Unverbindliche Aufnahme Ihrer Proben!

Unverbindliche Aufnahme Ihrer Proben!

NEU Kompakte Fluoreszenz-Mikroskope HS Modellreihe BZ-9000 Revolutionäre Fluoreszenz-Mikroskopie Inklusive Hellfeld & Phasenkontrast Unverbindliche...

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NEU

Kompakte Fluoreszenz-Mikroskope HS Modellreihe BZ-9000

Revolutionäre Fluoreszenz-Mikroskopie Inklusive Hellfeld & Phasenkontrast

Unverbindliche Aufnahme Ihrer Proben! J A H R Z E H N T E L A N G E E R FA H R U N G I N M I K R O S K O P I E • Tiefenscharfe Bildzusammensetzung (S.12) • Integrierte Dunkelkammer (S.4) • Live-Cell-Imaging (S. 18)

Kompaktes Fluoreszenz-Mikroskop HS ermöglicht rasche und mühelose Betrachtungen tiefer Schichten Bei der Konzeption des Fluoreszenz-Mikroskops “Biozero” hat KEYENCE die Grundlagen der Fluoreszenz-Mikroskopie und die erforderlichen Faktoren von Grund auf neu überdacht. Das ergonomische HS-Betrachtungsverfahren (“High Standard”) des neuen Fluoreszenz-Mikroskops “BIOREVO” markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in der technologischen Entwicklung der Fluoreszenz-Mikroskopie.

2

INHALT STA N D A R D F U N K T ION EN

S. 4

Keine Dunkelkammer erforderlich NEU Eingebauter elektronischer Revolverkopf mit sechs Objektivanschlüssen Neue “F-OPT”-Konstruktion ermöglicht Fluoreszenzbetrachtungen an jedem beliebigen Ort.

Kamera mit Umschaltung

S/W und Farbe [Branchenneuheit*]

S. 6 NEU

S/W-CCD liefert wesentlich verbesserte Empfindlichkeit und Auflösung. Extrem vielseitig dank Umschaltung zwischen S/W und Farbe. * Ergebnis interner Marktforschung, Stand September 2009.

Navigationssystem

S. 8 NEU

Revolutionäre Betrachtungssoftware führt den Benutzer mit einem Klick zum gewünschten Betrachtungspunkt. S. 10

Unschärfereduktion Beseitigt Fluoreszenzunschärfe und ermöglicht Erkennung schwacher Fluoreszenzsignale.

Schnelle Vollfokussierung

S. 11 NEU

Neue Funktion zur Erzeugung omnifokaler Bilder.

Bildzusammensetzungsfunktion

S. 12

Zur raschen Zusammensetzung hochwertiger großflächiger Bilder.

SO N D ERF U N K T ION EN

Dynamische Zellenzählung-Software

NEU

S. 16

Neue Funktion mit neuem Algorithmus zur Trennung überlagerter “Zellen” und zur Zählung einzelner Zellen.

Live-Cell-Imaging

S. 18

Erfasst in chronologischer Reihenfolge Bilder einer Zelle, um allmähliche Veränderungen zu dokumentieren. Dabei können die Aufnahmepunkte verschoben und die Betrachtungsbedingungen verändert werden.

Klimakammer

S. 19

Echtzeit-3D-Modul-Software

S. 20

Erweiterte Funktion ermöglicht präzise Betrachtung von lokalen Expressionen samt umfassender Veranschaulichung für die Publikation der Forschungsergebnisse.

Messmodul-Software

S. 21

Ermöglicht mühelose Quantifizierung der Betrachtungsergebnisse. 3

Kompakte Fluoreszenz-Mikroskope

NEUE KONSTRUKTION

Umfassende elektronische Steuerung der motorbetriebenen Komponenten erleichtert Einrichtung und Betrieb [Folded Optical Structure - umgelenkte optische Struktur]

F-OPT-STRUKTUR Mit Hilfe von verschiedenen Spiegeln, mit denen der Pfad der bildgebenden Optik und der Übertragungsweg der Durchlichtbeleuchtung umgelenkt werden, sowie durch horizontale Anordnung des Auflichtbeleuchtungs- und Vergrößerungssystems im jeweils optimalen Winkel ließ sich in einem sehr kompakten Gehäuse ein hochwertiges stufenlos einstellbares optisches System realisieren. 1

Elektronische Umschaltung des Phasenkontrastschlitzes NEU Während der Phasenkontrastbetrachtung wird der Phasenkontrastschlitz automatisch gemäß der Vergrößerung des Objektivs (zwischen 20- und 40-fach) umgeschaltet.

6 2

Elektronischer Dimmerfilter NEU Das Dimmverhältnis des Anregungslichts kann per Fernbedienung verändert werden. Für das Dimmverhältnis stehen pro Farbe fünf Stufen zur Auswahl, je nach Ausdrucksintensität und Ausbleichanfälligkeit der mehrfach gefärbten Proben. Durch diese sicherheitsorientierte Konzeption bleibt die Beschädigung der Betrachtungsobjekte auf ein Minimum beschränkt.

1

Durchlichtbeleuchtung

3

Elektronische Verschlussblende Wird die Betrachtung unterbrochen, so schließt sich die Blende für das Anregungslicht automatisch. Dadurch wird ein ungewolltes Verblassen der fluoreszierenden Proben verhindert.

4

Der elektronische Objektträger bewegt sich entlang der X-, Y- und Z-Achsen des Koordinatentisches. Dieser unterstützt die Justierung und Scharfstellung im eingebauten Dunkelraum, der vom Umgebungslicht völlig abgeschirmt ist.

4

5

Elektronischer Filterwechsler Vier Filterwürfel (Anregungsfilter, Absorptionsfilter, dichroitische Spiegel) können montiert und mittels der elektronischen Steuerung aktiviert werden. Der Wechsel der Filter ist nicht nur über den Computer, sondern auch am Mikroskop selbst möglich.

Objektiv

2 4

Auflicht-Fluoreszenzbeleuchtung

Elektronischer ObjektKoordinatentisch mit X-Y-Z-Achsen

3

6

Elektronische Blendensteuerung Während der Hellfeldbetrachtung kann die Blende per Fernbedienung verändert werden.

5 Bildgebende Optik

4

DUNKELRAUM

Keine Dunkelkammer erforderlich

Platzsparend

Die Baugruppen im eingebauten Dunkelraum lassen sich von außen vollständig elektronisch ansteuern

Etwa 50% Platzeinsparung

Für eine herkömmliche Fluoreszenzbetrachtung wird in der Regel eine große Dunkelkammer benötigt, damit der Kontrast der Signale erhalten bleibt und die fluoreszierende Probe nicht verblasst. Bei den Fluoreszenz-Mikroskopen der Modellreihe BZ-9000 werden dagegen sämtliche Vorgänge im Inneren des Geräts ausgeführt, weshalb das Fluoreszenz-Mikroskop an jedem beliebigen Ort installiert werden kann. Die Bildaufnahme im eingebauten Dunkelraum lässt sich mit dem elektronischen X-Y-Z-Objekttisch, dem elektronischen optischen Zoom, der elektronischen Verschlussblende und dem elektronischen Filterwechsler komplett automatisch steuern. NEU

Elektronischer Revolverkopf mit sechs Objektivanschlüssen Die Objektive lassen sich je nach Betrachtungszweck einfach umschalten

Durch Überarbeitung der grundlegenden Baugruppen konnte die Stellfläche gegenüber herkömmlichen Modellen um fast die Hälfte verkleinert werden. Das erlaubt eine platzsparende Installation in jedem Labor oder an jedem Arbeitsplatz.

