Vorwort Vorwort - WKO

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Vorwort Vorwort Die Wurzeln der Stadt Linz liegen im Handel und nah versorgenden Gewerbe und Handwerk, mit der Landstraße hat Linz heute nach der Wi...

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Die Wurzeln der Stadt Linz liegen im Handel und nah versorgenden Gewerbe und Handwerk, mit der Landstraße hat Linz heute nach der Wiener Kärntnerund Mariahilferstraße die wichtigste Einkaufsstraße. Von den über 15.000 Linzer Mitgliedsbetrieben (Stand 31.12.2016) kommen mehr als 4.200 aus der Sparte Handel und rund 6.700 aus dem Gewerbe und Handwerk. Linz ist aber nicht nur eine bedeutende Handelsstadt, sondern neben Wien das industrielle Zentrum Österreichs. Unter den ca. 140 Industriebetrieben bilden Stahl, Industrieanlagen und der Maschinenbau heute mit knapp einem Drittel der Beschäftigten das wirtschaftliche Rückgrat der Wirtschaftsregion Linz. Tradition am Standort Linz hat daneben die chemische Industrie, die Textilund die Lebensmittelindustrie. Moderne Schlüsseltechnologien wie die Regel- und Steuerungstechnik, Automatisierung, Software und Elektronik sind mit High-Tech-Unternehmen ebenso am Standort Linz vertreten. Produktionsnahe Dienstleistungen im Bereich Werbung, Telekommunikation und Informationsverarbeitung, usw. gewinnen immer mehr an Bedeutung. So hat Linz mittlerweile mehr als 3.600 Betriebe in der Sparte Information und Consulting. In den letzten Jahren ist Linz darüber hinaus auch Standort wichtiger Logistikzentren geworden und hat mehr als 1.000 Betriebe in der Sparte Transport und Verkehr. Die Linzer Wirtschaft ist insgesamt sehr stark international orientiert. Einige Unternehmen sind zu fast 100 % nur auf Auslandsmärkten tätig. Aus dem Geschäftstourismus heraus hat sich Linz auch zu einer bedeutenden Tourismusstadt mit mehr als 1.700 Betrieben in der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft entwickelt. Traditionsbetriebe aus allen Sparten bilden seit mehr als 50 Jahren, viele seit mehr als 100 Jahren das wirtschaftliche Rückgrat der Stadt Linz. Linz ist heute die drittgrößte Stadt Österreichs, aber mit mehr als 130.000 Arbeitsplätzen in der gewerblichen Wirtschaft der zweitgrößte Wirtschaftsraum Österreichs. Dies ist mit ein Verdienst der Linzer Traditionsbetriebe. Ich möchte allen Linzer Unternehmen für diese herausragende Leistung danken und für die Zukunft alles Gute wünschen.

KommR Dr. Rudolf Trauner Präsident der Wirtschaftskammer OÖ

Der Erfolg der Linzer Wirtschaft basiert auf der Synergie von Großunternehmen und vielen kleinen und mittleren innovativen Unternehmen im produzierenden Gewerbe, Handel und Dienstleistungssektor, die sehr krisenresistent und regional verwurzelt sind. Dieser Aufbau hat sich gerade in den wirtschaftlichen Wechsellagen der letzten Jahre wirtschaftlich und sozial als gut erwiesen. Die Auszeichnung Linzer Traditionsbetriebe soll vor allem diese großteils eigentümergeführten kleinen und mittleren Unternehmen vor den Vorhang holen. Sie sorgen seit mehr als 50 Jahren für Arbeits- und Lehrplätze in Linz. Durch ihre Steuerleistung war und ist die Finanzierung und Nutzung von sozialen, schulischen, kulturellen, sportlichen Einrichtungen, usw. möglich. Dies hat Wohlstand und Lebensqualität für die Linzer Bevölkerung ermöglicht. Die Linzer Traditionsunternehmen haben gemeinsam mit ihren Mitarbeitern auch die Entwicklung der Landeshauptstadt Linz zur erfolgreichen Wirtschafts- und europäischen Kulturhauptstadt ermöglicht. Nationale und internationale Filialisten in fast allen Branchen kann der Konsument mittlerweile in jeder Klein- und Großstadt vorfinden. Das Besondere der Stadt Linz für Bewohner, Kunden und Gäste sind die vielen kleinen, gewachsenen, eigentümergeführten, unverwechselbaren Geschäfte im Mix mit den Filialisten. Die Stadt Linz benötigt auch in Zukunft eine solch vielfältige Unternehmenslandschaft in allen Stadtteilen. Die Linzer Traditionsbetriebe sind ein Garant dafür.

KommR Mag. Klaus Schobesberger Obmann der WKO-Bezirksstelle Linz-Stadt

Vorwort Die Bezirksstellen der Wirtschaftskammer Wirtschaftsmanagement, um · · ·

·

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren Oberösterreich

betreiben

regionales

Inhaltsverzeichnis

die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Unternehmen im Bezirk kontinuierlich zu verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe im Bezirk zu steigern, ein wirtschaftsfreundliches Klima im Bezirk zu schaffen, unter anderem durch Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit, letztlich die Lebensqualität im Bezirk zu optimieren.

Die Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Linz-Stadt sieht sich als erste Anlaufstelle für die Linzer Wirtschaft. Sie nimmt die regionale Interessenvertretung gegenüber der Stadt- und Landespolitik und deren Behörden für die Linzer Unternehmen wahr. Der Bezirksstellen-Ausschuss nimmt dabei folgende Aufgaben wahr: Er zeigt Hemmnisse, Schwierigkeiten und Fehlrichtungen in der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Linz auf. Weiters erarbeitet er Verbesserungsvorschläge, neue Ideen und Visionen und gestaltet damit die zukünftige Wirtschaftspolitik mit. Der BezirksstellenAusschuss ist dabei Sensor, Sprachrohr und Lobbyist für die verschiedenen Branchen und Stadtteile. Die Linzer Wirtschaft will ihre Spitzenposition auch in Zukunft nachhaltig absichern und noch weiter ausbauen. Dies gilt sowohl im regionalen als auch im globalen Wettbewerb. Die heute anwesenden Linzer Traditionsbetriebe sind leuchtende Vorbilder, wie das auch in wirtschaftlich sehr unterschiedlichen und turbulenten Zeiten zu schaffen ist.

Dr. Thomas Denk Leiter der WKO-Bezirksstelle Linz-Stadt

Linzer Traditionsbetriebe nach dem Gründungsjahr (Firmennamen, Rechtsformen und Daten der jeweiligen Firmen zum Zeitpunkt der Ehrung)

Gründung Firmenname 1701 1771 1780 1811 1830 1838 1847 1847 1847 1850 1855 1857 1857 1860 1864 1865 1870 1870 1871 1872 1875 1875 1877 1880 1880 1880 1881 1884 1885 1886 1888 1889 1891 1892 1893 1894 1894 1895

J. Wimmer Medien GmbH Hotel Wolfinger; Leopold Wolfinger GmbH Kaindl GmbH Oberösterreichische Versicherung Liedl Schachermayer-Großhandelsgesellschaft m.b.H. Buchhandlung Hans Fürstelberger Café Traxlmayr Wia z’haus Lehner Deisenhammer Schausteller Linz W. Höhnel GmbH & Co KG Linz AG S. Spitz KG C. Bergmann KG Kirchberger Ges.m.b.H. KG Landa GmbH & Co KG Herbsthofer GmbH Ing. Gerhard Hofer Anton Baumgartner GmbH E. Reihl & Co´s Nachfolger Ges.m.b.H. Caj. Strobl Naturmühle GmbH G. Braunschmid Gasthof Rothmayr Johann Laska u. Söhne GmbH & Co KG Maschinenfabrik Laska GesmbH Kunststopferei Leitner Traditions-Wirtshaus zur Schießhalle Monika Van Veen Geier-Optik GmbH & Co KG Wozabal - Unternehmensgruppe Karosserie Papinski GmbH & Co KG Pizzini Schneidwarenfachgeschäft Bäckerei Franz Brandl GmbH ARKOS Fotografie – Andreas Krenn Wenna Leo Glasbau Bilder Eigl GmbH & Co KG Franz Dobretsberger Co KG Marianne Kloiber

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren Gründung Firmenname 1896 1896 1897 1898 1898 1898 1900 1900 1900 1901 1901 1903 1904 1904 1905 1906 1906 1906 1907 1908 1908 1909 1911 1912 1912 1913 1913 1916 1916

Hosen Kollingbaum Ing. Schmid Marco & Sohn Josef Cembran Fotostudio Nik Fleischmann Kaufmännischer Verein in Linz L. Baar Orthopädietechnik GmbH Blumen Wandl Hotel Garni "Wilder Mann" Spielwaren Beyerl Bäckerei Möstl Josef Wick & Söhne Resch Apotheke Gasthaus Auerhahn Inmann goes ahead Weissengruber Textil GmbH Ed. Zechel KG Hotel Lokomotive Thalbauer KG Danceschool Horn GmbH Golden Pub Oberwirt Gaststätten GmbH Wäscherei Obermayr Juwelier Kronberger P.S. Fehrer GmbH Papier Büro Schreibwaren Kukral Felix Waldner GmbH Steiner Haus der Schlösser Ring – Die Bäckerei GesmbH

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

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Inhaltsverzeichnis Linzer Traditionsbetriebe nach dem Gründungsjahr (Firmennamen, Rechtsformen und Daten der jeweiligen Firmen zum Zeitpunkt der Ehrung)

Gründung Firmenname 1919 1919 1920 1921 1921 1921 1922 1922 1922 1923 1923 1924 1924 1925 1925 1925 1926 1927 1927 1927 1928 1928 1928 1929 1929 1929 1929 1929 1929 1929 1929 1932 1932 1932 1933 1933 1933

KAMM & SCHERE Coiffeur - Christa Woletz Karl Erwin Gölss Otto Buchinger Brau Union Österreich AG E. Bruckschweiger KG Lederwaren Hackl Maria Anderst Hutmanufaktur Fuchs GmbH Karl Sinzinger Julius Stiglechner GmbH & Co KG KRENMAYR BAU GMBH Beinkofer Gesellschaft m.b.H & Co. KG Hans Hoffelner GesmbH Cafe Restaurant "Stadt-München" Mittermair Johann - Der Karosserieprofi Wilhelm Hager GmbH Krammer-Repro Flexo Print GmbH Centralapotheke Imkerhof Linz Max Leitner OHG Büroland Wiesmayr – Bürofachmarkt GmbH Gasthaus Bratwurstglöckerl GmbH re Rudolf Edinger GmbH BMW Höglinger Denzel GmbH Inkasso Haydn GesmbH & Co KG "Stieglbräu zum Klosterhof" Brunner Getränke GmbH Eva Sauerkrenn Wäscherei Konditorei-Cafe Leo Jindrak Otto Faschinger GesmbH & Co KG Papier Bock Dr. Gumpelmayer Augenoptik KG Eder Textilreinigung GmbH PAMMINGER Maschinenbau & Verpackungstechnik Franz Feilmayr Stahl- und Metallbau GmbH Neundlinger Mode-Leder-Pelze Weinturm Linz Brüder Leibetseder GmbH & Co KG

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren Gründung Firmenname 1934 1934 1934 1935 1935 1935 1936 1936 1936 1937 1938 1938 1938 1938 1938 1938 1939 1939 1941 1940 1940 1940 1942 1942 1942 1942 1943 1945 1945 1945 1945 1945 1946 1946 1946 1946 1946 1947 1947 1947 1947 1947 1948

Ferdinand Saminger Simader Stütz GmbH & Co KG Buchbinderei Strandl Reifen Wondraschek GmbH W. Neugebauer Ges.m.b.H. & Co. KG Einrichtungshaus Peter Schantl Schmachtl GmbH Toni Burghofer Andreas Schaffelhofer Elektroinstallation Auto Günther GmbH Christoph Weixelbraun Heinz Koll GesmbH Maria EILER GmbH Schiefer Berufsmode GmbH Tabak Trafik Karin Sabitzer e.U. Berndorfer-Schuh Fußklinik Fahrschule Doppler Studio 71 HNetz Bachmayr Ing. A. Lengauer GmbH & Co KG Jantscha Frisörbedarf GmbH HALI Büromöbel GmbH Intercoiffeur Ginner Klinger - Fotoatelier Prielmayerhof Uhren-Juwelier Gerner Dipl- Ing. Friedrich Bräutigam Gmbh Gasthaus Fam. SEIMAYR KE Installation Karl Egger VERITAS Verlags- und Handelsgesellschaft m.b.H. & Co KG Wanggo Reifenvertriebs GmbH Hauser GmbH Helga Winkler GmbH OCHSNER Wärmepumpen GmbH Schuhreparatur Kopatsch Tanzcafe Waldesruh HAM & LUIS Fleisch Roithinger Elektromaschinentechnik GmbH Samhaber GmbH & Co KG Walter Bürgermeister Weinhof Schenkenfelder GmbH & Co KG Gasthof Lüftner

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren Gründung Firmenname 1948 1948 1949 1949 1949 1949 1949 1949 1950 1950 1950 1950 1950 1951 1951 1952 1952 1952 1953 1953 1953 1953 1953 1953 1954 1954 1954 1954 1954 1954 1954 1954 1955 1955 1955 1955 1955 1955 1956 1956 1956 1956 1957

Obermüller Farbengroßmarkt Import GmbH Trauner Verlag + Buchservice GmbH Automatenvertrieb Donauland, K.F. Jeitschko KG Glas Khemeter GesmbH Horst Brückl GesmbH & Co KG IGS Electronic Ing. G.Schmidbauer GesmbH Josef Prinz Handelsgesellschaft m.b.H. Skotton/Watzkarsch Dumfart & Co Gas und Wasserleitungsinstallations GmbH & Co KG Eiskönig Floristik Andrea Hahn Leopold TBP Piesslinger GmbH & Co KG Guth GesmbH Wachberger Bau GmbH Erich Slupetzky GmbH OÖ Heimatwerk WSG Gemeinnützige Wohn- und Siedlergemeinschaft Bäckerei Eichler Eisen Rath GmbH Felzmann GmbH Kuny Kaminbau Ing. Fritz Baum & Söhne Gesellschaft m.b.H. Moden Penz GesmbH & Co KG SSL-Stahlbetonschwellenwerk Linz Banner Kunststoffwerk GmbH Berta Redl DOSTAL Innenarchitektur Friedrich Widhalm GmbH & Co KG Glas Savel Oppolzer Hoch-, Tief und Holzbau GmbH Pramer Baustoffe GmbH Wohlschlager & Redl Gerhardt & Gerhardt OEG Gfrerer Isolierwerk GesmbH Ing. Pischulti Heizungs-, Klima- und SanitärgmbH Josef Mathy GesmbH & CO Medizin-Technik Tatschl OEG Pelz + Leder Königshofer ETECH Schmid und Pachler Elektrotechnik GmbH & Co KG Horner Nähzentrum Ing. Norbert Rieser GmbH & Co KG Wilhelm Kern GmbH Installateur Jebinger GmbH & Co KG

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Gründung Firmenname 1957 1957 1958 1958 1959 1959 1959 1960 1960 1960 1960 1961 1962 1962 1962 1962 1963 1963 1963 1963 1963 1963 1963 1964 1964 1964 1965 1965 1965 1966 1966 1966 1966 1967 1967 1967

Oskar Hofer Pippig Augenoptik GmbH & Co KG Fischer Brot GmbH Horst Six Firma Hawle Likra Tierernährung GmbH & Co KG Zweirad Gill Frisör am Berg Kindlinger GmbH Restaurant Verdi Valetta Sonnenschutztechnik GmbH & Co KG Kosmetik Edith Eder Bäckerei Franz Fenzl Elektro-Herzog Gesellschaft m.b.H. Isolierunternehmen Auinger Ges.m.b.H. Schindler-Weben HandelsgmbH Bau & Boden Immobiliengesellschaft m.b.H. Egon Anzinger GmbH Erste Linzer Feinkost Riemenschneider Nahrungsmittel GmbH Erwin Bibl – Installation GmbH Ing. A. Schmid GmbH Passage Linz GmbH & Co KG Winkler Markt KG Cerveny Elektro-Diesel-Gas-Technik GmbH Christian – M. Katzmair Silhouette International Schmied AG HAINZL Industriesysteme GmbH Hausverwaltung-Realkanzlei Haginger GmbH & Co KG Int. Möbelspedition R. Gruber Ges.m.b.H & CoKG AMMERER GmbH - grafische Maschinen Friseur Affenzeller SONNLEITNER GmbH & Co KG Wasserskischule Linz – Dr. F. Kral Optik Orso GmbH Peter Egger - Juwelier Tischlerei Füreder GmbH

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J. Wimmer Medien GmbH Promenade 23, 4010 Linz, www.nachrichten.at Gründungsjahr:

EINST

1701

JETZT

Ursprünglich wurde der Betrieb als Druckerei in Steyr im Jahre 1701 gegründet, ist aber ein Jahr später nach Linz übersiedelt. Von 1701 bis 1815 führten vier Auinger - Generationen die Druckerei. Wenzl Schlesinger leitete die Druckerei von 1815 bis 1826. J. Weinmeyer übernahm 1826 den Betrieb und nach dem Tod (1840) führte seine Frau Franziska die Geschäfte. 1843, nach dem Tod, der von ihm geehelichten Witwe Weinmeyer, kam Josef Wimmer in den Besitz der Druckerei. Im Laufe der Zeit wurde das Unternehmen auch um einen Fahrplanverlag und eine Tageszeitung (Tagespost) erweitert. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 30 im Jahr 1876 auf 140 im Jahr 1914 und bereits an die 300 im Jahr 1929. Am 6. Juni 1945 wurden von den Siegermächten die „OÖ Nachrichten“ gegründet. Diese wurden 1954 mit der „Tagespost“ fusioniert. OÖ Nachrichten – Herausgeber Maleta verkaufte im Jahre 1986 seinen 26%-Anteil an Rudolf Andreas Cuturi, einem Nachkommen der Familie Wimmer. Mittlerweile ist der Betrieb seit mehr als 160 Jahren im Besitz derselben Familie und wird in der 5. Generation geführt. Neben dem Hauptmedium, den „OÖ Nachrichten“, gibt die J. Wimmer GmbH die Wochenzeitung „Tips“ sowie seit kurzem die Gratistageszeitung „Oberösterreichs Neue“ heraus. Sie ist auch in weiteren Medienbereichen tätig und hält zum Beispiel auch Anteile an Life Radio, dem führenden Privatradiosender in Oberösterreich. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 



Hotel Wolfinger

Kaindl GmbH

Leopold Wolfinger GmbH

Groß- und Einzelhandel mit Waren der Raumausstattung

Hauptplatz 19, 4020 Linz, www.hotelwolfinger.at

Graben 11, 4020 Linz, www.kaindl-linz.at

Gründungsjahr:

1771

Gründungsjahr:

1780

EINST

JETZT

1780: Franz Josef Kaindl aus Sarleinsbach verlässt sein Vaterhaus und gründet am unteren Graben eine Weißgerberei und Lederhandlung. 

EINST

1810: Franz Josef Kaindl übergibt seinem Sohn Alois aus erster Ehe das neu erbaute Handelshaus am Graben 11, Ecke Museumstrasse.

JETZT

Das Hotel Wolfinger wurde ursprünglich als Kloster erbaut und 1616 erstmals im Stadtarchiv als Herberge und 1771 als Gasthof zum Goldenen Löwen erwähnt. 1900 kommt es unter der Führung der Familie Wolfinger zum „Hotel Wolfinger“. Am 11. November 1938 wird das Haus vom Reichsstatthalter unter Denkmalschutz gestellt. 1974 erwarb die Wirtsfamilie Dangl - vormals Gasthof zur Stadt Linz in Urfahr - das Hotel von Familie Wolfinger. Seit dieser Zeit wurde im Hotel viel renoviert und neu gestaltet, so auch im nächsten Jahr, wo das Hotel um sechs Zimmer erweitert werden soll und eine Renovierung des romantischen Innenhofes erfolgt. 1990: Auszeichnung der Stadt Linz für beispielhafte Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Haus. 

November 2006



Seite 2

1848: Nach dem Tod des Alois Kaindl übernehmen die beiden Söhne Alois und Albert die Firma und führen sie gemeinsam unter dem Namen Franz Josef Kaindl's Söhne weiter. 1966: Der Bereich Raumausstattung wird ausgebaut. 1994: Die Firma wird in eine Privatstiftung umgewandelt. 1996: Der Neubau für den Bereich Raumausstattung wird begonnen. Um den großen Aufgaben für die Zukunft gerecht zu werden, entstehen 400 m² Schauraum im Erdgeschoß und darüber liegend 800 m² Bürofläche. 2001: Die Firma Kaindl GmbH, Graben 11, mit dem Groß- und Einzelhandel und mit Waren der Raumausstattung wird neu gegründet. Die Geschäftsführung hat KommR Dkfm. Klaus Kaindl übernommen, ihm zur Seite stehen eine Reihe langjähriger Mitarbeiter. Sein Sohn Christoph Kaindl ist vor kurzem auch in das Unternehmen eingetreten und wird die Tradition des Familienunternehmens in der 6. Generation fortsetzen. November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Oberösterreichische Versicherung AG

Liedl Uhrmacher, Handel mit Uhren und Schmuck

Gruberstraße 32, 4020 Linz, www.keinesorgen.at Gründungsjahr:

Landstraße 16, 4020 Linz, www.liedllinz.at

1811

Gründungsjahr:

EINST

EINST

JETZT

1811: Gründung der "Allgemeinen Brandversicherungsanstalt" durch König Max I. von Bayern. Als Teile des Innviertels 1816 wieder an Österreich zurückfallen, wird die Versicherungsanstalt in Salzburg und Oberösterreich weitergeführt. 1848: Die oberderennsischen Stände übernehmen die zentrale Leitung und zwei Räume im Linzer Landhaus werden zum ersten Domizil. 1865: Das Umlageverfahren wird durch die Prämienvorschreibung (mit dem Recht auf Nachschussprämien) ersetzt. 1877: Die Mobiliarversicherung wird getrennt von der Gebäudeversicherung in einer eigenen Abteilung aufgenommen. Aufnahme der Rückversicherung. 1899: Übersiedlung vom Landhaus in das eigene Haus Herrenstraße 12. 1952: Die Oberösterreichische führt als erstes Unternehmen in Österreich die Sturmversicherung ein. 1962: Die Oberösterreichische entschließt sich zur Einführung der KFZ-Sparten und aller sonstigen wesentlichen Schadenversicherungszweige. 1974: Neubau in der Gruberstraße. Zur gleichen Zeit erfolgt die Namensänderung auf "Oberösterreichische". 1994: Die Oberösterreichische lagert den Versicherungsbetrieb in eine AG aus.

1830

JETZT

Das Unternehmen wurde 1830 von Karl Liedl gegründet. Seit diesem Jahr ist der Firmensitz Landstraße 16 in Linz unverändert. Das Unternehmen war von Anfang an ein Familienbetrieb und widmete sich dem Verkauf von Wanduhren, Pendeluhren und Taschenuhren. In der firmeneigenen Uhrmacherwerkstätte wurden seit damals sämtliche Reparaturen und Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Nach mehreren Generationen der Familie Liedl übernahm Viktor Lustig im Jahr 1945 das Geschäft, in welchem er bereits seit 1938 als Uhrmachergeselle tätig war. In den schweren Jahren der Nachkriegszeit baute er das Unternehmen zu einem florierenden Uhren- und Schmuck-Geschäft aus. Seit 1980 führt Peter Lustig diesen Familienbetrieb mit 3 Mitarbeitern. Im kreativen Bereich liegt der Schwerpunkt auf klassischen und modernen Schmuckentwürfen von Marlene Lustig, die von Preisträger-Goldschmieden in besonders hoher Qualität umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Verkauf von hochwertigen Markenuhren, für deren Service die eigene Meisterwerkstätte für hohe Qualität bürgt.

Ab 1999: Kooperation mit der Raiffeisenlandesbank OÖ, Einstieg bei den HypoBanken Oberösterreich und Salzburg November 2006

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November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Schachermayer-Großhandelsgesellschaft m.b.H.

Buchhandlung

Postfach 3000, 4021 Linz, www.schachermayer.at

Hans Fürstelberger

Gründungsjahr:

Landstraße 49, 4013 Linz

1838

Gründungsjahr:

EINST

1847

JETZT

1838 gründete Josef (I.) Schachermayer die Schlosserei und machte sie zu einem führenden Betrieb der Monarchie. Josef Schachermayer (II.), der Sohn des Schlossermeisters, gründete die Eisenhandlung Schachermayer. Nach Josef Schachermayer’s Tod führte seine Witwe Rosa das Unternehmen erfolgreich bis ins nächste Jahrhundert und blieb bis 1906 verantwortlich. KommR Rudolf Schachermayer führte den Betrieb durch zwei Weltkriege und die schwierige Zwischenkriegszeit. In seiner Ära wurden Versandkataloge eingeführt. Die erste Ausgabe der Kundenzeitschrift HOLZ & EISEN erschien 1937. Heinz Schachermayer gestaltete gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf den Wiederaufbau in der Nachkriegszeit und baute das Unternehmen zum Branchenführer in Österreich aus. In seiner Ära wurde die Rechberger KG in Linz/Urfahr erworben und zum erfolgreichen Großhandelsbetrieb für den Handel und die Gastronomie geformt. Weiters gründete Heinz Schachermayer den SCH-Standort Wien und errichtete das Großhandelshaus an der Linzer Lastenstraße. Roland J. Schachermayer führte die wegweisende Dienstleistungsformel „97-48-10“ auf Basis einer europaweit in der Branche führenden Logistik im neuen SCHZentrum Linz ein. Als Dienstleistungsunternehmen wurde in weiterer Folge die Nähe zum Kunden mit der Eröffnung von nationalen Standorten in den Bundesländern gesucht. Die Internationalität des Unternehmens initiierte Roland J. Schachermayer mit Standorten in neun osteuropäischen Ländern und Italien.

EINST

JETZT

Die Winter’s Buchhandlung wurde im Jahre 1847 von Andreas Leeg in der Linzer Herrenstraße eröffnet. Im Jahre 1858 übernahm Franz Winter aus Wels die Buchhandlung, schloss 1863 eine Leihbibliothek an und ließ noch im gleichen Jahr das Unternehmen handelsgerichtlich protokollieren. Nachdem Franz Winter 1875 starb, wurde das Geschäft von den Erben an den Leipziger Buchhändler Alfred Fest verkauft. 1883 übernahm der Buchhandelsgehilfe Friedrich Hitzler aus Ansbach den Betrieb und verlegte den Standort in das Haus des Kaufmännischen Vereines an der Landstraße. Im Jahre 1910 erfolgte die Übergabe der Buchhandlung an Ludwig Bauer. Das Geschäft wurde modernisiert und im künstlerischen Zeitstil ausgestattet. Der Buchhändler Hans Füstelberger wurde am 4. Dezember 1903 in Linz geboren. Am 1. August 1918 trat er als Vollwaise in die Lehre beim damaligen k. u. k. Hoflieferanten des Prinzen Coburg-Gotha, Karl Lintl, in Steyr ein.

Mag. Gerd Schachermayer und Josef Schachermayer sind seit Dezember 2003 als Geschäftsführer in der Unternehmensgruppe Schachermayer/Rechberger tätig. Neben Vater Senator h.c. Roland J. Schachermayer gestalten Gerd und Josef als geschäftsführende Gesellschafter den erfolgreichen Fortlauf der Unternehmen Schachermayer und Rechberger mit und sind auch für deren schnelle Dienstleistungen (z.B. PuSch) verantwortlich.

Im Jahre 1930 wechselte Hans Fürstelberger in die Buchhandlung des Katholischen Pressvereines nach Linz. Nachdem er 1938 nach Wien gegangen war, wurde er 1942 zur Wehrmacht einberufen und geriet 1944 in russische Kriegsgefangenschaft. Trotzdem konnte er 1945 seine Berufslaufbahn in der von Ludwig Bauer geführten Winter’s Buchhandlung fortsetzen und trat dort 1947 die Geschäftsnachfolge an. Seit dem Tod von KommR Hans Fürstelberger führt seine Tochter, Mag. Christine Fürstelberger, die Buchhandlung.

November 2006

November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Café Traxlmayr Caféhaus

Wia z’haus Lehner Margot Koll

Promenade 16, 4020 Linz

Harbacherstraße 38, 4040 Linz, www.wiazhaus-lehner.at





Gründungsjahr:

EINST

1847

Gründungsjahr:

1847

JETZT

Das letzte original Wiener Kaffeehaus in Linz ist das Café Traxlmayr auf der Promenade. Das prächtigste Kaffeehaus Oberösterreichs war ab 1800 ein normales Wohnhaus, das 1847 anhand einiger Renovierungen zu einem Kaffeehaus umgebaut wurde. Schon damals trafen sich dort berühmte Persönlichkeiten wie Adalbert Stifter und Franz Stelzhamer. Josef Traxlmayr, der das Haus ab 1827 führte, machte den Betrieb salonfähig. 1905 wurde das Cafe von dem berühmten Architekten Mauritz Balzarek umgebaut. Das Haus steht heute unter Denkmalschutz. Vor mehr als 30 Jahren übernahm Frau Inge Kriftner erfolgreich die Führung des Cafes und hat diese im Jahr 2004 an ihren Sohn weitergegeben.

EINST

JETZT

Mitten in der Stadt Linz und doch am Land isst und trinkt man beim Lehner am Fuß des Bachlbergs. Seit 1847 bietet das Traditionsgasthaus in ruhiger Grünlage regionale Hausmannskost, saisonale Schmankerln, ein gut sortiertes Weinangebot und natürlich frisch gezapftes Bier. Bis zum Februar 2001 wurde es von Monica Koll geführt, dann bis Ende 2009 verpachtet und mit Jänner 2010 wieder in die Familie zurückgenommen. Mit der neu errichteten Lehner-Alm ergeben sich 3 Themenschwerpunkte: Gaststube, Gwölb und eben die Lehner-Alm.



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Deisenhammer Schausteller Linz

W. Höhnel GmbH & Co KG Malerei, Tapeten, WDVS (Vollwärmeschutz), Schilderherstellung, Bodenbeschichtung, Brandschutz, Korrosionsschutz, Spezialbeschichtungen

Daimlerstraße 48, 4030 Linz, www.schausteller-deisenhammer.at Gründungsjahr:

1850

Zamenhofstraße 25, 4020 Linz, www.hoehnel.at Gründungsjahr:

1855

EINST EINST

JETZT

JETZT

1855: Höhnel, das Unternehmen für dekorative Malerei und feine Lackierung, wird von Malermeister Friedrich Romilo Höhnel auf der Linzer Promenade 13 gegründet. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts waren Ignaz Deisenhammer (väterliche Seite) und Familie Schlader (mütterliche Seite) als Schausteller in Oberösterreich unterwegs. Maria Deisenhammer, Tochter von Heinrich Deisenhammer, gründete 1936 mit dem Sturmsegler (fahrbares Fahrzeuggeschäft) ihren eigenen Betrieb. Vorher arbeitete sie im elterlichen Betrieb Sonnberger. 1967 übernahm Herbert Deisenhammer, Vater von Alexandra, den Betrieb und vergrößerte ihn um den Zeltverleih. 2010 wurde der elterliche Betrieb an Alexandra Deisenhammer übergeben und mit ihrem Betrieb, der 1991 gegründet wurde, verschmolzen.

1874: Die Malerei Höhnel übersiedelt von der Promenade in die Bischofstraße 5. 1900: Der Betrieb wird in zweiter Generation an den akademischen Tiermaler Wilhelm Gotthelf Höhnel weitergegeben. 1935: Wilhelm Friedrich Höhnel, Diplommalermeister, übernimmt bei Höhnel die Geschäftsführung. 1957: Alice Höhnel heiratet den Malermeister Herbert Meuer, zwischenzeitlich Kommerzialrat. Gemeinsam führen sie als geschäftsführende Gesellschafter das Unternehmen. 1969: Das Familienunternehmen Höhnel gründet das Korrosionsschutzwerk in Linz. 1980: Höhnel erhält die Österreichische Staatliche Auszeichnung. 1994: Bei Höhnel Geschäftsaufgaben.

übernimmt

die

fünfte

Generation

die

vielschichtigen

2001: Höhnel übersiedelt von der Bischofstraße in das neue Firmengebäude in der Linzer Zamenhofstraße. 2005: Höhnel feiert sein 150-jähriges Bestehen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 150 Mitarbeiter. April 2015

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

LINZ AG

S. Spitz KG / S. Spitz GmbH

Wiener Straße 151, 4021 Linz, www.linzag.at

Fiedlerstraße 10 / Bernaschekplatz 3, 4040 Linz, www.spitz.at





Gründungsjahr: ESG

1857

SBL

EINST

Gründungsjahr: LINZ AG

LINZ AG

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SBL:

ESG:

Das Linzer Gaswerk nahm am 23. März 1857 mit der Unterzeichnung des Gasvertrages seinen Dienst auf. Die erste Versorgung in Linz erfolgte am 17. März 1858.

Am 15. Februar 1898 konstituierte sich die „Tramway- und Elektrizitätsgesellschaft Linz-Urfahr“, kurz TEG genannt. Zum Präsidenten des Verwaltungsrates wurde Dr. Carl Beurle bestellt.

EINST

1875 startete die völlige Erneuerung der Die Stromerzeugung, ursprünglich eher ein Linzer Kanalisation. Nebenprodukt des Tramway-Betriebes, war Von 1891 bis 1893 wurde das Wasserwerk bis 1918 zu einem guten Geschäft Scharlinz gebaut und der Grundstein für die herangewachsen. kommunale Wasserversorgung in Linz gelegt. Seit etwa 1920 ist das Elektrizitätswerk der Um die städtische Gasversorgung weiterhin ertragsstärkste Geschäftszweig der TEG. sichern zu können, wurde am 1. April 1913 Dies bewegte den Verwaltungsrat, dies im das Gaswerk von der Stadt Linz Wortlaut zum Ausdruck zu bringen. übernommen. Ab 1. Juli 1923 hieß das Unternehmen Am 20. Dezember 1969 wurden die „Elektrizitäts- und Straßenbahn Gesellschaft Stadtbetriebe Linz (SBL) gegründet und Linz“, abgekürzt ESG. Dieses Kürzel überneben den kommunalen Bereichen die lebte auch weitere Namensänderungen (1939, 1975). Gasversorgung eingegliedert. LINZ AG: Im Jahr 2000, durch die Fusionierung der SBL und der ESG, änderte sich der Firmenname in LINZ AG. Die LINZ AG ist eine aktive Managementholding mit vier operativen Tochtergesellschaften, der LINZ STROM GmbH für Energieerzeugung, -verteilung und Telekommunikation, der LINZ GAS/WÄRME GmbH für Erdgas- und Wärmeversorgung, der LINZ SERVICE GmbH für Infrastruktur und kommunale Dienste und der LINZ LINIEN GmbH für öffentlichen Personennahverkehr. November 2006



1857

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JETZT

1857: Gründung der Einzelfirma S. SPITZ am Standort Linz. Bis 1918: Die Firma SPITZ erzeugt in Linz-Urfahr Liköre, Schnaps und Rum und vertreibt diese regional. Seit 1935: Im Betrieb Attnang-Puchheim werden nun SPITZ-Produkte erzeugt. Das Erzeugungsprogramm wird durch Fruchtsaft-Produkte erweitert. 1945: Neuer Start und Wiederaufbau des Unternehmens in den Wirren des Zusammenbruches. KommR Walter Scherb übernimmt die Leitung der Firma. 1952/53: KommR Walter Scherb kauft von Viktor Spitz die Firma SPITZ und führt diese in Form einer Kommanditgesellschaft. Seit 1955: Das Vertriebsprogramm wird auf das ganze Bundesgebiet ausgedehnt. Erreichen von Marktleaderpositionen in Bereichen der Spirituosenbranche (Obstler, Slibowitz, gewisse Liköre), sowie bei Fruchtsäften (Sirupen). 1970: Der Produktionsbetrieb in Attnang-Puchheim firmiert forthin als S. SPITZ Ges. m.b.H. Seit 1975: Ausweitung der Produktionen in Richtung Konfitüren, Senf, Ketchup und Mayonnaise. In der Folge Errichtung einer Backwarenfabrik zur Erzeugung von Waffeln, Biskotten und Kuchen. Seit 1993: Investitionen in neue Abfülltechnologien für alkoholfreie Getränke (Limonaden in PET-Flaschen, Aspetic-Filling) 2004: POWER HORSE Energy Drinks GmbH wird gegründet. November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

C. Bergmann KG

Kirchberger Ges.m.b.H. KG





Tischlereifachwerkstätte

Bergmann-Platz 1, 4050 Traun, www.c-bergmann.at Gründungsjahr:

Industriezeile 42a, 4020 Linz, www.kirchberger-tischler.at

1860

Gründungsjahr:

1864

JETZT

EINST

1860 gründet Carl Bergmann eines der ersten Handelsunternehmen für Portlandzement und den ersten Erzeugungsbetrieb für Betonsteine in Oberösterreich. Der Zement wurde damals noch in Bierfässern mit Pferdefuhrwerken transportiert. Im Kremsmünstererhaus an der Landstraße in Linz befand sich das erste C. Bergmann Auslieferungslager. Der 2. Weltkrieg Krieg brachte unfassbare Not und Zerstörung. Auch C. Bergmann war von den Fliegerangriffen nicht verschont, in Kleinmünchen waren praktisch alle Objekte zerstört. Zu Beginn der 1980er Jahre wurde der fast 100 Jahre alte Standort in Kleinmünchen umgebaut und neu gestaltet. Die Fliese wird immer mehr zu einem architektonischem Gestaltungselement, daher werden in Kleinmünchen moderne Verkaufsschauräume und ein Zentrallager errichtet. Im Jahr 2012 wurde der Schauraum in Kleinmünchen komplett neu gestaltet. An einem weiteren Ausbau des Standorts wird gerade geplant. Das Unternehmen ist als eines der größten und traditionsreichsten Baustoffunternehmen Österreichs, in den Bereichen Baustoffe/ Hoch- & Tiefbau, Fliesen, Glas, Beton sowie Türen, Fenster und Böden tätig. Mit rund 300 Mitarbeitern wird an den Standorten Traun, Linz, Salzburg, Graz, Villach, Rankweil und Brunn/Geb ein Jahresumsatz von mehr als € 95 Mio. erzielt. C. Bergmann befindet sich seit 1860 zu 100 % in Familienbesitz.

Februar 2014

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EINST

JETZT

1864 wurde die Firma Strasser in der Fadingerstraße gegründet. Der Großvater des heutigen Besitzers, Peter Springer, kaufte die Tischlerei und führte diese in der damaligen Keplerstraße und heutigen Lederergasse weiter. Herr Ludwig Kirchberger heiratete die einzige Tochter von Peter Springer und übernahm im Jahre 1930 die Tischlerei, die er komplett neu ausbaute. 1977 übernahmen seine beiden Söhne die Führung des Betriebes. Da aus Umweltschutzgründen die Tischlerei von der Gemeinde Linz in der Lederergasse abgesiedelt wurde, entstand im Jahre 1988 eine völlig neue und modern ausgestattete Tischlerei. Heute wird diese Tischlerei von Franz Kirchberger als Alleinbesitzer geführt. Das Absatzgebiet des Unternehmens, das derzeit ca. 40 Mitarbeiter und 7 Lehrlinge beschäftigt, erstreckt sich auf Österreich, Deutschland, Schweiz, England, Tschechien, Slowenien, Kroatien und Ungarn.

November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Landa GmbH & Co KG

Herbsthofer GmbH

Textileinzelhandel

Heizungs- & Kälteanlagen, Sanitär- & Medientechnik, Lüftungs& Klimaanlagen

Landstraße 40, 4020 Linz, www.landa.at Gründungsjahr:

Ignaz-Mayer-Straße 9, 4021 Linz, www.herbsthofer.at

1865

Gründungsjahr:

EINST

JETZT

EINST

1870

JETZT

Das Linzer Textileinzelhandels- und Großhandelsunternehmen LANDA & CO wurde 1865 vom Kaufmann Johann Landa gegründet. Es wurde 1901, mangels eigener Erben, von der Familie Estermann erworben, die mit großem persönlichen Einsatz das Modehaus LANDA, damals "Moden Landa" genannt, zu einem der erfolgreichsten Textilgeschäfte der Linzer Innenstadt machten.

1870: Gründung einer Brunnenmacherei in Linz, Schützenstrasse 5 (heute Südtirolerstrasse) durch Johann Schirtz (1876 verstorben)

Das seinerzeit einstöckige Haus wurde 1961 abgetragen und ein modernes Geschäftshaus mit sieben Etagen errichtet, welches in seiner Grundkonzeption allen Erfordernissen der vergangenen Jahre gerecht wurde. Ständige Erweiterungen führten zur Eröffnung einer Damenfiliale in Urfahr und der Ausgliederung des Babyund Umstandsmodebereiches in eine eigene Filiale am Schillerplatz.

1932: verstirbt KR Johann Herbsthofer - die Firma wird auf 6 Erben aufgeteilt.

1985 erhielt das Haus durch Aufstockung einer weiteren Etage neue Büroräumlichkeiten. Mit einer Neugestaltung der Fassade und einem kompletten Umbau des Erdgeschosses samt Eingangsbereich und des ersten Stockes wurden 1988 alle Voraussetzungen für ein Bestehen im verstärkten Konkurrenzkampf der 90er Jahre geschaffen. Weiters wurde im selben Jahr mit der Neueröffnung des damaligen "Wäsche-LANDA" erneut ein Meilenstein gesetzt. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Firma LANDA war die, den aktuellen Markterfordernissen im Textilbereich angepasste, Verkleinerung der Verkaufsflächen im Jahr 2001. Seit seiner Gründung im Jahr 1865 präsentiert sich LANDA als ein zukunftsorientiertes und Innovationen gegenüber sehr aufgeschlossenes Unternehmen. November 2006



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1891: Johann Herbsthofer heiratet Maria Schirtz und tritt in die Firma ein. Erweiterung um die Geschäftszweige Wasser-, Heizungs- und Elektroinstallationen.

1945: Übernahme der Leitung und in den 50er Jahren Übernahme sämtlicher Gesellschaftsanteile durch DI Hermann und Ing. Wilhelm Herbsthofer. 1964: Errichtung einer Produktionsstätte für den neuen Geschäftszweig „Lüftungsund Klimaanlagenbau“ in Linz, Ignaz-Mayer-Strasse 9. 1970: Erweiterung und Übersiedlung aller Abteilungen in den neuen Standort. 1980: Verleihung der staatlichen Auszeichnung durch Bundesminister Staribacher. 1985: Übergabe des Unternehmens an Ing. Gunther und DI (FH) Hagen Herbsthofer. 2003: Eintritt von DI Volker Herbsthofer als dritter Gesellschafter. 2005: Ing. Gunther Herbsthofer übernimmt die Gesellschaftsanteile von Dipl.-Ing. (FH) Hagen Herbsthofer, dieser scheidet aus dem Unternehmen aus. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Feuer & Raum - Ing. Gerhard Hofer

Anton Baumgartner GmbH

Rauchfangkehrer

Handel mit Stoffen und Heimtextilien

Untere Donaulände 8, 4020 Linz, www.ofen.co.at

Landstraße 15 a, 4020 Linz

Gründungsjahr:

1870

Gründungsjahr:

EINST

EINST

JETZT

Das Unternehmen wurde 1870 von Andreas Mauz in Linz als Einzelunternehmen gegründet. Der damalige und auch heutige Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Gewerbe der Rauchfangkehrer. Ab 1937 wurde der Betrieb als Witwenbetrieb weitergeführt und im Jahr 1946 von Adolf Mauz übernommen, der 1977 seine Aufgaben an Erwin Hofer übergab. 1980, 1998, 2001 und 2003 wurden weitere Kehrbezirke übernommen. Seit 2001 wird das Unternehmen in der vierten Generation von Ing. Gerhard Hofer geführt. Derzeit ist das Unternehmen mit 5 MitarbeiterInnen um die Bedürfnisse der Kunden bemüht.

1871

JETZT

Der Firmengründer Anton Baumgartner stammte aus einer Bäckerfamilie, absolvierte in Ried eine kaufmännische Lehre in einem Schnittwarengeschäft und war anschließend in Linz in einem Stoffgeschäft beschäftigt. Er heiratete Anna Mayr aus der sehr vermögenden Familie des Schiffsmeisters Mayr und mit dem Geschäftssinn von Anton Baumgartner und der bedeutenden Mitgift von Anna konnte am 6. August 1871 das eigene Geschäft eröffnet werden. Es war im Haus Hauptplatz 14 eingemietet, wurde aber bald zu klein und man übersiedelte in das neue Gebäude der Allgemeinen Sparkasse am Hauptplatz (heute Finanzgebäude West). Nach einigen sehr erfolgreichen Jahren konnte man 1894 gemeinsam mit Adolf Winkler das desolate Bürgerspital an der Landstrasse kaufen, man teilte die Parzelle, Anton Baumgartner schliff die Reste des Spitals und baute in nur zwei Jahren ein elegantes Geschäftshaus, in dem man schon das 25. Bestandsjubiläum der Firma feierte. Im Parterre war das „en Detail“ mit Schafwollwaren, Weißwaren, Garnzeug, Blaudrucken sowie Tuchwaren und im ersten Stock war das „en Gros“ untergebracht, wobei man mit Böhmen, der Steiermark, Niederösterreich und Salzburg handelte. Der Großhandel wurde bis 1980 betrieben.

Die Firma Ing. Gerhard Hofer bietet heute neben den klassischen Tätigkeiten als Rauchfangkehrer auch das Überprüfen von Feuerlöschern sowie den Vertrieb von „Kaminöfen der besonderen Art“ an. Besonderes Augenmerk wird auf Qualität und Umweltschutz gelegt. Von der Beratung durch den Fachmann über den Anschluss bis zum Kehren des Rauchfanges reicht das umfangreiche Service.

Heute führt Matthias Wied-Baumgartner das Geschäft in fünfter Generation, immer bemüht, der langen Tradition dieses Hauses gerecht zu werden, qualitativ hochwertigste Ware und eine geschmackvolle Auswahl an Modestoffen sowie Heimtextilien anzubieten, aber auch den Anforderungen der jungen modischen Kunden oder denen der Coutureschneider zu entsprechen. Ab 1995 wurde als zusätzliches Standbein das Objektgeschäft aufgebaut, wobei große Bauten mit Heimtextilien der Firma Baumgartner ausgestattet werden.

