Untitled - Die Onleihe

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Inhalt Zu diesem Buch 7 Hermann Göring – der »zweite Mann im Dritten Reich« Militärlaufbahn und Fliegerei Göring und Hitler Der Emigrant Wiederauf...

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Inhalt

Zu diesem Buch

7

Hermann Göring – der »zweite Mann im Dritten Reich« Militärlaufbahn und Fliegerei Göring und Hitler Der Emigrant Wiederaufstieg als »politischer Beauftragter« »Erster Paladin des Führers«

11 15 17 18 21

Refugium des Preußischen Ministerpräsidenten – Jagdhaus Carinhall 1933 bis 1936 Görings Landsitz in der Schorfheide Kultstätte für eine Tote Wald- und Weidmann Göring

25 28 32

37 39 41 46

Familien- und Repräsentationssitz – Waldhof Carinhall 1936 bis 1939 Der erste Erweiterungsbau 1936/37 Das neue Anwesen Der Wirtschaftsflügel

61 66 68 70

Sicherung und Bewachung von Carinhall Görings »Hausregiment« Das Wachbataillon in der Schorfheide Stallungen und Reiterzug Absperrung nach außen Flakschutz, Schein-Carinhall und Flugplatz

72 73 74 78 80

Außenpolitiker Göring – 1937 bis 1939

»Sonderbotschafter« Hitlers – 1934 bis 1936 Diplomatenempfang in der Schorfheide Als »Reisediplomat« unterwegs Hochstimmung in den Jahren 1935/36 Der »Zuständigkeitsgigant«

Der Mittelbau: Große Galerie und Große Jagdhalle Der Gästeflügel Adjutantur und Luftschutzbunker Die Baukosten

51 53 53

Der »Anschluß« Österreichs Die Zerschlagung der Tschechoslowakei Die Vertrauenskrise Der Weg in den Krieg

83 90 98 101

Residenz des Reichsmarschalls – Carinhall 1939 bis 1945 Der zweite Erweiterungsbau 1939/40 Der Bibliotheksflügel Das Edda-Schlößchen »Barackenstadt«, neue Adjutantur und Ordonnanzwache Das Hermann-Göring-Museum Die Sammlung Göring – Carinhall als »Hort der Kunst« Die Sprengung des Waldhofes

109 116 118 119 123 125 133

»Der Reichsmarschall im Kriege« – 1940 bis 1946 Friedensillusionen Feldzüge im Norden und Westen Der »große Krieg« Der verstummte Staatsmann Das ruhmlose Finale

Anhang 134 135 140 144 149

Eingeebnet und vergessen – Carinhall zu DDR-Zeiten Kunstbergungsaktionen in den ersten Nachkriegsjahren Enttrümmerung und Materialverwertung Schatzsucher und Jäger in der Schorfheide

153 158 162

Görings Residenzen, Sonderzüge und Yachten im Überblick Zeittafel: Hermann Göring und Carinhall Die Ämtervielfalt Hermann Görings Anmerkungen Literaturverzeichnis Quellennachweise Abbildungsnachweis Personenregister Danksagung Angaben zu den Autoren

168 176 180 181 196 200 201 202 206 207

Hermann Göring – der »zweite Mann im Dritten Reich«

30. Januar 1933. In Berlin geht ein ereignisreicher Tag zu Ende. Bis spät in die Nacht feiern die Anhänger der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, angeführt von SA und »Stahlhelm«, Adolf Hitler mit einem Fackelzug. Wenige Stunden zuvor hatte ihn der greise Reichspräsident, Feldmarschall Paul von Hindenburg, zum neuen Regierungschef ernannt. Unter den Fenstern der Reichskanzlei versammelt sich im Laufe des Abends eine jubelnde Menge. Während Hindenburg in stoischer Ruhe an seinem Fenster verharrt, läßt es sich Hitler nicht nehmen, die Umstehenden immer wieder zu grüßen. An seiner Seite steht jedoch nicht etwa der zukünftige Vizekanzler im »Kabinett der nationalen Konzentration«, Franz von Papen, sondern ein Mann von kräftigerer Statur: Hermann Göring. An diesem Tag hat auch er sein wichtigstes Ziel erreicht. Vor fünf Jahren als »politischer Beauftragter des Führers« in die Reichshauptstadt entsandt, hatte es Göring binnen kürzester Zeit verstanden, enge persönliche Kontakte zu einflußreichen Kreisen aus der Welt von Politik, Wirtschaft und Finanzen zu knüpfen. Wahrend Joseph Goebbels als »Gauleiter von Berlin« den Straßenkampf organisierte und die Massen mobilisierte, war es Göring hinter den Kulissen gelungen, die Partei – für die er 1928 als einer von zwölf Abgeordneten in den Reichstag eingezogen war – Schritt für Schritt als feste politische Größe in der Gesellschaft zu etablieren. Seine Wohnung, eine damals noch »mäßig große Miet­ etage in Schöneberg mit gutbürgerlicher Einrichtung«1, hatte als Treffpunkt gedient und sich rasch zu einem regelrechten »politischen Salon« entwickelt. Neben der Umtriebigkeit und dem gewinnenden, bisweilen auch jovialen Auftreten des Hausherrn waren es vor allem die Ausstrahlung und Persönlichkeit seiner ersten Frau Carin gewesen, die auf die Gäste in der Badenschen Straße nur selten ihren Eindruck verfehlten. Schon früh war sie zu einer flammenden Anhängerin Hitlers geworden und bemüht, die Ambitionen ihres Mannes nach Kräften zu unterstützen.