Mikroskop Spannungsversorgung für die SpannungsQuecksilber- versorgung Kamera dampflampe für die Halogenlampe

Lichtquelle Steuerung Handbediensystem Fokusjustierung

Konfiguration eines herkömmlichen Systems

Es können bis zu sechs verschiedene Objektive (2- bis 100-fach) montiert werden. Die Objektivumschaltung erfolgt mit einem einzigen Mausklick auf dem Steuerungsbildschirm, was einen reibungslosen Betrieb gewährleistet. ❙ Kollisionsvermeidung bei Objektivumschaltung (automatische Bewegung / Z-Achsen-Rückstellung) ❙ Dank der Unterdrückung von Vibrationen und Bildfeldverschiebungen während der Objektivumschaltung wird jederzeit ein stabiler Betrieb gewährleistet.

Kompaktes Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E

* Bildfeldverschiebungen während der Objektivumschaltung werden mit dem elektronischen X-Y-Objekttisch korrigiert.

Vielseitig

Verbesserte Basisfunktionen

Hellfeld-, Fluoreszenz- und Phasenkontrastbetrachtung

Optimiertes Kühlsystem

Trotz seiner unglaublich kompakten Abmessungen bieten die Fluoreszenz-Mikroskope BZ-9000E drei verschiedene Betrachtungsarten, zwischen denen mit einem einzigen Mausklick umgeschaltet werden kann. So arbeiten Sie stets mit der optimalen Lichtquelle, Belichtungszeit und Filtereinstellung.

Die auf Grund der kompakten Bauweise entstehende Resthitze wird durch eine optimierte Konstruktion getrenntes oberes und unteres Gehäuse -sowie durch das Kühlgebläse effektiv abgeleitet. Selbst bei einer Lichtunterbrechung wird der Temperaturanstieg zur Umgebungstemperatur - insbesondere im Probenraum - auf maximal +3°C begrenzt.

Hellfeld

Fluoreszenz

Phasenkontrast

Vibrationsschutz

Verschiedene Objektträger einsetzbar Es lassen sich verschiedene Objektträger einsetzen, wie zum Beispiel Objektträger aus Glas, Petrischalen aus Kunststoff, Multi-Well-Platten und Schalen mit Glasboden.

Durch eine optimal konstruierte Federung wird der Mikroskopteil des Fluoreszenz-Mikroskops BZ-9000E von den Vibrationen des Kühlgebläses isoliert. Das Gewicht des oberen Gehäuses wurde verringert, um einen niedrigeren Schwerpunkt zu erzielen und die Anfälligkeit gegen externe Vibrationen zu minimieren.

Langlebige Quecksilberdampflampe - keine Achsenausrichtung erforderlich Die Lebenserwartung der Lampe wurde auf 2000 Betriebsstunden erhöht. Sie hält damit fünf Mal länger als herkömmliche Quecksilberdampflampen.

5

CCD-Kamera mit Umschaltung S/W mit hoher Empfindlichkeit auf Farbe

NEUE KONSTRUKTION

Umfassende elektronische Steuerung der motorbetriebenen Komponenten erleichtert Einrichtung und Betrieb Die Fluoreszenz-Mikroskope BZ-9000E sind mit einem S/W-CCD ausgerüstet, das sich besonders für Aufnahmen mit hoher Empfindlichkeit, langer Wellenlänge und hoher Geschwindigkeit eignet. Mit dem elektronischen Farbfiltereinschub ermöglicht die Kamera ein müheloses Umschalten auf die Farbbildbetrachtung. Das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E deckt eine breite Palette von Anwendungen ab, von der Verarbeitung schwach fluoreszierender Signale und der Erfassung von Infrarotbildern bis hin zur pathologischen Analyse mit HE-Färbung all das ist mit einem einzigen Gerät möglich! Mitochondrien (Objektiv mit 100-facher Vergrößerung)

S/W

(schwach fluoreszierendes Bild)

Hohe Empfindlichkeit Hohe Auflösung Lange Wellenlänge Hohe Geschwindigkeit Feine Abstufung

Umschaltung mit einem Klick

UMSCHALTUNG

Nierenglomerulus (Objektiv mit 40-facher Vergrößerung)

FARBE (HE-Färbung)

Farbreproduzierbarkeit 3-fach-CCD-Bildqualität

6

Hohe Empfindlichkeit und lange Wellenlänge 1,0

Relative Empfindlichkeit

Mit seiner hohen Empfindlichkeit kann das FluoreszenzMikroskop BZ-9000E im S/W-Modus Bilder unter schwachem Anregungslicht erfassen. Dadurch bleibt die Beschädigung der Betrachtungsobjekte auf ein Minimum beschränkt. Das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E kann auch infrarote Wellenlängen erfassen (Cy7 usw.). Diese Eigenschaft ist hilfreich beim Erfassen von Bildern einer Zelle, deren Ausdruckspunkte in tieferen Schichten liegen.

0,9 0,8 0,7

BZ-9000E-Wellenlänge/ Empfindlichkeits-Charakteristik

0,6 0,5 0,4 0,3

Herkömmliche Wellenlänge/ Empfindlichkeits-Charakteristik

0,2 0,1

Wellenlänge (nm)

Hohe Auflösung

Das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E liefert hochauflösende Bilder, in denen selbst feinste Zellkernprofile deutlich und scharf dargestellt werden können. Im Farbbildmodus liefert das 3-fach-CCD-System hochauflösende Bilder mit ausgezeichneter Farbreproduzierbarkeit.

Herkömmliches Bild (Lungenarterie eines Rinds)

Bilddarstellung mittels FluoreszenzMikroskop BZ-9000E (Lungenarterie eines Rinds)

Feine Abstufung (12 Bit)

Rauschunterdrückung

Dank seiner äußerst exakten Quantifizierung ermöglicht das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E hochpräzise Messungen des Bildausdrucks, mit 4096 Abstufungen.

Ein spezieller Schaltkreis mit Einzelbildpuffer vergleicht jeweils die Daten mehrerer aufeinanderfolgender Einzelbilder, um das Bildrauschen zu beseitigen.

Herkömmliche Abstufungen 256 Abstufungen

BZ-9000E

Bild mit Rauschen

Bild nach Rauschunterdrückung

4096 Abstufungen

Höhere Präzision

Hochgeschwindigkeitsaufnahme [max. 100 Bilder/s] Hardware-Binning (2 x 2, 4 x 4, 8 x 8) ermöglicht Aufnahmen mit bis zu 100 Bildern/Sekunde (fps). * Bei Verwendung von “8 x 8”-Binning. * Binning: Das Zusammenfassen benachbarter Pixel zu Pixelblöcken zwecks höherer Lichtempfindlichkeit.

7

Navigationssystem

NEU ENTWICKELT

Revolutionäre Betrachtungssoftware führt den Benutzer mit einem Klick zum gewünschten Betrachtungspunkt

Wenn der Benutzer einen gewünschten Punkt auf dem mit geringer Objektivvergrößerung aufgenommenen Navigationsbildschirm anklickt, fährt das System per elektronischer Steuerung diesen Koordinatenpunkt an und zeigt ein Bild mit starker Vergrößerung an. Damit erschließt das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E eine völlig neue Arbeitsweise beim Mikroskopieren: Während der Benutzer bisher durch manuelles Bewegen des X-Y-Objekttisches nach einem bestimmten Punkt auf dem Objekt suchen musste, gelangt er nun durch einfaches Anklicken des gewünschten Punkts auf dem Navigationsbildschirm zur gewünschten Ansicht. Dieses Navigationssystem verschafft dem Benutzer eine verbesserte Übersicht über das gesamte Objekt und trägt damit zu effektiveren Betrachtungen und Aufnahmen bei. Außerdem ermöglicht dieses System bei großen Objekten die automatische Erfassung von Teilbildern für die Bildzusammensetzung. (* Siehe Erläuterung der Bildzusammensetzung auf S. 12.)

Einfach auf dem Navigationsbild (Breitbild) den gewünschten Betrachtungspunkt anklicken.

Vorschaubild

Navigationsbild

Mühelose Auswahl des Betrachtungspunkts

A B

Klick

* Zusammensetzungsbild kann eingefügt werden.

