Was tun bei Systemausfall?

Was tun bei Systemausfall?

I T- N o t f a l l m a n a g e m e n t Kiel Rostock Hamburg Das Schreckensszenario eines jeden Unternehmens ist es, wenn IT-Systeme und Telefonanl...

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Kiel

Rostock

Hamburg

Das Schreckensszenario eines jeden Unternehmens ist es, wenn IT-Systeme und Telefonanlagen ­ausfallen. Die Folgen sind meist unüberschaubar. E-Mails können nicht mehr verschickt, Telefonate nicht mehr geführt werden, Überweisungen bleiben liegen, Bestellungen gehen nicht mehr raus und wichtige Produktionsdaten stehen nicht mehr zur Verfügung. Wie lange könnte Ihr Unternehmen den Ausfall ihrer IT-Infrastruktur überhaupt ­verkraften?

Lingen Osnabrück

Hannover

TeleTrusT

Berlin Potsdam Magdeburg Frankfurt/Oder

Halberstadt

Halle

Dortmund

Essen

Leipzig Kassel

Köln Aachen Bonn

Giessen Frankfurt/Main

Kaiserslautern

Saarbrücken

Dresden Chemnitz

Ilmenau

Würzburg

Bayreuth

Nürnberg

Ludwigshafen

Heidelberg

Cum esequo enissitas nes perum rerae Heilbronn Regensburg Stuttgart velitat umquae. Pid maxime soluptatus sit etur? Doluptibusae culparion. Neu-Ulm

TeleTrusT ist mit mehr als 100 Mitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ein führendes Kompetenznetzwerk in Fragen der IT-Sicherheit in Deutschland und Europa.

München

Freiburg Weingarten

Regionales Kompetenzzentrum Branchen-Kompetenzzentrum Externer Netzwerkpartner

Es kann jeden treffen Unvorhergesehene Ereignisse, die zu System­ ausfällen führen, können schneller eintreten, als man denkt. Nicht nur Hochwasser, Sturm oder ­Feuer, auch Virenbefall und Schadsoftware, technische Defekte oder selbst eine Fehlbedienung können IT-Systeme binnen kürzester Zeit lahm legen. In letzter Konsequenz kann sogar die Existenz des Unternehmens gefährdet sein. Und es kann jeden treffen!

TeleTrusT Deutschland e.V. ist Partner des Begleit­ projektes „­ Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk“ des Netzwerkes Elektronischer Geschäfts­verkehr und veranstaltet bundesweit „Stamm­tische“ rund um das Thema Informations­ sicherheit.

Braunschweig

Münster

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr

Praxistipps

Ein Ausfall wird schnell zum Notfall

Neubrandenburg

Bremen

Oldenburg

Aus der Praxis für die Praxis

Seit 1998 berät und begleitet das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr in 28 über das Bundesgebiet verteilten ­regionalen Kompetenzzentren und einem Branchenkompetenz­ zentrum für den Handel, Mittelstand und Handwerk bei der Einführung von E-Business-Lösungen. In dieser Zeit hat sich das Netzwerk als unabhängiger und unparteilicher Lotse für das Themen­gebiet „E-Business in Mittelstand und Handwerk“ ­etabliert. Das Netzwerk ist das einzige bundesweite Angebot

Gut vorbereitet sein

seiner Art und verzeichnet jährlich rund 30.000 Besucher in

Nur wer gut informiert und vorbereitet ist, kann sich vor den Folgen eines solchen Notfalls weitgehend schützen. Zu den Präventivmaßnahmen zählen die vorbeugenden Schutzmaßnahmen genauso wie ein systematischer Notfallplan und eine strukturierte Planung für die schnelle Wiederinbetriebnahme der IT-Infrastruktur.

von Handlungsanleitungen, Studien und Leitfäden zur Verfügung,

­Beratungen und Veranstaltungen. Es stellt Informationen in Form die auf dem zentralen Auftritt www.ec-net.de herunter­geladen

Was tun bei Systemausfall? 10 Praxistipps für kleine und mittlere Unternehmen und das Handwerk

