Im Namen der Stadt Augsburg danke ich Ihnen allen für Ihren engagierten Einsatz zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt – für uns und für die nächsten Generationen. Mit besten Grüßen

Dr. Kurt Gribl

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Grußwort von Frau Dekanin Dr. Doris Sperber-Hartmann Liebe Gemeinde St.Thomas, sehr herzlich gratuliere ich Ihnen zu Ihrer Umwelterklärung, zertifiziert mit dem „Grünen Gockel“! Diese Erklärung erforderte in der Erstellung viele Gespräche und weiteren Aufwand. Engagierte Ehrenamtliche und Ihr Pfarrer haben über Monate und Jahre die verschiedenen Arbeitsbereiche und die Gebäude der Kirchengemeinde nach ökologischen Kriterien untersucht und ein Umweltmanagement entwickelt. Dafür verleiht unsere Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern den „Grünen Gockel“. Diesen haben Sie nun erhalten. Der Prozess ist nicht abgeschlossen, sondern die Umwelterklärung markiert eine Art Meilenstein auf dem Weg. Auch weiterhin wird es immer wieder etwas zu verbessern geben. Die Frage, wie wir uns umweltfreundlich verhalten können, stellt eine dauerhafte Aufgabe dar. Aber jetzt freuen wir uns an dem Erreichten. Mit Dank und Bewunderung sehen wir auf den Einsatz, den Menschen hier wegweisend eingebracht haben. Herzlichen Dank dafür! Die Natur und das Leben verstehen wir Christen als Geschenk Gottes. Sorgsam wollen wir damit umgehen. Verantwortungsbewusst wollen wir sie an die nächsten Generationen weitergeben. Es ist uns aufgetragen, die „Schöpfung zu bebauen und zu bewahren“. Beides gehört zusammen. Bebauen: wir dürfen nutzen, was uns geschenkt wird. Bewahren: wir wollen auch an die Nachfolgenden denken und die Schönheit und Vielfalt der Welt erhalten. Gottes Segen für Ihr Umweltmanagement und für Ihren Weg der Nachhaltigkeit!

Ihre Dekanin Dr. Doris Sperber-Hartmann

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Altar der St.Thomas Kirche

1

Schöpfungsleitlinien

BEDEUTUNG DER SCHÖPFUNGSLEITLINIEN

Die Schöpfungsleitlinien beschreiben in allgemein gehaltener Form, in welche Richtung sich die Kirchengemeinde im Wahrnehmen ihrer Schöpfungsverantwortung kontinuierlich verbessern will. Die Schöpfungsleitlinien stellen die „umweltbezogene Verfassung“ der Kirchengemeinde dar und sollten von möglichst Vielen mitgetragen werden. Die Schöpfungsleitlinien entsprechen im Rahmen von der EMAS-Verordnung1 der Umweltpolitik der Kirchengemeinde St.Thomas. In der EMAS-Verordnung ist in Artikel 2 Nr. 1 definiert: „Umweltpolitik: die von den obersten Führungsebenen einer Organisation verbindlich dargelegten Absichten und Ausrichtungen dieser Organisation in Bezug auf ihre Umweltleistung, einschließlich der Einhaltung aller geltenden Umweltvorschriften und der Verpflichtung zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung. Sie bildet den Rahmen für die Maßnahmen und für die Festlegung umweltbezogener Zielsetzungen und Einzelziele.“

1

Verordnung Nr. 1221/2009 des europäischen Parlaments und des Rates über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 761/2001, sowie der Beschlüsse der Kommission 2001/681/EG und 2006/193/EG 7

PRÄAMBEL „UND GOTT DER HERR NAHM DEN MENSCHEN UND SETZTE IHN IN DEN G ARTEN EDEN, DASS ER IHN BEBAUTE UND BEWAHRTE .“ (1. MOSE 2,15)

Im Glauben an die Liebe Gottes, des Schöpfers, erkennen und nehmen wir dankbar das Geschenk der Schöpfung an und wollen den Auftrag der Bewahrung der Schöpfung ernst nehmen. Wir wollen uns als Kirchengemeinde für nachhaltige Lebensbedingungen einsetzen. DER MENSCH IST GESCHÖPF UND MITGESCHÖPF .

Der Mensch ist eingespannt in ein weltweites Lebensnetz. Deshalb wollen wir in Solidarität mit anderen Menschen verantwortlich mit den natürlichen Ressourcen umgehen und uns für die Nachhaltigkeit unseres Handelns in ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Bereichen einsetzen. Wir möchten dabei die Qualität der Lebensbedingungen zukünftiger Generationen und daher auch die Lebensräume für Tiere und Pflanzen im Sinne unserer Schöpfungsverantwortung erhalten. Hierfür tragen wir als Christinnen und Christen in besonderem Maße Verantwortung. DER MENSCH IST EINGEBUNDEN IN DIE GESCHICHTE .

Aus Fehlern der Vergangenheit wollen wir lernen, nachhaltiges Verhalten in der Gegenwart üben und anwenden und damit ein Beispiel für zukünftige Generationen sein. Aus christlicher Nächstenliebe wollen wir darauf achtgeben, dass unser Lebensstandard nicht auf Kosten anderer Menschen oder der Umwelt geht. Wir beteiligen uns als Kirchengemeinde am kirchlichen Umweltmanagement „Grüner Gockel“ und sind bestrebt, ein Umweltmanagementsystem in St.Thomas aufzubauen. Dies soll als Prozess aus ständiger Reflexion und Fortschreibung Bestand haben. Dabei sind uns die gesetzlichen Vorschriften Mindestanforderung.