Obwohl Carin als Folge einer schweren Lungenerkrankung seit Jahren mit großen gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt hatte, war ihr früher Tod im Jahre 1931 für Göring völlig überraschend gekommen. Der Kult, mit dem Hermann Göring fortan seine verstorbene Frau umgab, ging über ein liebevolles Gedenken aber weit hinaus. Göring war sich vollauf bewußt, daß er Carin viel zu verdanken hatte und daß sein Weg ohne sie eine andere Richtung genommen hätte, doch die Art der folgenden Totenverehrung offenbarte nolens volens einen Grundzug seines Wesens, den Hang zur Selbstinszenierung.

Militärlaufbahn und Fliegerei Hermann Wilhelm Göring wurde am 12. Januar 1893 als Sohn des ehemaligen Kolonialbeamten Heinrich Ernst Göring und dessen zweiter Frau Franziska in Rosenheim, Bayern, geboren. Er war das vierte von insgesamt fünf ehelichen Kindern, die aus dieser Verbindung hervorgingen. Kurz vor seiner Geburt war der Vater, der bis dahin das Amt des ersten Ministerresidenten in Deutsch-Südwestafrika bekleidet hatte, zum Generalkonsul in Haiti und Santo Domingo ernannt worden. Seine Frau folgte ihm wenig später mit den älteren Kindern nach, und so wuchs Hermann Göring als Pflegekind bei der Familie Graf in Rosenheim auf. Die zweite Ehe Heinrich Görings hatte von Anfang an unter keinem guten Stern gestanden. Der Entschluß, nach dem Tod seiner ersten Frau, Ida Remy, das ehemalige Kindermädchen Franziska Tiefenbrunn zu heiraten, galt nicht nur wegen des großen Altersunterschiedes als Mesalliance. Seine recht erfolgreiche Karriere im preußischen Justizdienst hatte dadurch einen deut­lichen Knick bekommen, den er nur mühsam mit einem Wechsel in den damals nur wenig geliebten Kolonialdienst zu kaschieren vermochte. Die Lebensbedingungen in den Kolonien setzten ihm gesundheitlich so sehr 11

Beginn einer Selbstinszenierung: Göring als letzter Kommandeur des Jagdgeschwaders »Manfred Freiherr von Richthofen«, hier vor sei­ nem Flugzeug mit Richthofens »Geschwaderstock«.

zu, daß Heinrich Göring 1896 im Alter von 57 Jahren in Pension gehen mußte. Nach der Rückkehr der Eltern und seiner Geschwister nach Deutschland lebte die nun erstmals mit allen Kindern vereinte Familie für kurze Zeit in Berlin-Friedenau, ehe die Görings schließlich das Angebot eines langjährigen Freundes annahmen und nach Franken zogen. Hermann Epenstein, ein jüdischer Arzt, dessen Bekanntschaft Heinrich und Franziska Göring während ihres Aufenthaltes in Afrika gemacht hatten, überließ ihnen seine Burg Veldenstein als Wohnung. Epenstein war Hermann Görings Taufpate, doch dies war wohl nicht der einzige Grund für sein Angebot. Seit ihrer gemeinsamen Zeit in der kleinen deutschen Kolo­ nie von Walfischbai fühlte sich der kinderlose Mann 12

offen­kundig zu Franziska Göring hingezogen. Er weilte daher oft als Gast auf Veldenstein, und die Kinder der Familie besuchten ihn während der Ferien auf seiner zweiten Burg, die er inzwischen im österreichischen Mauterndorf erworben hatte.2 Obwohl der Junge vom Vater verwöhnt wurde, sollte die Tatsache, daß er in den ersten Lebensjahren ohne eine enge familiäre Bindung aufgewachsen war, für den kleinen Hermann nicht folgenlos bleiben. Er galt als schwieriges Kind, besuchte mit mäßigem Erfolg mehrere Schulen und Internate, bis ihn sein Vater schließlich im Jahre 1905 in die Kadettenanstalt nach Karlsruhe schickte. Hier vollzog sich ein bemerkenswerter Wandel. Schon als Kind hatte Göring für alles Militärische eine große Leidenschaft gezeigt. Durch das städtische