Impressum Seit 1998 berät und begleitet das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr in 28 über das Bundesgebiet verteilten ­regionalen Kompetenzzentren und einem Branchenkompetenzzentrum für den Handel, Mittelstand und Handwerk bei der Einführung von E-Business-Lösungen. Herausgeber: TeleTrusT Deutschland e.V., Chausseestraße 17, D-10115 Berlin Konzeption und Redaktion: Hans-­Joachim Bierschenk, Harald Kesberg

werden können. Die Arbeit des Netzwerks wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Grafik und Gestaltung: Harald Kesberg ­Consulting, Karl-Heinz Kottenhahn Druck: Buersche Druckerei Neufang KG Bildnachweis: japolia/fotolia.de, Louise Gagnon/fotolia.de, PhotoCase

www.ec-net.de

Stand: 12/2010

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Lingen Osnabrück

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Berlin Potsdam Magdeburg Frankfurt/Oder

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Köln Aachen Bonn

Giessen Frankfurt/Main

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TeleTrusT ist mit mehr als 100 Mitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ein führendes Kompetenznetzwerk in Fragen der IT-Sicherheit in Deutschland und Europa.

München

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Regionales Kompetenzzentrum Branchen-Kompetenzzentrum Externer Netzwerkpartner

Es kann jeden treffen Unvorhergesehene Ereignisse, die zu System­ ausfällen führen, können schneller eintreten, als man denkt. Nicht nur Hochwasser, Sturm oder ­Feuer, auch Virenbefall und Schadsoftware, technische Defekte oder selbst eine Fehlbedienung können IT-Systeme binnen kürzester Zeit lahm legen. In letzter Konsequenz kann sogar die Existenz des Unternehmens gefährdet sein. Und es kann jeden treffen!

TeleTrusT Deutschland e.V. ist Partner des Begleit­ projektes „­ Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk“ des Netzwerkes Elektronischer Geschäfts­verkehr und veranstaltet bundesweit „Stamm­tische“ rund um das Thema Informations­ sicherheit.

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Neubrandenburg

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Seit 1998 berät und begleitet das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr in 28 über das Bundesgebiet verteilten ­regionalen Kompetenzzentren und einem Branchenkompetenz­ zentrum für den Handel, Mittelstand und Handwerk bei der Einführung von E-Business-Lösungen. In dieser Zeit hat sich das Netzwerk als unabhängiger und unparteilicher Lotse für das Themen­gebiet „E-Business in Mittelstand und Handwerk“ ­etabliert. Das Netzwerk ist das einzige bundesweite Angebot

Gut vorbereitet sein

seiner Art und verzeichnet jährlich rund 30.000 Besucher in

Nur wer gut informiert und vorbereitet ist, kann sich vor den Folgen eines solchen Notfalls weitgehend schützen. Zu den Präventivmaßnahmen zählen die vorbeugenden Schutzmaßnahmen genauso wie ein systematischer Notfallplan und eine strukturierte Planung für die schnelle Wiederinbetriebnahme der IT-Infrastruktur.

von Handlungsanleitungen, Studien und Leitfäden zur Verfügung,

­Beratungen und Veranstaltungen. Es stellt Informationen in Form die auf dem zentralen Auftritt www.ec-net.de herunter­geladen

Was tun bei Systemausfall? 10 Praxistipps für kleine und mittlere Unternehmen und das Handwerk

Impressum Seit 1998 berät und begleitet das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr in 28 über das Bundesgebiet verteilten ­regionalen Kompetenzzentren und einem Branchenkompetenzzentrum für den Handel, Mittelstand und Handwerk bei der Einführung von E-Business-Lösungen. Herausgeber: TeleTrusT Deutschland e.V., Chausseestraße 17, D-10115 Berlin Konzeption und Redaktion: Hans-­Joachim Bierschenk, Harald Kesberg

werden können. Die Arbeit des Netzwerks wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Grafik und Gestaltung: Harald Kesberg ­Consulting, Karl-Heinz Kottenhahn Druck: Buersche Druckerei Neufang KG Bildnachweis: japolia/fotolia.de, Louise Gagnon/fotolia.de, PhotoCase

