Vor dem "Platzhaus" - Gemeinde Wenns

Vor dem "Platzhaus" - Gemeinde Wenns

Amtliche Mitteilung Postentgelt bar bezahlt Ausgabe 37 Juni 2008 Vor dem "Platzhaus" befindet sich der 1867 erbaute "Platzbrunnen" mit einem sechse...

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Amtliche Mitteilung Postentgelt bar bezahlt

Ausgabe 37

Juni 2008

Vor dem "Platzhaus" befindet sich der 1867 erbaute "Platzbrunnen" mit einem sechseckigen Granitsteintrog. Auf der viereckigen Steinsäule steht die von Sepp Mathoi geschnitzte Madonnenfigur.

I N F O R M AT I O N S B L AT T D E R G E M E I N D E W E N N S

ZUM THEMA:

U FIGUR AM PLATZBR

N NNE

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Bauernkalender JULI

Auf meinen Wanderungen durch unser Dorf komme ich immer wieder am Platzbrunnen vorbei und bewundere die herrliche Marienstatue. Als sie eines Tages nicht mehr an ihrem Platz stand, fragte ich mich, wohin sie wohl verschwunden war. Immer wieder hielt ich nach ihr Ausschau und siehe da, einige Zeit später strahlte die Statue in neuem Glanz wieder auf mich herab. Neugierig geworden, wollte ich nun wissen, wer für diese Brunnenfigur verantwortlich ist. Wohl wusste ich, dass sie von Sepp Mathoi geschaffen wurde, aber mehr auch nicht. Bei meinen Nachforschungen entdeckte ich folgendes:

Hagelt’s im Juli und August, so ist es aus mit des Bauern Freud und Lust. Hundstage hell und klar zeigen an ein gutes Jahr. So gülden die Sonn’ im Juli erstrahlt, so gülden sie uns die Ernte malt. AUGUST

1972 schnitzte und fasste Sepp Mathoi die Statue, das schmiedeeiserne Dach wurde von der Spenglerei Larcher in Arzl nach einer Zeichnung des Künstlers angefertigt.

Donner im August deutet auf Schmutz zu Weihnachten.

Inzwischen wurde sie schon mehrmals restauriert, den neuen Glanz verdankt sie der gelernten Restaurateurin und Figurenfasserin Carmela Weber.

Nasser August macht gar teure Kost.

Weiters konnte ich erfahren, dass mein Freund und Gesinnungsgenosse MR Dr. Hartwig Dabringer diese Marienstatue gespendet hat und heute noch für die Kosten der Restaurierungen aufkommt.

Wie der August war, wird der nächste Februar.

Im Namen der gesamten Bevölkerung bedankt sich dafür ganz herzlich Euer Hirschberggeist

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE

22. AUGUST 2008

SEPTEMBER Wie sich das Wetter an Mariä Geburt (08. September) verhält, ist’s noch weitere vier Wochen bestellt. Wie der erste Neumond nach Herbstanfang, so die Witterung bis Winteranfang. Gewitter um Mauritius (22. September) bringen Schaden und Verdruss.

IMPRESSUM HERAUSGEBER: GEMEINDE WENNS, BÜRGERMEISTER MARKUS HELBOCK Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: MR Dr. Hartwig Dabringer HOL Richard Neururer HD OSR Leonhard Rundl Olga Rundl Layout: Olga Rundl Druck: Walserdruck, 6410 Telfs Auflage: 750 Stück Namentlich gezeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen sich nicht unbedingt mit der des Herausgebers oder der Redaktion decken.

E-Mail: [email protected] oder dr.dabringer.wenns @gmx.net

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I N F O R M AT I O N S B L AT T D E R G E M E I N D E W E N N S

Landtagswahlen

Liebe Wennerinnen! Liebe Wenner! Die letzten Wochen waren geprägt durch den Wahlkampf für die Landtagswahlen am 8. Juni 2008. Viele Wahlversprechen von allen Parteien wurden wieder ausgegeben und die politische Landkarte hat sich nach dieser Wahl doch wesentlich geändert. Die merklich spürbare Unzufriedenheit in der Bevölkerung hat sich auf das Wahlergebnis niedergeschlagen und den regierenden Parteien doch erhebliche Verluste beschert und mit Fritz Dinkhauser ganz klar einen Gewinner aus dieser Wahl hervorgebracht. Auch das Ergebnis von Wenns liegt im Durchschnitt des Landes wie folgende Zahlen zeigen: Landtagsw. 2008 ÖVP 50,82% SPÖ 13,52% Grüne 4,25% FPÖ 11,45% KPÖ 0,55% DC 1,31% Fritz 18,10%

LAW 2003 65,60% 23,01% 6,64% 4,74% 0,00% 0,00% 0,00%

Derzeit finden Sondierungsgespräche der ÖVP mit allen anderen Parteien statt, wobei es abzuwarten gilt, mit welcher Partei tatsächlich Regierungsverhandlungen geführt und schließlich die Koalition beschlossen wird. Für uns ist es jetzt wichtig, dass in den nächsten 5 Jahren eine Politik für die Anliegen unserer Bürger gemacht wird und die Versprechen umgesetzt werden, die teilweise bereits nach der letzten Landtagswahl 2003 ausgegeben wurden. Der Tourismus ist die Lebensader unseres Tales und die muss erhalten und sukzessive erweitert werden. Die Angebote müssen den immer steigenden Anforderungen und Standards entsprechen und angepasst werden. Hierfür soll die Landespolitik gerade stehen und bereits längst fällige Entscheidungen beschließen. Ein für den Gemeinderat noch unausgereiftes Projekt, nämlich die Einrichtung des Verkehrsverbundes Tirol im Pitztal, ist grundsätzlich ein solches Thema, das das touristische Angebot erweitern sollte. Grundsätzlich spricht sich der Gemeinderat auch für die Einführung des VVT aus, doch dabei sind einige begleitende Themen noch absolut ungeklärt, wie bereits in einer Postwurfsendung mitgeteilt wurde. Da jährlich große Kosten auf die Gemeinde (ca. EUR 30.000,00) zufallen, ist es nicht nur legitim sondern Pflicht, seitens der Gemeinde die noch ausstehen-

den Punkte abzusprechen und einer Lösung zuzuführen. Im Tale herrscht über die offenen Punkte Uneinigkeit, weshalb der VVT mit 1. Juni 2008 auch nur mit einem eingeschränkten Fahrplan begonnen hat, denn die Unterschriften der Gemeinde Wenns und Jerzens sowie der Hochzeiger Bergbahnen fehlen. Ich bin aber zuversichtlich, dass bis zum Herbst eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung gefunden werden kann. In diesem Zusammenhang möchte ich noch anmerken, dass die oft fehlende Einigkeit des gesamten Tales – wie beim Steinabbau, gemeinsames Gewerbegebiet, Altersheim und auch anderen Beispielen erkennbar – ein nicht unwesentliches Manko für die Weiterentwicklung des Pitztales darstellt. Ein geschlossenes Auftreten stärkt die Stimmen im Landhaus und erleichtert die Erreichung der gesteckten Ziele. Bleibt zu hoffen, dass künftig das Kirchturmdenken durch ein gemeinsames „Tal-Denken“ ersetzt wird. Ich möchte euch darüber informieren, dass unser Postenkommandant von Wenns Herr Kontrollinspektor Georg Fink mit 1. Mai 2008 die Pension angetreten hat. Seine Nachfolge wird im Laufe des Sommers erfolgen. Jedenfalls möchte ich mich bei Georg für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde bedanken und wünsche ihm für den wohlverdienten Ruhestand alles Gute und vor allem Gesundheit.

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Aber auch ein langgedienter Mitarbeiter der Gemeinde Wenns kann sich auf seine bevorstehende Pensionierung freuen. Herr Karl Weber tritt seinen Ruhestand mit 1. Juli 2008 an. Die Gemeindeführung möchte Karl für seinen langjährigen und fleißigen Einsatz als Schulwart der Hauptschule Wenns einen außerordentlichen Dank aussprechen. Wir wünschen ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand alles

Gute und Gesundheit, damit er seine Bauerschaft noch lange ausüben kann. Ein weiteres freudiges Ereignis findet am Sonntag, den 22. Juni 2008 statt, bei dem unser Pfarrer Cons. Mag. Otto Gleinser sein 40jähriges Priesterjubiläum feiert. Der Festakt mit unserem Pfarrer findet im Zuge des Gottesdienstes mit Kirchtagsprozession statt. Ich möchte dazu alle Wenner-

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innen und Wenner ganz herzlich einladen, damit wir unserem Jubilar zu seinem Festtage einen würdigen Rahmen liefern. Abschließend wünsche ich allen Wennerinnen und Wennern sowie all unseren Gästen einen schönen Sommer und erholsame Urlaubstage. Euer Bürgermeister Markus Helbock

V E R A N S TA LT U N G E N I I I . Q UA RTA L 2 0 0 8 JULI 4. 12. 14. 18. 25. 26.

Platzkonzert MK Platzkonzert der Gastkapelle Fanfarenorchester „Brabanter“ Aufg´spielt im Pitztal Platzkonzert MK Platzkonzert MK Schwimmbadfest Kinder u. Jugendverein

22.

Platzkonzert MK

23.

Straßenfest Kinder- u. Jugendverein

29.

Platzkonzert MK

SEPTEMBER 6./7.

Dorfschießen

8.

Aufg´spielt im Pitztal

13./14. Dorfschießen

AUGUST 2./3. 8. 11. 14.

Altherren-Fußballturnier Platzkonzert MK Aufg´spielt im Pitztal Platzkonzert MK

6.-20.

Kegelturnier

13.

Platzkonzert der Gastkapelle Orig. Fenntaler Musikanten

20.

Gemeinsame Preisverteilung Dorfschießen u. Kegeln

ALTHERREN-FUSSBALLTURNIER IN WENNS 2. UND 3. AUGUST Beginn jeweils um 10:00 Uhr mit Zelt, Eintritt frei Die „Altherren“ des Pitztals haben sich entschlossen, jedes Jahr ein Turnier zu spielen, das abwechselnd in den Heimatgemeinden der Teilnehmer Arzl, Piller, Jerzens und Wenns veranstaltet wird. Heuer findet dieses in Wenns statt. Ausnahmsweise werden heuer die Wenner Vereine an diesem Turnier teilnehmen und am Samstag ihr Können auf dem Fußballplatz zum Besten geben. Näheres wird in einer gesonderten Postwurfsendung bekanntgegeben.

Ein Leben ohne Feste ist wie eine Woche ohne Wochenende. Hermann Lahm *1948

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I N F O R M AT I O N S B L AT T D E R G E M E I N D E W E N N S

Aus der Gemeindestube Gemeinderatssitzung am 27. März 2008

TAGESORDNUNG 1.

Beratung und Beschlussfassung über die Genehmigung des Protokolls vom 17.12.2007

2.

Beratung und Beschlussfassung über das Budget für das Haushaltsjahr 2008 bzw. über den mittelfristigen Finanzplan 2009 - 2011

3.

Beratung und Beschlussfassung der Jahresrechnung 2007

4.

Beratung und Beschlussfassung über die Ergänzung zum Gebührenhaushalt für 2008 - Konfiskate

5.

Beratung und Beschlussfassung über den Antrag der Agrargemeinschaft Brennwald auf Erlass der Waldumlage für die Jahre 2006 und 2007

6.

Beratung und Beschlussfassung über die Vermietung der freien Wohnung im Finkhaus, 1. Obergeschoß

7.

Beratung und Beschlussfassung über die Vermietung der Garage im Bereich Matscherhaus

8.

Beratung und Beschlussfassung über den Antrag des Gundolf Samuel, St. Margarethen 635, Wenns über den teilweisen Erlass der Nutzungsgebühr für den Pfarrsaal

9.