November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

E. Reihl & Co’s Nachfolger Ges.m.b.H.

CAJ. Strobl-Naturmühle GmbH





Schmuck & Uhren Vertriebsges.m.b.H

Marktmühlgasse 30, 4030 Linz, www.strobl-naturmuehle.com

Kaplanhofstraße 3, 4017 Linz Gründungsjahr: Gründungsjahr:

EINST

1875

1872

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Das Unternehmen E. Reihl wurde 1872 von Eduard Reihl in Linz, Eisenhandstraße, gegründet. Anfang der 90er Jahre übersiedelte die Firma Reihl in die Kaplanhofstraße. Das Unternehmen produzierte Gold und Silberschmuck, und beschäftigte zu diesem Zeitpunkt ca. 20 Mitarbeiter. Um die Jahrhundertwende wurde das Unternehmen von dem Welser Goldschmied Hans Fuchshuber übernommen und wesentlich in seinem Umfang erweitert, sodass vor dem ersten Weltkrieg bereits zwischen 60 und 80 Mitarbeiter in der Produktion tätig waren. Die Firma Reihl avancierte in diesem Zeitraum zum größten Echtschmuck-Produktionsbetrieb im deutschsprachigen Raum der K&K Monarchie. In der ersten Republik litt die Inlandsnachfrage nach Produkten der Firma Reihl natürlich auch unter den schwierigen wirtschaftlichen Umfeldbedingungen in Österreich. Diese negativen Konjunktureinflüsse konnten durch eine sehr erfolgreiche Exporttätigkeit in die Tschechoslowakei fast gänzlich kompensiert werden. Wesentlich zu diesem Erfolg trugen die Traditionsmuster (Historistischer Stilschmuck) in der Sortimentspalette der Firma Reihl bei, die in dieser Art und in dieser Zeit nur von Reihl angeboten wurden.

EINST

JETZT

Die Mühle in Ebelsberg wurde 1251 erstmalig urkundlich erwähnt und befindet sich seit 1875 im Besitz der Familie Strobl. Obwohl Schälmühlen- und Sojaprodukte erst seit 1985 erzeugt werden, ist die STROBL-NATURMÜHLE inzwischen einer der bedeutendsten Anbieter dieser Produkte in Europa. Die ersten Schritte zum Aufbau von Exportmärkten wurden 1990 gesetzt. Inzwischen exportiert die STROBL-NATURMÜHLE nicht nur nach ganz Europa, sondern hatte 1999 auch erste Exporterfolge in anderen Kontinenten. Der Exportumsatz stieg kontinuierlich auf fast 80 % des Gesamtumsatzes im Jahr 2005. Heute erzeugt die STROBL-NATURMÜHLE Spezialprodukte aus verschiedenen Getreidearten und ist Anbieter eines Vollsortimentes von Getreideverarbeitungsprodukten (derzeit ca. 400 verschiedene Produkte).

Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Tätigkeitsbereich der Firma Reihl zusätzlich zu der Produktion auch um den Betrieb eines Schmuckgroßhandels erweitert. 1973 wurde dem Unternehmen die staatliche Auszeichnung verliehen. Im Jahre 2003 engagierte sich die Firma Reihl auch erstmalig im Einzelhandel selbst, indem das Unternehmen die Filialkette LeClou vom Handelsunternehmen Quelle erwarb. Mittlerweile wird das Unternehmen in der 4. Generation von der Familie Fuchshuber geführt – der Geschäftsführer ist Dr. Niklas Fuchshuber. Das Unternehmen beschäftigt derzeit ca. 80 Mitarbeiter und betreibt 24 Filialen in ganz Österreich.

Alle Produkte sind auch aus biologisch kontrolliertem Anbau erhältlich und streng gentechnikfrei. Das Unternehmen ist Mitglied des österreichischen DEMETERBUNDES.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

G. Braunschmid

Gasthof Rothmayr

Eisenwaren, Maschinen-Gesellschaft m.b.H. & Co. KG.

Hotel & Gastgewerbe

Lindengasse 11, 4040 Linz, www.braunschmid.net

St. Margarethen 17, 4020 Linz, www.gasthofrothmayr.at

Gründungsjahr:

EINST

1875

Gründungsjahr:

1877

JETZT

Georg Braunschmid, im Jahre 1850 in Reichenau a. G. geboren und mit der Tochter Elenore des Linzer Geschäftsmannes Estermann verheiratet, gründete im Jahre 1875 in Urfahr das Unternehmen. Das erste Bestreben des Betriebes war es, den südböhmischen Raum als Absatzgebiet zu gewinnen. Nach Georg Braunschmids Tod im letzten Kriegsjahr übernahmen seine Söhne Anton und Max das Auf- und Ausbauwerk des Vaters. In der Zwischenkriegszeit konnte sich das Unternehmen trotz der wirtschaftlichen Not und des Verlustes des südböhmischen Raumes äußerst gut entwickeln. 1945 wurde das Unternehmen jedoch durch einen Bombentreffer ihres Hauses und der Lagervorräte in Urfahr beraubt. Während in Linz das geschäftliche Leben wieder in Gang kam, gab es nördlich der Donau wenig Möglichkeit aufgrund von Beschaffungsschwierigkeiten den Handel zu forcieren. Mühlviertels führende Eisengroßhandlung konnte sich wirtschaftlich erst nach dem Ende der russischen Besatzungszeit 1955 erholen. 1964 wurde der Betrieb nach Jahren des Aufschwungs in eine GmbH umgewandelt. Vor einem Vierteljahrhundert übersiedelte das Unternehmen in das neue Heim in Urfahr in der Lindengasse.

EINST

JETZT

  Das Unternehmen wurde 1877 von Mathias Rothmayr am heutigen Standort in St. Margarethen gegründet. Zu dieser Zeit war es ein reiner Familienbetrieb, der für bis zu 50 Gäste Bier, Wein, Schnaps und Hausmannskost angeboten hat. 1914 wurde das Unternehmen von Justine, Maria und Rupert Rothmayr übernommen, die 1955 ihre Aufgaben an Rosa und Rupert Rothmayr übergaben. 1960 erfolgte ein Umbau des Festsaals in Gästezimmer. Zwanzig Jahre später (1980) erfolgte der Umbau des Gästezimmers und der Bar, sowie 1989 der Umbau weiterer Gästezimmer. Seit 1982 wird das Unternehmen in der vierten Generation von Ilse Rothmayr geführt. Auch heute noch ist das Restaurant mit Bar, Gastgarten und acht Gästezimmern ein reiner Familienbetrieb.

Ein 400 m² großer Schauraum mit übersichtlicher Präsentation des reichhaltigen Sortiments, eine großzügig dimensionierte Lagerhalle für den Großhandel, genügend Parkplätze, perfektes Service, kompetente Beratung und die günstige Verkehrsanbindung sind jene Vorzüge, die die Kunden überzeugen. Spenglerartikel, Bau- sowie Möbelbeschläge, Einbaugeräte, Öfen, Werkzeuge, Baubedarf und vieles mehr umfasst die Produktpalette von Braunschmid. Heute wird der Betrieb geleitet von Geschäftsführer Gerhard Wolfinger und Prokuristin Augustine Mahringer. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren



Johann Laska und Söhne GmbH & Co KG

Maschinenfabrik LASKA Ges.m.b.H.

Großhandel für Fleischereimaschinen und -bedarfsartikel

Fabriksmäßige Erzeugung von Maschinen und Anlagen und Verkauf

Holzstraße 4, 4020 Linz, www.laska.co.at

Holzstraße 2, 4020 Linz, www.laska.at Gründungsjahr:

1880 Gründungsjahr:

EINST EINST

1900 wurde in unmittelbarer Nähe zum Schlachthof das Grundstück Linz, Holzstraße 4 erworben und ein neues Geschäftshaus mit Reparaturwerkstätte für Fleischereimaschinen errichtet. 1937 begann in neuen Werkstätten unter Max Laska die Produktion von Fleischereimaschinen. 1939 musste die Produktion eingeschränkt werden und es wurden Produktionshallen vom Deutschen Reich enteignet. Nach dem Krieg begann der geschäftliche Wiederaufbau und es wurde 1948 die Maschinenfabrik Laska als eigenständiges Unternehmen gegründet. 1972 erfolgte unter Ing. Friedrich Laska der Neubau der Maschinenfabrik Laska in Traun. Die bisherigen Fertigungshallen in der Holzstraße wurden vom selbstständigen Handelshaus Johann Laska u. Söhne übernommen und zu einem modernen Handelsund Dienstleistungszentrum ausgebaut, von dem aus Fleisch und Lebensmittel verarbeitende Betriebe in ganz Österreich mit einschlägigen Maschinen, Produktions- und Bedarfsartikeln beliefert werden. Als Familienunternehmen in der vierten Generation gilt Laska unter dem geschäftsführenden Gesellschafter Dkfm. Reinhard Burg als der führende Anbieter von Fleischereimaschinen und -bedarfsartikeln in Österreich.



JETZT

JETZT

Johann Laska gründete im Jahr 1880 in Obernberg am Inn eine Handlung für Därme und Saitlinge. 1898 wurde der Firmensitz nach Linz-Urfahr, Kreuzstraße 3 verlegt.

November 2006

1880

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1880 gründete Johann Laska, Urgroßvater der heutigen Geschäftsführer Herbert und Wilfried Laska, in Oberberg/Inn, eine Darmhandlung, die noch vor der Jahrhundertwende nach Linz verlegt und um eine Werkstätte erweitert wurde. Die Produktion von Fleischereimaschinen erfolgte dann ab 1937 unter der Leitung des heutigen Seniorchefs Fritz Laska. Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg führte schon 1950 zu ersten Exportaufträgen. Stetiges Wachstum ließ die Zahl der Mitarbeiter auf knapp 200 anwachsen. Für die ehrgeizigen Projekte und Zielsetzungen war das Linzer Stammhaus am Schlachthof bald zu klein geworden. Aus diesem Grunde verlegte der traditionsreiche Maschinenhersteller 1972 seine Produktion vor die Tore der Stadt, ins angrenzende Traun. Auf einem Areal von 30.000 Quadratmetern entstand ein Firmengebäude mit großzügig ausgelegten Hallen, die Platz boten für modernste Technologien auf höchstem Niveau. Die Betriebsstätte in den dominanten Farben rot und silber wurden neben einer Parkanlage angesiedelt. "Herstellung zukunftsorientierter Produkte, die am Markt von morgen bestehen können“, lautet die Devise bei Laska. Maschinen, welche die Fertigungshallen verlassen, sollen bereits heute künftigen Anforderungen gerecht werden. LASKAQualitäts-Fleischereimaschinen werden heute dank fortschrittlicher Technik in 110 Länder aller Kontinente exportiert und jährlich auf bis zu 30 internationalen Fachmessen in Partnerschaft mit den jeweiligen Länderimporteuren ausgestellt. November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Kunststopferei Leitner

Traditions-Wirtshaus zur Schießhalle

Bischofstraße 3a, 4020 Linz, www.kunststopferei.at.tf

Waldeggstraße 116, 4020 Linz

Gründungsjahr: ca.

1880

Gründungsjahr:

EINST

EINST

1881

JETZT

Der Linzer Gemeinderat hat mit Beschluss vom 4. Mai 1881 den in Niederreith ausgemittelten Grund zur Erbauung einer Schießhalle als geeignet befunden und die zugesicherte Subvention von 2000 Gulden angewiesen.

JETZT

Gegründet wurde der Betrieb von Thomas Leitner (Schneider) und seiner Frau Maria (Modistin) in Friesach, in Kärnten. Der Ausbruch des ersten Weltkrieges und die damit verbundenen Unruhen, veranlassten die beiden 1915 nach Linz zu übersiedeln.

Nach dem regen Aufschwung und den Jahren des Aufbaues ging es schnell wieder abwärts und schließlich erfolgte 1892 die Auflassung des allgemeinen Schützenvereines in Linz und der Schießhalle in Niederreith.

Nach seinem Kriegsdienst übernahm der Sohn, Franz Leitner, der bereits seit 1910 das Gewerbe des Herren- und Damenschneidermeisters angemeldet hatte, den elterlichen Betrieb.

Erst die Errichtung einer neuen Schießhalle in Kleinmünchen im Jahre 1902 und der Besuch des Kaisers anlässlich des oberösterreichischen Landesschießens 1903 brachten einen neuen Beginn.

Während der Weltwirtschaftskrise 1937 kam die gut gehende Maßschneiderei weitgehend zum Erliegen, da neue Stoffe fast nicht zu bekommen waren und sich auch kaum jemand einen Schneider leisten konnte. Dieser Notlage und der unternehmerischen Flexibilität von Franz Leitner verdankt der Betrieb die Verlagerung der Tätigkeit von der Maßschneiderei hin zur Kunststopferei und Änderungsschneiderei. Mit dem Aufkommen der „Nylons“ begann das Repassieren von Strümpfen und seit den 90er Jahren auch verstärkt die Strickmodenänderung.

Aus der Schießhalle in Niederreith wurde ein Gastbetrieb, der sich so manche Umgestaltung und Renovierung im Laufe der 100 Jahre seines Bestehens gefallen lassen musste. Im Mai 1995 wurde die Schießhalle vom heutigen Besitzer, Franz Wöß zum bisher letzten Mal umgebaut und Küche, Schank und Gästezimmer auf den neuesten Stand gebracht.

Nach dem Tod von Franz Leitner 1957 wurde die Kunststopferei von seiner Witwe Cäcilia und ab 1968 vom Sohn Erich weitergeführt. 2000 übernahm dessen Tochter Karina Leitner nach 17 Jahren Mitarbeit in vierter Generation die Kunststopferei Leitner.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Monika Van Veen

Geier-Optik GmbH & Co KG

Handel mit Modeschmuck, Uhren und Blechspielzeug

Brillen und Kontaktlinsen

Steingasse 1, 4020 Linz

Landstraße 10, 4020 Linz, www.geier-optik.at

Gründungsjahr:

1884

Gründungsjahr:

JETZT

EINST

Das Geschäft wurde 1884 von Anna Garber, der aus einer Uhrenfamilie aus Schenkenfelden stammenden Urgroßmutter der jetzigen Besitzerin, gegründet. Die Großmutter Anna Garber jun. trat die Lehre in dem kleinen Geschäft in der Steingasse an und führte es gemeinsam mit ihrer Mutter. Damals handelte das Unternehmen mit Uhrenfurnituren wie Sprungfedern und sonstigen Uhrenbestandteilen. 1960 übernahm dann die Mutter der jetzigen Besitzerin, Helene Witke den Laden. Sie stellte das Sortiment auf Schmuck und Uhren um. Seit 1984 führt nun mit Monika Van Veen die vierte Generation (bis 1992 gemeinsam mit ihrer Mutter) den Betrieb. Heute liegt der Tätigkeitsschwerpunkt des etwas chaotisch wirkenden, jedoch äußerst liebenswerten Einpersonengeschäfts im Handel mit Modeschmuck, Uhren und Blechspielzeug.

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1885

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Im Jahr 1885 gründete Moritz Geier im Zentrum von Linz, am Taubenmarkt ein Fachgeschäft für Brillen, feinmechanische Waren und Fotowaren. Nach dem Tod des Firmengründers übernahmen zwei seiner Söhne, nämlich Friedrich und Karl Geier, das Geschäft und mittlerweile führt mit Elisabeth Schneider und Kurt Geier bereits die vierte Generation der Familie die Firma Geier. Mit über 200 m² Verkaufsfläche gehört Geier-Optik zu den großen OptikFachgeschäften in Österreich. Das Angebot umfasst neben Brillenfassungen und Sonnenbrillen aller namhaften Modedesigner auch ein großes Sortiment an optischer Handelsware (z.B. Ferngläser, Mikroskope, Lupen, Wettergeräte). Die Neuanfertigung sowie die Reparatur von Brillen erfolgt in der Fachwerkstätte im 1.Stock, die mit modernsten Geräten ausgestattet ist. Das garantiert eine möglichst schnelle und saubere Anfertigung jeder Brille. Ebenfalls im 1. Stock befindet sich das Kontaktlinseninstitut, in dem sich staatlich geprüfte Kontaktlinsenoptiker um die fachgerechte Anpassung dieser 'unsichtbaren' Sehhilfe kümmern.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Wozabal - Unternehmensgruppe

Karosserie Papinski GmbH & Co. KG

Textilservice

Gürtelstraße 22a, 4020 Linz, www.papinski.com

Freistädter Str. 230, 4040 Linz, www.wozabal.com Gründungsjahr: Gründungsjahr:

EINST

1886

JETZT

EINST

1886: Der Textilveredler Johann Wozabal gründete die Tuchtuscherei in der Linzer Altstadt. 1927: Das Unternehmen übersiedelt nach Urfahr – heute Stammsitz der Gruppe. In den folgenden Jahrzehnten (bis 1950) liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit in den Sparten der Färberei und der chemischen Reinigung. 1970: Karl Wozabal übernimmt die Firma und beginnt mit der Verwirklichung des Traums von einer Großwäscherei auf der Basis von Miettextilien. 1991: Die Inbetriebnahme des Werk I Lenzing mit dem Schwerpunkt auf Krankenhausvollversorgung erfolgt. 1997: Das Werk II Lenzing für Mietberufsbekleidung (MKB) wird in Betrieb genommen.

1888

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1888 wurde das Unternehmen durch Paul Papinski gegründet. Der Begriff "Auto in Form" kommt seither nicht von ungefähr. Immerhin war Papinski schon vor mehr als hundert Jahren ein Begriff für erstklassige Leistung - damals noch als Bau- und Galanterie-Spengler und Wagnerei-Betrieb mit drei Mitarbeitern. 1926 übernahm dann Paul Papinski jun. nach dem Tod seines Vaters den Betrieb. Am 4. 11. 1944 kam es zu einem folgenschweren Bombenangriff in Linz, der Paul Papinski jun. und seiner Gattin Huberta das Leben kostete. Von 1944 bis 1949 war das Unternehmen ein Waisenbetrieb. 1949 übernahmen dann Hubert und Paul Papinski - die beiden Söhne - in der 3. Generation den Betrieb. 1992 kam es zur Übernahme der Anteile von Paul Papinski durch Berndt Papinski, den jüngsten Sohn von Hubert Papinski.

Wozabal hat sich von einem Familienbetrieb mit wenig Angestellten und Arbeitern zu einem Arbeitgeber von überregionaler Bedeutung entwickelt. Derzeit sind in den Gesellschaften der Unternehmensgruppe über 650 Mitarbeiter beschäftigt.

Papinski erledigt neben Lackkorrekturen, Blechschadenreparaturen, Glassanierungen, Außen- und Innenpflege, Karosserieservice, Reifenservice, Grundreinigungen von Kraftfahrzeugen auch immer wieder heikle Jobs, bei denen es auf höchste Präzision und erstklassige Qualität ankommt. Egal, ob das die Lackierung und Beschriftung einer Straßenbahngarnitur oder die Generalüberholung einer Seilbahngondel ist, vom Motorrad über LKW- und Wohnmobilaufbauten bis zur Yacht. Heute ist Papinski mit mehr als 15 MitarbeiterInnen einer der modernsten Lackier- und Karosseriefachbetriebe für Kraftfahrzeuge. Eines hat sich seit Anfang an nie verändert - die Beziehung zum Kunden, in der Service immer ganz GROSS geschrieben wird.

November 2006

November 2006

1999: Ein automatisiertes Hochlagersystem für Dienstbekleidung und Heimbewohnerwäsche wird gebaut. Weiters wird der Plan der „Vision MPZ“ begonnen und in Enns der 4. Betrieb der Unternehmensgruppe Wozabal errichtet. 2001: Nach einer einjährigen Bauzeit wird das MPZ eröffnet.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Pizzini Schneidwarenfachgeschäft

Bäckerei Franz Brandl GmbH

Handel mit Schneidwaren und Feinschleiferei

Bismarckstraße 6, 4020 Linz, www.baeckerei-brandl.at

Bischofstraße 5, 4020 Linz, www.pizzini.at Gründungsjahr: Gründungsjahr:

1889

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Herr Josef Gallazzini gründete 1889 in Linz in der Bischofsstraße 5 das Schneidwarengeschäft Pizzini, welches von ihm alleine geleitet und geführt wurde. Der Schwerpunkt der Tätigkeit lag im Schleifen von Messern, Scheren, etc. Nach dem Tod Josefs 1925 wurde der Betrieb in die Hände von Franz Pizzini übergeben, welcher bis 1982 viele Lehrlinge ausbildete. In den 60er Jahre wurde sogar für kurze Zeit eine Filiale in der Herrenstraße eröffnet. Im Jahre 1982 übernahm Isolde Pizzini das Schneidwarengeschäft. In den Jahren 1997 – 2000 wurde ein Geschäft auf der Landstraße nahe Goethekreuzung eröffnet und von 2000 – 2003 konnte ein Geschäft im Passage City Center eröffnet werden. Heute wird das Geschäft in der vierten Generation von Thomas Pizzini, dem Sohn von Isolde Pizzini, geleitet. Der Tätigkeitsschwerpunkt hat sich seit den 90ern nach und nach durch den Einfluss von Thomas Pizzini auf den Verkauf verlagert. Die Produktpalette hat sich stark erweitert, so werden jetzt Schneidwaren aus aller Welt von der USA bis Japan geführt, Manicure / Pedicure Artikel, Schnitzwerkzeuge, Kampfsportwaffen und Schwerte aus Film, Geschichte und Fantasy. November 2006

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1891

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Die Bäckerei Brandl wird bereits in der 4. Generation als typischer Familienbetrieb geführt und wurde am 14. August 1891 von Herrn Bäckermeister Alois Brandl in der Grünauerstraße 18 gegründet. Schon nach einigen Jahren erwiesen sich die dortigen betrieblichen Räumlichkeiten als zu klein und Herr Alois Brandl kaufte das Haus Liststraße 12, wo er eine kleine aber äußerst moderne Bäckerei errichtete. Aber auch in der Liststraße wurde der Raum für die Firma zu eng, 1925 wurde daher die Bäckerei Weißmann in der Bismarckstraße erworben und der Betrieb dorthin verlegt. 1926 übernahm Bäckermeister KommR Franz Brandl den Betrieb. 1945 wurde das Haus in der Bismarckstraße durch Bomben stark beschädigt aber sofort wieder notdürftig instand gesetzt. 1962 übernahm Bäckermeister Dipl.-Ing. Dr. Franz Brandl die Firma. Im Frühjahr 1967 übersiedelte der Betrieb während des Neubaus in der Bismarckstraße in eine Bäckerei in der Stifterstraße. 1998 übernahm Bäckermeister Franz Brandl den Betrieb. Im August 2006 wurde die Filiale Landstraße 48 umgebaut und die erste gläserne Schaubäckerei Österreichs errichtet. Traditionsreiche Rezepturen gepaart mit innovativen Ideen, höchste Qualität bei den regionalen Zutaten, reine Handarbeit bei der Verarbeitung - nicht die maximale Auslastung, sondern die Qualität der Backwaren machen den Erfolg. Kleinbleiben als Credo. Unsere Markenprodukte: Brandl-Semmerl, Briocheknöpfe und Sauerteigbrot. November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

ARKOS Fotografie Andreas Krenn

Wenna Leo Glasbau Rudolfstraße 71, 4040 Linz

Graben 21b, 4020 Linz, www.linzfoto.com Gründungsjahr:

Gründungsjahr: ca.

1893

1892

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Das Unternehmen wurde vor 1893 (der genaue Zeitpunkt ist nicht mehr bekannt) als traditionelle Glaserei durch Johann Wenna gegründet und hat seither seinen Sitz in Linz-Urfahr. Höchstwahrscheinlich startete das Unternehmen mit ca. 2 bis 3 Mitarbeitern (Gesellen bzw. Lehrlingen).

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Der Urgroßvater von Andreas Krenn, Josef Krenn, gründete 1892 das Fotografenunternehmen und führte es bis zu seinem Tod 1918. Als Fotograf war er im Bereich „Familienfotos“ tätig und hatte in seinem Haus in Lembach ein kleines Fotostudio.

Herr Anton Wenna hat 1903 das Glasergewerbe angemeldet, nachdem er von 1893 bis 1896 seine Lehre bei Herrn Johann Wenna absolvierte. 1977 wurde der erste Glasschleifautomat angekauft, als erster Kleinbetrieb im Großraum Linz.

Großvater Josef Krenn führte das Unternehmen bis 1938 weiter. Leider kam er aus Russland nicht zurück und so war fürs Erste das Unternehmen geschlossen.

1999 wurde die Glaserei Gaulinger, Linke Brücken Straße 19, Linz-Urfahr, übernommen.

Andreas Krenns Vater fotografierte zwar viel aber nicht beruflich. Aufgrund seines Interesses für die Fotografie, gründete Andreas Krenn 2009 das Unternehmen ARKOS (Andreas Krenn Foto und Office Supplies). Krenn spezialisierte sich im Laufe der Jahre vor allem auf den Printmedienbereich und liefert Fotos für FirmenImagefolder.

Die wichtigsten Meilensteine in der jüngsten Unternehmensgeschichte waren stets mit der Übersiedlung in eine neue Betriebsstätte verbunden (Hauptstraße 39, Am Damm 2, Gstöttnerhofstr. 29, Freistädterstr. 38-40). So war auch der Umzug im Jahr 2000 in die Rudolfstraße 71 ein Quantensprung in der Unternehmensentwicklung. Die Betriebsfläche hat sich dabei von rund 150 m² auf 1.400 m² erhöht. Dadurch hat sich das Unternehmen in den letzten 6 Jahren zu einem der größten Verglasungsbetriebe in Linz entwickelt. Eine weitere Expansion ist bereits in Planung und Umsetzung. Dabei erfolgt eine erneute Erweiterung der Betriebsfläche um rund 3.000 m².

Aufgrund der langen Familiengeschichte besitzt er heute ein großes Fotoarchiv. Speziell alte und neue Bilder über Linz, aber natürlich auch über ganz Österreich.

Heute wird das Unternehmen von Herrn Leo Wenna (4. Generation) geleitet. Das Unternehmen beschäftigt laufend rund 25 Mitarbeiter. April 2017

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Bilder Eigl GmbH & Co KG

Franz Dobretsberger & Co KG





Bestattung

Dametzstraße 25, 4020 Linz

Landstraße 35, 4020 Linz, www.dobretsberger.at Gründungsjahr:

1894 Gründungsjahr:

EINST

EINST

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28.11.1894: Gründung mit Konzession „zum Betriebe des Handels mit Ölfarbenbildern“ von Senior Alois Eigl, Betriebsstätte Linz, Bethlehemstraße 20, „Gerhardingerhaus“ 1. Stock Ca. 1900: Ausweitung des Bethlehemstraße 22 „Hysek-Haus“

Gewerbeumfanges

und

Übersiedlung

auf

1910: Übersiedlung auf Haus Bethlehemstraße 18, „Eigl-Haus“ erweitert um Rahmungswerkstätte, 4-5 Mitarbeiter 1935: Betriebsübergabe auf Sohn Alois Eigl, Ausweitung auf Nebengebäude, Errichtung einer Filiale Landstraße 24, Umfang erweitert um Kunstverlag und Großhandel. 1938/1939: Abriss Haus Bethlehemstraße 18, heutige Dametzstraße wird geschaffen, Neubau Haus Dametzstraße 25 und Dametzstraße 23. Nach Bauzwischenzeit im Haus Bethlehemstraße 19 - Elisabethinen (Simader) Übersiedlung in Neubau Dametzstraße 1968: Übergabe an Sohn Dkfm. Kurt Eigl – gerichtlich beeideter zertifizierter Sachverständiger Gemälde/Graphik. 1996: Umwandlung der Firma „Alois Eigl“ auf „Bilder Eigl GmbH & Co KG“ und Übergabe an Tochter Mag. Margit Eigl. Erweiterung um Abteilung Gemälderestaurierung. November 2006



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1894

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Im November 1894 wurde Herrn Johann Dobretsberger von der k.k. Statthalterei „die erbetene Concession zum Betriebe einer Leichenbestattungsunternehmung mit dem Standorte in Linz" verliehen. Dieser erbaute daraufhin das Haus für die Betriebsstätten in der Rudigierstrasse 8 und errichtete auf Landstrasse 35 das heute noch dort bestehende Bestattungsbüro. Nach den prachtentfaltenden Kondukten der Kaiserzeit und der Bescheidenheit im ersten Weltkrieg machte die einsetzende Motorisierung die Bestattung Dobretsberger im gesamten Bundesland und darüber hinaus bekannt, da durch das erste 1926 angeschaffte Leichenauto Überführungen im In- und Ausland auf der Straße möglich wurden. In den Nachkriegsjahren und durch die Zustimmung der Kirchen gewann die Feuerbestattung einen immer größeren Anteil, sodass von den etwa tausend jährlichen Bestattungsdurchführungen etwa 40 Prozent auf Kremationsfeiern entfallen. Heute führt KommR Dr. Franz Dobretsberger in der vierten Generation Österreichs größtes privates Bestattungsunternehmen. Eine Gewerbeberechtigung für Tischlerei und Druck ergänzen den Bestattungsbetrieb. Die individuelle und persönliche Gestaltung von Trauerfeiern, die musikalische Umrahmung, die Gestaltung der Aufbahrung und die Präsentation der Blumengrüsse ermöglichen einen persönlichen und würdigen Abschied vom Verstorbenen, den die Hinterbliebenen über Generationen zu schätzen wissen. So wird denn auch das tägliche Bemühen aller Mitarbeiter belohnt, zumal in der Familie Dobretsberger auch die fünfte Generation schon Interesse zeigt, das älteste Linzer Bestattungsunternehmen weiterzuführen. November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Marianne Kloiber

Hosen Kollingbaum

Miedererzeugung, Handel mit Mieder und Wäschewaren

Textileinzelhandel, Änderungsschneiderei

Domgasse 20, 4020 Linz

Figulystraße 5, 4020 Linz, www.kollingbaum.at

Gründungsjahr:

1895

Gründungsjahr:

1896

EINST

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Gründerin war die Großmutter, Franziska Kloiber, geb. Wagner (1866 – 1904). Erster Standort war Linz, Graben Nr. 34. Nach ihrem Tod führte der Großvater, Karl Kloiber, das Geschäft weiter, und dann ab 1906 zusammen mit seiner zweiten Frau Elsa Kloiber, Miedermacherin. Damals lag der Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der Näherei von maßgeschneiderten Miedern und Korsetten und im Bereich des Handels mit fertigen Waren. 1913 übersiedelte das Geschäft an die heutige Adresse, Domgasse 20. Als Elsa Kloiber 1936 verstarb, führte die Mutter, Marianne Kloiber, das Geschäft bis 1975 weiter. 1962 übernahm Marianne Kloiber eine Wiener Produktionsfirma und die geschützte Marke VOLLENDA. Bis in die 80er Jahre wurden 8 Näherinnen beschäftigt. Heute beschränkt sich die Produktion nur mehr auf die Fertigung von Miederrohlingen für die Bandagisten mit 2 Näherinnen und einem Angestellten. 1976 übernahm die Tochter, Brigitte Hawelka, geb. Kloiber, die Agenden bis zum heutigen Tag. Derzeit werden Miederwäsche und Bademoden angeboten. Frau Hawelka ist eine der letzten aktiv tätigen Miedermacherinnen und bietet immer noch fachmännische und individuelle Beratung ihren Kunden an.

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1896: Gründung des Maßateliers Franz Kollingbaum. Damals handelt es sich beim Unternehmen um eine reine Schneiderei. 1928: Übernahme durch Sohn Karl Kollingbaum. 1938: Gründung einer Uniformerzeugung in der Figulystraße 5. 1959: Im Laufe der Zeit entwickelt sich der Betrieb zunehmend in Richtung Hosenschneiderei und Handel mit Damen- und Herrenhosen 1983: Umbau und Übernahme durch die 2 Töchter. 2001: Übernahme durch Gunter Keintzel (Urenkel der 1. Generation) und zusätzlich Handel mit Damen- und Herren-Oberbekleidung. Die Schneiderei wird aufgelassen. Derzeit ist das Unternehmen mit 5 Mitarbeiterinnen, allesamt gelernte Schneiderinnen auf 100 m² Verkaufsfläche um das Wohl der Kunden bemüht.



Kollingbaum ist der Hosenspezialist in Linz. Mit dazu passenden Oberteilen, wie Blusen, Hemden, Pullis, Shirts und Jacken, bietet Kollingbaum eine qualitativ ausgezeichnete Mode an.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Ing. Schmid Marco & Sohn

Josef Cembran

Büchsenmacherei

Weinkellerei

Herrenstraße 50, 4020 Linz, www.gunsmith.cc

Kellergasse 4-6, 4020 Linz, www.cembran.at

Gründungsjahr:

1896

Gründungsjahr:

EINST EINST

1897

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Die Geschichte des Unternehmens Schmid & Sohn begann schon im 19. Jahrhundert, als sich die aus Skotschau (Schlesien) stammende Familie Goluch in Linz niederließ. Ihr Sohn Karl Franz Goluch gründete 1896 mit seiner Frau Maria Goluch ein eigenes Geschäft in der Herrenstraße 27, wo sich heute das Gasthaus zur Pfeife befindet. Vor dem 2. Weltkrieg zog er in das Haus Herrenstraße 40. Dieses Lokal wurde bald zu klein und auch in den Kriegsjahren teilweise zerstört. So begann sein Sohn Carl Ferdinand Goluch nach 1945 mit dem Bau des heutigen Geschäftsgebäudes Herrenstraße 50. Später übergab Carl Ferdinand Goluch das Unternehmen an seine beiden Söhne Karl und Fritz Goluch. Diese verlängerten den Schießkanal unter dem Garten des Firmengebäudes bis auf seine heutige Länge. 1963 bewarb sich der damals 16jährige Schmid Rudolf in der Firma als Büchsenmacherlehrling und absolvierte die damals vierjährige Lehrzeit bei der Firma Carl Goluch. Er heiratete 1972 die Schwester der Firmenbesitzer Karl und Fritz, Helene Maria Goluch und gründete mit ihr 1974 ein eigenes Geschäft in Linz. Kurze Zeit später folgte eine Filiale in Schärding. Herr Schmid Rudolf war in seiner Sportlerlaufbahn einer der besten Tontaubenschützen Österreichs und 16facher Staatsmeister. 1995 übernahm dann sein Sohn Marco Schmid das Geschäft in der Herrenstraße und führte es unter der Bezeichnung Schmid & Sohn bis 1998.

Bereits im Jahre 1897 eröffnete Josef Cembran in der Klammstraße im ehemaligen Gasthaus „Zum Fuchs“ eine Südtiroler Weinstube mit Weinverkauf. Um die Jahrhundertwende verlegte Josef Cembran sein Geschäft in die damalige Sandstätte in der Kapuzinerstraße und baute es zur Weinhandlung aus. Mit Mut, Risikofreude und einer großen Portion Selbstvertrauen gelang es Josef Cembran 10 Jahre nach der Geschäftsgründung eine Kelleranlage im Bauernberg zu erwerben, die bis heute der Firmensitz der Weinkellerei ist. Die Grundsätze der Gründerzeit sind bis heute immer gleich geblieben: Erstklassige Weine beim Produzenten einzukaufen, mit viel Geduld und Liebe zum fertigen Qualitätswein reifen zu lassen sowie mit handwerklicher Mühe abzufüllen und zu adjustieren. Die Weinkellerei Cembran zeichnet sich bis heute durch Authentizität und Einzigartigkeit aus, so blickt der Betrieb mit Stolz auf die Ernennung zum K&K Hoflieferanten sowie zum Messweinlieferanten zurück. Durch die Übergabe von Josef Cembran jun. an seinen heute 31-jährigen Sohn Romano im Jahr 2001 wird der Betrieb in der 3. Generation geführt. Der Ausbau zum Event- und Veranstaltungskeller, die Einbringung zahlreicher kultureller Veranstaltungen im Weinkeller sowie die optimale Verbesserung der Infrastruktur sind auf den Unternehmergeist von Romano Cembran zurückzuführen. Ein weiterer Verdienst des gelernten Weinmanagers Romano sind enorme Anstrengungen in Punkto Qualität. Die Erfolge zeigen sich insbesonders bei den steigenden Verkäufen von Messweinen, wobei sich die Lieferungen bereits auf das gesamte Bundesgebiet sowie auf Teile des benachbarten Bayerns erstrecken.

2004 eröffnete Ing. Marco Schmid eine kleine Büchsenmacherwerkstätte in Wien. November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Fotostudio Nik Fleischmann

Kaufmännischer Verein in Linz





Kongress- und Veranstaltungszentrum

Jungwirthstraße 8A, 4020 Linz, www.foto-fleischmann.at Gründungsjahr:

Landstraße 49, 4020 Linz, www.palaislinz.at

1898

Gründungsjahr:

EINST EINST

1898

JETZT

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Im Jahre 1898 erhielt Simon Fleischmann den Gewerbeschein für ein Atelier in der Herrenstraße 9. Zu dieser Zeit waren wahrscheinlich zwei oder drei Lehrlinge beschäftigt. Der Tätigkeitsschwerpunkt lag damals in Aufnahmen von Portraits, Gruppen, Landschaften, Interieurs etc, Vergrößerungen nach kleinstem Bilde bis zur Lebensgröße und es waren Aufnahmen bei jeder Witterung möglich. Weiters hatte das Atelier auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet. 1907 übersiedelte das Atelier in die Jungwirthstraße 8a, wo es sich auch heute noch befindet. Ab den 1970ern gab es stetige Entwicklung in Richtung Industrie / Werbefotografie und ab 2000 kam der digitale Workflow. Heute wird das Studio in der vierten Generation von Niklas Fleischmann geleitet, der 2 Mitarbeiter, davon einen Lehrling, beschäftigt. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt derzeit in der Industrie- und Werbefotografie, Katalogfotografie, Architektur, Digitalen Bildbearbeitung, im Großformdruck und in Business-Portraits.

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Nach zweijähriger Bauzeit öffnete das Palais am 20. und 30. November 1898 seine Pforten. Seither betreibt der kaufmännische Verein das Kongress- und Veranstaltungszentrum am Standort Landstraße 49/Bismarckstraße 1 in Linz. Angeschlossen ist ein Gastronomiebetrieb, der seit 1972 verpachtet ist. Neben den großzügig angelegten und kostbar ausgestatteten Sälen wurden auch zahlreiche repräsentative Büroräume eingerichtet, die anfangs Sitz der Handelskammer waren. Das Palais Kaufmännischer Verein ist die erste Adresse für gehobene und anspruchsvolle Veranstaltungen aller Art. Zentral gelegen, verbindet das sicherlich stilvollste Kongress- und Veranstaltungszentrum barockes Ambiente mit modernster Kongressinfrastruktur. Das vorherrschende Credo, professionelles Management, erstklassiges Service, individuelle und persönliche Beratung erleichtert jedem Veranstalter seine Arbeit.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

L. Baar Orthopädietechnik GmbH

Blumen Wandl

Bandagist, Orthopädie, Sanitätshaus und Medizintechnik

Gärtnerei

Rudigierstraße 8A, 4020 Linz, www.baar.at

Am Gründberghof 1, 4040 Linz

Gründungsjahr:

1898

Gründungsjahr:

EINST

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1898: Gründung der Firma Ludwig Baar. Die ersten Mitarbeiter kamen aus der Wagnerei bzw. Sattlerei und setzten ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erfolgreich zur Entwicklung medizintechnischer Hilfsmittel und Apparate ein. 1956: Harald Sövegjarto tritt als Lehrling in das Unternehmen ein. 1972: Der einstige Lehrling gründet nach bestandener Meisterprüfung gemeinsam mit seiner Frau Waltraud sein eigenes Unternehmen in der Neuen Heimat und übernimmt zwei Jahre später die Firma L.Baar als Alleininhaber mit 6 Mitarbeitern.

1900

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Die Gärtnerei "Blumen Wandl" wurde im Jahr 1900 von Hans Wandl als Kunst und Handelsgärtnerei, eine Bezeichnung die es heute nicht mehr gibt, in der verlängerten Kirchengasse in Urfahr gegründet. Im Jahr 1923 waren bereits 6 Mitarbeiter im Betrieb beschäftigt. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten Anfang der 30er Jahre kam es zur Neugründung durch seinen Sohn Walter Wandl sen. mit einer Gärtnerei am Damm in Urfahr und mit einem Blumengeschäft in der Hauptstraße. In der Kriegs- und Nachkriegszeit war die Versorgung mit Gemüse und Gemüsepflanzen eine wichtige Aufgabe, wobei die Produktion von Blumen und Pflanzen nie außer Acht gelassen wurde.

1990: Erteilung der Patentrechte für selbst entwickelte Kniegelenksorthesen. 1991: Eröffnung einer zweiten Filiale in Kleinmünchen.

„BLUMEN FÜR FREUD UND LEID“ war Walter und Maria Wandls Motto. Seit der Absiedlung der Gärtnerei vom Damm, befindet sie sich heute noch Am Gründberghof 1 in Urfahr, wo sie von Ing. Walter Wandl jun. von 1959 bis Mitte der 70er Jahre zu ihrer heutigen Größe ausgebaut wurde.

1992: Verleihung der Kaplan-Medaille – die höchste Auszeichnung im österreichischen Erfinderwesen – für die patentierten Kniegelenksorthesen. Eröffnung einer dritten Filiale in Traun. 1993: Gründung des Großhandels- und Vertriebszentrums SYNCRO-MED GmbH als vierte Filiale in einem neu erbauten Gebäude am Franzosenhausweg.

Bis 2003 wurde sie auch von ihm und seiner Gattin Theresia Wandl geführt und dann an seinen Sohn Gärtnermeister Manfred Wandl übergeben, der somit die 4. Generation der Gärtnerfamilie ist. Zur Zeit sind 14 Mitarbeiter dort beschäftigt.

1994: Inbetriebnahme der Produktionsstätte Werk II in der Gaisbergerstraße. Gründung einer fünften Filiale in Steyr. 1998: Eröffnung einer sechsten Filiale in Gallneukirchen zum 100-jährigen Firmenjubiläum.

Der heutige Schwerpunkt des Geschäftes ist die Produktion von Schnittblumen und Topfpflanzen sowie Beet- und Balkonblumen. Neben dem Firmeninhaber Manfred und seiner Frau Helga, sind auch seine beiden Schwestern Edith und Ulli im Familienbetrieb tätig. Es werden bis zu 6 Lehrlinge, im Beruf Gärtner und Florist ausgebildet.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Hotel Garni „WILDER MANN“

Spielwaren Beyerl

Frühstückspension

Landstraße 31, 4020 Linz

Goethestraße 14, 4020 Linz, http://members.aon.at/wilder-mann/ Gründungsjahr: Gründungsjahr:

ca. 1900

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Die Erstbesitzer des damaligen Gasthauses in der Goethestraße 14 waren August und Elisabeth Ebner. Sie verkauften den Betrieb 1919 an Josef und Therese Hannl. Seither befindet sich das heutige Hotel Garni im Familienbesitz. Anschließende Besitzer waren Josef und Karoline Hannl (2. Ehe). Im Jahre 1966 wurde das Gasthaus an die Nichte Auguste Preisinger und ihren Gatten Wilhelm Preisinger übergeben. Deren Sohn Gustav Preisinger und seine Gattin Monika übernahmen den Betrieb 1989. Bis 2000 war der „Wilde Mann“ ein Gasthaus mit einigen Zimmern. 2001 wurde der Betrieb dann in eine liebevoll eingerichtete und gemütliche Frühstückspension mit 29 Betten umgewandelt.

1900

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Die Firma Beyerl wurde 1900 von Heinrich Beyerl am Hauptplatz in Linz gegründet. Das Haus Ecke Badgasse – Hauptplatz wurde 1939 beim Bau der neuen (Nibelungenbrücke) Brücke abgerissen. Das Spielwarengeschäft übersiedelte in die Klostergasse, in die Arkaden des Klosterhofes. Als in den späten 40er Jahren der Ursulinenhof umgebaut wurde und an der Landstraße und in der Harrachstraße Geschäftslokale gebaut wurden, übersiedelte die Firma Beyerl auf die Landstraße. 1973 übernahm Franz Rieger die Firma und führte sie im Sinne des Gründers weiter. Heute führt in der vierten Generation seine Tochter Maria Pichl das Geschäft mit 10 Mitarbeitern. Auf 200 Quadratmetern werden hochwertige Spielwaren in der traditionellen Bedienungsform angeboten.

Seit dem Tod von Gustav Preisinger im Mai 2004 führt Monika Preisinger das Hotel Garni gemeinsam mit 2 Mitarbeiterinnen in der 3. Generation.

Das Motto lautet: Spielen ist die kindgerechteste Form des LERNENS!

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Bäckerei Möstl

Josef Wick & Söhne Wick Gesellschaft m.b.H.

Eisenhandstraße 38, 4020 Linz Gründungsjahr:

Wienerstraße 125, 4020 Linz, www.wick.at

1901

Gründungsjahr:

EINST

1901

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1901 gründete die Familie Seitz in der Eisenhandstraße 38 eine kleine Familienbäckerei und führte sie bis 1944. Nach dem Krieg kaufte Max Möstl, der Großonkel der jetzigen Inhaberin die kleine Bäckerei und leitete sie bis 1958. Damals wurde hauptsächlich Schwarz- und Weißbrot verkauft. 1947 bekam die Bäckerei Möstl eine Auszeichnung als 1. elektrische Dampfbäckerei. 1958 übergab Max Möstl das Geschäft an seinen Neffen Rupert Möstl. Dieser führte die Bäckerei gemeinsam mit seiner Gattin Zäzilia Möstl bis zu seinem Tod 1963. Danach übernahm Zäzilia den Betrieb und leitete ihn bis zur Übernahme durch die Tochter Ulrike Würrer 1984. Derzeit beschäftigt die Bäckerei 9 Mitarbeiter und ist bekannt für das ausgezeichnete Weißgebäck und für die frischen Plundermehlspeisen.

