wissenswert - BVS

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AUSGABE 01 2015 WISSENSWERT Das Kundenmagazin der Bayerischen Verwaltungsschule Bessere Zusammenarbeit durch Netzwerke Karrieren durch gute Verbindu...

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AUSGABE 01 2015

WISSENSWERT Das Kundenmagazin der Bayerischen Verwaltungsschule

Bessere Zusammenarbeit durch Netzwerke Karrieren durch gute Verbindungen

Neue Gesichter Der Verwaltungsrat der BVS

BVS-Kundenkonferenzen Interessanter Austausch in drei Kommunen

„Jetzt geht es erst richtig los“ Verwaltungswirte feiern Abschluss

Inhalt

Vorwort

08 Bürgerschaftliches Engagement 09 Hoch energetisch Qualifizierung zum Kommunalen Energiewirt

10 Jubiläum 30 Jahre Bildungszentrum Neustadt

11 Simply the best! BVS ehrt Jahrgangsbeste im Beruf Verwaltungsfachangestellte

12 Ehre, wem Ehre gebührt 04 „Jetzt geht es erst richtig los“

13 Ein buntes Programm

Eindrücke von einer gelungenen Feier

Zufriedene Besucher und ein stimmiges Konzept

Festveranstaltung in Holzhausen

16 Afrika ohne Rückfahrschein Susanne Busch und ihr Leben in Südafrika

© apops – Fotolia.com

©Kzenon – Fotolia.com

18 Know-How für Projekte Projektmanagementsysteme in der öffentlichen Verwaltung

20 Straubing geht in Führung Führungskräfte-Entwicklung der Stadt

22 Chinesische Delegation bei der BVS Austausch über Kommunales Finanzmanagement

Liebe Leserinnen und Leser, Netzwerken ist ein Begriff, der groß in Mode gekommen ist. Denn ohne das kollegiale Miteinander, das sich gegenseitige Fördern und Fordern und den Austausch auf unterschiedlichen Ebenen geht im Berufsleben so gut wie nichts. Wir haben Ihnen deshalb in unserem Titelthema die wichtigsten Schritte zum Aufbau eines funktionierenden Netzwerkes zusammengestellt – eine Anleitung, die dringend zur Nachahmung empfohlen ist!

© Economy Business Fotografie

© BVS

© BVS

Medaille für die Verdienste um die Innere Sicherheit

Netzwerken konnte man auch hervorragend auf unseren Kundenkonferenzen. Interessante Gäste, ein hervorragender Vortrag zum Thema „Gesundheit beginnt im Kopf“, ein gelungenes Rahmenprogramm und viele Informationen wurden in Kempten, Erlangen und Landshut geboten. Wir werden diese innovative Veranstaltungsreihe sicher fortführen. Auch sonst gab es viel Angenehmes bei der BVS: Abschlussfeiern für erfolgreiche Prüflinge, eine Ehrung für besonders engagierte Dozenten und neue Gesichter im Verwaltungsrat, die die erfolgreiche Arbeit verantwortungsbewusst und engagiert fortführen werden. Wir begrüßen die neuen Verwaltungsratsmitglieder und freuen uns im Besonderen über die neue stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Maren Wetzstein-Demmler und den neuen Schatzmeister Bernd Buckenhofer. Auf eine gute Zusammenarbeit! Diese und weitere interessante Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe von WISSENSWERT. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre und grüße Sie herzlich.

22 Einmal Chef sein Azubitage im Bildungszentrum Lauingen

14 Neue Gesichter Das Who is Who des BVS-Verwaltungsrates

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06 Bessere Zusammenarbeit durch Netzwerke

22 Trauer um Klaus Sulzberger

Tipps und Tricks für ein positives Umfeld

BVS gedenkt Dozent

Michael Werner Vorstand der BVS

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© Fotos: Andreas Resch

„Jetzt geht es erst richtig los“ Verwaltungswirte feiern Abschluss

Die Besten unter sich: Absolventen mit Geschäftsbereichsleiter Ausbildung, Maximilian Weininger, Referentin Christina Kühn und BVS-Vorstand Michael Werner

Am 26. September 2014 hat eine traditionelle Fest­ver­an­ stal­tung im Bildungszentrum Lauingen stattgefunden. Die Absolventen feierten ihre bestandenen Prüfungen in der zweiten Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen mit dem fachlichen Schwer­ punkt nichttechnischer Verwaltungsdienst (QE2nVD). Die 189 Anwärter dürfen sich nun „Verwaltungswirte“ nennen. Bildungszentrum Neustadt

BVSregional München staatl.

BVSregional LHSt München I

Der Vorstand der BVS, Michael Werner, stellte seinen Festvortrag unter das Motto „Jetzt geht es erst richtig los“. Die erfolgreich absolvierte Prüfung sei die Eintrittskarte in ein erfülltes Berufsleben. Marco Bally, Teilnehmer BVSregional Neustadt, ließ die Ausbildungszeit in einer kurzen, charmanten und witzigen Rede Revue passieren. Im Anschluss daran gratulierte Maximilian Weininger, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung bei der BVS, den erfolgreichen Anwärtern zur bestandenen Quali­fi­ka­ tionsprüfung und überreichte gemeinsam mit Re­feren­tin Christina Kühn die Urkunden.

BVSregional Augsburg

BVSregional LHSt München II

BVSregional Nürnberg II

Den offiziellen Teil umrahmte „Das Bläser Quartett“, ei­ ne Abordnung der Stadtkapelle Gundelfingen mit passenden Musikeinlagen. Die Absolventen feierten die Ergebnisse ausgelassen: DJ Express Harald Schaller und sein Team sorgten in bewährter Manier für eine gute und ausgelassene Stimmung. BVSregional Landshut

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BVSregional Regensburg

BVSregional Würzburg

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Bessere Zusammenarbeit durch Netzwerke Persönliche Netzwerke aufbauen, nutzen und pflegen

Erster Schritt: Die eigenen Ziele bestimmen

Netzwerken: Eintrittskarte in ein erfolgreiches, erfülltes Berufsleben

© apops – Fotolia.com

Zuerst sollte man sich die Frage nach dem Nutzen eines Netzwerks beantworten: Soll mich das Netzwerk mit Experten zusammenbringen oder möchte ich mit Menschen zu tun haben, die mir z.B. Türen zu anderen öffnen?

Gerne organisieren wir diese Seminare für Sie auch als InhouseVeranstaltung.