Navigationsbild: Eierstock (entspricht einer Vergrößerung vom 0,5-fachen)

ANWENDUNGEN DES NAVIGATIONSSYSTEMS

Mühelose Positionierung beim Ölimmersionsobjektiv

Schnelle Betrachtung eines Schnitts mit HE-Färbung

Der Betrachtungspunkt kann direkt mit dem stark vergrößernden Ölimmersionsobjektiv an die gewünschten Koordinaten bewegt werden. Ein Umschalten auf ein schwach vergrößerndes Trockenobjektiv zum Suchen des Betrachtungspunkts ist nicht erforderlich.

Wenn der Benutzer auf einem großflächigem Bild des Schädelgewebes die knochenbildenden Zellen des Pericraniums anklickt, erhält er sofort die gewünschte Ansicht mit starker Vergrößerung.

Klick

Vorschaubild mit stärkerer Vergrößerung

Klick Navigationsbild

Navigationsbild

Vorschaubild mit starker Vergrößerung

8

Klick

Vorschaubild mit starker Vergrößerung

Dank elektronischer Steuerung lässt sich der gewünschte Betrachtungspunkt mit einem einzigen Klick anfahren

Vor dem Verschieben Vorschaubild (Objekt mit 20-facher Vergrößerung)

A

Navigationsbild

A

Nach dem Verschieben Vorschaubild (Objekt mit 20-facher Vergrößerung)

B

Navigationsbild

Die verschiedenen Bereichsrahmen Derzeitiger Vorschaubereich

B

Zeigt den derzeitigen Betrachtungsbereich innerhalb des Sichtfelds an.

1

Gespeicherter Bereich der Objekttischposition Zeigt eine gespeicherte X-Y-Koordinatenposition an.

Erfasster Bereich Zeigt einen Bereich an, der erfasst worden ist.

Extrahieren eines Objektbildes aus Überlagerungsbildern mehrfach gefärbter Zellen

Doppelanzeige für bessere Übersicht bei Makrobildern

Ermöglicht bei Zellen, die nur mittels Überlagerungsverarbeitung sichtbar gemacht werden können, die sofortige Betrachtung im Navigationsbild.

Navigationsbild und Vorschaubild (Bild mit starker Vergrößerung) lassen sich bei Verwendung von zwei Monitoren gleichzeitig anzeigen.

Niere einer Ratte (Betrachtung von Cy3- und GFP-Überlagerungsbildern: gelber Anteil)

Navigationsbild

Klick

Vorschaubild mit starker Vergrößerung Navigationsbild

Vorschaubild mit starker Vergrößerung

9

Unschärfereduktion Beseitigt Fluoreszenzunschärfe und ermöglicht dadurch die Erkennung selbst schwacher Fluoreszenzsignale.

Entfernt mit einem Klick die unscharfen Bestandteile (Fluoreszenzunschärfe), die mit dem Objektiv aufgenommen wurden, und sorgt so für ein äußerst kontrastreiches Bild. Die “Unschärfereduktion in Echtzeit” zur raschen Beseitigung von Fluoreszenzunschärfe ist auch auf dem Vorschaubild verfügbar. Bild mit Unschärfereduktion

Rohbild

Das abgebildete Mausembryo (vor der Implantierung) wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Atsushi Sawada vom Labor für Embryo-Implantation, RIKEN Center for Developmental Biology.

Diese Unschärfe kann sofort beseitigt werden

Klick

Dieses Bild wurde mit dem Normalmodus eines Fluoreszenz-Mikroskops hergestellt. Die Fluoreszenzsignale des Objekts lassen sich auf Grund der Fluoreszenzunschärfe nicht deutlich erkennen.

Die Funktion der Unschärfereduktion entfernt das auf die nicht fokussierte Oberfläche gestreute Licht (die Ursache für den verschwommenen Effekt). Dadurch ist eine exakte Positionserkennung der Fluoreszenzsignale möglich.

BEISPIELE FÜR DIE UNSCHÄRFEREDUKTION Rohbild

Bakterien

Rohbild

BEISPIEL: FACHPUBLIKATION Dickdarm-Krebszelle (HT29)

Unlängst wurden beispielsweise bei einer Publikation in der US-Fachzeitschrift Nature Immunology mit der Unschärfereduktionsfunktion des Biozero verbesserte Bilder verwendet. Titel: Mechanistic basis of pre-T cell receptor-mediated autonomous signaling critical for thymocyte development. Forscher: Dr. Sho Yamasaki, Labor für Zellsignale, RIKEN Forschungszentrum für Immunologie und Allergologie, Yokohama, Japan

Klick

Bild mit Unschärfereduktion

Klick

Bild mit Unschärfereduktion

Originaltitel der Publikation: Nature Immunology, Volume 7, Number 1, January 2006, S. 74, “BZ-8000 (KEYENCE) was used for deconvoluted fluorescence imaging.” Rohbild

Bild mit Unschärfereduktion

Intrazellulare Lokalisierung des GFP-markierten prä-T-Zellrezeptors

10

Schnelle Vollfokussierung

NEU

Neue Funktion erzeugt omnifokale Bilder Die schnelle Vollfokussierung ist eine revolutionäre neue Funktion, die durch einfaches Drehen am Rad der Computermaus ein vollfokussiertes Bild synthetisieren kann. Das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E erfasst ein erstes Bild, verschiebt anschließend mit Hilfe des elektronischen Z-Achsen-Objektivträgers, der mit dem Mausrad gekoppelt ist, den Brennpunkt des Objektivs entlang der Z-Achse, erfasst erneut ein Bild usw. Bei der dann folgenden automatischen Verarbeitung extrahiert das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E aus jedem Teilbild die scharfen Punkte, um daraus schließlich in Echtzeit ein durchgängig scharfes (“omnifokales”) Bild zu synthetisieren. Somit erhält der Forscher ein wichtiges Werkzeug zur Veranschaulichung seiner Ergebnisse (etwa für eine Publikation), da er schließlich ein einziges aussagekräftiges Gesamtbild in Händen hat. Mit dieser Funktion des Fluoreszenz-Mikroskops BZ-9000E können auch schwierige Zähl- und Messanwendungen, die bei herkömmlichen Geräten mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden sind, mühelos durchgeführt werden, wie etwa Chromosomenzählung und axonale Elongation. Vollfokusiertes Bild

Drosophila

Mühelose Zusammensetzung durch einfaches Drehen am Mausrad

BEISPIELE

Einfach am Mausrad drehen

Vollfokusiertes Bild

Einfach am Mausrad drehen

Dendrit einer Maus

Messung der axonalen Elongation mit freier Längenmessfunktion

Vollfokusiertes Bild

Einfach am Mausrad drehen

Blutgefäß in der Netzhaut einer Ratte

Vollfokusiertes Bild

Zebrafisch

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Dr. Tsutomu Nakahara, Abteilung für Molekularpharmakologie, Kitasato Universität, Fakultät für pharmazeutische Wissenschaften

11

Tiefenscharfe Bildzusammensetzung Zum raschen und hochwertigen Zusammensetzen von Bildern

Mikro- und Makroaufnahmen (z. B. Schnitte durch Hirngewebe und Myokardzellen) werden oft in engem zeitlichen Abstand zueinander erfasst und sind aufeinander bezogen. In einem solchen Fall müssen die beiden Aufnahmen unbedingt mit derselben Helligkeit angefertigt werden, da Fehler bei der immunhistochemischen Färbung und bei der Fluoreszenzexpression das Analyseergebnis beeinträchtigen würden. Die “Bildzusammensetzungsfunktion” hat diese Probleme gelöst und ermöglicht eine mehr als achtmal schnellere Bildverarbeitung als mit herkömmlichen Systemen. Ursprüngliches Bild

Mit der Bildzusammensetzungsfunktion erzeugtes Bild

Breitbild eines mehrfach gefärbten Hirnschnitts

Bildzusammensetzung Klick

Objektiv mit 10-facher Vergrößerung, 28 Bilder

Synthetisierung eines vollfokussierten Bildes aus mehreren Schichtbildern

Beseitigung von Fluoreszenzunschärfe

Überlagerung mehrfach gefärbter Bilder

Rasche und mühelose multifunktionale Teilbildzusammensetzung

Schattenentfernung Die Bildzusammensetzungsfunktion verwendet die Schattenentfernung, um ungleichmäßige Kontraste von Bildern zu beseitigen, wie sie durch ungleichmäßige Lichtintensität und Objektivaberration entstehen. Eine solche Kontrastvereinheitlichung ist eine wichtige Voraussetzung für eine präzise Bildzusammensetzung. Herkömmliche Software

Bildzusammensetzung des BZ-9000E

Herkömmliche Software

Schatten an der Naht wird durch Schattenentfernung beseitigt.