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1901: Gründung durch Tischlermeister Josef Wick, als Bau- und Möbeltischlerei. 1935: Übergabe an die Söhne Hermann und Josef Wick – Herstellung von Türen und Fenstern aller Art. 1945/46: Zerstörung durch Bombenangriff des 2. Weltkrieges – Wiederaufbau der Produktionsstätte. 1954: Erstes Holz-Alufenster sowie Aufnahme des Sonnenschutzzweiges. 1966: Errichtung eines Zweigwerkes in Vorchdorf. 1968: Beginn der Produktion von Kunststofffenstern. 1971: Eintritt der heutigen Geschäftsführer Ing. Hermann Wick und Manfred Wick. 1980-1997: Ausbau und Erweiterung der Produktionsstätten. 2002: Einstieg in den Alu-Holz – Glasfassadenbau. 2003: Neuentwicklung bei Alu-Holz- und Kunststofffenstern. 2005: Erweiterung der Sonnenschutz-Produktpalette.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren

Resch Apotheke

Gasthaus Auerhahn





Apotheke, Parfumerie Freistädterstraße 228, 4040 Linz, www.auerhahn-linz.at

Rudolfstraße 13, 4040 Linz, www.resch-apotheke.at Gründungsjahr:

1903

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Gründungsjahr:

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 1903 Firmengründung von Mag. Augustin und erster Eintrag im Firmenbuch. Er verkauft die Apotheke an Mag. Franz Resch (Urgroßonkel des heutigen Besitzers Mag. Martin Duftschmid). Es kommt zur Gründung einer OHG, deren Vorsitz als Geschäftsführer vorübergehend Mag. Morawetz übernimmt. 1967 Übergabe der Leitung an Mag. Günther Duftschmid. Er muss 2 Jahre später den Betrieb, der auf 14 Erben aufgeteilt wird, aufkaufen. 1997 Übergabe der Apotheke an Mag. Martin Duftschmid. Seit den 90er Jahren konsequente Umsetzung der Firmenphilosophie: Schwerpunkt ganzheitliche Medizin mit einer möglichst umfassenden Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter in ihren jeweiligen Fachgebieten. Die Apotheke konnte sich in den letzten Jahren einen weit über Linz hinausgehenden Ruf als Fachapotheke für Komplementärmedizin aufbauen. So bietet die Resch-Apotheke unter anderem an: Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Homöopathie (großteils aus eigener Erzeugung), Mineralstofftherapie nach Dr. Schüssler und Bachblüten.

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1904

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Das Gasthaus Auerhahn wurde 1904 erstmals eröffnet. 1928 kam es in den Familienbesitz der Familie Gstöttenmayr. Es wurde von Elisabeth und Karl Gstöttenmayr unter der Mithilfe der Kinder Elisabeth „Lisi“ und Karl jun. Gstöttenmayr geführt. Für die damaligen Verhältnisse war Karl jun. schon sehr geschäftstüchtig. Ein Kino, „Lichtspiele Steg“, und drei Kegelbahnen wurden gebaut. Die nahe gelegene Gondelfahrt wurde vom Gasthaus Auerhahn bewirtet. Es erfreuten sich dort Jung und Alt, mit den kleinen Booten am Donauarm zu fahren. Das Hochwasser 1954 zerstörte das Gasthaus fast zur Gänze. Der Wiederaufbau begann. 1965 heiratete Karl jun. Emma Leitner aus Gutau. Beide führten das Gasthaus mit viel Liebe und Fleiß weiter. Der erste Fernseher stand im Auerhahn. Stadtbekannt wurden die Wirtsleute für das hausgemachte Eis. 1992 verstarb unerwartet der „Auerhahn-Karl“ und das Gasthaus wurde von Emma Gstöttenmayr und später von der Tochter, Ulrike „Ricki“ Gstöttenmayr übernommen. 2002 stieg Christian „Bobby“ Schilcher als Wirt im Auerhahn ein. Der nostalgische Gastgarten wurde teilweise überdacht und eine Lärmschutzwand errichtet. Kurz später wurde der leer stehende Kinosaal als Allzwecksaal renoviert.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Inmann goes ahead

Weissengruber Textil GmbH

Friseur und Perückenmacher

Obere Donaulände 1, 4020 Linz, www.weissengruber-textil.at

Graben 19a, 4020 Linz, www.inmann.at Gründungsjahr: Gründungsjahr:

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Als der Urgroßvater des heutigen Inhabers, Anton Inmann, 1904 sein Geschäft in der Mozartstraße eröffnet, stellt sich das Friseurhandwerk noch etwas anders dar als heute. Die großteils männliche Kundschaft geht in erster Linie zum „Barbier“ um eine perfekte Rasur zu erhalten. Das Berufsbild erweist sich als facettenreich: für die Revuegirls des damaligen Varietes im Hotel Europe an der Mozartkreuzung sind glatt rasierte Achselhöhlen Pflicht. In diskreten Servicebesuchen hilft Anton Inmann den Ladies sich vom lästigen Wuchs zu befreien, angeblich nicht ganz ungern. Mode ist für das Haus Inmann immer ein großes Thema: man beschäftigt sich intensiv mit dem Ondulieren von Haar und bietet in Linz als erstes eine elektrische Heißwelle an. Sohn Ludwig Inmann steigt nach dem Krieg ins Geschäft ein und bleibt dem innovativen Familiengeist verpflichtet. Sein Name ist untrennbar mit der Einführung des legendären Hardy Schnitts in Linz verbunden. In den Fifties floriert das Geschäft und eine zweite Filiale in der Gärtnerstraße wird eröffnet. Mittlerweile ist auch schon Sohn Horst voll ins Geschäft integriert. Er schließt 1967 das veraltete Geschäft in der Mozartstraße und eröffnet die Filiale am Graben. Auch unter seiner Leitung kommen neue Technologien zum Einsatz: Minipli, Kaltwelle oder lufttrocknende Dauerwelle, zuerst bei Inmann.

EINST

JETZT

Ferdinand Weissengruber, der Großvater des heutigen Firmeninhabers, gründete das Unternehmen am 10.9.1905 am Standort Linz, Neutorgasse 2. Die beiden Söhne Fritz und Ferdinand bauten es weiter aus und ab 1964 leitet es der jetzige Inhaber. Sohn Fritz Weissengruber jun. ist jetzt in der vierten Generation seit 14 Jahren für die Kunden da. Weissengruber Textil beschäftigt 15 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von ca. EUR 6 Mio. Die Hauptabsatzgebiete sind Österreich und Deutschland. Die Aufgabenbereiche teilen sich auf in: Anstaltswäsche - Krankenhausausstattungen Arbeitsbekleidung Konfektion für Damen, Herren und Kinder Eigene Manipulation Großhandel (Filiale am Hauptplatz)

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Marco Inmann, vierte Generation der Friseurdynastie, macht sich als noch fast jugendlicher „Rekord-Meister“ auf, um in aller Welt den Besten der Branche über die Schulter zu schauen. Heute gehört er selbst dazu. Marco Inmann, Intercoiffeur, Ambassador für Schwarzkopf und international gefragter Experte seines Fachs besitzt und führt vier Filialen in der Linzer Innenstadt. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Ed. Zechel KG

Hotel Lokomotive

Handel mit Spielwaren und Faschingsartikel

Leopold und Rosina Klinglmüller OHG

Landstraße 28, 4020 Linz

Weingartshofstraße 40, 4020 Linz, www.hotel-lokomotive.at

Gründungsjahr:

EINST

1906

Gründungsjahr:

1906

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Das Unternehmen wurde am 22.05.1906 von Eduard Zechel, dem Großvater des heutigen Inhabers, in der Landstraße 25 (heute Passage City Center) gegründet. Damals handelte es sich jedoch im Gegensatz zu heute nicht um ein Spielwarengeschäft sondern um einen Friseurbetrieb. 1922 erwarb Eduard Zechel den Gewerbeschein für den Handel mit Galanterie- und Spielwaren und legte damit den Grundstein für das heute weit über die Grenzen von Linz hinaus bekannte Spielwarengeschäft. Während der Kriegsjahre wurde der Handel mit Spielwaren aufgrund der Produktionseinstellungen gänzlich unmöglich und so rief Eduard Zechel eine so genannte „Puppenklinik“ (Puppenreparatur) ins Leben und konnte so die wirtschaftlich schweren Zeiten überbrücken. In weiterer Folge wurden Zechel´s Puppen und Puppenkleidung ein Begriff in Linz.

  

EINST

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Im Jahre 1906 gründete der Dienstmann vom Hauptbahnhof Klinglmüller Leopold I. mit seiner Frau Maria (Köchin vom Volksgartenrestaurant) ein kleines Gasthaus gegenüber dem Hauptbahnhof. Die ersten Gäste waren die Kollegen von Post und Bahn, und so wurde das Gasthaus "zur Lokomotive" genannt. Die Jause und der Most waren so gut und so wurde das Geschäft immer besser. Nach dem Krieg hat Klinglmüller Leopold der II. mit seiner Frau Rosina aus dem kleinen Gasthaus ein Hotel mit 200 Restaurantplätzen und 70 Hotelbetten geschaffen. Das Geschäft lief sehr gut und der Personalstand stieg auf 44 Personen.

1952 übernahm Edmund Zechel gemeinsam mit seiner Frau Hermine den Betrieb. Stetig wurde der Handel mit Spielwaren ausgebaut bis schließlich 1965 das Friseurgewerbe komplett eingestellt wurde. Die angebotene Produktpalette wurde um Modelleisenbahnen, Steiff Kuscheltiere und ein komplettes Spielwarensortiment erweitert.

Die Zeiten änderten sich und Komfortzimmer waren angesagt. Das war die Aufgabe von Klinglmüller Leopold III. mit seiner Frau Ingrid, mit Bruder Walter mit seiner Frau Karoline. Diese wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind vorbei, das Hotel renoviert, die Mitarbeiter auf 11 Personen abgebaut und die Schulden bezahlt.

1987 erfolgte dann die Umwandlung des Unternehmens in eine KG und Sohn Edwin Zechel übernahm die Geschäftsführung.

Klinglmüller Leopold der IV. hat einstweilen den Mühlviertler-Hof gepachtet und renoviert und wird in etwa 3-4 Jahren das Hotel - Restaurant zur Lokomotive übernehmen.

Heute führt Edwin Zechel in der dritten Generation das traditionsreiche Spielwarengeschäft und wird dabei von seiner Frau Ulrike und 4 Mitarbeiterinnen tatkräftig unterstützt.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Thalbauer KG

danceschool horn GmbH

Trachtenhandel

Marienstraße 8, 4020 Linz, www.danceschool.at

Spittelwiese 4, Landstraße 22, 4020 Linz Gründungsjahr: Gründungsjahr:

1906

1907

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EINST

JETZT

Das Unternehmen wurde 1907 durch Ballettmeister Carl & Lena Horn gegründet. Carl Horn wurde nach seiner Ausbildung am königlichen Hofopernballett in Dresden mit seiner Frau Lena nach Linz ans Landestheater als Ballettmeister engagiert. EINST

JETZT

1914: Elise Thalbauer eröffnet mit ihrer Tochter das Geschäft mit Kurzware und Textilien.

1907 wurde zusätzlich eine Gesellschaftstanzschule in Linz gegründet. Es wurden die damaligen klassischen Gesellschaftstänze und Umgangsformen unterrichtet. Der Sitz war in der Spittelwiese 7 im 1. Stock.

1964: Übernahme durch Franz Lieb und Eduard Reiter. 1965: Die Anteile von Eduard Reiter werden an Harriet Lieb übergeben.

1950 übernahm Sohn Dr. Karl Horn mit Gattin Hedwig Horn nach einem Jusstudium in Wien die Tanzschule und engagierte sich zusätzlich im Turniersport.

1972: Eröffnung eigener Erzeugung von Blusen und Dirndln. 1977: Eröffnung einer Filiale in Wels.

1984 war die Gründung des Tanz Theaters in der Marienstraße durch Michael Horn und Partner Walter Ilk: Ilk & Horn GmbH. Ein Jahrhundertwendehofgebäude in der Linzer Marienstrasse 8, das als Schneiderei der Fa. Homolka gedient hatte, wurde mit viel Liebe zur modernsten Linzer Tanzschule adaptiert. Neben den klassischen Gesellschaftstanzkursen wurde ab 1985 auch eine Ballettschule im Tanztheater etabliert.

1982-1985: Eröffnung einer kleinen Filiale auf der Landstraße 78. 1983: Beide Töchter von Harriet Lieb treten als Lehrlinge in die Firma ein. Fertigstellung des neu gebauten Trachtengeschäftes in Spittelwiese 4 und Eröffnung der Heimatstube mit Geschenksartikeln und Heimtextilien. 1990: Harriet Lieb erhält 80% der Firma, ihre Tochter Verena Fischer 20 %. Im selben Jahr wird auch noch eine weitere Filiale in Bad Hofgastein eröffnet. 2002: Die Heimatstube wird geschlossen. Übersiedelung der Trachtenmode auf die Landstraße 22. 2003: Die Filiale in Bad Hofgastein wird geschlossen. Derzeit betreibt Harriet Lieb mit ihren beiden Töchtern Sandra und Verena auf der Landstraße 22 das Unternehmen mit einer kleinen Hauswerkstatt, wo echte traditionelle Dirndln und exquisite Trachtenmode erzeugt werden. November 2006



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2000 wurde das Hofgebäude neuerlich umgebaut. Die Familie Horn erwarb die Firmenanteile der Familie Ilk und das Tanz Theater wurde nach 16 Jahren umbenannt in danceschool horn, horn GmbH. Inhaber: Gerta & Michael Horn. Heute bietet die danceschool horn mit über 100 Wochenstunden das größte Tanzkursangebot in OÖ. vom Kinderkurs über Hip Hop, Flamenco, Breakdance bis hin zum Seniorenkurs in den 3 Standorten Linz, Gmunden und Steyr. 7 hauptberufliche und ca. 10 nebenberufliche Tanzlehrer unterrichten über 2000 Schüler, die pro Jahr einen Tanzkurs in der danceschool horn besuchen. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Golden Pub

Oberwirt Gaststätten GmbH

Gasthaus, Restaurant, Pub

Magdalenastraße 50, 4040 Linz, www.oberwirt.net

Jahnstraße 9, 4040 Linz, www.goldenpub.at Gründungsjahr:

Gründungsjahr:

1908

EINST

1908

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Im Jahr 1908 fand die Eheschließung von Johann Minichmayr mit Anna Lengauer statt. Das Gasthaus hieß Minichmayr. Zu diesem Zeitpunkt dürfte das Gasthaus von den Eltern des Johann Minichmayr an den Sohn übergeben worden sein. Im Juli 1909 wurde die Tochter Anna geboren. In der Folge wurden noch zwei Schwestern geboren (keine männlichen Erben). Anna Minichmayr schloss am 25. Juli 1939 mit Anton Osterberger die Ehe. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Gasthaus an Anna Osterberger übergeben und trug nun den Namen Osterberger vor Minichmayr. 1951 verstarb Anton Osterberger und Anna Osterberger verehelichte sich im Juli 1957 mit dem Volksschuldirektor Franz Traunmüller – der Name des Gasthauses lautete ab diesem Zeitpunkt Traunmüller. EINST

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Seit seiner Errichtung im Jahre 1908 beherbergt das aufgrund seines sezessionistischen Fassadedekors bemerkenswerte Jugendstilhaus an der Ecke Jahnstraße 9 / Reindlstraße 6 im Erdgeschoß einen Gastgewerbebetrieb. Das ehemals "Habsburgerhof" dann "Adria Weinhaus" und "Zum Kaiser Josef" benannte Gasthaus wurde im Jahre 1976 großzügig zum weithin bekannten Restaurant "Golden Pub" umgebaut.

Im September 1973 wurde das Gasthaus an Johann Reichl, Landwirt, in der Autobahngegend bei Steg wohnhaft gewesen, verkauft. Es wurden in der Folge große Umbauarbeiten vorgenommen, so entstand unter anderem der große Saal im damaligen Keller. Johann Reichl verstarb am 4. Juni 1991 plötzlich im Alter von 55 Jahren und das Gasthaus ging an seinen Sohn Johann Reichl jun. über. Dieser führte das Gasthaus bis zum Verkauf an das Magistrat Linz. Nach einem kompletten Umbau und neuer Innengestaltung wurde es am 4. April 2000 erstmalig unter dem Namen „Oberwirt“ von Christian Mitmannsgruber geführt.

Vom Hauseigentümer und Betriebsinhaber, Architekt Dipl.-Ing. Othmar Haider, ist der seit dem Jahre 1932 in Familienbesitz befindliche Gastgewerbebetrieb seit der umfassenden Renovierung im Jahre 2005 an die Wirtsfamilie Peter und Anita Schöppl verpachtet.

Im Sommer 2004 wurden die leitenden Fäden schließlich in die Hände von Herrn Mario Ogris gegeben.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Wäscherei Obermayr

Juwelier Kronberger

Textilreinigung und Färberei

Handel mit Uhren und Schmuck

Kokoweg 7a, 4040 Linz, www.obermayr-waescherei.at

Domgasse 4, 4020 Linz, www.kronberger.at

Gründungsjahr:

1909

Gründungsjahr:

1911

EINST EINST

JETZT

Gegründet wurde das Geschäft (Wäscherei und Plätthandwerk) von August und Theresia Scharinger am 4. September 1909. Damals mieteten sie sich im Mayrgut, in Harbach 2 ein. Zu dieser Zeit war das Angebot Wäsche zu waschen und zu bügeln. Diese wurde mit Pferdefuhrwerk oder Leiterwagen abgeholt und auch wieder ausgeliefert. Vorwiegend wurde damals für Privatkunden gearbeitet. 1953 wurde der Grund im Bachl 5 für den neuen Standort der Wäscherei gekauft. 1954/55 wurde eifrig an der neuen Wäscherei gebaut. 1955 wurde auch das Unternehmen von Josef und Anna Minichmeir übernommen. Bachl 5 wurde im Jahre 1965 in den noch heute gültigen Straßennamen Kokoweg 5 unbenannt. 1973 übernahmen Rudolf und Hermine Obermayr den Betrieb, die zehn Jahre später (1983) das Geschäft an Wolfgang Obermayr übergaben. Derzeit ist das Unternehmen ein reiner Familienbetrieb mit sieben Mitarbeitern und der Tätigkeitsschwerpunkt bezieht sich hauptsächlich auf das Waschen, Bügeln, Pressen, Liefern und Abholen für Großkunden wie zum Beispiel Hotels, Heime etc. Seit einigen Jahren gibt es auch das Angebot einer Mietwäsche. Zahlreiche Hochwasser in den Jahren 1954, 1955, 1997, 2002 haben der Firma sehr großen Schaden zugefügt, der mit mühevoller Arbeit immer wieder behoben wurde.

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1911: Gründung der Firma durch Großvater Josef Kromberger. Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich Uhrenreparatur und -verkauf.

Der

1935: Erweiterung der Geschäftsräumlichkeiten durch Einbeziehung der ehemaligen Bäckerei und Konditorei "Bilek" und der einstigen Fleischhauerei "Paul". In dieser Zeit wird das Unternehmen auch um den Tätigkeitsschwerpunkt Schmuck erweitert. 1952: Sanierung des denkmalgeschützten Portals. 1960: Nach dem Tod von Josef Kromberger führt seine Witwe Beatrix das Geschäft und übergibt an ihre Tochter Ingeborg Kromberger. Ingeborg Kromberger heiratet Heinrich Kronberger und der Firmenname wird auf nunmehr Kronberger geändert. 1989: Übergabe der Firma von Ingeborg Kronberger an Ihren Sohn Martin Kronberger, der das Unternehmen seither in der 3. Generation führt. 2003 bis 2005: Generalsanierung des Eingangsbereiches und des Ladenlokales.

Hauses

und

Neugestaltung

des

Heute ist das Unternehmen im Bereich des Uhren- und Schmuckverkaufs, der Uhrenreparatur und der Schmuckanfertigung tätig. Der Juwelier Kronberger vertritt exklusiv namhafte internationale Künstler. Außerdem bietet das Unternehmen eine spezielle Leistung an, nämlich die Fertigung von Unikatschmuck aufgrund von Kundenwünschen. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

P.S. Fehrer GmbH

Papier Büro Schreibwaren Kukral

Rosshaarspinnerei und Matratzenmanufaktur

Hauptstraße 38, 4040 Linz

Franckstraße 45, 4020 Linz, www.fehrer.co.at Gründungsjahr:

Gründungsjahr:

1912

 EINST

1912

 JETZT

JETZT

Die Wurzeln des Unternehmens reichen in das Jahr 1875 zurück. Friedrich Siegmund Fehrer gründete damals in Kitzingen am Main eine Dampfrosshaarspinnerei. Das Unternehmen war immer schon stark exportorientiert, sodass man in der damaligen Monarchie 1912 in Linz einen weiteren Produktionsbetrieb aufbaute.

Das Unternehmen wurde am 10.2.1912 von Hermine Grossauer (geb. 1887) gegründet. Zu dieser Zeit waren 2 Mitarbeiter im Geschäft beschäftigt. Der Tätigkeitsschwerpunkt lag im Handel mit Papier und Presserzeugnissen und Devotionalien ausgenommen Gebetsbücher und Heiligenbilder.

Von der reinen Dampfrosshaarspinnerei entwickelte man sich über die Herstellung von Polstermatten, Rosshaarvliesen und Gummihaar- und Gummikokosformpolster für die Autoindustrie, zu einem Spezialisten für guten Schlaf.

1979 übernahm Doris Fröller das Unternehmen und führte eine Erweiterung um die Bereiche Papier-, Büro- und Schreibwaren durch. Auch eine Bürozustellung wurde erstmals angeboten.

Seit Mitte der 80er Jahre konzentriert man sich auf die Herstellung von reinen Naturmatratzen unter Verwendung von hochwertigstem Rosshaar, die unter dem Markennamen SANOVIT vertrieben werden. Im Jahr 2000 wurde mehrheitlich die Firma ProNatura übernommen. SANOVIT Matratzen gibt es in klassischer Ausführung mit Naturmaterialien, aber auch mit modernen Funktionsbezügen als Wellness/Vitalmatratzen, die Marke ProNatura steht für kompromisslose Natürlichkeit, erstklassige Ergonomie und persönliche Einstellbarkeit.

2000 wurde der Betrieb von Gerlinde Kukral übernommen. Heute beschäftigt der Betrieb 1 Angestellte und ist spezialisiert auf Einzel- und Großhandel von Papier, Büro und Schreibwaren. 

Aus Linzer Sicht in 3. Generation, vom Ursprung ausgehend in 4. Generation, leitet KommR Ing. Friedrich Siegfried Fehrer das Unternehmen. Der Betrieb ist zertifiziert nach ISO14001 und der EMAS Verordnung für umweltgerechte Fertigung, die Produkte sind ausgezeichnet mit dem Austria Gütezeichen und Schadstofffreiheit nach ÖKOTex Standard 100. In Linz finden 30 Mitarbeiter Beschäftigung, im Tochterunternehmen Pecs/Ungarn, 20 Mitarbeiter. Die Exportquote liegt über 50 %. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Felix Waldner GmbH

Steiner

Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft

Textileinzelhandel, Kinder- & Damenbekleidung

Kapuzinerstraße 84e, 4020 Linz, www.waldner.co.at

Promenade 7-9, 4020 Linz, www.steiner1914.at

Gründungsjahr:

EINST

1913

Gründungsjahr:

JETZT EINST

Die Firma Felix Waldner wurde von Herrn Felix Waldner (dem Erfinder des mechanischen Bahnschrankens) als Schlossereibetrieb im Jahre 1913 in Linz gegründet. Die Waldner-Tore wurden rasch wegen ihrer hohen Qualität in Linz bekannt. Zum großen Erfolg hat die Erfindung der Feuerschutztüre beigetragen. Kurz nach dem 2. Weltkrieg wurde die Firma von Herrn Waldner, der kinderlos war, von der jetzigen Eigentümerfamilie Wagner auf Leibrente gekauft und weitergeführt. Man spezialisierte sich auf die industrielle Fertigung von Türen und Toren unter dem bekannten Markennamen ATLAS ideal. Familie Wagner (bzw. deren Vorfahren) hat es u.a. durch den Abbau von Sand in den sog. Linzer Sandgruben am Freinberg zu Wohlstand gebracht. In die nunmehr freien Flächen der Sandgruben wurde die Firma Waldner nach dem 2. Weltkrieg übersiedelt, die sich bis dahin im Linzer Stadtteil St. Peter befand. Wegen dem großen Erfolg wurde 1963 ein Zweigbetrieb in Mauthausen gegründet und ab diesem Zeitpunkt wurden die Normtore im Werk Mauthausen und die Sondertore in Linz produziert. Ende der 60er Jahre wurde von Hugo Wagner sowie seinem Sohn Ing. Hugo F. Wagner die Entscheidung getroffen, für die bestehenden Torfabriken ein eigenes Blech Service Center und Stahlgroßhandelsunternehmen aufzubauen (heute: Atlas-Blech-Center GmbH). Ende 1988 wurde die Torfabrik ausgegliedert (in die ATLAS ideal Türen und Tore GmbH) und verkauft und kurz darauf die gesamte Produktion und Büros nach Mauthausen verlegt. Die nunmehr freien Flächen am Betriebsstandort Linz waren der Beginn der Firma Felix Waldner als Immobilienunternehmen mit Schwerpunkt auf Wirtschaftsparks. Das Linzer Areal wurde adaptiert und für interessierte Firmen zur Miete angeboten. Dafür wird die Marke CPL Commerz Park Linz entworfen und verwendet. November 2006



1913

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JETZT

Die Firma Steiner ist das älteste Kindergeschäft von Österreich. Seit fünf Generationen im Familienbesitz. Firmengründer Karl Steiner wandelte das damals existierende Kurzwarengeschäft mit Hauptlieferant Bleyle um. 1940 übernahm die Tochter Luise Kaisergruber die Führung. Unter ihr wurde das Geschäft vergrößert und zu einem der renommiertesten und bekanntesten Kindermodengeschäft der Stadt Linz. Der gute Ruf für Qualität und Bedienung ist der Firma Steiner bis heute geblieben. Der noch sehr junge Sohn Helmut Kaisergruber übernahm dann 1962 den Betrieb. Leider hatte er nicht das kaufmännische Geschick seiner Mutter geerbt und so wurde aus einer gut gehenden Firma eine mit sehr hohem Fremdkapital. Als Helmut Kaisergruber mit 28 Jahren bei einen Autounfall starb, vererbte er die Firma Steiner seinen Cousin Dipl. Kfm. Reinhold Kaisergruber. In weiterer Folge führte dessen Frau Margarethe Kaisergruber das Geschäft unter der wirtschaftlichen Leitung ihres Mannes. Im Jahre 1970 wurde das Geschäft umgebaut und der erste Stock (205 m²) mit Damenoberbekleidung dazu genommen. Die Aufnahme der Damenoberbekleidung in das Sortiment erwies sich sehr bald als wichtige Entscheidung, da sie mittlerweile 2/3 des Umsatzes ausmacht. Seit 12 Jahren wird nun die Firma Steiner vom jüngsten Sohn der Familie, Maximilian Kaisergruber, geführt. Neben Arbeitserfahrungen in der Praxis hat er die Berufsschule in Wien und die Textilfachhochschule in Nagold absolviert.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 100 Jahren 

Haus der Schlösser

Ring – Die Bäckerei GmbH

Karl Wiserstraße 19a, 4020 Linz, www.schluessel.at

Estermannstraße 22, 4020 Linz, www.ring.co.at

Gründungsjahr:

1916

Gründungsjahr:

1916



EINST

EINST

JETZT

Bereits im Jahr 1916 wurde das Unternehmen von Schlossermeister Franz Hirnschrodt in 4020 Linz, Karl Wiserstraße 19 gegründet. Ab dem Jahr 1934 baute Sohn Josef Hermann Hirnschrodt die kleine Bauschlosserei unter dem Namen „Haus der Schlösser“ zu Oberösterreichs erstem Haus für Gebäudesicherheit und Schlüssel auf. Wegen der Nähe zum Bahnhof wurden die Werkstätten in den Kriegsjahren 1944 und 1945 im Zuge alliierter Bombardements zweimal komplett zerstört und jedes Mal durch Josef Hermann Hirnschrodt ohne Zuhilfenahme von öffentlichen Mitteln wieder aufgebaut. Im Jahr 1970 übernahm Josef Franz Hirnschrodt den Betrieb. Er konnte das Unternehmen vor allem durch technische Innovationen zu einem österreichweit führenden Betrieb entwickeln. Seit 2005 führt nun Martin Hirnschrodt in vierter Generation den Betrieb. Somit trägt die Familie Hirnschrodt seit über 9 Jahrzehnten am selben Standort dazu bei, junge Kaufleute und Schlossermeister heranzubilden und das Bundesland Oberösterreich immer weiter zu entwickeln.

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„Einen schönen Tag noch“ wünscht eine freundliche Dame in Rot-Weiß und reicht ein duftendes Sackerl mit Gebäck und Mehlspeisen über die Theke - Eindrücke, die wohl keinem Oberösterreicher unbekannt sind. Was vor über 90 Jahren mit einer innovativen Idee begann, ist heute aus der kulinarischen Landschaft Oberösterreichs nicht mehr wegzudenken: 1916 gründeten die Bäcker Obermeyer und Neuhauser einen „Ring“ von Bäckern, die „Ringbrot Werke“ in Linz/Urfahr. Knapp 70 Jahre später übernahm die Firma Haas den Betrieb und machte ihn mit ihrem Team zu einer der führenden Bäckereien Oberösterreichs. Mittlerweile gibt es im ganzen Bundesland über 60 RING-Filialen. Nicht nur mit innovativen Back-Rezepten, sondern auch mit dem Kaffee-Angebot „Presto“ ist RING zum Nahversorger für zwischendurch geworden. Tradition und Innovation bilden das Erfolgsgeheimnis: RING setzt ausschließlich auf heimische Zutaten aus Österreich. Neue Produktideen und innovative Back-Rezepte vor allem im Snack-Bereich sorgen für ständige Abwechslung bei altvertrauter Qualität. Sämtliche Schwarzbrotsorten werden mit echtem Natursauerteig zubereitet. Leckereien wie das „Apfelbussi“ sind schon beinahe legendär geworden. RING bietet seinen Kunden täglich vertraute und neue Gaumenfreuden - getreu dem Motto: „Gönn dir das!“

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

KAMM & SCHERE Coiffeur - Christa Woletz

Karl Erwin Gölss

Blütenstraße 3, 4040 Linz, www.kammundschere.at

Dauphinestraße 40a, 4030 Linz



Gründungsjahr:

EINST

1919

Gründungsjahr:

1919

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Josef und Anna Pölzl eröffneten 1919 ihren Friseursalon in der Jägerstraße in Linz. Dieser wurde 1959 von Ernst und Maria Langanger übernommen. 10 Jahre später erfolgte eine Salonerweiterung und ein zusätzlicher Eingang von der Hauptstraße 59 wurde geschaffen. Nach der Frühpensionierung von Herrn Langanger übernahm 1989 die Tochter, Christa Woletz, den Salon. Da es im Laufe der Jahre zu Differenzen mit dem Vermieter kam, wurde der Salon im Jahr 2002 in die Blütenstraße übersiedelt.

Im Jahr 1959 erhielt Karl Erwin Gölss als neunzehnjähriger den Gewerbeschein für das „Kaufmannsgewerbe“ in St. Leonhard bei Freistadt. Das Geschäft gehörte seinen Großeltern, die dieses von 1919 bis 1959 führten. Karl Erwin Gölss beschickte bereits im Jahr 1961 den Südbahnhofmarkt Linz mit Schwammerln, Heidelbeeren, Eiern und Butter.





Heute steht dem Kunden ein dynamisches Team aus sechs Damen und zwei Männern zur Verfügung, dass alle Fragen rund um Aussehen und typgerechter Frisur beantwortet.

Vier Jahre später eröffnete er eine Marktkoje am Südbahnhofmarkt sowie ein Buffet am Lohnstorferplatz und am Grünmarkt in Urfahr. Dazu gesellte sich 1980 der Kauf eines Bauernhauses in Kleinmünchen. Das Gehöft wurde von ihm adaptiert und als Lebensmittelgeschäft, Gasthaus und Heuriger genutzt. Bis heute betreibt er in Kleinmünchen einen Getränkeabholmarkt und das Gasthaus. In St. Leonhard betreibt er nach wie vor das Kaufgeschäft mit ca. 350 m² für den Ort. Etliche Funktionen hatte er bereits in der Wirtschaftskammer inne: er war Obmann des OÖ Landesgremiums des Markt- Straßen- und Wanderhandels und Mitglied im Bundesgremium. Seit 1975 ist er – mit kleinen Unterbrechungen - im Ausschuss tätig.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Otto Buchinger

Brau Union Österreich AG

Antiquitäten und moderne Graphik

Poschacherstr. 35, 4020 Linz, www.brauunion.at

Bethlehemstraße 5, 4020 Linzwww.buchinger-austria.com Gründungsjahr: Gründungsjahr:

1920

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1921

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1920: Gründung der Firma Buchinger durch Otto Buchinger am heutigen Standort Bethlehemstraße 5, somit Oberösterreichs ältestes Antiquitätengeschäft. 1937: Eintritt des Schwagers Johann Karl Pöhlmann und dessen Frau Josefa, Schwester des Firmengründers. 1942: Tödlicher Bergunfall Otto Buchingers. 1949: Eintritt von Herbert Pöhlmann, Sohn von Johann Karl und Josefa Pöhlmann als Gesellschafter. 1950: Eröffnung einer eigenen Restaurierungswerkstätte. 1970: Bau eines 5-stöckigen Geschäftshauses in der Fadingerstraße 9. 1972: Ausscheiden von Johann Karl und Josefa Pöhlmann und Eintritt von Elfriede Pöhlmann, Ehefrau von Herbert Pöhlmann, als Gesellschafterin.

EINST

JETZT

1921: Gründung der Braubank AG durch Zusammenschluss der Poschacher Brauerei Linz, der Brauerei Wieselburg, der Aktienbrauerei Linz, der Salzkammergut Brauerei sowie dem Hofbräu Kaltenhausen. 1925: Gründung der Österreichischen Brau Aktiengesellschaft. 1928: Fusion der Liesinger Brauerei mit der Brau AG. 1929: Einbringung des „Bürgerlichen Brauhaus Innsbruck“ in die Brau AG. 1935: Gösser verwendet als erste Biermarke Kronenkorken für die Bierflaschen.

1990: Eintritt von Dr. Christoph Pöhlmann und Herbert Pöhlmann jun., Söhne von Herbert und Elfriede Pöhlmann.

1970: Aufnahme der Brauerei Zipf in die Österreichische Brau AG. 1978: Zusammenschluss der Österreichischen Brau AG mit der Brauerei Schwechat.

Tätigkeitsschwerpunkte heute:  Handel mit Kunst und Antiquitäten (Möbel von der Gotik bis zum Jugendstil, Skulpturen, Volkskunst, Bilder, alte Grafik).  Handel mit zeitgenössischer und klassischer Kunst (internationale Grafik der klassischen Moderne, österreichische Grafik, moderne Malerei, moderne Skulpturen).  perfekte Restaurierung und Konservierung von Möbeln, furnierten und massiven Holztüren, Schlosseinrichtungen, Sakristei- und Kircheneinrichtungen stets durch Verwendung alter Techniken des Tischlerhandwerks (z.B. SchellackHandpolitur)  Erzeugung von Luster und Appliquen nach alten Modellen.

1988: Gründung der BBAG „Österreichische Brau-Beteiligungs-Aktiengesellschaft“ als Konzernführungsgesellschaft.

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1991: Fusion der BBAG mit Steirerbrau. 1997: Einführung von Zipfer Urtyp Medium 1998: Gründung der BRAU UNION ÖSTERREICH AG durch Integration der Österreichischen Brau AG und der Steirerbrau AG. 2001: Erwerb von 33 % an der Brauerei Schladming. 2005: Die BRAU UNION ÖSTERREICH AG übernimmt 90 % der Anteile an Schladming. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

E. Bruckschweiger KG

Lederwaren Hackl

Gartenbedarf-Fachhandlung Landstraße 24, 4020 Linz

Graben 28, 4020 Linz Gründungsjahr:

Gründungsjahr:

1921

1921



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1921: Gründung der Firma durch Hans Bruckschweiger sen. (früher Mehlgroßhändler) und Albert Kaindl in Linz, Graben 11. Bedarfartikel für den Pflanzenschutz im Feld-, Obst- und Gartenbau. 1925: Die Firma wurde protokolliert und in eine KG umgewandelt. Geschäftsführer war Hans Bruckschweiger sen. 1936: Nach dem Tod des Firmengründers entschloss sich die Witwe, Emilie Bruckschweiger, die Firma unter dem Namen „E. Bruckschweiger“ mit dem Geschäftsführer Hans Bruckschweiger jun. weiterzuführen. 1938: Die Firma übersiedelte auf Graben 28.

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Das Unternehmen wurde 1921 von Maria und Karl Hackl sen. gegründet. Die nächste Generation, Josefine und Karl Hackl jun. übersiedelten von der Theatergasse in die Landstraße, wo heute noch der altbekannte Standort der Firma ist. Heute ist das Unternehmen in der 4. Generation angelangt, geführt von Karin Lintner. Das Sortiment der Firma Lederwaren Hackl ist sehr umfangreich. Von Damentaschen, Business- und Reisegepäck über Handschuhe, Schals, Hüte, Schirme u.v.m. Markenprodukte von Joop, Longchamp, Aigner, Cromia, Porsche, Bridge, Braccialini, Rimowa, Samsonite, Hilfiger, Maison Mollerus, Golden Head, Maitre, Piquadro, Ferrici, Roeckl, Goldpfeil, Picard, Titan, Cavalli.

1950: Tod von Frau Emilie Bruckschweiger, die durch ihren immer unermüdlichen Fleiß sowie für die Unterstützung Notleidender in der Kaufmannschaft eine Persönlichkeit war. Noch bis acht Tage vor ihrem Tod war die 76-jährige in der Firma tätig. Hans Bruckschweiger jun. wurde Alleininhaber der Firma. 1963: Nach dem plötzlich allzu frühen Tod von Hans Bruckschweiger jun. übernahm seine 37-jährige Witwe als Komplementärin die Geschäftsleitung. Kommanditistin war Tochter Renate. 1986: Ein Wechsel in der Geschäftsleitung erfolgte nach der Pensionierung von Frau Bruckschweiger, die nun als Kommanditistin tätig wurde und ihre Tochter Renate als Komplementärin. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

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Maria Anderst Hutmanufaktur

Fuchs GmbH

Herrenstraße 8, 4020 Linz

VW Handel, VW und AUDI Reparaturbetrieb, Gebrauchtwagen, Unfallinstandsetzung

Gründungsjahr:

1922

Unionstraße 101, 4020 Linz, www.fuchs-linz.at Gründungsjahr:

EINST

1922

JETZT EINST

Prächtige Kreationen für Damen und Herren, trendig, verspielt oder zeitlos – seit 1922 entstehen in der Linzer Herrenstraße einzigartige Kopfbedeckungen. In vierter Generation führt Maria Anderst nun das Unternehmen, das in seiner Geschichte schon viele Lehrlinge in der hohen Kunst der Hutmanufaktur ausgebildet hat. So begann auch die Laufbahn von Frau Anderst: Bei Aurelia Buxbaum, die das Geschäft von Ihrer Mutter (Frau Kiesewetter) übernahm, fand sie damals einen Ausbildungsplatz als Modistin. In weiterer Folge übernahm Sie den Familienbetrieb und führt so die Tradition weiter. Die Unikate verschönern bis heute Köpfe auf der ganzen Welt. Bis Texas, Argentinien und sogar Ascot, dem internationalen Zentrum ausgefallener Hutkunst, sind Maria Andersts Kreationen schon gereist. Ein bisschen Wehmut ist bei jedem Unikat, das den Hutsalon verlässt, dabei. Denn in jedem Stück steckt ein bisschen Liebe, viel Handarbeit und ganz viel Fantasie.

JETZT

Johann Fuchs, der Großvater des heutigen Firmeninhabers gründete bereits im Jahr 1922 einen KFZ-Reparaturbetrieb in der Fabrikstraße 32 in Linz. Schon vor dem Krieg bestanden Werkstättenverträge mit AUDI, HORCH, WANDERER und SKODA. Seit 1957 ist der Betrieb eine VW-Werkstätte. 1964 erfolgte die Übersiedlung in den neu gebauten Betrieb in der Unionstraße. 1995 bis 1997 wurde total umgebaut und erfolgte ein Zubau, in dem die neue Spenglerei, das neue Ersatzteillager und neue Büroräume untergebracht sind. Der Schwerpunkt des Autohauses Fuchs liegt auf Qualität! Alle Mitarbeiter sind bemüht, auch auf spezielle Kundenwünsche einzugehen. Bei den laufend durchgeführten Kundenbefragungen liegt der Betrieb stets im Spitzenfeld. Für die hervorragenden Verdienste im Zusammenhang mit der Lehrlingsausbildung, die vielen Erfolge bei Berufswettbewerben, die vielen ausgezeichneten Bewertungen bei Lehrabschluss- und Meisterprüfungen sowie die sozialen Komponenten in der Mitarbeiterführung, erhielt der Betrieb von Minister Bartenstein 2000 das Staatswappen als "Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb". Seit 1.7.2006 sind bereits in vierter Generation Ingrid Lengauer und Mag. Thomas Lengauer als Geschäftsführer im Betrieb tätig.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Karl Sinzinger

Julius Stiglechner GmbH & Co. KG

Schlosserei-Aufsperrdienst-Kassen-Schlüssel, Einbruchschutz

Mineralölgroßhandel

Schratzstraße 5, 4040 Linz

Auerspergstrasse 19, 4020 Linz, www.stiglechner.co.at

Gründungsjahr:

1922

Gründungsjahr:

EINST EINST

1923

JETZT

JETZT

Das Schlosserhandwerk und die KFZ-Reparatur der Familie Sinzinger reicht bis zum Urgroßvater Karl Sinzinger zurück. Er gründete den Betrieb 1922 in der Kaarstraße 1 (später Kaarstraße 6) in Urfahr. Es war immer ein Familienbetrieb mit Lehrlingen. Karl I übergab 1949 den Betrieb an Karl II, welcher das Unternehmen 1982 an Karl III weiter übergab. Der Sohn von Karl III – Karl IV – übernahm die Firma 2002 als Schlosserei und Schlüsseldienst. Im Jahr 1975 erfolgte die Übersiedelung von der Kaarstraße in die Schratzstraße 5 in ein Jugendstilhaus, das Karl III 1971 kaufte. Mittlerweile wird der Betrieb in der vierten Generation geführt und Karl IV legt dabei sehr viel Wert auf die handwerkliche Tradition des Betriebes – auch wird in der Firma noch sehr viel in Handarbeit angefertigt. Qualität ist oberstes Gebot. Die Schwerpunkte sind Schlosserarbeiten (Nirosta, Alu, Stahl,…), alles mit Tresoren und Reparaturen jeglicher Art sowie alle Bereiche im Schlüsseldienst. Mit Stolz blickt der Betrieb dabei zurück, dass er die erste Linzer Schlüsselklinik (Schlüsseldienst) in Linz war.

1923: Gründung prot. Einzelunternehmen „Julius Stiglechner“. Seither agiert das Unternehmen erfolgreich am Markt. 1942: Umgründung in OHG 1986: Umgründung in KG 2005: Umgründung in GmbH & Co KG zur Bildung einer Unternehmensgruppe nach der Steuerreform 2005 Die Kompetenz und die solide Position des Großhandelshauses Julius Stiglechner begründet sich auf einer 75jährigen Leistungstradition im Mineralölhandel. Derzeit wird ein Netz von rund 60 IQ-Tankstellen und 30 Shell-Tankstellen betreut. Im Mittelpunkt der Geschäftsaktivitäten steht das Engagement für den Tankstellenunternehmer als selbständigen und unabhängigen Partner. Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil. Bei Julius Stiglechner wird der direkte Kontakt zum Kunden als Partner groß geschrieben. Als Voraussetzung dazu dienen qualifizierte Mitarbeiter und eine schlanke, flexible Organisation. Der Leitspruch des Firmenchefs Julius Stiglechner: “Das Vertrauen unserer Kunden, das wir uns täglich erarbeiten, innovative und neue Ideen, ein schnelles Reagieren bei Kundenwünschen sowie rasche Entscheidungen bilden einen wesentlichen Teil unseres Erfolges.” 

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren





KRENMAYR BAU GMBH

Beinkofer Gesellschaft m. b. H. & Co. KG

Stockhofstraße 46, 4020 Linz, www.krenmayr-bau.at Hessenplatz 19, 4020 Linz, www.beinkofer.at Gründungsjahr:

1923 Gründungsjahr:

  

   

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EINST

1924

  



JETZT

1923 wurde das Unternehmen als „Humer & Krenmayr Bauunternehmen“ in der Scharitzerstraße gegründet. Mit dem Austritt von Gesellschafter Baumeister Humer kam es 1936 zur Auflösung der vor 13 Jahren gegründeten Bauunternehmung. KommR Karl Krenmayr, einer der damaligen 2 Gesellschafter, führte danach alle Agenden der früheren Bauunternehmung H.u.K. mit seiner Einzelfirma fort. Neben vielen Bauten nach eigenen Entwürfen, Hausrenovierungen, Adaptierungen und Geschäftsumbauten, lag Herrn KommR Krenmayr auch die Nachwuchsausbildung in seinem Betrieb am Herzen. Während seiner langjährigen Berufsausübung war er Lehrherr für mehr als 300 Lehrlinge. Im Jänner 1958 gründete er mit seinem Sohn, Dipl.-Ing. Fritz Krenmayr, die Karl Krenmayr KG. 1992 übernahm der Sohn von Dipl.-Ing. Fritz Krenmayr, Baumeister Ing. Christian Krenmayr, die heutige Krenmayr Bau GmbH.

EINST

JETZT

Seit der Gründung im Jahre 1924 durch Carl Beinkofer ist der Betrieb im Familienbesitz. Es war vorerst eine kleine Ein-Mann-Handelsagentur, die aus einem Raum von Carl Beinkofers Wohnung am Hessenplatz bestand. Mit den ersten Mitarbeitern, Carls Sohn und einer Halbtagssekretärin, wurde die Firma stetig vergrößert und ein Schauraum wurde eingerichtet. Sie war eine der Ersten in Österreich, da man vorher nur einfärbige Fliesen kannte. Erst mit den neuen Dekorfliesen wurde es sinnvoll, Fliesen in größeren Flächen zu zeigen. Zur heutigen Bedeutung kam die Firma vor allem durch Dr. Norbert Beinkofer, der nach dem Zweiten Weltkrieg ins elterliche Unternehmen kam. Er baute den Fliesengroßhandel auf und lieferte insbesondere an oberösterreichische Handwerksbetriebe.

Nach wie vor ist das Bauunternehmen Ansprechpartner für Hochbau-Projekte und unterstützt seine Kunden bei der Planung von Bauvorhaben im Großraum Linz.