REFERENTIN Ursula Gorges 089 / 54 057 - 690 [email protected]

Netzwerken ist „in“. Nicht erst seit „XING“ oder „LinkedIn“, sprechen viele Menschen über dieses The­ ma und wünschen sich, besser vernetzt zu sein. Ein gut funktionierendes Netzwerk von Beziehungen ist vor allem im Berufsleben wichtig. Vorteile sind der schnel­le Zugang zu Informationen und der Kontakt zu Personen, die einem wichtig sind oder zu Ideen, die man weiterentwickeln kann. Dennoch: Der Aufbau eines Netzwerkes scheitert oft schon in seinen Anfängen. Nach einem interessanten Gespräch auf einer Ver­an­ staltung halten viele am nächsten Tag unsicher die Vi­ si­tenkarte des Gesprächspartners in den Händen und wissen nicht, wie sie in Kontakt bleiben sollen. Damit ein persönliches Netzwerk entsteht und auch lange gut funktioniert, sind sechs Schritte notwendig:

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Zweiter Schritt: Erkunden, was einen interessant macht

Bevor sich andere für die eigenen Themen interessieren, muss man erst einmal als Person für diese interessant sein. Man sollte anderen etwas bieten, damit auch sie aus der Beziehung Nutzen ziehen können. Es muss klar sein, was andere an einem interessant finden. Das kann Expertenwissen und Erfahrung sein, Kreativität oder die Art, mit anderen zu sprechen. Dritter Schritt: Die richtigen Veranstaltungen (be)suchen

Zum Aufbau des Netzwerks muss man aktiv auf andere zugehen. Menschen klopfen nicht an die Türe und fragen, ob sie mitmachen dürfen. Potentielle Netzwerkpartner kann man überall finden. Veranstaltungen, Kongresse und Messen sind gu­te Gelegenheiten, in kurzer Zeit viele Kontakte zu knüp­ fen. Auch auf kleineren Veranstaltungen wie Dienst­ besprechungen lässt sich gut netzwerken, indem bestehende Kontakte vertieft und zum eigenen Netzwerk hinzugefügt werden können.

Vierter Schritt: Menschen ansprechen

Für viele Netzwerker ist dieser Schritt der schwerste. Für den Aufbau der persönlichen Beziehung ist er aber der Entscheidende. Der erste Eindruck, den man bei anderen erweckt, entscheidet über das weitere Gespräch: Geht dieses über Smalltalk hinaus? Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, wie man dem anderen Menschen begegnet und sich zeigt. Der Ge­ sprächs­partner macht sich von Anfang an ein Bild, das man durch sein Auftreten, sein Verhalten und seine Äußerungen steuern kann. Ein Obsthändler etwa antwortete auf die Frage nach seinem Beruf, er mache „krumme Geschäfte“, er verkaufe Bananen. Eine witzige Bemerkung bleibt gut im Gedächtnis. Um überhaupt ins Gespräch zu kommen, ist Smalltalk von entscheidender Bedeutung. Natürlich ist es nicht wirklich wichtig, dass wir unsere Ansichten über die aktuelle Wetterlage austauschen. Aber unter dem „Deck­ mantel des Wetterberichts“ geben und sammeln wir Informationen voneinander. Auf diese Weise bilden wir uns ein Urteil, das darüber entscheidet, ob wir überhaupt etwas mit dem anderen zu tun haben wollen. Smalltalk klärt, ob die „Chemie“ stimmt. Stimmt sie nicht, kann man sich schnell aus der Wetterdiskussion ver­abschieden, ohne einen Grund, verärgert zu sein. Stimmt die Chemie aber, kann man die Themen an­ spre­chen, derentwegen man überhaupt auf der Ver­ an­stal­tung ist. Eine gute Einleitung ist beispielsweise die Frage: „Was interessiert Sie hier besonders?“ oder „Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade hier auf dem Kongress sind?“ Fragen sind immer eine gute Form des Be­ziehungs­ aufbaus. Fünfter Schritt: Kontakt halten

Ein guter Anfang: eine kurze Mail am nächsten Tag, in der man sich für das interessante Gespräch bedankt und die Hoffnung nach Fortsetzung ausdrückt. Antwortet der andere, ist der Kontakt geknüpft und es gilt, ihn zu halten. Ein Kontakt wird auf der persönlichen Ebene durch BeziehungsSignale gehalten. Je mehr man vom anderen Menschen weiß, desto einfacher lässt sich der Kontakt pflegen. Erwähnt der Netzwerkpartner, dass er gerade den Segelschein macht, fragt man ihn gelegentlich nach dem weiteren Fortschritt und gratuliert zum Bestehen. Die wichtigsten Beziehungs-Signale finden aber bei der Be­ schäftigung mit den inhaltlichen Themen statt, die den nächsten Schritt darstellen. Sechster Schritt: Das Netzwerk nutzen und pflegen

Schon bei der ersten Begegnung hatten die Gesprächspartner ein inhaltliches Thema. Auf dieses Thema kommt man schnell zurück. Das geschieht, indem man einen Weblink schickt, einen Zeitungsausschnitt oder den Gesprächspartner auf eine Veranstaltung aufmerksam macht. Vielleicht weiß der Partner bereits davon – umso besser. So kann sich die thematische Beziehung weiter entwickeln. Sie wird noch enger verbunden, wenn man den Netz­werkpartner um seine Meinung oder um Rat fragt, also mit ihm fachlich diskutiert. Daraus kann am Ende das Ziel des Netzwerkens wachsen: die gemeinsame Arbeit an einem Projekt.

seminar: „Durch Netzwerke besser zusammenarbeiten – persönliche Netzwerke aufbauen, nutzen und pflegen“ Termine Vom 22. bis 23. Juni 2015 im Hotel Gasthof Oberwirt in 83119 Obing Seminar NR. PA-15-137706 Referent Heinrich Moethe

Wenn man eine gute Begegnung hatte, sollte man das dem Gesprächspartner sagen.

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Bürgerschaftliches Engagement

Hoch energetisch Qualifizierung zum Kommunalen Energiewirt

Alexander Thoma, Auszubildender zum Ver­wal­tungs­­­ fachangestellten in der Gemeindeverwaltung Schwab­ hausen, ist für seine Zivilcourage ausgezeichnet worden.

„Alexander Thoma hat durch sein Eingreifen eine weitere Eskalation verhindert, dem Geschädigten geholfen und diesen vor schweren Verletzungen bewahrt“, lobte Innenminister Herrmann.

Innenminister Joachim Herrmann überreichte ihm die Medaille für Verdienste um die Innere Sicherheit.

Schwabhausens Bürgermeister Josef Baumgartner betonte, dass das bürgerschaftliche Engagement von Alexander Thoma mit ein Grund war, weshalb man sich bei der Azubi-Bewerberauswahl für ihn entschieden hat. „Wir sind stolz darauf, so einen couragierten Auszubildenden zu haben“,freut sich der Bürgermeister und für Alexander Thoma ist klar: „Ich würde sowas jederzeit wieder tun“.