www.ec-net.de

Stand: 12/2010

I T- N o t f a l l m a n a g e m e n t

10 Tipps, die wirklich helfen Wie können Sie sich vor den Folgen von IT-Ausfällen schützen?

Welche Schutzmaßnahmen kann ich vorbeugend treffen? Schutz vor Datenverlust Bei einem IT-Ausfall können wichtige Daten, wie etwa Kunden- oder Lieferantendaten, schnell ver­ loren ­gehen. Um diese Daten vor Verlust zu schützen, sollten Sie daher regelmäßig eine Datensicherung auf einem externen Speichermedium vornehmen. Und prüfen Sie gelegentlich, ob sich Ihre Daten auch zurücksichern lassen.



10 grundlegende Praxistipps helfen Ihnen, für den Notfall vorzubeugen und schnell zu handeln. Die Tipps stammen alle aus der betrieblichen Praxis kleiner und mittlerer Unternehmen und dem Handwerk. Sie wurden in enger Zusammen­ arbeit mit Unternehmen erarbeitet. Weiterführende ­Informationen und Tipps rund um das Thema ­Datensicherung und Datensicherheit finden Sie unter www.ec-net.de.

Ein IT-Notfallplan sollte alle Informationen

Tipp 1: Sie können für die Datensicherung die auf Ihrem Betriebs­system bereitgestellten BackupRoutinen nutzen, da diese in der Regel den ­Anforderungen der meisten KMU und Handwerks­ betriebe genügen. Und verwenden Sie Medien, auf denen die komplette Datensicherung passt.

Schutz bei Stromausfall Nicht selten werden IT-Systeme durch einen Stromausfall komplett lahm gelegt oder beschädigt, z.B. bei Überlastung der Stromnetze. Dabei können aktuelle Arbeitsvorgänge nicht mehr zu Ende geführt werden und wichtige Daten gehen möglicherweise verloren.



enthalten, die zur Wiederinbetriebnahme der IT-Infrastruktur erforderlich sind.

Tipp 2: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Vor IT-Systeme geschaltet sorgt die USV dafür, dass auch nach einem Stromausfall wichtige Prozesse zu Ende geführt und die Rechner geordnet ­heruntergefahren werden können.

Schutz vor Schadsoftware und Viren Schadprogramme und Viren sind heimtückisch. Im schlimmsten Fall legen sie den gesamten Betrieb Ihres Unternehmens lahm.



Tipp 3: Installieren Sie regelmäßig die von den Herstellern empfohlenen Updates für Ihre Betriebssysteme, Anwendungssoftware und ­Sicherheitssoftware. Wenn möglich, richten Sie am besten ein automatisches Update ein.



Tipp 4: Melden Sie sich nicht als System-Administrator auf Ihrem Rechner an, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist. Nutzen Sie für Ihre tägliche Arbeit stattdessen ein Konto mit eingeschränkten Benutzerrechten.

Was brauche ich, um schnell wieder betriebsbereit zu sein? Notfallplan erstellen Falls tatsächlich mal ein Systemausfall bzw. IT-Notfall eintritt, sollten Sie in der Lage sein, schnell und sicher Ihre IT wieder in Betrieb zu setzen. Hierbei hilft Ihnen ein Notfallplan, den Sie möglichst in gedruckter Form zur Hand haben sollten, denn bei einem Ausfall des Systems nützt er auf dem Rechner wenig. Der Notfallplan enthält alle Angaben und Informationen, die zur Wiederinbetriebnahme des Systems notwendig sind und die Sie zur Aufrechterhaltung Ihres aktuel­len Tagesgeschäfts brauchen. Priorisieren Sie die Reihenfolge der Wiederherstellung. Welche Anwendungen sollen als Erstes wieder laufen? Falls Sie mit einem externen IT-Berater zusammenarbeiten, stimmen Sie den Notfallplan mit ihm ab bzw. ziehen Sie ihn im ­Schadensfall zu Rate.



