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LOGBUCH 2010 Y A C H T C L U B B R E G E N Z Foto Titelseite: Hermann Thüringer YCB 2010 Unser Rückblick 3 YCB Das Vereinsjahr 2010 Das ...

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Foto Titelseite: Hermann Thüringer

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Unser Rückblick

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Das Vereinsjahr 2010

Das Vereinsjahr 2009/2010 wurde durch zwei unerfreuliche Ereignisse beherrscht: Zum einen kam es im Frühjahr 2010 beim Kran zu einem Maschinenbruch, zum anderen fiel gleich zu Beginn der Hoch-

saison der Koch Peter Hammerer durch eine ernste Erkrankung aus. Beim Einwassern des Motorboots unseres Mitglieds Winner fiel der Ausleger samt Krangeschirr auf das Schiff eines Mitgliedes und hat dieses schwer beschädigt. Glücklicherweise ist es zu keinem Personenschaden gekommen. Die etwas vorschnell herbeigerufene Feuerwehr alarmierte ihrerseits die Seepolizei sowie die Polizei an Land, die Rettung und alle möglichen Medien. Nach anfänglichen Bedenken der Behörden sind diese dann zu dem Schluss gekommen, dass wir unseren Kran im Rahmen der Gesetze vollkommen legal betrieben haben. Was wir nicht wussten war, dass der Kran ca. 70 Jahre alt ist und für eine Last von 2 Tonnen ausgelegt war

und nicht – wie wir glaubten – ein auf 2 Tonnen heruntertypisierter 3-Tonnen-Kran. Zur Wasserung der Boote mussten wir uns

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dann im Frühling und im Herbst jeweils eines Mobilkranunternehmens bzw. des Kranes unseres Mitgliedes Pepi Lins bedienen, was eine gewisse logistische Herausforderung darstellte. Die Organisation oblag dem Hafenreferenten Günther Mikschl, der auf die starke Unterstüzung von Günther Winner, Ernst Wirtensohn und dem Hafenmeister Wolfi Längle zählen konnte. Allen sei hier sehr gedankt! Eine unmittelbar nach dem Kranbruch eingesetzte Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Hafenreferenten Günther Mikschl, den diplomierten Technikern Wolfi Wechner, Peter Hirschbichler, Heinz Böhler, Max Rohner, Fritz Trippolt und mir, später kam Alfred Baer dazu, ist in kürzester Zeit zu der Meinung gekommen, dass wir am gegebenen bisherigen Standort einen neuen, jedoch gebrauchten Kran anpeilen sollten. Recherchen haben dann schlussendlich zu

einem gebrauchten Kran von der Firma Vetter-Cranes nach Deutschland geführt. Dieser gebrauchte Kran ist in baugleicher Bauart wie jene in den Häfen Steinach, Arbon, Unteruhldingen und Meersburg ausgeführt. In der Folge haben wir dann bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz einen Antrag auf Bewilligung gestellt. Die mündliche Verhandlung hat an Ort und Stelle bei uns im Club zwei Wochen vor der Jahreshauptversammlung 2010 stattgefunden. Heute (April 2011) liegt eine Bewilligung vor, der nagelneue Kran ist bestellt und wird dieser Tage installiert. Der von Peter Hirschbichler und Alfred Baer vor Ort in Siegen/Westfalen, Deutschland war eigentlich Schrott. Von meiner Seite aus

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herzlichen Dank an die Arbeitsgruppe, insbesondere an Peter Hirschbichler, Alfred Baer und Günther Mikschl für deren besonderes Engagement in diesem Projekt. Das zweite einschneidende Ereignis war der Ausfall unseres Koches, Peter Hammerer, gleich zu Beginn der Hochsaison. Nur durch die Umsicht unserer Wirtschaftsreferentin und dem Einsatz vieler unserer Mitglieder, unter Miteinbeziehung der Firma Klopfer sowie den beiden Aushilfsköchen ist es gelungen, die Saison einigermaßen zu meistern. Unser aller Dank gilt Sandra Fischer-Böhler sowie der gesamten Küchencrew samt Aushilfsköchen und unserem Mitglied Christoph Klopfer. Zur Überprüfung verschiedener Möglichkeiten wurde ein Unterausschuss Wirtschaft unter der Leitung der Wirtschaftsreferentin Sandra

Ein weiterer Meilenstein dieser Saison war die Bildung einer Arbeitsgruppe „Leitbild“. Der Veranstaltungsreigen wurde im letzten Vereinsjahr durch das Adventkonzert des Chantychors in der Kapelle des Klosters Mehrerau eröffnet. Der wiederbelebte Seeräuberball erinnerte mit aufwendiger und ideenreicher Dekoration sowie den „Allright Guys“ an frühere Zeiten und war ein voller Erfolg, Das Seppl-Türr-Preisjassen

gewann wieder einmal ein Familienmitglied der Familie – Christel Trippolt. Eine lustige Überraschung ergab sich bei der Gewinnermittlung des Sonderpreises. Haben die jungen Burschen, welche die Ziehung vornahmen, gleich sich selbst gezogen – so ein Glück muss man haben.

