W-Seminare - Gymnasium St. Stephan Augsburg

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Qualifikationsphase 2016/18 W-Seminare New York – The City That Never Sleeps Englisch Andrea Weiland Die Welt ist bunt – Farbstoffe nach Maß Chemie T...

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Qualifikationsphase 2016/18

W-Seminare New York – The City That Never Sleeps Englisch Andrea Weiland Die Welt ist bunt – Farbstoffe nach Maß Chemie Tilmann Abele Platons Politeia: Idealstaat oder Zwangsstaat? Griechisch/Geschichte Daniel Wübbena Komplexe Zahlen Mathematik Julia Hoffmann Konsumierst du noch oder reflektierst du schon? Ethische Orientierung in der Welt der Medien Philosophie Melanie Thum Brüderlein und Schwesterlein Geschwisterbeziehungen in der deutschen Literatur Deutsch Swenja Ferber Geographie der Hochgebirge Geographie Peter Raffler

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Gymnasium bei St. Stephan, Augsburg Qualifikationsphase 2016/18 W-Seminar

New York – The City That Never Sleeps (Leitfach: Englisch) Andrea Weiland Der Besuch des Seminars ist nicht an die Belegung des entsprechenden Fachunterrichts gebunden! The Big Apple. The city that never sleeps. God’s own country. Das alles sind Bezeichnungen für eine der schillerndsten, geschichtsträchtigsten, bevölkerungsreichsten und gefährlichsten Städte in Amerika: New York. Sie ist die Stadt der Superlative, der „Inbegriff der USA“. Sie ist eine der bevölkerungsreichsten Städte der Erde, weist nach Herkunft ihrer Einwohner das bunteste Völkergemisch auf, besitzt die meisten Hochhäuser (aber nicht mehr das höchste), hat den höchsten Bevölkerungsanteil an afro-amerikanischer Bevölkerung in den USA, beherbergt die meisten Juden außerhalb Israels, kann mit den größten Museen, dem größten Opernhaus und dem größten Theatersaal der westlichen Hemisphäre aufwarten, verzeichnet aber auch die höchste Rate an Gewaltverbrechen in den USA. Kaum eine Stadt ist geschichtsträchtiger als die Metropole an der Ostküste. Die ersten Einwanderer landeten in der Nähe, New York zählt zu den ersten Kolonien in der „Neuen Welt“; vor hier brachen die Menschen auf, um das Land zu erkunden und im Westen nach Gold zu suchen. New York ist aber auch der Schauplatz eines der jüngsten und dunkelsten Kapitel in der amerikanischen Geschichte, den Anschlägen vom 11. September. New York ist außerdem Gegenstand und Schauplatz unzähliger Filme und Serien zugleich, wird in vielen Liedern besungen und bietet das vielseitige setting für Kurzgeschichten, Romane und Gedichte. Kaum eine andere Stadt in den USA ist so reich an vielfältiger Architektur von Jugendstil bis hin zu modernsten Glasfassaden. In diesem Seminar soll diese aufregende Stadt in all ihren Facetten (Geschichte, Geographie, Kultur, Architektur, Literatur, Film u. a.) erforscht und näher kennengelernt werden – von der Gründung im 17. Jahrhundert bis heute. Mögliche Themen für Seminararbeiten: 1. The Statue of Liberty: Der Freiheitsgedanke 2. New Yorks Brücken (ggf. auch andere außergewöhnliche architektonische Besonderheiten) 3. New York als Schauplatz in Mafiafilmen (ggf. auch anderen Filmen) 4. „Stadtneurotiker“: Lebensgefühl und Woody Allen-Film im Vergleich 5. “West Side Story”: Musik in New York bzw. Gangs und Bandenkriege in New York 6. St. Patrick’s Day: Irische Einwanderer in New York 7. “The Wolf of Wall Street“: Geschichte und Bedeutung der Börse in New York 8. Harlem – Die Geschichte eines Viertels und einer Bevölkerungsgruppe 9. Eisenbahnen in New York 10. Verschiedene kulturelle Identitäten in einer westlichen Metropole 11. The New York Times 12. New York in der Literatur: „Ein wirklich tolles Land“ von Frank McCourt (ggf. auch „New York Trilogie“ von Paul Auster, „In New York“ von Alban Nikolai Herbst, „A man in full“ von Tom Wolfe, „New Yorker Geschichten“ von Dorothy Parker) Die Entwicklung und Konkretisierung eines individuellen Themas für die Seminararbeit ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit in Q11/1.