Im Mai 2013 kam AlexanderThoma in der S-Bahn einem Fahrgast zu Hilfe, der von mehreren Jugendlichen angegriffen wurde. Ein unbekannter Mitreisender und der damals 15-jährige Alexander Thoma versuchten, die Beteiligten zu trennen. Alexander Thoma konnte den Jugendlichen aus der S-Bahn schieben. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, stellte er sich zwischen die Täter. Als sich die S-Bahntüren schlossen, warf einer der Ju­ gend­lichen mit einer Whiskyflasche eine Fens­ter­schei­ be ein.

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Die Qualifizierung zum „Kommunalen Energiewirt (BVS)“ wur­de erfolgreich eingeführt; nun haben die ers­ ten 42 Absolventen die Qualifizierung abgeschlossen. Bayerns Energieministerin Ilse Aigner, Michael Werner, Vorstand der BVS, Dr. Jürgen Busse, geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Gemeindetags so­wie Prof. Dr. Josef Hofmann, Vertreter der Hoch­ schu­le Landshut, übergaben im Rahmen einer Fest­ ver­anstaltung im Ehrensaal des Deutschen Museums die Zertifikate. Sowohl die Teilnehmer als auch die Veranstalter der Qualifizierung zogen eine positive Bilanz. Bayerns Energieministerin Ilse Aigner: „Der kommunale Energiewirt (BVS) ist ein sehr wirksames Projekt zur Umsetzung der Energiewende in Bayern. Er schafft kommunales Wissen und setzt Impulse, die Energiewende vor Ort aktiv umzusetzen.“ Aigner weiter: „Wir ziehen nach der Pilotphase eine positive Bilanz und führen das Projekt weiter fort.“ Dies bedeutet, dass das Bayerische Wirtschaftsmi­ nis­terium die von der BVS angebotene Qualifi­zie­ rung auch in den Jahren 2015 und 2016 weiterhin fördert. Die Bayerische Verwaltungsschule, das Bayerische Wirtschaftsministerium, der Bayerische Gemeindetag und die Hochschule Landshut haben diese Veranstaltungsreihe gemeinsam ins Leben gerufen. Das Ziel: Personal der Gemeindeverwaltung qualifizieren, um die örtliche Energiepolitik sowie die kommunale Energiewirtschaft in der Gemeindeverwal­tung zu konzeptionieren, zu steuern und kompetent zu begleiten. Denn die Aufgaben der kommunalen Energie­ wirtschaft sind vielfältig, da Kommunen sowohl als Ener­­gie­verbraucher auftreten als auch als Energie­­ er­zeuger agieren können. Als Ener­g ie­ver­b rau­ cher sind zum Beispiel die Themen „kom­munales

© Sascha Schneider

Auszeichnung für Zivilcourage: Alexander Thoma, Auszubildender zum Ver­wal­tungs­ fachangestellten mit Innenminister Herrmann

© Pressestelle des Bundesministeriums des Innern

Medaille für die Verdienste um die Innere Sicherheit

Ener­­g iemanagement“ und „Ener­g ie­e ffi­z ienz“ von enormer Bedeutung, für die Ener­gie­er­zeu­gung sind es Stich­­­worte wie „erneuerbare Ener­gien“, „Ener­gie­nut­ zungs­plan“, „Nahwärme­ver­sor­gung“ sowie die Themen „Bür­gerbeteiligung“ und „Öffent­lichkeitsarbeit“. Nur wenige Gemeinden haben eige­nes Personal, um diese vielfältigen Aufgaben und komplexenThemen in Eigenregie zu bewältigen. Die meisten Gemeinden müssen externen Sachverstand einholen. Dies bedeutet aber auch, dass ein interner kommunaler Steuerer vorhanden sein sollte, der die vielen Aufgaben und Themen der kommunalen Energiewirtschaft kanalisiert, regelt, die externen Experten einbezieht und die notwendigen Gremien informiert und berät. Für diese „Kümmerer“ in der Gemeindeverwaltung hat die BVS die Qualifizierung zum „Kommunalen Ener­ giewirt (BVS) konzipiert“.

Ein Jahr Qualifizierung zum „Kommunalen Energiewirt“: Prof. Dr. Josef Hofmann, Hochschule Landshut, Bayerns Energie­ ministerin Ilse Aigner, BVS-Verwaltungs­rats­ vorsitzender Dr. Jür­gen Busse und BVS-Vorstand Michael Werner

REFERENT Wolfgang Hetterich 089 / 54 057 - 670 [email protected] REFERENT Jörg Simon 09072 / 71 - 1700 [email protected]

Voraussichtlich beginnt die nächste Auflage der Qualifi­ zierung im Mai 2015.

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Jubiläum

Simply the best!

30 Jahre Bildungszentrum Neustadt

BVS ehrt Jahrgangsbeste im Beruf Verwaltungsfachangestellte

Die Bayerische Verwaltungsschule hat am 3. No­vem­ ber in einem würdigen Rahmen die besten Aus­zu­ bildenden der Verwaltungsfachangestellten gefeiert. 5 der 606 Prüflinge erreichten bei der Ab­schluss­prüfung 2014 die Gesamtnote „sehr gut“, rund 96 Prozent haben die Ausbildung erfolgreich beendet.

In einem Kreis geladener Gäste fand deshalb eine kleine Feierstunde in den Räumen des Bildungszentrums statt. Michael Werner, Vorstand der BVS, sprach dem Stand­ ort seine große Anerkennung aus. „Das Haus wird mit ruhiger Hand professionell und empathisch geleitet“, sagte er in seiner Laudatio. Hier sei ein Schmuckstück geschaffen worden, in dem man sich zuhause fühle. Heinrich Otto, Leiter des Bildungszentrums, gab einen Einblick in die menschliche Seite der Bil­dungs­ einrichtung, denn nicht nur die professionelle Seite, auch Persönliches werde in Neustadt groß geschrieben. Effizientes und nachhaltiges Lernen sei erst in einem motivierenden Umfeld möglich. Der Leiter des Bildungszentrums übt seine Profession mit viel Enga­ gement aus. Derzeit verwaltet er mit seinem Team 32.000 Belegtage jährlich bei 84 Zweibettzimmern.

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Stellvertretender Landrat Norbert Kirsch sprach im Namen des Landkreises seinen Dank dafür aus, dass unzählige Absolventen in der Kreisstadt ihr Rüstzeug für das berufliche Leben erhalten haben. Auch Bürgermeister Klaus Meier lobte die gute Arbeit der Einrichtung und betonte den Wandel von der reinen Ausbildungseinrichtung in ein modernes Bil­dungs­ zentrum. Dass die erfolgreiche Arbeit in Neustadt fortgeführt wer­den solle, darüber waren sich alle Anwesenden einig. Das Bildungszentrum Neustadt blickt in eine gesicherte Zukunft und wird dabei von Stadt und Landkreis gleichermaßen unterstützt.

