Vorwort - Springer

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Vorwort Das XXII. Kölner Symposium beschäftigt sich mit dem Thema „LifestyleMedizin – von der medizinischen Indikation zum modischen Trend“. Das Them...

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Vorwort

Das XXII. Kölner Symposium beschäftigt sich mit dem Thema „LifestyleMedizin – von der medizinischen Indikation zum modischen Trend“. Das Thema ist umfassender als die Frage, welche Entwicklungen in der sogenannten „Schönheitschirurgie“ oder in der ästhetischen Chirurgie festzustellen sind. Die Referate betreffen vielmehr die Themen, welche Entwicklung die Medizin insgesamt im Hinblick auf das medizinisch Machbare nimmt und ob beispielsweise indikationslose Eingriffe aus medizinischer und eben auch haftungsrechtlicher Sicht zulässig und wünschenswert sind. Wie ist ein indikationsloser oder „gewünschter“ medizinischer Eingriff überhaupt medizinisch und darüber hinaus medizinrechtlich zu begründen? Das Gesundheitswesen wird mehr und mehr von Dienstleistungsangeboten bestimmt und der Patient als Kunde begriffen. Diese Entwicklung im Rahmen des medizinisch Machbaren hin zu Dienstleistungsangeboten im Gesundheitswesen impliziert medizinrechtliche Fragen der Haftung des Behandlers sowie der Aufklärung des Patienten. Wenn „Wunschmedizin“ oder Dienstleistungsangebote in der Medizin die ärztliche Behandlung mehr und mehr prägen, muss geklärt werden, welche rechtliche oder auch medizinethische Grenzen einzuhalten sind oder der medizinmodische Trend in jedem Fall akzeptiert werden soll. Wenn medizinische Themen und Behandlungen in der individualistischen Gesellschaft zu Lebensstilfragen werden und „wellness“ als Lebensprinzip gesehen wird, betrifft das nicht nur die grundsätzliche Frage des Verhältnisses zwischen Arzt und Patient, sondern erfordert auch Antworten des Arzthaftungs- und Medizinrechts. Das Symposium beleuchtet daher mit medizinischen und medizinrechtlichen Referaten das Thema der Lifestyle-Medizin. Der vorgelegte Band enthält die vollständigen Referate und Diskussionsbeiträge des Symposiums. Ein Dank gilt erneut der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH, die das Symposium mit ermöglicht hat. Ein besonderer Dank geht an die Leiterin der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft, Frau Martina Pietsch, die wiederum mit großem Engagement bei der Erstellung dieses Tagungsbandes mitgewirkt hat.

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Vorwort

Schließlich danken wir auch dem Juristischen Lektorat des Springer Verlages unter der Leitung von Frau Brigitte Reschke sowie Frau Ulla SchollKimling. Bonn/Dortmund, im Juli 2011

Dr. Roland Uphoff Dr. Alexandra Jorzig

http://www.springer.com/978-3-642-23990-8