Zurzeit ist die Beinkofer Ges.m.b.H. & Co KG im Besitz der vierten Generation mit Dr. Clemens Beinkofer, welcher 6 Außenstandorte und das Großlager in Ansfelden errichtete. Das Familienunternehmen gehört nun zu den drei größten Fliesenfachhändlern Österreichs.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

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Hans Hoffelner GesmbH

Café Restaurant „Stadt München“

Tankstelle

Gasthaus, Restaurant, Cafe

Freistädterstraße 231, 4040 Linz, www.hoffelner-linz.at

Teutschmannweg 1, 4020 Linz

Gründungsjahr:

1924

Gründungsjahr:

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1925

JETZT

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1924 richtete Hans Hoffelner II, Bäckermeister, ein Geschäft für Motorradhandel an der Südseite des Hauses Steg Nr. 4, wo sich eine Bäckerei befand, ein und begann mit dem Verkauf von Motorrädern der Marke NSU und Puch. Der Bruder Fritz Hoffelner startete einen Autoverleih. Die erste Tankstelle Ecke Freistädterstraße – Pulvermühlstraße – wurde 1938 eingerichtet. Anschließend wurde die ehemalige Teigwarenfabrik Büche & Dollinger (Haus Freistädterstraße 231) ersteigert und eingerichtet und sofort mit dem Bau einer neuen Tankstelle (am Berg) begonnen. Nach Fertigstellung der Tankstelle am Berg, wurde die Anlage Ecke Freistädterstraße – Pulvermühlstraße abgerissen. Die Tankstelle wurde seinerzeit von vier Marken (Olex, Aral, BP, Leuna) geführt. 1940 wurde Hans Hoffelner II zum reichsdeutschen Militär einberufen. Die russische Besatzungsmacht erklärte den Betrieb zum sogenannten „kriegswichtigen Betrieb“, da die Tankstelle zum Betanken von Heeresfahrzeugen diente. Ab 1945 erfolgte der Wiederaufbau der Tankstelle. 1970 wurde der erste Markenvertrag mit AVIA abgeschlossen und die Tankstelle auf AVIA umlackiert. Ab 1976 übernahm Hans Hoffelner III die Geschäftsleitung.

Seit 1856 gibt es Aufzeichnungen des Gasthauses Stadt München in Linz. 1925 kauften Maria und Franz Pichler in der Stockhofstraße 42 den Gastronomiebetrieb „Stadt München“. Im Jahre 1954 wurde der Betrieb von Maria Pedak (Mutter von Wilhelm Pedak) geführt. 1962 wurde im Zuge der Neugestaltung des Linzer Straßennetzes der Betrieb abgerissen und es verschwand wieder ein Stück altes Linz. Vier Generationen hatten in noch gemütlicherer Zeit in dieser gastlichen Stätte gezecht. 1964 wurde die Stadt München (Bier und Weinstüberl) in der Glimpfingerstraße 6 neu eröffnet. Im Jahre 1975 wurde der Betrieb von Wilhelm Pedak übernommen. Doch auch dieser Standort sollte nicht zur endgültigen Heimat der Stadt München werden. Die Trassierung der Wienerstraße im Juli 1978 hatte zur Folge, dass die „Stadt München“ zum ASKÖ Blaue Elf wechselte. Wo wir uns noch immer und auch künftig in gewohnter Weise um Ihr Wohl bemühen. Die „Stadt München“ wird nun bereits 81 Jahre als Familienbetrieb geführt und es geht weiter...

1985 wurde das Quarzsandwerk Dr. Otto Hausmann in Steyregg ersteigert. 1995 wurde dort eine weitere moderne AVIA – Tankstelle errichtet. Heute wird das Unternehmen von Hans Hoffelner IV und Christine Hoffelner geleitet. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

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Mittermair Johann

Wilhelm Hager GmbH

Karosseriebau

Produktion und Verkauf von Berufsbekleidung

Leonfeldnerstraße 199, 4040 Linz, www.karosserieprofi.at

Annagasse 2, 4020 Linz, www.hagerfashion.com

Gründungsjahr:

1925

Gründungsjahr:

EINST

JETZT EINST

1925 begann die Geschichte des Karosseriefachbetriebes Mittermair. Der Großvater des jetzigen Firmeninhabers, Stefan Mittermair, meldete im Jahre 1925 das Wagnergewerbe an. Die Beschäftigung des Betriebes bezog sich damals im wesentlichen auf die Fertigung von Holzrädern für pferdegezogene Transportwägen, Schiebetruhen und Leiterwägen. Im Winter wurden Schlitten, Rodeln und Schier hergestellt. Durch den Fortschritt der Zeit, vom Pferdefuhrwerk zum Autotransport, war es zur Aufrechterhaltung des Betriebes notwendig, schon vor 1945 teilweise zum Karosseriebau überzugehen. Gefertigt wurden zunächst Holzaufbauten für Taxi und verschiedene Lastwägen. Um die vorhandenen Kundenaufträge ausführen zu können, war es im Jahre 1947 notwenig, die bisherige kleine Werkstätte durch einen Neubau unter der heutigen Adresse zu ersetzen. Als 1958 der Vater des jetzigen Inhabers in die Firma eintrat, entwickelte sich der Übergang von der bisherigen Holzarbeit des Wagners sehr rasch zum Karosseriebau mit Blech und sonstigen Materialien. Außerdem wurde die Errichtung einer Einbrennlackieranlage unumgänglich, um den reparierten Fahrzeugen ein perfektes Finish zu geben. 1980 wurde die Werkstätte durch einen entsprechenden Zubau noch einmal erweitert. 1985 Übernahme des Betriebes durch Sohn Johann Mittermair. 2006 neuerliche Erweiterung in ein völlig Betriebsgebäude mit einem Ausmaß von 750 m². November 2006



1925

in

das

Gelände

JETZT

Das Unternehmen wurde 1925 in Linz in der Annagasse 2 von Wilhelm Hager I. gegründet. Zuerst lag der Tätigkeitsschwerpunkt im Einzelhandel mit Wäsche. Später folgte dann die Erzeugung von Hemden und Berufsbekleidung. 1952 übersiedelte der Betrieb, der mittlerweile seit 81 Jahren qualitativ hochwertige Berufsbekleidung erzeugt, in die Stockhofstraße 23, wo er sich bis 1986 befand. 1978 übernahm dann Wilhelm Hager II., der Sohn des Gründers, die Firma. Unter seiner Leitung erfolgte eine stetige Expansion und modische Berufsbekleidung wurde in die Produktpalette aufgenommen. Durch intensiven Kontakt mit Kunden versucht die Firma Hager besonders gut auf die Bedürfnisse der jeweiligen Branchen einzugehen. Der Branchengründer entwickelt ständig Neuheiten in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Textilforschungsinstitut. Die Firma Hager kreiert für ihre Kunden in den CI-Farben, auf die jeweilige Branche abgestimmt, neue, exklusive, modische Berufsbekleidung, die in punkto Funktionalität, Sicherheit, Haltbarkeit, Tragekomfort, Bewegungsfreiheit, Pflegeleichtigkeit alle Wünsche erfüllt.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Krammer-Repro Flexo Print GmbH

Centralapotheke

Klischeeanstalt, Druck, Buchbinderei

Apotheke, Drogerie, Parfumerie

Spaunstraße 5, 4020 Linz, www.krammer.co.at

Mozartstraße 1, 4020 Linz

Gründungsjahr:

EINST

1926

Gründungsjahr:

EINST

JETZT

1926 am Standort Graben 30 (seit 1928 am Standort Klammstraße 3), als „Klischeeanstalt“ zur Erzeugung von Druckformen aus Zinkklischees von Herrn Franz Krammer gegründet, erlebte das Unternehmen als Druckvorstufenbetrieb in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts einen rasanten Aufstieg mit dem Siegeszug des Offsetdruckes. Dazu trug auch die neue Eigentümerstruktur bei – das Unternehmen befindet sich seit 1958 im Besitz der Familie Schobesberger. Seit 1981 ist das Unternehmen am Standort Spaunstraße 5. Der Übergang zur digitalen Druckvorstufe war 1980 eine Revolution. Mit der Einführung eines Großrechners für ein EBV-System (Elektronische Bildverarbeitung) wurde erstmalig in Österreich die Vision einer Druckvorstufe ohne Film evident. In weiterer Folge – der PC trat in allen Lebensbereichen seinen Siegeszug an – öffnete sich die Tätigkeit der Druckvorstufe durch benutzerfreundliche Anwenderprogramme für alle daran Interessierten.

1927

JETZT

Am 6. September 1924 hat die OÖ Landesregierung dem Mag. Pharm. Josef Hofbauer, Linz, Harrachstrasse 12, die Konzession zur Errichtung einer neuen öffentlichen Apotheke mit dem Standort in der Landstraße 31/33 erteilt. Am 8. Mai 1927 wurde die Zentralapotheke in der Mozartstraße eröffnet. Der Erbauer des Hauses beabsichtigt in kürzester Zeit mit dem Bau des zweiten Teiles des Gebäudes zu beginnen. Im Jahre 1947 wurde Herr Hofbauer Landesgeschäftsstellenleiter, 1952 übernimmt sein Schwiegersohn Dr. et. Mag. Pharm. Robert Drobnik und 1981 wird die Konzession durch Mag. Pharm. Jörg Müller übernommen. 

Die Suche nach Erweiterung der Wertschöpfungskette resultierte kurz vor der Jahrtausendwende in einer neuen Dienstleistung: neben der professionellen Druckvorstufe den Offsetdruck mit höchster Priorität für Qualität anzubieten. Mit dem Hybrid-Druck und den Digital-Klischees konnte sich Krammer eine starke Marktposition erarbeiten. Die einzigartige Kombination von kompetentem Datenhandling und Farb-Knowhow in der Repro mit dem Fachwissen im Druck hat neue Maßstäbe gesetzt. Diese Konstellation in Verbindung mit den neuesten und modernsten Druckmaschinen im Bogenoffset hat innerhalb kurzer Zeit den Namen Krammer als Synonym für die Vorgabe von Qualitätsstandards in der Druckbranche gefestigt. November 2006



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Imkerhof Linz

Max Leitner OHG

Oberösterreichischer Landesbienenzüchterverein

Möbelhandel, Tapezierer

Altstadt 15, 4020 Linz, www.imkereizentrum.at

Wienerstraße 44, 4020 Linz, www.moebel-leitner.at

Gründungsjahr:

EINST

1927

Gründungsjahr:

1936 erwarb der Verein das Haus Altstadt 15. Seither befindet sich dort das Geschäft Imkerhof. 1938 wurde der Verein enteignet und aufgelöst, das Eigentum ging in die Reichsfachgruppe Imker mit Sitz in Berlin über. Erst 1945 erfolgte die Rückgabe. Der 1943 eingerichtete Bienenweidegarten und Lehrbienenstand in der Harbachsiedlung ging 1945 in das Eigentum der Stadt Linz über, wurde vom Landesverband in Pacht genommen und konnte 1953 käuflich erworben werden. 1964 erwarb der Verein das Grundstück Pachmayrstraße 57, wo eine Imkerschule und Räumlichkeiten für den Imkereibetrieb errichtet werden konnten. 2000 wurde der Vereinssitz in die Pachmayrstraße 57 verlegt. Dort befindet sich das Büro des Vereines, Wirtschaftsräume für die vereinseigene Imkerei, die Akademie für Bienenzucht und Imkerei, sowie ein Verkaufsgeschäft für Bedarfsartikel der Mitglieder. 2006, nach einem 70-jährigen Bestehen des Geschäfts, weist der Verein als Inhaber des Geschäfts „Imkerhof“ 6717 Mitglieder auf. Der Imkerhof ist heute das Fachgeschäft für Honig, Bienenprodukte und Kerzen im Herzen der Stadt.  November 2006

1927

JETZT

1890 erfolgte die Gründung des oberösterreichischen Bienenzüchtervereins mit 175 Mitgliedern. Das erste Geschäft mit Honig und Imkereigeräten wurde 1927 in den Kellerräumen des Hauses Gerstnerstraße 2 in Urfahr gegründet.



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EINST

JETZT

1927 gründete Herr Max Leitner die Firma Max Leitner Tapezierer am heutigen Standort Wiener Straße, gegenüber der Herz-Jesu-Kirche, als Ein-Mann-Betrieb. Bald wurde daraus durch viel Fleiß eine bekannte Tapeziererwerkstätte, deren gute und preiswerte Polstermöbel viele Stammkunden brachten. Im Laufe der Jahre vergrößerte sich das Unternehmen durch eigene Modellentwicklung und Produktion von Patentpolstermöbeln – etwa dem „Leitner-Bankerl“, welches noch heute vielen Linzern ein Begriff ist – und durch fabrikmäßige Fertigung von Matratzen auf eine Mitarbeiterzahl von 25. 1959 kam der Möbelhandel hinzu und verdrängte nach Eigenproduktion. Die Firma wurde in Möbel Leitner umbenannt.

und

nach

die

1971 wurde das Sortiment durch den Beitritt zum ÖMGE, dem größten österreichischen Möbel-Einkauf-Verband, noch erweitert, sodass seither Kompletteinrichtungen angeboten werden können. 1972, nach dem Ableben von Herrn Max Leitner, übernahmen die Töchter Christine und Edith, ebenfalls gelernte Tapezierer, die Geschäftsführung und erweiterten die Verkaufsfläche auf ihre heutige Größe. Der Schwerpunkt der Verkaufstätigkeit verlagerte sich von Standardlösungen hin zur individuellen Planung. Seit 1995 führen Frau Ulrike Moser und Herr Clemens Kosa in 3. Generation Möbel Leitner und bleiben der Tradition des Hauses treu, indem sie mit individuell geplanten Qualitätsmöbeln und einer Vielzahl von Serviceleistungen mehr als 100% Kundenkomfort bieten. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Büroland Wiesmayr - Bürofachmarkt GmbH

Gasthaus Bratwurstglöckerl GmbH Angerholzerweg 38, 4020 Linz, www.bratwurstgloeckerl.at

Paul-Hahn-Straße 1, 4020 Linz, www.bueroland.at Gründungsjahr:

Gründungsjahr:

1928

EINST

 EINST

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1928 gründete Karl Wiesmayr Senior (jüngster Büromaschinen-Mechanikermeister Österreichs) das Unternehmen in der Bismarkstraße in Linz. Der Geschäftssitz wurde im Jahre 1955 in die Bethlehemstraße verlegt. 1962 trat Ing. Karl Wiesmayr ins Unternehmen ein und übernahm 1972 die Geschäftsleitung. Aufgrund des technischen Fortschrittes in den 70iger Jahren nahmen Fotokopierer, Textverarbeitungssysteme und Computer einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Das Computergeschäft boomt und die Firma Karl Wiesmayr Büromaschinen expandiert und errichtet 1973 einen neuen Bürokomplex in der Grillparzerstraße. 1991 fällt der Startschuss für das BÜROLAND Wiesmayr. Ein 600m² großer Bürofachmarkt wird im Paul-Hahn-Center Linz eröffnet. Das Angebot erstreckt sich von der Büroklammer bis zum Notebook. 2001 trat Klaus Wiesmayr ins Unternehmen ein und übernahm 2005 die Geschäftsführung. Ein Jahr später Einstieg von Mag. Barbara Wiesmayr in die Firma. Seit 2006 leiten Klaus Wiesmayr und seine Schwester Mag. Barbara Wiesmayr gemeinsam das Büroland Wiesmayr und geben dem Unternehmen neue Impulse für die Zukunft. 2008 feierte das Unternehmen Wiesmayr sein 80jähriges Firmenjubiläum. November 2010



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1928

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Im Jahre 1925 erwirbt ein stattlicher Gastwirt namens Fürst, das idyllisch gelegene Grundstück im Herzen des Wasserwaldes, vom Scharlinzer Oberförster. Er errichtet bis 1928 ein stilvolles Wirtshaus, mit Brett´lbühne und Weinkeller - das alte, verwitterte Holzfass im heutigen Ritterstüberl erinnert noch daran. Viele Jahre ist das Bratwurstglöckerl ein beliebtes Ausflugsziel der Linzer. Man schätzt ein frisch gezapftes Gösser-Bier, das seit dem 1. Tag ausgeschenkt wird, den Duft frisch gegrillter Bratwürstel, der einem immer um die Nase weht, sowie fantasievoll inszenierte Theaterstücke und musikalische Darbietungen. Die Kriegsjahre bringen dann auch für´s Glöckerl große Veränderungen mit sich und die letzten Gäste müssen im September 1945 den hier stationierten Amerikanern weichen. Als "Andenken" werden beim Ausbaggern der Sandspielkiste erstaunlich gut erhaltene Schnapstonflaschen entdeckt. Nach Kriegsende kauft der Ennser Friseurmeister Wimberger das Anwesen, aber den nachfolgenden Pächtern gelingt es nicht, den vergangenen Zauber wieder einzufangen. Die Bühne wird zugenagelt, der Weinkeller dient nur noch als Holzlager und die einst wunderschöne Aussenanlage gleicht mehr dem Gestrüpp rund um Dornröschen´s Märchenschloss. Für Barbara und Christian Aichinger, geht ein Traum in Erfüllung, als sie 1984 einen Pachtvertrag für 15 Jahre erwerben und 10 Jahre danach, 1994, den Kaufvertrag unterzeichnen: In all dieser Zeit wird renoviert, umgebaut und ausgebaut, aber ein Ziel dabei nie aus den Augen verloren: Das Gasthaus zur Bühne zu gestalten und den Gästen ihren Aufenthalt zum Erlebnis zu machen. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

re Rudolf Edinger GmbH

BMW Höglinger Denzel GmbH

Baumeister, Zimmermeister, Hochbau, Umbau, Sanierung Estermannstraße 2-4, 4020 Linz, www.bmw-hoeglinger.at

Hofgasse 9, 4020 Linz, ZZZUHEDXDW Gründungsjahr:

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Gründungsjahr:

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1929

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Eine Firma - ein Weg, und dieser Weg begann bereits 1899, dem Geburtsjahr des Firmengründers Rudolf Edinger. Mit 24 Jahren war er der jüngste Zimmermeister Oberösterreichs, der Maurermeister und Baumeister folgte bald darauf. 1928 war das Geburtsjahr der Firma Edinger & Freinhofer, Baumeister und Zimmermeister, mit Sitz in Linz, in der Lessingstraße 6. 1940 erfolgte der Wechsel in die heutigen Räumlichkeiten in der Hofgasse 9. Durch den intensiven Holz- und Hallenbau, sowie die Absiedlung der Wohnungen aus dem Gebiet der heutigen VOEST und dem damit verbundenen Bau von Wohnungen in Urfahr und im Keferfeld, waren bis zu 400 Mitarbeiter beschäftigt. Das Kriegsende brachte allerdings auch das Ende der Geschäftspartnerschaft. Die Einzelfirma Rudolf Edinger, Baumeister und Zimmermeister, ging in die neue Ära.

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1929 gründete Josef Höglinger eine Autowerkstätte auf der Oberen Donaulände 45. Durch den Erfolg der KFZ-Werkstatt, die auf Reparaturen jeglicher Art spezialisiert war, wurde der Betrieb 1937 erweitert. Zwei Jahre später wurde der Vertrag mit BMW unterzeichnet, somit wurde Höglinger zur offiziellen BMW-Vertragswerkstätte. Während des 2. Weltkrieges musste hauptsächlich für die deutsche Wehrmacht gearbeitet werden. Nach Kriegsende wurde der Betrieb als KFZ-Werkstätte – nach Behebung der Bombenschäden – wieder aufgenommen.

1972 wurde die Firma in eine GmbH & Co KG umgegründet, und der Bauhof am heutigen Standort errichtet. In den Achtzigerjahren erfolgte die Spezialisierung auf Altbausanierung und Adaptierung, allerdings ohne den Bereich Neubau zu vernachlässigen.

Der wachsende Erfolg ermöglichte 1954 nach dem Wiederaufbau eine erneute Betriebserweiterung. 1959 übernahmen die Brüder Helmut und Josef Höglinger den elterlichen Betrieb. Durch den Bau des Elvirastollens – des heutigen Römerbergtunnels – musste BMW Höglinger seinen Standort aufgeben. 1960 wurde der Baurechtsvertrag mit dem Magistrat Linz für ca. 6.000 m2 in der Industriezeile unterzeichnet und 1967 erfolgte schließlich die Übersiedelung in das neue Firmengebäude. Die große Grundstücksfläche erlaubte, dass 1973 das Firmengebäude um eine Spenglerei, eine Lackiererei und eine Tiefgarage erweitert werden konnte. Ab 1983 erforderten Erweiterungen des Betriebes neue Grundzukäufe und ein Ausweichen auf die Estermannstraße.

Seit 1998 ist die Firma in den Händen der 3. Generation, Bmst. Ing. Thomas Edinger. Im Jahre 2003 wurde die Firma in eine GmbH umgegründet. Die Geschäftsführung übernahm der seit mehr als 25 Jahren im Betrieb tätige Bmst. Ing. Wolfgang Weiß. Thomas Edinger ist als Eigentümer weiter im Betrieb tätig.

1993 wurde der Betrieb von Herrn Ing. Michael Höglinger und Frau Andrea SchmidtHöglinger übernommen. In den Jahren 2005 bis 2006 erfolgte ein weiterer Ausbau des Betriebes: die Spenglerei wurde erweitert, ein Parkdeck und ein Zubau zum Verkaufsraum wurden errichtet.

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1965 übernahm der Sohn des Firmengründers, Dipl. Ing. Rudolf Edinger die Geschäftsführung. Der Industrie- und Gewerbebau stand damals im Vordergrund.



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Stieglbräu zum „Klosterhof“ „Das gastronomische Herz von Linz“ Edith und Johann Dobersberger

Inkasso Haydn GesmbH & Co KG Enzmüllnerweg 10, 4040 Linz, www.inkasso-haydn.at Gründungsjahr:

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Landstraße 30, 4020 Linz, www.klosterhof-linz.at

1929

Gründungsjahr:

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Inkasso Haydn, ein Linzer Traditionsunternehmen seit mehr als 80 Jahren, wurde 1929 von Hermann Haydn gegründet. Von 1965 an wurde der Betrieb unter arbeitsreichem Einsatz seines Sohnes Egon Haydn zu einem der größten Inkassounternehmen Österreichs aufgebaut. Nunmehr bereits in 3. Generation, geführt von Hildegard Schopper und Reinhard Traunmüller, werden im Linzer Stammhaus und im Filialbetrieb in Dornbirn weltweit Inkassodienstleistungen für in- und ausländische Auftraggeber schnell und effizient betrieben. Besonders stolz ist Inkasso Haydn auf die langjährige Firmentreue seiner bestens geschulten MitarbeiterInnen und auf den Einsatze modernster Technik im EDV-, Print- und Kuvertierbereich, um für seine Auftraggeber stets hohe Einbringlichkeitsquoten und besten Service gewährleisten zu können. Ständige Neuerungen im personellen und technischen Bereich sowie eingehende Marktanalysen gewährleisten die Positionierung des Traditionsunternehmens auch für die Zukunft, um so die Erfolgsgeschichte von Inkasso Haydn derart positiv weiterschreiben zu können.

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1929

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Die Geschichte des Hauses reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Abt Kaspar, Kirchleitner des Zisterzienserstiftes Baumgartenberg, kaufte dieses Haus, um ein Quartier bei Tagungen in Linz zu haben. Als Baumgartenberg 1784 aufgehoben worden war, ging das Linzer Haus durch Verfügung Kaiser Josefs II an das Stift Kremsmünster über. Im Jahre 1783 zog dort die Lyzeal-Bibliothek – die heutige Studienbibliothek – ein. Bis Ende des Jahres 1928 nahm die ganze ebenerdige Hälfte des Hauses die Buchhandlung Haslinger, nachmals Sachsberger, ein. Infolge der fast 140 Jahre dauernden Anhäufung von Büchern musste die Bibliothek verlegt werden. Hierauf pachtete die Stieglbrauerei in Salzburg das Haus und ließ es in den Jahren 1929 und 1930 unter pietätvoller Schonung des alten Charakters von Arch.Prof. Zell aus München erneuern. Auch während des Krieges war der Klosterhof täglich geöffnet. Doch mit Einzug der amerikanischen Truppen am 5. Mai 1945 musste der Betrieb nachmittags geräumt werden und diente den Amerikanern bis November 1945 als Kommandatur und Quartier. In dem Brauhaus auf der Linzer Landstraße, wo Braukunst und Tradition hochgehalten werden, gibt es den Slogan: „Das gastronomische Herz von Linz“. Edith und Johann Dobersberger führen nun das Stieglbräu zum Klosterhof seit 1994 gemeinsam mit Leib und Seele zum Wohle des Gastes. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Brunner Getränke GmbH

Eva Sauerkrenn Wäscherei und Wäschebüglerei

Höllmühlbachstraße 1, 4040 Linz, www.brunner-getraenke.at Gründungsjahr:

Freistädterstraße 420, 4040 Linz

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Die Getränke Brunner GmbH wurde 1929 am heutigen Linzer Standort in Urfahr/Steg von Vinzenz Brunner gegründet. 1957 zog der Betrieb von Steg nach Mittelsteg um in die Höllmühlbachstr. 1. 1965 erfolgte die Übernahme der Firma durch Johann Brunner. Im Oktober 2005 wurde das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt und Karin Brunner übernahm die Geschäftsführung. So wurde über Generationen der „kleine“ Durst mit Limonaden aus eigener Erzeugung gelöscht. Durch das Angebot an alkoholfreien sowie auch alkoholischen Getränken konnte Getränke Brunner im Vertriebsraum Oberösterreich 350 Wirte als Partner gewinnen. Erfrischt werden zudem die Mitarbeiter in den namhaftesten Betrieben mit Brunner Getränkeautomaten.

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Die Wäscherei wurde 1929 von Maria und Franz Gahleitner (Urgroßeltern) gegründet. Damals beschäftigte der Betrieb 5 Mitarbeiter und der Tätigkeitsschwerpunkt lag im Waschen von diverser Wäsche meist aus Privathaushalten. Anschließend wurde die Wäscherei an Maria Freinhofer (Großmutter) übergeben. 1972 übernahm Eva Sauerkrenn sen. die Wäscherei. Seit 1998 führt Eva Sauerkrenn jun. den Betrieb in der vierten Generation. Heute bietet die Wäscherei, die 6 Mitarbeiter beschäftigt, Ihre Leistungen für jedermann vom Privathaushalt über die Industrie bis hin zur Gastronomie/Hotellerie an.

Zwei Getränkemärkte sind Brunners direkter Draht zum Endverbraucher und haben sich als Fixbestandteil der Linzer Nahversorgung etablieren können. Über Generationen wurde der "kleine" Durst mit Limonaden (einst Soda, Almdudler und Kracherl) aus eigener Erzeugung gelöscht. Hinzugekommen ist später noch der Handel mit den bekanntesten alkoholfreien, als auch alkoholischen Getränken wie Frucade, Gröbi, Vöslauer, Pepsi, etc.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Konditorei-Cafe Leo Jindrak

Stefan Faschinger Otto Faschinger GesmbH & Co. KG

Herrenstraße 22-24, 4020 Linz, www.linzertorte.at Gründungsjahr:

Leonfeldnerstraße 8, 4040 Linz, www.faschingerbaecker.at

1929

Gründungsjahr:

EINST

1929

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Das Haus Jindrak hat eine lange Tradition. Bereits im Jahr 1929 eröffnete der Großvater des jetzigen Inhabers, KommR Leo Jindrak I, in der Herrenstraße 22 mit zwei Verkäuferinnen und drei Gesellen die erste Konditorei. 1971 übernahm sein Sohn Leo Jindrak II den Betrieb und ließ beide Cafés renovieren. Zwei Jahre später fand dann die Eröffnung des Feinschmeckerrestaurants "Pikant" statt. Die erste Filiale am Linzer Südbahnhofmarkt öffnete 1979 ihre Pforten, ein Jahr später folgte die zweite am Grünmarkt in Urfahr und 1989 die dritte Filiale im Einkaufszentrum "Plus City" in Pasching bei Linz. Die Produkte des Hauses Jindrak - nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch eine Augenweide – lockten mit der Zeit immer mehr Genießer in die Konditorei und so vergrößerte die Familie 1982 das Verkaufslokal in der Herrenstraße. Im August 1985 wurde schließlich durch einen Neubau die Produktionsfläche verdoppelt. 1986 verstarb KommR Leo Jindrak II. Danach übernahmen seine Gattin und sein Sohn, Leo Jindrak III, gemeinsam den Betrieb. Seit 1997 führt Leo Jindrak III ihn alleine. Er hat mit 21 Jahren die Konditor-Meisterprüfung abgelegt und war somit einer der jüngsten Konditormeister Österreichs. Heute beschäftigt das Unternehmen 80 Mitarbeiter, davon 10 Lehrlinge.

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Die Bäckerei Faschinger, oder auch früher als „Schwarzbrotbäckerei“ bekannt, wurde ca. 1929 am heutigen Linzer Standort in der Leonfeldnerstr. 8 von Franz Faschinger gegründet. Zu dieser Zeit betrieb Franz Faschinger gemeinsam mit seiner Frau den Betrieb. Die besondere Spezialität des Hauses war das Sauerteigbrot. 1959 übernahm Otto Faschinger den Betrieb. 1977 wurde die Bäckerei zur Otto Faschinger GesmbH & Co KG, Erzeugung von Back- und Feinbackwaren umgewandelt. Das Unternehmen wird seit 1992 in der dritten Generation von Stefan Faschinger und seiner Gattin Elke mit 16 Mitarbeitern geführt. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in Spezialitäten der Weißbrotbäckerei und im Schulverkauf mit zahlreichen Buffets.

Schon wie zu Großvaters Zeiten wird auch heute noch nach traditionellen Rezepten gebacken. Die Produkte werden nicht tiefgefroren, sondern täglich frisch für die Kunden produziert. Die Konditorei Leo Jindrak ist das Haus der "Original Linzer Torte". Jährlich werden über 80.000 Torten gebacken, die attraktiv verpackt - auch gerne als Souvenir oder Firmengeschenk in die ganze Welt versandt werden. Mit einer "Original Linzer Torte" aus dem Hause Jindrak wird ein kulinarisches Stück Österreich verschenkt. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Papier Bock

Dr. Gumpelmayer Augenoptik KG

Handel mit Papierwaren

Augenoptik, Kontaktlinsenoptiker, Hörgeräteakustiker

Schubertstraße 6, 4020 Linz, www.bockpapier.at

Landstraße 49, 4020 Linz

Gründungsjahr:

1929

Gründungsjahr:

EINST EINST

1987 hat Frau Ulrike Sulzbacher den "Bock" gekauft. In den folgenden Jahren hat dann der Computer in der Grafik Einzug gehalten, so dass ein wesentlicher Umsatzbereich innerhalb kurzer Zeit eingebrochen ist. In der Folge übersiedelte der "Bock" 1998 um die Ecke, in die Schuberstraße 6, wo auf ca. 500 m² ein "Paradies für Künstler und Kreative" eingerichtet wurde. Im Jahr 2003 übernahm die Tochter Julia Sulzbacher den "Bock“.

Der Betrieb wurde 1932 vom Optikermeister Theodor Gumpelmayer in der Bismarckstraße 2 gegründet. Damals bestand der Betrieb aus ihm, seiner Frau und je einem Gesellen und einem Lehrling. Der Tätigkeitsschwerpunkt lag im Bereich der Augenoptik. 1936 übersiedelte das Unternehmen in die Landstraße 49 ins Palais Kaufmännischer Verein. Anfang der 60erJahre spezialisierte sich der Betrieb auch auf die Bereiche Gehörakustik und Kontaktlinsen. 1970 übernahm Dr. Theo Gumpelmayer das Geschäft von seinem Vater als geschäftsführender Gesellschafter. Seit 1938 verkauft das Unternehmen auch Vermessungsinstrumente und erkannte sehr bald den Trend in Richtung GPS. 1980 gründete Dr. Theo Gumpelmayer eine Tochtergesellschaft Malawi/Südliches Afrika mit 7 Mitarbeitern, die jedoch 2000 verkauft wurde.

in

Im April 1993 wurde die Firma Wittauer am Bindermichl übernommen. 1998 eröffnete Herr Dr. Gumpelmayer eine Filiale im Winklermarkt in Linz-Auhof. 2002 übernahm der Betrieb dann die Firma Holter in Wels.





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Herr Alfred Bock eröffnete im September 1929 am Hessenplatz in Linz ein kleines Schreibwarengeschäft. Leider ist er im Krieg gefallen, so dass er die Entwicklung zum führenden Papierfachgeschäft in Oberösterreich unter seiner Nachfolgerin und Nichte, Frau Wilhelmine Kölbler und später deren Tochter Erika Grießler, nicht miterleben konnte.

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1932

Damit hat das Unternehmen heute 4 Standorte (Hauptstandort: Landstraße 49) mit insgesamt 21 Mitarbeitern, die in allen oben angeführten Branchen tätig sind. In der dritten Generation ist Mag. Peter Gumpelmayer in leitender Stellung im Betrieb tätig. Seite 98

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Eder Textilreinigung GmbH

PAMMINGER Maschinenbau & Verpackungstechnik





Textilreinigung, Vorhangservice, Wäscherei

Petzoldstrasse 24, 4020 Linz, www.pamminger.at

Leonfeldnerstraße 279 a, 4040 Linz, www.eder.at Gründungsjahr: Gründungsjahr:

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1932

1932

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Von Michael und Maria Eder wurde am 01.10.1932 im Bachl Nr. 31 in einer Waschhütte mit ca. 10 m² und einem Kundenstock von 10 Kunden per Woche der Grundstein gelegt. Dort wurde bis 1935 der Kundenstock auf 7 Körbe (100 kg) in der Woche erhöht. 1935 wurde die Wäscherei in die Grießmayerstr. 18 verlegt. Bis zum Jahre 1938 wurde die Wäsche ausschließlich von Hand gewaschen. Durch den Wäscheanfall (Reichsarbeitsdienst) von ca. 200 kg per Woche wurde eine Anschaffung von 2 Waschmaschinen mit Unterfeuerung getätigt. 1954 wurde ein Zubau mit Trockenboden errichtet. Die Wochenkapazität betrug ca. 2.000 kg. 1962 wurde durch einen Brand das noch teilweise aus Holz bestehende Betriebsgebäude zur Hälfte vernichtet. Da ein Neubau oder eine sinnvolle Vergrößerung nicht möglich war, kam es zum Ankauf der bereits bestehenden Wäscherei Wolfinger, Leonfeldner Str. 279. 1968 übernahm Ernst Eder den elterlichen Betrieb. Durch Modernisierung wurde die Kapazität auf ca. 800 kg pro Tag erhöht. 1972 wurde eine Betriebsvergrößerung um 200m² vorgenommen. Durch Anschaffung modernster Wasch- und Bügelautomaten konnte die Kapazität auf 2 Tonnen pro Tag erhöht werden.

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Der Unternehmensgründer Friedrich Pamminger startete 1932 mit 3 Mitarbeitern in Urfahr einen kleinen Schlosserbetrieb, der sich auf die Reparaturen von Mühlen und Sägewerke spezialisiert hat. Im Jahr 1962 übernahm sein Sohn Fritz Pamminger zusammen mit seiner Gattin Barbara den elterlichen Betrieb und übersiedelte das Unternehmen auf den neu gebauten Standort in der Reindlstrasse. Er erweiterte seine Produktpalette auf Sondermaschinen für die Papier-, Holz- und Nahrungsmittelindustrie. 1987 erfolgte dann die erfolgreiche Übergabe des Betriebes an den jetzigen „Senior“ Rudolf Pamminger und seine Frau Irmgard. Dies bedeutete gleichzeitig den Einstieg von Pamminger in die CNC Fertigung und eine Erweiterung auf die Komponentenfertigung für die Stahl- und Maschinenbauindustrie. 1994 wurde der Platz in Urfahr zu eng, und in der Petzoldstrasse wurde das Unternehmen neu gebaut 1996 stieg der Urenkel des Gründers, Harald Pamminger, in das Unternehmen ein und gründete die Pamminger Verpackungstechnik, Österreichs einziger Hersteller von Palettenwickelanlagen. 2005 wurde in Bukarest/Rumänien eine Niederlassung gegründet, 2008 erfolgte ein großer Zubau.

1982 stieg Gerhard Eder in der dritten Generation in das Unternehmen ein. Ab diesem Zeitpunkt wurde kontinuierlich in ein neues Geschäftsfeld investiert: Geboren war die Ära der „EDER-Matte“. 1989 wurde der Betrieb neuerlich erweitert, 1999 die Fa. Eder Werbematten neu gegründet, 2002 erfolgte die Übergabe an die dritte Generation.

Heute – im Jahr 2012 – feiert das Unternehmen mit 120 Mitarbeitern sein 80 jähriges Bestehen und hat darüber hinaus im Februar das EN 9100 Qualitäts-Zertifikat für die Luft- und Raumfahrt erhalten. Der Solgan von Pamminger lautet „Innovation aus Tradition“ und dies ist auch gleichzeitig das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Franz Feilmayr Stahl- u. Metallbau GmbH

Neundlinger Mode – Leder - Pelze

Wiener Str. 326, 4030 Linz, www.feilmayr.at Gründungsjahr:

Promenade 27, 4020 Linz

1933

Gründungsjahr:

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1933

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1933 legte Schlossermeister Franz Feilmayr sen. den Grundstein für ein Linzer Unternehmen, das 1980 von den beiden Söhnen Georg Feilmayr sen. und Johann Feilmayr übernommen wurde und seit 2001 vom Enkel des Gründers, Georg Feilmayr jun., bereits in 3. Generation erfolgreich weitergeführt wird.

Das Unternehmen wurde 1933 von Maria Neundlinger – Großtante der derzeitigen Inhaberin – gegründet. Der Tätigkeitsschwerpunkt lag zu dieser Zeit in Reparaturen und Anfertigungen von Pelzverbrämungen.

Der Sohn des heutigen Inhabers Georg Feilmayr jun., nämlich Matthias Feilmayr, absolviert derzeit die Schlosserlehre und hält in 4. Generation das Interesse am Schlosserhandwerk aufrecht.

Die Nichte der Gründerin, Christine Simader, übernahm 1968 nach dem Tod von Maria Neundlinger den Betrieb. Gemeinsam mit ihrem Mann Johann Binder, Kürschnermeister, baute sie die Firma auf.

Die Schlosserei nahm 1933 ihre Tätigkeit in der Salzburgerstrasse, Linz, mit einer kleinen Werkstätte auf und übersiedelte im Jahr 1947 auf den heutigen Standort Linz, Wiener Strasse 326, der bis zum heutigen Tag kontinuierlich zu einem modernen Firmenkomplex weiterentwickelt wurde.

Ca. 1980 wurde mit der Produktion eigener Kollektionen begonnen, die anfänglich sehr klein war, später aber anhand der Reaktionen auf Nachfrage nach fertigen Modellen immer stärker wurde. 1990 war die Anti-Pelz-Propaganda am Höhepunkt, aber mit besonderer Kreativität und Vorsicht konnte das Unternehmen diese schwierige Zeit überstehen.

Aus den Anfängen einer kleinen, bescheidenen Schlosserwerkstätte entstand bis heute ein Unternehmen, das Architektenideen mit handwerklichem Spezial-knowhow für den zeitgemäßen Hochbaubedarf umsetzt, und somit anteilsmäßig Baugeschichte mitprägt. Erzeugung von formschönen, funktionellen und dauerhaften Werkstücken der Schlosserhandwerkskultur - eine schöne Aufgabe auch im 3. Jahrtausend.

1995 übernahm die Tochter Charlotte Binder-Küll den Betrieb, den sie bis heute in der 3. Generation leitet. Im selben Jahr gewann sie bei einem Designwettbewerb die erste Goldmedaille. In den Jahren 1999, 2004, 2005 und 2006 folgten weitere Siege. Der größte Erfolg war der Gewinn des Großen Nerz-Designpreises 2005.

November 2006

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Frau Charlotte Binder-Küll ist als einzige Oberösterreicherin und von insgesamt acht Firmen weltweit zur Mitgestaltung einer international viel beachteten Trendkollektion 2006/2007 für SWAKARA eingeladen worden. Der Folgeauftrag für die Trendkollektion 2007/2008 von SWAKARA erfolgte im April 2006.



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Weinturm Linz Brüder Leibetseder GmbH & Co. KG

Kunst- und Möbeltischlerei

Ferdinand Saminger

Weinhandel

Waldeggstraße 20, 4020 Linz

Kaarstraße 11, 4040 Linz, www.weinturm.at Gründungsjahr:

Gründungsjahr:

1934

1933

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1933 begann die Geschichte des Linzer Weinturms. Damals gründete Rudolf Leibetseder eine Weinhandelsagentur in Linz. Das erste Geschäftslokal befand sich im Keller des Café Central auf der Landstraße. 1960 erfolgte dann die Übersiedlung in den "Turm 24", einem ehemaligen maximilianischen Befestigungsturm in Linz-Urfahr. Die Geschäftsführung zu dieser Zeit hatte die zweite Generation mit Bruno, Peter und Gotthard Leibetseder inne. Da 1972 die Autobahnbrücke der A7 in Linz gebaut wurde und der Weinturm inmitten der geplanten Auffahrten stand, entschieden sich die drei "Weinbrüder", einen neuen, zentraler gelegenen Standort zu suchen. 1973 erfolgte dann der Umzug in die neuen Räumlichkeiten in der Kaarstraße 11 in Linz-Urfahr, wo sich der Weinturm auch heute noch befindet. Im November 1999 übernahm mit Peter Leibetseder jun. die dritte Generation der Leibetseder's die Geschäfte des Weinturms.

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Die Firma Ferdinand Saminger wurde im Jahre 1934 von Ferdinand Saminger sen. in Linz, Waldeggstraße 20 als Kunstbaumöbeltischlerei gegründet und befindet sich in der zweiten Generation in Familienbesitz. Damals bestand der Betrieb aus 8 Mitarbeitern. Von 1939-1945 hatte der Betrieb ca. 10 bis 14 Mitarbeiter. 1945-1952 war die Firma Saminger beinahe rund um die Uhr mit ca. 60 Mitarbeitern maßgeblich am Wiederaufbau Stockhof-Bahnhof-Froschberg-Viertel beteiligt. Der damalige Werkmeister Herr Sunzenauer wanderte 1958 nach Washington D.C. aus. Im Jahr 1974 übernahm Ferdinand Saminger jun. den väterlichen Betrieb, der derzeit zwei Mitarbeiter beschäftigt. Spezialisiert hat sich, das heute weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Unternehmen, auf fachliche Qualitätserzeugung von Biedermeierstilmöbeln in Nuss und Kirschholz, anpoliert, teils aus starker Furnier, sowie fachliche Restaurierung von Gotik-, Renaissance-, Barock-, Empire-, und Biedermeiermöbeln.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Simader

Stütz GmbH & Co. KG

Brot & Süßwaren

Produktion und Vertrieb von Uhren- und Schmuckmarken

Landstraße 101, 4020 Linz

Petzoldstraße 13, 4020 Linz, www.stuetz.com, www.goldwelt.at

Gründungsjahr:

1934

Gründungsjahr:

EINST

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JETZT

Der Betrieb wurde 1934 von Luise Brandl gegründet, einer Tochter der Bäckerfamilie Brandl. Damals wurde von den 3 Mitarbeiter/innen hauptsächlich handgemachtes Gebäck und sonstige Backwaren angeboten. Im Dezember 1953 erfolgte die Weitergabe des Unternehmens durch Verpachtung an die Nichte Luise Simader. Der Tätigkeitsschwerpunkt verlagerte sich zunehmend in Richtung Süßwaren, Mehlspeisen und Schokolade. 1973 nach dem Tod von Luise Brandl erbte Luise Simader das Geschäft. 1990 übergab Luise Simader das Unternehmen an ihre Tochter Christine Jungreithmayr. Heute bietet das Unternehmen Mehlspeisen und Gebäck (von der Bäckerei Brandl). Außerdem zählt auch handgeschöpfte Schokolade, die von 3 österreichischen Produzenten bezogen wird zum Sortiment. Eine weit bekannte Spezialität der Firma Simader sind die „Teeblätter“, eine süße Verführung aus Blätterteig und zart-bitter Schokolade. 

1934

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1934 gründete Adolf Stütz sen. das Unternehmen. Seit damals steht die Familie Stütz auf dem Sektor Uhren- und Schmuckimporteur und Produzent mit Ihrem Namen ein: für Können und Kennen von Partnern und Märkten, für Know-how und innovatives Marketing, für modernes Management und exklusive Kollektionen internationaler Designer-Marken. Im Jahre 1956 trat Adolf Stütz jun. in das Unternehmen ein und 1969 übernahm er den Betrieb. Er entwickelte das Unternehmen mit Weitblick und Flexibilität. Die Stütz GmbH & Co. KG ist seit 1979 Teilhaber der Firma Goldgilde in Pforzheim (Deutschland). Seine Söhne Hermann und Manfred Stütz sind seit 1999 geschäftsführende Gesellschafter. Das Unternehmen verfügt über 10 Einzelhandelsgeschäfte in Österreich und Deutschland unter dem Namen „Goldwelt Juweliere & Uhrmacher“ und beschäftigt 80 Mitarbeiter. Stütz ist in Österreich Distributeur und Importeur der Uhrenmarken „Hugo Boss“, „Lacoste“, „Tommy Hilfiger“, „Elite – the models watch“, „TW-Steel“ sowie der Schmuckmarken „N:JOI“, „Luna Bianca“, „Goldgilde“, „Star-Diamant“, „XENOX Steel Wear“ und „XENOX Style Watches“. Somit gehört die Firma Stütz GmbH und Co KG zu den größten Uhren- und SchmuckDistributeuren und Produzenten in Österreich.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Franz Strandl

Reifen Wondraschek GmbH





Buchbinderei

Reindlstraße 53, 4040 Linz, www.reifen-wondraschek.at

Wiener Straße 43a, 4020 Linz, www.strandl.eu Gründungsjahr: Gründungsjahr:

1935

1935

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Franz Strandl I. (<1918) war Schriftsetzer in der Druckerei Gutenberg 1922 – 1934: Buchbinder-Lehrzeit und Berufsausübung von Franz Strandl II bei der Buchbinderei Lasch in der Mariengasse 1935: Gründung der Buchbinderei von Franz Strandl II. (< 1987) in Linz, Wiener Reichsstraße 38

Nach der Vertreibung im Jahr 1945 wurde unter schwierigsten Verhältnissen in einer Holzbaracke in Linz-Urfahr die Arbeit fortgesetzt.