Umfeld wurde ihm rasch klar, welche Chancen das Tragen einer Uniform eröffnete. Dafür war er gern bereit, sich den ungewohnten Regeln unbedingter Disziplin zu unterwerfen. Vom beschaulichen Karlsruhe wechselte er 1909 zur Hauptkadettenanstalt in Berlin-Groß-Lichterfelde, wo einem ehrgeizigen und erfolgreichen Kadettenschüler die Türen des gesellschaftlichen Lebens der Hauptstadt zumindest einen Spalt weit offenstanden. Im Jahre 1911 absolvierte er das Fähnrichsexamen mit Auszeichnung und dem Prädikat »vorzüglich«. Noch im selben Jahr reiste er zum ersten Mal mit Freunden nach Italien. Im Januar 1913 bestand Göring das Abitur und absolvierte anschließend einen achtmonatigen Kriegsschulkurs, den er mit dem Offiziersexamen abschloß. Beim 4. Badischen Infanterie-Regiment Nr. 112 »Prinz Wilhelm« in Mühlhausen als Bataillonsadjutant im Range eines Leutnants stationiert, nahm Göring bald darauf im Elsaß an den ersten Gefechten des Weltkrieges teil. Während eines Lazarettaufenthaltes lernte er im September 1914 den Piloten Bruno Loerzer kennen. Göring zeigte sich von Loerzers lebhaften Erzählungen über seine luftigen Einsätze hoch über den Schlachtfeldern beeindruckt und entschloß sich, zu der sich damals noch in den Anfangen befindlichen Militärfliegerei zu wechseln. Zunächst ging es nach Verdun, wo er dem Oberbefehl des Kronprinzen unterstand, von diesem mehr­mals empfangen und persönlich ausgezeichnet wurde. Dann führte ihn sein Weg vom Bordbeobachter, der zunächst nur eine Kamera, später auch ein Maschinengewehr bediente, über die Ausbildung zum Jagdflieger im Sommer 1915 zu Einsätzen als Pilot bei verschiedenen Jagdstaffeln. Am 17. Mai 1917 wurde ihm die Führung der Jagdstaffel 27 übertragen. Hier schaffte er es bis zum Rang eines hochdekorierten Oberleutnants – der Kaiser selbst verlieh ihm am 2. Juni 1918 den Pour le Mérite. Am 6. Juli 1918 schließlich übernahm Göring das bekannte »Richthofen«-Geschwader und wurde damit dessen letzter Kommandeur. Im November desselben Jahres war der Erste Weltkrieg beendet. Das Ende des Krieges bedeutete für Göring zugleich das Ende seiner bis dahin erfolgreich absolvierten Offizierslaufbahn. Nach dem Waffenstillstand hatte er sein Geschwader noch ins Reich zurückverlegt, doch dann

Görings erste Frau Carin, die spätere Namenspatronin seines Land­ sitzes in der Schorfheide.

stellte sich für ihn, wie für viele andere Offiziere seiner Generation, die Frage, wie es weitergehen sollte. Eine Übernahme in die Reichswehr kam für ihn – unabhängig von politischen Überlegungen – schon allein deshalb nicht in Betracht, weil die Bestimmungen des Vertrages von Versailles Deutschland den Besitz einer Luftwaffe ausdrücklich untersagten. Göring entschloß sich daher, seinen Abschied einzureichen, vergaß aber nicht, ihn sich mit der Bitte um nachträgliche Beförderung zum Hauptmann ein wenig versüßen zu lassen. Da er gleichzeitig auf etwaige Versorgungsansprüche verzichtete, wurde seinem Antrag im Juni 1920 stattgegeben. 13

Die Fliegerei hatte während des Krieges große Fortschritte gemacht. Am 15./16. Juni 1919 hatten John Alcock und Arthur Whitten-Brown mit ihrem Flug von Neufundland nach Irland den Beweis erbracht, daß dem Flugzeug die Zukunft als Verkehrsmittel gehören würde. Auf beiden Seiten des Atlantiks machte man sich mit alten, umgebauten Kriegsmaschinen an den Aufbau einer zivilen Luftfahrt. Im Unterschied zu Deutschland, wo die Bestimmungen des Versailler Vertrages enge Grenzen zogen, bot sich im Ausland für erfahrene Piloten ein breites Betätigungsfeld. Nach einem letzten spektakulären Auftritt, bei dem er anläßlich einer öffent­ lichen Versammlung in Berlin den neuen Preußischen Kriegsminister Reinhardt wegen dessen bedingungslosen Eintretens für die Republik scharf kritisierte3, ging Göring zunächst als Militärberater nach Dänemark, später dann nach Schweden, wo er die Maschinen von Anthony Fokker vorführte. Im Oktober 1919 meldete die deutsche Botschaft irritiert nach Berlin, daß sich der letzte Kommandeur des »Richthofen«-Geschwaders in Stockholm als Kandidat für das Amt des Reichspräsidenten vorgestellt habe. Ernsthaft schien Göring diese politischen Ambitionen jedoch nicht verfolgt zu haben. Am 2. August 1919 erwarb er eine schwedische Fluglizenz und bewarb sich erfolgreich bei der Svenska Lufttrafik AB, die den Aufbau eines eigenen Streckennetzes plante. Doch bis zur Eröffnung der ersten regulären Luftpostverbindung von Warnemünde über Kopenhagen nach Malmö sollte noch ein Jahr vergehen. In der Zwischenzeit erkundete Göring mit seinem offenen Doppeldecker mögliche Flugrouten, übernahm für die Gesellschaft Transportaufträge und flog Einsätze mit einem Lufttaxi. Am 20. Februar 1920 charterte Graf Eric von Rosen, ein Forschungsreisender, Göring und dessen Maschine, um sich zu seinem Gut Rockelstad, 70 Kilometer südwestlich von Stockholm, bringen zu lassen. Nach turbulentem Flug und heikler Landung auf dem zugefrorenen Bavensee lud der Graf den Piloten ein, die Nacht auf dem Schloß zu verbringen. Den weiteren Verlauf der Ereignisse, die Görings Leben tiefgreifend verändern sollten, hat seine spätere Schwägerin, Fanny Gräfin von Wilamowitz-Moellendorff, mit Worten beschrieben, die bei aller Sentimentalität nicht nur viel 14