Böhler-Fischer, Astrid Drexel, Günther Mikschl und mir eingesetzt. Zur Diskussion stehen Fremdverpachtung der Küche, eingeschränkter Wirtschaftsbetrieb mit Unterstützung durch einen Caterer bei größeren Veranstaltungen. Eines war von vornherein ziemlich klar, eine Gesamtvergabe des Clubhauses kommt für uns – zumindest zur Zeit – nicht in Frage. Zwischenzeitlich konnte ein neuer Koch, Edgar Schmid, gefunden werden (April 2011).

Regelkenntnisse aufzufrischen bzw. ein Schiedsrichter gebraucht wird. Unsere von verschiedenen Seiten angeregte Veranstaltung „Segler ohne Boot – Boote ohne Segler“ war relativ gut besucht und es haben sich schon erste Ergebnisse gezeigt, es bedarf aber sicher noch eines weiteren Anstoßes, die Idee weiter auszubauen. Die Haus- und Hafenreinigung sowie Seeuferreinigung wurden durchgeführt, das Saison-Opening erfolgte am 1. Mai. Das Ansegeln bei den Kressbronner Seglern musste aufgrund der arktischen Temperaturen und angesagten starken Regenfälle abgesagt werden, die Veranstaltung fand in unseren Clubräumlichkeiten statt. Oliver Böhler, unser Oberbootsmann, hat mit viel Engagement alle möglichen und unmöglichen Regattasegler zur Teilnahme an den Vorarlberger Clubmeisterschaften aktiviert. Der Erfolg der vom BSC ausgetragenen Veranstaltung blieb nicht aus, von den 5 Klassen konnten wir 3 gewinnen und

Am Aschermittwoch hatten wir eine Kässpätzlepartie, die auch verwöhnte Gaumen überzeugte. Danach hatten wir wieder Mufti Kling zu Gast, er machte die anwesenden Fortgeschrittenen mit der

neuesten Regeltechnik und den Regelkenntnissen vertraut. Herzlichen Dank an Mufti Kling, der immer bereit ist, dann einzuspringen, wenn es notwendig ist, die

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wurden überlegen Vorarlberger Clubmeister. Unser allseits für seine Bescheidenheit bekannte Altmeister Wolfi Allgäuer hat gemeint, ich dürfte seinen Namen als Sieger in der Yardstickklasse ohne Spi ruhig nennen, was ich hiermit gerne mache. Besonders erfreulich, bei den Jollen belegten die beiden ersten Plätze Valentin Burger und Hanna Backmeister. Die Clubregatta hat bei äußerst guten Windverhältnissen – insbesondere die zweite Wettfahrt – stattgefunden.

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Nach den Irritationen der letzten Jahre wurden heuer zwei Jüngsten-Optiwochen abgehalten. Eine Woche galt den ambitionier-

ten zukünftigen Regattaseglern, in der anderen Woche wurden die nicht so leistungsorientierten Segelkinder an unseren Sport herangeführt, herzlichen Dank allen Helfern. Das Hafenfest hat uns enger zusammenrücken lassen, weil wie üblich in diesem Sommer, das Wetter nicht mitspielte. Der Freude hat das kein Abbruch getan, im Winterlager fand das Traditionsfest sozusagen bei Klängen der „Come together“ Band im Saal statt. Bei der am nächsten Tag durchgeführten Abendregatta herrschten hervorragende Windverhältnisse. Neben den legendären Regatten wie der Internationalen Jollenregatta, der Einhand-/ Zweihandregatta rund um den Bodensee und der Vorarlberger Jugendmeisterschaft, haben wir heuer den Aphrodite 101 Worldcup durchgeführt. Die gesamte