Beratung und Beschlussfassung über die 25(30)kV Verkabelung Wenns bis zur neuen BST Jerzens/Niederhof durch die TIWAG Netz AG laut vorliegenden Planunterlagen

10. Anträge, Anfragen und Allfälliges

KUNDMACHUNG Zu Tagesordnungspunkt 1.: Das Protokoll vom 17.12.2008 wird einstimmig genehmigt. Zu Tagesordnungspunkt 2.: Der Gemeinderat setzt den Haushaltsplan 2008 einstimmig wie folgt fest: Ordentlicher Haushalt: Einnahmen: EUR 3.965.500,00 Ausgaben: EUR 3.965.500,00 Außerordentlicher Haushalt: Einnahmen: EUR 800.000,00 Ausgaben: EUR 800.000,00 Gleichzeitig beschließt der Gemeinderat den mittelfristigen Finanzplan 2009-2011 Zu Tagesordnungspunkt 3.: Der Gemeinderat beschließt den Rechnungsabschluss für das Haushaltsjahr 2007 wie folgt: Ordentlicher Haushalt: Einnahmen: EUR 3.899.021,11 Ausgaben: EUR 3.542.203,49 Außerordentlicher Haushalt: Einnahmen: EUR 253.721,60 Ausgaben: EUR 504.231,68 Kassastand per 31.12.2007

Überschuss: EUR 356.817,62

Abgang:

EUR 250.510,08 EUR 17.507,37

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Zu Tagesordnungspunkt 4.: a) Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dass rückwirkend ab 01.01.2008 die Konfiskate zur Gänze an den Verursacher verrechnet werden. Der Verrechnungsablauf erfolgt durch Herrn Ögg Markus, Metzger, Brunnwald 414, 6465 Nasserreith. b) Der Gemeinderat beschließt einstimmig, die Satzung über die Einhebung der Hundesteuer wie folgt zu ändern: § 2 Absatz 1 wird der Eurobetrag auf 27,59 geändert und die Vorschreibung erfolgt quartalsmäßig und nicht monatlich § 2 Abs. 2 wird der Eurobetrag auf 55,17 geändert Zu Tagesordnungspunkt 5.: Dieser Tagesordnungspunkt wurde einstimmig vertagt. Zu Tagesordnungspunkt 6.: Der Gemeinderat beschließt einstimmig, die freie Wohnung im Finkhaus, Wenns. Oberdorf 200, 1. Obergeschoß an Frau Jildrim, Züleyha, Schlosserweg 9/2, 6432 Sautens ab sofort zu den üblichen Bedingungen zu vermieten. Zu Tagesordnungspunkt 7.: Dieser Tagesordnungspunkt wurde einstimmig vertagt. Zu Tagesordnungspunkt 8.: Der Gemeinderat beschließt, den Antrag des Herrn Gundolf Samuel, St. Margarethen 635, Wenns aufgrund der bestehenden Gebührensätze für den Pfarrsaal in Entsprechung des Gleichheitsgrundsatzes abzulehnen. Zu Tagesordnungspunkt 9.: Der Gemeinderat beschließt einstimmig der 25(30)kV Verkabelung Wenns bis zur neuen BST Jerzens/Niederndorf durch die TIWAG Netz AG laut vorliegenden Planunterlagen zuzustimmen und den vorliegenden Dienstbarkeitszusicherungsvertrag zu genehmigen und zu unterfertigen.

Gemeinderatssitzung am 14. Mai 2008

TAGESORDNUNG 1.

Beratung und Beschlussfassung über die Genehmigung des Protokolls vom 27.03.2008

2.

Beratung und Beschlussfassung über den Antrag der Agrargemeinschaft Brennwald auf Erlass der Waldumlage für die Jahre 2006 und 2007 bzw. über die generelle Einhebung der Waldumlage

3.

Beratung und Beschlussfassung über die Neuregelung der Vermietung des Pfarrsaales

4.

Beratung und Beschlussfassung über den Antrag von Zangerle Helmut, Moosanger 944, Wenns auf Verlängerung der Hauptwasserleitung

5.

a) Beratung und Beschlussfassung über die geplante Flächenwidmungsplanänderung im Bereich von Teilflächen der Gst.Nr. 2855/1 (Lechthaler Marika/Wohlfahrter Bernd, Farmie 403) b) Beratung und Beschlussfassung über die geplante Flächenwidmungsplanänderung im Bereich von Teilflächen der Gst.Nr. 2855/1 (Muigg Johann, Farmie 400, Wenns) c) Beratung und Beschlussfassung über die Auflage und Beschlussfassung des allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes A36/E1 – Oberdorf - Muigg

6.

Beratung und Beschlussfassung über die Vermietung der Garage im Bereich Matscherhaus

7.

Beratung und Beschlussfassung über den Abschluss des Beförderungsvertrages mit dem Verkehrsverbund Tirol in Verbindung mit der Vereinbarung der Verlustverteilung der Talgemeinden

8.

Beratung und Beschlussfassung über die Änderung der Satzung über die Einhebung der Hundesteuer

9.

Anträge, Anfragen und Allfälliges

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KUNDMACHUNG Zu Tagesordnungspunkt 1.: Das Protokoll vom 27.03.2008 wird einstimmig genehmigt. Zu Tagesordnungspunkt 2.: a) Der Gemeinderat beschließt einstimmig eine Teilfläche aus Gst.Nr. 4406/2 an Herrn Maaß Stefan, Auders 508, Wenns zu verkaufen bzw. Teilflächen der Gst.Nr. 1904 und 1906 von Herrn Maaß Stefan zu erwerben. Die Verkaufs- bzw. Erwerbsmodalitäten werden wie folgt festgelegt: • Versuch die betroffenen Teilflächen in das Wegprojekt „Auders-Tränk“ einzubinden • Sollte eine Kostenübernahme durch das Land nicht erfolgen werden die Kosten der Vermessung aliquot zu den zu erwerbenden Flächen von den Vertragspartnern beglichen • Flächen, die als Wegfläche erworben werden, sind entsprechend dem Grundsatzbeschluss der Gemeinde mit einem Quadratmeterpreis von EUR 21,80 zu vergüten • Flächen, die nicht als Wegfläche erworben werden sind entsprechend dem Grundsatzbeschluss der Gemeinde mit einem Quadratmeterpreis von EUR 50,00 (plus Index ab Juli 2006) zu vergüten • Die Festsetzung des neuen Grenzverlaufs erfolgt an Ort und Stelle, wobei die Mappe als Ausgangsbasis gilt und der talseitige Straßenverlauf zu Gst.Nr. 4406/2 die neue Grundgrenze bildet b)

Der Gemeinderat beschließt die Waldumlage gem. § 10 Tiroler Waldordnung für die Jahre 2006 und 2007 einzuheben.

Zu Tagesordnungspunkt 3.: Der Gemeinderat beschließt einstimmig folgenden Ablauf für die Vermietung des Pfarrsaales: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

Der Ablaufmodus gilt für alle Personen, Gesellschaften und Vereine gleich Mündliches Ansuchen im Gemeindeamt bei Herrn Kupfer Friedrich Namhaftmachung eines Verantwortlichen, der bezüglich Jugendschutzbestimmungen, Organisation und Ablauf sowie geordnete Übergaben verantwortlich ist Hinterlegung einer Kaution in der Höhe von EUR 500,00 Abschluss einer Versicherung (Haftung für Schäden usw.) Belehrung über die Müllentfernung und Reinigung (bei Übergabe besenrein, wobei die Gemeinde die Endreinigung veranlasst und die Kosten vorschreibt) alle vorangegangenen Punkte müssen vorliegen, sodass Punkt 8. erfolgt Registrierung des Termins durch Herrn Kupfer Friedrich Genehmigung der Veranstaltung durch Bürgermeister Markus Helbock Weiterleitung des Termins an GV Reinstadler Rudolf, der die Übernahme und Übergabe kontrolliert Meldung der Verantwortungsperson und der Veranstaltung an die Polizeiinspektion Wenns

Zudem gelten folgende Grundsätze: • Privatveranstaltungen: EUR 37,73 • Kommerzielle Veranstaltungen: EUR 155,75 • Jeder gemeldete Verein kann eine Veranstaltung im Jahr als Privatveranstaltung deklarieren (Vorschreibung von EUR 37,73) • Jede weitere Veranstaltung wird dann entsprechend dem Ablaufmodus als Privat- oder Kommerzveranstaltung behandelt Zu Tagesordnungspunkt 4.: Der Gemeinderat beschließt einstimmig, den Antrag von Herrn Zangerle Helmut, Moosanger 944, Wenns auf Verlängerung der Hauptwasserleitung abzulehnen. Zu Tagesordnungspunkt 5.: a) Der Gemeinderat beschließt, den von der Fa. Plan-Alp ausgearbeiteten Entwurf einer Flächen-

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widmungsplanänderung von ca. 158 m² großen Teilfläche der Gst.Nr. 2855/1 am Südrand der bisherigen Gst.Nr. 167/4 von derzeit Freiland in Wohngebiet gem. § 38 Abs. 1 TROG 2006 und die Umwidmung einer ca. 17 m² Teilfläche der Gst.Nr. 2855/1 am Westrand der Gst.Nr. 167/4 von derzeit Wohngebiet gem. § 38 Abs. 1 TROG 2006 in Freiland gem. § 41 Abs. 1 TROG 2006 lt. planlicher Darstellung und Legende der Fa.Plan-Alp, Innsbruck entsprechend den Bestimmungen des § 64 Abs. 1 TROG 2006, ab dem Tag der Kundmachung durch vier Wochen hindurch während der Amtsstunden im Gemeindeamt zur allgemeinen Einsicht aufzulegen. Der Gemeinderat beschließt, den von der Fa. Plan-Alp ausgearbeiteten Entwurf einer Flächenwidmungsplanänderung von ca. 186 m² großen Teilfläche aus den Gst.Nr. 2855/1 und 167/1 von derzeit Freiland in Wohngebiet gem. § 38 Abs. 1 TROG 2006 lt.planlicher Darstellung und Legende der Fa.Plan-Alp, Innsbruck entsprechend den Bestimmungen des § 64 Abs. 1 TROG 2006, ab dem Tag der Kundmachung durch vier Wochen hindurch während der Amtsstunden im Gemeindeamt zur allgemeinen Einsicht aufzulegen. Der Gemeinderat beschließt, den Entwurf des allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes „A36/E1 Oberdorf – Muigg gemäß § 56 Abs. 2 TROG 2006, laut planlicher Darstellung der Fa. PlanAlp, gem. dem § 65 Abs. 1 TROG 2006 durch vier Wochen hindurch während der Amtsstunden im Gemeindeamt zur allgemeinen Einsichtnahme aufzulegen. Gleichzeitig mit dem Beschluss über die Auflage beschließt der Gemeinderat gem. den Bestimmungen des § 65 Abs. 1 TROG 2006 den Erlass des ergänzenden Bebauungsplanes „A36/E1 Oberdorf – Muigg“ gem. § 56 Abs. 1 TROG 2006. Dieser Beschluss wird jedoch nur rechtswirksam, wenn innerhalb der Auflegungsfrist keine Stellungnahme zum Entwurf von einer hiezu berechtigten Person oder Stelle abgegeben wird.

Zu Zusatztagesordnungspunkt 5. d): Der Gemeinderat beschließt einstimmig, die Zustimmung zur grundbücherlichen Durchführung für die im Bauverfahren „Neubau einer regionalen Schlachtstelle Pitztal“ festgesetzte Zufahrt (planliche Darstellung durch Bmstr. Zangerle Helmut, Moosanger 944, Wenns vom 16.02.1999) zum Schlachthaus der Agrargemeinschaft Wenns zu erteilen. Zu Tagesordnungspunkt 6.: Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dass die freie Garage im Bereich Matscherhaus an Frau Wierer Rosa, Obermühlbach 741, Wenns auf die Dauer von 5 Jahren unter den üblichen Bedingungen vermietet wird. Gleichzeitig beschließt der Gemeinderat, dass alle Bewohner des Hauses C, Obermühlbach 741, auf der ausgewiesenen Parkfläche auf der Gst.Nr. 2900/11 ausschließlich zu parken haben. Zu Tagesordnungspunkt 7.: Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dass dem Beförderungsvertrag mit dem Verkehrsverbund Tirol und der Vereinbarung der Verlustverteilung mit den Talgemeinden grundsätzlich zugestimmt wird. Die Unterfertigung derselben erfolgt jedoch erst wenn folgende Punkte abschließend abgeklärt sind: • Wenner Berg Erschließung • Pitz Regio Card • Schülertransporte der Gemeinde Wenns • Festsetzung des Kosten-Aufteilungsschlüssels durch die Gemeinden und deren Einbindung des Ortsteiles Piller, Fließ • Abklärung diverser Vertragspunkte Zu Tagesordnungspunkt 8.: Aufgrund des Finanzausgleichsgesetzes 2008, BGBl. Nr. 103/2007, in Verbindung mit dem Tiroler Hundesteuergesetz LGBL.Nr. 3/1980 i.d.F. LGBL.Nr. 112/2001, hat der Gemeinderat der Gemeinde Wenns in seiner Sitzung vom 4. Oktober 2007 und vom 27. März 2008 folgende Hundesteuersatzung beschlossen: 1.

§ 1 Steuerpflicht Wer im Ortsgebiet der Gemeinde Wenns einen mehr als drei Monate alten Hund hält, hat an die Gemeinde Wenns eine jährliche Hundesteuer zu entrichten, sofern nicht nachgewiesen wird, dass für den Hund

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1. 2. a. b.