Tipp 5: Archivieren Sie alle Installations­ anleitungen Ihrer Hard- und Software auf einen externen Datenträger, z.B. auf den Träger ihrer Backups, und bewahren Sie die Anleitungen auch in ­Papierform auf.



Tipp 6: Halten Sie die Hotline-Nummern der ­Hersteller Ihrer Hardware sowie Ihrer Systemund Anwendungssoftware (z.B. auch Ihrer Telefon­anlage) griffbereit.



Tipp 7: Wichtige Daten für die Inbetriebnahme Ihrer IT sollten sicher aufbewahrt und bei Bedarf schnell verfügbar sein. Dazu zählen Zugangscodes für Ihre Services (z.B. Internetprovider, E-Mail-Accounts), Kundennummern (Softwarelizenzen, Registrierungscodes), UserIDs oder etwa Passwörter (u.a. auch für Router). Verwahren Sie die Passwörter sicher.



Tipp 8: Richten Sie eine Standby-Lösung ein (z.B. Notebook), auf der alle wichtigen Daten verfügbar sind, die Sie für Ihr Tagesgeschäft benötigen, wie z.B. E-Mail-Kontakte, Adressen und Finanzdaten. Eine Mobilfunkverbingung ermöglicht Ihnen einen unabhängigen Zugriff aufs Internet.

Was muss ich nach einem IT-Notfall beachten? Wiederinbetriebnahme der IT Nach einem Systemausfall gilt es, schnell und sicher den ursprünglichen Zustand der IT wieder herzustellen, um wieder voll arbeitsfähig zu werden.



Tipp 9: Bei der Neuinstallation spielen Sie das Betriebssystem, die Schutzsoftware und die Anwendungssoftware auf. Sobald Zugang zum Internet besteht, k ­ önnen Sie die Updates für die Software herunter laden und installieren.



Tipp 10: Bei der Installation von Hard- und ­Software achten Sie darauf, dass auch die richtigen Einstellungen der Netzwerkkomponenten (z.B. Router) oder externen Geräte (z.B. Drucker) vorgenommen werden.

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10 Tipps, die wirklich helfen Wie können Sie sich vor den Folgen von IT-Ausfällen schützen?

Welche Schutzmaßnahmen kann ich vorbeugend treffen? Schutz vor Datenverlust Bei einem IT-Ausfall können wichtige Daten, wie etwa Kunden- oder Lieferantendaten, schnell ver­ loren ­gehen. Um diese Daten vor Verlust zu schützen, sollten Sie daher regelmäßig eine Datensicherung auf einem externen Speichermedium vornehmen. Und prüfen Sie gelegentlich, ob sich Ihre Daten auch zurücksichern lassen.



10 grundlegende Praxistipps helfen Ihnen, für den Notfall vorzubeugen und schnell zu handeln. Die Tipps stammen alle aus der betrieblichen Praxis kleiner und mittlerer Unternehmen und dem Handwerk. Sie wurden in enger Zusammen­ arbeit mit Unternehmen erarbeitet. Weiterführende ­Informationen und Tipps rund um das Thema ­Datensicherung und Datensicherheit finden Sie unter www.ec-net.de.

Ein IT-Notfallplan sollte alle Informationen

Tipp 1: Sie können für die Datensicherung die auf Ihrem Betriebs­system bereitgestellten BackupRoutinen nutzen, da diese in der Regel den ­Anforderungen der meisten KMU und Handwerks­ betriebe genügen. Und verwenden Sie Medien, auf denen die komplette Datensicherung passt.

Schutz bei Stromausfall Nicht selten werden IT-Systeme durch einen Stromausfall komplett lahm gelegt oder beschädigt, z.B. bei Überlastung der Stromnetze. Dabei können aktuelle Arbeitsvorgänge nicht mehr zu Ende geführt werden und wichtige Daten gehen möglicherweise verloren.



enthalten, die zur Wiederinbetriebnahme der IT-Infrastruktur erforderlich sind.