Organisation lag in Händen unserer Mitglieder Stefan Mayr und Heinz Böhler. Neben den anerkennenswerten schönen sportlichen Erfolgen war erfreulich, dass ein Plus von mehr als € 4.000,– erwirtschaftet werden konnte. An dieser Stelle besonders bedanken möchte ich mich für die perfekte und unermüdliche Organisation. Aus sportlicher Sicht erfreulich der zweite Platz unseres Routiniers und Lokalmatadors Gregor Mayr mit Petra Pühringer und Jungmitglied Fritz Rainer. Den vierten Platz belegte der Newcomer Max Trippolt im Schiff mit Altmeister Wolfi Allgeuer und

Bene Höss sowie Lukas Schneider. Platz fünf ging ebenfalls an einen Neueinsteiger, Felix Backmeister mit Martin Körbler. Den achten Platz belegte – auf dem Boot von Heinz Böhler – an der Pinne Heinz Doppelmayr zusammen mit Heike MüllerBöhler und Neumitglied Tanja Kronibus. Dem erfolgsverwöhnten Hans Riemelmoser war es möglich, gemeinsam mit Robert Schlachter, Stefan Gruber und Hansjörg Grutsch (YCH), die brasilianische Mannschaft hinter sich zu halten.

Werner Deuring überlegt sich, diese Veranstaltung nächstes Jahr zu wiederholen. Seine in diesem Zusammenhang gemachte Spende von € 2.000,– für das Jugendboot 470er haben wir dankend entgegengenommen. Werner Deuring und seiner Mannschaft herzlichsten Dank! In diesem Zusammenhang gilt unser Dank allen anderen Spendern für unseren neuen 470er. Neben den Arbeitsgruppen Kran, WirtschaftKüche und Leitbild haben wir neben den laufenden Vereinstätigkeiten noch eine vierte Arbeitsgruppe. Das Thema „Clubhaus“ dieses Teams wird vom neu gewählten Referenten, Architekt Stefan Gruber, geführt. Zu Recht wurde mir vorgeworfen, ich hätte bei der letzten Jahreshauptversammlung übersehen, dieses Vorstandsmitglied vorzustellen. Stefan Gruber ist der

Im September durften wir auch noch den 8 mR-Cup durchführen, den unser Mitglied Werner Schifferl souverän mit lauter ersten Plätzen für sich entschieden hat. Auch das Final Race der Kreuzer-RegattaVereinigung Bodensee, organisiert um die Mannschaft von Werner Deuring mit anschließendem Festabend auf dem Gebhardsberg war ein voller Erfolg.

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Enkel unseres alten Mitgliedes Ehrenreich Michel sen. und Neffe unseres heute aktiven Mitgliedes Dr. Ehrenreich Michel jun. Wie unsere Rechnungsprüfer bestätigen, sind unsere Finanzen auch in diesem Jahr

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in Ordnung, obwohl im Gastbetrieb das schlechte Sommerwetter und der plötzliche, krankheitsbedingte Ausfall von Peter Hammerer verbunden mit der Notwendigkeit, fremde Kräfte zu beschäftigen, uns den Schweiß auf die Stirn getrieben hat. Unser besonderer Dank gilt unserer gesamten Wirtschaftsmannschaft, unserem ausscheidenden Koch Peter Hammerer, Frau Aynur Demir und Brigitte Forster, auch unserer immer gut gelaunten Helga Schlegel herzlichen Dank für ihre Mithilfe.

Unser Hafenmeister Wolfi Längle hat zwischenzeitlich das Regiment nicht nur im Hafen, sondern auch in der Küche übernommen, das heute offerierte Gulasch stammt aus seiner Feder bzw. seinem Kochlöffel, gemeinsam gekocht mit dem Newcomer unter den Köchen, unserem Thomas Schlegel.

abzuhalten, wurde auch im vergangenen Vereinsjahr kein konkretes Thema genannt. Monatsversammlungen fanden – wie bereits ausgeführt – einerseits zum Thema „Segler ohne Boote, Boote ohne Segler“ und dem „Leitbild YCB“ statt, wobei der Besuch insbesondere der LeitbildDiskussion darauf schließen hat lassen, dass das Informationsbedürfnis nicht allzu ausgeprägt ist. Last but not least möchte ich mich bei unserem externen Berater Otto Huber, der uns bei der Fassung des Leitbildes behilflich war, bedanken.