über den Geist der Zeit, sondern noch mehr über die politische Einstellung der Familie verraten: »Hermann Göring stand vor dem offenen Kamin und sah in die Flammen hinein. Zwei große Hakenkreuze aus Schmiedeeisen schmückten die eisernen Stangen, worauf die Holzscheite aufgestapelt waren. Das Hakenkreuz … ihm war, als hätte er es immer gekannt, von uralten Zeiten her. Symbole sollen nicht erklärt, brauchen nicht besprochen zu werden. Sie leben im Blute, in der Seele. Die Treppe hinunter kommt eine hohe Gestalt, eine Frau mit edler königlicher Haltung, die Schwester der Hausfrau, Carin. Ihre tiefen blauen Augen begegnen Hermann Görings suchendem Blick. Diese Frau … ein Jubel sprang auf in seiner Brust! Schweigend und ehrfurchtsvoll stand er da. Ihm war, als hätte er sie immer gekannt. Eine solche Liebe kann nicht erklärt oder besprochen werden. Auch sie lebt im Blute, in der Seele. Lange saß man zu Tisch an diesem Abend. Frei und offen konnte der Kampfflieger reden; die lang verhaltene, nur mit Gewalt in einer fremden Umgebung niedergedrückte Empörung über das Schicksal seines Vaterlandes brach ungestüm hervor. Die Schmach seines Volkes, die Leidensgeschichte dieser wundervollen, bis zuletzt tapfer kämpfenden deutschen Jugend öffnete sich den ergriffenen Zuhörern. Höhenflug und Höhen­ sturz waren Hermann Göring wohlvertraut, niedere Gesinnung, Unehre und Verrat, damit konnte er sich nicht abfinden. Der Hausherr erhob sein Glas, gefüllt mit deutschem Wein. Ernst, aber glaubensfest waren seine Worte, als er einer kommenden, hoffentlich nicht allzu fernen Zeit gedachte, wo deutsche Männer die deutsche Ehre wieder auf starken Schild erheben würden, wo Deutschland wieder frei, geachtet und gleichberechtigt seine edlen Traditionen und Aufgaben unter den Völkern wahrnehmen könnte. Männer machen die Zeiten. An Deutschland brauche niemand zu verzweifeln, der soeben die von glühender Vaterlandsliebe getragenen Worte von diesem seiner Söhne gehört hatte. Er tränke auf die Zukunft Deutschlands, an die er wie das ganze Schwedenvolk unerschüttert glaubte. Feierlich erhoben sich alle von ihren Plätzen, fest drückte der Hausherr die Hand des Gastes.

Bis spät in die Nacht blieb man noch beisammen. Graf von Rosen nahm seine Laute, wehmütige, stolze und frohe Volkslieder hat er gesungen, immer wieder merkte der Gast, wie nahe dem deutschen Empfinden diese Töne der schwedischen Volksseele stehen. Hier war ein freies Volk, das trotz allem noch an Deutschlands Freiheit glaubte, hier war ein Gefühl und eine Innigkeit in der Musik, die sich unmittelbar an das Herz eines Deutschen schmiegt. Viel hat Hermann Göring mit Carin an diesem Abend nicht sprechen können. Dazu war ihm die Seele zu bewegt. Der Sturmvogel des offenen Meeres hatte endlich Land in Sicht bekommen.«4 Göring beeilte sich, das Versäumte so rasch wie möglich nachzuholen. Er störte sich nicht daran, daß die um vier Jahre ältere Carin bereits verheiratet war und aus ihrer Ehe mit Nils von Kantzow einen Sohn im Alter von sechs Jahren hatte. Die Affäre entwickelte sich rasch zu einer immer enger werdenden Beziehung. Der Skandal war endgültig perfekt, als Göring mit ihr nach München reiste, um sie seiner Mutter vorzustellen. Alle Bemühungen Kantzows, seine Frau zurückzugewinnen, scheiterten. Göring drängte auf die Scheidung. Als er sich 1922 zur Rückkehr nach Deutschland entschloß, folgte Carin ihm. Am 13. Dezember willigte Kantzow in die Scheidung ein. Im Gegenzug für das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn gewährte er Carin eine großzügige Abfindung. Einen Monat später, am 25.  Januar 1923, heirateten Carin und Hermann Göring in Stockholm. Für die deutschen Behörden mußte die Trauung an ihrem neuen Wohnort in München-Obermenzing am 3. Februar 1923 allerdings noch einmal wiederholt werden.