Auf unserem Weg suchen wir Begleiter und Begleiterinnen, die mit uns Erfahrungen und Ideen austauschen. Anregungen und Kritik helfen uns, unser System stetig zu überprüfen und zu verbessern. Über unsere Umweltaktivitäten wollen wir regelmäßig informieren, um das Bewusstsein unserer Kirchengemeinde für Themen wie Schöpfungsverantwortung und Umweltschutz zu sensibilisieren. Unser Umweltmanagementsystem soll auf dem Umwelt- und Qualitätsbewusstsein sowie dem Mitdenken und der Motivation aller Beteiligten beruhen. In unserem gemeinsamen Handeln als christliche Kirche geben wir ein lebendiges Zeugnis für unseren Glauben an Gott, den Schöpfer. Dabei verstehen wir unser Umweltmanagementsystem als Teil einer weltweiten ökologischen Lerngemeinschaft. Hierdurch nutzen wir die Chance, in Solidarität mit allen Menschen dieser Erde etwas zu bewegen und nachhaltig im Sinne des konziliaren Prozesses „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ zum Besseren führen zu können. Augsburg, den 29.10.2014

8

2

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde St.Thomas stellt sich vor

2.1 Aufgabe - Struktur - Lage Die Kirchengemeinde St.Thomas gehört der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) an, zählt zum Dekanatsbezirk Augsburg, Region Nord/West (§ 1 Satzung des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks) im Kirchenkreis Augsburg. Die Kirchengemeinde ist eine örtlich begrenzte Spiel- und Sitzgelegenheit im Park der St.Thomas-Kirche Gemeinschaft von Mitgliedern der ELKB, die sich regelmäßig um Wort und Sakrament versammelt (§ 1 Absatz 2 Kirchengemeindeordnung – KGO). Die Kirchengemeinde St.Thomas liegt im Nord-Westen der Stadt Augsburg. In folgender Karte ist das Gemeindegebiet dargestellt.

Gebiet der Kirchengemeinde St.Thomas; Quelle: https://www2.elkb.de/apps/gis/index/2180

9

Familiengottesdienst in der St.Thomas Kirche

2.2 Menschen Zu der St.Thomas-Gemeinde zählen (Stand April 2017) • • •

ca. 2850 Gemeindeglieder 5 hauptamtliche Mitarbeiter: Pfarrer Dietrich Tiggemann, Diakon, Pfarrassistenz, Pfarramtssekretärin, Hausmeister sowie ca. 155 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Zahlreiche Gruppen sind in der St.Thomas-Gemeinde aktiv oder zu Gast: • • • • • • • • • • •

Band High Five Besuchsdienstgruppe Chaplains Gehörlosen-Gemeinde Gemeindegruppe mit Menschen mit Behinderung Jugendgruppe/MAK Kinderchor Krabbelgruppe Litauische Gemeinde „Nicht nur ein Ma(h)l!“ Seniorenkreis

• • • • • • • • • • • •

Bastelkreis Bibelgesprächskreis Frühstückskirche Gemeindebriefredaktion Homepage Gruppe Jungschar Tigers Kindergottesdienst Chapel Krabbelgruppe dt.-russ. Minigottesdienst Posaunenchor ThomasBlech Tanzgruppe Tischharfengruppe

Die Räume des Gemeindezentrums werden regelmäßig vermietet, so dass zusätzlich zahlreiche andere, nicht direkt zur Kirchengemeinde gehörige Gruppen vor Ort sind. Als Ausschüsse sind der Bau-, Chapel-, Finanz-, Jugend- und Umweltausschuss berufen. In der St.Thomas-Gemeinde sind zudem folgende Vereine beheimatet: • •

BeiAnrufAuto e.V. / "gemeinsam mobil" KunSt.Thomas e.V.

• •

Gemeindebauverein e.V. Verein graceland e.V.

Der Verein graceland e.V. ist Träger mehrerer Einrichtungen für Kinderbetreuung und ist an die Gemeinde angegliedert. 10

2.3 Immobilien 1908 gründete sich in dem Dorf Kriegshaber ein evangelischer Verein mit ca. 300 Protestanten. 1940 erwarb die evangelische Gemeinde einen Bauplatz am Osterfeld. Erste regelmäßige Gottesdienste wurden 1950 im späteren Pfarrhaus in der Reichensteinstraße 36 abgehalten. 1951 wurde hier eine Notkirche für 200 Gottesdienstbesucher errichtet. Das Gemeindeleben findet heute an zwei Standorten statt: St.Thomas-Kirche und St.ThomasChapel. Der Standort St.Thomas-Kirche befindet sich in Augsburg Kriegshaber in der Rockensteinstraße. 21 und verfügt in einem Campus über ein Kirchengebäude, ein Gemeindezentrum, ein Pfarrbüro sowie das anliegende Pfarrhaus mit Pfarrgarten. Der Standort der St.Thomas-Chapel befindet sich ebenfalls in Augsburg Kriegshaber, in der Columbusstraße 7. Das Umweltmanagement bezieht sich jedoch zunächst nur auf das Ensemble an der Rockensteinstraße ohne Pfarrhaus und ohne Pfarrgarten.

Winterliche St.Thomas Kirche

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3

Auf dem Weg zum systematischen Umweltmanagement

Die Idee, ein kirchliches Umweltmanagementsystem in St.Thomas zu installieren, entstand im Jahre 2013. Am 12.11.2013 stellte Hilmar Mante das Projekt dem Kirchenvorstand im Gemeindekirchenrat (GKR/KV) in einer Sitzung vor. Der Beschluss zur Durchführung erfolgte durch den GKR/KV am 13.12.2013. Am 22.01.2014 wurde das Projekt dann der Kirchengemeinde in einer Auftaktveranstaltung anlässlich des alljährlichen Neujahrsempfangs vorgestellt. Die Anmeldung des Projektes beim Landeskirchenamt erfolgte am 06.02.2014, der Förderbescheid wurde am 18.02.2014 erlassen.