Maximilian Weininger sprach den Absolventen seine große Achtung aus, denn die Absolventen haben sich – trotz großem Prüfungsdruck – mit viel Fleiß und Können am Ende der 3 Ausbildungsjahre als Beste ihrer Ausbildung behauptet. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, HansStefan Schuber, lobte die Absolventen für die hervorra­ genden Leistungen und betonte, dass es eine beson­ dere Anerkennung verdiene, die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten mit der Gesamtnote „sehr gut“ abzuschließen. Nach den Ansprachen wurden die Jahrgangsbesten geehrt – jeder Absolvent erhielt eine Urkunde sowie ein Präsent als Anerkennung für die erfolgreich abgelegte Prüfung. Name

Dienststelle

Anna Bader

Stadt Starnberg

Lisa Prösel

Landkreis Günzburg

Christian Salatmeier

Stadt Vilshofen

Lena Schmelzer

Stadt Feuchtwangen

Verena Viertlböck

Stadt Osterhofen

© BVS

Auf 30 Jahre erfolgreiche Arbeit in der Aus- und Fort­ bildung kann das Bildungszentrum Neustadt zurückblicken.

© BVS

Freuen sich über den erfolgreichen Bildungsstandort: Bürgermeister Klaus Meier (l) und Heinrich Otto, Leiter des Bildungszentrums

© BVS

BVS-Vorstand Michael Werner ließ 30 Jahre Bildungszentrum Neustadt Revue passieren

Mit dem „Blick nach oben“: Die diesjährigen Jahrgangsbesten mit Ausbildungs­ leitern, Berufsschulleitern und Vertretern der BVS. Die Ausbildungsbehörden fördern den weiteren Weg im Öffentlichen Dienst.

Im Anschluss daran durften sich die Gäste an einem reichhaltigen Buffet bedienen und so den gemeinsa­ men Nachmittag ausklingen lassen. Wir wünschen allen Absolventen der Abschluss­prü­ fung für Verwaltungsfachangestellte 2014 eine erfolgreiche berufliche Zukunft!

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Ein buntes Programm

Festveranstaltung in Holzhausen

BVS-Kundenkonferenzen

Die BVS hat in diesem Jahr den ganz persönlichen Kontakt zu ihren Kunden gesucht:

Musik und anregende Gespräche: Impressionen von der Dozentenehrung in Holzhausen

Er betonte: „Ohne den unermüdlichen Einsatz der Do­ zen­tinnen und Dozenten sei die Arbeit der BVS nicht möglich. Die Arbeit der Lehrenden präge Generationen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern und sei das Herz­stück der BVS.“. Insgesamt 14 verdiente langjährige Dozentinnen und Dozenten wurden in diesem Jahr für ihr Wirken geehrt. Laudatoren waren die entsprechenden Ge­schäfts­ bereichsleiter, Roswitha Pfeiffer, Maximilian Weininger und Dr. Andreas Lenz sowie teilweise die Re­fe­ren­ten. Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Band MisterAct aus Dießen am Ammersee, die mit einem Mu­­sik­­mix aus Evergreens von den Comedien Har­mo­

„Wir wünschen uns den direkten Kontakt, die unmittelbare Diskussion“, sagte Roswitha Pfeiffer, stellver­ tretender Vorstand der BVS und Leiterin des Ge­ schäftsbereich Fortbildung und Entwicklung über das Konzept der Kundenkonferenzen.

© BVS

© BVS

In Kempten, Erlangen und Landshut stellte sie sich bei Personalverantwortlichen und Interessierten aus ganz Bayern in den sogenannten Kundenkonferenzen vor.

Ein festlicher Rahmen für einen wichtigen Anlass: Am Freitag, den 14. November 2014, hat die BVS ihre diesjährige Dozentenehrung im Bildungszentrum Holz­hau­ sen vorgenommen. Vorstand Michael Werner lobte in seiner Begrüßungsrede das große Engagement der Lehrenden.

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© BVS

Ehre, wem Ehre gebührt

nists bis zu Michael Jackson überzeugte. Für Gau­men­­ freuden sorgte das Holzhausener Küchen­team. Geehrte Dozenten Günter

Belz

Markus

Bergauer

Brigitte

Fischer

Michael

Fritz

Josef

Frötschl

Klaus

Hecker

Dr.-Ing. Franz

Otillinger

Stefan

Porsch

Angelika

Schäffer-Gabler

Ingrid

Schweizer

Dipl.-Ing.(FH) Klaus

Sixt

Hans

Staudigl

Heike

Weigand

Gerhard

Wiens

Das Programm ist attraktiv: ein Mitmachvortrag zum The­ma „Gesundheit beginnt im Kopf“, eine Ausstellung zu den verschiedenen Angeboten von BVS und der Bayerischen Aka­demie für Verwaltungs-Management (BAV), Erfahrungsberichte von BVS-Dozenten und viel Raum für Diskussionen und Austausch untereinander. Me­dizinerin Dr. Claudia Cross-Müller wusste mit ihrem Vortrag zu überzeugen. Sie referierte über den Zu­ sammenhang von Stress und Gesundheit und lehrte den Teilnehmern durch konkrete praktische Übungen Stressabbau im Alltag. Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen: ein Poetry Slam von Pierre Jarawan und ein Bläser­ quintett sorgten jeweils für eine gelungene Begleitung.

Roswitha Pfeiffer, stellvertretender Vorstand der BVS und Leiterin des Geschäftsbereich Fortbildung und Ent­ wicklung, begrüßte die Gäste.

„Ich finde es gut, dass das, was die BVS transportiert auch praktisch umgesetzt wird“, sagte Rainer Rath­ mann, Personalsachbearbeiter aus Markt Röhrn­bach. „Man sollte sich den Tag gönnen. Ich sehe eine gute Chance, die Fortbildungswünsche zu äußern und zu diskutieren“, fasste Dagmar Jeschke, Personal­re­ ferentin bei LAKUMED ihre Eindrücke zusammen. Eine BVS-Umfrage bestätigte die Zufriedenheit der Kun­den: Hundert Prozent der Teilnehmer waren von der Veranstaltung angetan und würden bei einer erneuten Veranstaltung wieder kommen. Das Team der BVS ist sich sicher: Die Ver­an­stal­tungs­ reihe soll wiederholt werden. Erste Ideen wer­den bereits gesammelt.

Die kulturellen Programmpunkte trafen den Geschmack des Publikums, so erntete etwa Kabarettist Anton Lauerer viele Lacher und lockerte die Atmosphäre auf. Die Veranstaltung kam bei den zahlreichen Kunden gut an.