Göring und Hitler Mit der Eheschließung schien Görings Leben in geordnete Bahnen zu kommen. Die gütliche Trennung von ihrem Ehemann hatte Carin zu einer wohlhabenden Frau gemacht und erlaubte es dem Ehepaar, in Obermenzing eine kleine Villa zu erwerben. Göring immatrikulierte sich an der Münchener Universität mit der Absicht, Geschichte und Volkswirtschaft zu studieren. Doch statt

Göring als erster SA-Führer. Seine Uniform hatte er selbst entwor­ fen, ein Vorgriff auf spätere Phantasiegewänder.

Vorlesungen und Seminare zu besuchen, ging er offenbar viel lieber zu politischen Versammlungen. Ende 1922 war die Stimmung in Deutschland aufgewühlt. Am 27. April 1921 hatten die Alliierten die Höhe der von Deutschland zu zahlenden Reparationen auf die unvorstellbare Summe von 132 Milliarden Goldmark festgesetzt. Die Bitten der Regierung in Berlin um einen Zahlungsaufschub stießen vor allem in Paris auf entschiedenen Widerspruch. Als die Verhandlungen ins Stocken gerieten, machte der französische Regierungschef Raymond Poincaré seine Forderung nach »produktiven Pfändern« wahr. Im Januar 1923 besetzten französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet. 15

Personenregister

Breschnew, Leonid 164 Breuer (Major) 188 Brüning, Heinrich 19 Bullitt, Wiliam C. 50, 88

Wegen der Häufigkeit seiner Nennung wurde auf den Eintrag »Göring, Hermann« verzichtet. Kursiv gesetzte Seitenangaben verweisen auf eine Bildunterschrift.

Cambell-Walters (Seelord) 175 Canaris, Wilhelm 90 Carol II., König von Rumänien 39, 100 Castro, Fidel 165 Cerruti, Vittorio 37 Chamberlain, Neville 48, 87 f., 96 – 98, 101, 103, 105 f., 134 Charles, Prinz von Wales 175 Christie, Graham 83 Christlieb, Harry 53 Churchill, Sir Winston (Leonard Spencer) 137, 139 Ciano, Galeazzo Graf 60, 86, 102, 105, 140 Claas (Oberleutnant) 188 Conrath, Paul (Major) 183 Contini, Graf Alessandro 129 Corot, Camille 129 Coulondre, Robert 100 f. Cranach, Lukas 126, 129, 130 Csáky, Graf István 102

Abetz, Otto 127 Adenauer, Konrad 173, 175 Agajanowa (sowjetische Kunstsachverständige) 154 Åhren, Uno 31 Albert, Prinz 175 Alcock, John 14 Alexander I., König von Jugoslawien 39 Alexander III., Zar von Rußland 24 Alfieri, Dino Odoardo 143 Antonescu, Ion 146, 146 Arden, Elizabeth 54 Arnarde (Baurat) 153 f. Ashton-Gwatkin, Frank 105 Bade, Karl 194 Balbo, Italo 93, 94, 174 Baldwin, Stanley 48 Baur, Hans 186 Beamish, Mrs. (Großmutter von Carin Göring) 182 Beck, Józef 41, 42, 88 Beck, Ludwig 90 Beneš, Eduard 98 Benvenuto di Giovanni 156 Bernheim-Jeune, Familie 128 Bismarck, Fürst Otto von 22, 164 Blaschke, Hugo 67 Blomberg, Werner von 37 f., 87, 90 Blum, Léon 45 Bodenschatz, Karl 46, 47, 84, 105, 146 Boer, Pieter de 129 Boris III., Zar von Bulgarien 42, 87 Bormann, Martin 28, 67, 144 f., 150 Borsdorf, Gustav 31 Brandt, Willy 173 Brassini, Armando 129 Brauchitsch, Bernd von 120, 172, 183 Brauchitsch, Walter von 90, 94, 135, 139, 145 Braun, Eva 67 Braun, Otto 32, 35 Breker, Arno 157, 162

202

Dahlerus, Birger 105 – 107, 134, 136 f. Daladier, Édouard 98 Darányi, Koloman 90 Darré, Richard (Ricardo) Walther 26, 122 Darsow, Johannes 155 David-Weill, David 128 Degas, Edgar 129 Delaunoy, Étienne 129 Diels, Rudolf 21 Dietl, Helmut 175 Dimitroff, Georgi 181 Dodd, William E. 37 Dönitz, Karl 150 Dornier, Claude 92 Dˇurcˇanský, Ferdinand 98 Eden, Anthony 48, 87 Edward VIII. siehe Windsor, Herzog von Eichmann, Adolf 145 Elizabeth II., Königin von England 175 Epenstein, Hermann 12, 83, 169, 176, 181 Erhard, Ludwig 173 Fähnrich (Kriminalrat) 186 Fechner (Flugzeugführer) 81