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Die Welt ist bunt – Farbstoffe nach Maß (Leitfach: Chemie) Tilmann Abele Der Besuch des Seminars ist nicht an die Belegung des entsprechenden Fachunterrichts gebunden! Unsere Umwelt ist voller Farbe und Farbstoffe. Licht und Farbe prägen unseren Alltag entscheidend. So beeinflussen Farben zum Beispiel unsere Kaufentscheidungen und unser Wohlbefinden. Sie spielen aber auch eine wichtige Rolle bei der Kommunikation zwischen Organismen, wie beispielsweise die Kommunikation zwischen Insekten und den von ihnen bestäubten Pflanzen. Aber auch kulturgeschichtlich sind Farbstoffe nicht weg zu denken. Man denke nur an die Höhlenmalereien der Frühgeschichte und die Kunstwerke der Renaissance. Wir werden uns beispielsweise fragen, was die Blue Jeans mit den Purpurgewändern der Kardinäle gemeinsam hat? Welche Struktureigenschaften machen einen Stoff zu einem Farbstoff und was geschieht dabei mit dem Licht? Daneben werden wir uns aber auch damit beschäftigen, welche Wirkung Farbe auf unser Gemüt hat. Wir werden sehen, wie Farbe wahrgenommen wird und welche Rolle sie bei der Kommunikation unter Lebewesen spielt. Sind Sie neugierig geworden und interessieren sich für die Naturwissenschaften und Phänomene in der Natur, dann ist dieses Seminar genau richtig für Sie! Die chemischen, biologischen und physikalischen Grundlagen werden wir uns zu Beginn des Seminars erarbeiten. Aus diesem Grund sind entsprechende Kenntnisse zwar wünschenswert aber nicht Voraussetzung für das Seminar. Mögliche Themen für Seminararbeiten: 1. Heute machen wir Blau – die Küpefärbung mit dem Färberwaid 2. Färben mit Naturstoffen 3. Die Bedeutung von synthetischen Farbstoffen für die Chemische Industrie 4. Die Höhlenmalereien von Lacaux – Malerei mit Mineralstoffen 5. Farbe entsteht im Kopf – die Biologie der Farbigkeit 6. Kunstwerke werden auch nur mit Farben gemalt – die Herstellung von Künstlerfarben 7. Die bunte Welt der Moderne – Farben in Industrie und Technik 8. Warnen, tarnen und werben – Farbe als Kommunikationswerkzeug bei Tieren Die Entwicklung und Konkretisierung eines individuellen Themas für die Seminararbeit ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit in Q11/1. Geplante Exkursionen: Universitätsbibliothek Augsburg