Ungleichmäßige Lichtintensität verursacht Schatten an der Naht.

HE-Färbung Ungleichmäßige Lichtintensität verursacht Schatten an der Naht.

Bildzusammensetzung des BZ-9000E

Fluoreszenzbild Schatten an der Naht werden durch Schattenentfernung beseitigt.

Extrem schnelle Abbildung durch Verwendung von X-Y-Koordinatendaten Die Bildzusammensetzungsfunktion verknüpft X-Y-Koordinatendaten mit den mittels BIOREVO erfassten Bilddaten und führt auf diese Weise eine extrem schnelle Abbildung durch. Der KEYENCE-eigene Bildanalysealgorithmus ermöglicht eine um über achtmal schnellere Bildverarbeitung als bei herkömmlichen Bildverarbeitungssystemen.

12

Automatische Bereichseinstellung für die Bildzusammensetzung

NEU

Verschieben Sie den Objekttisch an die vier äußersten Koordinatenpositionen (ganz oben, ganz rechts, ganz unten und ganz links) des Objekts und klicken Sie diese jeweils an. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche [Photo]. Herkömmliche Systeme bieten keine Möglichkeit zum Festlegen des Bereichs für ein großflächiges Bild, d. h. die zwischen den äußersten Koordinatenpositionen liegenden Bilder würden dort unter den Tisch fallen. Mit unserer Funktion werden dagegen sämtliche Teilbilder präzise und zuverlässig erfasst: maximal 30 (vertikal) x 40 (horizontal) = 1200 insgesamt. Gesamtbild des Objekts

Bildzusammensetzung des BZ-9000E

Über dem Rand des Objekts auf SET klicken.

Synthese des Gesamtbilds des Objekts

Klick

Oben: Maximale Koordinatenposition

Klick

Klick

Links: Maximale Koordinatenposition

Rasche Abtastung

Bildzusammensetzung

Rechts: Maximale Koordinatenposition Klick

Unten: Maximale Koordinatenposition Objektiv mit 4-facher Vergrößerung, 25 Bilder

Hochauflösendes großflächiges Bild eines Eierstocks

BEISPIELE Ursprüngliches Bild

Objektiv mit 10-facher Vergrößerung, 42 Bilder

Bildzusammensetzung des BZ-9000E

Großflächiges Bild einer Milz

Bildzusammensetzung des BZ-9000E

Großflächiges Bild eines Nierenschnitts

Bildzusammensetzung Klick

Ursprüngliches Bild

Objektiv mit 4-facher Vergrößerung, 45 Bilder

Bildzusammensetzung Klick

13

Zugriff auf zahlreiche Funktionen mit der Maus Elektronisches Komplettsystem mit fünf verschiedenen Mausfunktionen Um das Mikroskop und die für die Mikroskopie erforderlichen Peripheriegeräte optimal einstellen zu können, muss der Benutzer mit dem System rundum vertraut sein. Das elektronische Komplettsystem des BIOREVO ermöglicht die Durchführung aller grundlegenden Bedienungsschritte ganz einfach mittels der Computermaus. So bietet das System einen idealen Arbeitsablauf, bei dem jeder Benutzer mühelos das maximale Potential des Mikroskops ausschöpfen kann.

Betrachtungsanwendungen Umschaltung des Betrachtungsmodus

Multidimensionale Aufgabe

Umschaltung

S/W auf Farbe (S. 6)

Kanalumschaltung Objektivumschaltung Binning-Einstellung Autofokus Schwarzabgleich Unschärfereduktion in Echtzeit Automatische Kalibrierskala Navigierfunktion (S. 8, S. 9) Einschaltzeit der Beleuchtung Benutzereinstellung speichern/lesen Dateispeicherungseinstellung Elektronische Steuerung des Z-Achsen-Objektivträgers Elektronische Steuerung des X-Y-Objekttisches Koordinatenvoreinstellungen für X-Y-Objekttisch/Z-Objektivträger Erfassen von Bildern für die Bildzusammensetzung Schieberegler für die Beleuchtung

Automatische Abschaltung der Fluoreszenzblende

1

Ein-Klick-Aufnahme

Anzeige der Mausradeinstellung

Brennpunkteinstellung

Schnelle Vollfokussierung (S. 11)

4

Koppelung an den Elektromotor für die Z-Achse Durch Drehen am Mausrad kann der Benutzer die Schärfe des Mikroskops einstellen.

Verschieben des X-Y-Objekttisches Koppelung an den Elektromotor für die X-Y-Achse

Weit

Nah

Durch Ziehen mit der Maus kann eine Verschiebung in jede beliebige X-Y-Richtung veranlasst werden.

Ziehen

Elektronische Fokussierung für die Z-Achse

2

Änderung der Betrachtungsvergrößerung

5

Umschalten des Vorschaubildes Koppelung an den elektromechanischen Filterwechsler und die Fluoreszenzblende

Koppelung an das digitale Zoom Durch Drehen am Mausrad kann der Benutzer die digitale Vergrößerung des Mikroskops einstellen.

1,0x

3,0x

Vergrößerung

Durch einfaches Anklicken der verschiedenen Bildschirmdarstellungen/ Kanäle von CH1 bis CH4 auf dem Vorschaubildschirm kann der Benutzer den Fluoreszenzfilter wechseln, die Fluoreszenzblende öffnen/schließen sowie auf die Hellfeldbetrachtung umschalten. Ebenfalls einfach per Mausklick kann der Benutzer die voreingestellte Belichtungszeit ändern. Rot

3

Grün

Blau

Einstellung der Belichtungszeit Koppelung mit Verschlussgeschwindigkeit der CCD-Kamera

Durch Drehen am Mausrad kann der Benutzer die Belichtungszeit (Verschlussgeschwindigkeit) der gekühlten CCD-Kamera einstellen.

Schnell

Langsam

Einstellung der Belichtungszeit

14

Mitochondrien

Zytoskelett

Kern

Kameraeinstellungen mit einem Klick optimieren Anwenderfreundliches Mikroskop für den täglichen Gebrauch

CH1 PhasenkontrastBild

CH1

Klick

Bilder, die mit unterschiedlichen Betrachtungsmodi erzeugt wurden, können am vierfach geteilten Bildschirm angezeigt und nach Belieben überlagert werden. Bei mehrfach gefärbten Bildern können Sie zwischen den einzelnen Farben umschalten. Ferner können Sie die Überlagerung zwischen Phasenkontrast- und Fluoreszenzbetrachtung umschalten. Diese Funktionen gewährleisten einen idealen Arbeitsablauf, da auf dem Vorschaubildschirm rasch und mühelos Überlagerungen durchgeführt werden können, ohne die Bilder zuvor einer Bearbeitung mit einer spezieller Software unterziehen zu müssen. ARBEITSSCHRITTE BEI HERKÖMMLICHEN FLUORESZENZ-MIKROSKOPEN Herkömmliches Fluoreszenz-Mikroskop Bisher übliche Vorgehensweise

CH2 GFP-Bild

CH2

der einzelnen Arbeitsschritte (Zum Umschalten von einem Hellfeldbild auf ein fluoreszierendes Bild) Einzeln nacheinander einzustellende Punkte.