Fischer, Theodor 129 Flandin, Pierre-Étienne 88 Fock, Huldine von bzw. Familie 154 Fokker, Anthony 14 Franco y Bahamonde, Francisco 45 François-Poncet, André 37, 39, 43 f., 83, 95, 97– 99, 187 François-Poncet, Madame 49 Frank, Hans 127 Frankenberger (Hauptmann) 133, 190 Frick, Wilhelm 22 Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen 24 Fritsch, Werner von 87, 90 Fritzsche, Hans 150 Funk, Walther 100 Galland, Adolf 140 George VI., König von England 48 Gerch, Heinrich (Amtmann) 172 Gilbert, Gustave 151, 152 Goebbels, Joseph 11, 19 –21, 26, 32, 44, 49, 91, 98, 100, 127, 148 –150, 184 Goebbels, Magda 20 Gömbös, Gyula 39, 43 Goerdeler, Carl 93 Göring, Albert Günter 176 Göring, Carin 7, 11, 13, 14 f., 16, 17–20, 26, 28, 28, 29, 29, 31, 31, 32, 37 f., 41, 68, 153, 154, 156, 167, 181 f., 185, 188 Göring, Edda 28, 67, 75, 99, 99 f., 104, 107, 109, 118, 118, 119, 121, 126, 169, 190 Göring, Emmy 25, 27, 37, 41, 48, 49, 61, 66, 68 f., 75, 90, 100, 101, 116, 134, 149, 169, 174 f., 183, 185, 190 Göring, Franziska 11 f., 17, 169, 181 Göring, Heinrich Ernst 11 f., 169 Göring, Herbert L. W. 181 Göring, Ilse 66 Göring, Karl Ernst 176 Göring, Klaus 58 Göring, Olga Sophie Therese siehe Rigele, Olga Göring, Paula Rosa Elisabeth siehe Hueber, Paula Görnnert, Fritz 172, 183 Gogh, Vincent van 129 Gormanns, Christa 68 Goudstikker, Jacques 129 Goya, Francisco José de 128 Graf, Therese bzw. Familie 11 Gritzbach, Erich 35, 46, 47, 51, 86, 122, 126, 128, 130, 140, 146, 184 Gromyko, Andrej 164

Grundtmann, Greta 128, 183 Guderian, Heinz 125 Hácha, Emil 101 Halifax, Edward Frederik Viscount 87 f., 89, 90, 104, 106 Hals, Frans 128 Hassell, Ulrich von 107, 134 f. Hausendorff, Erhard 173 f. Havenstein, August 155 Heartfield, John (Herzfeld, Helmut) 22, 23 Hedin, Sven 135 f. Heidemann, Gerd 175, 195 Heilmann (Architekt) 169 Heinecke, Paul 186 Heinkel, Ernst 92 Henderson, Sir Nevile 48 –50, 60, 83, 86 – 90, 87, 93, 96 –99, 101–104, 106 f., 134 Henlein, Konrad 96 Heß, Rudolf 38, 140, 144 Hetzelt, Friedrich 51, 53, 169 Heuss, Theodor 172 Heydrich, Reinhard 22, 100, 144, 186 Himmler, Heinrich 22, 23, 32, 67, 100, 136, 150, 172, 174, 194 Hindenburg, Oskar von 21 Hindenburg, Paul von Beneckendorff und von 11, 18 f., 21, 23 f., 38 Hitler, Adolf (»Führer«) 10 f., 16 –20, 20, 21–23, 23, 25, 27, 28, 31, 32, 38 – 42, 43, 44 – 46, 48, 50, 52, 58, 60, 67, 83 – 85, 87–91, 93, 95 – 99, 99, 100 –103, 105 –107, 109, 114, 122, 125 f., 126, 127 f., 133 –137, 139, 139, 140, 142–150, 168, 171, 174, 181, 185 f., 190 f., 194 Höne, Georg von 174 Hofer, Walter Andreas 127, 129 f., 132, 157, 162, 190 Hohenlohe-Langenburg, Prinz Max Egon von 106 Holzach, Hans 182 Honecker, Erich 164, 164, 165, 165 Hoogendijk (Kunsthändler) 129 Horcher, Otto 117 Horthy, Nikolaus von 39, 42, 95, 96 f., 174 Hucke (Flugzeugführer) 81, 186 Hudson, Robert 105 Hueber, Paula 66, 83 Husák, Gustáv 164 Jackson, Justice 150 Jakoby (Oberstleutnant) 72 Jannasch, Dr. (Magistratsbeamter) 154, 192 Jansson, Heribert 154