Und zu guter Letzt möchte ich mich bei allen meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen für ihre auch im letzten Vereinsjahr nicht immer leichte Arbeit bedanken. Reinhard Weh

Auch den freiwilligen Hafenmeistern, die ihre Tätigkeit in gleicher Bravour wie letztes Jahr und auch die Jahre davor ausgeübt haben, gilt unser herzlicher Dank! Im heurigen ersten Jahr ohne Kran rundum im Einsatz waren insbesondere unser Hafenreferent Günther Mikschl und auch dessen beide Stellvertreter Günter Winner und Ernst Wirthensohn, bessere Mitglieder als diese kann man sich als Vorstand nicht wünschen. Vielen herzlichen Dank! Trotz unseren mehrfachen, jahrelangen Zusagen, Informationsveranstaltungen nach Bekanntgabe des gewünschten Themas

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Bericht des Oberbootsmannes

Das vergangene Vereinsjahr war recht ereignisreich, was sportliche Veranstaltungen betrifft. Wir haben veranstaltet: Eine Mittwochsregatta, die Internationale Bregenzer Jollenregatta/Goldpirat, die Abendregatta, die Clubregatta, die Ein- und ZweihandRegatta Rund-Um den Bodensee, den Aphrodite 101 Worldcup, die intern. Vorarlberger Jugendmeisterschaft für Optimist und 420er, das RVB Final Race, den 8mR Cup und das Absegeln im Oktober.

Aphrodite 101 Worldcup Höhepunkt der Saison 2010 war sicher der 101 Worldcup mit 21 teilnehmenden Mannschaften. Stephan Mayr hat diese Veranstaltung mit größter Perfektion organisiert. Unser aller Dank gilt ihm im Besonderen, mit seiner ausgezeichneten Organisation hat er unserem Club einen großen Dienst für das sportliche Ansehen erwiesen. Ebenso war Fritz Trippolt als souveräner Wettfahrtleiter auf dem Wasser für den großen Erfolg dieser Veranstaltung mitverantwortlich. Vielen Dank an Fritz und auch seinen vielen Helfern zu Wasser und auf dem Land. Das Dankeschön richtet sich im Übrigen an alle Regattahelfer, nur mit Eurer Hilfe ist es möglich, so viele Regatten in einer Saison durchzuführen. Ein besonderer Dank auch an Norbert Blenk und Michael Bannmüller, beide waren fast bei jeder Regatta auf der Luise als Bojenboot mit dabei. Sportliche Erfolge unserer Club-Teilnehmer: Rang 20 Hans Riemelmoser, Rang 8 Heinz Doppelmayr, Rang 5 Felix Backmeister, Rang 4 Max Trippolt und auf Rang 2 die Aldea mit Gregor Mayr, Petra Pühringer, Fritz Rainer und Zeno Danner.

RVB Final Race Zur Steigerung des sportlichen Ansehens unseres Vereins hat Werner Deuring mit seinem großen Engagement erneut beigetragen. Ihm haben wir zu verdanken, dass bei uns erstmals eine Abschlussregatta der Regatta Vereinigung Bodensee stattgefunden hat. Zur Information: Die Regatta Vereinigung Bodensee, genannt RVB hat letztes Jahr noch Kreuzer Regatta Vereinigung geheißen. In ihr sind Boote angeschlossen, die hauptsächlich nach ORC vermessen sind – also die ganz Schnellen. Bezogen auf die Wettfahrtorganisation war diese Veranstaltung eher weniger Aufwand, eine einfache Mittelstrecke musste ausgelegt werden. Aber die Organisation der Welcome Party am Freitagabend und vor allem das GalaDinner am darauffolgenden Tag auf dem Gebhardsberg war sehr aufwendig. Wie eingangs schon erwähnt, war diese Veranstaltung ein voller Erfolg, viele positive Rückmeldungen und Dankeschreiben haben das bestätigt. Auch die Regatta Vereinigung hat schon gleich den Wunsch geäußert, diese Wettfahrt nächstes Jahr wieder von uns durchführen zu lassen. Dem kommen wir gerne nach. Vielen herzlichen Dank Werner, das alles war hauptsächlich Dein Verdienst!