1944: Zerstörung der Werkstätte durch Bombentreffer 1945/1946: Neubeginn in Linz, Raimundstraße und in Linz-Kleinmünchen, Simonystraße. 1956: Übersiedlung nach Wiener Straße 43 (in eine ehemalige Kegelbahn des Gasthauses „Zur Stadt Salzburg“) 1962: Eintritt der Tochter Eveline in die Firma zur Ausbildung Buchbinderin 1970: Eintritt von Sohn Franz Strandl III in die Firma (Meisterprüfung 1973) 1976: Übernahme der Firma durch Franz Strandl III. 2001: Eintritt von Tochter Silvia und von Sohn Clemens Franz Strandl in die Firma Die Familie Strandl kann mit etwas aufwarten, das möglicherweise weitum einzigartig ist: seit der Firmengründung 1935 wuchsen aus dem Buchbindereibetrieb 6 Buchbinder heraus. Der siebente Buchbinder/Buchrestaurator in der Familie, der Mann der Schwägerin von Franz Strandl III., wurde zugeheiratet.



1948: Neubau am jetzigen Standort der Zentrale Linz-Urfahr und betreiben von Reifenhandel sowie Reifenrunderneuerung. Die erste Filiale in der Salzburgerstraße in Linz wurde 1955 eröffnet. 1967: Neubau einer Runderneuerungsfabrik in Gallneukirchen und Verlegung der Produktion. 1985: Neubau der Zentrale Linz, Reindlstraße.

2000: Übersiedlung auf Wiener Straße 43a, auf ca. 480 m2 alles ebenerdig

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Die Firma Reifen Wondraschek wurde im 1935 in Krumau an der Moldau (jetzt Tschechische Republik) von Josef Wondraschek (Vater des jetzigen Seniorchef Horst) gegründet.

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1999: Pensionierung Horst Wondraschek und offizieller Generationswechsel zu den Söhnen Michael, Peter und Christoph Wondraschek. 2010 feierte man das 75-Jahr-Firmenjubiläum. Über die Jahre kam es zum Ausbau des Filialnetzes auf dzt. 6 Standorte.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

W. Neugebauer Ges.m.b.H. & Co. KG

Einrichtungshaus Peter Schantl

Buchhandel

Handel mit Vorhängen, Teppichen, Möbel, Beleuchtungskörpern

Landstraße 1, 4010 Linz, www.neugebauer.co.at Gründungsjahr:

Dametzstraße 53 / Landstraße 47, 4020 Linz, www.schantl.at

1935

Gründungsjahr:

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1936

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1798 trat Johann Anton Neugebauer als Lehrling in die Firma Johann Georg Gastl in Brünn ein und arbeitete dort als Angestellter bis August 1829. Zu diesem Zeitpunkt wurde ihm die Filiale dieser Firma in Olmütz käuflich überlassen, die er unter dem Namen Johann Neugebauer weiterführte. Sein Sohn Johann Georg Neugebauer übernahm 1839 von seinem kranken Vater die Olmützer Buchhandlung, die nun bereits im eigenen Haus geführt wurde. Durch seinen plötzlichen Tod wurde die Firma 1857 ihrer Führung beraubt und konnte auch von der Witwe nicht gehalten werden. So wurde die Buchhandlung an Friedrich Grosse verkauft. Der Sohn Gustav Neugebauer wurde im August 1863 Lehrling der Andre´schen Buchhandlung in Prag. Infolge des Ausbruches des Krieges zwischen Österreich und Preußen wurde Herr Neugebauer nach Warnsdorf entsandt, um die Interessen der Firma zu wahren. Im Jahr 1837 kaufte er gemeinsam mit Emil Kosmack die C.H. Hunger´sche k.k. Hofbuchhandlung in Prag und wurde dieselbe nun unter der Firma Kosmack & Neugebauer protokolliert. Durch das Ausscheiden von Herrn Emil Kosmack 1882 wurde die Buchhandlung unter dem Namen Gustav Neugebauer k.k. Hofbuchhändler weitergeführt. Am 1.1.1914 übergab Gustav Neugebauer seine Prager Buchhandlung seinem Sohn Otto Neugebauer. Mit dem Ende des Weltkrieges wurde das Prager Geschäft verkauft und es wurde die Mayrische Buchhandlung in Salzburg erworben. Im Sommer 1919 wurde die Buchhandlung vom Alten Markt in die Bismarckstraße übertragen. Werner Neugebauer wurde 1935 geschäftsführender Gesellschafter der Firma Werner Neugebauer OHG in Linz. Diese Buchhandlung wurde unter Mithilfe von Otto Neugebauer 1935 in Linz nach Erwerb der Konkursmasse der Firma Fidelis Steurer unter der Firma Gerhard Neugebauer gegründet.

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1936 gründete Rudolf Schantl das Unternehmen an der Landstraße. Damals bestand das Sortiment des Geschäfts aus Vorhängen und Kleinkunst. Von 1946 -1957 bot das Unternehmen mit seinen 3 Mitarbeitern auch Dirndlkleider an. 1959 erfolgte der Ankauf des Hauses Hessenplatz 1 und die Errichtung eines zweiten Geschäftes. 1971 fand die Übergabe des Geschäftes in der Landstraße an Peter Schantl (Sohn) statt, welcher 1972 auch eine Tapezierwerkstätte gründete. Rudolf Schantl starb 1981. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Peter Schantl auch das Geschäft Hessenplatz-Dametzstraße. Heute bietet das Unternehmen Planung und Ausführung aus einer Hand – Beratung vor Ort beim Kunden – führt Vorhänge und Möbelstoffe aller weltweit namhaften Stoffediteure – hat selbst ein großes Lager an Stoffen – liefert zur Komplettierung Möbel, Teppiche, Beleuchtung, etc. Das Unternehmen setzt alle Kundenwünsche optimal um, da es über eigene Nähwerkstätten und eine eigene Polsterei verfügt (z.B. Aufpolsterung liebgewonnener Sitzmöbel). Als zusätzlicher Service wird für Vorhangkunden die Reinigung und Montage von gekauften Vorhängen übernommen.

Seit 1980 ist Walter Werner Neugebauer geschäftsführender Gesellschafter der Buchhandlung Neugebauer in Linz.

Derzeit beschäftigt der Betrieb 18 Mitarbeiter und ist seit geraumer Zeit auch international tätig.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Schmachtl GmbH

Toni Burghofer Handarbeitshaus

Pummererstraße 36, 4020 Linz, www.schmachtl.at Dametzstraße 25, 4020 Linz Gründungsjahr:

1936 Gründungsjahr:

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Als Spezialisten für elektrische Antriebe und Pumpen arbeiteten die Brüder Karl und Franz Schmachtl in den 30er Jahren in der damaligen Tschechoslowakei, bis im Jahre 1936 durch Ing. Franz Schmachtl die Schmachtl KG gegründet wurde. 1972 übersiedelte das Unternehmen dann von der Waltherstraße in die Pummererstraße 36, wo derzeit 100 Mitarbeiter beschäftigt sind. In den Niederlassungen Wien, Graz und Innsbruck werden weitere 40 Arbeitsplätze gezählt. Die Schmachtl KG ist durch ihre Tochterfirmen in Prag/Tschechien und Pressburg/Slowakei auch im Ausland vertreten. Die Geschäftsbereiche, in denen der Betrieb tätig ist, sind zum Beispiel Antriebs/Energietechnik, sowie Systemtechnik, Hydrotechnik, und Anlagenbau. Außerdem werden den Kunden zahlreiche Dienstleistungen angeboten, wie ein 24-StundenService für USV-Anlagen, Anlagenprojektierung oder Problemanalyse vor Ort. Die hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen ist eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Durch die dezentrale Organisation ist das Unternehmen in der Lage, kundennah und flexibel auf Wünsche einzugehen. Dem Kundenbedarf folgend hat die Firma Schmachtl im Lauf der Zeit mehrere Unternehmensstandbeine entwickelt und ist somit Partner für zahlreiche Komponenten in dieser Branche. Als kompetenter Systempartner für Automationslösungen jeder Art realisiert Schmachtl individuelle Kundenansprüche nach Maß. Für die hohe Qualität wurde das Unternehmen im November 1995 erstmals durch den TÜV Austria nach ISO 9001 zertifiziert.

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Der Betrieb wurde 1936 von Toni Burghofer als Einmannbetrieb in der Dametzstraße 25, dem heutigen Standort des Unternehmens gegründet. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt einst wie jetzt im Bereich der Handarbeit. Das Unternehmen bietet alle erdenklichen Produkte dazu an. Das Sortiment besteht zum einen aus diversem Handarbeitszubehör und zum anderen aus selbst angefertigter Tischwäsche, Stoffe, etc. 1953 hat die jetzige Geschäftsinhaberin Frau Roswitha Mörbauer im Handarbeitshaus ihre Lehre begonnen und leitet den Betrieb mittlerweile seit 1971. Im Jahr 2003 kam zum Verkauf ein zweites Standbein dazu, nämlich das Abhalten von verschiedensten Handarbeitskursen.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Andreas Schaffelhofer

Auto Günther GmbH

Elektroinstallation, Elektrohandel

Hamerlingstraße 13-15, 4021 Linz, www.auto-guenther.at

Reindlstraße 4, 4040 Linz, www.schaffelhofer.at Gründungsjahr: Gründungsjahr:

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Das Einzelunternehmen wurde von Josef Schaffelhofer 1937 in der Hauptstraße 26 in Linz gegründet. 1969 übernahm der Sohn des Gründers Erich Schaffelhofer den Betrieb und führte ihn in der Hauptstraße 59 weiter. Unter seiner Leitung erfolgte dann 1987 die Übersiedlung des Betriebs in die Reindlstraße 4, dem heutigen Standort des Unternehmens. Seit 2001 wird das Unternehmen in dritter Generation von Andreas Schaffelhofer geführt. Einst wie jetzt liegt der Tätigkeitsschwerpunkt des Betriebes im Bereich der Elektroinstallation für Privathaushalte und Gewerbe. Außerdem verkauft die Firma Elektrogeräte an Endverbraucher. Das Team des Unternehmens besteht aus sechs qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern, begleitet von vier Lehrlingen in Ausbildung zum Elektroinstallationstechniker. Die Lehrlingsausbildung hat schon eine lange Tradition im Elektroinstallationsbetrieb Schaffelhofer und erfolgt bereits seit über 60 Jahren.

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1938 gründete DI Herbert Günther in der Hamerlingstraße das erste „Autohaus“ der heutigen Unternehmensgruppe. Ein einziges Gebäude am damaligen Stadtrand von Linz, mit einer Fläche von ca. 600 m² umfasste anfänglich die Verwaltung, die Werkstätte, das bescheidene Ersatzteilelager und einen Ausstellungs- sowie Verkaufsraum. Die späten 50er und die 60er des 20. Jahrhunderts kann man als die „goldenen Jahre“ der Unternehmensgeschichte bezeichnen. Der Betrieb in Linz wurde zum einen umgebaut und in Wels und Freistadt entstanden weitere Autohäuser. Zug um Zug wurde das Unternehmen in Oberösterreich erweitert. 1991 erfolgte die Verleihung des österreichischen Staatswappens. Heute wird das Unternehmen mit den Automarken: Opel, Cadillac, Corvette, Chevrolet und jetzt neu KIA und Peugeot bereits in der dritten Generation geführt. Da nunmehr sechs Marken unter einem gemeinsamen Dach angeboten werden, wurde das als „Opel Günther“ weit über den oö. Raum hinaus bekannte Unternehmen Anfang 2005 in AUTO GÜNTHER umbenannt. Der Firmensitz der Firma Günther in der Hamerlingstraße bestand seit mehreren Jahrzehnten. Ein Neubau war für Christoph Günther, den jetzigen Geschäftsführer, daher unumgänglich. 2005 ist in nur wenigen Monaten ein neues attraktives Gebäude entstanden mit einem der wohl größten Schauräume in Österreich, der rund 1.000 m² umfasst.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Christoph Weixelbraun

Heinz Koll GmbH

Orthopädieschuhmacher

Spenglerei, Dachdeckerei

Schillerstraße 55, 4020 Linz

Grillparzerstraße 5, 4020 Linz

Gründungsjahr:

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1938

Gründungsjahr:

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1938

EINST

Das Unternehmen wurde 1938 von Josef Weixelbraun als Familienbetrieb in Wien gegründet. Mit 1 Gesellen spezialisierte sich der Betrieb auf die Herstellung von Maßschuhen und die Schuhreparatur. 1945 erfolgte die Umsiedlung nach Linz in die Dinghoferstraße. Als 1968 Josef Weixelbraun starb, übernahm sein Sohn Bruno Weixelbraun das Geschäft und übersiedelte in die Schillerstraße 55, wo eine Werkstatt eingerichtet wurde. Durch genaues Arbeiten und Verständnis für die kleinen Probleme der Kunden wurde der Kundenstock erweitert und gefestigt. 1976 legte Bruno Weixelbraun die Meisterprüfung für Orthopädie ab. Ab jetzt erfolgte die Umstellung von Maßschuhen zu hauptsächlich orthopädischen Schuhen und Einlagen für Problemfüße. 1980 wurde das heutige Geschäft, Schillerstraße 55, adaptiert und in Eigenregie umgebaut. Der Sohn Christoph begann die Lehrausbildung als Orthopädieschuhmacher im elterlichen Betrieb. Nach Ablegung der Meisterprüfung 1988 begann der Ausbau der Orthopädie und des Handels mit Schuhen für Problemfüße.

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1938: Hermann Koll, Spenglermeister, übernimmt am 1. Juni den Betrieb von Maria Porsch, Witwe nach Ignaz Porsch, Galanteriespengler mit Haus- und Küchengerätehandel, in der Humboldtstraße 14. 1940: Einberufung von Hermann Koll zum Kriegsdienst. 1947: Der Betrieb wird in der Humboldtstraße 14 mit 2 Mitarbeitern wieder weitergeführt. 1949: Kauf der Liegenschaft in der Grillparzerstraße 5, Linz. Der Wiederaufbau des bombenbeschädigten Hauses und die Weiterführung der Spenglerei erfolgt. 1972: Der Betrieb wird an den Sohn Heinz Koll, Spenglermeister, übergeben. 1977: Die Firma wird auf Spengler und Dachdeckerei erweitert. Derzeit sind 10 Mitarbeiter in der Firma beschäftigt.

1998 übernahm Christoph den elterlichen Betrieb in 3. Generation und legt vermehrtes Augenmerk auf Kundenzufriedenheit und Ethik seines Berufstandes. Mit seiner Frau und einem Lehrling wird das Unternehmen als Familienbetrieb weitergeführt. Für 2007 ist aus Platzgründen die Übersiedlung in die Blumauerstraße geplant, um auf Bedürfnisse der Kunden noch besser eingehen zu können. Spezielle und individuelle Betreuung durch Erweiterung des Angebotes, wie zum Beispiel Fußpflege, sollen zu einem Wohlfühlerlebnis werden. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Maria EILER GmbH

Schiefer Berufsmode GmbH Textileinzelhandel

Landstr. 34, 4020 Linz, www.eilerschuhe.at Gründungsjahr:

Johann-Konrad-Vogel Straße 6, 4020 Linz Neuhoferstraße 1 (Büro), 4020 Linz, www.schiefer-linz.at

1938

Gründungsjahr:

1938



 EINST

 EINST

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JETZT

1938 gründete Frau Maria Eiler das Schuhhaus Eiler. Anfangs gab es lediglich ein kleines Geschäftslokal auf der Landstraße, dies war der untere Teil des heutigen Stammhauses in der Landstraße 34.

1938: Gründung Einzelunternehmen durch Leopold Schiefer (Vater)

In den 70er Jahren wurde das kleine Geschäft erweitert, indem leer stehende Wohnungen im selben Haus angemietet wurden. So entstand das heutige Stammhaus des Schuhhaus Eiler mit seinem besonderen Flair.

1972: Zusammenführung auf Schiefer KG

Bereits in 2. Generation wurde in den 80er Jahren der Herren-Eiler (heute das Eiler Viva) auf der Landstraße durch Gertraud Franzmauer und Irmgard BangelmeierEiler eröffnet. Ebenso wie das Quick-Schuh mit einer günstigeren Billig-Schuh-Linie.

1978: Eintritt von Leo Schiefer als Geschäftsführer in das Unternehmen

Im Jahr 1997 wurde das frühere Schuhhaus Bally übernommen und im Sommer 2001 generalsaniert und für ein jüngeres Zielpublikum adaptiert.

Das Unternehmen bietet seit fast 70 Jahren Berufsmode in bester Qualität, optimaler Passform in angemessenen Preislagen an. Leo Schiefer informiert sich auf Messen, bei Lieferanten und Branchentreffen über Trends und Entwicklungen am Markt.

Seit 2001 sind auch die beiden Töchter von Frau Franzmeier, Andrea Hirschvogel und Julia Kretz in der Geschäftsführung. Die Firma Eiler ist durch sehr hohe Qualität, gute Serviceleistungen und ausgezeichnetes Warenangebot eines der führenden Schuhhäuser Österreichs. 2009 wurde das Unternehmen mit dem Top-Handelszertifikat ausgezeichnet. November 2010



1956: Gründung Produktion durch Elisabeth Schiefer (Mutter)

1975: Umbenennung in Schiefer Berufsmode KG

1990: Umwandlung in Schiefer Berufsmode GmbH

Derzeit sind Leo Schiefer mit 76 % und seine Mutter Elisabeth Schiefer mit 24 % Anteil die Firmeninhaber.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Tabak Trafik Karin Sabitzer e.U.

Berndorfer-Schuh Fußklinik

Eisenhandstrasse 48, 4020 Linz Gründungsjahr:

Landstraße 97, 4020 Linz, www.berndorfer.at

vor 1938

Gründungsjahr:

EINST EINST

1939

JETZT

JETZT

Der Beginn der Trafik war eigentlich schon vor 1938 in einer kleinen Hütte am Brückenkopf der Steyregger-Brücke, die damals die Urgroßmutter von Frau Karin Sabitzer, Frau Anna Zeilmayr, betrieb. 1938 wurde ihr ein neuer Platz, hier am Linzer Südbahnhofmarkt zugewiesen (noch weit von einem regen Markttreiben entfernt). Später wurde die Trafik von Frau Anna Steffel, geboren Zeilmayr (Großmutter der heutigen Besitzerin) weitergeführt. 1951 wurde das Haus Eisenhandstraße 48 errichtet und Frau Steffel konnte 1952 von der Holzhütte in das Geschäftslokal übersiedeln. Da kein Geld vorhanden war, wurde notdürftig aus Holzbrettern eine Einrichtung gebaut. 1974 übernahm Frau Ulrike Sabitzer, geb. Steffel, das Geschäft. Sie erweiterte das Sortiment und konnte 1976 die Trafik mit einer „richtigen Geschäftseinrichtung“ ausstatten. 1995 wurde ein computerunterstütztes Kassensystem eingeführt. Bis dahin wusste man alle Preise auswendig und es wurde fleißig im Kopf gerechnet.

Schon in den wilden Fünfzigern, während die modebewusste Damenwelt ihre Füße in enge, spitze Pumps zwängte (und damit sehr effizient dafür sorgte, dass wir in Fußpflege und Orthopädie heute alle Hände voll zu tun haben), widmeten sich die Berndorfers der Fußgesundheit. Mit Ihrer Fußklinik waren Sie echte Pioniere auf einem Terrain, das erst in den letzten Jahren auf breiteres Interesse traf. Wolfgang Berndorfer führte den Gedanken fort und erweiterte das Unternehmen: Selbst Orthopädietechniker und Bandagistenmeister, machte er die Fußklinik zu einer Art Paradies für die Füße, das seit wenigen Jahren auch den Welser/innen offen steht. Seit dem großen Umbau 1999 erfreuen sich die Besucher/innen der Linzer Fußklinik eines gediegenen Ambientes mit vollklimatisierten Räumen und eigenen Parkplätzen. Jetzt steht mit Christine Berndorfer die dritte Generation in den Startlöchern: Die Institution Fußklinik wird auch in den kommenden Jahrzehnten alles bieten, was unsere Füße gesund und schön macht!

2001 fand der vierte Generationswechsel statt und Frau Karin Sabitzer (heutige Besitzerin) übernahm mit 24 Jahren das Geschäft. Da sich in den letzten 30 Jahren in der Trafikbranche vieles geändert hatte, wurde 2008 die Geschäftseinrichtung wieder erneuert und den gegebenen Bedürfnissen sowie dem Sortiment angepasst. Juli 2012

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Fahrschule Doppler

Studio 71 Monika Konrad-Pelzl



Hauptstraße 77, 4040 Linz, www.startup-doppler.at Gründungsjahr:

Wiener Straße 71, 4020 Linz

1939

Gründungsjahr:

EINST

1941

JETZT

Die Fahrschule Doppler hat eine lange Tradition. Bereits im Jahr 1939 eröffnete Franz Doppler, der Großvater der jetzigen Inhaberin, Brigitte Doppler, eine Fahrschule in Grieskirchen. 1965 übernahm sein Sohn, Ing. Manfred Doppler, die Fahrschule Kiehbüchler in Linz-Urfahr, welche im alten Rathaus untergeberacht war. Mit viel Engagement bereitete er seine Kunden auf die damals sehr anspruchsvolle mündliche Theorieprüfung vor und machte sich so in kurzer Zeit einen Namen als Qualitäts-Fahrschule. 1967 übersiedelte die Fahrschule in größere Räumlichkeiten in der Reindlstraße an der „Biegung“. Durch den Aufschwung der Fahrschule wurden mehr Mitarbeiter benötigt, für deren Ausbildung Manfred Doppler die „Fahrlehrer-Fachschule Doppler“ gründete. Bald bildete er Berufsanwärter nicht nur für sein Unternehmen, sondern auch für andere Fahrschulbetriebe weit über die Grenzen von Oberösterreich hinweg aus. 1978 konnten neu errichtete Räumlichkeiten in der Urfahraner Hauptstraße bezogen werden.

EINST

JETZT

Frau Zangerl Elfriede verließ 1941 Berlin, um in Linz ein Friseurgeschäft zu eröffnen. Ihre Tochter, Frau Kneidinger, ging bei ihrer Mutter in die Lehre und machte Ausbildungen in London und Paris. 1977 erfolgte die Übernahme durch Frau Kneidinger (Intercoiffeur Renate).

1993 traten die Kinder Christoph und Brigitte in den Familienbetrieb ein.

1979 wurde der Salon durch den Gatten Dipl.- Ing. Kneidinger Franz umgebaut.

1995 wurde in Linz-Oed ein Außenkurs-Lokal eröffnet und einige Jahre später folgte ein weiteres Kurslokal in Linz-Dornach. Somit konnte die Fahrschule Doppler Kunden an 3 Ausbildungsorten in Linz bedienen. 2016 wurde der Außenkurs Linz-Oed in die neuen, modernen Räumlichkeiten der „Lenaupark-City“ verlegt.

1999 übernahm Frau Monika Konrad-Pelzl, die zuvor 4 Jahre bei Frau Kneidinger gearbeitet hatte, das Geschäft.

Im September 2000 übergab Manfred Doppler den Grieskirchner Betrieb an seinen Sohn Christoph Doppler und den Linzer Betrieb an seine Tochter Brigitte Doppler. Seitdem führen beide ihre Fahrschulen mit demselben Qualitätsanspruch und neuen Ideen erfolgreich weiter. Der Vater Manfred unterstützt sie nach wie vor mit begeisternden Vorträgen in der Fahrlehrer-Fachschule. 2002 schlossen sich Brigitte und Christoph Doppler mit ihren Fahrschulen dem „startup-fahrschulVerbund“ an - einem österreichweiten Netzwerk aus eigenständigen Fahrschulunternehmen. Die Mitgliedsfahrschulen profitieren durch gemeinsame Werbung, gemeinsame Aus- und Weiterbildung sowie Gedanken- und Ideenaustausch. So werden laufend Innovationen eingebracht und an der Qualitätssicherung gearbeitet. April 2017

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Auch die 4 Jahre Bauzeit der U-Bahn konnten, unter schwierigsten Umständen, gemeistert werden. Eine Sanierung des Geschäftes wurde 2010 durchgeführt. Seit nunmehr 73 Jahren wird der Betrieb von 3 Generationen als Friseurgeschäft geführt.

Februar 2013

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

HNetz Bachmayr

Ing. A. Lengauer GmbH & Co KG

Friseur Bethlehemstraße 39, 4020 Linz, www.lengauer.co.at Weissenwolffstraße 8, 4020 Linz, www.hnetz.at Ferihumerstraße 44, 4040 Linz Luna Platz 3, 4030 Linz Herrenstraße 20, 4020 Linz Gründungsjahr:

Gründungsjahr:

1940

EINST

EINST

1940

JETZT

Ein Rückblick auf die Vergangenheit bleibt zum Teil ungewiss. Der Betrieb wurde in den Wirren der Kriegsjahre um 1940 von Josef Bachmayr von seinem damaligen Lehrherren und Chef, Herrn Auer, übernommen. Damaliger Standort war ein kleines altes Haus in der Eisenhandstrasse in Linz, welches irgendwann einmal verschwand. Das Geschäft bestand aus 3 Herrenfriseuren, welche den Ursprüngen des Handwerks frönten: Rasur, Haarschnitt, Warzen abbinden, Zähne reißen und so manch andere kleine chirurgische Eingriffe. 1956 wurde der Friseurladen in den Neubau an der Ecke Gruberstrasse Weissenwolffstraße übersiedelt.

JETZT

1940 gründete Kommerzialrat Ing. August Lengauer seinen Gas- und Wasserinstallationsbetrieb in der Eisenhandstraße. Der Einmannbetrieb war von Anfang an sehr gefragt und so wurde der Firmensitz 1943 in die Krankenhausstraße verlegt, wo mehr Platz zum Wachsen war. In den darauf folgenden Jahren wuchsen die Firma und der Mitarbeiterstand ständig. Als 1963 der Firmensitz in der Krankenhausstraße dem großen Arbeitsumfang nicht mehr gewachsen war, wurde ein neues Firmengebäude in der Bethlehemstraße 39 errichtet. Bis 1964 lag das Hauptaugenmerk auf den Heizungs- und Sanitärinstallationsarbeiten, ab dann wurde der Betrieb um den Geschäftsbereich Lüftungsbau erweitert.

Im Jahr 1995, nachdem sich sein Vater aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand begab, übernahm sein Sohn Gert Bachmayr das Geschäft. In den folgenden Jahren folgte eine Expansion von 1 auf derzeit 4 Standorte in Linz. Wobei immer die ehernen Grundsätze und Traditionen aufrechterhalten werden. Eine Geschäftsphilosophie, die aus Mundpropaganda und Qualität besteht.

1971 trat die Tochter und studierte Juristin Frau Dr. Ingeborg Hillinger in die Firma ein und wurde 1982 zur Geschäftsführerin ernannt. Firmengründer Ing. August Lengauer (†1993) war bis zuletzt in seinem Unternehmen tätig. Frau Mag. Elisabeth Gerlinger, Tochter von Frau Dr. Ingeborg Hillinger und Enkeltochter von Herrn Ing. August Lengauer trat zur Jahrtausendwende in die Firma ein und wurde 2004 Geschäftsführerin. Bis zum Jahr 2010 leiteten Frau Dr. Ingeborg Hillinger und Frau Mag. Elisabeth Gerlinger die Geschicke der Firma gemeinsam. Seither steht Frau Mag. Gerlinger alleine an der Spitze des Unternehmens, das 160 Mitarbeiter beschäftigt und großen Wert auf eine qualifizierte Lehrlingsausbildung legt. Nicht weniger als 30 junge Menschen absolvieren laufend eine Lehre bei der Firma Lengauer.

November 2006

November 2011

Nach dem plötzlichen Tod des Vaters übernahm 1967 sein Sohn Helmut Bachmayr den Betrieb und investierte in den Umbau des Geschäfts. Das Umsatzvolumen und der Bekanntheitsgrad stiegen gleichermaßen.



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Jantscha Frisörbedarf GmbH

HALI Büromöbel GmbH Produktion und Vertrieb von Büromöbel

Gallanderstraße 15, 4020 Linz, www.jantscha.com Gründungsjahr:

Bürgerstraße 6, 4010 Linz, www.hali.at , www.halivision.at

1940

Gründungsjahr:

EINST

JETZT

 Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das Jahr 1940 zurück. 1940 fand die Eintragung ins Handelsregister, damals noch als kleine Parfümerie, durch den Gründer, Herrn Alfred Jantscha, statt. Jahre stetiger Expansion führten bald vom ehemaligen Sitz des Stammunternehmens in Linz am Graben 9 zur Ausdehnung auf das übrige Oberösterreich. Mit dem Beginn des Großhandels mit Friseur- und Parfümerieartikel erfolgte der Aufbau eines Versorgungsnetzes in ganz Österreich. Heute gibt es Filialen in Wien, Salzburg und St. Pölten, das Stammhaus wurde erst kürzlich von der Baumbachstrasse 10 in die Gallanderstrasse 15 in Linz verlegt, wo jetzt ca. 1.500 m2 Büro- und Verkaufsflächen zur Verfügung stehen. Das Unternehmen, das bereits in der dritten Generation zur Zeit vom Brüderpaar Thomas und Alfred Kastner geführt wird und 60 Mitarbeiter beschäftigt, betreut an die 4.000 Friseurkunden in ganz Österreich regelmäßig und erwirtschaftet dabei einen Umsatz von ca. 6 Millionen Euro.

1942

JETZT

1942: Das Unternehmen wird als Familienbetrieb von Josef Haberleitner in Linz gegründet. Daraus leitet sich auch der Markenname ab: HAberleitner LInz. In den ersten Jahren lag der Schwerpunkt im Verkauf von Rechenmaschinen. Erst später begann HALI mit der Produktion von Büromöbeln in Aschach an der Donau. 1962: Unter der Leitung des Schwiegersohnes des Gründers, Dr. Winfried Ransmayr, erfolgte die Übersiedlung der Produktionsstätte nach Eferding und die Gründungen der Niederlassungen Wien, Graz, Klagenfurt, Salzburg und München. 1984: KR Ing. Michael und Mag. Winfried Ransmayr übernehmen von ihrem Vater die Geschäftsführung und leiten das Unternehmen HALI bis heute. 1998: HALI wird in die Ransmayr Privatstiftung eingebracht. Zahlreiche Aktivitäten und Auszeichnungen dokumentieren das ausgeprägte Qualitätsund Umweltbewusstsein von HALI: Gründungsmitglied bei PREPARE, Staatspreis für ECODesign, OÖ Landesumweltschutzpreis, Umweltmanager des Jahres, Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001:2000 (Qualitätsmanagement) und DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) 2005: Geschäftsbereiche HALI: Büro-Möbelsysteme/Raumbildung (Organisations – und Nurglastrennwände) und Stauraum/Ergonomische Sitzmöbel heimischer und internationaler Hersteller. Neben einer Vielfalt an Produktlinien im Bereich der hochwertigen Büromöbel stehen die individuelle Beratung, eine genaue Analyse, die optimale Planung sowie die Logistik und das kundenorientierte Service im Vordergrund.

November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Intercoiffeur Ginner

Klinger

Friseur und Perückenmacher

Fotoatelier, Fotohandel, Ausarbeitung

Freistädterstraße 38, 4040 Linz

Simonystraße 27, 4030 Linz

Gründungsjahr:

EINST

1942

Gründungsjahr:

JETZT

Der Friseurbetrieb in Linz Urfahr, Freistädterstr. 83, wurde im Jahre 1942 vom Gründer Leopold Ginner eröffnet. Mit zwei Mitarbeitern und der eigenen Mitarbeit war die damalige Geschäftsgröße ca. 60 m². 1972 erfolgte der Einstieg und die Übernahme des Friseurbetriebes der Tochter Elfriede. Sie war erfolgreich bei Friseurwettbewerben und Staatsmeisterschaften sowie auch bei Internationalen Bewerben. 1967 wurde sie sogar Landesmeisterin. Drei Jahre später (1975) erfolgte der Umbau und die Vergrößerung des Salons auf ca. 180 m² und 15 Mitarbeiter. Mit Salonschulungen und Mitarbeitertraining erlangte der Betrieb das Vertrauen seiner vielen Stammkunden. Auch die familiäre Atmosphäre ist bei den Kunden beliebt. Ab 2007 übernimmt die dritte Generation Michael Ginner künftig die Geschäftsführung. Der Wahlspruch des Vaters Leopold Ginner – „Komme ich wieder auf die Welt, werde ich wieder Friseur“ – lebt auch in den Kindern weiter!

November 2006



1942

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JETZT

 Das Fotostudio Bernold wurde 1942 von Friederike Bernold gegründet. Spezialisiert auf Portraits und Hochzeitsfotografie entwickelte sich das Unternehmen zu einem renommierten Fotostudio. 1973 übernahm Herr Rudolf Bernold nach bestandener Meisterprüfung das Unternehmen. 1985 verkaufte Rudolf Bernold nach seiner Pensionierung das Fotostudio an seinen Neffen Rudolf Klinger, welcher bis heute das Fotostudio leitet. Rudolf Klinger erweiterte das Angebot des Studios um Werbefotografie für Innenund Außenaufnahmen.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Prielmayerhof

Uhren-Juwelen Gerner

Hotel, Restaurant

Uhrmacher und Juwelier

Weißenwolffstraße 33, 4020 Linz, www.prielmayerhof.at

Freistädterstraße 27, 4040 Linz

Gründungsjahr:

1942

EINST

Gründungsjahr:

JETZT

EINST

1939-1942: Erbaut von Anna und Franz Zehetner

1943

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1943 gründete Johann Gerner das Unternehmen in der Freistädterstr. 40, kurz darauf übersiedelte er in die Freistädterstr. 27, wo sich der Betrieb bis heute befindet.

1945-1955: Nach Renovierung besetzt von der Amerikanischen Armee 1955-1970: Hotel + Restaurant im Besitz von Franz und Anna Zehetner

Damals bestand das Unternehmen aus Herrn Johann Gerner sen. und 2 Lehrlingen. Der Tätigkeitsschwerpunkt lag im Handel mit Schmuck und Uhren, in der Reparatur und in der Spezialanfertigung von Schmuck.

1970-1980: Restaurant an Sohn Franz Zehetner verpachtet 1976-1980: Nach Todesfall von Franz Zehetner Alleinbesitzerin Anna Zehetner 1980-1994: Übernahme von Sohn Franz Zehetner, 3-Sterne Betrieb mit 30 Zimmern und Restaurant Ab 1994: Ausbau zum 4-Sterne Betrieb mit 60 Zimmern und Tiefgarage Juni 2003: Übernahme des 4-Sterne Betriebes mit Restaurant durch Sohn Franz in der dritten Generation

Derzeit wird der Betrieb in der dritten Generation von seinem Enkel Hans-Peter Gerner geführt. Unterstützt wird er dabei von seinem Team bestehend aus seiner Gattin, seiner Schwester und seinem Sohn. Urenkel Dominik Gerner arbeitet bereits als Uhrmachermeister im Betrieb mit. Somit gibt es im Unternehmen UhrenJuwelen Gerner vier Generationen an Uhrmachermeistern. Das heutige Sortiment setzt sich aus qualitativ hochwertigen Uhren & Schmuck zusammen. Der Familienbetrieb bemüht sich seit über 6 Jahrzehnten um die Belange seiner Kunden in Sachen Uhren und Schmuck.

Oktober 2003: Renovierung des Restaurants und Wiedereröffnung des Restaurant „prielmayer’s“ im Dezember 2003

November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Dipl. Ing. Friedrich Bräutigam GmbH

Gasthaus Fam. SEIMAYR





Wienerstr. 210, 4030 Linz, www.braeutigam.at

Steinackerweg 8, 4020 Linz, www.seimayr.at Gründungsjahr:

1945 Gründungsjahr:

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1945

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Schon Kaiser Franz Josef kannte den „Waldl“-Vierkanter. Auf seiner Reise nach Ischl wechselte er hier die Pferde.

JETZT

Das Unternehmen wurde im Jahr 1945 von Herrn Dipl. Ing. Friedrich Bräutigam in der Landstraße 83 gegründet. Durch Fleiß und Energie wurden die Schwierigkeiten, die sich durch die Nachkriegssituation ergaben, bewältigt und im Jahre 1961 begann seine Gattin Frau Irmfried Bräutigam in der Firma mitzuarbeiten. Frau Bräutigam übernahm 1982, nach dem Tode Ihres Mannes, mit Unterstützung langjähriger Mitarbeiter, die Firmenleitung. Im Jahre 1985 trat Herr Herbert Bräuer, nach abgeschlossener Lehrabschlussprüfung bei der EGB Linz, in die Firma ein und konnte binnen kürzester Zeit sein Geschick unter Beweis stellen, wobei ihn Frau Bräutigam 1994 zum Geschäftsführer bestellte. Im Jahre 2004 ging Frau Bräutigam in den Ruhestand.

Wo heute das bekannte Gasthaus Seimayr mehr als 500 Gäste gleichzeitig bewirten kann, hat sich ein Stückchen Geschichte des Stadtteils abgespielt. Um 1927 gab es einen Bauboom in Linz. Mit Faßzieher-Pferde wurde der Schotter in die Stadt gebracht. Dadurch tummelten sich viele Arbeiter herum. Was mit einem Flaschenbierhandel begann, entwickelte sich immer weiter bis zum heutigen modernen Gastronomiebetrieb. Nachdem 1945 das „Waldl-Haus“ bei einem Bombenangriff dem Erdboden gleichgemacht wurde, baute Rosa Seimayr mit ihrem 14-jährigen Sohn Josef das „Gasthaus zur Waldluft“ wieder auf. 1970 verkauften die Seimayrs alle Tiere und aus Stadl und Stall wurden Säle.

Im Jahre 2000 wurde als neuer Standort die Wienerstraße 210 gewählt und ein neues Betriebsgebäude erbaut. Herr Bräuer gründete alsbald einen neuen Elektroinstallationsbetrieb in St. Pantaleon/NÖ und im Jahre 2010 einen Elektrohandel in St. Valentin. Das vielfältige Aufgabengebiet umfasst die Installation von Licht- und Starkstromanlagen für Gewerbe, Industrie und Haushalt, sowie Straßenbeleuchtungen, Signalanlagen und auch Kleinkraftwerke. Als wichtiges Standbein sind auch noch die Installationen für Veranstaltungen, wie die „Linzer Klangwolke“, „Urfahrmarkt“ und „Linzer Weihnachtsmärkte“ zu nennen. Derzeit werden in den Betrieben 40 Mitarbeiter beschäftigt und davon 10 Lehrlinge ausgebildet.

Die Zukunft hat für den bodenständigen Gasthof 1992 begonnen. Denn da übernahmen Siegfried und Juliane Seimayr den Betrieb. Frischer Wind und junge Ideen, verbunden mit ständigen Investitionen, machen das Gasthaus zum beliebten Ort, um Hochzeiten, Familienfeste oder Firmenfeiern abzuhalten.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

KE Installation Karl Egger

VERITAS Verlags- und Handelsgesellschaft m.b.H. & Co. OHG

Installation, Kunststoffwerk Ignaz-Mayer-Straße 17, 4020 Linz, www.kekelit.com Gründungsjahr:

Buch- und Kunsthandlung: Harrachstrasse 5, 4010 Linz, www.veritas-buch.at Verlag: Hafenstraße 1-3, 4010 Linz, www.veritas.at

1945

Gründungsjahr:

1945

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1945: Karl Egger (I) gründet das KE Installationsunternehmen für „Gas-WasserHeizung“. 1960: Abflussrohre (aus Kunststoff) werden selbst erzeugt (Markennahme KE). 1966: Karl Egger (II) übernimmt nach dem frühen Tod des Vaters das Unternehmen. 1968: Karl Egger beginnt mit der Produktion von KELIT – Fernwärmerohren und gehört damit europaweit zu den Pionieren. 1973: Gründung der 100% -Tochter KE KELIT GmbH. 1985: Karl Egger (III) tritt in die Firma ein. Neue Entwicklung im Warm- und Kaltwasserbereich. KE KELIT führt PPR - Rohrsysteme in den Markt ein. 1989: KE KELIT steigt europaweit als Erster auf FCKW - freie Rohrsysteme im Fernwärmebereich um. 1993: Erste Büros und Niederlassungen in Südostasien und im Mittleren Europa werden gegründet. 2000: Die Abteilung Forschung und Entwicklung arbeitet bereits an den nächsten Projekten. Bis heute hat KE KELIT über 100 Patente angemeldet. Derzeit sind ca. 200 Mitarbeiter bei KE KELIT beschäftigt. November 2006



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VERITAS hat sich in den 60 Jahren seines Bestehens von einem stark kirchlich orientierten Unternehmen zu einem leistungsstarken Bildungsverlag gewandelt, dem aktuell zweitgrößten Österreichs. Aus der ersten Idee des profanen Schulbuchs und den ersten Erfolgen hat sich das heutige Kerngeschäft entwickelt und VERITAS ist anerkannter Trendsetter und innovativer und dynamischer Bildungsverlag mit besonderer Kundenorientierung geworden. Daneben ist das Unternehmen jedoch vor allem im Sortiment der Buch- und Kunsthandlung seinen Wurzeln treu geblieben. Die Geschichte der VERITAS ist von der Gründung (1945) an eng verflochten mit der Kirche in Oberösterreich. Das erklärte Unternehmensziel des Gründers Karl Gruber war die Unterstützung der Seelsorge – von Buch oder technischen Geräten bis zu selbst produzierten Schallplatten. Ein strategisch bedeutendes Jahr war 1972. VERITAS produzierte mit Prof. Erich Neuwirth und einem Team von Lehrern der Pädagogischen Akademie der Diözese die ersten Schulbücher für den Sachunterricht an den Volksschulen. 1982 übergaben Karl und Maria Gruber fast alle ihre VERITAS-Anteile zur Fortführung der aufgebauten Firma an den Oberösterreichischen Landesverlag. Insbesondere seit der Übernahme durch den jetzigen Eigentümer, dem Bildungsverlag Cornelsen, konnte ein ständiger wirtschaftlicher Aufschwung erzielt werden. So ist VERITAS heute am Schulbuchmarkt Marktführer im Pflichtschulbereich und konnte in den letzten Jahren auch kräftige Zuwächse in der gymnasialen Oberstufe und den Berufsbildenden Schulen erzielen. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Wanggo Reifenvertriebs GmbH

Hauser GmbH

Handel und Service für Felgen und Reifen

Kühlmöbel mit Kältetechnik

Wildbergstraße 15-17, 4041 Linz, www.wanggo.com

Am Hartmayrgut 4-6, 4040 Linz, www.hauser.com

Gründungsjahr:

1945

Gründungsjahr:

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1946

JETZT

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1946: Ing. Rudolf Hauser gründet einen Service- und Montagebetrieb für kältetechnische Anlagen in Linz als Einmannbetrieb. KommR August Wanggo gründete 1945 das Unternehmen und führte es anschließend gemeinsam mit seiner Frau und einem Angestellten. Damals lag der Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich des Handels und Service mit Reifen und Felgen. Es folgte eine stetige Entwicklung im Bereich Reifenhandel und Gummitechnik.

1965: Beginn der Produktion von Serienkühlmöbel aus Metall. 1968: Eintritt von Dr. Erwin Hauser in das Unternehmen. 1971: Eröffnung des Produktionsstandortes St. Martin im Mühlkreis (11.000 m²).

1960 wurde der Firmensitz aufgrund der zunehmenden Expansion von der Kirchengasse 1 in die Wildbergstraße 15-17 verlegt, wo sich auch heute noch der Hauptsitz befindet. 1969 wurde dann die erste Filiale in Eferding mit den Schwerpunkten Reifenhandel, Vulkanisationsservice und Förderbandwerkstätte und 1978 die zweite in Ennsdorf errichtet.

1981: Übernahme der alleinigen Geschäftsführung durch Dr. Erwin Hauser, der das Unternehmen bis heute erfolgreich in der zweiten Generation führt. 1990: Eröffnung des Produktionsstandortes Kaplice (180.000 m²).

1990 kam es Weihnachten zu einem schweren Brand in der Wildbergstraße. 1995 wurde die Wanggo Gummitechnik aufgrund der guten Geschäftslage als eigenes Unternehmen gegründet.

seit 1996: Gründung von Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Partnerschaften in Deutschland, England, Benelux, Schweiz, Ungarn, Polen, Slowakei, Slowenien & Kroatien.

2001 errichtete die Firma Wanggo ein Logistikzentrum in Linz/Katzbach. Heuer findet eine umfangreiche Erweiterung von Werkstätte, Lager und Verwaltung der Wanggo Gummitechnik in Eferding statt. Derzeit verfügt das Unternehmen über 5 Filialen in OÖ und beschäftigt insgesamt 117 Mitarbeiter. Nach Herrn KommR August Wanggo übernahm sein Schwiegersohn Herr KommR Ing. Günter Deschka die Geschäftsführung. Seit 2003 führt Herr Ing. Mag. Stefan Deschka das Reifen und Felgen für alle Arten von Fahrzeugen in Groß- & Einzelhandel anbietende Unternehmen.

2001: Erweiterung der HAUSER Zentrale in Linz um 4.000 m². 2002: Erweiterung des Produktionsstandortes St. Martin/Mkr. auf 13.500 m² 2002-2006: Einsatz von vollautomatischen Stanz- und Nippelmaschinen und Biegeautomaten in den Produktionsstandorten St. Martin und Kaplice.

November 2006

November 2006



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2005-2006: Umstellung der Produktion auf Just-in-Time-Lieferungen in beiden Werken. HAUSER beschäftigt über 400 Mitarbeiter und liefert in ganz Europa schlüsselfertige Kühlmöbel mit Kältetechnik für Supermärkte, Diskontmärkte, Tankstellenshops und Gewerbekälte.