Neujahrsempfang am 22.01.2014 mit Kick-Off-Veranstaltung Grüner Gockel, Julia Zimmer, Hilmar Mante

Das Umweltteam bildete sich auf der 1. Sitzung am 12.03.2014 mit folgenden Mitgliedern: Dipl. Ing. (FH) Hilmar Mante (Umweltbeauftragter, Umweltauditor), Dipl. Ing. Julia Zimmer (stellv. Umweltbeauftragte), Nicola Dibiase (Küster und Hausmeister), Cornelia Felber M.Eng (GKR/KV), Marion Haasis (Pfarramtssekretärin), Dr. oec.troph. Karin Mante (GKR/KV, Vertrauensfrau), Heiner Staib (Fotograf der Kirchengemeinde ) sowie Roland Väth (GKR/KV). Mit Beschluss des Kirchenvorstandes vom 22.02.2017 wurde das Umweltteam zu einem beratenden Ausschuss. In diesen wurden die Vorgenannten ohne Marion Haasis und Nicola Dibiase berufen zusätzlich M.Sc. Ernährungswissenschaftlerin Christina Geyer und Dipl. Biologin Annelies Rek. Die Berufung für Dipl.Ing. Univ. Steve Gallasch läuft.

Dr. Karin Mante, Nicola Dibiase, Cornelia Felber, Hilmar Mante, Heiner Staib

Hilmar Mante, Marion Haasis, Julia Zimmer, Dr. Karin Mante

Das Projekt Grüner Gockel in der St.Thomas-Gemeinde wurde mit einem Beitrag im Gemeindebrief (2/2014) sowie auf der Website www.st-thomas-augsburg.de (12.04.2014) veröffentlicht. Die Schöpfungsleitlinien wurden durch den Umweltausschuss erstellt und von diesem am 14.04.2014 einstimmig beschlossen. Nach Vorstellung vor dem GKR/KV am 09.07.2014 wurden die Schöpfungsleitlinien am 22.10.2014 vom Leitungsgremium der St.ThomasGemeinde beraten und gelangten einstimmig zum Beschluss durch den Kirchenvorstand. Die 12

Vorstellung der Leitlinien für die Kirchengemeinde erfolgte mit Veröffentlichung auf der Homepage (Einstellung 30.10.2014), im Gemeindebrief 1/2015 sowie als Hinweis bei den Abkündigungen im Gottesdienst und mittels Aushang im Gemeindezentrum. Die Bestandsaufnahme startete mit einem Ecomapping am 28.04.2014. Dabei wurden vom Umweltausschuss zahlreiche Schwachstellen und Problemfelder insbesondere hinsichtlich der Energieversorgung, Wärmedämmung sowie des Gefahrenschutzes aufgenommen. Zum Kirchengemeindefest am 21.09.2014 konnte sich die Kirchengemeinde über den Fortgang des Projekts beim Umweltausschuss informieren und sich auf dem Ergometer ein Bild über alternative Stromerzeugung machen. Ca. 30 Studenten des Masterstudiengangs „Umwelt- und Verfahrenstechnik“ der Hochschule Augsburg haben im März 2015 in Zusammenarbeit mit dem Umweltausschuss unserer Kirchengemeinde das begonnene Umweltmanagement nach Übergabe des Umweltberichts der Hochschule Augsburg dem Grünen Gockel geprüft und darauf an Pfarrer Tiggemann und den Umweltausschuss aufbauend Empfehlungen in einem 60seitigen Bericht abgegeben. Die Maßnahmen-Empfehlungen der Hochschule wurden am 28.06.2015 in einem thematischen Familiengottesdienst vorgestellt. Wir sind für die Bestätigung unserer in vielen Bereichen guten Umweltarbeit dankbar. Seit Beginn unserer Arbeit hat das Umweltteam/der Umweltausschuss ca. 25 Sitzungen abgehalten, die protokolliert sind. Basierend auf den gemeinsam mit der HSA identifizierten möglichen Maßnahmen wurden diese vom Umweltausschuss systematisch bewertet und daraus ein Umweltprogramm entwickelt. Das Umweltprogramm wurde dem GKR/KV am 15.11.2016 vorgestellt und von diesem beschlossen. Mit dem am 17.05.2017 durchgeführten internen Audits wurde abschließend selbst geprüft, ob das Umweltmanagementsystem die vorgesehenen Regelungen für das Umweltmanagement erfüllt und ordnungsgemäß verwirklicht wurde bzw. aufrechterhalten werden kann. Die externe Prüfung des Umweltmanagementsystems erfolgte am 03.07.2017 durch den Prüfer Roland Wolkersdorfer. Die zehn Schritte zum Umweltmanagement nach dem Grünen Gockel sind in der Abbildung rechts zusammengestellt.

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4

Bestandsaufnahme

Das Umweltmanagement bezieht sich zunächst nur auf die St.Thomas-Kirche, das Gemeindezentrum, das Pfarrbüro und den St.Thomas-Park ohne Pfarrhaus und ohne Pfarrgarten.

4.1 Liegenschaften Das Gelände mit der St.Thomas-Kirche befindet sich in zentraler Lage im Stadtteil Kriegshaber in Augsburg. In der Nähe befinden sich eine Straßenbahnlinie, eine Hauptgeschäftsstraße, eine Grundschule, ein Jugendzentrum und mehrere Kindergärten. Das Anwesen liegt in unmittelbarer Nähe zu einem öffentlichen Stadtteilpark (Osterfeldpark) und zur tiefergelegten B17 (= Innenstadtautobahn). Ansonsten herrscht vorwiegend gemischte Wohnbebauung vor. Die Liegenschaft umfasst ein parkartiges Grundstück mit zwei asphaltierten Fußwegen sowie zwei Asphaltzufahrten. Die Grundstücksfläche beträgt 5.125 m2, davon versiegelte Fläche 2.015 m2 (Gebäude 910 m², Wege 1.105 m²), ohne Pfarrhaus und Pfarrgarten. Die Rasenflächen werden intensiv genutzt (Jugendgruppen, Spielfläche, Gemeindefest).