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Ein-/Zweihand-Regatta Rund-Um den Bodensee Anfang August fand erstmalig zu diesem neuen Termin unsere Ein- und ZweihandRegatta Rund-Um den Bodensee statt. Die Terminverschiebung hat sich durch die Verlegung des 101 World Cup auf den ursprünglichen Ein-/Zweihand-Termin ergeben. Die anfänglichen Befürchtungen haben sich nicht bestätigt: Bei der Einhand hatten wir 34 Boote und bei der Zweihand 80 Boote am Start. Da der ursprüngliche Ein-/Zweihand-Termin jetzt natürlich schon von einer anderen großen Regatta eines anderen Vereines belegt ist, werden wir nächstes Jahr den Termin Anfang August beibehalten. Besonderer Dank an die Bojenboote in Konstanz und Immenstaad: Heinz Trappel und seine Mannschaft sowie Bernhard Hausenblas und seine Mannschaft waren immerhin zwei volle Tage fern der Heimat im Einsatz. Weitere sportliche Erfolge: Bei der Einhand Rang 2 für Bertold Bischof in der Yardstickgruppe 2, bei der Zweihand Rang 2 für Lukas Schneider und Nico Höss in der Yardstickgruppe 1 und bei der Zweihand Rang 3 für Heinz Doppelmayr und Heike Müller in der Yardstickgruppe 2. Dieses Jahr haben erstmals Katamarane an der Zweihand-Regatta teilgenommen. Fritz Trippolt und Robert Hämmerle sind die Strecke Bregenz – Immenstadt – Konstanz in 6 Stunden und 53 Minuten gesegelt und waren damit das schnellste Schiff nach gesegelter Zeit. Eine beeindruckende Leistung!

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8mR Cup Im Oktober haben wir den 8mR Cup mit 5 teilnehmenden Mannschaften durchgeführt. Die Veranstaltung stand unter einem guten Stern, war ausreichend Wind für 4 Wettfahrten. Werner Schifferl ist es gelungen, die Regatta zu uns in den Yacht Club zu bringen und er war auch noch für die ausgezeichnete Organisation verantwortlich. Werner, ein herzliches Dankeschön und auf dass uns die 8er Yachten bald wieder im Yachtclub bei einer Regatta beehren.

Internationale Bregenzer Jollenregatta/Goldpirat Die Goldpirat-Regatta haben wir traditionell Mitte Juni veranstaltet und 16 Boote waren dieses Jahr am Start. Die 5 Wettfahrten hat wie jedes Jahr Robert Schatzmann und sein Team perfekt geleitet. Robert, Dir und Deinem Team ein herzliches Dankeschön und besonders dafür, dass Du Dich schon seit vielen Jahren, für den Erhalt unserer Traditions-Regatta einsetzt!

Sportliche Erfolge unserer Teilnehmer: 4 Wettfahrten und 4 erste Plätze für die Mannschaft von Werner Schifferl mit Markus Bilgeri am Steuer auf seiner Bera. Eine hervorragende Leistung!

Mittwochsregatta Am 9. Juni war der Yacht Club Bregenz an der Reihe, die Mittwochsregatta durchzuführen. Der Wille war vorhanden und der Wind auch, allerdings zu viel vom Wind: Bei anhaltender Sturmwarnung bis Sonnenuntergang konnten wir leider nicht starten. Als fleißigster Segler war Bertold Bischof und seine Mannschaft mit der 30er bei den Mittwochsregatten dabei. In der Gesamtwertung Rang 10 bei 45 gewerteten Booten, ist ein respektables Ergebnis. Ende Oktober wurde bei der WettfahrtleiterBesprechung beschlossen, die Mittwochsregatta im nächsten Jahr regelmäßig durchzuführen, und zwar jeden Mittwoch zwischen 11. Mai und 6. Juli. Zusätzlich wird eine Abschlussregatta mit anschließender Siegerehrung und Abendunterhaltung durchgeführt, und zwar am Samstag, den 9. Juli. Veranstaltet wird diese Abschlussregatta jedes Jahr von einem anderen Verein, beginnen wird 2011 der Yacht Club Lochau, das Abschlussfest findet also auf der alten Fähre statt.