203

Jaruzelski, Wojciech 164 Jeschonnek, Hans 139, 144, 148, 169 Kahr, Gustav von 16, 23 Kann, Alphonse 128 Kantzow, Carin Axelina Hulda von siehe Göring, Carin Kantzow, Nils Gustav Freiherr von 15 Kantzow, Thomas von 188 Kánya, Kálmán 87 Karim, Mustafa 175 Katz, Nathan 129 Keitel, Wilhelm 90 f., 139, 144, 150 Kerrl, Hanns 26 Keutmann, Egon (Major) 188 Kieninger, August (Oberamtmann) 170 Kiesinger, Kurt-Georg 173 Kjoseiwanoff (Kiosse-Iwanow), Georgi 104, 107 Knirr, Alfred 126 Koch, Erich 121 f., 188 Köhne (Haushofmeister) 74 Koenig, Franz 129 Körner, Paul (»Pili«) 18, 35, 46, 104, 122 Koller, Karl 149 Koppenberg, Heinrich 92, 93 Kordt, Erich 93 Kossygin, Alexej 164 Krauch, Karl 91, 135 Kreipe, Werner 179 Kropp, Robert 60, 185 Krosigk, Lutz Graf Schwerin von 37, 100 Krückeberg, Hans 162 Lahr (Oberstleutnant a. D.) 181 Lammers, Hans Heinrich 144, 148, 181, 194 Lange, Eitel 119, 119, 140 Lange, Kurt 136, 143 Laval, Pierre 41 Lehmann (Falkner) 32 Leonidas 178 Ley, Robert 67, 126 Limberger, Gisela 128, 132, 183 Lindbergh, Charles 45, 84, 168 Lipski, Józef 41, 43, 86, 93 – 95, 97– 99, 101 f., 106 Loerzer, Bruno 13, 18, 172 Lohse, Bruno 127, 189 Londonderry, Charles Marquis of 47 f., 87, 93 Londonderry, Lady 47 Lothian, Marquess of (Philip H. Kerr) 48 Lübke, Heinrich 172

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Mäder, Martha 68 Margret, Prinzessin 175 Makart, Hans 126, 126 Mann, Thomas 169 March, Werner 25, 182 Marini, Marino 126 Masolino (Tomaso di Cristoforo) 129 Mastny, Vojtech 98, 187 Matsuoka, Yosuke 58, 142, 143, 145 Mauser-Mühltaler, Marianne 177 Miedl, Alois 129 Mielke, Erich 164, 165, 172 Milch, Erhard 18, 84, 135, 147 f. Mittag, Günter 122, 164 Mölders, Werner 140 Molotow (Skrjabin), Wjatscheslaw 106, 142 Monet, Claude 129 Montgomery, Bernard Law 174 f. Mooney, James D. 135 Morrow, Anne 45 Mühlmann, Kajetan 127 f. Müller, Hermann 19 Müller, Ludwig 41 Mussolini, Benito (»Duce«) 16 f., 19, 39, 45, 48, 60, 85, 86, 98, 126, 129 f., 142, 174, 183 Nero, Kaiser des Römischen Reiches 119 Neubacher, Hermann 146 Neuhäuser, Franz (Hausmeister) 185 Neurath, Konstantin Freiherr von 39 f., 42, 44, 83, 85, 87, 89, 98 Olga, Prinzessin von Jugoslawien 103, 104, 174 f. Ogilvie-Forbes, Sir George Arthur D. 134 Ondarza, Ramon von (Oberstabsarzt) 67, 172 Oshima, Hiroshi (japanischer Botschafter) 87 Osten, von der (Major) 183 Pannwitz, Catalina von 129 Papen, Franz von 11, 20 f. Paul V. Karadjordjevi´c, Prinzregent von Jugoslawien 103, 104, 104, 125, 174 Peiner, Werner 60, 61 Perth, Earl of (Sir Eric Drummond) 98 Pétain, Philippe 137 Philip, Prinz von England 175 Philipp, Prinz von Hessen 129 Phipps, Sir Eric 37 f., 41, 44, 48 Piłsudski, Józef 41, 50

Pleiger, Paul 47 Poincaré, Raymond 15 Popitz, Johannes 26 Popp, Josef 92 Price, George Ward 102 Quandt, Magda siehe Goebbels, Magda Raeder, Erich 87, 135, 139 Raffael (Raffaello Santi) 128 Rama, König von Siam 40 Rathmann, Fedor 53 Reber, Gottlieb F. 129 Reemtsma, Philip 127 Reinhardt, Walther 14 Reinhardt, Wilhelm 177 Rembrandt (Harmensz van Rijn) 128 Remy, Ida 11 Renders, Emile 129 Renzetti, Giuseppe 183 Reutti, Kurt 154, 157 Rhades, August 125 Ribbentrop, Joachim von 67, 89 – 91, 98, 101 f., 106 f., 127, 134, 136, 139, 139, 148, 194 Richthofen, Manfred Freiherr von 12 Riedmann (Feldwebel) 67 Rigele, Franz 83 Rigele, Olga 66, 83 Roder, Dr. (Anwalt) 17 Röhm, Ernst 21– 23, 32, 41 Roon, Albrecht Graf von 96 Roosevelt, Franklin Delano 50, 102, 136 Rosen, Brigitta von 29 Rosen, Eric Graf von 14 f., 86, 184 Rosen, Mary von 177 Rosenberg, Alfred 127 f., 128, 129, 144 Rosenberg, Paul 128 Roßius, Armin 51 Rothschild, Familie 128 Rubens, Peter Paul 128, 129 Runcimen, Leslie 106 Runcimen, Walter Viscount 93, 106 Rust, Bernhard 26 Sauckel, Fritz 146 Schacht, Hjalmar 46, 150 Schade, Marianne 67 Schade, Willi 67, 121 f. Schaub, Julius 58, 60