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Platons Politeia Idealstaat oder Zwangsstaat? (Leitfach: Griechisch/Geschichte) Daniel Wübbena Der Besuch des Seminars ist nicht an die Belegung des entsprechenden Fachunterrichts gebunden! In seiner Schrift Politeia (der Staat) entwirft Platon seine Vorstellung davon, wie die menschliche Gemeinschaft in einem guten Staat zusammenleben solle. Dabei greift er auf ihm bekannte Staatsformen wie Oligarchie, Demokratie und Tyrannis zurück. Die Bevölkerung wird von ihm in drei Gesellschaftsschichten eingeteilt, an deren Spitze die Philosophenkönige stehen. Der Staat regelt privates Familienleben, Erziehung und private Besitzverhältnisse. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich Philosophen/Historiker mit der Möglichkeit der Umsetzung dieses Staatssystems, aber auch mit der Kritik daran beschäftigt. Wie soll man also Platons Politeia bewerten? Will man in diesem Staat leben? Liegt ein Idealstaat vor oder ein totalitäres System mit Führerstaatsprinzip und faschistischen Tendenzen? Im Vergleich mit Staatssystemen z. B. des 20. Jahrhunderts wie Nationalsozialismus, UdSSR und DDR sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar werden. Mögliche Themen für Seminararbeiten: 1. Ein Überblick über die griechische Staatstheorie 2. Der Siebte Brief – über Platons Staat in der Realität 3. Vergleich mit dem System des Nationalsozialismus 4. Vergleich mit dem System der DDR 5. Vergleich mit dem System der UdSSR 6. Th. Morus, Utopia und Platons Staat 7. N. Macchiavelli, Il Principe und Platons Staat 8. J. Swift, Gullivers Reisen und Platons Staat 9. Griecische Philosophie und römische Praxis: Ciceros De re publica Die Entwicklung und Konkretisierung eines individuellen Themas für die Seminararbeit ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit in Q11/1.

Geplante Exkursionen:  Universitätsbibliothek Augsburg

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Komplexe Zahlen (Leitfach: Mathematik) Julia Hoffmann Der Besuch des Seminars ist nicht an die Belegung des entsprechenden Fachunterrichts gebunden! Und x² ist doch negativ! In der Unter- und Mittelstufe wurden immer wieder neue Zahlenmengen eingeführt, wenn man die Antwort auf eine gegebene Problemstellung nicht in der bereits bekannten Menge fand. So wurde die Menge der natürlichen Zahlen über die ganzen Zahlen und die rationalen Zahlen bis hin zur Menge der reellen Zahlen erweitert. Es gibt jedoch auch Fragestellungen, die man in der Menge der reellen Zahlen nicht beantworten kann. Welche Lösung hat zum Beispiel die Gleichung x² = –1, und wieso ist es überhaupt wichtig, diese Gleichung lösen zu können? Diese Fragen führen zur Einführung der komplexen Zahlen, die in vielen Bereichen der Mathematik, der Naturwissenschaften und der Elektrotechnik eine wichtige Rolle spielen. Der einführende Unterricht dieses Seminars ist darauf ausgelegt, grundlegende Rechenoperationen und die geometrische Deutung dieser Zahlen zu vermitteln. Darauf aufbauend können in der Seminararbeit entweder innermathematische Themen vertieft oder konkrete Anwendungen in verschiedenen Gebieten, wie zum Beispiel der Physik, genauer untersucht werden. Die in diesem Seminar erworbenen Kenntnisse der komplexen Zahlen können Schülern, die eventuell ein naturwissenschaftliches Studium anstreben, den Übergang von der Schule zur Hochschule erleichtern. Mögliche Themen für Seminararbeiten: 1. Historische Entwicklung der komplexen Zahlen 2. Abbildungen in der komplexen Zahlenebene 3. Fundamentalsatz der Algebra 4. Formel von Cardano 5. Spule und Kondensator im Wechselstromkreis 6. Harmonische Schwingungen Die Entwicklung und Konkretisierung eines individuellen Themas für die Seminararbeit ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit in Q11/1.

Geplante Exkursionen:  Universitätsbibliothek Augsburg

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Konsumierst du noch oder reflektierst du schon? Ethische Orientierung in der Welt der Medien