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Ordentliche Mitglieder

Neue Gesichter

Stellvertretende Mitglieder

Direktor Dr. Franz Dirnberger Bayerischer Gemeindetag

Erster Bürgermeister Bernhard Kisch Stadt Bad Windsheim

Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner Stadt Hof

Erster Bürgermeister Toni Dutz Verwaltungsgemeinschaft Wiesau

Geschäftsführendes Präsidialmitglied Dr. Johann Keller Bayerischer Landkreistag

Ständige Vertreterin des Geschäftsführenden Prä­si­dial­mitglieds, Dr. Maria Wellan Bayerischer Landkreistag

Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert Bezirk Schwaben

Geschäftsführendes Präsidialmitglied Stefanie Krüger Bayerischer Bezirketag

Erster Bürgermeister Wolfgang Schenk Stadt Lauingen (Donau)

Erster Bürgermeister Josef Lutzenberger Gemeinde Utting am Ammersee

Generalsekretärin Dr. Sigrid Schütz-Heckl Bayerischer Landespersonalausschuss

Ministerialrat Dr. Stefan Pitzke Bayerischer Landespersonalausschuss

Der Verwaltungsrat der BVS

Den stellvertretenden Vorsitz übernimmt seit Okto­ber Ministerialrätin Maren Wetzstein-Demmler. Schatz­ meister ist Bernd Buckenhofer.

Als wichtiges Gremium entscheidet der Verwaltungsrat in allen Angelegenheiten, die für die BVS grundsätzliche Bedeutung haben oder erhebliche Verpflichtungen erwarten lassen. Außerdem überwacht er die Geschäfts­ führung durch den Vorstand. Alle Mitglieder des Verwaltungsrats sehen Sie in folgender Übersicht:

Den Vorsitz im Verwaltungsrat hat seit 2004 Dr. Jürgen Busse, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Gemeindetags, inne.

Ordentliche Mitglieder

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Stellvertretende Mitglieder Landrat Dr. Klaus Metzger Landratsamt Aichach-Friedberg

Berufsm. Stadtrat Dr. Thomas Böhle Landeshauptstadt München

Leiter der Abteilung Aus- u. Fortbildung Stefan Scholer Landeshauptstadt München

Landrat Heinrich Trapp Landkreis Dingolfing-Landau

Schatzmeister Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Bernd Buckenhofer Bayerischer Städtetag

Andrea Gehler Referentin für Personal, Organisation, Europa, Bayerischer Städtetag

Vorstand Michael Werner Bayerische Verwaltungsschule

Stellvertreterin des Vorstands Roswitha Pfeiffer Bayerische Verwaltungsschule

Vorsitzender Geschäftsführendes Präsidialmitglied Dr. Jürgen Busse Bayerischer Gemeindetag

Verwaltungsdirektor Georg Große Verspohl Bayerischer Gemeindetag

Stellvertr. Vorsitzende Ministerialrätin Maren Wetzstein-Demmler Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Ltd. Ministerialrätin Dr. Daniela Heisel Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

© Die Rechte der Fotos liegen bei dem jeweils Abgebildeten.

Im Verwaltungsrat der BVS haben sich Wechsel ergeben. Neu dabei sind berufmäßiger Stadtrat Dr. Thomas Böhle, Direktor Dr. Franz Dirnberger, Ge­ schäfts­führendes Präsidialmitglied Dr. Johann Keller, Bezirks­tags­präsi­dent Jürgen Reichert sowie Erster Bür­germeister Wolfgang Schenk.

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Susanne Busch lebt in Südafrika. Johannesburg – der Ort, vor dem sie zunächst

Afrika ohne Rückfahrschein

großen Respekt hatte, ist inzwischen ihre lieb gewonnene Heimat geworden. Als Mitarbeiterin des Goethe-Instituts folgt sie ihrem Traum, den Sie schon

Susanne Busch und ihr Leben in Südafrika

als Teenager hatte: im Ausland arbeiten, andere Kulturen und Menschen kennenlernen. Seit elf Jahren lebt sie nun in ihrer neuen, sehr geschätzten

© privat

Heimat, kommt aber gerne zu Besuch in ihre Geburtsstadt München.

„Gangsters paradies“,so kürzt der Volksmund das Auto­ kennzeichen der südafrikanischen Provinz Gauteng ab. Das klingt nach Straftaten, Verbrechen und Schwe­ren Jungs.

entscheiden. Susanne Buschs erster Einsatzort als Verwaltungsleiterin war ab 2001 das Institut in Tel Aviv, Israel. Zweieinhalb Jahre später wurde sie nach Johannesburg versetzt.

Und doch: Die Deutsche Susanne Busch lebt gerne hier mit ihrem Partner, inmitten von Johannesburg. Der schlechte Ruf, der der Großstadt voraus eilt, stört die Goethe-Instituts-Mitarbeiterin längst nicht mehr. „Wie das oft so ist mit verrufenen Orten, wenn man selbst dort ist und nicht auf Hörensagen oder die Erfahrungen anderer angewiesen ist, stellt man fest, dass es keineswegs so schrecklich ist“, sagt Susanne Busch. Ganz im Gegenteil. Für sie ist Johannesburg eine extrem spannende Stadt mit wunderbaren Menschen.

Nach Abitur und einem längeren Auslandsaufenthalt in Frankreich absolvierte Susanne Busch eine Dol­met­ scherausbildung in München, in den Semes­terferien jobbte sie beim Goethe-Institut. Aus dem Job wurde eine Festanstellung. Berufsbegleitend ab­solvierte sie über die interne Fortbildung und Zu­sammenarbeit mit der BVS den AL I und AL II in eineinhalb Jahren und wurde dann nach Tel Aviv versetzt.

Vor elf Jahren kam Sie hier alleine an, im Zuge ihrer Arbeit. Als Mitarbeiterin des Goethe-Instituts kann man sich für eine Laufbahn mit Rotation im Ausland

Schon als Teenager wusste Susanne Busch, dass sie nicht ihr ganzes Leben in Deutschland verbringen wollte. An Auswandern dachte sie dabei nicht konkret, eher an eine Karriere, die sich mit Fernweh kombinieren lässt. Den perfekten Job dafür fand sie beim Goethe-Institut.

Freizieit in der Natur: Susanne Busch mit ihrem Hund Tsotsi

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© privat

Trotz aller Schwierigkeiten, mit denen Südafrika zu kämpfen hat, fühlt sich Susanne Busch hier sehr zu Hause. Sie kennt ihre Nachbarn, die Straßenverkäufer, den Zeitungsmann an der Ampel und freut sich wenn sie beim Einkaufen Leute trifft, die sie fast schon zu ihrem Freundeskreis zählt. Ihr Haus ist meistens voll: Familie, Verwandte, Freunde, Freunde von Freunden. Da wird es nicht langweilig. Ihre Heimat hat Susanne Busch – ein echtes Münchner Kindl – aber nicht vergessen. Durchschnittlich zwei Mal im Jahr besucht sie Deutschland und entflieht dem südafrikanischen Winter, der empfindlich kalt werden kann.