Frühstückskirche im großen Saal des Gemeindezentrums

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Bestandslageplan des Ensembles mit der St.Thomas-Kirche, April 2014

Auf dem Grundstück sind das Kirchengebäude, das Gemeindezentrum, das Pfarrhaus und das Pfarrbüro situiert. Südlich des Gemeindezentrums befinden sich in einem abgeschlossenen Garten ein Pizzaofen sowie eine fest installierte Tischtennisplatte. In diesem Bereich werden Brennholz und Gartenmöbel in einem Verschlag gelagert.

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4.2 Ökologie Der parkartige Campus nördlich der Gebäude weist Rasenflächen und eine Blumenwiese mit Obstbäumen vor dem Kirchturm auf. Der alte Großbaumbestand umfasst Ahorn, Birke, Buche dazu einheimische Wildsträucher. Auf der Südseite des Pfarrbüros wachsen Weinstöcke. An der Südgrenze des Grundstücks befindet sich ein Komposthaufen. Seit Mai 2012 existiert ein Insektenhotel an der Nordgrenze des Grundstücks. Daneben ist seit Juli 2016 ein Bienenvolk mit Bienenstock beheimatet. Im Kirchturm wurden zwischen 2016 und 2017 vier Nistkästen für Dohlen - Corvus monedula – installiert, eine herzliche Einladung an die großen Singvögel.

Insektenhotel im Park der St.Thomas-Kirche

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4.3 Gebäude Das Kirchengebäude wurde nach eineinhalb jähriger Bauzeit am 24.09.1961 feierlich geweiht. Die Grundsteinlegung erfolgte bereits am 31.01.1960, das Richtfest fand am 09.09.1960 statt und stand unter dem Motto des PSALM 127,1: WO DER HERR NICHT DAS HAUS BAUT, SO ARBEITEN UMSONST, DIE DARAN BAUEN .

Die St.Thomas-Kirche wurde geplant von Olaf Andreas Gulbransson (23.01.1916 18.07.1961). Seit 2003 steht sie zusammen mit dem ebenerdigen Riegel, der ursprünglich Gemeinderaum, Pfarrbüro und Pfarrhaus umfasste, unter Denkmalschutz. Die St.ThomasKirche gilt als der wichtigste Kirchenneubau der Moderne in Augsburg. Renovierungsmaßnahmen ergaben sich seit 1969, als die Holzdecke erneuert werden musste. 1999 wurde das Gemeindezentrum nach Plänen des Architekturbüros Walloschke (Architekt Werner Kapfer) saniert und erweitert. Die Westfassade der Kirche wurde vor wenigen Jahren saniert. Die ebenfalls notwendige Betonsanierung der Ostfassade wurde 2016 vom GKR/KV beschlossen.

Grundriss der St.Thomas-Kirche mit Kirchengebäude, Gemeindezentrum, Pfarrhaus und Pfarrbüro

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Auf dem Gelände befinden sich folgende Gebäude: • • •

Altar der St.Thomas-Kirche

Kirchengebäude mit rundem Kirchturm Gemeindezentrum mit Pfarrbüro sowie Pfarrhaus (nicht Gegenstand vorliegender Umwelterklärung) mit Doppelgarage

Der Neubau des Gemeindezentrums erfolgte 1998. Das Pfarrhaus wird zurzeit von zwei Personen bewohnt (Pfarrfamilie).

Das Gemeindezentrum besteht aus • • • • • • •

zwei Gemeindesälen einem Musikraum einer Großküche mit Vorratskammer einem Stuhllager einer Damen-, Herren- und Behinderten-Toilette einem Pfarrbüro mit Wartezimmer und Vorraum einem teilüberdachten Innenhof mit Brunnen

St.Thomas Kirche mit Orgel

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4.4 Wärme Raumwärme und Warmwasser werden durch eine Gas-Brennwert-Anlage für das Gemeindezentrum und das Pfarrhaus erzeugt. Das Pfarrhaus ist nicht Bestandteil des Umweltmanagements; eine Trennung der beiden Verbraucher ist zurzeit nicht möglich. Die gelegentliche Wärmeversorgung des Kirchengebäudes durch Strom wird im folgenden Kapitel beschrieben. „Durch die Anwendung von Klimafaktoren können die Energieverbrauchskennwerte verschiedener Berechnungszeiträume und von Gebäuden in verschiedenen klimatischen Regionen Deutschlands (zumindest überschlägig) verglichen werden.“ Als Faustregel gilt, dass ein Jahr umso wärmer ist, je größer der Klimafaktor ist. http://www.dwd.de/DE/leistungen/ klimafaktoren/klimafaktoren.html

Die Gas-Brennwert-Anlage ist im Keller des Pfarrhauses aufgestellt und hat eine maximale Nennwärmeleistung von 65 kW. Erdgas mit dem Basis-Tarif wird von den Stadtwerken Augsburg bezogen. Der tatsächliche jährliche Verbrauch lag in den Jahren 2006 bis 2015 zwischen 62 und 88 MWh. In folgender Abbildung ist der jährliche Verbrauch in den Jahren 2006 bis 2016 dargestellt. Der Verbrauch ab dem Jahr 2009 ist um Klimafaktoren, die vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben werden, korrigiert.

Gemeindezentrum, Gas [kWh/a]

100.000 80.000 60.000 40.000 20.000

Für 2006, 2007, 2008 keine KlimafaktorKorrektur

0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Gasverbrauch

Entwicklung

Im betrachteten Zeitraum ergibt sich im Trend eine stetige und deutliche Verringerung des Gasverbrauchs.

Ziel

Weitere Verringerung des Gasverbrauchs

Bei einer beheizten Nutzfläche von 420 m² ergibt sich für das Jahr 2016 ein spezifischer Wärmebedarf von 147 kWh pro Quadratmeter. Das Gemeindezentrum wird im Mittel zu 35 Stunden je Woche genutzt, damit ergibt sich ein Wärmebedarf von 35 kWh pro Nutzungsstunde, vgl. Anhang. Diese Kennzahlen sind lediglich (gute) Schätzwerte.