(Leitfach: Philosophie) Melanie Thum Der Besuch des Seminars ist nicht an die Belegung des entsprechenden Fachunterrichts gebunden! Ob klassische Printprodukte, Spielkonsolen, Fernsehen, Radio, Smartphones oder Internet – die Vielfalt medialer Angebote heute ist unübersichtlich groß! Okay, du bist ein Digital Native, also im Zeitalter der unbegrenzten medialen Möglichkeiten aufgewachsen, dann kannst du sicher sämtliche Geräte bedienen… Aber kannst du auch richtig, d.h. mündig und kompetent mit ihnen umgehen? Hast du deine persönliche Antwort darauf gefunden, was für dich in Sachen Medienwelt moralisch in Ordnung ist und was nicht? Dem Denker Kant zufolge beschäftigt sich die Ethik, eine Teildisziplin der Philosophie, mit der Frage „Wie soll ich handeln und zwar gut?“ Diese Frage lässt sich auf uns User genauso beziehen wie auf Medienschaffende wie Journalisten, die der Gesellschaft gegenüber z.B. zur Aufrichtigkeit verpflichtet sind. Nachdem wir uns im Seminar Grundbegriffen der Medienethik angenähert haben, werden wir auf der Basis philosophischer Texte v.a. aus dem 20. Jahrhundert in erster Linie argumentative Diskussionen führen. Richtig bist du in diesem Seminar, wenn du dir gerne in fundierten, sachbezogenen Gesprächen deine eigene Meinung bilden und sie dann auch vertreten willst. Gesucht sind auch helle Köpfe, die Spaß am Philosophieren bzw. Nachdenken und Hinterfragen haben. Mögliche Themen für Seminararbeiten: 1. Die wechselhafte Geschichte des Begriffs „Medium“ 2. Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland – eine historische Skizze 3. Mockumentary – fiktive Pseudo-Dokus als parodistische Persiflage auf die Medienwelt 4. Propaganda – ab wann ist Informationspolitik einseitig, ab wann propagandistisch? 5. Twitternder Meinungspluralismus versus Qualitätsjournalismus 6. Daily Talk- und Confrontainment-Shows – Affektfernsehen auf dem Prüfstand 7. Der Deutsche Presserat – ein zahnloser Tiger? 8. Soll bzw. kann Kriegsberichterstattung überhaupt neutral sein? Die Entwicklung und Konkretisierung eines individuellen Themas für die Seminararbeit ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit in Q11/1. Geplante Exkursionen:  Universitätsbibliothek Augsburg  Besuch der Jahrestagung „Netzwerk Medienethik“, München im Februar 2017 (zur inhaltlichen Einordnung das Thema von 2016: „Die Macht der strategischen Kommunikation. Medienhandeln im Zusammenhang von Propaganda, PR und Big Data“)  im Sommer 2017 Gespräch mit Prof. Dr. Alexander Filipović vom Stiftungslehrstuhl für Medienethik an der Hochschule für Philosophie in München und Studenten

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Brüderlein und Schwesterlein Geschwisterbeziehungen in der deutschen Literatur