Klick

Ein Klick auf den Bildschirm ändert die Anzeigeeinstellungen.

3 2

1 Halogenlampe für die Durchlichtbeleuchtung ausschalten.

5 7

4

2 Blende für anregendes Fluoreszenzlicht öffnen. 3 Fluoreszenzfilter abhängig von der Messobjektfarbe auswählen.

1

6

4 Den optischen Pfad vom Okular zur Kameraöffnung ändern. 5 Belichtungszeit der Kamera einstellen (im Automatik-Modus die Messmethode einstellen). 6 Fokus der Kamera anhand des Monitors nochmals einstellen.

CH3 DAPI-Bild

7 Die folgenden Kameraeinstellungen nacheinander aufrufen. 1 Kontrastkorrektur

2 Schwarzabgleich

3 Echtzeit-Filter

4 ISO-Empfindlichkeit einstellen

CH3

Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E

Klick

Kanaleinstellungen (Es ist folgender Einstellungsspeicher verfügbar.) ❙ Betrachtungsmodus (Hellfeld, Fluoreszenz, Phasenkontrast) ❙ Einstellung der Belichtungszeit

CH4 Überlagerungsbild

❙ Einstellung des Dimmerfilters ❙ Kameraverstärkung ❙ Einstellung der Vorschaugeschwindigkeit ❙ Binning (Pixel-Zusammenfassung für höhere Lichtempfindlichkeit)

CH4

❙ Einstellung des Schwarzabgleichs

Alle diese Schritte lassen sich mit einem Klick

einzigen Mausklick ausführen.

❙ Einstellung der Unschärfereduktion ❙ Mischungsverhältnis der Überlagerung ❙ Pseudofarbe ❙ Anmerkung (Filterbezeichnung)

BZ-II Bildanalyse-Software [BZ-H2AE] Album mit Gruppierfunktion Zum Anzeigen einer Gruppe von Z-Stapel- oder Zeitraffer-Bildern oder eines Einzelbildes. Batch-Verarbeitung von gruppierten Bildern

Z-Stapel-Bild

Z-Stapel Überlagerung Z-Stapel Überlagerung Vollfokussierung

Z-Stapel-Bilder und Zeitraffer-Bilder werden als Gruppe erkannt. ❙ Unschärfereduktion ❙ Überlagerung ❙ Vollfokussierung Die oben genannten Funktionen können per Batch-Verarbeitung durchgeführt werden. Optimale Funktionalität mit maximaler Benutzerfreundlichkeit!

Slice-Betrachter Zwischen gruppierten Bildern kann per Mausrad umgeschaltet werden, wie beim Durchblättern eines Fotoalbums. Am Mausrad drehen

Zeitraffer-Bild

15

Dynamische Zellenzählung-Software BZ-H1CE

NEU

(Sonderzubehör)

Zelltrennung und -extraktion Die von KEYENCE entwickelte Software “Zelltrennung” dient zum Trennen und Zählen einzelner Zellen. Grundlage für das Trennen und Extrahieren der einzelnen Zellen ist nicht die binäre Kantenextraktion, sondern der Unterschied der Helligkeitsstufen, der reichlich Informationen liefert. Dieses Verfahren ermöglicht die Trennung hochgradig agglutinierter (verklumpter) nicht-kreisförmiger Zellen, weil keine Kanteninformationen benötigt werden. Wenn angesichts einer komplexen Zellform das Eingreifen des Benutzers erforderlich ist, um eine einzelne Zelle richtig zu erkennen, dann kann die betreffende Zelle per manueller Korrektur getrennt bzw. zusammengefügt werden, um die Genauigkeit der Zählung zu steigern. Der Arbeitsablauf ist leicht verständlich, so dass für einen reibungslosen Betrieb gesorgt ist und der Benutzer rasch zu präzisen Zählergebnissen gelangt. Rohbild

Mit Zelltrennung bearbeitetes Bild

Klick

Eine auf dem Bild aus mehreren Teilelementen bestehende Zelle wird als eine Einheit erkannt und gezählt.

Schieberegler zum Ändern des Trennungsniveaus

Herkömmliche Binärverarbeitung

Zelltrennungsniveau lässt sich per Schieberegler einfach einstellen. System ist nicht in der Lage, die Teilelemente zu Einheiten zu bündeln und die Zellen zu erkennen.

Korrekturfunktionen Entfernung kleiner Partikel

Bereiche zusammenfügen

Zum Entfernen von Partikeln aus kleinen Bereichen.

Zum Zusammenfügen mehrerer binär verarbeiteter Bereiche.

Füllen

Entfernung des angegebenen Bereichs

Zum Auffüllen einer schwarzen Lücke mit Weiß.

Zum Entfernen des angegebenen nicht benötigten Bereichs.

Vergrößern

Bildkorrektur

Zum Vergrößern (d. h. Erweitern) eines binär verarbeiteten Bereichs.

16

Zur manuellen Korrektur eines Bildes.

Verkleinern

Kantenextraktion

Zum Verkleinern (d. h. Verringern) eines binär verarbeiteten Bereichs.

Zum Extrahieren einer Kante des angeklickten Objekts.

Farbextraktion Extrahiert und zählt die angegebenen Farbbereiche auf dem Bildschirm. Aufgrund der Farbinformationen ist auch bei wenig ausdrucksstarken Aufnahmen eine stabile Extraktion gewährleistet. Mit Farbextraktion bearbeitetes Bild

Klick

Die Farbextraktion lässt sich auf den von Nekrose betroffenen roten Bereich eingrenzen.

Helligkeitsstufenextraktion (mit Kreistrennung) Erkennt automatisch die Helligkeitsstufen eines Bildes und extrahiert durch Binärverarbeitung den gewünschten Bereich. In Kombination mit der Kreistrennung ermöglicht diese Funktion die Trennung und Zählung agglutinierter Zellen. Mit Kreistrennung bearbeitetes Bild

Kreistrennung

Klick

Zellen in den Kreisen werden automatisch getrennt.

Messdaten Histogramm

Der Summenwert der Helligkeitsstufen, die Fläche, die Umrisslänge sowie der kürzeste/längste Durchmesser lassen sich anzeigen.

Messdatenliste

Durch Verknüpfung einer Messdatennummer mit der auf dem Bildschirm angezeigten Nummer können Sie das betreffende Element hervorheben.

Automatische Kalibrierung Ein Objektbild lässt sich in seiner tatsächlichen Größe, anhand der zusammen mit den Bilddaten gespeicherten Aufnahmebedingungen, anzeigen. Minimum, Maximum, Wertebereich, Mittelwert und Standardabweichung können angezeigt werden.

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Live-Cell-Imaging BZ-H2TLE (Sonderzubehör)

Gemäß einem festgelegten Zeitintervall erfasst das System jeweils unmittelbar nacheinander ein Hellfeld-, ein Fluoreszenz- und ein Phasenkontrastbild. Das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E speichert die X-Y-Koordinaten von bis zu 30 Punkten, fährt diese durch entsprechendes automatisches Verschieben des X-Y-Objekttisches an und erfasst die gewünschten Bilder. Selbst Mehrfarb- und Z-Stapel-Bilderfassungen an den einzelnen Punkten sind möglich. Die Effizienz der experimentellen Untersuchungen lässt sich deutlich steigern, da innerhalb eines einzigen Experiments unterschiedliche Zellbilder erfasst werden können. Zudem wird außerhalb der eigentlichen Bilderfassung das Anregungslicht automatisch abgeschaltet. Auf diese Weise minimiert das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E die fototoxische Wirkung, um eine möglichst lange Haltbarkeit des Präparats zu gewährleisten.

Mehrfarben-Z-Stapel-Zeitraffer-Funktion

Mehrpunkt-Mehrfarben-Z-Stapel-Zeitraffer-Funktion

Die Mehrfarben-Z-Stapel-Zeitraffer-Funktion erfasst in chronologischer Reihenfolge Bilder entlang der Z-Achse und wählt dabei automatisch aus dem elektromechanischen Filterwechsler das für die mehrfache Färbung passende Element aus.