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4.5 Strom Die Bereitstellung des Stroms erfolgt durch die Stadtwerke Augsburg mit dem Tarif: „SWA Strom Kirche“, der nur mit Wasserkraft erzeugt wird. Große elektrische Verbraucher-Gruppen sind: • Heizungen im Kirchengebäude Zu Gottesdiensten oder Veranstaltungen im Kirchenraum während der kalten Jahreszeit werden die Sitze elektrisch beheizt. Die ersten fünf Sitzreihen sind mit einer Kontaktheizung in den Sitzkissen ausgestattet, wohingegen die übrigen Reihen mit Wärmestrahlern unter den Bänken versehen sind. Des Weiteren gibt es Heizstrahler am Aufgang zur Orgel, an der Orgel selbst sowie in der Sakristei. Bei sehr kalten Außentemperaturen (von Neujahr bis ca. Ostern) wird seit einigen Jahren der Gottesdienst von der Kirche in den großen Gemeindesaal verlegt, um Heizenergie zu sparen („Winterkirche“). Im März 2015 wurden Gottesdienstbesucher mit einem Stimmzettel befragt. 45 gültige Stimmzettel wurden abgegeben. 24 davon sprachen sich für das Konzept „Winterkirche“ aus und bestätigen damit dieses Modell. •

Umfrage zum Thema Raumwärme zu Gottesdiensten

Küche Die Küche im Gemeindezentrum ist mit größeren elektrischen Verbrauchern bestückt. Besonders hervorzuheben sind Geräte wie  Spülmaschine (max. Aufnahme 8,5 kW),  Rational Ofen, (max. Aufnahme 18,6 kW),  Elektroherd mit Backofen sowie  drei Kühlschränke (Küche, Vorratskammer und Flur (Getränkekühlschrank)). Für das diakonische Mittagsmahl-Projekt „Nicht nur ein Ma(h)l!“ ist die Küche von zentraler Bedeutung und daher mit besonderen Geräten ausgestattet, vgl. Kapitel 4.10.







Pfarrbüro Im Büro werden zwei Computer und zwei Drucker (zusammen geschätzt 1,5 kW) elektrisch betrieben. Foyers Im Bereich des Foyers zwischen Kirche und Gemeindezentrum sind die an den beiden Windfängen verwendeten Dachrinnen bzw. Fallrohre für Regenwasser zum Schutz vor Frost mit elektrischer Begleitheizung ausgestattet. Die Betriebszeit dieser elektrischen Begleitheizung ist gering. Beleuchtung Die Beleuchtung liegt in der ursprünglichen Ausführung vor. 20

Der gesamte Stromverbrauch lag im Betrachtungszeitraum zwischen 10 000 und 20 300 kWh jährlich. Auch hier ergibt sich eine fallende Tendenz über die Jahre.

St.Thomas Gesamt-Stromverbrauch [kWh/a] 22.000 20.000 18.000 16.000 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Verbrauch elektrischer Energie

Der Stromverbrauch für elektrische Beheizung im Kirchengebäude lag im Betrachtungszeitraum zwischen 2 200 und 8 800 kWh jährlich. Auch hier gibt es eine fallende Tendenz.

Strom-Heizung [kWh/a] 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Verbrauch elektrischer Energie für Raumwärme zu Gottesdiensten

Entwicklung

Im betrachteten Zeitraum ergibt sich im Trend sowohl im Gesamtverbrauch als auch bei Betrachtung der Stromheizung eine sehr ausgeprägte und stetige Verringerung des Stromverbrauchs auf gut die Hälfte.

Ziel

Weitere Verringerung des Stromverbrauchs

Für das Jahr 2016 ergibt sich ein spezifischer Stromverbrauch von 15,3 kWh pro Quadratmeter beleuchteter Fläche bzw. von 7,1 kWh je Nutzungsstunde, vgl. Anhang. Diese Kennzahlen sind lediglich (gute) Schätzwerte. 21

4.6 CO2-Emissionen Die energiebedingten Kohlenstoffdioxid-Emissionen (CO2-Emissionen) unserer Kirchengemeinde entstehen nur aus der Verbrennung von Erdgas, das von der öffentlichen Gasversorgung bezogen wird (direkte CO2-Emissionen). Die gelegentliche Benutzung eines Holzkohlegrills und des Pizzaofens werden nicht als energiebedingte Emission, sondern als verhaltensbezogene Emission bewertet und hier nicht mit eingerechnet. Sie sind nicht ausreichend quantifizierbar und vergleichsweise gering. Die spezifische Emission wurde der Zuteilungsverordnung des Emissionshandels für Gasfeuerungen entnommen. Die energiebedingten CO2-Emissionen lagen in den Jahren 2006 bis 2016 zwischen 17,9 und 11,9 t CO2/a, vgl. folgende Abbildung.

St.Thomas CO2-Emissionen [t CO2/a] 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2

0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Energiebedingte CO2-Emissionen

Entwicklung

Im betrachteten Zeitraum ergibt sich im Trend – analog zum Gasverbrauch - eine sehr ausgeprägte und stetige Verringerung der CO2-Emissionen.

Ziel

Weitere Verringerung der CO2-Emissionen.

22

4.7 Wasser/Abwasser Wasser wird von den Stadtwerken Augsburg bereitgestellt; das haushaltsähnliche Abwasser wird durch die Stadtentwässerung Augsburg entsorgt. Wasser wird in der Küche sowie in Toiletten und Waschbecken genutzt. Auch für die Bewässerung der Außenanlagen wird Wasser aus dem Trinkwassernetz verwendet. Im Betrachtungszeitraum lag der Wasserverbrauch zwischen 229 und 513 m³/a:

Wasser [m³/a] 600 500 400

300 200 100 0 2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Wasserverbrauch

Entwicklung

Im betrachteten Zeitraum ergibt sich im Trend eine stetige und deutliche Verringerung des Wasserverbrauchs auf ca. die Hälfte.