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bereits in einer anderen Gemeinde Österreichs die Hundesteuer entrichtet wurde. Der Nachweis, dass ein Hund das Alter von drei Monaten noch nicht erreicht hat, obliegt dem Halter des Hundes. Als Halter aller in einem Haushalt oder in einem Betrieb gehaltenen Hunde gilt der Haushaltsvorstand bzw. der Betriebsinhaber. Als Halten von Hunden gilt auch die vorübergehende Aufnahme eines Hundes in Pflege oder auf Probe. § 2 Höhe der Steuer Die Hundesteuer wird für das Haushalts(Kalender)jahr erhoben und beträgt EUR 27,59 pro Hund pro Jahr. Bei Anmeldung bzw. Abmeldung während des Haushaltsjahres wird die Hundesteuer aliquot auf das Haushalts(Kalender)jahr vorgeschrieben. Als Stichtage gelten jeweils der 1.3., 1.6., 1.9.und 1.12. Die Vorschreibung erfolgt jährlich. Hält ein Hundehalter im Ortsgebiet der Gemeinde Wenns mehrere Hunde, so beträgt die Steuer für jeden weiteren in ein und demselben Haushalt gehaltenen Hund EUR 55,17. Für Wachhunde und Hunde die zur Ausübung eines Erwerbes gehalten werden, wird die Steuer mit EUR 25 festgesetzt. Für jeden weiteren derartig gehaltenen Hund beträgt die Steuer EUR 15. § 3 Steuerbefreiung Hunde, die zum Schutz oder zur Hilfe blinder, tauber oder völlig hilfloser Personen unentbehrlich sind, sind von der Steuer befreit. Steuerfreiheit wird auf Antrag gewährt für: Diensthunde staatlicher oder gemeindlicher Dienststellen, deren Unterhaltskosten im Wesentlichen aus öffentlichen Mitteln getragen werden. Diensthunde des beeideten Forst- und Jagdschutzpersonales in der für die Durchführung des Forst- und Jagdaufsichtsdienstes erforderlichen Anzahl. § 4 Fälligkeit der Steuer Der Abgabenanspruch entsteht erstmals a. Mit Beginn der Hundehaltung, b. Mit dem im § 1 Abs. 1 vorgesehenen Mindestalter, c. Mit dem Wegfall eines im § 3 vorgesehenen Befreiungsgrundes und d. Jeweils mit dem Beginn des Haushaltsjahres, in welchem die Abgabe erhoben wird. Die Steuer ist binnen einem Monat nach Entstehung der Steuerschuld fällig und in einem Betrag an die Gemeinde Wenns einzuzahlen. § 5 Meldepflicht und Auskunftspflicht Wer im Gebiet der Gemeinde Wenns einen zu versteuernden Hund in Pflege nimmt oder mit einem solchen zuzieht, hat das Tier binnen zwei Wochen bei der Gemeinde Wenns anzumelden. Neugeborene Hunde sind binnen zwei Wochen nach Ablauf des dritten Lebensmonats anzumelden. Jeder Hund, der veräußert wurde, abhanden kommt oder verendet, ist binnen zwei Wochen bei der Gemeinde Wenns abzumelden, bei Veräußerung unter Angabe des Namens und der Adresse des Erwerbers. Die Grundstückseigentümer, Haushaltsvorstände (Betriebsleiter) sowie die Hundehalter oder deren Stellvertreter sind zur wahrheitsgetreuen Auskunftserteilung verpflichtet.

§ 6 Verfahren Für das Verfahren gelten die Bestimmungen der Tiroler Landesabgabenordnung, LGBl. Nr. 34/1984, i.d.g.F., sinngemäß. 1. 2.

§ 7 Inkrafttreten Die Hundesteuersatzung tritt mit 1. Jänner 2008 in Kraft Gleichzeitig verlieren alle früheren Hundesteuersatzungen der Gemeinde Wenns bzw. die Hundesteuersatzung regelnden Gemeinderatsbeschlüsse ihre Gültigkeit.

Zu Tagesordnungspunkt 10.: Der Gemeinderat beschließt Herrn Sturm Ewald, Farmie 488, 6473 Wenns als neuen Schulwart entsprechend den Kriterien der Ausschreibung anzustellen.

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VIERZIG JAHRE IM DIENSTE GOTTES Pfarrer Cons. Mag. Otto Gleinser feiert Priesterjubiläum Zusammenarbeit mit dem Pfarrkirchenrat und Pfarrgemeinderat nennt er „gut“.

Am 29. Juni 1968 wurde unser Pfarrer Otto Gleinser in Innsbruck zum Priester geweiht. Seine Primiz beging er am 07. Juli desselben Jahres in seinem Heimatort Neustift im Stubaital.

Otto war das jüngste von zehn Kindern (vier Mädchen, sechs Buben) des Alois und der Katharina Gleinser. Nach dem Besuch der Volksschule Neustift ging er an das Gymnasium in Hall, wo er auch maturierte. Anschließend studierte er Theologie in Innsbruck und Bonn; es war damals üblich, zwei Semes-

ter im Ausland zu verbringen. Seine seelsorgerische Tätigkeit begann in Sölden als Kooperator. Er liebte schon immer die Selbstständigkeit und nahm nach einem Jahr in Sölden die von Bischof Paulus Rusch angebotene Stelle als Pfarrer in Vent an. Dies machte es ihm möglich, in Innsbruck im Priesterseminar zu wohnen und dort seinem Studium weiter nachzugehen. Er hielt damals Gottesdienste in Vent und der Kaplanei Hl. Kreuz und unterrichtete an den dortigen Schulen Religion. 1974 schloss er sein Studium mit dem Magistertitel ab. Nach zehn Jahren in Vent wechselte er 1978 nach Roppen und blieb dort 18 Jahre. Ab 1992 betreute er auch die Gläubigen in Arzl und übernahm 1996 die Pfarre Wenns. Als Pfarrer von Wenns und Arzl erweiterte sich sein Seelsorgegebiet um die Orte Piller (2002), Leins (2007) und in diesem Jahr auch noch um Wald. „Diese umfangreiche Arbeit lässt sich nur mit freiwilligen Helfern bewältigen“, sagt Otto Gleinser, „dazu stehen mir Diakone und Gläubige gerne zur Seite“. Die

Seine Tätigkeit als Religionslehrer übte er lange Zeit an der Handelsakademie und Handelsschule in Imst, ab 1988 auch an der Landeslehranstalt, wo er heute noch einmal pro Woche eine Messe liest, sowie an der Volks- und Hauptschule in Wenns aus. Seit 1996 hat er seinen Wohnsitz im Widum in Wenns, wo ihm seit Jahren Erna Gundolf den Haushalt führt. Mit der Übernahme einer Pfarrei verband Pfarrer Cons. Mag. Otto Gleinser nicht nur die Betreuung der Gläubigen, sondern auch die Erhaltung der kirchlichen Kultur in seinem Bereich. So hat er an den Orten seiner Tätigkeit überall sichtbare Spuren hinterlassen. Geholfen haben ihm dabei seine guten Kontakte zum Denkmalamt und Landeskulturfond. Gemeinsam mit Gleichgesinnten aus den jeweiligen Pfarreien ging er ans Werk. Unter seiner Organisation und unter Mithilfe von LH Eduard Wallnöfer wurden die Kirchen von Vent und Hl. Kreuz renoviert. In Roppen sammelte er gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Anton Auer 15 Millionen Schilling für die äußere und innere Erneuerung der Pfarrkirche. Zudem wurden alle Kapellen der Gemeinde restauriert. Am Piller fand er im Keller gelagert das 120 Jahre alte Heilige Grab, ließ es herrichten und heuer wieder aufstellen - das letzte Mal war es in den Fünfzigerjahren zu sehen. Ebenso

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entdeckte er eine Muttergottes in Seidenkleidern, für ihn selbstverständlich ein Fall für die Wiederherstellung. In Wenns fiel ihm in der Sakristei das Getäfel auf, er kratzte am Lack und fand darunter genau das gleiche Muster wie am Chorgestühl aus dem 18. Jahrhundert in der Apsis unserer Kirche. Eigenhändig löste er in vielen Stunden den Lack und ließ das darunter liegende Holz in seiner natürlichen Farbe erscheinen. Heute ist die Sakristei ein kleines Schmuckstück, das man sich einmal anschauen sollte. Unter diesem Raum fand er einen zweiten, in dem Fastenbilder in muffiger, feuchter Luft vor sich hin moderten. Diese ließ er re-

staurieren und jeder konnte sie schon in der heurigen Fastenzeit in der Kirche bewundern. 2007 wurden die Türen in unserer Kirche erneuert. Die Kapelle in der Pitze erstrahlt dank seiner organisatorischen Fähigkeit in neuem Glanze. Sein jetziges Projekt ist die Wiederherstellung der zerfallenen Orgel in der Kirche zu St. Margarethen. Etwa 60.000 Euro sind dazu notwendig und jedem Spender ist er von Herzen dankbar. Kein Wunder also, dass Pfarrer Otto Gleinser vom Landesdenkmalamt 2007 eine Landesauszeichnung erhielt. „Solche Pfarrer sind nicht nur ein Segen für die Kirche, sondern auch für die Denkmalpflege in

unserem Land“, hörte man lobende Worte bei der Verleihung. Er ist Bergsteiger aus Leidenschaft und findet dort Kraft und Besinnung. Zweimal bestieg er schon den Mont Blanc, war auf dem Kilimandscharo, Matterhorn, Großglockner und Großvenediger und auf vielen anderen Gipfeln. Bergführer sind seine Vorbilder, die einen Tag hier und am anderen wo anders sein müssen ohne lang zu fragen. Sein Interesse gilt der Volkskultur. In unserem Raum lässt ihn die Mauritiuskirche nicht mehr los, die als Ruine noch in den Fünfzigerjahren in der Gegend ums „Schlatterloch“ zu sehen war. Aus dieser Kirche gibt es im Landesmuseum noch zwei romanische Figuren, die eigentlich in unser neues Museum gehören sollten. WIR WÜNSCHEN UNSEREM HERRN PFARRER NOCH VIELE ERFOLGREICHE JAHRE, GESUNDHEIT UND GOTTES SEGEN! "Viele Wege führen zu Gott, einer geht über die Berge." Reinhold Stecher

M IT

VIERZIG

J AHREN

MIT VIERZIG JAHREN IST DER BERG ERSTIEGEN, WIR STEHEN STILL UND SCHAUN ZURÜCK; DORT SEHEN WIR DER KINDHEIT STILLES LIEGEN UND DORT DER JUGEND LAUTES GLÜCK. EINMAL SCHAU, UND DANN GEKRÄFTIGT WEITER E R H E B E D E I N E N WA N D E R S TA B ! HINDEHNT EIN BERGESRÜCKEN SICH, EIN BREITER, U N D H I E R N I C H T, D R Ü B E N G E H T ' S H I N A B .