Die Mehrpunkt-Mehrfarben-Z-Stapel-Zeitraffer-Funktion fährt bis zu 30 X-Y-Koordinatenpunkte an und führt dort jeweils die automatische Bilderfassung durch.

n min

n min

(n+1) min

n min n min

Z-Stapel

Z-Stapel

n min

n min Z-Stapel

Z-Stapel

Z-Stapel

Z-Stapel

Z-Stapel

Z-Stapel

Z-Stapel

Z-Stapel

Z-Stapel

t1-XY1 t1

n min

Z-Stapel

t2

Zeit

t1-XY2

t1-XY3

Bis zu 30 Punkte

Mehrpunkt, Bildzusammensetzung, Zeitraffer

t2-XY1

t2-XY2

t2-XY3

Zeit

Bis zu 30 Punkte

* Standardfunktion (Mehrpunkt, Bildzusammensetzung), wenn Zeitraffer nicht verwendet wird.

Ermöglicht Aufnahmen mittels Verschiebung der Aufnahmepunkte sowie Mehrfarb- und Z-Stapel-Bilderfassungen an den einzelnen Punkten.

Aufnahmeverfahren: Mehrpunkt, Zeitraffer

Aufnahmeverfahren: Bildzusammensetzung, Mehrpunkt, Zeitraffer

Aufnahmeverfahren: Bildzusammensetzung, Zeitraffer

Erfasst der Reihe nach Bilder von den voreingestellten Koordinaten.

Erfasst der Reihe nach Bilder von den voreingestellten Koordinaten, multipliziert mit der für die Bildzusammensetzung festgelegten Anzahl von Teilbildern.

Erfasst Bilder im Bereich aller voreingestellten Koordinaten (max. 40 Bilder (horizontal) x 30 (vertikal))

* Es können bis zu 32767 Pixel zusammengefügt werden.

❙ Diese Funktion lässt sich mit der Z-Stapel-Funktion kombinieren. Fenster des X-Y-Koordinatenspeichers Klicken Sie auf dem Vorschaubildschirm auf [SET], wenn sich das System an einem gewünschten Aufnahmepunkt befindet. Diesen Vorgang wiederholen Sie, bis alle gewünschten X-Y-Koordinaten gespeichert sind. Wenn das Kontrollkästchen für die “Z-sync” angekreuzt ist, wird bei jedem Anklicken von [SET] auch die zugehörige Z-Achsen-Position gespeichert. Auf diese Weise kann ein Objekt mit unterschiedlichen Höhen in X-Y-Richtung verschoben werden und bleibt dabei stets fokussiert.

Speichern von X-Y-Koordinaten für bis zu 30 Punkte

18

Automatische Extraktion des optimal fokussierten Bildes Diese Funktion ist sehr nützlich beim Extrahieren des jeweils optimal fokussierten Bildes, wenn mit der Z-Stapel-Funktion eine große Anzahl an Bildern erfasst worden ist und diese dann möglichst schnell zu einer Zeitraffer-Bildgruppe zusammengefasst werden sollen. Hier ermöglicht die Funktion eine enorme Vereinfachung und Beschleunigung der Arbeit, da der Benutzer das große Datenvolumen nicht mehr manuell nach dem jeweils optimal fokussierten Bild der einzelnen Zeitpunkte durchsuchen muss.

Z-Stapel-Bild

Z-Stapel-Bild

Schnelle Extraktion

Optimal fokussiert

KLICK

Z-Stapel-Bild

Schnelle Extraktion

Optimal fokussiert

Bereitstellung des optimal fokussierten Zeitraffer-Bildes

Erstellung von beweglichen Bildern

Schnelle Extraktion

Optimal fokussiert Zeit

Durch Anklicken der Schaltfläche [Create Movie] können die Zeitraffer-Bilder ins Videoformat (.avi) umgewandelt werden.

Helligkeitsmessung im zeitlichen Verlauf Diese Funktion misst den zeitlichen Verlauf der RGB-Helligkeitsstufen von Zeitrafferbildern. Die Ergebnisse können in Kurven- oder Textform ausgegeben werden. Es lassen sich bis zu 8 Messpunkte festlegen. Bei der Bereichsfestlegung stehen Vieleck, Kreis und Freiformkurve zur Auswahl. R G B

Messkurve Messfunktion Messbild

Tabellarische Übersicht Einfügen der Aufnahmezeit beim Zeitraffer Die Aufnahmezeit und die Zeitintervalldaten können zusammen mit dem Bild gespeichert und darin eingebettet angezeigt werden. Histogramm

Lebenderhaltung der Zellen: Möglichkeit zum Einbau einer Beobachtungskammer mit angeschlossenem Steuergerät für Temperatur und Kohlenstoffdioxidkonzentration Ins Hauptgehäuse lässt sich bei Bedarf eine Beobachtungskammer mit angeschlossenem Steuergerät für Temperatur und Kohlenstoffdioxidkonzentration einbauen. Dies ermöglicht eine Zeitraffer-Bilderfassung von lebenden Zellen über längere Zeiträume hinweg.

Integrierte Beobachtungskammer

Bei geschlossener Frontabdeckung lassen sich Zellbeobachtungen unter Dunkelkammerbedingungen durchführen.

Beobachtungskammer plus Steuergerät für Temperatur und Kohlenstoffdioxidkonzentration (Zubehör-Nummer: 971817) *Steuergerät links im Bild zu sehen Beobachtungskammer plus Steuergerät für Temperatur und Kohlenstoffdioxidkonzentration inklusive Mischvorrichtung (Zubehör-Nummer: 971948) *Mischvorrichtung rechts im Bild zu sehen

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Echtzeit-3D-Modul-Software BZ-H1RE (Sonderzubehör) Erweiterte Funktion ermöglicht präzise Betrachtung von lokalen Expressionen samt umfassender Veranschaulichung für die Publikation der Forschungsergebnisse.

Das Fluoreszenz-Mikroskop BZ-9000E kann einen Expressionspunkt in einer Zelle oder einen Zellkern präzise erkennen, indem es anhand der X-Y-Z-Koordinaten ein 3D-Bild erzeugt. Arbeitsbildschirm

HeLa-Zelle

Anpassung in Echtzeit

Her2-3D-Bild

Nach der Synthese eines 3D-Bildes können die Fluoreszenzsignale nach R, G und B getrennt werden, um Zählungen zu ermöglichen.

Einstellung für bewegliches Bild

1. Volume Rendering: Verfahren zur Visualisierung der Helligkeitsebenen der Punkte (Voxel) in einem dreidimensionalen Raum durch direkte Umwandlung in ein zweidimensionales Bild anstelle der Umwandlung in Polygone. Dies führt zu einer beträchtlichen Menge an Daten und Berechnungen, da nicht nur Oberflächeninformationen, sondern auch interne Informationen berechnet werden.

2. OpenGL Eine vom Betriebssystem unabhängige Bibliothek für qualitativ hochwertige 3D-Echtzeitgrafiken. Kann für die direkte Steuerung der Hardwarefunktionen einer Grafikkarte (Rendering Engine) verwendet werden.

Nach der Synthese eines 3D-Bildes kann der Benutzer es durch Festlegen eines Winkelschritts als bewegliches 3D-Bild speichern.

3D-Analyse in Echtzeit 3D-Rotation

Vergrößerung

Abschnitt (X-Y-, Y-Z- oder X-Z-Richtung)

Mit gedrückter linker Maustaste ziehen.

Mit dem Mausrad

Mit gedrückter rechter Maustaste ziehen.

Verschiedene Z-Stapel-Verarbeitungen

XY

YZ

XZ

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X-Y-Z-Slice-Funktion

Maximale Projektion

Liefert bei Bedarf einen Querschnitt des Bildes an den gewünschten X-Y-, Y-Z- oder X-Z-Koordinaten. Die Position des fluoreszierend gefärbten Materials in der Querschnittsstruktur lässt sich anschließend sehr gut überprüfen.