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Margit Mieder - Helga Winkler GmbH

OCHSNER Wärmepumpen GmbH

Damenspezialgeschäft, Mieder-Ware & Bademoden

Maschinen- und Stahlbau

Mozartstraße 3, 4020 Linz

Krackowizerstraße 4, 4020 Linz, www.ochsner.at

Gründungsjahr:

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1946

Gründungsjahr:

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Das Unternehmen wurde Ende der 30iger Jahre von dem Vater der jetzigen Inhaberin, Helga Winkler, am heutigen Linzer Standort Mozartstr. 3 gegründet. Zu dieser Zeit wurde die Damenunterwäsche von diversen Lieferanten nach Maß der Kunden angefertigt. Während des Krieges musste das Geschäft auf Anordnung der Politiker geschlossen werden, da keine kriegswichtige Ware verkauft wurde. Erst 1946 wurde das Geschäft wieder eröffnet. Seit dieser Zeit bis jetzt sind zwei Angestellte beschäftigt, die für den Verkauf und die Bestellung der Ware zuständig sind. 1986 erbte Helga Winkler den Betrieb. Das Angebot der Waren wird jetzt gegenüber damals um ein Vielfaches überboten. So bezieht das Unternehmen von allen namhaften Lieferanten aus dem In- und Ausland die Ware. Es ist nicht nur die große Auswahl, die den Betrieb auszeichnet, sondern auch die bestens geschulten und erfahrenen Mitarbeiter.

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1946

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Die Unternehmenschronik geht zurück auf das Jahr 1872, als das Stammhaus in Schlesien von Karl Ochsner gegründet wurde. Nach anfänglicher Produktion von Apparaten und Pumpen übersiedelte das Werk 1946 nach Linz, wo anfänglich ca. 20 Mitarbeiter beschäftigt wurden. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung von Kompressoren und Prozesspumpen, die bis in die USA zur Navy und der Nasa exportiert wurden. Trotz des wirtschaftlichen Erfolges konzentrierte man sich ab 1992 ausschließlich auf die Wärmepumpenproduktion. Die Firma für die Herstellung von Wärmepumpen wurde 1978 von Dipl. Ing. ETH Karl Ochsner gegründet, der bis heute das Unternehmen in der vierten Generation führt. Derzeit sind ca. 120 Mitarbeiter, davon 80 am Standort Linz / Produktionsstätte Haag, beschäftigt. Ochsner hat als erster europäischer Hersteller mit der industriellen Fertigung von Wärmepumpen begonnen und besitzt heute einen bedeutenden Marktanteil an dieser innovativen Heiz- und Klimatechnik in Österreich, Deutschland und Polen. In diesen Ländern bestehen werkseigene Vertriebs- und Serviceorganisationen. Ochsner-Produkte kommen darüber hinaus in vielen Ländern, aber auch in Übersee bis nach Australien zum Einsatz. Ochsner gilt als Technologieführer und gehört zu den bekanntesten europäischen Herstellern in der Branche. Im Werk Haag werden 2006 über 4.500 Wärmepumpen hergestellt. Zur Ochsner Gruppe gehören neben den Ochsner Gesellschaften in Österreich, Deutschland und Polen auch die Firmen AWP Wärmepumpen und Thermo-Energie. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Schuhreparatur Kopatsch

Tanzcafe Waldesruh – Robert Huber GmbH

Schuhmacher, Schuhreparatur, Schuhhandel

Mönchgrabenstraße 126, 4030 Linz, www.waldesruh.org

Unionstrasse 90, 4020 Linz Gründungsjahr: Gründungsjahr:

1946

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Die in Krumau, von Josef Kopatsch gegründete Schuhmanufaktur wurde im Jahre 1946 in Linz im kleineren Stil in der Pfarrgasse 14 wiedereröffnet. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Familienunternehmen 6 Mitarbeiter, die mit der Errichtung von Maßschuhen und deren Reparaturen beschäftigt waren. Mit der Einführung der Fabrikschuhe wurde die Maßanfertigung eingestellt und ein Schuhhandel eröffnet. Im Jahre 1967 übernahm Ewald Kopatsch, Sohn von Josef Kopatsch, das Unternehmen. Im Jahre 1977 eröffnete er eine Filiale im EKZ-Muldenstraße. Weiters wurde im Jahre 1979 der Hauptstandort von der Pfarrgasse in die Europastrasse verlegt. Bis zum Jahre 1996 blieben diese beiden Standorte aufrecht. 1993 löste der Sohn von Ewald Kopatsch, Reinhard Kopatsch, sein Dienstverhältnis in der ehemaligen Chemie Linz AG, um den Beruf des Schuhmachers im 2. Bildungsweg zu erlernen. Durch Ablegung der Gesellenprüfung und der Unternehmerprüfung gelang es ihm im Jahre 1995 den elterlichen Betrieb zu übernehmen und zugleich auch umzustrukturieren. Die Werkstatt wurde 1999 in die Unionstr. 90 übersiedelt und die Filialen wurden geschlossen. Der Tätigkeitsschwerpunkt „die Dienstleistung Schuhreparatur“ wurde all die Jahre nicht außer Acht gelassen. Zusätzlich betreut Reinhard Kopatsch mehrere Filialen von Schuhgroßhandelsketten in und um Linz.

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1946

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1946 suchte die Kriegswitwe Valerie Huber um die Gewerbeberechtigung einer Jausenstation im Mönchgraben, einem Bauerndorf mit fünf Häusern, an. Durch die Haltung von Ziegen konnte sie ihr gastronomisches Angebot auf Milchkaffee ohne Lebensmittelmarken erweitern. Mit Verwertung des gesamten Obstgartens konnte auch in bescheidenem Umfang Most erzeugt werden. Den ersten Wein konnte sie in der Stiftskellerei St. Florian erwerben und diesen musste sie in kleinen Fässern mit der „Florianer Bahn“ bis Pichling befördern und dann händisch nach Hause tragen. Die Jausenstation „Waldesruh“ wurde im Lauf der Zeit auf ein Gasthaus erweitert und galt im Winter als Schutzhaus, wo man sich bei heißem Kaffee und Glühmost erwärmen konnte. Auch die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz – sehr oft spielte ein Gast mit seinem mitgebrachten Instrument auf. 1955 trat eine entscheidende Veränderung ein: Die Autobahn wurde gebaut. Die wirtschaftliche Situation des Betriebes war schwierig. Alois Huber, einer der beiden Söhne, übernahm den Betrieb. Mit minimalen Mitteln, Ideenreichtum und viel Fleiß wurde das erste moderne Tanzlokal im Raum Linz eröffnet. Die Nutzfläche des Lokals betrug 60 m² und den Gästen standen neun Tische zur Verfügung. Schon nach drei Jahren konnte die alte Scheune des Bauernhauses abgerissen und durch einen Zubau einer kleinen Wohnung und sechs kleinen Fremdenzimmern ersetzt werden. 1974 wurde das gesamte Gebäude erneuert und umgeplant. Es gelang dies ohne jegliche Betriebssperre. 1993 übernahm der Sohn Robert Huber den Betrieb und wandelte es in ein Tanz-Cafe um. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

HAM & LUIS Fleisch und Wurstspezialitäten von Alois Hörlsberger e.U.

Roithinger Elektromaschinentechnik GmbH Mechatronik, Handel mit Waren aller Art Fröbelstraße 26, 4020 Linz, www.roithinger.at

Strabergerstraße 5, 4040 Linz, www.ham-luis.at Gründungsjahr:

Gründungsjahr:

1947

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„Alois Hörlsberger Fleisch- und Wurstspezialitäten“ wurde am 2. Februar 1947 gegründet und wird seither bereits in der dritten Generation geführt. Alois Hörlsberger senior und seine Frau Ottilie legten 1947 den Grundstein für den Erfolg. 1982 übernahmen sein Sohn Alois und dessen Frau Gerti das Ruder und trugen somit erheblich zur Erfolgsgeschichte des Unternehmens bei. Am 1. Oktober 2008 war es dann soweit und das Zepter wurde an den Sohn Alois Hörlsberger junior weitergereicht. Dies war auch das Jahr, in dem der Firmenname auf HAM & LUIS „Fleisch und Wurstspezialitäten von Alois Hörlsberger“ umbenannt wurde. Heute wie damals werden ausschließlich österreichische Fleischwaren verarbeitet.

1947

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Vor 60 Jahren eröffnete Alfred Ertl in Linz-Urfahr seine Elektrowerkstätte. Schon damals befasste man sich mit der Reparatur von Elektromotoren. Da das benötigte Wickelkupfer sowie Isolationsmateralien in der Nachkriegszeit gerade in der russisch besetzten Zone äußerst knapp waren, war viel Improvisationsgeschick erforderlich, um die Maschinen wieder auf Vordermann zu bringen. Gearbeitet wurde schon damals für die OÖ Papierindustrie in Lenzing, Steyrermühl und Nettingsdorf. 1978 übernahm Josef Roithinger den Betrieb von seinem Onkel und baute ihn weiter zu einem der führenden Unternehmen in der Branche aus. 1985 wurde das neue Betriebsgebäude in der Linzer Fröbelstraße eröffnet. Ein Jahr später startete man mit dem Handel von Elektromotoren. Der Reparaturbereich wurde um mehrere Spezialgebiete im mechanischen Bereich wie Wuchttechnik ergänzt. 1995 wurde in der Linzer Unionstrasse ein Außenlager eröffnet. 2000 schließlich übernahm Ing. Mag. Robert Roithinger das Unternehmen von seinem Vater. Das Dienstleistungsspektrum wurde unter anderem um die Bereiche Betriebsauswuchten sowie Servomotorentechnik ergänzt. Weiters werden wie schon vom Vorgänger kundenspezifische Umbauarbeiten an Neumotoren durchgeführt. 2004 wurde der Betrieb am Standort Fröbelstraße flächenmäßig verdoppelt und weiter modernisiert. Das Unternehmen legt Wert auf höchste Fachkompetenz seiner 21 Mitarbeiter.

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Samhaber GmbH & Co KG

Walter Bürgermeister

Obst- und Gemüsegroßhandel

Libellenerzeugung

Jaxstraße 11, 4020 Linz, www.obst-samhaber.at

Gablonzerweg 6-8, 4030 Linz, www.buergermeisterlibelle.at

Gründungsjahr:

EINST

1947

Gründungsjahr:

Zw. 1950 – 1955: Beginn mit Import von Italienischen Südfrüchten

Schon im Jahr 1905 haben Vorfahren der Familie Bürgermeister in Nordböhmen Libellen aus Glas hergestellt. 1947 sind Walter und Johanna Bürgermeister nach Linz emigriert und haben als reiner Familienbetrieb in einer Holzbaracke mit der Produktion von Libellen begonnen. 1956 wurde in der Neuen Heimat ein Betriebsgebäude geschaffen und die Produktion durch die Entwicklung der zerbrechlichen Libellen aus Kunststoff enorm gesteigert.

1952: Übersiedelung in die Garnisonstraße (wo früher Wirtschaftshof war) Seit 1961 ist der Hauptstandort des Unternehmens in der Jaxstraße 11. 1972 erfolgte die Umwandlung in eine GmbH & Co KG und die Übernahme des Betriebs durch Hubert und Rudolf Samhaber. Seit 1996 ist Christian Samhaber Geschäftsführer. Er übernahm den Betrieb im Jahr 2000 in 3. Generation. Heute hat die Firma Samhaber GmbH & Co KG 5 Autos und 6 Mitarbeiter im Einsatz, um frische und heimische Produkte dem Linzer Südbahnhofmarkt, der Gastronomie und div. Krankenhäusern in fast ganz OÖ liefern zu können.



1947



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Das Unternehmen wurde 1947 durch Herrn Karl Samhaber (früher Landwirt/Gemüsebauer) an der Unteren Donaulände gegründet. Die Lagerhalle stand am jetzigen Brucknerhausgelände. Es waren 12 Mitarbeiter mit 7 LKW´s beschäftigt. Schwerpunkt: Handel mit reinen heimischen Landprodukten (Kartoffel, Salat, etc.)

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Heute beschäftigt der Betrieb 75 Mitarbeiter und erzeugt täglich bis zu 80.000 Libellen, die zu 99,9 % in alle Welt exportiert werden. Die Firma Walter Bürgermeister produziert Libellen für jeden Verwendungszweck und die Produktpalette umfasst mehr als 250 verschiedene Modelle. Der Betrieb verfügt über einen eigenen Werkzeugbau, sodass die Kundenwünsche individuell raschest bedient werden können. Aufgrund der hohen Nachfrage an den Produkten musste die Produktion um 40 % gesteigert werden. 

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Weinhof Schenkenfelder GmbH & Co KG

Gasthof Lüftner

Pollheimerstr. 20, 4020 Linz, www.schenkenfelder.at

Klausenbachstraße 18, 4040 Linz, www.gh-lueftner.at

Gründungsjahr:

EINST

1947

Gründungsjahr:

1948

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1947 eröffnete Fritz Schenkenfelder senior mit seiner Frau Martha in der Linzer Innenstadt ein kleines Weingeschäft. Auf kleinster Fläche wird mit 30 Sorten Wein, verschiedenen Schnäpsen und Likören gehandelt. In den folgenden Jahren wird das Sortiment auf rund 250 Weine und Spirituosen erweitert und eine Filiale in Steyr gegründet. Die Idee, das Geschäftskonzept auf den Großhandel auszudehnen, kam 1960 und bedingte einen Standortwechsel. Nach langem Suchen wird das richtige Objekt gefunden: ein 400 Jahre alter Bauernhof am Stadtrand von Linz. Durch liebevoll durchgeführte Renovierungsarbeiten wird der Vierkanthof zum „Weinhof Schenkenfelder“. 1961 tritt Sohn Roland Schenkenfelder nach internationaler Gastronomie-Tätigkeit ein, 20 Jahre später Markus und dann Michael Schenkenfelder, welche heute den Betrieb leiten. Die Wein- und Spirituosen-Fachwissen werden vertieft, viele Weingüter werden besucht und die Kontakte zu Partnerunternehmen werden freundschaftlich aufgebaut.

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  1948: Besitzer Leopold Lüftner und Gattin Katherina: Bauernhof und Jausenstation, Konzessionsansuchen für Gasthaus durch die Großeltern 1950: Übernahme des Gasthauses und Bauernhofes durch Eltern Rudolf und Elfriede Lüftner 1965: Renovierung des Hauses und gleichzeitige Auflösung des Bauernhofes, Neubau der Küche und der Kühlräume, Neuerrichtung zweier Kegelbahnen 1967: Fertigstellung der Fremdenzimmer – daher der heutige Name Gasthof 1975/1980: Neugestaltung des Gastgartens, Renovierung des Speisesaals 1988: Errichtung einer Schirmbar (Schirmdurchmesser 12 m) im Gastgarten 1993: Übernahme des Gasthofes durch Rudolf Lüftner jun.

1992 wird „Schenki´s Vinothek“ in der Arkade eröffnet, ein beliebter Treff mit Degustation für Weinkenner.

1997: Renovierung des gesamten Gasthofes

Bis heute wird der „Weinhof Schenkenfelder“ als Familienbetrieb geführt. Es werden weit über 1000 Weine und ein ebenso großes Spirituosen-Sortiment angeboten und zahlreiche Kunden in ganz Oberösterreich beliefert. Das Sortiment umfasst DIE renommierten nationalen und internationalen Qualitätsproduzenten. Damit ist der „Weinhof Schenkenfelder“ zu einer der bestsortierten Adressen Österreichs geworden.

1998: Anlegung des Gastgartens mit Spielanlage und neuer Schirmbar

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Gemütlicher Gasthof mit traditioneller Hausmannskost und Spezialitätenwochen (Fisch, Wild, Spargel, etc) ideal für Familien und Feste.



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Obermüller Farbengroßmarkt Import GmbH

TRAUNER Verlag + Buchservice GmbH Verlag, Buch- & Zeitschriftenhandel, Druckerei

Gewerbepark 34, 4040 Linz, www.farbengrossmarkt.at Gründungsjahr:

Köglstraße 14, 4021 Linz, www.trauner.at

1948

Gründungsjahr:

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1948: Gründung durch Hans & Adele Obermüller, Ecke Freistädterstraße - Linke Brückenstraße 24 (heute VKB-Bank). Neben Farben und Lacken gibt es auch Papier-, Schul-, Büro- und Textilartikel. 1962: Adele Obermüller gründet gemeinsam mit ihrem Sohn Horst die “Farbendrogerie Horst Obermüller”, Linke Brückenstraße 11 (heute Boutique Harsch). 1973: Eröffnung des ersten “Farbengroßmarktes Österreichs” im Gewerbepark Urfahr. Der Hauptschwerpunkt liegt damals bei Autolacken, Baufarben, Tapeten und Fliesen. 1993: Eröffnung einer Filiale im UNO-Shopping, Vergrößerung 2002. 1998: Horst Obermüller wandelt sein protokolliertes Unternehmen in eine GmbH um. Die “Obermüller Farbengroßmarkt Import GmbH” entsteht. 1999: Horst Obermüller zieht sich mit seiner Gattin Ernestine aus dem Tagesgeschäft zurück. Karl Loizenbauer übernimmt die Geschäftsführung. 2000: Die Firma Obermüller geht mit einem der größten und komfortabelsten Webshops für Künstlermaterialien online.



EINST

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Das Unternehmen wurde im Jahr 1948 von KommR Rudolf Trauner gegründet. Es entwickelte sich aus dem damals bekannten IBIS-Verlag heraus, der seine Schwerpunkte im Bereich Romane und Jugendliteratur hatte. Dieser hatte damals 5 Mitarbeiter. Im Jahr 1954 Übersiedlung vom Standort Haferlstraße in die Baumbachstraße 4a, 1959 Erweiterung am Standort Dinghoferstraße 21, 1966 Übersiedlung in das neue Firmengelände Köglstraße 14. Das Firmengelände wurde seit damals mehrmals erneuert und adaptiert (1978, 1991, 2001). Das Unternehmen umfasst heute eine Druckerei, Buchverlag und Buchservice, Reise- und Versandbuchhandlung und einen Zeitschriftenvertrieb. Es wird von KommR Dr. Rudolf Trauner in der zweiten Generation geführt, beschäftigt 150 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 15 Millionen Euro. Programmschwerpunkte sind u.a. approbierte Schul- und Lehrbücher für berufsbildende Schulen, gastronomische Fachliteratur, Bild- und Kunstbände und Universitätsschriften. Der Trauner Verlag darf seit 1982 den Titel „Universitätsverlag“ der Linzer Johannes Kepler Universität führen.

2005: Umbau und Vergrößerung der Filiale im Uno Shopping. November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Automatenvertrieb Donauland, K.F. Jeitschko KG

Glas Khemeter GmbH

Bismarckstr. 8, 4020 Linz, www.automaten-donauland.at

Glaserei, Glasschleiferei und Handel mit Bildern und Bilderrahmen

Gründungsjahr:

Wienerstraße 380, 4030 Linz

1949

Gründungsjahr:

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1949

EINST

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Die Firma Automatenvertrieb Donauland wurde 1949 von Karl Friedrich Jeitschko zum Leben erweckt. Damals befand sich das Unternehmen in der Betlehemstraße und war unter dem Namen Elektrohandel - Savarus bekannt. 1960 Gründung der K.F. Jeitschko, Automatenvertrieb Donauland und Übernahme durch Hanns Herbert Jeitschko. 1966 übernahmen das Unternehmen die Wurlitzervertretung für Zigarettenautomaten in Oberösterreich, Salzburg und Tirol.1970 kam auch die Wurlitzervertretung für Musikboxen in ganz Österreich dazu. Im Jahr 2000 übernahmen Ursula Pesta geb. Jeitschko und Markus Jeitschko die Firma Automatenvertrieb Donauland.

1945: Flucht von Krumau (wo Glasereibetriebes war) nach Linz

Franz

Khemeter

bereits

Inhaber

eines

1946-1954: Glasereibetrieb und Werkstatt in der Zeppelinstraße. Schwerpunkt: Bauverglasungen. 1955: Übersiedlung an den jetzigen Standort Wienerstraße 380 1976: Übergabe an Heinz Khemeter (Gründung einer GesmbH) 1995: Übergabe an Heinz Khemeter jun. in 3. Generation Heute liegt der Schwerpunkt bei traditionellen Glasgestaltung und Einrahmungen von Bildern.

Verglasungen,

moderner

Zur Zeit sind 4 Angestellte im Betrieb beschäftigt. 

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Horst Brückl

IGS Electronic Ing. G. Schmidbauer GesmbH

Fachwerkstätte für Nähmaschinen und Fahrräder

Verkauf und Reparatur von Funkgeräten

Herrenstraße 54, 4020 Linz

Pfeifferstraße 7, 4040 Linz, www.igs-electronic.at

Gründungsjahr:

1949

Gründungsjahr:

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1949 hat Alfred Brückl, der Großvater des heutigen Besitzers, das Unternehmen – damals in der Langgasse beheimatet – von Johann Roiss übernommen und kontinuierlich ausgebaut. In den 70er Jahren trat sein Sohn Horst Brückl in das Unternehmen ein. In dieser Zeit erfolgte auch die Übersiedelung an den heutigen Firmenstandort in der Herrenstraße 54. 1997 ging mit Sohn Alfred Brückl, dem heutigen Geschäftsführer, das Unternehmen in die dritte Generation und das macht die Firma Brückl zu einem Musterbeispiel für erfolgreiche Betriebsübergaben innerhalb der Familie. „Die Konsumenten schätzen Beratung und Service des Fachhandels wieder viel stärker“, ist Alfred Brückl optimistisch. Gerade bei den modernen Geräten, sowohl bei Nähmaschinen als auch bei Fahrrädern – werden Service, Beratung und Reparaturdienst immer wichtiger. Bei den Fahrrädern ist nach der MountainbikeDominanz schon seit Jahren das klassische Rennrad im Trend. Aber auch bei den Nähmaschinen sind Service und Beratung – Schlagwort Computernähmaschinen – zunehmend gefragt und stellen auch hohe Anforderungen an die sechs Mitarbeiter des Unternehmens.



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1949 eröffnete Günther Schmidbauer gemeinsam mit seinem Schwager Ing. Karl Waldhör ein Elektroinstallationsunternehmen in Leonfelden, Linzerstraße 84.

Seit 1949 ist „Fahrrad und Nähmaschinen Brückl“ Fahrradfreunden in Linz und in ganz Oberösterreich ein Begriff für Qualität und kundenfreundliches Service.

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Ab 1953 wird In Linz, Pfeifferstraße 7, eine desolate Parterre-Wohnung (32 m²) als Stützpunkt gemietet. Weiters wird eine Filiale in Helfenberg gegründet. Im Frühjahr 1957 wird das Unternehmen in Linz, Pfeifferstraße 7, angemeldet und im Herbst 1957 der Betrieb aufgenommen. Die Buchstaben IGS (wie bis heute verwendet) werden entworfen und das Briefpapier hat als Kopf „IGS Radio- und Elektrotechnische Werkstätten“. Es werden Radio-, TV–Geräte und Elektrogeräte in Stand gesetzt. 1959: Der Vertrieb von Funkgeräten, Baugruppen und Teilen, sowie das Assembling von Funkgeräten (Fa. GELOSO, Mailand) wird aufgenommen. Aus den USA wird der Import von Communications-Antennen und Messgeräten für die Radioreparatur (B&K-Dynascan) begonnen. 1974: Das Einzelunternehmen wird in eine GesmbH eingebracht und die Gesellschaft ab Jänner 1975 aktiv. 2006: Der Geschäftsbereich erstreckt sich nunmehr auf Funkgeräte, Funkantennen und Zubehör. Geschäftsführer ist Ing. Susanne Schmidbauer, somit ist es ein reiner Familienbetrieb. Beide Gesellschafter (Christine und Günther Schmidbauer) sind „im Hintergrund“ im Betrieb voll aktiv. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Josef Prinz Handelgesellschaft m.b.H.

Skotton / Watzkarsch

Zubehör für Textil, Strick und Schuhindustrie, Großhandel mit Schuhzubehör, Import-Export

Bratwürstelstand Urfahraner Jahrmarkt, Christkindlmarkt, Volksgarten

Rintstraße 19A, 4030 Linz, www.josefprinz-gmbh.at Gründungsjahr: Gründungsjahr:

1949

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Der Familienbetrieb wurde 1949 von Prinz Josef sen. als Einzelfirma gegründet. Josef Prinz sen. war gemeinsam mit seiner Frau Trude Prinz als selbstständiger Handelsvertreter tätig. Das Unternehmen handelte mit Schuhchemikalien, wie zum Beispiel Klebstoffe, für die Schuhindustrie. Ein wahres Highlight des damaligen Sortiments waren mit Sicherheit die Schuhborsten von ungarischen Schweinen.

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1949 gründeten Karl und Rosa Starzer als Kleinunternehmer einen Würstelstand auf dem Urfahraner Jahrmarktgelände. Es wurden heiße Würstel vom Kessel angeboten. Der Anfang war nicht leicht, da täglich nur ca. 100 Portionen verkauft wurden. Der Fleischhauer Alois Nothaft musste mehrmals am Tag die Würstel zustellen, da es damals noch keinen Kühlschrank gab. 1950/51 konnte das Angebot mit Bratwürstel erweitert werden, da ein Holzkohlengrill angeschafft wurde. Die Schwester von Rosa Starzer wurde als zusätzliche Verkaufskraft eingestellt.

Im Laufe der Zeit veränderte sich die Produktpalette und wurde um diverse Schuhteile wie Holzschuhleisten, Reißverschlüsse, etc. erweitert. Schon damals belieferte das Unternehmen Schuhfabriken und Ledergroßhändler in ganz Österreich.

1957 konnte das Unternehmen erweitert werden, da auf dem Weihnachtsmarkt im Volksgarten ein Platz frei wurde. In dieser Zeit wurden sämtliche Verwandte im Verkauf eingesetzt.

1976 wurde die Einzelfirma in die Josef Prinz Handelsgesellschaft m.b.H. umgewandelt und von Josef Prinz sen. gemeinsam mit Sohn Peter Prinz geführt.

1961 arbeiteten bereits die Kinder von Karl und Rosa Starzer (Peter, Roswitha, Harald, Karl, Karin und Ursula) abwechselnd mit.

Nach dem Ausscheiden von Peter Prinz aus der Firma übernahm 1984 der Bruder Josef Prinz, gelernter Drogist, den Familienbetrieb. Er schaffte es, ein komplexes und heutzutage unerlässliches Netzwerk aufzubauen. Im Textilbereich handelt der Betrieb mit Stoffen, Strickgarnen, Knöpfen, Bändern, Reißverschlüssen und Zubehör und im Schuhsektor mit Schuhbedarf für Groß- und Einzelhändler.

1973 übernahm Rosa Starzer alleine das Unternehmen.

Derzeit vertritt KommR Josef Prinz gemeinsam mit seiner Frau Unternehmen aus Frankreich (Stoffe), Italien (Stoffe, Strickgarne), Deutschland (Bänder, Knöpfe) und Österreich (Klettverschlüsse). November 2006



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Ab 1990 trat Rosa Starzer in den wohlverdienten Ruhestand und die Töchter Roswitha und Karin übernahmen das Unternehmen. Auch hier setzte sich die Tradition des Familienbetriebes fort. Unter Mitarbeit deren Kinder (Peter, Harald, Christina, Kirstin, Gert, Natascha und Kristof) wird der Betrieb weitergeführt. Über die Qualität der Würstel von der Fa. Nothaft, Fleiß, Freundlichkeit und Spaß an der Arbeit, konnte der Betrieb viele Stammkunden erhalten. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Eiskönig

Dumfart & Co.

Landstraße 31, 4020 Linz, www.eiskoenig.at

Gas und Wasserleitungsinstallations GmbH & Co. KG Unionstrasse 97, 4020 Linz Gründungsjahr:

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1950: Gründung eines Einmannbetriebs durch Franz Dumfart im ehemaligen Luftschutzkeller am Froschberg am damaligen Stadtrand von Linz. Damals bot das Unternehmen einen „Reparaturdienst“ an. Herr Dumfart führte diverse Reparaturen in Privathaushalten durch in und rund um Linz. Sogar Kunden aus dem Mühlviertel bis Rohrbach und Freistadt nahmen die Dienste des Betriebs in Anspruch, da das Unternehmen zur damaligen Zeit eine beinahe einzigartige Leistung anbot und es rund um Linz fast das einzige Installationsunternehmen war. 1952: Übersiedlung in Unionstrasse 118 dann 134, seit 1981: Unionstraße 97 1982: Übernahme der Firma durch Söhne Peter und Walter, die das Unternehmen bis heute in der zweiten Generation führen. Die dritte Generation arbeitet mit Sohn Andreas auch schon fleißig im Betrieb mit. Theresia Dumfart führt seit der Gründung die Buchhaltung des Unternehmens. Sie stellte noch mit 66 Jahren das System auf EDV um und beendete mit 80 Jahren im März 2006 ihre buchhalterische Tätigkeit. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 6 Mitarbeiter und konzentriert sich auf die Bereiche Installation von Ein- oder Mehrfamilienhäusern, Heizung, Thermen, Kesseltausch und im Sanitärsektor auf Badinstallationen und -renovierungen.

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Der Name Eiskönig tauchte in den 20er Jahren das erste Mal in Linz auf. Damals wurde an den Markttagen am Linzer Hauptplatz von einem Handwagen aus Eis verkauft. Der erste Linzer Eissalon wurde dann 1950 von Familie Panciera auf der Landstraße 31 (Ursulinenhof) eröffnet. Seither ist der Eiskönig in Linz und Umgebung bei Jung und Alt ein Begriff und die Qualität des Eises ist über Österreichs Grenzen hinaus bekannt. Dies wird durch viele internationale Auszeichnungen bestätigt. 1989 wurde der Betrieb dann an Familie Vogl übergeben. Auch die Eissalons haben in den letzten Jahren die Vorteile des technischen Fortschrittes genützt. Dadurch konnte die Eisvielfalt und die Qualität erhöht werden. In der Zwischenzeit gibt es einige Filialen und es werden auch andere Eissalons und Eis-Cafes mit Eis beliefert. Da durch die wachsende Kundenzahl die Nachfrage nach Diabetiker-Eis zunimmt und dem Betrieb auch diese Kundengruppe wichtig ist, stellt der Eiskönig auch einige Eissorten speziell für Diabetiker her.



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Floristik Andrea

Hahn Leopold

Blumenhändlerei und Blumenbinderei

Maler und Anstreicher, Bodenleger

Wiener Straße 490, 4033 Ebelsberg

Hirschgasse 11, 4020 Linz

Gründungsjahr:

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1950

Gründungsjahr:

1950

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Vater Franz Soukup bzw. Großvater Franz Soukup sen. bauten 1950 einen BlumenKiosk in der Zeppelinstr. 41/Kleinmünchen auf.

Ferdinand Hahn, der Vater des heutigen Besitzers Leopold Hahn gründete 1950 eine kleine Malerei in Urfahr.

Die Großmutter Hermine Soukup führte den Einmannbetrieb. Zu dieser Zeit wurden hauptsächlich Schnittblumen und Topfpflanzen angeboten. Später übernahm die Mutter Edeltraud Soukup den Blumen-Laden und unter ihrer Leitung kam eine Blumenbinderei dazu.

1955 übersiedelte der Betrieb in die Hirschgasse 11 nach Linz.

Vor ca. 20 Jahren übernahm dann Frau Andrea Soukup-Lemmerer nach langjähriger nebenschulischer Mithilfe im Blumengeschäft als gelernte Floristin den Betrieb. Drei Mäderlhaus –> Drei Generationen unter einem Dach! Großmutter, Mutter & Tochter 2000 übersiedelte das Unternehmen aufgrund der enormen Konkurrenz in Kleinmünchen nach Ebelsberg, Wiener Str. 490 und damit folgte auch die Umbenennung in „Floristik Andrea“. Heute besteht das Sortiment aus Schnittblumen, diversen Topfpflanzen, Trocken- und Kunstblumengestecke, Trauerund Hochzeitsfloristik und Luftballons.

Leopold Hahn war ab 1968 in der Lehre und Ausbildung im elterlichen Betrieb tätig und machte sich 1977 selbständig als Maler und Anstreicher im gleichen Standort wie Werkstätte. Unter seiner Leitung kam zum bisherigen Tätigkeitsschwerpunkt 1979 noch eine Bodenlegerei dazu. Heute handelt es sich um einen Kleinbetrieb mit 2 Mitarbeitern, der seine Dienstleistungen hauptsächlich Privatkunden anbietet. Meist werden Malereien oder Bodenverlegungen in Einfamilienhäusern oder Wohnungen durchgeführt.

Der Betrieb war immer ein Einmannbetrieb, wobei in Spitzenabsatzzeiten immer die ganze Familie kräftig mit anpackte.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

TBP Piesslinger GmbH & Co. KG

GUTH GesmbH

Technisches Ingenieurbüro für Anlagenbau im Bereich Zellstoff, Papier und artverwandter Prozesse

Handelsagentur und Großhandel mit Metallwaren Pulvermühlstraße 3, 4040 Linz, www.guth.at

Hopfengasse 23-27, 4020 Linz, www.tbp-piesslinger.com Gründungsjahr: Gründungsjahr:



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1950: Gründung des Ingenieurbüros Piesslinger-Schweiger. Beratung der VOESTALPINE-Linz Anlagenbau bei der Gründung der Abteilung Zellstoffanlagenbau, bei der Technischen Planung und Inbetriebnahme von Zellstoffprojekten der VOESTLinz. 1978: Gründung Technisches Büro Piesslinger GmbH als Nachfolgefirma des Ingenieurbüros mit nahtloser Übernahme des Personals, der Kunden und Aufträge. 1989: Erstes 3D CAD Projekt: Firma Hydrotechnik Wasseraufbereitungsanlage aus Uferfiltrat mittels Umkehrosmose für Vereinigte Emirate. 1990/91: Übersiedlung auf den derzeitigen Firmenstandort Linz, Langgasse 1-7. September 2006: Übersiedlung in die Hopfengasse 23-27, 4020 Linz TBP Piesslinger, ein Unternehmen der Familien Füchsel und Wimmer, unter der Leitung von Ing. Ferdinand Wimmer ist heute ein erfolgreiches und international präsentes Dienstleistungsunternehmen in der Papier- und Zellstoffindustrie mit Schwerpunkt Ingenieurwesen und Consulting.

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1951: Walter Guth macht sich als Handelsvertreter selbständig - mit Sensen! Es gelingt ihm, in diesen bestimmt nicht leichten Jahren, weitere Vertretungen zu bekommen. Das Programm ist noch ziemlich gemischt. Das „Büro“ ist in der Wohnung. 1961: Gernot Guth springt, bedingt durch die Erkrankung seines Vaters, ein und bleibt, als Walter Guth wieder gesundet. 1963: Der erste Angestellte wird aufgenommen, ein „Lokal“ am Hofberg gemietet und ein kleines Lager eingerichtet, d. h. die Handelsvertretung wird um den Großhandel erweitert. Es beginnt die Spezialisierung auf Baubeschläge. 1972: Gernot Guth gründet mit seiner Frau Edith die GmbH. Zu diesem Zeitpunkt sind insgesamt 5 Personen beschäftigt. Übersiedlung in die Herrenstraße. 1983: Übersiedlung auf den heutigen Standort in der Pulvermühlstraße. Aus einem „Büro“ von unter 10 m² wurde eine Betriebsfläche von rund 700 m².

Das Auftragsgebiet liegt überwiegend in Europa, als Sublieferant von Anlagenbaufirmen ist TBP Piesslinger jedoch weltweit tätig. Etwa 60 Mitarbeiter sind am TBP Standort Linz, weitere 35 Mitarbeiter bei Interprojekt einem Tochterunternehmen in Lodz/Polen, beschäftigt. Engineering und Projektabwicklung erfolgen mittels modernster CAD-Softwaretechnologie.

1997: Mit Dieter Guth kommt die 3. Generation in die Firma

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Heute sind insgesamt 15 Personen in ganz Österreich tätig, der Verkaufsumsatz liegt bei deutlich über 10 Millionen Euro.



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Wachberger Bau GmbH

Erich Slupetzky GesmbH

Haselgrabenweg 80, 4040 Linz, www.wachberger.at

Chemisch-technische Produkte, Import, Export, Großhandel, Erzeugung

Gründungsjahr:

1951

Dinghoferstraße 36-38, 4020 Linz, www.slupetzky.at Gründungsjahr:

EINST BAUPROJEKT EINST

BAUPROJEKT JETZT

1952

JETZT

Vom schlüsselfertigen Hallenbau über Wohnhauserrichtung bis zur Altbausanierung, ob Zu-, Um- oder Neubau, all das deckt Wachberger Bau seit mehr als einem halben Jahrhundert ab.

1952 gründete Herr KR Erich Slupetzky, Sohn einer bekannten Linzer Kaufmannsfamilie, nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft im elterlichen Haus, Schubertstraße 20, eine Handelsfirma für chemisch-technische Rohstoffe. Schon kurz danach wurde ein Areal in der Dinghoferstraße 36 erworben, eine vorhandene Baulücke durch den Neubau eines Bürohauses, Dinghoferstraße 38, geschlossen, wodurch bereits 1960 der bis heute bestehende Stammsitz des Unternehmens begründet wurde. Ursprünglich befasste sich die Firma mit dem Handel von Industriechemikalien an die Lackund Farbenindustrie in OÖ und in Wien. Bald jedoch wurden die Geschäfte auf den Import und Export chemischer Rohstoffe in ganz Österreich und darüber hinausgehend im mitteleuropäischen Raum ausgedehnt und um wichtige Industriezweige wie die Kunststoff-, Bau- und Papierindustrie erweitert. Ein Produktionsbetrieb wurde 1965 errichtet, welcher mit einem kompletten Anstrichprogramm bis heute das Maler- und Baugewerbe im Inland und benachbarten Ausland beliefert. 1966 wurde das Hauptlager in das Industriegelände verlegt. 1989 wurde durch einen großzügigen Zubau ein neuer Produktionsbetrieb errichtet. 1980 wurde das Unternehmen in eine GesmbH umgewandelt. Gleichzeitig trat Schwiegersohn, Mag. Hannes Helm, als Gesellschafter und in späterer Folge als Geschäftsführer ein. Ihm gelang es, zahlreiche internationale Handelsbeziehungen zu knüpfen und den Umfang und Erfolg des Unternehmens kontinuierlich auszuweiten. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges wurde eine Tochtergesellschaft in Budweis gegründet. 1994 übernahm die Tochter von Herrn KR Erich Slupetzky, Frau Mag. Reingard Helm, die Geschäftsführung und führt seither mit Ihrem Mann, Mag. Hannes Helm, den Betrieb in zweiter Generation. Seit 2005 ist auch die dritte Generation, Frau Mag. Helene Helm, im Unternehmen führend tätig.

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Baumeister Christian Wachberger führt das Linzer Traditionsunternehmen gemeinsam mit Baumeister Werner Kopatsch in dritter Generation. Sie gingen mit der Zeit, bewahrten sich aber eine alte Tradition ihrer Vorgänger Baumeister Peter Wachberger und Baumeister Walter Wachberger, nämlich den baumeisterlichen Handschlag mit Qualität Gute langjährige Mitarbeiter mit viel fachlichem Know-how, die so arbeiten, als wäre die Firma ihr Eigentum, garantieren jahrzehntelange Kundenzufriedenheit, sagt Birgit Wachberger, die seit 25 Jahren die Fäden im Büro zieht. Die Firma Wachberger Bau GmbH steht für klare Preisgestaltung, und zwar Fixpreise, bei denen das Unternehmen auch selbst verdient. Außerdem nimmt der Betrieb keine Aufträge um jeden Preis, weshalb er sich nicht an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt. Die klaren Prinzipien der Wachberger Bau GmbH sichern laut Herrn Ing. Stefan Raudaschl, der seit 15 Jahren der Hallenbauprofi bei Wachberger ist, einen Stammkundenanteil von 80 Prozent.



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

OÖ. Heimatwerk

WSG Gemeinnützige Wohn- und Siedlergemeinschaft regGenmbH

reg. Genossenschaft mbH

Planung, Errichtung und Verwaltung von Wohnungen und, Geschäftslokalen, Errichtung von Heimen und Kommunalbauten

Landstraße 31, 4020 Linz, www.heimatwerk.at Gründungsjahr:

1952

Ederstraße 9, 4020 Linz, www.wsg.at Gründungsjahr:

EINST

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Das OÖ. HEIMATWERK hat sich die Vermittlung oberösterreichischen Kulturguts zur Aufgabe gemacht. Auch die Rückbesinnung auf traditionelle Werte ist ein Ziel. Die Genossenschaft Oberösterreichisches Heimatwerk wurde am 16.2.1952 mit 5 Mitarbeitern gegründet. Die traditionellen und modernen Produkte werden von heimischen Handwerkern und Künstlern gefertigt. Das Angebot ist reich an hochwertigen Stoffen (z.B. Blaudrucke). Ob traditionelle Tracht oder Produkte aus Glas und Holz (Bauernmöbel) bzw. jegliche Art von Kunsthandwerk - kein Wunsch bleibt unerfüllt. Daher zählen die Pflege, Erhaltung sowie Weiterentwicklung des Volkskulturgutes zu den Hauptaufgaben des OÖ. HEIMATWERK. Mit den drei Standorten (Linz Landstraße, Linz Bürgerstraße und Bad Ischl) trug das Heimatwerk wesentlich zur Schaffung einer neuen Trachtenlandschaft in OÖ bei, und ist auch heute noch eine wichtige kulturelle Institution des Landes OÖ.

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1952

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EINST

JETZT

Im November 1952 wurde das Unternehmen gegründet und als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen anerkannt. Anfangs war die Errichtung von Siedlungshäusern und der Wiederaufbau in Linz im Vordergrund. In der Folge entstand eine Ausdehnung der Bautätigkeit auf ganz Oberösterreich. Ab 1956 gab es eine stetige Steigerung des Bauvolumens und 1977 waren bereits 1.000 Wohnungen in Auhof / Dornach errichtet. In den 90er Jahren wurden fast 500 Wohnungen in Ebelsberg geschaffen. Es erfolgte eine Ausdehnung des Geschäftsbereichs auf Errichtung von Heimen und Betreuungsbauten. Es kam zur Einführung besonderer Sicherheitsmaßnahmen (Rauchmelder, Sicherheitsverriegelungen, Videoüberwachungen der Eingänge). Die WSG (Gemeinnützige Wohn- und Siedlergemeinschaft) ist ein innovatives, kundenorientiertes Unternehmen mit sehr guter finanzieller Basis. Es ist mit 11.000 Wohnungen, 60 Geschäftslokalen und insgesamt über 18.500 verwalteten Einheiten die zweitgrößte Wohnungsgenossenschaft in Oberösterreich.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren





Bäckerei Eichler

Eisen Rath GmbH

Leonfeldnerstraße 209, 4040 Linz, www.baeckerei-eichler.at

Recyclingfachbetrieb, Sekundärrohstoffhandel, Eisenhandel, Containerservice

Gründungsjahr:

1953

Zaunmüllerstraße 5, 4020 Linz, www.eisenrath.at Gründungsjahr:

EINST

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Bereits in 3. Generation wird in der Bäckerei Eichler in Linz-Urfahr, die Ihren Ursprung in Goldwörth hat, Brot nach jahrelanger Tradition gebacken.

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1953 erkannte Edmund Rath senior die Zeichen der Zeit und gründete die Firma Eisen-RATH, die sich ursprünglich mit der Entsorgung von Schrott und Alteisen aus der Nachkriegszeit befasste.

Nach dem Krieg kaufte Karl Eichler sen. 1953 die Bäckerei seines Lehrherrn in der Leonfeldnerstraße 209.

1965 übernahm sein Sohn KommR Edmund Rath den Betrieb, leitete ihn bis 1983 und übertrug daraufhin die Geschäftsleitung seinem Sohn Friedrich Rath. Dessen zukunftsgerichtetes Denken führte zur Erweiterung der Geschäftstätigkeit vom reinen Alteisenhandel zur wirtschaftlichen Wiederverwertung von Sekundärrohstoffen.

Das Hauptaugenmerk lag damals wie heute auf der Verarbeitung von sorgfältig ausgewählten Rohstoffen und Zutaten, aus denen seit jeher die Klassiker wie knuspriges Gebäck, saftiger Plunder oder hausgemachte Kuchen zubereitet werden. Die Rezepte dafür wurden von Generation zu Generation weitergegeben.

Mit Beginn der Wohlstandsgesellschaft ist der Bedarf an Recyclingmöglichkeiten gewachsen. Heute entsorgt das Unternehmen neben Schrott, Blech und Metallen auch Altpapier, Kartonagen, Akten, Kunststoffverpackungen und gebrauchte Elektronikgeräte sowie Bauschutt. Der eigene Lkw-Fuhrpark mit Container-Service sorgt für den reibungslosen Transport, selbstverständlich unter Einhaltung sämtlicher Sicherheits- und Umweltauflagen.

Sohn Karl Eichler jun. fand schnell Begeisterung für das Handwerk seines Vaters und übernahm schließlich 1980 den Betrieb. Auch unter seiner Führung wurde weiter darauf geachtet, die Philosophie des Hauses beizubehalten: Natürliche, gesunde und handgemachte Backwaren für die Kunden zu produzieren. In den folgenden Jahren folgten zahlreiche Umbauten und eine groß angelegte Backstubenerweiterung, da „Stillstand Rückschritt ist“! Im Zuge der Firmenerweiterung konnten von 1990 bis 2008 drei weitere Filialen im Raum Linz eröffnet und bis heute erfolgreich geführt werden. Mit dem neuesten Umbau 2014 herrscht hohe Transparenz, um den Kunden das Handwerk zu zeigen.

Recycling ist die wirtschaftlich sinnvolle Wiederverwertung genutzter Materialien. Sorgfältige Aufbereitung und rasche Rückführung in neue Produktionsabläufe garantieren einen wertvollen Beitrag zur Rohstoffeinsparung. Eisen-Rath bietet zusätzlich für Heimwerker und Bastler im Nutz- und Neueisenhandel individuelle Auswahl auf Lager und Zuschnitte nach Maß zu einem fairen PreisLeistungsverhältnis.

Auch in Zukunft wird eine der drei Töchter in Zusammenarbeit mit dem gesamten Team, „auf dem der ganze Erfolg des Unternehmens beruht“ die lange Backtradition, der sich die Bäckerei verpflichtet fühlt, beibehalten und mit handgemachten Produkten die Zufriedenheit der Kunden sicherstellen. April 2015

1953

Die Eisen-Rath GmbH mit derzeit 20 engagierten MitarbeiterInnen ist als Fachbetrieb der kompetente Ansprechpartner, wenn es um Entsorgung und Recycling geht.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Felzmann GmbH Verpackungsmittel und -maschinen

Kuny Kaminbau Ing. Fritz Baum & Söhne Gesellschaft m.b.H.