Ziel

Weitere Verringerung des Wasserverbrauchs

Brunnen im Innenhof des Gemeindezentrums

23

4.8 Abfall Abfall fällt bei Nutzung des Gemeindezentrums durch Gruppen, in der Küche und im Büro an sowie auf den Außenflächen und in der Werkstatt. Der Abfall aus Gemeindezentrum, Küche und Büro wird getrennt als Altpapier, Restmüll, Verpackungen und Bioabfall gesammelt. Für die getrennte Sammlung stehen in der Küche sowie im Flur vor der Küche Trennsysteme für die einzelnen Abfallarten zur Verfügung. Gemäß der Abfallwirtschaftssatzung der Stadt Augsburg vom 16.05.2003 wird der Abfall im 4-Tonnen-Prinzip an der Ostseite des Campus gesammelt; die Abfallbehälter ergeben sich nach folgender Tabelle. Gefäß Restmülltonnne (grau) Verkaufsverpackungen (gelb) Papier (grün) Bioabfall (braun)

Größe (l) 2 x 240 2 x 240 4 x 240 4 x 240

Abfuhren/Jahr 26 17 17 26

Abfalltrennung nach 4-Tonnen-Prinzip

Für den Bioabfall und Gartenabfälle steht neben den braunen Mülltonnen auch ein Komposthaufen auf dem Kirchengelände zur Verfügung. Im Foyer des Gemeindezentrums stehen Sammelstellen (Kunststoffkisten mit Beschriftung) für Wachsreste sowie für Briefmarken zur Verfügung. Diese werden regelmäßig von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter in die Herzogsägmühle gebracht und dort einer Wiederverwertung zugeführt http://www.herzogsaegmuehle.de.

Wachsrestesammlung

Glas, Leuchtstoffröhren, Batterien und Elektronikschrott werden in öffentlichen Sammelstellen entsorgt, ebenso Farben und Lacke. Als Problemabfall fällt Traktorenöl an, das im Rahmen der regelmäßigen Wartung des Traktors durch den Händler fachgerecht entsorgt wird. 24

4.9 Reinigung Die Reinigung der Gebäude sind an eine Fachkraft vergeben. Die Reinigung erfolgt einmal wöchentlich bzw. nach Bedarf. Für die Reinigung wird eine Zeit von wenigen Wochenstunden angesetzt. Die Reinigungsmittel sind nach den Vorgaben des Gefahrstoffrechts gelagert. Sie sind nicht offen zugänglich in einem Schrank im Foyer vor dem Pfarrbüro gelagert. Die Reinigungsmittel werden nach Bedarf beschafft. Sicherheitsdatenblätter liegen vor.

4.10 Küche/Hauswirtschaft Die Küche wird vorrangig vom Team „Nicht nur ein Ma(h)l!“ genutzt. Dieses diakonische Projekt existiert seit über 14 Jahren in der Kirchengemeinde und wird getragen von Ehrenamtlichen. Jeden Mittwoch, mit Ausnahme der Ferienzeiten, wird im Gemeindesaal für Jedermann ein 3-Gänge-Menü angeboten und so ca. 3.200 Essen pro Jahr ausgegeben. Der Unkostenbetrag beträgt zur Zeit 1 €. Das Projekt wird momentan mit fünf Einzelkochteams mit jeweils einem Teamleiter sowie einer unterschiedlichen Anzahl von Helfern durchgeführt. Die jeweiligen Kochteams sind eigenverantwortlich für den Einkauf und die Herstellung der Speisen.

Pizzabacken im Garten des Gemeindezentrums

In einer Sitzung des Umweltausschusses mit den Teamleitungen von „Nicht nur ein Ma(h)l!“ am 07.12.2015 wurden gemeinsam folgende Ziele festgelegt: beim Einkauf soll (im finanziellen Rahmen) auf Bioprodukte, regionale sowie saisonale Produkte geachtet werden, wobei verpackungsarmen Produkten der Vorzug gegeben werden sollte. Kaffee und Tee wird bei Veranstaltungen nur in Fair-Trade-Qualität angeboten.

25

4.11 Mobilität

Meditationspunkt in der St.Thomas-Kirche

Zur Erfassung der Mobilität der Mitarbeitenden wurden die fünf Hauptamtlichen (Pfarrer, Diakon, Küster, Pfarrassistenz, Pfarramtssekretärin) nach ihren Gewohnheiten befragt. Drei der Befragten legen ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurück, bei schlechtem Wetter werden das Auto oder auch öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Eine Mitarbeiterin nutzt das Auto als regelmäßiges Verkehrsmittel zum Arbeitsplatz. Die geringe Anzahl an Dienstreisen wird bei Zielen innerhalb von Bayern meist mit dem Zug oder auch mit PKW oder Kleinbussen in Fahrgemeinschaften durchgeführt. Kurzstrecken innerhalb des Stadtgebiets werden mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zurückgelegt. Eine detaillierte Listung von Dienstreisen und Kirchengemeindefahrten gibt es bisher noch nicht.

Außerdem hat sich die St.Thomas-Gemeinde für ein Mobilitätsprojekt mit dem CarSharing Verein BeiAnrufAuto e.V. zusammengeschlossen und bietet seit September 2014 einen durch ehrenamtliche Begleiter getragenen Fahr- und Begleitservice an. So wird nicht nur die Möglichkeit des CarSharings weiterverbreitet, sondern auch persönliche Kontakte zwischen Ehrenamtlichen und eingeschränkt mobilen Menschen geknüpft. Mittlerweile sind bereits ca. 2400 Fahrten mit 10 bis 15 aktiven ehrenamtlichen Begleitern und 85 Mitfahrenden getätigt worden (Stand April 2017).

4.12 Kommunikation Zur Kommunikation von Umweltthemen werden bisher der Schaukasten im Außenbereich, der vierteljährlich erscheinende Kirchengemeindebrief, die Homepage und eine eigene Pinnwand des Umweltausschusses genutzt. Außerdem wird die Kirchengemeinde im Rahmen von Festen und Veranstaltungen sowie eigenen Themengottesdiensten über relevante Umweltaspekte informiert.