Der Benutzer kann damit die maximale Helligkeit in der X-Y-, Y-Zoder X-Z-Richtung erkennen. Mit dieser Funktion lässt sich zum Beispiel das Gesamtbild einer Zelle überprüfen.

Durch Ziehen dieser Linien kann der Querschnitt an einem beliebigen Punkt betrachtet werden.

Messmodul-Software BZ-H1ME (Sonderzubehör) Ermöglicht mühelose Quantifizierung der Betrachtungsergebnisse

Messfunktionen Länge einer ungeraden Linie

Fläche

Linienprofil

Messen des Zellumfangs oder Längenmessungen von Nervenbahnen.

Messung einer ausgeprägten Fläche in einem bestimmten Bereich.

Die Helligkeit der einzelnen Farben zwischen zwei Punkten bzw. auf einer Freiformkurve wird in Relation zu den Pixelkoordinaten angezeigt.

Histogramm 2 Punkte

Länge einer senkrechten Linie

Misst den Abstand zwischen zwei am Bildschirm ausgewählten Punkten.

Misst die Länge einer Linie, die senkrecht zur gewünschten Bezugslinie steht.

Radius

Abstand zwischen parallelen Linien

Misst den Radius des Kreises, der die drei am Bildschirm ausgewählten Punkte verbindet.

Misst den Abstand zwischen einer gewünschten Bezugslinie und einer anderen Linie, die parallel zur Bezugslinie verläuft (der kürzeste Abstand zwischen den Bezugslinien).

2 Mittelpunkte

Länge einer unterbrochenen Linie

Misst den Abstand zwischen den Mittelpunkten zweier am Bildschirm ausgewählter Kreise.

Misst die Länge vom Anfang bis zum Ende einer unterbrochenen Linie.

Zählung

Länge einer ungeraden Linie

Zählt die Anzahl der im Bild ausgewählten Punkte.

Misst die Länge vom Anfang bis zum Ende einer ungeraden Linie.

Winkel 1

Winkel 2

Misst den Winkel, der von einem Scheitelpunkt und zwei am Bildschirm festgelegten Punkten definiert wird.

Misst den Winkel, der von zwei am Bildschirm festgelegten Linien definiert wird.

Polygonfläche

Freiformkurve

Misst die Fläche und Helligkeit eines Polygons.

Misst die Helligkeitsstufen auf einer Freiformkurve.

Die Helligkeitsverteilung einer Fläche wird in Form eines Histogramms angezeigt.

Kreisfläche Misst die Fläche und Helligkeit eines Kreises.

Bildverarbeitungsfunktionen Einstellung der Farbstufen, Sättigung und Helligkeit

Schwarzabgleich

Farbstufen und Sättigung können korrigiert werden, ohne die Abstufung des Fluoreszenzsignals zu ändern.

Zur Anpassung des Bildhintergrunds bei der Fluoreszenzbetrachtung.

Vor der Farbstufenkorrektur

Vor dem Schwarzabgleich

Nach der Farbstufenkorrektur

Andere Bildverarbeitungsfunktionen ❙ Verschiedene Filter einsetzen ❙ Bildberechnung/Integration/Mittelung

Nach dem Schwarzabgleich

Symbol-/Anmerkungsfunktion ❙ Graustufenkonvertierung ❙ Negativ-Positiv-Umkehrung

❙ Schwarzabgleich ❙ Weißabgleich

Maßstab, Anmerkungen, Pfeile sowie Datum und Uhrzeit können ins Bild eingefügt werden.

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TECHNISCHE DATEN DER FLUORESZENZFILTER-SETS

Umschaltbare Filter Bezeichnung des Sets

Einheit: nm des Erregungs- Absorptions- Wellenlänge wellenlänge wellenlänge dichroitischen Spiegels

Normale Filter Bezeichnung des Sets

Einheit: nm des Erregungs- Absorptions- Wellenlänge wellenlänge wellenlänge dichroitischen Spiegels

OP-79304 SB Filter DAPI-BP

377/50

447/60

409

OP-66834 BZ Filter DAPI-BP

360/40

460/50

400

OP-79301 SB Filter GFP-BP

472,5/30

520/35

495

OP-66835 BZ Filter GFP

480/30

510-

505

OP-79303 SB Filter TRITC

543/22

593/40

562

OP-66836 BZ Filter GFP-BP

470/40

535/50

495

OP-79302 SB Filter TexasRed

562/40

624/40

593

OP-66837 BZ Filter TRITC

540/25

605/55

565

OP-79305 SB Filter Cy5

628/40

692/40

660

OP-66838 BZ Filter TexasRed

560/40

630/60

595

OP-66839 BZ Filter Cy5

620/60

700/75

660

SPEKTRALDATEN ZU DEN FLUORESZENZFILTERN

Spektraldaten der umschaltbaren Filter

OP-79304 SB Filter DAPI-BP

OP-79301 SB Filter GFP-BP

OP-79302 SB Filter TexasRed

OP-79305 SB Filter Cy5

OP-79303 SB Filter TRITC

Spektraldaten der Standardfilter

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OP-66834 BZ Filter DAPI-BP

OP-66835 BZ Filter GFP

OP-66836 BZ Filter GFP-BP

OP-66837 BZ Filter TRITC

OP-66838 BZ Filter TexasRed

OP-66839 BZ Filter Cy5

TECHNISCHE DATEN Modell

Kompakte Fluoreszenz-Mikroskope HS BZ-9000E

Stufenlos einstellbare Optik Nikon Modellreihe CFI 60

Objektiv Betrachtungsmodus

Hellfeld, Fluoreszenz, Phasenkontrast (Ph1, Ph2)

Hellfeld, Fluoreszenz, Phasenkontrast (nur Ph1)

Objektivumschaltung

Elektronischer Objektiv-Revolverkopf mit sechs Anschlüssen

Manuelle Umschaltung zwischen zwei Anschlüssen

Bildgebendes Festobjektiv, elektronische Einheit für Einschub/Entfernung des Flüssigkristallfilters

Elektronisches Zoomobjektiv: 0,5- bis 3-fach

Bildgebende Optik

Mikroskop

Elektronisch gesteuerter X-Y-Objekt-Koordinatentisch

Hub 40 x 40 mm, min. 1 µm Neigung

Elektronisch gesteuerter Filterwechsler

Es können bis zu 4 Filter montiert werden. Automatische Positionserkennung und automatische Anregungsabschaltung beim Filterwechsel Lichtleiteroptik

Elektronische Bildfeldöffnung (synchron mit Zoom)

Elektronisches Dimmerfilter (5%, 10%, 20%, 40%, 100%) Manueller Einschub x 1 (Streufilter)

Manueller Einschub x 2 Konstant-Filter (10%, 20%, 40%), Streufilter

Auflicht-Fluoreszenzbeleuchtung Fluoreszenz-Dimmer-Mechanismus

Hub 7 mm, min. 0,1 µm Neigung

Hub 8 mm, min. 0,1 µm Neigung

Elektronisch gesteuerte Z-Objektachse

Durchlichtbeleuchtungsoptik

Betriebsabstand: 30 mm, Aufklappmechanismus (automatische Lampenabschaltung)

Durchlichtbeleuchtungmechanismus

Elektronische Umschaltung, Elektronische Hellfeldöffnung (max. 100%) / Phasenkontrastschlitz (Ph1/Ph2)

Halogenlampe

Manueller Schieberegler, Hellfeldöffnung (max. 85%) / Phasenkontrastschlitz (Ph1)

12 V, 100 W, durchschnittliche Lebensdauer: 1000 Stunden

Ultrahochdruck-Quecksilberdampflampe

120 W, durchschnittliche Lebensdauer: circa 2000 Stunden

Integrierter Dunkelraum

Der Objekttisch wird vollständig vom vorhandenen Dunkelraum umschlossen.