Was das Faszinierendste an Südafrika ist, ist für Su­ san­ne Busch schwer zu sagen – aber eines ist sicher: Hier hat man Platz! Das Land ist so immens groß, dass sie es nach elf Jahren immer noch nicht geschafft hat, alles zu sehen. Dabei ist Südafrika wunderschön und vielfältig. Außerdem gibt es so etwas wie die „große Freiheit“. In Deutschland ist alles geregelt, hier darf man noch selbst nachdenken. Vieles funktioniert zwar nicht so perfekt wie in Deutschland, die Kehrseite der Medaille: die Leute reden miteinander. Dann wartet man eben gemeinsam darauf, dass ein Zug irgendwann doch kommt oder macht zusammen einen Plan B. Dieses Improvisieren empfindet Susanne Busch als sehr bereichernd.

Ansprechpartnerin des Regionalinstituts in Sachen Verwaltung bereit. Wie sich Susanne Busch über die Jahre verändert hat? Sie ist gelassener geworden und kann sich viel mehr über kleine Dinge freuen. Reisen, Fotografieren, ihre zwei Hunde und ihre Art Deko Lampen-Sammlung schaf­fen ihren Ausgleich. Susanne Busch vermisst lediglich ihre Freunde und ihre Familie. Und sie findet es schade, dass sie ihren kleinen Neffen nur so selten sehen kann und er in Deutschland heranwächst, ohne dass sie es richtig mitbekommt. Gut, dass es da Skype gibt und die Welt durch die Techniker kleiner geworden ist. Wieder nach Deutschland zurückzukehren? Wer weiß, Susanne Busch möchte es nicht ausschließen.

Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist in Süd­ afrika und vor allem in Johannesburg extrem groß, eine bedrückende Situation. Südafrika hat Susanne Busch Bescheidenheit gelehrt, ebenso das Vermögen zu erkennen, was echte Probleme sind, im Vergleich zu den ehemaligen deutschen „Wohlstands-Wehwehchen“. Die Tatsache, in Deutschland geboren zu sein und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten, erfüllt sie mit Dankbarkeit. Ihre Ausbildung bildet die Basis für ihren qualifizierten Beruf. Heute berät und unterstützt sie Institute in Afrika in al­len Verwaltungsangelegenheiten. Sie ist quasi die „afrikanische Verwaltungsfeuerwehr“ bei Pro­ble­ men oder Personalausfällen. Sie reist an die Institute, schult neue Mitarbeiter, führt Fortbildungen für die Verwaltungsleiter der Region durch und steht als

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Blickwinkel

Know-How für Projekte Projektmanagementsysteme in der öffentlichen Verwaltung

„Persönlicher Erfolg“

„Volltreffer“

Michaela Hering, Projektleiterin „Hausweite Einführung eines Dokumenten­ managementsystems (DMS)“ beim Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen

Andreas Lindenmüller, Projektleiter GIS, stellvertretender Leiter Planbüro und verantwortlich für die technische Dokumentation bei der Stadtwerke Lindau (B) GmbH & Co. KG

Ich habe mich bei der BVS zur Projektleiterin qualifizieren lassen, weil mir ein DatenmanagementsystemProjekt übertragen wurde.

Zum Jahreswechsel 2012/2013 habe ich mich um eine intern ausgeschriebene Stelle als Projektleiter GIS* beworben und die Stelle prompt bekommen.

Leider befand sich das DMS-Projekt bereits in der Um­ setzungsphase, als ich in Modul eins der Seminar­reihe das passende Handwerkszeug wie z.B. Definition des Projektauftrages und Kreativitäts­techniken für den Pro­ jektstart erhielt.

Als Basis sollte mir ein Seminar zum Thema Projekt­management dienen. „Projektleiter (BVS)“ – die Be­schreibung im Se­mi­ narkatalog hat nicht zu viel versprochen. Vom ersten Tag an lebt der Unterricht von den Erfah­run­gen der Seminarteilnehmer. Die Gruppe ist bunt ge­mischt und der Dozent Richard Eberhardt versteht es, jeden Teilnehmer von seinem jeweils sehr individuellen Stand­punkt abzuholen und die Projektsituation in den aktuellen Unterrichtsschwerpunkt einzubauen. Hinzu kommt sein eigener Erfahrungsschatz aus einem sehr abwechslungs- und erfolgreichen Berufsleben.

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von Richard Eberhardt (Dozent der BVS)

Trainer

Vorhaben und Aufgaben, die einmalig und durch ein klares Ziel definiert sind, ein interdisziplinäres Team erfordern, mit begrenzten Ressourcen auskommen müssen und bei denen eine Vielzahl von Aktivitäten zu koordinieren sind, brauchen um Erfolg zu haben ein methodisches und durchorganisiertes Projektmanagementsystem. Viele dieser Aufgaben und Vorhaben werden in der öffentlichen Verwaltung immer öfter als Projekte durchgeführt.

Richard Eberhardt

Allerdings werden diese Projekte häufig unstrukturiert und mit unklarer Zieldefinition in die Organisation „eingekippt“. Führungskräfte und Mitarbeiter, die solche Aufgaben erhalten, beginnen dann „ihr“ Projekt zu planen und zu bearbeiten. Die Schwierigkeit dabei ist, dass es in den Organisationen durch das fehlende Projektmanagementsystem weder ein Verständnis noch eine Kultur dafür gibt, was Projektmanagement be­deutet und ausmacht. Projektleiter sind auf sich gestellt und fühlen sich allein gelassen. Die Folge ist, dass Projekte oft amöbenhaft durch die Linienorganisation mäandern und der/die Projektleiter/in Probleme hat, notwendige Kapazitäten für die Auf­ga­ ben­erfüllung im Projekt zu erhalten. Weitere Schwie­rig­ keiten sind unklare Entscheidungs- und Projekt­struk­ turen. Die Konsequenz daraus ist, dass not­wendige Arbeitsergebnisse und Projektziele selten erreicht oder im angestrebten Zeitfenster abgearbeitet werden. Die BVS reagiert darauf und bietet laufend eine be­ rufs­begleitende Weiterbildung zum„Projektleiter (BVS)“ an. In dieser praxisorientierten Weiterbildung set­zen sich die Teilnehmer mit einer professionel­ len He­ran­gehensweise in Projekten auseinander. Ei­ ge­ne, reale Projekte bilden die Basis für das Er­lernen von Projektmanagement. Dazu gehören die Vor­ge­ hensweise und die Instrumente, aber auch die Haltung