NOCH

NICHT

AT M E N D A U F W Ä R T S B R A U C H S T D U M E H R Z U S T E I G E N , DIE EBENE ZIEHT VON SELBST DICH FORT; DANN WIRD SIE SICH MIT DIR UNMERKLICH NEIGEN, U N D E H ' D U ' S D E N K S T, B I S T D U I M P O R T.

von Friedrich Rückert

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WENNER GRAUVIEHZÜCHTER WEITERHIN AUF ERFOLGSKURS Am Samstag, den 8. März 2008 wurde eine großartige Grauviehausstellung des Gebietes Pitztal, Imst, Tarrenz und Imsterberg abgehalten. Die zahlreich erschienenen Besucher waren von der Qualität der aufgetriebenen Tiere begeistert! Sämtliche Gesamtsiegertiere stammen aus den Stallungen von Wenner Bauern. Auch dürfen wir uns über viele Spitzenplätze freuen. Der Genossenschaftsstier Diomus – präsentiert durch Stierhalter Alois Eckhart - beeindruckte durch seine Größe. Gekonnt präsentierten die Jungzüchter Regina, Marco und Nicole Deutschmann sowie Christoph Lechleitner ihre Jungtiere. Weiterhin viel Erfolg und Freude mit dem Tiroler Grauvieh wünscht Werner Deutschmann Gebietsobmann Beteiligte Vereine: 13 Beteiligte Aussteller: 44 Ausgestellte Tiere: 108 davon 39 Ia, 30 Ib, 30 IIa, 1 Jungrind und 8 Jungkalbinnen

Stärkster Aussteller: Hubert Lechleitner mit 16 ausgestellten Tieren, davon 10 Ia und 5 Ib, 820 Punkte Gruppensiegertiere: Kühe 1: Land.Lehranstalt, VZV Imst Kühe 2: Hubert Lechleitner, VZV Bichl/Wenns Kühe 3: Christian Gundolf, VZV Brennwald Kühe 4: Hubert Lechleitner, VZV Bichl/Wenns Mutterkuh: Land.Lehranstalt, VZV Imst Erstlingskühe 1: Bernhard Baumann, VZV Obtarrenz Erstlingskühe 2: Gerhard Hoellrigl, VZV Imsterberg Kalbinnen1: Werner Deutschmann, VZV Bichl/ Wenns Kalbinnen 2: Werner Deutschmann, VZV Bichl/ Wenns Kalbinnen 3: Reinhold Stoll, VZV Wenns Gesamtsiegertiere: Gesamtsiegerin und Typsiegerin Kühe: Monalisa nach Sekos, Hubert Lechleitner, Bichl/Wenns Gesamt-Eutersiegerin: Romina nach Sekos, Hubert Lechleitner, Bichl/Wenns Gesamtsiegerin Kalbinnen: nach Festo, Werner Deutschmann, Bichl/Wenns

ERGEBNISSE ERSTLINGSKÜHE I Platz 2 Ia Platz 3 Ia Platz 4 Ia Platz 5 Ia Platz 7 Ia Platz 8 Ia Platz 9 Ia Platz 11 Ib

Hermann Neuner Hubert Lechleitner Hubert Lechleitner Reinhold Stoll Hermann Neuner Hubert Lechleitner Christian Gundolf Hubert Lechleitner

Christian Gundolf Josef Gabl Hubert Lechleitner Franz Schranz

ERSTLINGSKÜHE II Platz 2 Ia Platz 3 Ia Platz 4 Ia Platz 5 Ia Platz 6 Ia

Hubert Lechleitner Walter Weber Franz Schranz Andreas Röck Hugo Eiter

Hubert Lechleitner Werner Deutschmann

KALBINNEN I Platz 1 Ib Platz 2 Ib

Werner Deutschmann Hubert Lechleitner

KÜHE I Platz 2 Platz 9

Ia Ib

Hubert Lechleitner Werner Deutschmann

KÜHE II Platz 1 Platz 2 Platz 4 Platz 5 Platz 7

Ia Ia Ia Ia Ia

Hubert Lechleitner Hubert Lechleitner Werner Deutschmann Hubert Lechleitner Alois Eckhart

KÜHE III Platz 1 Platz 2 Platz 5 Platz 7 KÜHE IV Platz 1 Platz 2

Ia Ia Ia Ib

Ia Ia

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Platz 6 Platz 7 Platz 10

Ib Ib IIa

KALBINNEN II Platz 1 Ib Platz 2 Ib Platz 4 Ib Platz 7 Ib Platz 9 Ib Platz 10 IIa

Hubert Lechleitner Josef Gabl Hubert Lechleitner

Werner Deutschmann Werner Deutschmann Franz Schranz Hermann Neuner Hubert Lechleitner Reinhold Stoll

Gesamt- und Typsiegerin

Platz 11 Platz 13

IIa IIa

KALBINNEN III Platz 1 Ib Platz 2 Ib Platz 6 IIa Platz 7 IIa Platz 8 IIa Platz 9 IIa Platz 12 IIa

Christian Gundolf Hermann Neuner

Reinhold Stoll Hubert Lechleitner Josef Gabl Werner Deutschmann Reinhold Stoll Günther Röck Hugo Eiter

Youngsters

FREIWILLIGE BEIM FRÜHJAHRSPUTZ

Am Samstag, den 26. April, trafen sich am Marktplatz jene freiwilligen Helfer, denen es ein Anliegen ist, dass wir ein sauberes Dorf haben. Fleißig zogen sie ihre Runden, um den „Dreck“ einzusammeln, den andere einfach gedankenlos in unserer Natur entsorgen. Als Dank lud der Tourismusverband zu einer zünftigen Jause beim Musikpavillon ein. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ von der Gemeinde und natürlich auch von der gesamten Bevölkerung an die „Putzkolonne“!

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Die russische Gefangenschaft war schlimm Peter Gabl erzählt vom Krieg

„Ich war 29 Monate in russischer Gefangenschaft und sie war das Schlimmste, was man sich vorstellen kann“, erzählt Peter Gabl aus dem Oberdorf. 1943 wurde er als Zwanzigjähriger von der deutschen Wehrmacht nach München zur Grundausbildung eingezogen. Bis zur Heimkehr war er einfacher Soldat. „Verwendet“ wurde er zunächst als Melder, später als Unverheirateter an der Front. Von München aus musste er sich 1944 in Regensburg einer Kropfoperation unterziehen, marschierte anschließend in die Tschechoslowakei und zog sich dabei einen Leistenbruch zu, der in Brünn wieder vernäht wurde. Von dort aus ging es über die Rossauer Kaserne in Wien nach Schwerin an die Ostsee. Als sich zu Kriegsende die Rote Armee auf Berlin zu bewegte, floh Peter Gabl, immer nur ein paar Schritte von den Russen entfernt, zunächst nach Frankfurt an der Oder und dann nach Berlin. Zwei Tage nach Hitlers Geburtstag am 22. April 1945 fiel er dort den Russen in die Hände. Von der Flucht waren er und

seine Kameraden so geschwächt und müde, dass sie, fast einschlafend, beim Gehen immer wieder an Bäume stießen. Zu neunt mit zwei Schwerverletzten mussten sie durch die Wälder von Berlin marschieren, die Hände über dem Kopf gefaltet. Jedes Mal, wenn einer der Gefangenen auf einen Ast trat, schreckte das Geräusch den Trupp auf in der Meinung, es werde geschossen. Erst am Abend kam Hoffnung auf, weil auf diesem Marsch keiner von ihnen umgebracht wurde. 40 Mann waren abends in einem Gasthaus beisammen, das Abendessen bestand aus ein paar Brocken harter Marmelade von einem Kübelrand. Tags darauf war diese Mannschaft auf eine Zahl von 10.000 Gefangenen angewachsen und diese wurde in zwei Marschkolonnen geteilt. Beim Marsch war es besonders wichtig, dass man ganz vorne mitging. Diejenigen, die nicht mehr mitkonnten und ans Ende zurückfielen, wurden einfach erschossen. Während die eine Autobahnseite von russischem Nachschub benützt wurde, marschierten auf der anderen Seite Österreicher und Deutsche aus Berlin hinaus nach Osten. Mit Viehwaggons, in denen jeweils 40 Mann auf engem Raum beisammen standen oder lagen, ging es Richtung Russland. Es gab nichts zu essen und nichts zu trinken. Aus dem Waggon führte nur eine Rinne für die Notdurftabfälle hinaus, drinnen stank es furchtbar. Ziel war Charkow, eine Stadt in der Ukraine (Hauptstadt Kiew). Dort befand sich ein großes, abgezäuntes Lager, in diesem wurde Peter Gabl wurde dort zu ver-

schiedenen Arbeiten angehalten. Mit langen Stangen musste er Lehm stechen, dann Ziegel transportieren. Auf Feldern baute er Kartoffel an und erntete diese im Herbst. Die russischen Erdäpfel gediehen sehr schlecht, meist waren nur zwei, drei Stück an einer Staude. Über Rutschen wurde Kraut, portioniert für Einheimische, zu einer zentralen Ausgabestelle gebracht. Als sich in Peters Beinen Wasser ansammelte, bekam er leichtere Arbeit. Untergebracht wurden die Gefangenen in Stadeln, einmal „genossen“ sie die Bequemlichkeit eines Kirchdaches über ihrem Kopf. Im Sommer schlief man meist im Freien oder in Erdhöhlen nahe den Kolchosen. Wenn es kalt war, nahm man kleine Bretter, über die man irgendein Leder anbrachte und sie dann über den Fußlappen anzog. Es gab kein warmes Wasser, man wusch sich kalt und ohne Seife. Peter erinnert sich, dass er ein Hemd trug, aus dem er vier Monate nicht herauskam. Als er es mit einem Russen gegen ein neues, weißes tauschte, war dieses in kurzer Zeit zerfetzt. In regelmäßigen Abständen wurden die Menschen in dem Lager entlaust und entwanzt. Dazu wurden die Leute und die Kleider einer Dampfdusche unterzogen. Die noch nassen Kleider mussten sie dann schnell und feucht anziehen, da sie sonst eingefroren wären. Das Essen bestand aus sehr dünnen Suppen und einem Stück Brot, Wasser stillte den Durst. Wer stahl, gleichgültig was, musste sich stundenlang am Bauch in den Schnee legen. Zwangsimpfungen sollten Krankheiten verhindern, viele drückten

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sich davor, wer erwischt wurde, wurde bestraft. Wenn einer erkrankte, blieb er sich selbst überlassen und wurde in einen eigenen Bereich des Lagers gebracht. Danach hörte man nie wieder etwas von ihm. Hin und wieder wurde Hoffnung auf Heimkehr gemacht, aber keiner glaubte mehr daran.

dem Zug, in den gleichen Viehwaggons, fuhr Peter nach Wiener Neustadt, 42 Kilogramm schwer und voll Hunger. Bei einem Zughalt nahm man einem Bauern einfach die Maiskolben aus dem Korb, um nicht zu verhungern. Er hatte nichts mit außer einem kleinen Sack voller Läuse und Wanzen.

Nach 29 Monaten Gefangenschaft kam Peter Gabl auf die Liste der Heimkehrer. Die österreichische Bundesregierung hatte mit ihren Bemühungen um die Kriegsgefangenen Erfolg. Mit

Zurück in Österreich bekam er zur Begrüßung zwei Knödel in einer schlechten Soße, Tage danach war ihm noch übel. Im September des Jahres 1947 langte er endlich in Innsbruck ein, musste

in der Rossau bei den amerikanischen Besatzern seinen Entlassungsschein holen und gelangte dann wieder mit dem Zug nach Imst. Dort wurde er von einer Kutsche abgeholt und nach Hause gebracht. Damals konnte er sich nicht mehr vorstellen, in einem bezogenen, weichen Bett zu schlafen. Nur drei seiner ehemaligen Kameraden hat er wieder getroffen. Heute nennt er den Tag, an dem er diese Geschichte erzählen durfte, zu den schönsten Erlebnissen in seinem Leben.

Bis Ende 1947 kehrten die meisten Österreicher, welche sich in westalliierter Gefangenschaft befunden hatten, wieder heim. In Jugoslawien und insbesondere in der Sowjetunion dauerte die Kriegsgefangenschaft durchwegs länger. Der letzte offizielle Transport aus der Sowjetunion erfolgte erst im November 1955. Das Schicksal zehntausender Kriegsteilnehmer blieb bis heute ungeklärt.

DA S P I T Z TA L - K R I E G S E N D E 1 9 4 5 / 4 6 In einem erst kürzlich erschienenen Artikel des Tiroler Chronisten 4/07 mit dem Titel „Internet für Chronisten - eine praktische Einführung zur Bildersuche” von Richard Lipp wurden Archivaufnahmen der 44. Infanteriedivision der USA (44 th Infantry Division - Imst, Austria, Juni 1, 1945) veröffentlicht. Eines der Fotos wurde in Wenns gemacht, ein weiteres vermutlich in St. Leonhard. Die Aufnahme aus Wenns hat den Untertitel: „In Wenns, Austria: left to right. Bob from Michigan, Jack Hilbrich from Indiana, Jim from Ohio, and a small Austrian child." Bei dem Kind aus Österreich könnte oder müsste es sich vermutlich um ein Kind aus Wenns handeln. Wer erkennt dieses Kind wieder, wer erkennt vielleicht sich selbst wieder, wer erinnert sich eventuell noch an diese Photosituation? Rückmeldungen zu diesem Bild nehme ich mit Interesse entgegen. Auch wenn Bildmaterial über Besatzer und Besatzungszeit in Haushalten oder Privatarchiven vorhanden ist, würde ich für die Bildchronik davon gerne einen Abzug machen, da dieses Kapitel unserer Dorfgeschichte noch vielfach unerforscht und schlecht dokumentiert ist. Auch da würde ich mich

über zahlreiche diesbezügliche Rückmeldungen freuen. Rudolf Mattle, Chronist

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“DIE ORIGINAL FENNTALER MUSIKANTEN” Die Original Fenntaler Musikanten kommen aus Veenendaal in Holland. Als im Jahr 2001 die 2. Europameisterschaften in Veenendaal stattfanden, beschlossen ein paar Musikanten der MK Veenendaal und ihr Kapellmeister Chris Kok eine eigene Kapelle zu gründen. Ziel waren die Europameisterschaften 2002 in Schladming. Hier gewannen Sie überraschend den 3. Platz in der Oberstufe. Zwei Monate später gewannen sie sogar den grössten Blaskapellenwettbewerb in Holland. Der Spaß an diese Musikart und die Erfolge ermunterte die Musikanten diese Blaskapelle in Zukunft weiter zu führen. Seit dem haben die 19 Musikantinnen und Musikanten fleißig an einem völlig neuen Konzertprogramm geprobt mit vielen anspruchsvollen Böhmischen und Mährischen Werken. Sowohl 2005 als auch 2006 gewannen “Die Original Fenntaler Musikanten” den Holländischen Titel. Der absolute Höhenpunkt in

der noch so kurzen Vereinsgeschichte der Kapelle war der Gewinn der Europäischen Meisterschaften 2005 in Sonthofen. Und im Mai dieses Jahr haben die Fenntaler sogar zum zweiten Mal den Europameistertitel in der Oberstufe errungen! 2006 hat die Kapelle ihrer erste CD ausgebracht unter dem Titel: “So schön ist Blasmusik!” Die CD wurde aufgenommen vom Wenner Tonmeister Hans Perkhofer. Mittlerweile sind die Fenntaler

auch mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten unter www.fenntaler.nl, wo weitere Informationen sowie viele Fotos und die aktuellen Auftrittstermine zu finden sind. Am 13. September spielen sie in Wenns beim Platzkonzert, am 14. September beim Frühschoppen auf der Untermarkter Alm und nachmittags geben sie mit der Blaskapelle Simerinka-Haiming ein gemeinsames Konzert im “Trofana”.