Bildaufnahmeelement

2/3-Zoll, 1,5 Millionen Pixel S/W-CCD-Bildempfänger (Farberfassung durch Flüssigkristallfilter)

2/3-Zoll, 1,5 Millionen Pixel Farb-CCD-Bildempfänger

12-Bit-S/W, 8-Bit-S/W, 8-Bit-R/G/B

8-Bit-R/G/B

Ausgangssignal, Abstufungen

15 Bilder/s bei 8-Bit-S/W-Aufzeichnung (bis zu 100 Bilder/s mit Binning) 7,5 Bilder/s bei 12-Bit-S/W- oder -Farb-Aufzeichnung

Bildfrequenz Binning

Kameraeinheit

Kompakte Fluoreszenz-Mikroskope BZ-8100E

Invertiertes Fluoreszenz-Phasenkontrast-Mikroskop

Grundoptik

ROI (Teilbilderfassung)

7,5 Bilder/s

Hardware-Binning (2 x 2, 4 x 4, 8 x 8)

Software-Binning (2 x 2, 3 x 3)

Aktiviert

N/V Peltier-Kühlung: 5°C (bei einer Umgebungstemperatur von bis zu -25°C)

CCD Kühlmechanismus

max. 4080 x 3072 (12,5 Millionen Pixel, hochwertige Interpolation)

Pixelanzahl im aufgezeichneten Bild

max. 15 Bilder/s (8-Bit-S/W, 1360 x 1024), 30 Bilder/s (mit Binning, 680 x 512), 60 Bilder/s (336 x 248); 100 Bilder/s (168 x 120), 7,5 Bilder/s (12-Bit-S/W, 1360 x 1024)

Aufnahme beweglicher Bilder

7,5 Bilder/s (1360 x 1024) Auto: 1/10000 bis 60 s (137 Stufen)

Auto, 1/12000 bis 60 s (144 Stufen)

Elektronische Verschlussblende

Beliebige Fläche, Mittelwert/Spitzenwert

Messverfahren Verstärkung

0 dB, +6 dB, +12 dB, +18 dB, +24 dB

Weißabgleich

Auf Tastendruck, manuell

ISO-Empfindlichkeit: 200, 400, 800, 1600 Auf Tastendruck, manuell, Voreinstellung Auf Tastendruck, manuell

Schwarzabgleich Treibersoftware zur Steuerung des elektronischen Revolverkopfs

N/V

Treibersoftware zur Steuerung des elektronischen Objektiv-Revolverkopfs mit der Maus Treibersoftware zur Steuerung des elektronischen X-Y-Objekttisches mit der Maus

Treibersoftware zur Steuerung des elektronischen Objekttisches Treibersoftware zur Steuerung

Treibersoftware zur Steuerung des elektronischen Filterwechslers / optischen Zooms mit der Maus

N/V

Software

des elektronischen Filterwechslers/Zooms Aufzeichnungssoftware für bewegliche Bilder

N/V

Aktiviert Software zur raschen Bildumschaltung/-erfassung mit 4 Kanälen

Software zur Mehrfarb-Bilderfassung N/V

Software zur Z-Stapel-Bilderfassung

Software zum Erfassen von Z-Stapel-Bildern, während der Z-Achsen-Objektivträger verschoben wird

Software zur Mehrpunkt-Bilderfassung Software zur Bilderfassung für die Bildzusammensetzung Software zur schnellen Vollfokussierung

Software zum Erfassen von Bildern, während der elektronische X-Y-Objekttisch an voreingestellte X-Y-Koordinaten verschoben wird

N/V

Software zur Synthese und Zusammensetzung von benachbarten Bildern in X-Y-Richtung

N/V

Software zur Synthese eines vollfokussierten Bildes, während der elektronische Z-Achsen-Objektivträger verschoben wird

N/V

N/V

Software zum Anzeigen des Maßstabs auf dem Vorschaubildschirm

Software zum Anzeigen des Maßstabs

Windows XP*1 mit SP2

Betriebssystem Computer-Schnittstelle

IEEE1394a

Umgebungstemperatur

Steuerung

Software zum Erfassen von Mehrfarb-Z-Stapel-Bildern, während der Z-Achsen-Objektivträger verschoben wird

Software zur Mehrfarb- und Z-Stapel-Bilderfassung

+15 bis +35°C

Relative Luftfeuchtigkeit

+15 bis +40°C 35 bis 80% (keine Kondensation)

493 (H) x 345 (B) x 592 (T) mm*2

Abmessungen Gewicht

410 (H) x 312 (B) x 557 (T) mm*2

34 kg (ohne Objektive)

Netzteil

28 kg (ohne Objektive) 100 bis 240 VAC, 50/60 Hz

Leistungsverbrauch

400 VA

390 VA

Überspannungskategorie Schadstoffbelastungsgrad

2

*1 Windows XP ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation, USA. *2 Bei geschlossener Frontabdeckung.

ABMESSUNGEN Einheit: mm Bei geöffneter Frontabdeckung

677,2

486

345

7

592

646,5

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TECHNISCHE DATEN DER FLUORESZENZFILTER-SETS

Umfassende Objektivauswahl für Betrachtungsobjekte aller Art CFI Plan Apo 2x (971826) NA0,1 WD8,5 Vorbereiteter Objektivträger / Petrischale CFI Plan Apo 4x (971836) NA0,2 WD20 Vorbereiteter Objektivträger / Petrischale CFI Plan Apo 10x (971821) NA0,45 WD4,0 Vorbereiteter Objektivträger CFI Plan Apo 20x (971804) NA0,75 WD1,00 Vorbereiteter Objektivträger CFI Plan Apo 40x (971844) NA0,95 WD0,14 Vorbereiteter Objektivträger CFI Plan Apo VC60xH (971805) NA1,40 WD0,13 Vorbereiteter Objektivträger / Ölimmersion CFI Plan Apo VC100xH (971891) NA1,40 WD0,13 Vorbereiteter Objektivträger / Ölimmersion S PL FL ELWD ADM 20xC (971962) NA0,45 WD8,2 bis 6,9 Vorbereiteter Objektivträger / Petrischale S PL FL ELWD ADM 40xC (971963) NA0,60 WD3,6 bis 2,8 Vorbereiteter Objektivträger / Petrischale

SONDERZUBEHÖR (Zubehör-Nummer)

BZ Leerer Filterwürfel (OP-66840)

❙ BZ Desktop Computer B2E (971984) ❙ Immersionsöl NF50CC (971806) ❙ BZ Quecksilberlampe (OP-85674) ❙ Dimmerfilter MF4 (OP-78905) ❙ ND-Filter (OP-85673) ❙ 21-Zoll-Monitor (971872)

Beobachtungskammer plus Steuergerät für Temperatur und Kohlenstoffdioxidkonzentration (971817) *Steuergerät links im Bild zu sehen Mischvorrichtung für die Beobachtungskammer (971948) *Mischvorrichtung rechts im Bild zu sehen

BZ Mehrfachplatte (OP-74800) (Große Platte für den MultiwellEinsatz)

BZ Objekttisch (OP-74801) (Zum Fixieren von Objektivträgern)

Verwandte Produkte Kompakte Fluoreszenz-Mikroskope Modellreihe BZ-8100 ❙ Platzsparende Bauweise, keine Dunkelkammer erforderlich ❙ Effektive Unschärfebeseitigung ❙ Bildzusammensetzungsfunktion

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Köln Tel: +49 (0) 61 02 36 89-0 Fax: +49 (0) 61 02 36 89-100

Leipzig Tel: +49 (0) 34 12 41 78-0 Fax: +49 (0) 34 12 41 78-100

Montabaur Tel: +49 (0) 26 02 99 91-0 Fax: +49 (0) 26 02 99 91-110

München Tel: +49 (0) 81 19 98 64-0 Fax: +49 (0) 81 19 98 64-100

Nürnberg Tel: +49 (0) 91 12 55 23-0 Fax: +49 (0) 91 12 55 23-100

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