(Leitfach: Deutsch) Swenja Ferber Der Besuch des Seminars ist nicht an die Belegung des entsprechenden Fachunterrichts gebunden! Die Geschwisterforschung aus psychologischer Sicht ist ein relativ neuer Ansatz, da sich erst seit ca. 40 Jahren diese Forschungsrichtung selbständig ausgeprägt hat. Dass aber die Geschwisterthematik in der Literatur seit Langem eine bedeutende Rolle spielt, sieht man an Beispielen aus der Bibel (Kain und Abel etwa, also gleichgeschlechtlich) oder den Märchen der Gebrüder (!) Grimm (prominent: Hänsel und Gretel, also verschiedengeschlechtlich). Wir wollen im Seminar unterschiedliche Aspekte der geschwisterlichen Beziehung wie Konkurrenz, Eifersucht, Nähe, Liebe (die auch den Inzestgedanken zur Folge haben kann) beleuchten und ihre literarische Umsetzung im Laufe der Epochen und in der Vielzahl der Gattungen näher betrachten. Auch die Zwillingsforschung oder die Einzelkindfrage können zur Sprache kommen. Wer Interesse daran hat, eine Vielzahl an Werken der deutschen Literatur zu durchstreifen (auch abiturrelevante!) und Bezüge zu psychologischen und gesellschaftswissenschaftlichen Fragestellungen kennenzulernen, ist in diesem Seminar richtig. Leselust und regelmäßige Mitarbeit werden von den Seminarteilnehmern erwartet. Mögliche Themen für Seminararbeiten: 1. F. M. Klingers Sturm- und Drang-Drama „Die Zwillinge“: Die Furcht vor Benachteiligung unter Brüdern 2. Verdeckte Geschwisterbeziehungen im Kontext der religiösen Toleranz. Eine Untersuchung zu G. E. Lessings „Nathan der Weise“ 3. Goethes Faust I: Gretchen, Valentin und die Frage der Familienehre 4. Geschwister in Gefahr: Naturgewalt und Zusammenhalt in Adalbert Stifters Erzählung „Bergkristall“ 5. Der Entfremdungsprozess von Grete und Gregor in Franz Kafkas „Die Verwandlung“ 6. Die ungleichen Brüder Thomas und Christian in Thomas Manns „Die Buddenbrooks: Verfall einer Familie“ 7. Der Einfluss von politischem und gesellschaftlichem Wandel auf die Geschwisterbeziehung in Elisabeth Reimanns DDR-Erzählung „Die Geschwister“ 8. Der große Bruder, der nicht da ist und doch alle(s) bestimmt: Hans-Ulrich Treichels Flüchtlingskind-Roman „Der Verlorene“ Die Entwicklung und Konkretisierung eines individuellen Themas für die Seminararbeit ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit in Q11/1. Geplante Exkursionen:  Universitätsbibliothek Augsburg  Deutsches Jugendinstitut München  Theateraufführung zu einer seminarrelevanten Inszenierung

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Geographie der Hochgebirge (Leitfach: Geographie) Peter Raffler Der Besuch des Seminars ist nicht an die Belegung des entsprechenden Fachunterrichts gebunden! Am Beginn des Seminars wird eine Definition des Begriffs „Hochgebirge“ stehen – mit der Erkenntnis, dass eine schematische Höhengrenze nicht für eine solche Definition taugt. Wir nähern uns dem Raum Hochgebirge von verschiedenen Teildisziplinen der Geographie aus an, z. B. durch Betrachtung des typischen Reliefs, der klimatischen Verhältnisse, des wirtschaftlichen Potenzials und den Möglichkeiten und Problemen bei der Erschließung durch den Menschen. Dabei werden wir immer wieder den uns bekannten Hochgebirgsraum der Alpen mit anderen Hochgebirgen der Erde kontrastieren und Übereinstimmungen und Differenzen festhalten. Dies geschieht durch die Betrachtung von Statistiken, Diagrammen, Graphiken, Texten und vielfältigem Bild- und Kartenmaterial; Grundkenntnisse in diesen geographischen Arbeitstechniken sind hilfreich. Vor allem aber wünsche ich mir Teilnehmer mit regem Interesse an der Gebirgslandschaft, ihrer Entstehung, ihrer Nutzung und den Menschen, deren Lebensraum sie darstellt.

Mögliche Themen für Seminararbeiten: 1. Entwicklung von Bevölkerung und Siedlungsstruktur in einer selbst gewählten Talschaft der Alpen 2. Der Tourismus und seine Bedeutung in einem selbst gewählten Teil des Himalaya 3. Tourismus als Chance für hoch gelegene Siedlungen der Alpen 4. Das Schwinden der Hochgebirgsgletscher im Klimawandel – Auswirkungen auf Wirtschaft und Umwelt anhand von selbst gewählten Beispielen 5. Höhenstufen der Vegetation in Hochgebirgen verschiedener Klimazonen 6. „Niedrige Hochgebirge“ – Hochgebirgsrelief in Gebirgen geringer Meereshöhe 7. Verkehrserschließung von Hochgebirgen – Alpen und Anden im Vergleich 8. Höhenflucht – ein weltweites Phänomen? Die Entwicklung und Konkretisierung eines individuellen Themas für die Seminararbeit ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit in Q11/1. Geplante Exkursionen:  Universitätsbibliothek Augsburg