Was tun bei Hausstaubmilbenallergie?

Was tun bei Hausstaubmilbenallergie?

Was tun bei Hausstaubmilbenallergie? Ursachen der Hausstaubmilbenallergie Hausstaub ist ein Gemisch aus verschiedenen Bestandteilen wie Haaren und Hau...

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Was tun bei Hausstaubmilbenallergie? Ursachen der Hausstaubmilbenallergie Hausstaub ist ein Gemisch aus verschiedenen Bestandteilen wie Haaren und Hautschuppen von Menschen und Tieren, Fasern, Pilzsporen, getrockneten Sekreten des Gummibaumes (ficus benjamina), Federn, Bakterien, Hausstaubmilben u.a. mehr. In jedem Haushalt weist der Hausstaub eine andere Zusammensetzung auf. So ist auch eine unterschiedliche Besiedlung mit Hausstaubmilben kein Zeichen mangelnder Sauberkeit. Milben sind keine Krankheitsüberträger, sondern 0,3 mm grosse, harmlose Spinnentierchen, die eine feuchte, warme Umgebung zum Leben und Vermehren benötigen. Sie ernähren sich von tierischen und menschlichen Hautschuppen; dies besonders gut, wenn Schimmelpilze ebenfalls vorkommen. Sie leben auf Natur- und Kunstfasern. Bei unangenehmer Umgebung (trockene, kalte Luft, Lichteinstrahlung) verkriechen sie sich tiefer in Matrat-

Was können wir selber tun? Das Ziel aller Massnahmen ist, die Lebensbedingungen für die Milben zu verschlechtern und somit deren Allergengehalt im Staub zu verringern.

Wir empfehlen: 1. Wohnung ■ Während der Heizperiode eine relative Luftfeuchtigkeit nicht über 50 %, die Raumtemperatur im Schlafzimmer nicht über 18 °C, im Wohnzimmer 19 – 21 °C. ■ Alle Räume regelmässg kurz lüften – besonders bei kaltem Wetter. Keine Grünpflanzen im Schlafzimmer.

2. Bett zen, Tierfelle, Polstermöbel und Teppiche. Dort vermehren sich die Milben langsamer, das heisst, sie legen weniger Eier und bleiben länger in den jeweiligen Entwicklungsstufen. Das Hauptallergen ist der Milbenkot, der, wenn er getrocknet ist, in der Luft aufgewirbelt wird. Eine Hausstaubmilbe kann bis zu 20 bis 40 Kotbällchen pro Tag produzieren. Auch der Körper der Hausstaubmilben enthält Allergene.

Mögliche Elektrogeräte im Einsatz gegen Milben: Die neuen Waschmaschinen mit Milbenstopp-Programm z.B. von ZUG; Staubsauger mit HEPA-Filter, z.B. von Miele, Dyson und Electrolux; Dampfreinigungssysteme, z.B. von Saeco; Klimageräte, Luftreiniger, Beund Entfeuchter, z.B. von Saeco und Solis.

■ Milbenallergendichte Matratzenüberzüge verwenden. ■ Für Kissen und Duvets milbenallergendichte Überzüge verwenden oder waschbare Kissen und Duvets regelmässig bei 60 °C waschen und gut trocknen.

3. Putzen ■ Staubfänger (wie Wandbehänge, schwere Gardinen, nicht waschbare Stofftiere) entfernen. ■ Optimal sind Böden, die man feucht reinigen kann (Parkett, Linoleum). ■ Staubwischen mit einem feuchten Tuch.

Wie man sich bettet ... Die Reduktion der Anzahl Milbenallergene und der Milbenpopulation im Schlafzimmer ist die wichtigste Massnahme. Das Schlafzimmer und speziell der Bettinhalt sollten besonders gut gelüftet werden. Bei genügender Feuchtigkeit und Nahrung vermehren sich Milben auch in synthetischen Matratzen und auf Wasserbetten. Bewährt haben sich milbenallergendichte Matratzenüberzüge. Sie sollten einerseits allergendicht sein, andererseits Wasserdampf durchlassen, denn wir schwitzen nachts bis zu 0,8 Liter. Eine neue Matratze sollte gleich zu Beginn mit einem Matratzenüberzug versehen werden. Sonst wird sie bereits nach drei bis vier Monaten ebenfalls von Milben befallen sein. Aufliegende

Rheuma- und Moltondecken sowie Fixleintücher müssen wöchentlich gewechselt und gewaschen werden. Kissen und Duvets sollten aus waschbarem Material bestehen. Sie werden zwar auch von Milben besiedelt, aber durch monatliches Waschen bei 60 °C werden diese grösstenteils entfernt. Bettwäsche für Kissen und Duvets sowie Leintuch einmal pro Woche wechseln und bei 60 °C waschen. Wolldecken durch Kunstfaserdecken oder Baumwolldecken ersetzen und monatlich bei 60 °C waschen. Diese Massnahmen sollten bei allen Betten eines Zimmers gleichzeitig durchgeführt werden. Plüschtiere der Kinder enthalten oft viele Milben. Generell sollte man nur solche kaufen, die bei 60 °C gewaschen werden können.

Quelle: Broschüre «Hausstaubmilbenallergie» von aha! Schweiz. Zentrum für Allergie, Haut und Asthma, Bern, www.ahaswiss.ch. Die Broschüre können Sie per Internet oder unter der Telefonnummer 031 359 90 00 bestellen. Allergieberatung unter der Infoline 031 359 90 50. E L I T E -Magazin Frühling/Sommer 2004