SOMMERKONZERTREIHE IN DER ST. MARGARETHENKIRCHE Die Musikschule Pitztal wird zusammen mit dem TVB Pitztal und der Gemeinde Wenns in den Sommermonaten eine neue Konzertreihe in der St. Margarethenkirche ins Leben rufen. Wir würden bereits im Vorfeld der Ausschreibung wünschen, dass uns die Wenner Bevölkerung unsere Anstrengungen, das Kulturangebot in der Gemeinde ein wenig zu erweitern, mit entsprechend zahlreichem Besuch der Konzerte erwidert. Für die Sommerkonzertreihe haben folgende Solisten und Ensembles Interesse gezeigt: Simon Jehle & Stephan Mathoi – Gitarrenduo; Chris & Jeannette Kok – Klavier und Querflöte; Ensemble accordando – Barockmusik auf Originalinstrumenten, Ensemble

ATRO PANTA RHEI - Barockmusik mit Streichinstrumenten und Sopran; TRIO CON BRIO – Barock und Klassik mit gemischter Besetzung mit Klavier, Gesang, Blockflöte und Gitarre; Posaunenchor der LMS Landeck unter der Leitung von Gotthard Praxmarer; Duo Quer-Zither mit ML Michael Gapp und die Gruppe Brass-Selection unter der Leitung von Norbert Sailer. Die genaue Ausschreibung und Auflistung aller Konzerte folgt demnächst. Bei den Konzerten werden freiwilligen Spenden eingehoben. Der Reinerlös der Spenden wird der Renovierung der Kirchenorgel in St. Margarethen zu Gute kommen. Rudolf Cehtl

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W I R G R AT U L I E R E N Zum 85. Geburtstag

Zum 50. Geburtstag

Johann Neuner, Minköfle 847/1, am 15. September

Sigrid Köll, Unterdorf 125, am 02. August Renate Wechselberger, Farmie 457, am 11. August Reinhold Reinstadler, Obermühlbach 755/1, am 28. August Isolde Stoll, Larchach 587, am 28. August Gerhard Weber, Brennwald 301, am 13. September

Zum 80. Geburtstag Alfred Bregenzer, Auders 512/1, am 23. September

Zum 75. Geburtstag Erich Weber, Siedlung 283, am 09. Juli Apollonia Wassermann, G.-M.-Vischerplatz 35, am 21. August

Zur Hochzeit Simone geb. Muigg und Mag. Rupert Wassermann, Arzl, Eggles 95, am 29. Februar Eva Maria geb. Scheidhauer und Elmar Huter, Schweizerhof 958, am 28. April

Zum 70. Geburtstag MR Dr. Hartwig Dabringer, Unterdorf 41, am 5. Juli Johann Köll, Bieracker 357/1, am 15. August

Zum 65. Geburtstag Josef Finazzer, Unterdorf 103, am 30. Juli Frieda Regensburger, Unterdorf 71, am 16. September

Simone geb. Weber und Peter Riml, Brennwald 305, am 01. Juni

Zur Geburt von Laura Weber, Obermühlbach 732, geboren am 08. März

Zum 60. Geburtstag

Elena Schranz, Wiesle 152, geboren am 11. März

Johnny Brieu, Oberdorf 259/2, am 01. Juli Hubert Huber, Brennwald 90, am 12. August Herbert Deutschmann, Auders 501, am 20. September Josef Pfefferle, Farmie 437/2, am 26. September Monika Krismer, Anger 836/2, am 30. September

Louis Michael Özak, Brennwald 377a/1, geboren am 12. April Fabian Genewein, Matzlewald 855b/1, geboren am 27. April Karolin Wöber, Greith 826, geboren am 05. Mai

Goldene Hochzeit feierten

Maria und Franz Haselwanter Wir gratulieren herzlich und wünschen Gesundheit und noch viele schöne Jahre!

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JA S S E RC LU B In bewährter Manier wurden in den Winter- bzw. Frühjahrsmonaten wieder die beliebten Jasserturniere durchgeführt. Nach einem Abschlussessen wurden vom Vereinsvorstand die Pokale an die Gesamtsieger 2007 /08 überreicht.

1. RAIMUND PFEFFERLE 2. LEONHARD RUNDL 3. CHRISTIAN RUNDL

Der Vorstand des Jasserclubs mit den Gesamtsiegern der Jasserturniere, der Drittplatzierte fehlt auf dem Bild

Der Verein zählt derzeit ca. 50 Mitglieder. Im November fängt die „Jassersaison“ wieder an und wer Lust auf Kartenspiel in gemütlicher Runde hat, ist jederzeit herzlich willkommen. Meldungen bitte bei Obfrau Martina Helbock unter Tel. Nr. 0650/2120774.

“J A S S ” Jassen ist ein Kartenspiel der Bézique-Familie, das vor allem im alemannischen Raum verbreitet ist, das heißt in der deutschsprachigen Schweiz, in Liechtenstein, in Vorarlberg (Österreich) sowie teilweise im Süden Deutschlands und im Elsass, aber auch im französischsprachigen Teil der Schweiz, im Tessin und in Südtirol. GESCHICHTE Der Jass kommt wie die meisten Kartenspiele aus dem Orient. Ungefähr im 14. Jahrhundert wurde dieses Spiel vermutlich von den Sarazenen nach Europa gebracht. Dort wurden neue Karten entwickelt, die dem mitteleuropäischem Raum besser entsprachen. Dadurch entstand das deutsche, das französische und das italienische Blatt. Seinen Weg ins heutige Verbreitungsgebiet fand er aus den Niederlanden durch Söldner. Die beiden Begriffe „Jass“ (= „Bauer“) und "„Näll“ entstammen der niederländischen Sprache. "STÖCK-WYS-STICH" Ein Spiel kann knapp ausgehen: wenn beiden Parteien nur wenige Punkte zum Sieg fehlen, kann es durchaus sein, dass schon der Weis dazu reicht. In vielen Schweizer Gaststätten steht folgende Regel angeschlagen: Stöck-Wys-Stich oder Stöck-Stich-Wys. Das heisst, wenn's hart auf hart kommt, zählen die Stöck (20 Punkte) vor einem möglichen Weis des Gegners (oder umgekehrt), und dieser wiederum vor dem ersten Stich. In Vorarlberg gilt jedoch meist Stich-Stöck-Wys. Bei uns gilt fast überall StöckStich-Wys. SICH BEDANKEN Das Spiel endet aber in der Regel nicht, wenn alle Punkte ausgezählt sind, sondern wenn nach Erreichen der erforderlichen Punktezahl (auch mitten in einem Durchgang) der Sieger dies bekannt macht (er bedankt sich); es kann bei fast gleichem Punktestand hektisch werden. Es soll vorgekommen sein, dass der für das Notieren der Punkte verantwortliche "Schreiber" versäumt hat, sich zu bedanken und die Gegner (z.B. nach einem weiteren Stich) ihm mit dem Bedanken zuvorkommen. Ausserdem verliert man üblicherweise das Spiel, wenn man sich bedankt, bevor man die benötigten Punkte erreicht hat.

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20 Schülerinnen und Schüler aus Wenns verlassen die Hauptschule von links nach rechts 1. Reihe: Sabrina Schranz, Harald Neururer, Carolin Jeitner, Sandra Stoll, Martina Bundschuh 2. Reihe: Dominik Bair, KV Theresia Prantl, Anna Wassermann, Lorena Mark, Elisabeth Wille, Marisa Gritsch, KV Herbert Raggl, Daniel Hellrigl 3. Reihe: Peter Kathrein, Christoph Weber, Alexander Schnegg, Lukas Haid, Anja Scholz, Lisa Tilg, HD Leonhard Rundl, Julia Holzknecht; Anna Zangerl, Romana Gasser

WIR WÜNSCHEN IHNEN VIEL GLÜCK UND ERFOLG AUF IHREM WEITEREN LEBENSWEG. Also lautet der Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss. - Nicht allein das ABC Bringt den Menschen in die Höh'; Nicht allein im Schreiben, Lesen

Übt sich ein vernünftig Wesen; Nicht allein in Rechnungssachen Soll der Mensch sich Mühe machen; Sondern auch der Weisheit Lehren Muss man mit Vergnügen hören.

Wilhelm Busch

KINDERGARTEN- UND SCHULBEGINN SOWIE FERIENORDNUNG FÜR DAS JAHR 2008/2009 Kindergarten Beginn:

01. September 2008, die ersten 3 Tage fährt kein Bus

Volks- und Hauptschule Schulbeginn: Weihnachtsferien: Semesterferien: Osterferien: Pfingst-/Sonderferien: Schulschluss: autonome freie Tage:

03. September 2008 24. Dezember 2008 - 06. Jänner 2009 09. Februar - 14. Februar 2009 04. April 2009 - 14. April 2009 30. Mai - 07. Juni 2009 10. Juli 2009 24. Oktober 2008 20. März 2009 22. Mai 2009 12. Juni 2009

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FRÜHJAHRSKONZERT DER ALLJÄHRLICHE MUSIKALISCHE HÖHEPUNKT DER MUSIKKAPELLE Seit nahezu 40 Jahren veranstaltet die Musikkapelle Wenns fast lückenlos jährlich das Frühjahrskonzert. Diesem musikalischen Ereignis gehen jedesmal intensive Proben voraus. Die Spannung bei den Musikantinnen und Musikanten, sowie die Erwartungshaltung des Kapellmeisters steigen von Woche zu Woche. Am 3. Mai ging die gut vorbereitete Veranstaltung im Turnsaal der Hauptschule über die Bühne. Obmann Robert Weber konnte ein zahlreich erschienenes Publikum aus dem Dorfe, sowie viele Besucher von auswärts, darunter ehemalige und aktive Bezirksfunktionäre, allen voran den Bezirkskapellmeister Klaus Heiß aus Roppen, begrüßen. Um möglichst vielen Zuhörern, Alt und Jung gerecht zu werden, wählte der KM Rudi Cehtl ein abwechslungsreiches Programm aus. Der Reigen reichte von traditionellen Märschen über Werke der Klassik (Schubert, Lortzing) bis hin zu zeitgenössischer Blasmusik. Dazwischen erklangen wunderbare Konzertmärsche. Auch die jungen und junggebliebenen Zuhörer kamen mit Titeln aus der modernen Unterhaltungsmusik auf ihre Rechnung. Eine böhmische Polka als Zugabe rundete das Programm ab. Die Veranstaltung wurde auch als Rahmen zur Verleihung von Verdienstzeichen und Ehrung verdienter Musikkameraden genutzt. So erhielten vier Mitglieder das Abzeichen für 15jährige Zugehörigkeit zur MK Wenns (Werner Dobler, Sieglinde Dobler, Michael Eiter und Stefan Mathoi).

Dem langjährigen Kassier Günther Moser wurde das Grüne Verdienstzeichen des Tiroler Landesverbandes verliehen. Günther übt seit 15 Jahren die verantwortungsvolle Funktion des Kassiers aus. Die Verdienstmedaille des Österr. Blasmusikverbandes in Silber erhielten für langjährige Funktionstätigkeit Christian Perkhofer und Gert Perkhofer.