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als Projektverantwortlichen. Zudem befassen sich die Teilnehmer mit den kommunikativen und psycholo­gi­ schen Komponenten des Geschehens rund um Pro­ jekte. Wie reagieren Projektverantwortliche zum Beispiel, wenn Termine, Kosten oder Projektziele nicht eingehalten werden? Diese Frage stellt sich immer wieder, denn es liegt in der Natur von Projekten, dass sie beweglich und störanfällig sind. Menschen und Ablaufprozesse müssen gesteuert werden, Lösungsvarianten gefunden und Handlungsoptionen weiter entwickelt werden. Nur durch aktives Kommunizieren und Handeln im Projekt können Konfliktpotenziale minimiert und aufgelöst werden – im Sinne eines gemeinsamen Vorantreibens der Projektziele. Besonders bei Organisationsprojekten, die Verän­ derungen in Aufgaben, Positionen und Strukturen mit sich bringen, ist es notwendig, die zwischenmensch­ lichen, psychologischen Komponenten des Projekt­ managements im Blick zu behalten. Unsere Er­fah­rung aus vielen durchgeführten Projekt­lei­terseminaren bestätigt, dass die hierzu entwickelten Lösungs­ideen die Teilnehmer wesentlich bei der Umsetzung ihrer Pro­ jekte unterstützen. Der im Anschluss an die Projektleiterqualifizierung angebotene Praxisworkshop dient vor allem dazu, die in Theorie und Praxis gemachten Erfahrungen zu reflektieren und das eigene Projektmanagement-Know-How zum Nutzen des Projektleiters, des Projektes und der Organisation weiterzuentwickeln. In diesem professionellen Kommunikations- und Praxisforum tauschen sich die „Projektleiter (BVS)“ über alle Themen und Fragen zur Steuerung und Gestaltung ihrer eigenen Projekte aus.

Der Fokus von Modul zwei des Qualifizierungslehrgangs lag bei Führung und Kommunikation, wodurch ich mir Schlüsselkompetenzen für die erfolgreiche zwischenmenschliche Projektführung aneignen konnte. Die Umstellung der Mitarbeiter von der Papierakte auf die digitale Aktenführung ist ein wesentli­cher Eingriff in die gewohnte Arbeitsweise. Das erlernte Kon­flikt­ management erleichterte mir den Umgang mit „Pro­ jekt­blockierern“ deutlich. Die Reflexion der laufenden Projekte im dritten Modul der Seminarreihe gab mir persönlich die entscheidende Unterstützung. Durch die Betrachtung des eigenen Projekts von neutralen Seminarteilnehmern und des Referenten wird man auf eventuelle Projekt­ schwachstellen aufmerksam. So strukturierte ich nach diesem Lehrgang die Projektgruppe neu, um schneller und effektiver Entscheidungen in der Führungsebene erreichen zu können. Die Qualifizierung zur Projektleiterin ist für mich nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein gewinnbringender Katalysator für das Projekt. Termine Projektleiter/-in (BVS) Modul 1 (MI-15-135536):

22. – 24.04.2015 27. – 29.07.2015 Modul 3 (MI-15-135635): 09. –  11.12.2015 Praxisworkshop (MI-15-137866): 13. –  14.07.2015

In fast jedem Projektverlauf trifft man auf Spannungs­situa­tionen, Hindernisse und Gefahren, deren Ursachen eher in rein menschlichen Eigenschaften liegen. Vorher nur schwer abschätz­bare Randbedingungen liegen in kalkulierbaren themenbezogenen, technischen, wirtschaftlichen oder politischen Stolperstellen. Richard Eberhardt schafft eine sehr vertrauensvolle, siche­re Atmosphäre, die es ermöglicht, über solch intensive Pro­jekt­ erfahrungen zu diskutieren. Rückblickend und mit dem Wissen der Ausbildung sind mir die Auswahl des Projektteams, die Kick-off-Veranstaltung und die ersten Meetings meines Projektes gut gelungen. Noch passender für meinen Projektverlauf waren die nächste Schritte mit der BVS, „Führung und Kommunikation im Proj­ekt“ im Juli in Holzhausen und schließlich „Steuerung und Abschluss von Projekten“ im September in Lauingen. Beide Standorte haben mir sehr gut gefallen. Unterkunft, Verpflegung und Seminar­räumlichkeiten waren hervorragend. Für mich persönlich, passend zum Projektstart und für meine kleine berufliche Kursänderung, war die Seminarreihe 2013 ein „Volltreffer“. Die Menschen, der Dozent, die Inhalte, die Intensität und die Verteilung übers Jahr sind optimal.

Modul 2 (MI-15-135555):

Alle Seminare finden in Utting statt.

* GIS = Geografisches Informationssystem. Bei einem Ener­gieversorger wichtig für die Erfassung, Dokumentation und Darstellung der Leitungsnetze und Anlagen (bei uns Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation, Fernwärme). Zentrales, in vielen Punkten führendes System in der Systemlandschaft eines Energieversorgers.

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Straubing geht in Führung

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Die Stadt Straubing hat sich zum Ziel gesetzt, die Ent­wicklung aller Führungskräfte im Rathaus und im Eigen­betrieb gemeinsam zu fördern.

BAV-Projektleitung Jennifer Graf 089 / 54 057 - 630

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[email protected]

BAV-Trainer Sebastian Gürtner

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Hierzu wurde in Kooperation mit der Bayerischen Aka­ demie für Verwaltungs-Management (BAV) ein passgenaues Programm mit aufeinander aufbauenden Pha­ sen ausgearbeitet. Oberbürgermeister Pannermayr, die Referatsleitungen, das Personalamt und die Projektleiter der Akademie, Jennifer Graf und Sebastian Gürtner, arbeiteten Ziele und Inhalte der ersten Phase in einem Workshop zu­ sam­men aus. 90 Führungskräfte der Straubinger Stadt­ver­wal­tung sammelten so während eines zweitägigen Basis­ seminars in einer anderen Umgebung auf sehr unkonventionelle Weise neue Erfahrungen zum Thema Führung. Unter Anleitung des Akademie-Trainers Sebastian Gürtner erarbeiteten und diskutierten die Füh­rungs­ kräf­te auf Grundlage neuester Erkenntnisse Füh­rungs­­ grund­sätze, Führungsaufgaben und Führungs­in­stru­ men­te. Gleichzeitig waren alle Inhalte und Erfahrungen stets angebunden an die konkrete berufliche Realität. Sebastian Gürtner bot den kompletten Werk­zeugkas­ ten der Führungskräfte-Entwicklung an, vom klassischen Rollenspiel über die kollegiale Führungs­be­ra­ tung, bis hin zu spannenden Outdoor-Übungen, bei de­nen den Teilnehmern echter Teamgeist abverlangt wur­de.

Am Ende wurde vor allem eines deutlich: Erfolgreiches Führungshandeln ist eine doppelte Kunst. Denn einerseits muss sich die Führungskraft selbst führen und andererseits sieht sie sich einem breiten typologischen Spektrum an Mitarbeitern gegenüber, das den „Träu­ mer“ ebenso umfasst wie den „Rebellen“.

