"Wohnungsgemeinnützigkeit - den Generationen verpflichtet" [3,4 mb]

"Wohnungsgemeinnützigkeit - den Generationen verpflichtet" [3,4 mb]

Wohnungsgemeinnützigkeit – den Generationen verpflichtet Dir. Theodor Österreicher Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen Petition...

3MB Sizes 0 Downloads 6 Views

Recommend Documents

Den Jahren Leben geben - Akademie der Generationen
ruhe-Rüppurr soll sie jetzt wieder fit gemacht werden – für die Rückkehr nach Hause, für ein Leben, das sie im Idealfall

Liebe verpflichtet Liebe verpflichtet - Wasserschloss Haus Neersdonk
Gegenzug zum Schloss Versailles bescheidene Wasserschloss Haus. Neersdonk in der heutigen Stadt. Tönisvorst. Adel verpf

Dem Fortschritt verpflichtet - research.bayer.de
Dabei ist die StiftungsMission von Bayer die gleiche wie im ... an de Andres/DKFZ (1), David Ausserhofer/Alexander von H

Der Wahrheit verpflichtet
Überzeugt von seiner gerechten Sache. Der politische Widerstand des Hermann ... Das Stalinismus-Tabu durchbrochen. Übe

Tradition verpflichtet - Lillnord
setzte man auf höchste Qualität und ist diesem ... nächst in die Vereinigten Staaten aus- gewandert und ... Ergebnis ist

Anspruch verpflichtet. - Produkte24
Altkönig-Stift e.G., Kronberg. Centre Hospitalier François Quesnay, Mantes la Jolie, Frankreich. Deutsches Rotes Kreuz S

17
Dr. Wolfgang Amman - GF, I•IBW – Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH | Dr. Helwig Aubauer –. Bereichsleiter A

generationen der - EBTC
Er ist ewig, Er hat keinen Anfang und auch kein .... FORTSETZUNG ZU TAG 3 AUF DER NÄCHSTEN SEITE ... an dem Gott ruhte,

Einem Traum verpflichtet - VSA Verlag
ten das Bekenntnis zum Kommunismus nicht nur als »verzeihliche Jugendsünde«, sondern fanden in .... paradies wie geschaf

fpfpfp mb mb mb mb mb mb mb mb ccccccccccccccc cc
F. F. C. CC. CC. C. C C C C CC. F. C. C. C. C CC C C C CC C C C. C C ... C C. C. F. F F. FF F F. C. C. C. C C C. C. C. C

Wohnungsgemeinnützigkeit – den Generationen verpflichtet Dir. Theodor Österreicher Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen

Petition „Leistbares Wohnen im gemeinnützigen Wohnbau“, Quelle: www.wohnbaugenossen.at

„Wohnpark Alt Erlaa: Mieter zahlen jährlich zwei Millionen Euro zuviel Die Genossen schaffen billiges Wohnen ab. Weil sie ihre Nutzer in Zinsknechtschaft nehmen, obwohl die Darlehen schon längst zurückgezahlt sind. (…) Der Rechnungshof stellt in einem Bericht

im September 2010 fest: “Die Mietzinsbildung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes orientiert sich am Grundsatz der Kostendeckung.” Er billigt den gemeinnützigen Bauvereinigungen zwar zu, auch Gewinne machen zu dürfen, doch sollte diese Maßnahme nicht zum Nachteil der Mieter erfolgen. NICHT ZUM NACHTEIL DER MIETER – Ein wichtiger Satz, den sich die Bewohner des A-Blockes im Wiener Wohnpark Alt-Erlaa (Bild) auf der Zunge zergehen lassen sollten. Denn hier läuft 34 Jahre nach Bezug die Annuitätenzahlung aus, also jenes Darlehen, das die Gesiba für die Errichtung des Gebäudes bei einer Bank aufgenommen hat.

Anstatt das Nutzungsentgelt merkbar zu reduzieren, nämlich um den Kapitaldienst, der für die Darlehensrückzahlung eingehoben wurde, “schenkt” die Gesiba ihren “Mietern” durchschnittlich nur 70 Euro im Monat. Selbst bei einer Erhöhung des Erhaltungsbeitrages müssten das aber mindestens 200 Euro pro Mieter und Monat sein. So fließen allein vom A A-Block in Alt Erlaa, in dem es ca. 1000 Wohnungen gibt, jedes Jahr 2,4 Millionen Euro in die Genossenschaftskasse – ZUM NACHTEIL DER MIETER.

„Daseinsvorsorgeleistung – und damit auch die Tätigkeit gemeinnütziger Bauvereinigungen – darf, will sie ihrer Aufgabe gerecht werden, nicht nur auf das hier und heute Machbare, sondern muss immer auch das zukünftig noch Verwirklichbare achten.“ (M. Holoubek)

GBV „haben ihre Tätigkeit unmittelbar auf die Erfüllung dem Gemeinwohl dienender Aufgaben des Wohnungs- und Siedlungswesens zu richten und ihr Vermögen der Erfüllung solcher Aufgaben zu widmen“. (1 Abs. 2 WGG)  Private Wirtschaftstätigkeit zum Zwecke des Gemeinwohls  Eigenkapitalbildung  Vermögensbindung

 Eigenkapitalbildung, - bindung und –verwendung ist funktionaler Bestandteil generationenübergreifenden Wirtschaftens  leistbarer Wohnraum für aktuelle und künftige Bewohner  „Das WGG denkt insoferne nachhaltig, als es gerade nicht strikt projektfokussiert ist, sondern die gemeinnützige Tätigkeit des Sektors und der einzelnen Bauvereinigungen über längere Zeit vergleichbar gesichert wissen will.“ (Holoubek)

WGG als abgeschlossenes System der …

EIGENKAPITALBILDUNG

WGG EIGENKAPITALBINDUNG

EIGENKAPITALVERWENDUNG

a) Eigenkapitalbildung: u.a. in § 13 Abs. 1 WGG, § 23 Abs. 1 WGG + § 13 Abs. 3, 1. Satz WGG, § 14 Abs. 1 Z 8 WGG, § 15 Abs. 2 WGG, § 14 Abs. 9 WGG, § 6 Abs. 1 und 2 WGG

b) Eigenkapitalbindung: u.a. in § 10 Abs. 1, 2 und 3 WGG, § 10a WGG, § 11 Abs. 3 und 4 WGG, § 36 WGG, § 23 Abs. 1 WGG

c) Eigenkapitalverwendung: u.a. in § 1 Abs. 2 WGG, § 7 Abs. 1 WGG, § 7 Abs. 5 und 6 WGG

Regierungsprogramm 2013-2018: „Verankerung des Generationenausgleichs im gemeinnützigen Wohnbau“ (S. 61) VORSCHLÄGE: • Präambel und/oder • § 1 Abs. 3 WGG NEU: „Das von gemeinnützigen Bauvereinigungen nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Wirtschaftsführung erwirtschaftete Eigenkapital ist im Sinne eines Generationenausgleichs zur Sicherung einer nachhaltigen Wohnversorgung bestehender und zukünftiger Nutzer auf Dauer für Zwecke des gemeinnützigen Wohnungswesens gebunden.“

VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!