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Nicht sehr häufig ernennt die Musikkapelle Wenns ehemalige Mitglieder zu Ehrenmitgliedern. Mit der Verleihung dieses Titels bedankte sich die Kapelle bei ihrem langjährigen Musikkameraden Fritz Röck. Fritz war 37 Jahre aktives Mitglied, von 1974 bis 1983 Obmann, von 1986 bis

2001 Chronist, danach noch drei Jahre Beirat. Ihm wurde eine schöne Urkunde, gestaltet von unserer Marketenderin Conny Mathoi, Grafikerin und Goldschmiedin, überreicht. Fritz trat im vergangenen Herbst in den wohlverdienten „musikalischen Ruhestand“.

Nach einer kurzen Pause beginnen wieder die Vorbereitungen für die Gestaltung der Platzkonzerte. Über eine zahlreiche Zuhörerschaft bei unseren Auftritten würden wir uns ehrlich freuen. Eduard Perkhofer

Mariensingen am Feiertag Singend eine Orgel restaurieren Am späteren Fronleichnamstag konnte man in der St. Margarethener Kirche einem besinnlichen Singen und Musizieren beiwohnen.

Und siehe da, die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Geschwister Weber, Johanna Röck, die Oberlandler Geigenmusi und der Ötztaler Viergesang sangen und spielten Musikstücke um die Marienverehrung. Eine richtige Hausmusik im Hause Gottes! Durch das Programm führte Klaus Loukota. Pfarrer Otto Gleinser führte im Rahmen eines kurzen, geschichtlichen Abrisses zur Kirche den Sinn solcher Veranstaltungen vor Augen. Es sollen ja noch mehrere folgen.

Die Orgel nämlich – aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stammend – fiel auseinander und bedarf einer gründlichen Erneuerung. Öffentliche Stellen sind zur finanziellen Beteiligung bereit und Spenden bei Ereignissen, die in dieser Kirche stattfanden und noch geschehen werden, sollen dazu beitragen, die hohe Summe von EUR 60.000 für die Restaurierung aufzubringen. Spendenkonto Nr. 20057 bei der Raiba Pitztal Wenn also so schöne Ideen weiterhin ihre Verwirklichung in diesem Rahmen finden, dürfte dem erwünschten Erfolg nichts mehr im Wege stehen.

6473 Wenns – Siedlung 276/ Tel. 05414/86187/ Fax 86187-18 www.elektro-wultschnig.at/ e-mail: [email protected]

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Beitrag der LMS Pitztal über das vergangene Schuljahr 2007/08 Für Musikschüler/innen und Lehrer/innen im Pitztal ist das Musikschuljahr bald zu Ende. So ist es an der Zeit, an die Neuanmeldungen für das Schuljahr 08/09 zu denken. Die Musikschule bietet ein umfangreiches Fächerangebot an, in welchem beinahe alle möglichen Vokal- und Instrumentalfächer zu finden sind. Selbst bei Mangelinstrumenten wie Oboe, Kontrabass und Harfe, haben wir im Rahmen der Schwerpunktschulen eine Möglichkeit gefunden, auch diese Instrumente anbieten zu können. Über näheres informiert sie der MSL Rudolf Cehtl gerne. Die Neuanmeldungen werden im Büro der LMS Pitztal in Wenns entgegen genommen. Sie können uns ihre Anmeldung aber auch auf dem Postweg, per Fax oder dem Internet zukommen lassen. Die Information über die Neuanmeldung haben alle Kinder des Tales in den Volkschulen ausgeteilt bekommen, so kann man sich im Familienkreis über eine mögliche Anmeldung beraten. Herzlich willkommen sind uns selbstverständlich auch die erwachsenen Musikschüler. Sie müssen in den meisten Fällen mit einem höheren Tarif rechnen, da ab einem Alter von 24 Jahren auf den normalen Tarif ein Erwachsenenzuschuss zu bezahlen ist. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Erwachsenen, welche sich für einen Verein, der Mitglied beim Tiroler Blasmusikverband oder dem Tiroler Sängerbund ist, ausbilden lassen. Alle Informationen über die Anmeldung, das Fächerangebot und die Schulgeldordnung können auf der offiziellen Seite des TMSW unter www.musikschulwerk.at/tirol abgefragt werden. RÜCKBLICK ÜBER DAS SJ 07/08 BZW. AUSBLICK AUF DAS SJ 08/09 Knapp 400 Schüler/innen jeden Alters haben in diesem Schuljahr die LMS Pitztal besucht. Neu in diesem SJ war, dass wir aufgrund der großen Nachfrage in manchen Fächern und um keine Warteliste entstehen zu lassen den Unterricht in Form eines Kurses abgehalten haben. In manchen Fällen konnten dadurch auch die Kosten für die erwachsenen Schüler reduziert werden, da bei dieser Unterrichtsform kein Erwachsenenzuschuss zu bezahlen ist. Auf diese Weise konnte sich in Wenns eine Djembengruppe aus Erwachsenen unter der Leitung von ML Daniel Patscheider bilden, welche mit großer Freude bei der Sache ist.

Ebenso ist ein Akkordeonkurs geführt worden, welcher uns veranlasst hat, auch einen Kurs für Erwachsene im Fach Diatonische Harmonika anzubieten. Die Musikkapellen und Chöre haben von der Registerbetreuung der Musikschule Gebrauch gemacht, welche sich in letzter Zeit großer Beliebtheit erfreut. Im Schuljahr 08/09 wird die Musikschule einen neuen Kurs aus dem Bereich elementare Musikpädagogik anbieten. Es ist dies ein neues Fach für Mutter und Kind und spricht die Kinder mit ihren Müttern bereits ab einem Alter von zwei Jahren an. AUSGEZEICHNETE ERFOLGE BEI DIVERSEN WETTBEWERBEN Die Schüler der LMS Pitztal konnten bei den Wettbewerben Prima la musica und Musik in kleinen Gruppen hervorragend abschneiden. Insgesamt 20 Musikschüler mit ihren Lehrern haben sich an Wettbewerben beteiligt. Zwei der Gruppen aus der Klasse von ML Manuel Lämmle konnten sich sogar für die Bundeswettbewerbe, welche demnächst stattfinden werden, qualifizieren. Jonas Perkhofer und Michael Rimml haben erneut beim Landeswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ in Lienz gut abgeschnitten. Wir gratulieren auf diesem Wege noch einmal für die erbrachten Leistungen. Wie jedes Jahr werden an der LMS die Übertrittsprüfungen vor einer Kommission mit einem theoretischen, praktischen und einem Teil mit öffentlichem Auftritt durchgeführt. Waren es im letzten Schuljahr 32 Kandidaten, welche sich einer Prüfung unterzogen haben, so werden es im heurigen Schuljahr an die 40 Kandidaten sein. Das diesjährige Abschlusskonzert der LMS Pitztal findet am Mittwoch den 25. Juni im Gemeindesaal St. Leonhard um 19 Uhr statt. Als Abschluss des Schuljahres veranstaltet die LMS noch ein Openairkonzert in Wenns am Mittwoch, den 02. Juli während der Nachmittagsstunden, wo fast alle Schüler und Formationen der Musikschule auftreten werden. Als Gastkapelle wird das Jugendblasorchester der Musikkapelle Haiming aufspielen. Rudolf Cehtl

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Mittelalterliche Musik Prof. Dr. René Clemencic und Mag. Esmail Vasseghi zu Gast in der Hauptschule Über eine besondere Vorstellung konnten sich die Schüler der 4a Klasse an der Hauptschule Wenns freuen. Die zwei weltbekannten Musiker Prof. Dr. René Clemencic und Mag. Esmail Vasseghi stellten mittelalterliche Instrumente auf beeindruckende Art und Weise vor. So ertönten Hornflöten und verschiedene alte Blockflöten, eine Schalmei, klein wie ein Bleistift, erfüllte den Raum mit ihren Tönen. Der arabische Vorgänger unseres Hackbrettes „das Santir“ wurde auf improvisatorische Art, eben typisch mittelalterlich, zum Klingen gebracht. Eine arabische mittelalterliche Trommel wurde zum Schlagzeug und beeindruckte durch ihre vielfältigen Klangmöglichkeiten. Instrumente, die unsere Schüler nur von Bildern kennen, konnten gehört und bestaunt werden.

Die Schüler waren begeistert und wünschen sich öfter eine so interessante und lehrreiche Musikstunde.

Herr Hund! Da Conny Knall Hundianisch spricht, holt sie sich einen Riesenköter aus dem Tierheim. Ihr neuer Begleiter möchte mit „Herr Hund“ angesprochen werden. Sein Lieblingsfutter ist Schnappo. Als im SchnappoWerk sonderbare Rückgänge passieren, dass sogar die Schließung droht, treten Conny Knall und Herr Hund in Aktion und ermitteln in ihrem ersten gemeinsamen Fall. Am Dienstag, dem 8. April 2008, besuchte uns Herr Rudolf Gigler. Wir - - - wir sind die dritte Klasse Deutsch an der HS-Wenns im Pitztal. Durch Recherchen im Internet waren wir auf den Schriftsteller aus der Steiermark gut

Dass er ein humorvoller Typ ist, hat er durch seine Leseprobe von Conny Knall eindrucksvoll bewiesen. Er hat uns die Geschichte nämlich nicht einfach vorgelesen, sondern vorgespielt. Wir wissen nun auch, warum seine Lieblingsfarbe ROT ist, sein Lieblingsverein in der Regionalliga spielt, er gerne Schauspieler wäre und er an einer Fortsetzung von Conny Knall schreibt. vorbereitet: Herr Gigler wurde am 13. Mai 1950 geboren, ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne. Er ist Verfasser vieler Kinderbücher, fleißig unterwegs mit Lesungen und wurde ausgezeichnet mit der „Leseeule“.

Rudolf Gigler hat uns Schüler bei seiner Autorenstunde mit einbezogen und das hat uns sehr gut gefallen.

WÄHREND DER SOMMERFERIEN IST DIE BIBLIOTHEK NUR AM

MONTAG VON 18.00 BIS 19.00 UHR GEÖFFNET.

Schüler: 3. Klasse 1. Leistungsgruppe

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Unsere Zahnärztin Frau Dr. Astrid Mathoi hat eine neue Telefonnummer:

05414/87535 unter der man sich wochentags von 8.00 bis 12.00 Uhr anmelden kann.

Zahnarztdienste 3. Quartal 2008 05.07. 12.07. 19.07. 16, 26.07.

02.08. 09.08. 15.08. 16.08. 23.08. 30.07. 06.09. 13.09. 20.09. 27.09.

JULI Dr. Günther Santeler, Landeck, Spenglergasse 4, Tel. 05442/63632 Dr. Robert Walch, See, Au 190, Tel. 05441/8460 DDr. Thomas Steinhauser, Imst, Dr. Pfeiffenbergerstraße Tel. 05412/62615 Dr. Andreas Wutsch, Arzl, Hauptstraße 210, Tel. 05412/63557 AUGUST Dr. Rudolf Zsifkovits, Tarrenz, Hauptstraße 14, Tel. 05412/64738 DDr. Judith Csobod, Ried im Oberinntal, Truyen 213, Tel. 05472/21255 Dr. Markus Gabl, Zams, Hauptstraße 53, Tel. 05442/65700 Dr. Anton Mair, Imst, Pfarrgasse 32, Tel. 05412/63126 bei Redaktionsschluss nicht geklärt Dr. Hugo Juen, St. Anton, Im Gries 22, Tel. 05446/2070 SEPTEMBER Dr. Anton Kathrein, Landeck, Marktplatz 1, Tel. 05442/62730 Dr. Reinhold Kerschbaumer, Imst, Sirapuit 23, Tel. 05412/61629 Dt. Johann Knapp, Imst, Eichenweg 7, Tel. 05412/66376 Dr. Reinhard Mangweth, Nauders, Gemeindehaus, Tel. 05473/87790

Sonn- und Feiertagsdienste 3. Quartal 2008 JULI 06.07. 13.07. 20.07. 27.07.

Dr. Eiter Dr. Niederreiter Dr. Tursky Dr. Eiter

AUGUST 03.08. 10.08. 15.08. 17.08. 24.08. 31.08.

Dr. Tursky Dr. Niederreiter Dr. Unger Dr. Unger Dr. Eiter Dr. Tursky

SEPTEMBER 07.09. 14.09. 21.09. 28.09.