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Führungskräfte-Entwicklung der Stadt

Das Straubinger Führungsteam v.l.n.r.: Alois Lermer, Stefanie Sperl, Wolfgang Bach, Susanne Kötter, Sebastian Gürtner, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Dr. Rosa Strohmeier, Cristiana Pop, Roman Preis

Dieses breite Spektrum nötigt der Führungskraft sowohl Sensibilität als auch Flexibilität ab. Jeder Typ Mensch will geführt werden und zwar stets auf seine ganz eigene Art. Eine gelungene Führung erschöpft sich daher nicht in der Anwendung starrer Schablonen. Sie ergibt sich vielmehr aus dem souveränen Handling von verschiedenen Führungsrollen und Füh­rungsstilen – eine Aufgabe, die sich der Füh­ rungskraft immer und immer wieder neu stellt. Grund genug für die Stadt Straubing, den Weg der Führungskräfte-Entwicklung weiterzugehen und eine ver­tiefende Seminarreihe aufzulegen. Dies geschieht mit dem Ziel, das Profil der Stadt­ver­ waltung im Sinne eines modernen Dienst­leisters für die Bürgerinnen und Bürger zu schärfen. Denn auch das ist ein Kennzeichen nachhaltigen Füh­ rungs­erfolgs: zu wissen, woher man kommt und zu wis­sen, wohin man will. Denn im künftigen Zielbild ist auch die Auseinandersetzung mit den Werten der Stadt enthalten, ihnen werden Leitlinien der Kooperation und Kommunikation folgen. Fortgesetzt wird die Qualifizierungsreihe in den Be­ reich­en Besprechungsmanagement und dem Steuern und Leiten von Projekten.

Die systematische Führungskräfte-Entwicklung in einer Verwaltung mit über 700 Mitarbeitern und zahlreichen Führungskräften ist möglich, weil die Spitze der Stadt in diesem Fall beginnend mit Oberbürgermeister Markus Pannermayr, der Referatsleitungen (Wolfgang Bach, Alois Lermer, die Werkleitung Cristina Pop, Roman Preis sowie Dr. Rosa Strohmeier) und der Personalrat ent­scheidungsfreudig ist, die Notwendigkeit von Än­ derungen und Verbesserungen erkannt hat, selbst mitarbeitet und ihre eigenen Mitarbeiter dahingehend motiviert.

In der internen Projektleitung der Akademie kümmert sich Jennifer Graf darum, den richtigen Rahmen zu schaf­fen. Sebastian Gürtner ist als Trainer in der Lage, Verständnis für die große Herausforderung der Führungsrolle zu schaffen, Vertrauen und Auf­merk­sam­ keit zu gewinnen sowie sein Wissen zu vermitteln. In Straubing hat das hervorragend funktioniert.

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Gäste aus China bei der BVS Austausch über Kommunales Finanzmanagement Eine Delegation des lokalen öffentlichen Finanz­ma­na­ gements aus der chinesischen Provinz Yunnan hat uns in unserem Bil­dungs­zentrum in München besucht.

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BVS-Vorstand Michael Werner im interkulturellem Austausch mit Gästen aus China

Eine Woche lang referierte Andreas Lukas, Kämmerer beim Markt Holz­kirchen, über „Kommunales Finanz­ ma­nagement“.

Einmal Chef sein Engagiert im Job und offen für neue Eindrücke: Gloria Engel, Alexandra Gansel und Natalie Wörner

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Azubitage im Bildungszentrum Lauingen

Die Auszubildenden im Bildungszentrum Lauingen haben überzeugende Arbeit geleistet, als sie im Rahmen der Azubitage eine Woche in Eigenregie die Rezep­tion des Bildungszentrums leiteten. Die Auszubildenden managten den Ablauf an der Re­ zep­tion, betreuten die Gäste und nahmen Wünsche

ent­­­­gegen. Dass dabei alles so glatt lief, liegt sicher an der hervor­ragenden Ausbildung, die die jungen Leute genießen. Die Hotelfachfrauen durchlaufen während ihrer Ausbildung verschiedene Bereiche wie Restaurant und Rezeption und werden so für den Berufsalltag fit gemacht. Als Abschluss der Azubitage besuchten die Aus­zu­ bil­denden das Legoland Deutschland Resort Günz­ burg. Hier konnten die BVS-Mitarbeiterinnen hin­ter die Kulissen eines Erlebnishotels und eines A-la-Carte Restaurants blicken. Der Ausflug war für alle Beteiligten interessant und spannend. Der allgemeine Eindruck: „Eine beeindruckende touristische Einrichtung.“

BesserWissen Auch Wölfe stecken sich beim Gähnen gegenseitig an. Luftpolsterfolie wurde ursprünglich als Tapete entwickelt. Elm Farm Ollie war die erste Kuh, die in einem Flugzeug flog. In einem spanischen Comedy Club bezahlt man per Lacher. Es gibt 46 Regenwurmspezies in deutschen Böden. Der Koala schläft bis zu zwanzig Stunden am Tag. In Japan gibt es ein Reisebüro für Stofftiere. Der sogenannte Zebrafisch kommt in gefluteten Reisfeldern vor.

Trauer um Klaus Sulzberger BVS gedenkt Dozent

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Fassungslos und tief betroffen zeigt sich die BVS vom Tod von Klaus Sulzberger. Der 58-Jährige war Bür­ geramtsleiter bei der Stadt Augs­burg und langjähriger Dozent und Prüfer bei der BVS.

teten. Er war ein ausgewiesener Experte auf seinem Gebiet und bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr beliebt. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.“, so Michael Werner, Vorstand der BVS.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der Wissenswert auf eine geschlechtsneutrale Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.

„Mit Klaus Sulzberger verlieren wir nicht nur einen verdienten Dozenten, der seine Tätigkeit mit Begeisterung und Leidenschaft ausgeführt hat, sondern einen Men­ schen, dessen Offenheit und Verlässlichkeit von allen hoch geschätzt wurde, die mit ihm zusammenarbei-

Klaus Sulzberger lehrte in Aus- und Fortbildung seit 1982 Kommunalrecht, Allgemeines Verwaltungsrecht sowie Öffentliche Sicherheit und Ordnung und war in dieser Zeit auch als Prüfer tätig.

IMPRESSUM

Wissenswert – Das Kundenmagazin der BVS

Bayerische Verwaltungsschule, Ridlerstraße 75, 80339 München, Telefon 089 / 54057- 0, Telefax 089 / 54057-599, [email protected], www. bvs.de  Herausgeber: Michael Werner (Vorstand der BVS)  Verantwortliche Redaktion: Daniel Hajduk (BVS)  Mitarbeit: Eva Schatz und Kerstin Müller (BVS)  Herstellung: Off­print, Mün­­chen  Abonne­­ment und Versand: Telefon 089 / 54057- 540, Telefax 089 / 54057- 599, [email protected]  © Foto Titelseite: apops – Fotolia.com  © 2015 BVS, Alle Rechte vor­­­­­behalten. Ab- und Nach­druck nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers. Der Inhalt gibt nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. WISSENS WERT 012015

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Impressionen der BVS-Kundenkonferenzen 2014

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