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Mittagstisch beim Projekt „Nicht nur ein Ma(h)l!“

4.13 Beschaffungswesen In der Kirchengemeinde sind regelmäßig Büromaterialien zu beschaffen. Bei deren Einkauf wird auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ökologie und Ökonomie geachtet, wobei im Zweifelsfall der Preis den Ausschlag gibt. Das Material wird von der Pfarrsekretärin beschafft. Der Papierverbrauch liegt geschätzt bei ca. 400 DIN A3-Blätter sowie ca. 15.000 DINA4Blätter jährlich. Die Beschaffung der Verbrauchsmaterialien erfolgt nach Bedarf und Angebotssituation. Bisher wurde kein Jahreskreis im großen Saal des Gemeindezentrums; Künstler Henry Hinderlich Recyclingpapaier verwendet. Größere Druckaufträge (Gemeindebrief, erscheint viermal jährlich, sowie diverse Flyer und Poster) werden an ortsansässige Firmen vergeben. Reinigungsmaterialien werden von der beauftragten Fachkraft, die die Reinigung der Gebäude vornimmt, beschafft. Einmalartikel wie Küchenrolle, Toilettenpapier sowie Einmalhandtücher (Recyclingware) werden nach Bedarf über die Pfarramtssekretärin bestellt. Tischtücher, Geschirrtücher und Küchenhandtücher werden von den Ehrenamtlichen gewaschen bzw. an eine externe Wäscherei vergeben. Bei den Lieferanten für Kerzen, Getränke und Druckerzeugnisse wurde eine Umfrage zu deren Umweltbewusstsein durchgeführt. Die vorliegenden Rückmeldungen zeigen, dass zwei unserer Lieferanten Umweltbelange ernst nehmen oder selbst ein Umweltmanagement eingeführt haben.

4.14 Sicherheit Die letzte Arbeitsschutzbegehung der zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit der Diakonie Handwerksbetriebe Augsburg gGmbH fand im April 2017 statt. Aufgezeigte Befunde werden konsequent abgestellt und die Behebung eigenüberwacht. Taufstein der St.Thomas Kirche

27

5 Bewertung von möglichen Maßnahmen

Umweltrelevanz

Ausgehend von der Bestandsaufnahme, die unsere Kirchengemeinde selbst erstellt hat und jener die die Hochschule Augsburg durchgeführt hat, wurden über einhundert mögliche Maßnahmen identifiziert, die zur Verbesserung der Umweltleistung unserer Kirchengemeinde beitragen können. Die Bewertung der Maßnahmen erfolgte nach einer Portfolio-Analyse nach Umweltrelevanz und möglichem Verbesserungspotenzial mittels einer programmierten Anwendung.

1. In welchem Mengenverhältnis (zu anderen) taucht der Aspekt bei uns auf? 2. Wie stark schädigen wir mit diesem Aspekt die Umwelt? 3. Wie schätzen wir und die Gemeindeglieder den Aspekt ein? 4. Wie stehen wir gemessen am geltenden Umweltrecht bzw. Umweltvorschriften mit dem Aspekt da?

Verbesserungspotential 1. Mit welchen Kosten müssten wir rechnen, wenn wir an dem Aspekt etwas ändern wollen? 2. Ist bei dem Aspekt technisch eine Änderung möglich? 3. Können wir bei dem Aspekt organisatorisch etwas ändern? 4. Wie ist unser Gesamtfazit?

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Martin Luther Baumpflanzung im St.Thomas Park

6

Umweltprogramm

Mit der Portfolio-Analyse wurden Maßnahmen für ein Umweltprogramm ausgewählt und dabei darauf geachtet, dass diese aus mehreren Bereichen stammen und dass die St.ThomasGemeinde in der Lage ist, das Programm innerhalb des selbst vorgegebenen Zeitrahmens abzuarbeiten. Das Umweltprogramm wurde vom GKR/KV am 15.11.2016 beschlossen. 28

Erarbeitet Redaktionell Terminstart

17.08.2016 09.09.2017 04.07.2017

Einzelmaßnahme

Zuständig keit

Termin

#

Überprüfung und Optimierung des Abfall-Sammel-System

Dr. Karin Mante

2017

A.1

Errichtung eines weiteren Kompost- Nico Dibiase Haufens

2018

A.2

Einsatz von Alufolie abschaffen (Gemeindefest und Nicht-nur-EinMa(h)l!)

Dr. Karin Mante

2017

A.3

Rauchmelder nach gesetzlichen Vorgaben installieren

Nico Dibiase

2017

B.1

Flur im Keller als Fluchtweg frei begehbar machen und damit Brandlasten verringern

Nico Dibiase

2017

B.2

Neuorganisation der Feuerlöscheinrichtungen nach gesetzlichen Bestimmungen

Roland Väth

2017

B.3

Kennzeichnung der Fundstelle der Löschdecke in der Küche

Roland Väth

2017

B.4

Feuerlöschübung für Gruppenleiter

Roland Väth

2017

B.5

Flucht- und Rettungspläne ausschildern

Roland Väth

2017

B.6

Erste Hilfe Anforderungen nach techn. Regeln implementieren

Roland Väth

2017

Z.1

Behebung der Befunde der sicherheitstechnischen Begehung nach ArbStättV

Roland Väth

2018

Z.2

GefStoffV konforme Lagerung von allen kennzeichnungspflichtigen Roland Gefahrstoffen und Bereitstellung von Väth Sicherheitsdatenblättern

2018

Z.3

Unterweisung und Hygienebelehrung des Reinigungspersonals bzw. Vorlage von Nachweisen über erfolgte Unterweisungen