Dr. Eiter Dr. Niederreiter Dr. Unger Dr. Tursky

URLAUB Dr. Unger vom 11. bis 30 Juli Dr. Tursky vom 08. bis 24. August und vom 12. bis 22. September Dr. Eiter vom 12. bis 20. Juli, vom 09. bis 17. August und vom 13. bis 28. September Dr. Niederreiter vom 19. bis 27. Juli und vom 18. August bis 07. September

Mutterberatung 31. Juli 28. August 25. September jeweils um 15 Uhr in der Volksschule Wenns, 1. Klasse rechts

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“WIR

B R AU C H E N E I N E

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M AU E R”

D I E F I R M G R U P P E N AU S W E N N S A R B E I T E T E N E I N E U R WA L D S C H U L E I N G U AT E M A L A Bei der Vorbereitung für die Firmung wurde die Idee geboren, etwas für einen guten Zweck zu unternehmen. Die Q’eqchi - Schule für die Kinder in Mucbilha, einem armen Dorf mitten im Urwald Guatemalas, braucht dringend eine Mauer rund um das Schulgebäude, um die Verschmutzung des Schulgeländes durch freilaufende Tiere wie Schweine, Hunde, Hühner usw. zu verhindern. Betreut wird dieses Projekt vor Ort von Robert Rundl, der zurzeit an der österreichischen Schule in Guatemala City unterrichtet. „In welcher Form können wir dazu beitragen?“ stellten sich die Firmlinge die Frage. Sie entschlossen sich, beim Elternsprechtag am 6. Mai in der Hauptschule Wenns, ein Buffet für die Eltern zu organisieren. Eine große Anzahl von selbstgebackenen Kuchen sowie hervorragend schmeckenden Brötchen wurden dafür hergezaubert, dazu wurden Getränke und Kaffee gereicht.

Der Verkauf und die Spendenfreudigkeit der Eltern waren außerordentlich. 510 Euro wurden an diesem Nachmittag von den fleißig arbeitenden Firmlingen und ihren Begleiterinnen einge-

FÜR

nommen. Dieser Betrag wurde dann von der Raiffeisenbank Pitztal aufgerundet, sodass für dieses soziale Projekt ein Scheck über 600 Euro überreicht werden konnte.

Es kommt in der Welt vor allem auf die Helfer an – und auf die Helfer der Helfer. Albert Schweitzer (1875 - 1965)

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DANKE! und der Bewohner von Mucbilha ein herzliches „Vergelt’s Gott“ aussprechen an die Firmlinge und ihre Begleiterinnen, die Eltern, die Raiba Pitztal und an alle, die geholfen haben, dass die Aktion „Buffet beim Elternsprechtag“ so ein großer Erfolg wurde. Um die Mauer fertigstellen zu können, fehlen uns noch an die 700 Euro. Wir hoffen, diese in den nächsten Wochen aufzutreiben. Anschließend wäre unser Ziel, die Toilettenanlagen zu richten, die in einem so fürchterlichen Zustand sind, dass sie gar nicht mehr benützt werden können. In Mucbilha wird seit Monaten fleißig gearbeitet. Unter der Anleitung eines Maurers beteiligen sich die Männer des Ortes, aufgeteilt auf 7-TagesSchichten, am Bau der Mauer für ihre Schule.

Sollte sich noch jemand bereit erklären uns zu helfen, bitten wir um Spenden auf folgendes Konto: Raiffeisenbank Pitztal Spendenkonto IndigenAid BLZ. 36353 Kontonummer: 29199

Und Dank des Engagements und des Einsatzes der Firmlinge mit ihrer Firmbegleiterinnen kann jetzt das dritte Viertel der 320m langen Mauer fertig gebaut werden.

Ich kann garantieren, dass 100% des gespendeten Geldes der Schule in Mucbilha zu Gute kommen.

Deshalb möchte ich im Namen der Schüler, Lehrer

Robert Rundl

POSTAUTOFAHRPLAN AB WENNS Seit 1. Juni gibt es neue Fahrpläne und auch eine neue Verbindung von Imst über Arzl, Wald, Leins, Jerzens, Wenns nach Piller Achtung:

* verkehrt nur an Schultagen ** außer Samstag und Sonntag *** außer an Sonn - und Feiertagen **** an schulfreien Werktagen

Wenns (Pitztalerhof) über Arzl nach Imst 5:53** 13:23

6:08* 14:23

6:08* 15:23

8:18 16:23

9:23 17:23

10:23 18:23

11:23 19:23

12:23

9:40 16:40

10:40 17:40

11:40 18:40

12:28* 19:30

13:10

Wenns (Pitztalerhof) nach Plangeroß 7:05 13:45

7:40 14:40

8:40 16:12*

Wenns (Pitztalerhof) nach Imst über Jerzens, Leins, Wald 6:50**** 15:16

7:00* 17:16

9:15 19:16

11:15

12:10*

13:00*

13:45****

14:00*

12:30*

13:15***

14:45

16:45

18:45

Wenns (Pitztalerhof) nach Piller 8:45

10:45

11:40*

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WAS ZWICKT UND ZWACKT IM BAUCH MAGEN UND DARM IM ZENTRUM UNSERES STOFFWECHSELS von Dr. Christoph Unger das Geschmacksempfinden. Außer von diesen Entzündungsformen (Glossitis), die meist im Speichel problemlos abheilen, kann sie auch von krebsartigen Veränderungen betroffen werden. Dies betrifft besonders Raucher und da wieder die Pfeifenraucher.

Unser aller Leben ist von der Ernährung abhängig. Ohne sie gibt es kein Überleben. Deshalb ist ein großer Anteil unseres Körpers der Nährstoffzufuhr zugeteilt. Beginnend mit dem Mund reicht der Verdauungstrakt über den Rachen, die Speiseröhre, den Magen und die drei Teile des Darmes. Von der Speiseröhre abwärts werden die Nahrungsbissen in wellenartigen, so genannten peristaltischen Bewegungen afterwärts geschoben. Allein der Darm ist beim Menschen sieben Meter lang. Und natürlich gibt es in all diesen Gegenden Krankheiten und Wehwehchen. Wer in eine Semmel beißt, spürt in seinem Mund ein salziges Gebäck. Je länger man nun an dieser Semmel kaut, umso süßer wird der Bissen. Dieses Süßerwerden zeigt uns, dass Verdauung schon im Mund beginnt, wo dreiwertige Zucker der Semmel in einfachere, süß schmeckende Teile zerlegt werden. Neben den Zähnen ist die Zunge das wichtigste Organ im Mund. Sie unterscheidet zwischen süß und sauer, salzig und bitter, heiß und kalt. Wer sich die Zunge verbrennt, leidet lange unter unangenehmen Schmerzen. Säuren verätzen die Zunge und beeinträchtigen

Gaumen und Rachen sind weitere Wege, die die Nahrung nimmt, um zerkleinert und mit Speichel versehen, in die Speiseröhre (Oesophagus) zu gelangen. Diese Röhre ist schlaff und mit Muskeln bestückt, die die Nahrung nach unten befördern. Isst oder trinkt man zu heiß oder zu scharf, oder verwechselt gar Säure oder Lauge mit Fruchtsaft, schädigt man die Schleimhaut. Das quält beim Schlucken, brennt oft höllisch und verleidet einem das Essen. Wer gerne zu tief in die Flasche schaut, kann im unteren Bereich der Speiseröhre Krampfadern bekommen, die leicht bluten und deshalb auch lebensgefährlich sein können. Und wie bei allen Organen unseres Körpers gibt es auch hier die Möglichkeit einer Krebsgeschwulst. Über einen recht eigenwilligen Schließmuskel kommt unsere Nahrung in den Magen, der zweite Verdauungsgang beginnt, und wird mittels der Magensäure in aufnehmbare Teile zerlegt. Eine Entzündung (Gastritis) ist hier mehr als nur unangenehm. Meist wird sie durch Bakterien und zuviel Magensäure hervorgerufen. Auch wer zu wenig Magensäure bildet, kriegt Beschwerden. Fast jeder hatte schon einmal Sodbrennen, hat aufgestoßen und spürte ein brennendes

Gefühl hinter dem Brustbein. Muskelbrüche im Zwerchfell klemmen Magenteile ein und machen Beschwerden ähnlich denen der Gastritis. In unserem Magen bilden sich gerne Geschwüre und neigen hier eher als anderswo zu krebsartiger Veränderung. Zeichen dafür sind unklare Oberbauchschmerzen, Appetitmangel, Sodbrennen. Der Schließmuskel am Magenausgang regelt den weiteren Transport der aufgenommenen Nahrung in den Dünndarm (Jejunum). Den Anfang macht der Zwölffingerdarm. Hier gibt es so genannte Zotten, die eine Fläche von vierzig Quadratmetern ausmachen würden, wenn man sie ausrollte. Dort werden zugeführte Zucker und Eiweiße abgebaut und aufgenommen. Durch die Schleimhaut im Dünndarm gelangt viel Wasser in unseren Körper, auch der Alkohol wird da resorbiert. Im Dünndarm vermischt sich der Speisebrei mit weiteren Verdauungssäften aus der Bauchspeicheldrüse und der Leber, letztere sondert ja die

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Galle ab. Geschwüre dieses Darmanteiles heilen im Allgemeinen gut ab. Der Dünndarm mündet in den Dickdarm (Colon), der einen aufsteigenden, quer liegenden und absteigenden Ast hat. Am Übergang zum aufsteigenden Dickdarm befindet sich der Blinddarm (Appendix), in dem sich gerne kleine Fremdkörper, die mit der Nahrung aufgenommen werden, verfangen. Eine Entzündung dieses kleinen, blinden Darmssackes macht ungeahnte Bauchschmerzen, führt zu Fieber und Erbrechen. Im Bereich des rechten Unterbauches erzeugt schon leichter Druck massive Schmerzempfindlichkeit. Bricht eine solche Eiterung in den Bauchraum durch, besteht Lebensgefahr. Im Dickdarm werden Spurenelemente und Mineralstoffe, wichtige Elemente unseres Körpers, aufgenommen. Der gesamte Schlauch neigt dazu, Nischen auszubilden, sogenannte Divertikel, in denen sich Stuhlreste lange Zeit aufhalten können und so zu Fremdkörpern werden. Folgen sind sehr unangenehme, unklare Schmerzen, die mit Durchfällen einhergehen. Sie sind zudem Ausgangspunkte für

Dickdarmkrebs. Der ganze Dickdarm kann sich entzünden, kann gutartige wie bösartige Gewächse gedeihen und Geschwüre entstehen lassen. Schluss unseres Verdauungstraktes bilden der Mastdarm (Rectum) und der After (Anus). Hier kennen wir insbesondere die Hämorrhoiden, prall gefüllte Krampfadern. Diese tun höllisch weh, wenn sie verstopfen und sich dabei entzünden. Risse am Darmausgang jucken, brennen und führen manchmal auch zu sehr schmerzhaften Abszessen. Man kann dann einfach nicht mehr sitzen. Jucken um den After deutet auf Befall mit Parasiten hin, kommt aber auch oft von mangelnder Sauberkeit. Natürlich können unsere Speisen von sich aus Beschwerden bei der Verdauung machen. Wer gerne Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen) zu sich nimmt oder bestimmte Obstsorten isst, darf sich nicht wundern, wenn er Blähungen bekommt, die sich nach vorne oder hinten hin entladen können. Kohlensäurehältige Getränke lassen ebenso oft aufstoßen wie verschluckte Luft, die besonders durch Reden beim

Essen in den Magen gelangt. Milch- und Eiweißunverträglichkeiten erzeugen Durchfall, ebenso Infektionen mit allen möglichen Bakterien (z.B. Salmonellen) und Viren. Medikamente mit Milch oder Fruchtsaft statt mit Wasser geschluckt, können ebenfalls zu Durchfall führen. Verstopfungen, die uns Menschen gerne plagen, werden durch den Genuss von Zwieback, Bananen, Keksen und Kuchen sowie Bewegungsmangel gefördert. Dauernd bettlägerige Kranke müssen oftmals Einläufe bekommen, weil sie bewegungsarm keinen Stuhl absetzen können. Auch Darmverschlüsse durch Einengung oder Lähmung verhindern den Stuhlgang. Zusammenfassend kann man sagen, dass alle unklaren Beschwerden im Bauchraum eine Ursache haben. Diese können harmlos sein, können aber auch fatale Folgen zeigen. Besonders wenn sie anhalten, ist ein Arztbesuch notwendig. Am besten wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, der Sie und Ihre Lebensgewohnheiten kennt und der die einzelnen Teiluntersuchungen zu einem Gesamtbild zusammen fügen kann.