Jaxstraße 7, 4020 Linz, www.felzmann.at

Salzburger Straße 262, 4020 Linz, www.kuny.at





Gründungsjahr:

EINST

1953

Gründungsjahr:

1953

JETZT

Die Firma FELZMANN wurde im Jahr 1953 in Linz gegründet von Franz Felzmann sen. Das Betätigungsfeld war Handel mit Verpackungsmaterialien aller Art. Der Betrieb beschäftigte bei der Gründung 4 Mitarbeiter. Franz Felzmann jun. arbeitete damals im Bereich des Lagers und der Zustellung mit. Nach der Einarbeitungsphase übernahm er den väterlichen Betrieb dann vor ca. 25 Jahren. Durch die fortschreitende Expansion siedelte man 1961 in die Jaxstraße und spezialisierte sich auf Verpackungslösungen für Konditoren, Bäcker, Fleischhauer sowie Modegeschäfte. Parallel dazu wurde der Bereich COMBIVAC entwickelt, der sich mit VacuumVerpackung im Industriebereich beschäftigt. Dieser Bereich bietet spezielle Maschinen und dazugehörige Materialien an und hat einen eigenen Außendienst. Derzeit wird das Unternehmen mit Sohn Michael Felzmann als Geschäftsführer in der dritten Generation geführt. Aber auch der Vater Franz Felzmann jun. ist als Seniorchef noch im Betrieb tätig. Zurzeit beschäftigt die Firma 27 Mitarbeiter und bietet über 1.200 verschiedene Artikel an. Auf ca. 700 m² Büroraum und 2700 m² Lagerfläche beschäftigt sich die Firma mit der individuellen Gestaltung von kundenbezogenen Verpackungen. November 2006



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Das Unternehmen zählt zu den “Erfindern” der Kaminsanierung. Das erste Patent wurde dem Firmengründer Konrad Maly bereits 1954 erteilt. Dabei handelte es sich um ein Verfahren zum Abdichten von Kaminmauerwerk, welches bis jetzt in unveränderter Form eingesetzt wird. In den folgenden Jahrzehnten wurden zahlreiche Erfindungen zum Patent angemeldet. Eine der wichtigsten war die Kaminfräse, welche es erlaubt, zu enge Kamine zu vergrößern. Eine Weiterentwicklung dieses Apparates findet noch immer ihre Verwendung. Die Gründung der GmbH erfolgte durch Ing. Fritz Baum im Jahr 1963. Seit 2002 wird das Unternehmen in dritter Generation von Thomas Baum geleitet. Der Tätigkeitschwerpunkt liegt gegenwärtig bei der Sanierung von bestehenden Fängen, wobei der alte Kamin an die Anforderungen moderner Heizsysteme angepasst wird. Darüber hinaus werden neue Kaminanlagen im Wohn- und Industriebau errichtet.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Moden Penz GmbH & Co. KG Textileinzelhandel

SSL – Schwellenwerk und Steuerungstechnik Linz GmbH

Landstraße 54/49, 4020 Linz, www.penzmode.at

Erzeugung von Stahlbetonschwellen

Gründungsjahr:

Salzburgerstraße 305, 4030 Linz, www.ssl-linz.at

1953

Gründungsjahr:

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1953: Anna und Franz Penz gründen im Dezember 1953 einen Einzelhandelsbetrieb in Linz, Graben 8, welcher Wäsche-, Wirk- und Strickwaren für Damen und Herren anbietet. 1957: Erste Erweiterung am Gründungsstandort im Nebenhaus, Graben 6. 1962: Eröffnung der Filiale an der Herrenstraße in Linz. 1975: Die Filiale Herrenstraße wird an die Landstraße 49 verlegt. Gleichzeitig wird das Sortiment auf Damen- und Herrenoberbekleidung ausgedehnt. 1976/77: Gründung einer Familien GmbH. & Co KG. 1980: Der Standort Graben 6-8 wird an die Landstraße 49 verlegt. Bereits im folgenden Jahr wird das Herrenmodegeschäft auf die doppelte Fläche ausgebaut. 2005: Eintritt von Tochter Mag. Barbara Penz in das Familienunternehmen.

1953

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Die Gründungsmitglieder der damaligen Arbeitsgemeinschaft Stahlbetonschwellenwerk Linz (ARGE SSL) im Jahr 1953 waren zu gleichen Teilen die Hollitzer Baustoffwerke AG und die Allgemeine Baugesellschaft A. Porr AG – die Geschäftsführung lag bei Hollitzer unter „Gründungsvater“ KommR Ing. h.c. Hans Wertanek. 1954 konnte die erste Spannbetonschwelle ausgeliefert werden – es war zugleich die erste, die in Österreich produziert wurde. Das Schwellenwerk beschäftigte im 1. Produktionsjahr 45 Mitarbeiter, die 23.000 Schwellen erzeugten. Der erste Aufschwung kam im Jahr 1955, als die ÖBB dem SSL einen Jahresauftrag von 75.000 Schwellen erteilte und der Mitarbeiterstand auf 70 erhöht werden konnte. Als Herr KommR Wertanek 1967 starb, übernahm seine Tochter KommR Erna Weidinger die väterlichen Unternehmen, darunter den Steinbruch Hollitzer in Bad Deutsch Altenburg und den Anteil am SSL in Linz. Sie erreichte die Umwandlung der ARGE in eine Offene Handelsgesellschaft - in dieser Rechtsform besteht das Unternehmen bis heute - und erhöhte den Anteil Hollitzer auf 60 %. Im Jahr 1970 erreichte das Werk mit 145 Mitarbeitern den Höchststand in der Belegschaft. 1987 übergab Frau KommR Weidinger die Tochterfirma Hollitzer Baustoffwerke Graz mit dem Anteil am SSL ihrem Sohn Dr. Hans Ernst Weidinger, der 1997 die restlichen Geschäftsanteile des Partners Porr übernahm. Bis zum Jahr 2005 lautete der Firmenname: SSL Stahlbetonschwellenwerk Linz Hollitzer Baustoffwerke Graz Gesellschaft m.b.H und Co.

Das Modehaus Penz unter der Leitung von KommR Franz Penz und Lygia Penz gehört heute mit 17 Mitarbeitern zu den führenden Damen- und Herrenausstattern des gehobenen Genres in Linz. Es bietet eine gepflegte qualitativ hochwertige Linie – ebenso wie interessante und exklusive Designermode.

2005 erfolgte eine Umwandlung in eine Gesellschaft m.b.H., deren alleiniger Geschäftsführer bis heute Herr DI (FH) Hermann Gruber ist. 2006 wurde der Geschäftszweig Mechatronik aufgegriffen; im Zuge dieser Unternehmenserweiterung änderte sich der Firmenname in SSL-Schwellenwerk und Steuerungstechnik Linz GmbH. Heute sind es 60 MitarbeiterInnen, die in dem vollautomatisierten Werk eine Jahreskapazität von 300.000 Schwellen bewältigen.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Banner Kunststoffwerk GmbH

Berta Redl

Traunauweg 22, 4030 Linz, www.bannerkunststoff.com

Lebensmittelgroßhandel, Süßwarenfachgroßhandel spressino coffee and more Zentrale

Gründungsjahr:

1954

Brunnenfeldstraße 6, 4030 Linz, www.spressino.com Gründungsjahr:

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1937: Herr Artur Bawart gründet in Rankweil / Vorarlberg die Firma Banner Batterien und erzeugt die ersten Kraftfahrzeugbatterien. Der Standort ist jedoch für die Bearbeitung des österreichischen Marktes nicht optimal und wird Anfang der 50er Jahre nach Linz / Oberösterreich verlegt. 1954 bis 1970: Das Unternehmen beschließt die Einführung von farbigen Kunststoffverschraubungen auf den bis dahin schwarzen Hartgummi-Batteriekästen. Damit ist der Grundstein für den Einstieg in die Kunststoffverarbeitung gelegt, Banner Batterien gründet als Tochterfirma das Kunststoffwerk Thermoplast. Die Produktion von Batterieverschraubungen, Stopfenleisten, Motorradbatteriekästen, etc. wird für den Eigenbedarf und auch für andere Akkumulatorenfabriken gestartet. In den folgenden Jahren erfolgt der sukzessive Einstieg in die Spritzgussproduktion technisch hochwertiger Produkte inklusive dem Aufbau eines eigenen Formenbaus. 1970 bis 1993: Die starke Firmenexpansion mit Hauptkunden im Bereich Medienelektronik ermöglicht den Ausbau des Firmenstandortes. Neuausrichtung der Firma als Automobilzulieferant und Einführung der CAD-Technologie im Konstruktionsbereich. 1993: Das Kunststoffwerk Thermoplast wird umbenannt auf Banner Kunststoffwerk. Das Banner Kunststoffwerk präsentiert sich heute als modernes Dienstleistungsunternehmen für die Entwicklung und Produktion von kundenspezifischen Spritzgussteilen aus thermoplastischem Kunststoff. Den Geschäftspartnern steht eine vollständige Organisation im Bereich Entwicklung, Konstruktion, Formenbau, Druckspritzguss, Oberflächenveredelung und Baugruppenmontage zur Verfügung. November 2006



1954

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Das Unternehmen wurde im Februar 1954 unter dem Namen Backfrieder & Redl von den 2 Gründern Rudolf Backfrieder und Walter Redl eröffnet. Im Juli 1954 kam es im Firmensitz Lager Umschlagplatz 3b des Unternehmens zu einem folgenschweren Hochwasser, bei dem 2/3 der gelagerten Waren verloren gingen. 1956 wurde dann der neue Standort in der Brunnenfeldstraße 6, nach umfassenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen mit einer Lagerfläche von 200 m2 eröffnet. Nach dem Ausscheiden von Rudolf Backfrieder wurde Walter Redl 1958 Alleininhaber und seine Frau Berta Redl trat in das Unternehmen ein. 1962 entschloss sich das Ehepaar Redl zur Umstellung des Lebensmittel Einzelhandelssortimentes auf den Bedarf von Gastronomie, Großküchen und Kiosken. 1977 trat die Tochter Renate Redl in die Firma ein und mit ihr wurde der Betrieb 1978 aufgrund der weitaus zu geringen Lagerkapazitäten komplett um- und ausgebaut. Das Ergebnis waren 1100 m2 Lagerfläche, 3 LKW`s und 9 Mitarbeiter und der erste Computer. 1982 erfolgte die Aufnahme der Firma in die Sügro Gruppe Austria und damit eine Spezialisierung im Bereich des Süßwarensortiments. Nach der Pensionierung von Walter Redl übernahm 1984 seine Frau Berta Redl die Firma und führte sie bis zur Übergabe an die Tochter Renate Holzmeister 1997. Seit Ende 2003 hat das Unternehmen die exklusive Vertretung für „1, 2 ,3 spresso Espressomaschinen“ für Österreich und schaffte 2004 die Marke „spressino – coffee and more“ und somit ein zweites Standbein für die Firma. Das Unternehmen Berta Redl ist heute ein moderner leistungsfähiger Zustellgroßhandel mit einem großen Dienstleistungsangebot. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

DOSTAL Innenarchitektur

Friedrich Widhalm GmbH & Co. KG

Möbelhandel, Wohnkompetenzzentrum

Transportunternehmen

Salzburgerstraße 205, 4030 Linz, www.dostal.at

Fadingerplatz 3, 4030 Linz

Gründungsjahr:

1954

Gründungsjahr:

1954



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1954: Die Firma Möbel-Neue-Heimat öffnet mit 40m² Ausstellungsfläche, in der Dauphinestraße 192, ihre Pforten. Die Gründerin, Frau Liselotte DOSTAL, ist die Mutter und Großmutter der heutigen Eigentümer. 1961: erste Expansion mit der Filiale Spallerhof. 1963: Eröffnung Filiale Langholzfeld. 1965: Grundkauf und Baubeginn am heutigen Standort: Salzburgerstraße 205. 1966: Bezug des neuen Hauses und Zusammenlegung aller externen Standorte. 1967: Mitbegründung des Europa Möbel Einkaufs und Marketing Verbands, dem das Unternehmen noch heute angehört.

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1954-1984: Transporte im Donaukraftwerksbau 1968: Anschaffung der ersten Straßenkehrmaschine

1980: Weiterer Zubau um 1500 m²; die Gesamtfläche beträgt nun 6.000 m².

1984: Spezialisierung auf Asphalttransport und Erweiterung der Kehrmaschinen im Straßensanierungsbereich, sowie der Wasserhochdruckreinigungsmaschinen für Oberflächenreinigung (Asphalt und Fräsflächen).

1996: Nach einem Umbau der Ausstellungsflächen beginnt die Konzentration auf hochwertige Marken und Planungsware.

1986: Erweiterung durch Kran-LKW mit 2 Schalengreifer

2001: Teilung der Firma in die DOSTAL Immobilien GmbH (Gebäudeverwaltung) und die DOSTAL Wohn GmbH (Möbelhandel). Mag. Andreas Roth tritt in die DOSTAL Wohn GmbH ein und übernimmt die Geschäftsführung.

1986-2006: laufende Erweitung durch Asphaltmulden (für Asphalttransport)

2006: Im April werden neben dem Poggenpohl Flagshipstore für Oberösterreich, neue Ausstellungen der Premiummarken Interlübke, Cor und Presotto eröffnet. Von Mai bis November erfolgt der Neubau der gesamten Fassade und die Erweiterung um 600m² Ausstellungsfläche für neue Marken und Segmente aus dem Premiumbereich.

1995-1999: Einstieg durch Spezialkehrmaschinen mit Hochdruckwaschanlage 8 m³

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1991: Aufstockung durch zwei Kehrmaschinen

2001: Anschaffung von Hochdruckflächenreiniger mit 11 m³ 2005: Erweiterung von Hochdruckflächenreiniger mit 9 m³



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Glas Savel

Oppolzer Hoch-, Tief- und Holzbau Gmbh Dauphinestraße 73, 4030 Linz, www.oppolzer-bau.at

Goethestraße 52, 4020 Linz, www.glas-savel.at Gründungsjahr:

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Gründungsjahr:

1954

1954

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Im Jahr 1954 mit 25 Jahren gründete Alfred Savel gemeinsam mit seiner Frau Maria eine Werkstätte für Glaserarbeiten in der Gürtelstraße. 1960 übersiedelte er seinen Betrieb in das neu errichtete Geschäftslokal in der Goethestraße/ Starhembergstraße. Dank seiner umfassenden fachlichen und kaufmännischen Kenntnisse gelang es ihm, einen gut gehenden Mittelbetrieb aufzubauen, dessen Arbeitsgebiete sich auf sämtliche Tätigkeiten im Glaserhandwerk erstreckten und einen Detailhandel mit Glas, Spiegel, Bilderrahmen und Keramik umfassten. Alfred Savel übergab den Betrieb im Jahr 1989 anlässlich seiner Pensionierung an seine Tochter Gertrude Hütter-Savel, die den Betrieb nunmehr in der 2. Generation fortsetzt. Geschäftsinhalt sind Glasreparaturen, Ganzglasanlagen, sämtliche Glasund Spiegelarbeiten nach Maß wie z.B. Küchenrückwände aus Glas und das Einrahmen von Gemälden und Bildern. Der Detailhandel erstreckt sich nunmehr auf exklusive Glasware von Riedel und Bilderrahmen.

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Die Firma Oppolzer blickt auf eine 50-jährige Tradition im Baugewerbe zurück. Der Betrieb ist ein reines Familienunternehmen mit Sitz in Linz, das ganz auf die Revitalisierung und Renovierung vorhandener Bausubstanz spezialisiert ist. Der Betrieb wurde in seiner jetzigen Form 1954 von Josef Oppolzer gegründet und beschäftigte damals ca. 10 Mitarbeiter. Im Jahr 1968 übernahm der heutige Firmeninhaber Ing. Sepp Oppolzer nach dem Ableben seines Vaters das Unternehmen und führte es zu seiner jetzigen Größe. Seit dem Jahr 2003 sind Herr Bmst. Ing. Heinz Elmer und Herr Bmst. Ing. Jörg Oppolzer als neue Geschäftsführer bestellt und leiten das Unternehmen nun bereits in der dritten Generation. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt einst wie jetzt im Bereich der Sanierung, der Renovierung und des Umbaus von bestehenden Gebäuden. Etwa 60-70 % der Aufträge betreffen Genossenschaftsgebäude und 30-40 % Privathäuser. Das Unternehmen beschäftigt derzeit ca. 50 Mitarbeiter.

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Pramer Baustoffe GmbH

Wohlschlager & Redl

Baustoffgroßhandel

Baumeister, Schlosserei, Sanierungs- und Installations GmbH

Stadlbauerstraße 3, 4040 Linz, www.pramer.at

Freistädter Straße 226, 4040 Linz, www.wohlschlager-redl.at

Gründungsjahr:

1954

Gründungsjahr:

1954

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1954: Herr Otto Alteneder und dessen Tochter Gertrude Pramer gründen am 13. Februar 1954 die Firma Pramer als G. Pramer und Co. Baustoffe in Linz / Mühlkreisbahngelände. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Verkauf von Baustoffen aller Art. Zu Beginn wird außer der Eigentümerin und Geschäftsführerin Gertrude Pramer noch 1 Lagerarbeiter beschäftigt, der damals gemeinsam mit der Eigentümerin noch händisch unter Zuhilfenahme eines Förderbandes Fahrzeuge belädt. 1970: Hans Pramer, der Sohn von Gertrude Pramer, übernimmt die Geschäfte, wobei zu diesem Zeitpunkt bereits 3 Mitarbeiter beim Vertrieb der Baustoffe mithelfen (im Büro, am Lager sowie auch ein Chauffeur) und es auch gelungen ist, den Großhandelsstatus bei bestimmten Produkten, insbesondere Zement zu erlangen. 1989: Das Unternehmen wird in eine GmbH umgewandelt. 1990: Ein neues Betriebsgebäude wird in Linz am Mühlkreisbahngelände errichtet. 1996: Ein alteingesessener Welser Baustoffhändler wird gekauft und damit der Betrieb weiter ausgedehnt. In Linz wird ebenfalls der Standort vergrößert.

Die Firma wurde im Jahr 1954 als 1-Mann-Betrieb von Herrn Johann Wohlschlager in Steg gegründet. Sie bestand aus einem Büro, einem Magazin und der „Fuhrpark“ umfasste einen Schubkarren, eine Rodel und ein Fahrrad. Die Arbeitslosigkeit war enorm hoch, die Arbeit war sehr rar. Das Hochwasser in Steg im Jahr 1954 kurbelte die Wirtschaft an, die Hochwassergeschädigten haben sich im Schlantenfeld neue Häuser bzw. Wohnungen gebaut. Damals gab es in Steg weder eine Ortswasserleitung noch eine Kanalisation oder eine Gasleitung – Steg war eine „Landgemeinde“, Vorort von Linz. Durch diese Baumaßnahmen und Bautätigkeit ist die Firma langsam aber sicher gewachsen. Zuerst wurde die Wasserleitung gebaut, anschließend der Kanal und in späterer Folge auch die Gasleitung. Die Firma Johann Wohlschlager hat sich im Laufe der Jahre zu einem starken, mittelständischen Betrieb in Linz entwickelt, indem zwischendurch bis zu ca. 50 Mitarbeiter beschäftigt waren. Heute ist die Firma Wohlschlager & Redl Generalunternehmer für Komplettsanierung von Wohnungen und Einfamilienhäusern und führt unter dem Slogan „Einer für ALLES – Alles von einem“ ein komplettes Reparaturservice im Altbaubereich durch. Derzeit werden ca. 150 Mitarbeiter, davon ca. 50 Lehrlinge, beschäftigt.

Heute führt Hans Pramer die Geschäfte, wobei auch zwei seiner drei Kinder schon im Unternehmen beschäftigt sind (Mag. Gerlinde Pramer MBA, Hans-Joachim Pramer). Derzeit werden 50 Mitarbeiter an beiden Standorten beschäftigt. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Gerhardt & Gerhardt OEG

Gfrerer Isolierwerk GesmbH

Friseur

Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierungen

Unionstr. 31, 4020 Linz, www.friseur-gerhardt.at

Iganz-Mayer-Straße 21, 4020 Linz, www.gfrerer-isolierwerk.at

Gründungsjahr:

1955

Gründungsjahr:

  

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1955

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Das Unternehmen wurde 1955 von Josef Gfrerer als reiner Familienbetrieb gegründet und führte damals wie heute technische Isolierungen durch.

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Das Unternehmen wurde 1955 von Stefan Gerhardt, dem Großvater der heutigen Firmeninhaber in Untergaumberg 46, Leonding gegründet. Damals bestand der Betrieb aus 3 Friseuren.

1986 wurde der Betrieb in eine GmbH umgewandelt und von Tochter Ingrid LugerGfrerer übernommen. Gesellschaftsanteile und Geschäftsführung verblieben auch nach dem Tod des Firmengründers voll im Besitz der Familie Gfrerer.

1958 erfolgte die Übersiedlung nach Linz, Unionstr. 99, wo sich das Friseurgeschäft bis 1969 befand.

Als Familienbetrieb wird den traditionellen Werten wie Kundenbezogenheit, Qualität und sozialer Kompetenz ein hoher Stellenwert eingeräumt. Seit 2001 obliegt die Geschäftsführung Herrn Ing. Martin Greiner.

1969 übernahm mit Sohn Hermann Gerhardt die zweite Generation das Geschäft und leitete es bis 1996 in der Unionstr. 31. Er wurde erster OÖ Landesmeister. Von 1958-1967 errang er viele nationale Preise, war Trainer beim COF und erhielt 1994 die goldene Ehrennadel. Hermann Gerhardt war OÖ Vertreter im Wiener Modebeirat.

Mittlerweile hat sich das Unternehmen äußerst gut im Bereich der technischen Isolierung etabliert und die Gfrerer Isolierwerk GmbH entwickelte sich vom EinMann-Betrieb zu einem erfolgreichen, mittlerweile 50 Mitarbeiter zählenden Team. Die Firma Gfrerer dient als kompetente Adresse bei allen isoliertechnischen Problemen.

Mit Robert + Reneé Gerhardt (erhielten zahlreiche Titel bei Landes-, Staats- und Europameisterschaften) als Firmeninhaber kam 1996 die dritte Generation ans Steuer und wandelte das Unternehmen in eine OEG um. Sie zeigen sich kreativ bei Musicals, Clubbing und Modenschauen. Derzeit besteht das Unternehmen aus 8 Mitarbeiter/innen und reagiert sofort auf jeden neuen Trend wie z.B. spezielle Haarverlängerungen. November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Ing. Pischulti Heizungs-, Klima- und Sanitärgesellschaft mbH

Südfrüchteimport / Intern. Spedition

Estermannstraße 14, 4020 Linz, www.pischulti.at

Lastenstraße 17a, 4018 Linz, www.mathy.at

Gründungsjahr:

Josef Mathy GmbH & Co

1955

Gründungsjahr:

1955

EINST

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1955: Gründung der Firma Josef Mathy Großhandel mit Obst und Gemüse, Linz, Freistädterstraße 205. Verkauf am Standplatz Südbahnhof vom LKW. 1959: Erna Mathy tritt in die Firma ein. Verkauf Großmarkt Linz, Regensburgerstraße 1.

JETZT

1955 begann Ing. Richard Pischulti seine Selbständigkeit in der Linzer Eisenhandstraße. Da dies auch gleichzeitig sein Wohnsitz war, reichte sein Einsatz für den Betrieb weit in Freizeit und Privatleben. Diesem Einsatz verdankte er auch die ersten großen Aufträge im Bereich der Heizungs-, Sanitärinstallation für die Schuhfabrik Lentia und die Kreuzschwestern. Rasche Expansion führte zur Übersiedelung in die Mozartstraße und zur Einstellung mehrerer Mitarbeiter. Nach einigen Jahren wurde auch dieser Standort zu eng, zunehmende Lagerkapazitäten konnten nicht mehr bewältigt werden. Im Jahr 1967 entstand schließlich der Neubau des eigenen Firmengebäudes im heutigen Linzer Industriegebiet, Estermannstraße 14. Notwendige Investitionsmaßnahmen und die Gründung von zwei Maschinenbaufirmen legten den Grundstock für ein zweites Standbein. Sohn Andreas trat im Jahr 1983 in die Firma ein und übernahm 1987 erfolgreich die Geschäftsleitung. In dieser Zeit kamen auch die Bereiche Lüftung-, Kälte- und Klimainstallationen dazu. Durch ständige Weiterentwicklung und gute Auftragslage in verschiedensten Bereichen der Haus- und Anlagetechnik wurde der heutige Standard erreicht. Das Familienunternehmen ist mit Recht stolz auf seine 70 Mitarbeiter, welche mit Know-How und Einsatzbereitschaft die schwierigsten Aufgaben zur Zufriedenheit der Kunden erledigen. November 2006



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1962: Übersiedlung mit Büro und Lager Linz, Fabrikstraße 2. Erster Bananenimport nach Österreich. 1963: Konzession "Zum Betriebe der gewerbsmäßigen Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen". 1965: Kauf des 1. Kühl-LKW 1974: Die Einzelhandelsfirma wurde in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. 1981: Josef Mathy jun. - Eintritt als Gesellschafter 1986: Andreas Mathy - Eintritt als Gesellschafter 1989: Kauf der Betriebsanlage Linz, Lastenstraße 17a 1991: Gründung der ersten Auslandsfirma in Ungarn 2001: Umbau und Modernisierung der Bananen-Reifekammern 2003: Inbetriebnahme der 1. Bananen-Packstation 2004: Inbetriebnahme der 2. Bananen-Packstation 2005: IFS-Zertifizierung 2006: BIO-Zertifizierung Derzeit: 45 Mitarbeiter November 2006



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Medizin-Technik Tatschl OEG

Pelz + Leder Königshofer Pelze - Kürschner

Herrenstraße 54, 4021 Linz, www.mt-tatschl.com Gründungsjahr:

Reindlstraße 9, 4040 Linz

1955

Gründungsjahr:

EINST

1955

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Mit 22 Jahren gründet KommR Gustav Tatschl 1955 die Firma Medizin-Technik Tatschl. Anfangs kann er die Geschäfte noch mit seiner Gattin Bertha Tatschl bewältigen, doch im Laufe der Zeit steigt mit dem Erfolg auch die Anzahl der Mitarbeiter. Es werden vor allem Ärzte und Krankenhäuser beliefert. Am Linzer Stadtrand wird 1967 ein eigener Erzeugungsbetrieb errichtet, sowie Ausstellungs- und Lagerräume. Neben Reparaturen wurden medizin-chirurgische Möbel, Extensionsbetten, Behandlungs- und Therapieliegen hergestellt. Ständig auf der Suche nach Innovationen im Bereich Medizin-Technik werden immer wieder erfolgreich neue Produkte aus dem Ausland auf dem österreichischen Markt lanciert. Aus dem kleinen Fachgeschäft wird Medizin-Technik Tatschl für ganz Österreich zum hochspezialisierten, medizin-technischen Lieferanten und Einrichter von Arztpraxen und Krankenhäusern. Aus gesundheitlichen Gründen zieht sich Herr Tatschl 1993 aus dem aktiven Geschäft zurück und übergibt den Betrieb an seine 3 Töchter: Irene B. Weber, MMag.Sabina Wiesinger-Tatschl und Lisa Baraldi-Tatschl. Am 01. 05. 2000 wird die Medizin-Technik Tatschl GmbH & Co. KG in die MedizinTechnik Baraldi-Tatschl & Wiesinger-Tatschl OEG umgegründet.

JETZT

Das Unternehmen wurde 1955 von Karl Königshofer gegründet. Der Tätigkeitsschwerpunkt lag damals im Bereich Maßanfertigungen, Umänderungen und Reparaturen von Pelzmode. 1958 übersiedelte Karl Königshofer mit seinem Betrieb in die Reindlstraße in LinzUrfahr, wo sich das Geschäft heute noch befindet. Sein Sohn Klaus Königshofer absolvierte die Lehre im elterlichen Betrieb und legte 1982 die Meisterprüfung für das Kürschnerhandwerk und den Pelz- und Lederhandel ab. 1993 übernahm der Sohn des Gründers Klaus Königshofer nach der Pensionierung seines Vaters den Betrieb und führt ihn seither erfolgreich in der zweiten Generation. Etwa 1 Jahr nach seiner Übernahme erweiterte er den Tätigkeitssektor des Unternehmens um die Bereiche Leder und Lederlamm.

Neben der Rolle als Medizin-Technik-Lieferant für Ärzte, Krankenhäuser und sonstige medizinische Einrichtungen in ganz Österreich wird das Detailgeschäft von der Firmenleitung wieder zum Fachgeschäft gemacht, in dem der niedergelassene Arzt, Instrumente und Geräte vor Ort kaufen bzw. bestellen kann.

Derzeit beschäftigt der Betrieb einen Mitarbeiter in der Werkstatt. Der Gesamtumsatz des Unternehmens setzt sich zusammen aus 10 % Maßanfertigung von Pelz- und Ledermode und 90 % Handel mit fertigen Pelz- und Lederwaren.

November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

ETECH Schmid u. Pachler Elektrotechnik GmbH & Co KG

Horner Nähzentrum





Promenade 15, 4020 Linz, www.naehzentrum.at

Gewerbepark Urfahr 6-8, 4040 Linz, www.etech.at Gründungsjahr:

Gründungsjahr:

1956

1956

EINST EINST

JETZT

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1956: Gründung des Elektroinstallationsbetriebes durch Ing. Heimo Schmid und Christian Pachler, 1963 Erweiterung mit Handel und Reparatur von Elektrogeräten. 1970: Start der ersten OÖ Kabelfernsehanlage mit der Kopfstelle am Pöstlingberg. 1979: Errichtung eines neuen Betriebsgebäudes im Gewerbepark Urfahr.

Das Unternehmen in seiner jetzigen Form wurde 1956 von Hermine Horner in Linz gegründet, die damals 24–jährig den Gewerbeschein erwarb. Nach ihrer Pensionierung ging das Geschäft direkt auf die Tochter Mag. Susanne Horner über, die es wiederum mit Tochter Martina weiterführt. Kleines Detail am Rande: bereits der Großvater der Gründerin Hermine Horner, Herr Josef Luftensteiner, besaß eine Krämerei in Perg, im Rahmen derer er Nähmaschinen handelte, so wie später auch sein Sohn Anton Luftensteiner. Demnach ergeben sich bislang 5 Generationen in Sachen Nähmaschine!

1983: DI Klaus Schmid tritt in das Unternehmen ein. 1988: Beginn der Solarstrom Technik. 1991: DI Klaus Schmid übernimmt mit seiner Frau Barbara den Bereich Elektroinstallation mit 57 Mitarbeitern und gründet die ETECH Elektroinstallations-GmbH. 1997: Ing. Heimo Schmid und Christian Pachler verkaufen die Kabelfernsehanlage Urfahr an die ESG, die diese 1999 in die LIWEST Kabelmedien GmbH einbringt. 2000: DI Schmid übernimmt den Elektrohandels- und Servicebereich von Schmid u. Pachler. Neuer Firmenname: ETECH Schmid u. Pachler Elektrotechnik GmbH.

Im großen Nähfachgeschäft findet man eine enorme Auswahl an Knöpfen, Nähzubehör, Baumwollstoffen, edlen Wollen, usw. Das Hauptaugenmerk gilt vor allem der Nähmaschine: Geführt werden viele unkomplizierte und robuste Haushaltsmaschinen, die auch sehr anspruchsvolle Hobbynäherinnen zufriedenstellen. Durch das Reparieren von Nähmaschinen wird ein Rundumservice geboten.

2003: ETECH führt 7 Filialen der ehemaligen EHG Elektro Handel und Haustechnik GmbH in OÖ fort. ETECH baut ein Filialnetz mit Zentrale in Linz und Standorten in Rohrbach, Wels, Schärding, Molln, Windischgarsten, Grein und Neuhofen auf. Derzeit beschäftigt ETECH 304 Mitarbeiter. November 2006



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April 2016

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Ing. Norbert Rieser GmbH & Co. KG

Wilhelm Kern GmbH

Planung und Errichtung von Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsanlagen

Handel mit Kraftfahrzeugen & deren Bestandteile Wiener Straße 280, 4030 Linz

Rudolfstraße 47, 4040 Linz, www.ing-nrieser.at Gründungsjahr: Gründungsjahr:

1956

EINST

JETZT

Das Unternehmen wurde im Jahr 1956 vom Firmengründer Ing. Norbert Rieser am Erststandort Hauptstraße 60, 4040 Linz eröffnet.

1956

JETZT

Das Unternehmen wurde im Mai 1956 von Herrn Wilhelm Kern in der Wienerstraße 319 in 4020 Linz gegründet. Damals waren drei Mitarbeiter beschäftigt. Begonnen wurde mit dem Verkauf von Kfz-Teilen gebrauchter Fahrzeuge aller Marken und Typen. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Autoverwertung gelegt. Die Lagerfläche der Autoverwertung vergrößerte sich in den erfolgreichen Firmenjahren von 1.000 m2 auf 10.000 m2.

1962 erfolgte der Kauf eines eigenen Betriebs- und Geschäftsgebäudes, dem heutigen Firmensitz Rudolfstraße 47. Ein wichtiger Bestandteil der positiven Betriebsentwicklung sind eigene entwickelte Heizungssysteme, z.B. „Noritherm“.

1972 begann man, den Verkauf von Reifen und deren Montage anzubieten. 1966 wurde mit dem ersten Kranfahrzeug Tatra die Kran- und Schwertransportfirma Kern gegründet. Diese wuchs in Oberösterreich zu einem der größten und attraktivsten Unternehmen in ihrer Branche heran.

Dieses Unternehmen erfüllt einerseits mit einer eigenen Reparaturabteilung eine Nahversorgerfunktion in Urfahr, da auch Reparaturen in Privathaushalten durchgeführt werden. Anderseits ist der Betrieb auch bei zahlreichen Linzer Großbaustellen präsent und erfolgreich tätig gewesen.

Im Jahr 1990 verstarb der Gründer Wilhelm Kern sen. und das Unternehmen wird seither in 2. Generation von Wilhelm Kern und Monika Kern weitergeführt. Im Bezug auf seine Tätigkeit hat sich das Unternehmen verkleinert. Im Jahr 1996 verkaufte man das Kran- und Schwertransportunternehmen an die Firma Felbermayer und die Autoverwertung wurde vier Jahre darauf geschlossen.

Ein kleiner Auszug: AKH-Linz/Heizzentrale, Neues Rathaus Linz/Sanitäre, Posthof/Lüftungsanlagen, Wohnanlagen Auwiesen, Solar-City, „GWG-Phönix“, Biesenfeld und Lenaupark/Heizungsund Solarinstallationen, div. Studentenheime /Heizungsinstallation, Neueinrichtung des Postamtes 4020/Sanitäre, etc.

Die Firma Kern ist derzeit in einer Umstrukturierung und der derzeitige Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Vermietung ihrer eigenen Gebäude und Grundstücke. Ihr Hauptstandort ist in der Wienerstrasse 280 in 4030 Linz.

November 2006

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Installateur Jebinger GmbH & Co KG

Oskar Hofer Uhren Schmuck

Pummererstraße 11, 4020 Linz, www.jebinger-installationen.at Gründungsjahr: 

EINST

Wiener Straße 2g, 4020 Linz

1957

Gründungsjahr:

JETZT

EINST

Die Firmengründung erfolgte am 1. März 1957 durch den Großvater Franz Jebinger am Standort Klammstrasse 22, 4020 Linz mit der Konzession Gas- u. Wasserleitungsgewerbe, Zentralheizungsbau. 1965 erfolgte eine Geschäftserweiterung in die Magazingasse mit dem Schwerpunkt Ölofen u. Ölfeuerungsanlagen. 1973 wurde eine Filiale in Helfenberg, im Mühlviertel, eröffnet. Durch den Bau des Elmira Stollen (Römerbergtunell) 1967 musste der Firmensitz in die Hirschgasse 22 verlegt werden. 1980 wurde Hr. KommR Siegfried Jebinger zum Geschäftsführer der Jebinger Gas-, Wasser- u. Zentralheizungs GmbH & CO KG bestellt. 1995 erfolgte der Umzug in das heutige Stammhaus Pummererstrasse 11, 4020 Linz. Durch individuelles und persönliches Engagement wird seit 2003 das Familienunternehmen in 3. Generation von Hr. Ing. Jebinger Siegfried und Claudia Jebinger, mit den Schwerpunkt Einbau und Sanierung von Bädern, energiesparende und umweltbewusste Heizanlagen sowie Reparaturservice, weitergeführt.

Juli 2012

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1957

JETZT

Das Uhrmacherhandwerk reicht zurück bis in die frühen 1950er Jahre. Oskar Hofer sen. erlernte damals den Beruf des Uhrmachers. Die Meisterprüfung legte er am 15.4.1955 ab. Am 1.3.1957 machte sich Oskar Hofer sen. selbstständig. Noch auf Wiener Straße 12, wo er ein bestehendes Geschäft für 5 Jahre in Pacht nahm. Notwendigerweise eröffnete er deshalb im Jänner 1960 sein eigenes Geschäft in der Wiener Straße 2g, wo sich die Firma heute noch – mittlerweile in zweiter Generation - befindet. Sein Sohn Oskar Hofer jun. absolvierte die Uhrmacherfachschule in Karlstein/NÖ von 1974-1980. Schon ein Jahr später legte er die Meisterprüfung ab. Es folgten zahlreiche Spezialkurse über Brillanten, Edelsteine, Schmuckreparaturen, etc. Am 1.3.1987 wurde der Betrieb von Oskar Hofer jun. übernommen. Heute leitet er gemeinsam mit seiner Frau das Geschäft: Den Handel mit edlen Gold- und Silber-, mit Brillant- und Perlenschmuck sowie einer großen Auswahl an Markenuhren. Die Liebe zur Uhrmacherei sieht man in der noch immer eigenen Werkstätte: Hier werden mit Begeisterung alte Wanduhren genauso fachmännisch repariert wie moderne technische Armbanduhren. Der Betrieb präsentiert sich heute, nach turbulenten Zeiten durch U-Bahnbau etc. als ein Juwel in der neu gestalteten Wiener Straße.

November 2007



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Pippig Augenoptik GmbH & Co KG

Fischer Brot GmbH

Herrenstraße 48, 4020 Linz, www.pippig.at

Nebingerstraße 5, 4020 Linz, www.fischer-brot.at

Gründungsjahr:

1957

Gründungsjahr:

EINST EINST

JETZT

Das Unternehmen wurde im Dezember 1957 vom Optikermeister Kurt Pippig und seiner Gattin Friederike als klassischer Familienbetrieb am Standort Linz, Herrenstraße 48 gegründet. In den vergangenen 50 Jahren wurde der Betrieb mit 4 Standorten im Linzer Zentralraum und mit ca. 40 MitarbeiterInnen zu einem der größten und renommiertesten seiner Branche in Österreich. Ein besonderes Augenmerk wird auf qualifizierte Ausbildung gelegt, weshalb laufend Lehrlinge im Beruf des Augenoptikers ausgebildet werden. Der Schwerpunkt der betrieblichen Tätigkeit liegt in der augenoptischen Beratung, dem Verkauf und der Anfertigung von (Sonnen-)Brillen und in der Anpassung von Kontaktlinsen sowie Spezialsehhilfen. Die hauseigene Werkstatt für Brillenfertigung, Service und Reparatur stellt einen wichtigen Schlüsselfaktor für ein umfangreiches Angebot dar. Heute befindet sich die Firma Pippig Augenoptik im Familienbesitz von Klaus Pippig und Rainer Pippig (beide Optikermeister und Kontaktlinsenoptiker), die als Söhne der Unternehmensgründer die Firma in 2. Generation führen. Der Verzicht auf eine ungebremste Filialisierung und die Konzentration auf den lokalen Kernmarkt haben sich strategisch und auch hinsichtlich der gebotenen Qualität als richtig erwiesen. Pippig gehört dem größten österreichischen Fachoptiker-Netzwerk „United Optics Austria“ mit über 70 Standorten im ganzen Land an. August 2008



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1958

JETZT

Das Familienunternehmen Fischer Brot blickt 2008 auf eine 50-jährige Erfolgsgeschichte zurück. 1958 gründen Wilhelm & Hildegard Fischer in der Linzer Kapuzinerstraße die Kleinbäckerei. Zwei Jahre zuvor sind die beiden vom Schwarzwald nach Oberösterreich gezogen. Durch den Einsatz moderner Bäckereimaschinen wie der ersten vollautomatischen Semmelanlage Oberösterreichs konnte schnell ein Absatzwachstum verzeichnet werden. 1979 wurde deshalb der Betrieb in der Nebingerstraße grundlegend ausgebaut, um den Produktionsmengen gerecht zu werden. 1992 expandiert Fischer Brot mit der Inbetriebnahme der so genannten „Köttstorferhalle“ weiter, womit ein langgehegter Wunsch des Firmengründers in Erfüllung gegangen war. Nach dem Tod von Wilhelm Fischer übernahmen die drei Söhne das Unternehmen Fischer Brot. 2002 wurde umfangreich sowohl in den Standort Nebingerstraße als auch in eine neue Backwarenproduktion in Pichling bei Linz investiert. 2007 wurde mit der Inbetriebnahme des dritten Backbetriebes nordöstlich von Wien wieder ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte gesetzt. Heute ist Fischer Brot mit drei Produktionsstandorten und 360 Mitarbeitern eines der größten österreichischen Backwarenunternehmen, das den Lebensmittelhandel in ganz Österreich beliefert. Die Eigentümer Roland, Alfred und Hubert Fischer haben das Gute aus der Vergangenheit bewahrt, Modernisierung nie gescheut und immer wieder in neueste technische Anlagen investiert, mit dem Ziel, beste Handwerksqualität kostengünstig herzustellen. August 2008



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

HORST SIX

Firma Hawle

Papier- und Bürobedarfsgrosshandel, Offsetdruckerei Altstadt 12, 4020 Linz, www.geocities.com/markthalle

Johann-Metz-Straße 14, 4020 Linz, www.horst-six.at Gründungsjahr:

EINST

Gründungsjahr:

1958

1959

JETZT

Die Firma Horst Six besteht heuer 50 Jahre und befasst sich mit der Bürobedarfs-, Papier- und Drucksortenbelieferung von Betrieben sowie öffentlichen Institutionen. Die Firma wurde 1958 von Charlotte Six gegründet und war ursprünglich ein Schreib- und Vervielfältigungsbüro in der Herrenstraße 2, 2. Stock. Der ursprünglich reine Familienbetrieb entwickelte sich durch Fleiß und Zielstrebigkeit hervorragend, sodass 1972 der Betrieb aufgrund von beengten Verhältnissen von der Herrenstraße in den Weingarten 6 übersiedelte. Gleichzeitig wurde die Firma vom jetzigen Inhaber KommR Horst Six nach Pensionierung der Mutter übernommen. 1977 wurden auch diese Räumlichkeiten zu klein und eine weitere Übersiedlung in die Johann-Metz-Straße 14 stand an. In der Zwischenzeit war die Mitarbeiterzahl auf über 20 angewachsen und 3 Lastkraftwagen brauchten Platz. Das Linzer Industriegelände ist durch die Autobahnanschlüsse der ideale Standort für Kunden und Lieferanten.

JETZT

1959 wurde das Unternehmen am heutigen Standort „Markthalle“ Altstadt 12 durch Anna Schönangerer gegründet. 1972 erfolgte die Übernahme durch ihre Tochter Marianne Hawle. Im Februar 1987 erfolgte eine Geschäftserweiterung. 2002 wurde die Geschäftsleitung an Helmut Hawle Junior übergeben. Weiters erfolgte in diesem Jahr eine umfangreiche Erneuerung und die heutige Gestaltung. 2007 hat Gerhard Hawle, Sohn des aktuellen Geschäftsleiters und somit die vierte Generation, eine Lehre zum LEH-Kaufmann begonnen, die er im Julia 2010 erfolgreich abgeschlossen hat.

Die technische Ausstattung der Kuvertspezialoffsetdruckerei ist am letzten Stand der Technik. Die Stärke ist die schnelle Lieferzeit. Die 6 Spezialmaschinen bedrucken Kuverts mit einer Geschwindigkeit bis zu 70.000 Stück pro Stunde. Die Briefumschläge können auch doppelseitig und abfallend bedruckt werden. Es sind fast 200 Sorten Kuverts und Taschen in großer Menge im Palettenlager vorrätig. Durch die Zusammenarbeit von langjährig beschäftigten Mitarbeitern und der Familie Six ist das Weiterbestehen durch die 3. Generation abgesichert. September 2008



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November 2010



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Likra Tierernährung GmbH & Co KG

Zweirad Gill

Ignaz-Mayer-Straße 12, 4021 Linz, www.likra.com

Am Bindermichl 68, 4020 Linz, www.zweirad-gill.at

Gründungsjahr:

EINST

1959

Gründungsjahr:

EINST

JETZT

Das Unternehmen wurde 1959 durch die deutschen Gesellschafter Senator Henry Nielsen und Heinrich Biel und dem österreichischen Gesellschafter Gottfried Voraberger gegründet. 1991 – Übernahme der Gesellschaftsanteile (bis heute) durch die Geschäftsführer Dir. Johannes Kapeller und Dr. Franz-Konrad Berger in Form eines ManagementBuy-Out. 1992 – 2009 – Übernahme und Erwerb diverser Futtermittel-Marken und deren Vertriebssysteme in Österreich: JAHN Futtermittel, Nährkosan, Perovit, Marek und Vitaform. In Deutschland: Hemo Süd und BNF/Bosch-Nutztierfutter. 2004 – Erwerb des Mischfutterwerkes Marchtrenk. 2005 - Erwerb des Mischfutterwerkes HEMO in Ingolstadt. 2009 – Betriebserweiterung für eine gentechnikfreie logistische Futtermittelschiene. Aus dem seinerzeitigen Konzentrat-Produzenten wurde durch die laufende Erweiterung der Produktpalette, Investitionen sowie Zukäufe ein Vollsortimenter. Die LIKRAGROUP produziert an den 3 Standorten Linz, Marchtrenk und Ingolstadt jährlich ca. 110.000 Tonnen Mischfutter mit einem hohen Anteil an Mineralfutter und erzielt einen Jahresumsatz von ca. 60 Mio. Euro. In der LIKRAGROUP werden aktuell 157 Mitarbeiter beschäftigt, davon 126 in Österreich. November 2009



Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

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1959

JETZT

Das Fachgeschäft für Fahrräder, Mopeds und Motorräder wurde 1959 von Franz Gill sen. auf ca. 250m² in der Teufelstraße 7, des Linzer Stadteil Bindermichl gegründet. Neben den heimischen Produkten KTM und Puch begann bereits in den 60er Jahren die Liebe zu italienischen Fahrzeugen, die natürlich mit der Vespa den logischen Anfang nahm. Es folgten Testi, Gilera, Benelli, Ducati, Laverda, Aprilia, Malaguti, Piaggio, Moot-Guzzi usw. Das Geschäft entwickelte sich und schon bald wurden größere Räumlichkeiten nötig. Deshalb übersiedelte das Unternehmen 1974 in die Parallelstraße „Am Bindermichl 68“. Am 1. Jänner 1992 übernahm Franz Gill jun., selbst KFZ-Technikermeister, den Betrieb. Voller Dynamik und Enthusiasmus brachte er zahlreiche neue Ideen ein. Das „PIAGGIO CENTER LINZ“ wurde am 1. Jänner 1996 gegründet. Die Firma Gill wurde damit als erster Betrieb in Österreich überhaupt Gilera-, Piaggio- und VespaHaupthändler für Oberösterreich. Ein breites Angebot vom Alltagsfahrrad bis zum Spitzenprodukt bietet der neue Fahrradsalon seit der Eröffnung am 2. Jänner 2002. 2007: Fertigstellung des Geschäftszubaues. Der bestehende Laden wurde weiter vergrößert und modernisiert. November 2009



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Frisör am Berg

Kindlinger GmbH

Aubergstr.9, 4040 Linz

Salzburger Straße 273-275, 4030 Linz, www.kindlinger.at

Gründungsjahr:

EINST

1960

Gründungsjahr:

EINST

JETZT

1960

JETZT

1960 gründete Alfred Kindlinger in der Salzburger Straße in Linz auf nur 100 m² und mit einfachster Geschäftsausstattung, die selbst größte Optimisten zweifeln ließ, seine Eisenhandlung. Hermine Gailer eröffnete im Juni 1960 den Frisiersalon „Herma“ in Urfahr Aubergstr.9, den sie bis 1984 betrieb. Sie begann mit 4 Friseurinnen. 1985 übernahm ihr Sohn Rudolf Gailer ihr Geschäft, das unter Frisör am Berg bekannt wurde, und bis zu 12 Angestellte beschäftigte. Nach seiner Pension 2008, übernahm Tochter Andrea Raudaschl den Betrieb, den sie 2009 total neu gestaltete. Im neuen Ambiente fühlen sich ihre Friseurinnen und Lehrlinge und vor allem besonders ihre zahlreichen Kunden wohl. Die Familie hofft, dass eines ihrer Kinder in fünfter Generation den Friseur am Berg weiterführen wird.