2017

Z.4

Umweltprogramm Bereich Ziel

Abfall Verringerung extern entsorgter Abfallmenge Ressourcenschonung Brandschutz

Brandschutz an gesetzliche Vorgaben anpassen

Arbeitsschutz

Arbeitsschutz an gesetzliche Vorgaben anpassen

29

Dr. Karin Mante

Strom Umstellung des Stromtarifes auf regenerative Energieträger

Indirekte CO2Emissionen senken

Christina

2018

S.1

Beschriftung des Heizungssystems in Nico Dibiase der Sakristei

2017

S.2

Abdichtungen in Sakristei, Kirche und Nico Dibiase Foyer

2017

S.3

Hilmar Mante

2018

S.4

Konzept für eine Photovoltaik-Anlage Conny Felber erstellen

2018

S.5

Getrennte Erfassung des Stromverbrauchs von Kirche und Gemeindezentrum

Hilmar Mante

2018

S.6

Wärmedämmende Sanierungsmaßnahmen im Gemeindezentrum

Nico Dibiase

2017

W.1

Heizungssteuerung überprüfen und optimieren

Hilmar Mante

2017

W.2

Einweisung des Bedienpersonals in die Heizungssteuerung

Nico Dibiase

2018

W.3

2018

I.1

Bestandsaufnahme aller Stromverbraucher

Geyer

Wärme Wärmeverbrauch senken, CO2Emissionen mindern

Indirekte Umweltauswirkungen CO2-Emissionen

Ressourcenschonung

Prüfung Bezug von nachhaltig erzeugtem Heizgas

Christina

Komplettumstellung auf Recyclingpapier

Heiner Staib

2018

I.2

Richtlinie für nachhaltige Beschaffung

Hilmar Mante

2018

I.3

Nachhaltiger Einkauf bei Veranstaltungen

Dr. Karin 2018 Mante

I.4

Marion Haasis

2018

I.5

Weitere Nistplätze für Gebäudebrüter Julia Zimmer am Kirchturm

2018

N.1

Wasserspardüsen für Waschbecken

Nico Dibiase

2018

R.1

Zusätzlicher Wasserzähler in der Küche installieren

Nico Dibiase

2018

R.2

Papierverbrauch Monatliche Erfassung des senken Papierverbrauchs an Druckern

Geyer

Naturschutz Artenvielfalt Wasser Wasserverbrauch senken

30

7

Umweltmanagementsystem

Mit dem folgenden Organigramm wird die Aufbauorganisation der Kirchengemeinde St. Thomas ersichtlich. Es zeigt ihre organisatorischen Einheiten sowie deren Aufgabenverteilung und Kommunikationsbeziehungen.

Gemeindeleitung Gemeindekirchenrat/ Pfarrer/Diakon Kirchenvorstand

Ausschüsse

Beauftragte

BauChapelFinanzJugendUmwelt-

Diakonie Erwachsenenbildung Frauen Inklusion IT-Fragen Kirchenmusik Kinder und Familie Mission Öffentlichkeitsarbeit Ökumene Senioren Technik

Pfarrassistenz

Gruppen ca. 20 Gruppen (vgl. Kapitel 2.2)

Pfarramt

Vereine e.V. Gemeindebau KunSt.Thomas graceland BeiAnrufAuto

Sekretariat Hausmeister

Organigramm der St.Thomas-Gemeinde

Die Abläufe für Belange des Umweltschutzes und der (Arbeits)-Sicherheit sind u.a. mit näheren Regelungen zum Organigramm, Aufgabenbereichen und zugehörigen Zuständigkeiten, Schulungs- und Wartungsplänen eindeutig und nachvollziehbar festgelegt. Somit ist jederzeit transparent, wer in der Gemeinde wann was und wie zu erledigen hat, um die Ziele der Schöpfungsverantwortung zu erreichen. Durch regelmäßige und systematische Erhebung und Auswertung von relevanten Daten sowie deren Bewertung wird die Basis für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess hinsichtlich der Ziele der Schöpfungsleitlinien sichergestellt. Die Einbeziehung aller Gemeindeglieder ist dabei unser Anspruch. Externe Prüfung. Christina Geyer, Steve Gallasch, Dr. Karin Mante, Julia Zimmer, Annelies Rek, Nico Dibiase, Prüfer Roland Wolkersdorfer

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Herr, wie zahlreich sind deine Werke! Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen. Psalm 104, 24

Brunnen im Innenhof

32

Verantwortung für die Schöpfung Gottes tragen wir alle. Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde St.Thomas ist mit dieser Umwelterklärung auf gutem Weg, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Mögen viele Menschen sich angesprochen fühlen, um sich selbst auch für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Dazu schenke Gott seinen reichen Segen!

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Anhang Kennzahlen Kennzahlen

Einheit

2014

2015

2016

Nutzungsfläche, beheizt



430

430

430

Nutzungsfläche, beleuchtet



850

850

850

Nutzungsstunden

h

1.820

1.820

1.820

Klimafaktor

1

1,11

1,04

1,00

Verbrauch

kWh

67.989

65.361

65.312

Verbrauch, witterungsbereinigt

kWh

75.467

67.975

63.312

Verbrauch, witterungsbereinigt je beheizter Nutzfläche

kWh/m²

175,5

158,1

147,2

Verbrauch, witterungsbereinigt je Nutzungsstunde

kWh/h

41,5

37,3

34,8

kWh

13.024

12.713

12.993

kWh/m²

15,3

15,0

15,3

kWh/h

7,2

7,0

7,1

t

12,8

13,2

12,8



250

267

266

Gas

Strom Verbrauch Verbrauch je beleuchteter Nutzfläche Verbrauch je Nutzungsstunde Klimagase CO2-Emissionen Wasser Verbrauch

34

Urkunde Impressum

35

Impressum Herausgeber

Evang.-Luth. Kirchengemeinde St.Thomas Rockensteinstraße 21 86156 Augsburg 0821-401311 www.st-thomas-augsburg.de [email protected]

Redaktion

Conny Felber, Dr. Karin und Hilmar Mante

Bilder

Heiner Staib

Layout

Dr. Karin und Hilmar Mante

Druck

Senser-Druck GmbH klimaneutral mit Bio-Farben auf 100 % Recyclingpapier (Blauer Engel) gedruckt

Veröffentlicht

September 2017

Auflage

400 Exemplare

36