Gut gekaut, ist halb verdaut wäre für Hunde ein völlig unsinniger Spruch, denn sie sind von Natur aus Schlinger. Menschen bekommt das Essen dagegen besser, wenn es gut gekaut wird. Dabei werden die Bissen eingespeichelt und schon mal mit Stärke abbauenden Verdauungsenzymen versetzt. Wer hastig isst und kaum kaut, dem liegt das Essen mitunter schwer im Magen.

PFINGSTTURNIER scheiter te am „stillen Ör tchen“ In letzter Minute wurde heuer das Pfingstturnier von den Jungbauern aus „diversen Gründen“ abgesagt. Die WC-Anlagen in der Sportstätte Pitze werden erneuert und konnten bis Pfingsten nicht fertiggestellt werden. ABER – das wusste man ja schon lange vorher. Sehr zum Ärger der Spieler und all jener, die sich schon auf das Turnier gefreut hatten, flatterte einige Tage nach der Einladung wiederum eine Postwurfsendung ins Haus – die „Ausladung“. Hätte man nicht vor einer Absage eine Sitzung mit den betreffenden Mannschaften und eventuell der Gemeinde abhalten können? Für dieses „Problemchen“ wäre ganz sicher eine Lösung gefunden worden. Wir hoffen, dass dieses Beispiel nicht Schule macht.

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1. OBERDORFER „BRUNNA-FESTL“ Einige „Mander“ hatten an einem lauen Sommerabend, als sie plaudernd am „Bankle“ hockten, eine Idee. „Miar kannte amol a Festle fürn Brunna mocha“. Gesagt, getan. Das Hotel Tschirgantblick und der Wenner Kinder- und Jugendverein übernahmen die Organisation. Bei Live-Musik, Speis und Trank sowie Kinderbetreuung wurde das Festl ein voller Erfolg. Die Organisatoren bedanken sich herzlich bei allen Besuchern, freiwilligen Helfern, sowie besonders bei der Feuerwehr (Straßenabsicherung).

INFORMATIONEN ZUM KIRCHENBEITRAG Brigitte Schneider, Leiterin der Beitragsstelle Oberland referierte Anlässlich einer Pfarrgemeinderatssitzung am 14. April 2008 klärte die Leiterin der Kirchenbeitragsstelle, Servicestelle Oberland, Frau Brigitte Schneider über Sinn und Zweck von Beiträgen auf und räumte dabei auch viele Missverständnisse aus. 90.000 Katholiken werden im Oberland (Servicestelle Dr. Pfeiffenbergerstraße 6 in Imst) von sechs Mitarbeitern betreut. Tirolweit bemüht man sich mit fünfzig Mitarbeitern in fünf Servicestellen um 245.000 Beitragszahler. 98 Prozent davon kommen ihrer Zahlungspflicht nach. Allerdings gibt es auch die gerichtliche Einforderung, wenn jemand diese Zahlung verweigert. Wer als Mitglied der katholischen Kirche seine Einkünfte nicht offen darlegt, kann pauschal eingestuft werden. Diese Schätzungen sind im Allgemeinen höher als die berechneten Beiträge vom Einkommen. Grundlage für den Kirchenbeitrag ist die Kirchenbeitragsordnung der Diözese Innsbruck. Die Höhe des Beitrags beträgt 1,1 Prozent vom jeweils lohnsteuerpflichtigen Einkommen des vorangegangenen Jahres. Ermäßigungen sind möglich bei Haushaltsgründung, Studium, Behinderungen, außerordentliche Belastungen. Wer seine Zuwendung zweckgebunden zahlen will, kann das Geld direkt an folgende Organisationen überweisen:

• • • • • •

Telefonseelsorge Kinderpastoral Caritas geistliche und kirchliche Berufe Mission kirchliche Frauenarbeit

98 Prozent aller Beiträge bleiben in der Diözese. Von diesen fließen 50 Prozent in die Pfarren, 20 Prozent dienen der Verwaltung und 11 Prozent werden für Service- und Beratungseinrichtungen (Frauen- und Familienreferat, katholische Frauenbewegung, Telefonseelsorge) verwendet. Jedermann kann in den Rechenschaftsbericht bei der Diözese Einblick nehmen. Seit kurzer Zeit wird ein besonderes Service angeboten. In den einzelnen Pfarreien werden Beratungstage abgehalten. Bei uns findet ein solcher Tag am 09. September zwischen 09.00 und 12.00 Uhr im Pfarrheim in Wenns statt. Wer sich an diesem Termin beraten lassen will, sollte seine Einkommensunterlagen am besten gleich mitbringen. Eine Einladung wird von der Gemeinde und der Kirchenbeitragsstelle gesondert ausgesendet werden. Der Pfarrgemeinderat

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Treffpunkt Raiffeisen:

Information für Landwirte Nach dem Raiffeisen-Wohnbautag im März organisierte die Raiffeisenbank Pitztal in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Tirol / Bezirk Imst im April eine Informationsveranstaltung für Landwirte zum Thema „Fördermöglichkeiten im Wohn- und Wirtschaftsbereich“. Mit Freude konnte GL Andreas Eiter eine große Teilnehmerzahl, die Ortsbauernobmänner und den Referenten Herrn Ing. Leonhard Larcher von der LK Tirol bei diesem

Informationsabend begrüßen. Herr Larcher referierte über die vielen Fördermöglichkeiten und bedankte sich bei der Raiffeisenbank Pitztal für die sehr gute Organisation. Im Anschluss an die Referate lud die Geschäftsleitung zu einem Hoangart bei Speis und Trank. Einmal mehr hat die Raiffeisenbank Pitztal eine sehr gelungene Informationsveranstaltung für die Menschen im Pitztal organisiert!

JETZT KLIMABONUS FÜR HOLZHEIZUNGEN 400,- EUR für Stückholz- u. Hackschnitzelheizungen 800,- EUR für Pelletsheizungen beträgt die neue „Förderaktion Holzheizungen“ des Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung. Diese Förderung wird zusätzlich zu den bestehenden Landesförderungen gewährt. Voraussetzung für die Förderung: 1.

Gefördert werden Holzzentralheizungen mit einer Leistung von max. 50 kW für private Haushalte.

2.

Die Heizkessel müssen besondere Emissionsvorschriften erfüllen. Welche Kessel förderbar sind, finden Sie auf der unten angeführten Homepage.

3.

Die Rechnung für den Heizkessel muss im Zeitraum 22. Februar bis 31. Oktober 2008 ausgestellt sein und zwischen 1. April und 30. November 2008 bei der KPC Kommunalkredit Public Consulting GmbH eingereicht werden.

So kommen Sie zu Ihrer Förderung: Senden Sie einfach eine Kopie der Rechnung und einen Zahlungsnachweis gemeinsam mit dem Antragsformular per E-Mail, Fax oder Post an die Kommunalkredit Public Consulting GmbH | Türkenstraße 9 | 1092 Wien | Tel. +43 (0)1/31631 | Fax-DW 104 | [email protected] Das Antragsformular finden Sie unter der Rubrik Umweltförderungen/Klima- und Energiefonds 2007 auf www.public-consulting.at

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Sportverein Wenns Vereinsmeisterschaften 2008 Bei Bilderbuchwetter und perfekten Pistenverhältnisse veranstaltete der Sportverein Wenns am Samstag, den 15. März in Jerzens die Schülermeisterschaften 2008 und die Vereinsmeisterschaften 2008! Beim Schülerrennen waren 26 Teilnehmer gemeldet. Schülermeisterin wurde ROMANA STOLL und Schülermeister DOMINIK BAIR. Bei den Vereinsmeisterschaften waren 51 gemeldete Teilnehmer. SIMONE STURM wurde Vereinsmeisterin und CHRISTIAN SCHLATTER wurde Vereinsmeister. 11 Teams fuhren um den Sieg in Gruppenwertung: Die Richtzeit betrug: 3:45,15 (wurde durch Los ermittelt). Die Gruppenwertung ging an das Team Stoll mit 3:48,35, somit erhielten sie den Überraschungspreis. Team Stoll: Sarah, Romana, Karin und Simon Stoll Die Preisverteilung mit einer großen Tombola fand am Abend im Freizeitzentrum statt!

gen Helfer und bei Hofer Heini vom Freizeitzentrum recht herzlich bedanken.

Der Sportverein möchte sich bei den Hochzeiger Bergbahnen, den vielen Teilnehmer, den freiwilli-

Fotos sind ersichtlich auf der Homepage unter www.sv-wenns.at

ERGEBNISLISTE Vereinsmeisterschaften Ski Alpin 2008 Riesentorlauf Kinder I weiblich Natascha Raggl Lena Weber Julia Eiter

Schüler I weiblich Romana Stoll Nicole Neuner

Allgemeine Klasse II Damen Gabi Schmid Birgit Weber

Schüler I männlich Simon Bair Simon Stoll David Weber Simon Tilg Marcel Tilg

Allgemeine Klasse I Damen Simone Sturm Andrea Lechleitner Katharina Eckhart Karin Stoll Maria Reheis

Kinder II weiblich Vanessa Weber Sandra Reich Stefanie Neuner Lorena Gundolf Lisa Gundolf

Schüler II männlich Dominik Bair Martin Krug

Damen Allgemein Marika Lechthaler Carola Gundolf Sandra Ruetz Ramona Sturm Sieglinde Dobler Romana Weber

Kinder Ia männlich Tobias Eckhart Marco Gritsch

Allgemeine Klasse III Damen Cilli Huter Brigitte Beckmann

Kinder I männlich Philipp Eckhart Niklas Waldner Lorenz Mitterhuber Tobias Donner

Allgemeine Klasse IV Damen Ingrid Waelter

Allgemeine Klasse V Herren Franz Gundolf

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Allgemeine Klasse IV Herren Hubert Röck Hermann Waelter

Hermann Weber Norbert Reheis Josef Eckhart

Allgemeine Klasse III Herren Norbert Gundolf Armin Schmid Othmar Moser Hannes Beckmann

Allgemeine Klasse I Herren Christian Schlatter Peter Bair Alexander Gundolf Thomas Huber Michael Gundolf

Allgemeine Klasse II Herren Severin Molling Ewald Sturm

Herren Allgemein Stefan Gundolf

Daniel Weber Benedikt Schmid Christoph Lechtaler Mathias Neuner Bernhard Wohlfarter Thomas Gundolf Christian Gundolf Jugend I männlich Sandro Weber Lukas Scheiber Stefan Gabl Dominik Stoll

GELUNGENE MUSICALVORSTELLUNG DER MUSIKSCHULE Kürzlich, am 05. und 06. Juni, hat die LMS Pitztal in Zusammenarbeit mit der Werkklasse der VS Arzl und ihrer Lehrerin Andrea Schrott das Kindermusical „Meuterei auf der Arche“ von Hans-Joachim Hepke aufgeführt. Das ganze Projekt stand unter der Gesamtleitung von Musiklehrerin Maren Link, welche die Kinder und Jugendlichen zu höchsten schauspielerischen Leistungen motivieren konnte. Beide Aufführungen, die erste am Donnerstag in den Nachmittagsstunden für Kinder und die zweite am Freitag um 18:30 für Eltern, waren bestens besucht. Tosender Applaus bewies allen Teilnehmer, dass sie mit ihren Darbietungen die Herzen der Besucher erreichen konnten. In den Hauptrollen, Noah und seine Söhne

Sam, Cham und Japhet, waren Christine Musch, Anna Zangerl, Romana Gasser und Carolin Jeitner zu sehen. Sehr beeindruckend dargestellt wurde die Aasgeierszene, bei welcher die Rollen von Hans-Jochen und FranzXaver von Ann-Sophie und Marie-

W IR

Claire Stoll gespielt wurden. Die Musikschule bedankt sich herzlich bei den Besuchern für das zahlreiche Erscheinen und bei der Gemeinde Wenns für das zur Verfügungstellen des Pfarrsaales. Rudolf Cehtl

TRAUERN UM

W ERNER G ENSER , U NTERDORF 18/7, GESTORBEN AM 04. A PRIL V IKTORIA N EUNER , O BERDORF 243, GESTORBEN AM 16. A PRIL A NNA L ECHTHALER , U NTERDORF 66, GESTORBEN AM 19. A PRIL M ARIA R AICH , B ICHL 896/1, GESTORBEN AM 21. A PRIL M ARIA W ITTWER , A UDERS 503/2, GESTORBEN AM 19. M AI KARL B ARTL , G REITH 831, GESTORBEN AM 31. M AI

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Hier wird Ihr eigenes Traumhaus nach Ihren individuellen Wünschen geplant, abgestimmt nach Ihren persönlichen Bedürfnissen und Gepflogenheiten. „gut geplant ist halb gebaut“ mit

Pitztal Plan Felsenfest.

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