Genau 20 Jahre danach eröffnete er das neue – bis jetzt bestehende – Geschäftshaus mit 3 Stöcken und einer Gesamtfläche von über 3500 m². Dieser Neubau, der hinsichtlich Größe, Konzeption und Ausstattung für die damalige Zeit einzigartig war, setzte den Höhepunkt einer großartigen Karriere des Gründers Alfred Kindlinger. Als Familienunternehmen mit Alfred Kindlinger, seiner Frau Liselotte und den beiden Kindern Roland und Gabriele Kindlinger schaffte man es, sich einen unverwechselbaren Namen zu machen, der bis heute für Engagement, Qualität und Beratung im Eisenwarengeschäft steht. Nach dem plötzlichen Tod des Firmengründers Alfred Kindlinger im Jahr 1983 übernahm Roland Kindlinger die Geschäftsführung. Stetig wurde das Sortiment erweitert, um so den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Heute zählen auch Gartenmöbel und Kaminöfen zum Sortiment. Auch in Zukunft bleibt die Firma Kindlinger ein Familienbetrieb, da mit Sohn Raphael bereits die 3. Generation im Unternehmen beschäftigt ist.

November 2010



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November 2011



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Restaurant Verdi

Valetta Sonnenschutztechnik GmbH & Co KG

Pachmayrstraße 137, 4020 Linz, www.verdi.at Salzburger Str. 199, 4030 Linz, www.valetta.at Gründungsjahr:

1960 Gründungsjahr:

EINST

EINST

JETZT

1960 gründete der Schwiegervater von Herrn Erich Lukas sen., Herr Alois Hörlsberger, ein Fleischermeister, das Gasthaus Verdi in Linz. Schon bald darauf übernahm Herr Erich Lukas sen., gemeinsam mit seiner ersten Frau Elfriede, das Gasthaus. Mit Sissi, seiner zweiten Frau, wurde aus dem Gasthaus ein Restaurant mit Tanzbar. Schon 1967 war das „Verdi“ ein feines und auch das teuerste Restaurant in Linz. Erst wurde im Restaurant gespeist und dann nebenan in der Bar getanzt. Die Besitzer des Restaurants waren so vornehm, dass Damen noch Karten ohne Preise vorgelegt wurden. Die Weiblichkeit sollte ohne Rücksicht auf die Preise bestellen, die ihre Begleiter zu zahlen hatten. 1990 übernahmen dann Sohn Erich, ein gelernter Koch und seine Frau Helga das „Verdi“. Das Paar baute um und schlug den Weg eines Gourmetrestaurants ein. Schnell kam die erste Haube. Herr Lukas sen. unterstützte das junge Paar bei dessen Ideen. Von ihm kam auch 1992 der kluge Vorschlag, die Tanzbar zu schließen und stattdessen das Nobelwirtshaus „Einkehr“ zu eröffnen.

Juli 2012

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1960

JETZT

Das Unternehmen Valetta Sonnenschutztechnik GmbH & Co KG wurde 1960 von Alois und Marianne Klotzner gegründet. In den 1970er Jahren florierte das Geschäft und das Sortiment des Familienbetriebes wurde um Rollladen und Markisen erweitert. 1986 steigen Andreas und Christian Klotzner in den elterlichen Betrieb ein. Für den Vertrieb über den Fachhandel sucht man einen neuen Markenauftritt. VALETTA wird patentiert und zum Inbegriff für innovativen Sonnenschutz. 1996 wird Andreas und Christian Klotzner die Geschäftsführung übertragen. 1997 wird ein Franchise-Netz gegründet und 2003 wird der erste VALETTASchauraum im großen Stil in Kärnten eröffnet und 2011 wird ein neuer Flagshipstore in Wien. Im Jahr 2010 stellen mehr als 120 Mitarbeiter nicht nur Standardprodukte wie Rollladen, Markisen, Jalousien, Rollos oder Vertikaljalousien, Insekten- und Pollenschutz, sondern auch spezielle Objektlösungen, wie faltbaren Sonnenschutz oder Einwellensysteme her. VALETTA bietet passende Produkte für unterschiedlichste Einsatzbereiche und entwickelt diese, basierend auf den Bedürfnissen der Konsumenten, ständig weiter.

November 2010



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Kosmetik Edith Eder

Bäckerei Franz Fenzl





Freistädter Straße 428, 4040 Linz, www.bäckereifenzl.at

Herrenstraße 27, 4020 Linz, www.kosmetik-eder.at Gründungsjahr:

Gründungsjahr:

1961

EINST EINST

JETZT

Schon vor Eröffnung ihres ersten Fachinstitutes für Kosmetik, Fußpflege und Massage war Edith Eder klar, dass sie nur mit außerordentlichem Fachwissen, hohem persönlichen Einsatz und Auswahl und Anwendung hochwertigster Produkte bestehen kann. Grundvoraussetzungen eignete sie sich bei damals führenden namhaften Firmen dieser Branche an. Wichtig erschien ihr auch die Erstellung einer eigenen Produktlinie, um Lücken am Markt zu schließen. Bis heute werden daher im hauseigenen Labor hochwertige und rein pflanzliche Produkte erzeugt. Neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit im Bereich Kosmetik, Fußpflege und Massage war Kommerzialrätin Edith Eder als Landesinnungsmeisterin und sogar als stellvertretende Bundesinnungsmeisterin tätig und so wesentlich an der Weiterentwicklung ihrer Branche beteiligt. Zudem gab sie ihr Wissen und ihre Kompetenz als Berufsschullehrerin weiter.

1962

JETZT

Franz Fenzl sen., der mütterlicherseits von der Bäckerei Ratzenböck aus St. Magdalena stammte, übernahm 1962 die ehemalige Bäckerei Traunmüller als Pachtbetrieb. Später wurde auch das Anwesen erworben. 1997 übergab Franz Fenzl sen. den Betrieb an seinen Sohn Franz Fenzl jun. Der Familienbetrieb, der früher fast ausschließlich Familienangehörige beschäftigte, wuchs im Laufe der Zeit zu einem großen Unternehmen heran. Heute sind 70 Mitarbeiter an 15 Standorten sowie im Fahrverkauf beschäftigt. Gebacken wird nach wie vor mit „Laib und Seele“. Für Brot und Gebäck werden oberösterreichische Mehle und Gewürze aus kontrolliertem Anbau, Natursauerteig, Natursalz, Granderwasser und natürliche Zutaten verwendet. Dies garantiert längere Haltbarkeit, besten Geschmack, Sicherheit und Natürlichkeit.

Kosmetik Eder entwickelte sich zu einem klassischen Familienbetrieb. Für beide Töchter, Brigitte und Elke, war offensichtlich, dass auch sie in die Fußstapfen ihrer Mutter treten. 1997 erfolgte die Betriebsübergabe an Tochter Elke BrandstetterEder. Sie führt seither das Familienunternehmen mit ebensolcher Liebe und Ambition wie einst ihre Mutter und leitet die Kosmetikstudios in Linz und Klam. Auch eine Enkelin der Firmengründerin, Sabine Meixner, ist seit über zehn Jahren erfolgreich im Betrieb tätig. November 2011



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April 2017

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Elektro-Herzog Gesellschaft m.b.H.

Isolierunternehmen Auinger Ges.m.b.H.

Mozartstraße 38, 4020 Linz, www.elektro-herzog.at

Stahlstrasse 36, 4020 Linz, www.auinger-isolierung.at



Gründungsjahr:



1962

Gründungsjahr:

EINST

1962 erfolgte durch Leonhard und Ilse Herzog die Firmengründung des Unternehmens im eigenen Haus. 1971 wurde das Geschäftslokal in der Mozartstraße angemietet, welches 1980 auf den heutigen Stand umgebaut wurde. 1982 wurde das Einzelunternehmen an die Kinder von Leonhard und Ilse Herzog übergeben. Einige Monate später erfolgte dann die Umgründung in die Ges.m.b.H. Derzeit sind 8 Personen im Betrieb beschäftigt. Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich über Anlagenprüfung, Blitzschutz, Maschinenreparaturen bis hin zu Medien- und Bustechnik.

1962

JETZT

Das leistungsfähige Familienunternehmen hat sich in den Jahren vom EinmannUnternehmen zum verlässlichen Partner der Industrie entwickelt. 1962 wurde das Unternehmen von Max Auinger gegründet. Durch Zusammenspiel mit mehreren Heizungsfirmen wuchs das Unternehmen stetig.

das

1965 kamen die ersten Großaufträge für den mittlerweile 5 – Mann Betrieb (Salzburger-Festspielhaus, Hotel in Saalbach, Fa. Rondo in der Steiermark, Chemie Linz). 1971 wurde das Büro und Lager im eigenen Einfamilienhaus zu klein. Ein neuer Standort wurde in Braunau gefunden. 1973: Fertigstellung des neuen Firmensitzes im Braunauer Industriegebiet mit einer Fläche von 1.000 m2 inkl. Bürogebäude und Lagerhalle. 1996: Mit der Übernahme durch Sohn Paul Auinger wurde das Unternehmen nach Linz verlagert und auf 5.000 m2 Hallenfläche erweitert. Durch das Know How und Engagement beliefert das Isolierunternehmen Auinger mittlerweile 21 Länder. Herr Paul Auinger unterrichtet zusätzlich an der Fachhochschule Wels im Bereich der Isoliertechnik und teilt sein Fachwissen mit renommierten Unternehmen in Oberösterreich.

Februar 2013

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Juli 2012

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Schindler-Weben HandelsgmbH Am Bindermichl 35, 4020 Linz Gründungsjahr:

Hirschgasse 3, 4020 Linz, www.bau-boden.at

1962

Gründungsjahr:

EINST

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Schindler-Weben stammt ursprünglich aus Vorarlberg. Die erfolgreiche Familie Schindler betrieb bereits im 19. Jahrhundert Spinnerei- und Webereibetriebe. Mit seinem Erfindergeist schrieb das berühmteste Mitglied der Familie, Friedrich Wilhelm Schindler, Geschichte: Er erwarb 1881 eine Edisonsche Stromerzeugungsmaschine und ließ kurz darauf die erste Glühlampe Österreichs leuchten. 1884 war die Spinnerei in Kennelbach das erste österreichische Unternehmen mit elektrischer Beleuchtung. Um das Jahr 1950 gab es die Textilwerke Schindler in Kennelbach, 6 km von Bregenz entfernt. Es wurden Weben sowie Damaste erzeugt, in Österreich verkauft und auch ins Ausland exportiert. Dr. Fritz Schindler erbaute damals sogar ein eigenes Schindler-Dorf für seine Arbeiter, bestehend aus etwa 20 Einfamilienhäusern und gründete erste Franchise-Unternehmen in ganz Österreich. 1953 wurde die erste Schindler-Filiale in der Stockhofstr. 6, in Linz gegründet, die heutige Inhaberin, Erna Truckseß, fing dort als Lehrling an. 4 Jahre später wurden die 2. und 3. Filiale in der Neuen-Heimat sowie in Urfahr eröffnet. 1960 folgte ein Geschäft für Stoffe und Bettwaren am Bindermichl 56. Dem Trend voraus war die „Modeboutique“ mit dem klingenden Namen „Schwarze Rose“, die am heutigen Standort, Am Bindermichl 35, im Jahr 1962 eröffnet wurde. Erste Modeschauen fanden in den Schaufenstern (!) des Geschäftes statt. Heute ist Schindler Mode weit über den Stadtteil hinaus bekannt, nicht zuletzt wegen der zweimal jährlich organisierten Modeschauen im nahen Volkshaus, die hunderte modebewußte LinzerInnen anziehen. Seite 206



JETZT

1963: Gründung der „Realitätenverkehrsgesellschaft m.b.H.“ als eines der ersten Immobilienbüros in Linz.

JETZT

Juli 2012

1963

1987 trat Christian Sturm in das Immobilienbüro in Linz ein. Nach zwei Jahren besaß er 25 Prozent der Firmenanteile und als seine Vorgesetzte in Pension ging, kaufte sein Vater, Ing. Kurt Sturm, selbst Geschäftsführer einer großen Maschinenbaufirma, die restlichen 75 Prozent. Familie Sturm war nun zu 100 Prozent Eigentümer der nun umfirmierten Bau Boden Immobilien. 1991 übernahm die größte Immobilienagentur, die Österreichischen Realitäten AG (ÖRAG), 60 Prozent der Anteile, der Rest blieb Eigentum der Familie Sturm. 1996 gründete Christian Sturm eine Bauträgerfirma, die innerhalb von drei Jahren zum zweitgrößten privaten gewerblichen Bauträger Österreichs wurde. Als die ÖRAG verkauft wurde, kaufte Herr Sturm seine Anteile wieder zurück und führte Bau Boden als alleiniger Eigentümer weiter, bis im Jahre 2001 40 Prozent der Anteile an Hrn. Ing. Andreas Ortner verkauft wurden. Seit fünf Jahrzehnten prägt Bau Boden mit seinen Objekten und Projekten nicht nur das Linzer Stadtbild mit, sondern auch die Lebens- und Arbeitsqualität seiner privaten und gewerblichen Kunden. Fundierte Marktkenntnis und ein gutes Gespür für aktuelle Trends, aber auch für den Bedarf der Zukunft haben die Bau Boden Immobiliengesellschaft m.b.H. in Linz zu einem der führenden Anbieter sämtlicher Dienstleistungen rund um Immobilien gemacht.

Februar 2014

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Egon Anzinger GmbH

Erste Linzer Feinkost Riemenschneider Nahrungsmittelerzeugung Gesellschaft m.b.H.



Zamenhofstraße 3, 4020 Linz, www.anzinger-dach.at Gründungsjahr:



Broschgasse 9, 4040 Linz, www.riemenschneider.at

1963

Gründungsjahr:

Die Firma „Erste Linzer Feinkost Riemenschneider“ ist ein seit 1963 bestehender, in Linz-Urfahr ansässiger, Familienbetrieb und seit jeher auf die Produktion verschiedenster Feinkostprodukte spezialisiert. Die Produktpalette hat sich im Laufe der Jahre um viele Köstlichkeiten erweitert.

Egon Anzinger

EINST

JETZT

1945 begann Heinrich Anzinger als Dachdecker und half beim Wiederaufbau der Landeshauptstadt. Mit Hilfe des ersten Firmenfahrzeuges, einem Motorrad mit Hänger, wurden die Dächer der Häuser in Linz und Umgebung erneuert oder repariert. Der meist aus nur 2 Personen bestehende Arbeitstrupp leistete durch engagierten Einsatz einen wesentlichen und wertvollen Beitrag. Im Jahre 1962 legte der Sohn des Firmengründers, Egon Anzinger die Meisterprüfung erfolgreich ab und gründete 1963 die Firma Egon Anzinger. Zu dieser Zeit bestand die Firma aus 3 Arbeitern, die mit einem Kleinpritschenwagen die Baustellen aufsuchten. Waren bei Heinrich Anzinger noch Privatpersonen die Hauptauftraggeber, so konnte Egon Anzinger im Jahre 1964 erstmals Kontakte zu Wohnungsgenossenschaften knüpfen und dadurch auch größere Projekte realisieren. Dadurch war 1974 eine Übersiedelung in das neue Betriebsgebäude in die Zamenhofstraße 3, 4020 Linz notwendig. Mit der Gründung einer Spenglerei im Jahre 1977 konnte die Firma Anzinger auch die Spenglerarbeiten in das Angebot aufnehmen. Einige Jahre später erfolgte die Zusammenlegung beider Firmen in eine Ges.m.b.H. Durch den Einstieg der Tochter, Michaela Anzinger 1988, war die Weiterführung in der dritten Generation möglich. Nach Beendigung der Lehr- und Gesellenjahre legte Frau Anzinger im Jahre 1995 die Spenglermeisterprüfung- und im Jahre 1998 die Dachdeckermeisterprüfung erfolgreich ab und übernahm Im Jahre 1998 den Betrieb. Durch Qualitätsarbeit und persönliches Engagement wuchs der Betrieb auf 25 Mitarbeiter und einen Fuhrpark von 10 Firmenfahrzeugen an. Februar 2014

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1963

Neben den bekannten Gabelbissen gibt es eine Vielzahl an Mayonnaise-Salaten, Aufstriche und Streichkäsesorten. Ernährungs- und Konsumtrends sind stets Motivator bestehende Produkte weiterzuentwickeln und Neues unter dem Aspekt der „Genussorientierung“ auf den Markt zu bringen. Oberstes Ziel ist die Kundenzufriedenheit und das Bestreben heute wie in Zukunft verlässliche Produkte mit ansprechender Optik und feinstem Geschmack herzustellen. Bis zur Übernahme und gleichzeitigen Gründung der GmbH durch Hr. Bernd Riemenschneider im Jahr 1987 führte Hr. Horst Riemenschneider das als KG gegründete Unternehmen. Der Einstieg von Mag. Elke Riemenschneider erfolgte 1997, das Unternehmen wird seit August 2012 von Ihr in 3. Generation als Geschäftsführerin geleitet. Zum Kundenkreis zählen neben dem klassischen Lebensmittel Einzel- und Großhandel auch Kantinen, Gemeinschaftsverpflegungsbetriebe und Gastronomiebetriebe in ganz Österreich. Februar 2013

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Erwin Bibl – Installationen GmbH

Ing. A. Schmid GmbH Kälte- und Klimatechnik





Leonfeldner Straße 87, 4040 Linz, www.e-bibl.at Gründungsjahr:

Hafenstraße 61, 4020 Linz, www.schmid-kaelte.at

1963

Gründungsjahr:

EINST

1963

JETZT

Der traditionelle Familienbetrieb wurde von Oswald Bibl, gemeinsam mit seiner Frau Anna, 1963 gegründet. Zu Beginn arbeiteten sie noch von zu Hause aus, wo sie sich auf Reparaturarbeiten spezialisierten. Der Erste Lehrling war taubstumm und wurde im Herbst 1963 eingestellt. 1964 wurde das erste Geschäftslokal in der Leonfeldner Straße 208 bezogen, da mittlerweile bereits 4 Arbeiter und 2 Lehrlinge beschäftigt wurden. Bis 1966 wuchs die Belegschaft auf 12 Mitarbeiter. Der erste große Auftrag, die Installation des Arbeiterheimes in Zwentendorf wurde im Jahr 1968 begonnen und etwa 1974 fertiggestellt. In den Jahren 1975 folgte ein weiterer großer Auftrag bei dem mit der Installation eines Teilgebietes der Wohnanlage Auwiesen begonnen wurde. 1976 übersiedelte die Firma in die Leonfeldner Straße 87, wo sie auch heute noch ihren Sitz hat. Ab da an wurden unter anderem sehr viele Schulen installiert, auch das Schweißen von Öltanks war eine Hauptaufgabe. Der Sohn des Gründerpaares, Erwin Bibl, stieg 1973 in den Betrieb ein und übernahm diesen 1994. Seit 1995 wird für die Linz AG Wärme vorrangig im Bereich „Fernwärme Wohnungsinstallation“ gearbeitet. 1996 wurde in der Leonfeldner Straße 64c der zweite Standort mit großem Lagerplatz eröffnet. Ihr Enkel, Christoph Heindl trat 2009 in das Unternehmen ein. Mittlerweile hat sich der Betrieb auf insgesamt 35 MitarbeiterInnen vergrößert. Darunter sind 10 Lehrlinge. Das Leistungsangebot erstreckt sich von der Bäderplanung,- über

Die Firma Ing. A. Schmid Kälte- und Klimatechnik wurde 1963 in Linz, durch Herrn Ing. Adolf Schmid gegründet.1997 erfolgte die Übernahme durch Herrn Markus Binder und die Umgründung zur Ing. A. Schmid GmbH. 1963 begann die Firma hauptsächlich mit dem Verkauf, der Errichtung und Reparaturen von Tiefkühltruhen, Tiefkühlräumen und Kühlvitrinen für Fleischereien und Bäckereien. So wurden von Linz aus Kunden im Raum Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, Salzburg und Tirol betreut. Da bereits seit der Gründung größter Wert auf Qualität, kompetente Beratung und optimale Betreuung der Kunden gelegt wurde gehört die Firma zu einer der renommiertesten kälte- und klimatechnischen Fachbetriebe in Oberösterreich. Schnell wurde durch die große Anzahl an zufriedenen Kunden der Betrieb und die Produktpalette erweitert. Von Gewerbekälteanlagen und Kühlmöbel für Fleischereien, Bäckereien, Kaufhäuser, Hotel und Gastronomie bis zum Sonderkälteanlagenbau, Klimatisierung von Serverräumen, Weinklimaräumen und Schiffen, sowie für Kaltwassersätze und Wärmerückgewinnungsanlagen bietet das Unternehmen ein maßgeschneidertes Konzept.

Solaranlagen und Wohnraumlüftung, bis hin zu Heizungs - und Brandschutztechnik. Februar 2013

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Februar 2013



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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren 

Winkler Markt KG Altenberger Straße 40, 4040 Linz, www.winklermarkt.at Landstraße 17-25, 4020 Linz, www.passage.at Gründungsjahr:

EINST

Gründungsjahr:

1963

1963

EINST

JETZT

JETZT

Das Passage Linz ist als größtes innerstädtisches Shoppingcenter ein wichtiger Anziehungspunkt im Zentrum der Landeshauptstadt. Mit Flagship-Stores, Boutiquen, Spezialgeschäfte sowie einer ausgezeichneten und abwechslungsreichen Gastronomie bietet das Passage ein besonderes Einkaufserlebnis.

Mit einem 45 Quadratmeter großen Lebensmittelgeschäft wird im Jahr 1963 von Franz und Maria Winkler neben dem Stammbetrieb in Altenberg der Grundstein für ein bedeutendes Nahversorgungszentrum für den Stadtteil Linz-Auhof und Umgebung gelegt. 1972 wird der Winkler Markt Auhof gegenüber dem ursprünglichen Geschäft mit 700 m² eröffnet.

Die Geschichte des modernen und traditionsreichen Einkaufszentrums reicht bis in die 1960er Jahre zurück. Ab 1962 errichtet, wurde das Kaufhaus im September 1963 mit anfänglich 8.600 Quadratmetern Verkaufsfläche eröffnet. Nach einer Erweiterung auf knapp über 10.000 Quadratmeter Verkaufsfläche im Jahr 1966 wurde 1979 ein eigenes Parkhaus (City Parkhaus) errichtet. 1983 wurde das Unternehmen von der österreichischen Kaufhausgruppe „Gerngroß“ übernommen. 2000 erfolgte die Umwandlung in ein Einkaufszentrum mit einem Geschäfte-Mix und mehreren Pächtern auf sieben Etagen. Gleichzeit wurde die Verkaufsfläche auf 25.000 Quadratmeter weiter ausgedehnt.

Schon vier Jahre später wächst die Verkaufsfläche auf 1000 m², auf weiteren 300 m² ergänzen fünf Mieter das Verkaufs- und Leistungsangebot. 1996 öffnet der neue Winkler Markt Auhof seine Pforten. Mit 2000 m² Verkaufsfläche und sechs Mietern (Apotheke Auhof, Buchhandlung Auhof, Augenoptik Dr. Gumpelmayer, Raiffeisenlandesbank OÖ, Kleiderreinigung Zimmermann, Haarpunkt) und ein eigener Schreibwaren-Shop sowie ein eigener Backshop. Bis heute ist der Winkler Markt ein regionaler Lebensmittelmarkt, der für Frische und Qualität steht, mit Schwerpunkt Spezialitäten und Besonderes aus der Region.

Seit 2003 befindet sich das Passage Linz mit 93,75 % über die IHC Holding im Eigentum der Raiffeisenlandesbank OÖ, 6,25 % hält die Hans Schmid Privatstiftung.

Februar 2014

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Der Winkler Markt ist ein Familienbetrieb in vierter Generation, der keiner Handelskette angehört, mit ca. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Standort Linz-Auhof hat sich neben den Standorten in Altenberg und Gramastetten in den letzten Jahren zur Winkler Markt Zentrale entwickelt.

Februar 2014

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Cerveny Elektro-Diesel-Gas-Technik GmbH

Christian – M. Katzmair

Stahlstraße 38, 4020 Linz, www.cerveny.at

Dauphinestraße 57, 4030 Linz, www.katzmair.at



Gründungsjahr:

EINST



1964

Gründungsjahr:

1964

JETZT

Das technische Büro CERVENY wurde als 2-Personen-Unternehmen von Edmund Cerveny im Jahre 1964 gegründet. Erster Firmensitz war das Gebäude in der Goethestraße 35, in dem um die Jahrhundertwende das 1. Linzer Nachtlokal "Zum Bunten Vogel" seine Pforten geöffnet hatte.

EINST

JETZT

Ab 1989 verlagerte sich der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit auf die Herstellung von Diesel-Notstromanlagen.

1964 gründete Josef Katzmair mit einer Werkstätte im Hofgebäude Dauphinestraße 68 das Unternehmen eines Tapezierers und Bettwarenerzeugers. Gemeinsam mit einem Lehrling wurde gepolstert, tapeziert, Böden verlegt usw. Seine Gattin Monika war für den Verkauf zuständig, beriet die Kunden, nähte die Vorhänge nach Kundenwünschen und sorgte auch im Büro und der Buchhaltung für Ordnung. 1966 wurde die Werkstatt um ein kleines Geschäftslokal erweitert.

1995 wurde auf 4.000 m² eine große Werkshalle mit Bürotrakt in der Stahlstraße 38 in Linz gebaut.

1971 wurde das Geschäftslokal an die heutige Stelle in der Dauphinestraße 57 verlegt.

Hier widmen sich seit 30 Jahren nunmehr 40 Mitarbeiter sehr erfolgreich dem Thema "Notstrom".

20 Jahre später – 1991- wurde das Geschäftslokal komplett renoviert und modernisiert.

Nach dem Studium der Elektrotechnik bzw. des Maschinenbaues verstärkten die beiden Söhne Michael und Andreas Cerveny das Familienunternehmen.

Mit 1.1.1997 ging Josef Katzmair in die wohlverdiente Pension, und Sohn Christian, der 1991 die Ausbildung im elterlichen Betrieb beendete und 1995 die Meisterprüfung ablegte, übernahm den elterlichen handwerklichen Meisterbetrieb. Im Jahre 2000 wurde der fortschreitenden elektronischen Geräten Rechnung getragen – der gesamte Betrieb wurde auf EDV umgestellt. Auch heute noch steht der Seniorchef mit Gattin seinem Sohn helfend zur Seite. Die Tradition des „Familienbetriebs“ hat somit noch immer große Bedeutung. Die laufende Ausbildung von Lehrlingen liegt Christian Katzmair sehr am Herzen, und die Arbeit wurde durch die Auszeichnung seines Lehrlings Katharina Dorant als Landessiegerin 2013 belohnt. April 2015

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Februar 2014

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Silhouette International Schmied AG

HAINZL Industriesysteme GmbH

Ellbognerstraße 24, 4020 Linz, www.silhouette-international.com

Industriezeile 56, 4021 Linz, www.hainzl.at



Gründungsjahr:



1964

Gründungsjahr:

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EINST

JETZT 1964 gründeten Arnold und Anneliese Schmied das heutige Weltunternehmen Silhouette International Schmied AG. Konsequent verfolgen sie die Idee, Brillen als modisches Accessoire zu positionieren und kreieren erstmals Brillen, die höchste Qualitätsansprüche, außergewöhnlichen Tragekomfort und modisches Design vereinten. Mit diesem mutigen Schritt in Richtung Brillenmode ging das junge Unternehmen vollkommen eigenständige Wege. 1966 wird die Vision, dass Menschen ihre Brille als modisches Accessoire lieben, international erfolgreich. 1978/79 steigen Arnold jun. und Klaus Schmied, zwei der vier Kinder, in das Unternehmen ein und prägen die Marke Silhouette. 1999 präsentiert Silhouette die wichtigste Revolution im randlosen Brillendesign: die nur 1,8 Gramm leichte Silhouette Titan Minimal Art, die erste schrauben- wie scharnierlose Brille, gefertigt aus Titan. Im Jahr 2000 wählt die US Raumfahrtbehörde NASA die Titan Minimal Art zur Standardbrille ihrer Astronauten. Das Unternehmen mit Sitz in Linz/Österreich besitzt 13 eigene Vertriebstöchter und ist mit einem weltweiten Vertriebsnetz in mehr als 150 Ländern vertreten. Die Silhouette International Schmied AG ist auch heute noch ein Familienbetrieb, in dem rund 1.500 Mitarbeiter weltweit beschäftigt sind und an dessen Spitze zwei Vorstände, Daniel Rogger und Thomas Windischbauer, stehen. Februar 2014

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1965

JETZT

HAINZL Industriesysteme ist ein führender Systemanbieter mit 750 hochqualifizierten Mitarbeitern. Das Unternehmen hat sich in den letzten 50 Jahren von seinem Ursprung in der Hydraulik zu einem Komplettanbieter auf den Gebieten der Fluid- und Antriebstechnik über die Automatisierungstechnik bis hin zum Maschinenbau entwickelt. Die ersten Aggregate wurden 1965 noch auf einem Bauernhof gefertigt. 1970 bezog das Unternehmen dann seinen heutigen Standort in der Linzer Industriezeile und erweiterte die Büro- und Geschäftsflächen kontinuierlich. Heute werden die anspruchsvollen Produkte von HAINZL auf über 16.000m² gefertigt und sind weltweit im Einsatz: vom Stahlwerk in Asien, in dem sie den zuverlässigen Antrieb sicherstellen, bis in den hohen Norden von Kanada, wo sie für die höchstmögliche Sicherheit sorgen. Das eigentümergeführte Unternehmen wurde 1965 von Ing. Erich Hainzl gegründet und wird heute in 2. Generation von Dr. Martin Hainzl geführt. Es besteht aus den vier Geschäftsbereichen Systemtechnik, Antriebstechnik, Elektroniksysteme und Gebäudetechnik. Das Unternehmen hat außerdem Tochtergesellschaften in Deutschland und China. Die Kunden kommen hauptsächlich aus den Bereichen Sonderfahrzeugbau, Erneuerbare Energien, Maschinen- und Anlagenbau, Gebäude & Infrastruktur, Metallindustrie sowie Energie- und Kraftwerkstechnik. Im Geschäftsjahr 2014 wurde ein Umsatz von 130 Millionen Euro erreicht. April 2015

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Hausverwaltung-Realkanzlei Haginger GmbH & Co KG

Int. Möbelspedition R. Gruber Ges.m.b.H & CoKG





Lederergasse 27, 4020 Linz, www.haginger.at Gründungsjahr:

Winetzhammerstraße 3, 4030 Linz, www.gruber-umzüge.at

1965

Gründungsjahr:

Die Realkanzlei wurde im Jahr 1953 von Johann Haginger gegründet und auf Grund vieler Kundenanfragen im Laufe der Zeit um die Branche „Hausverwaltung“ erweitert. Die Gründung als Einzelunternehmen erfolgte 1965. Im Jahr 1993 wurde das Unternehmen in eine Ges.m.b.H & Co KG. umgewandelt. Seit 50 Jahren verwaltet die Hausverwaltung-Realkanzlei Haginger nun Objekte und das zur vollsten Zufriedenheit ihrer Kunden. Dazu zählen private Hausbesitzer, Banken, Versicherungen und viele andere. ALLES, was mit der Immobilie zu tun hat, wird erledigt. Von der Bewertung über die Vermietung und den Verkauf sowie die Erstellung von Miet- und Kaufverträgen. Die Hausverwaltung-Realkanzlei Haginger führt die Verhandlungen mit Mieter, Käufer, Notar und den zuständigen Behörden. Bei Bedarf wird auch der Kontakt für die Finanzierung hergestellt.

April 2015

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1965

EINST

JETZT

1965 wurde Gruber Umzüge von Roman Gruber gegründet. 29 Jahre später, im Jahr 1994, übernahm dessen Sohn Klaus den Betrieb. Seit 52 Jahren wird das Familienunternehmen nun erfolgreich geführt und ist dabei ein starker Partner aus Linz für Übersiedlungen, Spezialtransporte, Entrümpelungen und Einlagerungen. Die Umzüge sind maßgeschneidert für jeden einzelnen Kunden. Auf die Wünsche der Kunden wird eingegangen und ein individuelles Angebot erstellt. Durch die Jahrzehnte lange Erfahrung kann jeder Auftrag routiniert, professionell und schnell ausgeführt werden. Zudem werden auch spezielle Transporte angeboten, so zum Beispiel Klaviertransporte und Tresortransporte. Spezialtransporte von Maschinen, Kunst und Antiquitäten sind ebenso im Portfolio.

April 2017

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

AMMERER GmbH - grafische Maschinen

Friseur Affenzeller

Jaxstraße 9, 4020 Linz, www.ammerer.at

Glimpfingerstraße 104, 4020 Linz, www.friseur-affenzeller.at



Gründungsjahr:

1966

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Gründungsjahr:

Aus dem Pionier in der Weiterverarbeitung von digital bedruckten Medien, wurde ein österreichweit marktführendes Unternehmen. Vom Linzer Stammhaus und einer Niederlassung in Wien aus, werden heute bundesweit etliche weltmarktführende Hersteller der Branche vertreten. Die Geräte und Maschinen der umtriebigen Brüder, die auf der ganzen Welt unterwegs sind, um ihren Kunden beste Lösungen im Umgang mit Bedruckstoffen anzubieten, findet man im ganzen Bundesgebiet – in kleinen und großen Büros genauso wie in gewerblichen Druckereien und Buchbindereien. Bei privaten Unternehmen, Versicherungen, Banken und der Industrie, wie auch der öffentlichen Hand.

Youtube- Channel

April 2016

Twitter-Account Seite 220



1966

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JETZT

Als Hans Ammerer, dessen Familie eine 250-jährige Geschichte als Kaufleute aufweist, am 17.08.1966 den Betrieb gründete, beschäftigte er sich mit dem Import und Vertrieb von Büroorganisationsmitteln und Planungssystemen, aber auch den zu dieser Zeit hochmodernen Schreibautomaten auf Lochstreifenbasis. Mit dem Einstieg der heutigen Eigentümer, den Brüdern Hans und Karl Ammerer, wurde das Sortiment zuerst Richtung Bindegeräte und Farbsysteme für Grafikdesigner erweitert. Bald darauf, mit dem Beginn des Digitaldrucks in den frühen 1990er Jahren, wurde es zusätzlich noch mit Maschinen und Systeme in der Druckweiterverarbeitung ergänzt.

Website



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1966 wurde der Friseursalon von Engelbert Affenzeller in der Spaunstraße 33 gegründet. Im Jahr 1977 erfolgte die Übersiedlung in die Kremplstraße 1, 4020 Linz und 1985 kamen zwei weitere Filialen hinzu. 27 Jahre später, im Jahr 1993, übernahm Sohn Thomas den Salon und ließ ihn 1997 renovieren. 2005 übersiedelte der Friseurbetrieb Glimpfingerstraße 104 am Spallerhof.

an

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jetzigen

Standort,

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Großes Engagement für den Friseurbetrieb war in der Familie Affenzeller schon immer gegeben. KommR Engelbert Affenzeller war jahrelang Obmann des Meistervereines der Friseure OÖ, bevor er Fachgruppeninnungsmeister-Stv. und von 1985-2000 Fachgruppeninnungsmeister und Bundesinnungsmeister-Stv. wurde. Seine Tochter KommR Doris Steindl, geb. Affenzeller, betreibt seit 31 Jahren einen Friseursalon in Haid. Sie war viele Jahre Vorsitzende bei der Jungen Wirtschaft und von 2000-2015 Innungsmeisterin der Fachgruppe Friseure sowie Spartenmitglied im Gewerbe und Handwerk. Sohn Thomas war jahrelang Preisfriseur und nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Frisierwettbewerben, unter anderem an zwei Weltmeister- und drei Europameisterschaften, teil. Sein größter Erfolg war der Gewinn einer Goldmedaille beim 27. Berufswettbewerb 1983. Außerdem war er freier Mitarbeiter der Fa. Loreal und stand auf zahlreichen Showbühnen. Als zertifizierter „ineo–Lehrbetrieb“ wurden im Laufe der Zeit ca. 130 Lehrlinge ausgebildet, unter denen auch zahlreiche Meister hervorgegangen sind. April 2017

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

SONNLEITNER GmbH & Co KG

Wasserskischule Linz Dr. F. Kral





Linke Brückenstraße 60, 4040 Linz, www.sonnleitner.at Gründungsjahr:

Ottensheimerstraße 120, 4040 Linz, www.wasserskischule-linz.at

1966

Gründungsjahr:

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1966

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Die Firma Sonnleitner wurde 1966 von Anita und Max Sonnleitner in Linz-Urfahr (Leonfeldnerstraße) gegründet. 1967 startete der Verkauf der Marke Renault. 16 Jahre später, im Jahr 1983, wurde der neue Betriebsstandort in der Linken Brückenstraße bezogen. 2008 erfolgte die Übernahme des Salzburger Händlers „Traintinger“. Mit dieser Filiale begann die Expansion nach Salzburg. Der frühere Renault & Dacia- Händler „Himmetsberger“ in Amstetten wird 2013 in die Sonnleitner-Gruppe integriert. Damit steht Sonnleitner seinen Kunden mit 13 Eigenfilialen und 35 Partnerhändlern in Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg zur Verfügung Bis heute ist die Firma ein 100%-iges Familienunternehmen, das sich ausschließlich mit Themen rund um das Automobil beschäftigt. Ganz nach dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“, blieb die Familie Sonnleitner bei ihren Fahrzeugen.

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Vor über 50 Jahren beschloss Dr. Franz Kral gemeinsam mit seinem besten Freund, dem Mechaniker Josef Leibetseder, eine Wasserskischule in Alt-Urfahr zu gründen. Damals waren die beiden echte Pioniere auf diesem Gebiet. Noch dazu gab es strenge konzessionspflichtige und behördliche Auflagen, die einen großen Aufwand bedeuteten (Motorwärterprüfung, Rettungsschwimmerkurse, …). Begonnen wurde mit einem 40 PS starken Motorboot und einfachen Skiern, auf denen sich die Kunden über die Donau ziehen lassen konnten. 2002 wurden der Betrieb an Sohn Florian übergeben. Nach wie vor ist jedoch Franz Kral als Betriebsleiter tätig. Mit den Jahren sind auch die Erwartungen der Kunden gestiegen und das Angebot der Wasserskischule wurde stetig erweitert. Heute werden neben dem klassischen Wasserski auch zahlreiche Aktivitäten mit FUNArtikeln angeboten (Wakeboarden, Tube-Reifen, Wellensurfen, …), welche mit einem 385 PS – Motorboot bewältigt werden. Franz Kral hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und nennt auch heute noch die Donau als sein Lebenselixier.

April 2016

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April 2017

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren

Optik Orso GmbH

Juwelier Peter Egger

Freistädter Straße 23, 4040 Linz, www.orso.at (4 weitere Standorte in Linz)

Graben 34, 4020 Linz, www.uhren-linz.at



Gründungsjahr:



Gründungsjahr:

1967

1967

JETZT

EINST

Robert Egger eröffnete 1967 das Juwelier-Geschäft am Graben 4. 20 Jahre später, 1987, übernahm Sohn Peter das Geschäft von seinem Vater.

JETZT

Gründung 1967 von KR Walter Orso als Einzelunternehmen in Urfahr (Nestroystraße). Walter Orso hatte zuvor die Augenoptik-Meisterprüfung in Deutschland abgelegt, da er für die Meisterprüfung in Österreich zu jung war. Mit den Jahren wurden weitere Filialen eröffnet, zurzeit steht das Unternehmen bei fünf Niederlassungen in Linz. Interessant: der erste Mitarbeiter, Hr. Josef Penn, machte die Lehre bei Optik Orso, und ist seit 44 Jahren durchgehend im Betrieb beschäftigt. Ursprünglich als Augenoptiker und Kontaktlinsenoptiker gegründet, wurde vor 20 Jahren der Leistungsbereich mit Hörgeräteakustik erweitert. Das klassische Handwerk des Augenoptikers hat sich mit den Jahren stark verändert. Zu den klassischen Aufgaben des „Brillenschleifers“ kamen immer neue hinzu, wobei Problemlösungs-Kompetenzen und Service- sowie Dienstleistungen immer wichtiger werden.

1996 übersiedelte Peter Egger mit dem Geschäft an den Graben 34. Der Familienbetrieb spezialisierte sich im Laufe der Jahre immer mehr auf mechanische Armbanduhren und deren Servicekompetenz. Als gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Uhren, erstellt Uhrmachermeister Peter Egger Expertisen und Gutachten. In der hauseigenen Werkstätte werden sämtliche Reparatur- und Servicearbeiten sowie Restaurierungen antiker Uhren durchgeführt. Auch innovativer Goldschmuck hat im Haus Egger eine langjährige Tradition. Anfertigungen und Umarbeitung individueller Schmuckstücke, Ringänderungen sowie Aufarbeitung und Schmuckreinigung erfolgen im Haus. Stein- und Perlenketten werden für optimalen Werterhalt gereinigt und von Hand geknüpft.

In den vergangenen 50 Jahren wurden von Optik Orso viele Lehrlinge ausgebildet. Neben seiner Tätigkeit im Betrieb, stand Walter Orso seiner Branche auch als Landesinnungsmeister vor. Seit 2005 wird das Unternehmen als GmbH geführt, als Geschäftsführer fungiert Ing. Mag. Philipp Orso. April 2017

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April 2017

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Linzer Traditionsbetrieb seit mehr als 50 Jahren Tischlerei Füreder GmbH Hollabererstraße 6, 4020 Linz, www.fuereder.at Gründungsjahr:

EINST

1967

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1967 kaufte Herr Alois Füreder-Kitzmüller die kleine Tischlerei "Karl Schachinger & Co" neben der Urfahraner Pfarrkirche, Schulstraße 7 und 12 (Gründungsjahr 1949) und machte sich mit 4 Mitarbeitern vorerst überwiegend in der Sparte Bautischlerei selbständig. Durch die Ausbildung der eigenen Lehrlinge stieg der Beschäftigungsstand bis 1980 kontinuierlich auf rund 20 Fachkräfte an. Platzmangel und technische Modernisierung erforderten 1982 den Neubau des Betriebsgebäudes auf 5.000 m² in der Hollabererstraße 6, 4020 Linz. In der Folge hat sich das Unternehmen auch auf die Sparte Möbeltischlerei im Objektbereich (z.B. Krankenhäuser, Seniorenheime, Schulen) spezialisiert. Aber auch im Privatbereich wird österreichweit produziert und montiert. 1985 erfolgte der Eintritt von Tochter und Schwiegersohn Klaudia und Rudolf Leeb in das Familienunternehmen. 1992: Umgründung in die "Tischlerei Füreder GmbH". 1994 wurde das Betriebsgebäude um die zweite Werkstätten-Halle erweitert was in der Verdopplung der Produktionsfläche resultierte. Das Produktionsgebäude steht auf einem 5000 m² großen Betriebsgelände. Produktionsbereich, Bürogebäude und beheizte Materialzwischenlager umfassen 4.220 m². Die technische Ausrüstung ist am neuesten Stand (CNC-Produktion, CADPlanung) und der Fuhrpark umfasst 12 LKW /PKW. Im Jahr 1996 ging die Leitung des Unternehmens auf Klaudia und Rudolf Leeb über. In den Folgejahren kam es zu einem kontinuierlichen Anstieg des Personalstandes auf 42 Mitarbeiter. Über 150 Tischlerlehrlinge erhielten im Laufe der Zeit eine sorgfältige handwerkliche Ausbildung, etliche davon blieben dem Betrieb als langjährige Mitarbeiter erhalten. Auf dem Markt der Möbel- und Bautischlerei tut sich viel: Neue Anforderungen, neue Bedürfnisse, neue Herausforderungen. All dem wird auch heute mit Flexibilität und Innovationen begegnet. Die Mitarbeiter leisten ihren Beitrag, die Verarbeitung der neuesten Materialien zu forcieren und sind stets bereit, an Fortbildungsseminaren teilzunehmen. Neue Technologien wie die CAD Planung und CNC Produktion werden laufend aktualisiert. So ist die Herstellung der Möbel nach den aktuellen Standards gewährleistet. April 2017

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