Schiedlausky, Gunther 127 Schleicher, Kurt von 21, 23 Schmidt, Guido 84 f., 85, 87, Schmidt, Helmut 164, 165 Schmidt, Paul 47 f., 63 Schmitt, Kurt 26 Schmook, Herbert 78 Scholz, Robert 189 f. Schubert (Major) 188 Schulz, Gustav 74 Schulz, Richard 68, 133, 190 Schulz, Willi 68, 170 Schulze-Boysen, Harro 178 Schuschnigg, Kurt von 88 Seyß-Inquart, Arthur 89, 150 Siewert, Horst-Iwan 34, 182 Simon, Nikolaus 125 Sindermann, Horst 164 S´migly-Rydz, Edward 88 Sonnemann, Emma Johanna siehe Göring, Emmy Sonnemann, Familie 66 Speer, Albert 51, 140, 146 –148, 150, 168, 182 Stalin, Josef 142 Stanley, Oliver F. G. 102 Stauffenberg, Claus Graf Schenk von 179 Stehlin, Paul 83 f. Stendel, Charlotte 80, 188 Stendel, Walter 120 Stojadinovi´c, Milan 88 Stoph, Willi 164 Strasser, Otto 181 Stuck, Franz von 53 Suvich, Fulvio 39 Szembek, Jan Graf 87 Sztójay, Döme 93, 97 Tauschnitz, Stephan von 83 Tietje, Hans 129 Teleki, Graf Pál 102 Teske, Werner 120, 183 Thomas, Georg 136 Tiefenbrunn, Franziska siehe Göring, Franziska Tietz, Otto 158 Tintoretto (Iacopo Robusti) 129 Tisch, Harry 164 Tizian (Tiziano Vecellio) 128 Todt, Fritz 146 Towler, W. M. 187 Tuch, Hermann 51, 53, 169

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Udet, Ernst 18, 84, 92, 93, 135, 147, 172 Ulbricht, Walter 164 f., 192

Danksagung

Valland, Rose 154, 156, 189 Valle, Guiseppe 104 Vansittart, Robert 47 Velázquez, Diego Rodríguez de Silva y 128 Victoria, Königin von England 175 Vuillemin, Joseph 93 –95

Es ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis, an dieser Stelle all jenen Damen und Herren ein herzliches Dankeschön zu sagen, die mir ihr Vertrauen entgegengebracht haben und ohne deren Unterstützung mein Teil der Dokumentation in dieser Form nicht zustande gekommen wäre. Besonderer Dank gilt den ehemaligen Angehörigen des Hauspersonals und den Soldaten der Bewachungseinheit des Wachregiments der Division »Hermann Göring«, die mir mit ihren Kenntnissen, Aufzeichnungen, Bilddokumenten, Ratschlägen und Hinweisen eine nützliche Hilfe waren und mit deren Erinnerungen Einblicke in das Leben rund um den Waldhof erst möglich wurden. Danken möchte ich auch den Mitarbeitern der staatlichen Archive und Museen, den Mitarbeitern der Forstbehörden der Schorfheide und den vielen Bewohnern der Ortschaften rund um Carinhall, die mich mit Rat und Tat bei meinen Recherchen unterstützt haben. Schließlich gilt ein ganz besonderes Dankeschön meiner lieben Ehefrau Christine für ihre unendliche Geduld.

Wachowiak, Cilly 116 Wecke (Major) 72 Weizsäcker, Ernst Freiherr von 91, 98, 107, 190 Welles, Sumner 136, 136, 137, 143, 191 Wenner-Gren, Axel 103, 105 Whitten-Brown, Arthur 14 Wilamowitz-Moellendorff, Fanny Gräfin von 14 Wilhelm, Kronprinz des Deutschen Reiches 13 Wilhelm I., Kaiser des Deutschen Reiches 24 Wilhelm II., Kaiser des Deutschen Reiches 13, 24, 40 Wilken, Friedrich 174 Wilkinson, Ellen 48 Wilson, Sir Horace 97 Wilson, Hugh 105 Windsor, Herzog von 48, 60, 87 Wirsén, Carl Einar Thure af 44 Wöhlermann, Eberhard (Major) 188 Wohlthat, Helmuth 93, 104 f., 135 Wonn, Ludwig 78 Ziegelhöfer, Dr. Hanns 169, 175

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Volker Knopf