Tipp 2: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Vor IT-Systeme geschaltet sorgt die USV dafür, dass auch nach einem Stromausfall wichtige Prozesse zu Ende geführt und die Rechner geordnet ­heruntergefahren werden können.

Schutz vor Schadsoftware und Viren Schadprogramme und Viren sind heimtückisch. Im schlimmsten Fall legen sie den gesamten Betrieb Ihres Unternehmens lahm.



Tipp 3: Installieren Sie regelmäßig die von den Herstellern empfohlenen Updates für Ihre Betriebssysteme, Anwendungssoftware und ­Sicherheitssoftware. Wenn möglich, richten Sie am besten ein automatisches Update ein.



Tipp 4: Melden Sie sich nicht als System-Administrator auf Ihrem Rechner an, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist. Nutzen Sie für Ihre tägliche Arbeit stattdessen ein Konto mit eingeschränkten Benutzerrechten.

Was brauche ich, um schnell wieder betriebsbereit zu sein? Notfallplan erstellen Falls tatsächlich mal ein Systemausfall bzw. IT-Notfall eintritt, sollten Sie in der Lage sein, schnell und sicher Ihre IT wieder in Betrieb zu setzen. Hierbei hilft Ihnen ein Notfallplan, den Sie möglichst in gedruckter Form zur Hand haben sollten, denn bei einem Ausfall des Systems nützt er auf dem Rechner wenig. Der Notfallplan enthält alle Angaben und Informationen, die zur Wiederinbetriebnahme des Systems notwendig sind und die Sie zur Aufrechterhaltung Ihres aktuel­len Tagesgeschäfts brauchen. Priorisieren Sie die Reihenfolge der Wiederherstellung. Welche Anwendungen sollen als Erstes wieder laufen? Falls Sie mit einem externen IT-Berater zusammenarbeiten, stimmen Sie den Notfallplan mit ihm ab bzw. ziehen Sie ihn im ­Schadensfall zu Rate.



Tipp 5: Archivieren Sie alle Installations­ anleitungen Ihrer Hard- und Software auf einen externen Datenträger, z.B. auf den Träger ihrer Backups, und bewahren Sie die Anleitungen auch in ­Papierform auf.



Tipp 6: Halten Sie die Hotline-Nummern der ­Hersteller Ihrer Hardware sowie Ihrer Systemund Anwendungssoftware (z.B. auch Ihrer Telefon­anlage) griffbereit.



Tipp 7: Wichtige Daten für die Inbetriebnahme Ihrer IT sollten sicher aufbewahrt und bei Bedarf schnell verfügbar sein. Dazu zählen Zugangscodes für Ihre Services (z.B. Internetprovider, E-Mail-Accounts), Kundennummern (Softwarelizenzen, Registrierungscodes), UserIDs oder etwa Passwörter (u.a. auch für Router). Verwahren Sie die Passwörter sicher.



Tipp 8: Richten Sie eine Standby-Lösung ein (z.B. Notebook), auf der alle wichtigen Daten verfügbar sind, die Sie für Ihr Tagesgeschäft benötigen, wie z.B. E-Mail-Kontakte, Adressen und Finanzdaten. Eine Mobilfunkverbingung ermöglicht Ihnen einen unabhängigen Zugriff aufs Internet.

Was muss ich nach einem IT-Notfall beachten? Wiederinbetriebnahme der IT Nach einem Systemausfall gilt es, schnell und sicher den ursprünglichen Zustand der IT wieder herzustellen, um wieder voll arbeitsfähig zu werden.



Tipp 9: Bei der Neuinstallation spielen Sie das Betriebssystem, die Schutzsoftware und die Anwendungssoftware auf. Sobald Zugang zum Internet besteht, k ­ önnen Sie die Updates für die Software herunter laden und installieren.



Tipp 10: Bei der Installation von Hard- und ­Software achten Sie darauf, dass auch die richtigen Einstellungen der Netzwerkkomponenten (z.B. Router) oder externen Geräte (z.B. Drucker) vorgenommen werden.