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Vlbg. Jugendmeisterschaft, Abend- und Clubregatta sowie Absegeln Über die internationale Vorarlberger Jugendmeisterschaft wird Fritz Trippolt im Detail berichten. Um unseren Mitgliedern die Teilnahme bei den clubinternen Regatten so leicht wie möglich zu machen, haben wir letztes Jahr beschlossen, diese Regatten bei Schlechtwetter zu verschieben. Bedeutet hat das allerdings, dass jede Regatta verschoben werden musste. Die Clubregatta haben wir wegen eines WMFußballspieles verschoben, was natürlich bei den Nicht-Fußballfans auf geringes Verständnis gestoßen ist, die drohende geringe Teilnehmer-Anzahl war der Grund für die Verschiebung. Bei der Abendregatta hatten wir 16 teilnehmende Boote, Gewinner war Thomas Hackspiel auf der IMX 38. Bei der Clubregatta hatten wir 18 teilnehmende Boote, gewonnen hat Kurt Freuis zusammen mit seinem Bruder Helmut und Astrid Drexel auf dem Lacustre. Das Absegeln führten wir dieses Jahr erstmals gemeinsam mit der Jugend durch, was dazu geführt hat, dass es relativ spät stattfand. Eine Veranstaltung mit 16 teilnehmenden Booten bei den Erwachsenen, 14 Optimisten und ein 420er kann sich bei einem doch so späten Datum (10. Oktober) durchaus sehen lassen. Gewonnen hat bei den Erwachsenen unser Newcomer Fritz Rainer, für ihn auf seinem A-Cat war der Winddreher während der Wettfahrt natürlich optimal. Bei der Jugend segelte Johannes Lässer mit 2 Wettfahrten auf Rang 1.

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Vorarlberger Clubmeisterschaft und YCB Trophy Der Bregenzer Segelclub war dieses Jahr mit der Durchführung der Vorarlberger Clubmeisterschaft betraut. Der Yacht Club konnte sensationelle 30 Boote an den Start bringen. Gewonnen hat in der Gruppe der Jollen Valentin Burger, in der Gruppe Yardstick 3 Reinhard Weh und in der Gruppe Yachten ohne Spi Wolfgang Allgeuer. Auch andere Teilnehmer konnten sehr gute Ergebnisse erzielen und so konnte unser Club mit großem Vorsprung und zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder den ersten Rang in der Clubwertung erringen. Dieses Ergebnis ist ein Verdienst von uns allen und es hat sich gezeigt, je größer die Anzahl der Teilnehmer eines Clubs ist, desto größer sind die Siegeschancen. Nächstes Jahr veranstaltet der Yacht Club Rheindelta die Vorarlberger Clubmeisterschaft relativ spät am 1. Oktober, rechtzeitig wird an diesen Termin erinnert, wir müssen ja den Pokal unbedingt erfolgreich verteidigen… Die Vorarlberger Clubmeisterschaft hat zusammen mit der Abendregatta, der Clubregatta und dem Absegeln zur YCB Trophy gezählt. Ich habe versucht, das Ergebnis nach der Ranglistenordnung des ÖSV und DSV zu berechnen. Die vorderen Plätze sind eindeutig, bei den hinteren war nicht immer genau zu eruieren, wer mit wem gesegelt ist. Rang 3 für Bertold Bischof, Rang 2 für Kurt Freuis und seine Mannschaft und Rang 1 für Julius Trippolt auf dem Lacustre.

Weitere Erfolge von Clubmitgliedern Internationaler Drei-Länder-Cup Rang 1 für die Skinfit (Fritz Trippolt) in der Gruppe Mehrrumpfboote vor der Sonnenkönig. Int. Bodenseewoche in Konstanz Rang 1 für die Bera mit Werner Schifferl in der 8er-Gruppe. Werner Deuring segelt auf Rang 3 in der Gruppe ORC Racer. Rund-Um 2010 Christoph Gautschi segelt auf einer Libera und erzielt Rang 5 in dieser Gruppe. Werner Deuring segelt auf Rang 4 in der Gruppe ORC Racer. Fritz Trippolt, Robert Hämmerle, Max Trippolt und Benedikt Höss passierten, nach dem sie mit ihrer Skinfit lange in Führung lagen – bis 5 Seemeilen vor dem Ziel, als 9. Boot die Ziellinie. Ost-West-Regatta Werner Deuring segelt auf Rang 3 in der Gruppe ORC Racer. Fritz Trippolt auf der Skinfit ist Schnellster nach gesegelter Zeit. Rang 2 für die Runag mit Thomas Reiner am Steuer in der Gruppe Yardstick 2. Rang 2 für Gregor Mayr auf der Aldea in der Gruppe Aphrodite 101. Gregor Mayr und seine Mannschaft gewinnt die Aphrodite 101 Bodenseemeisterschaft 2010 mit durchwegs guten Platzierungen in dieser Saison (unter anderem Rang 3 in Haltnau und Rang 1 in Überlingen).

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Bodensee Quer Werner Deuring segelt auf Rang 2 in der Gruppe ORC Racer. Altnauer Tag/Nacht Rang 3 für die Skinfit in der offenen Klasse, schnellstes Schiff nach gesegelter Zeit. Rang 2 für Wolfgang Allgeuer in der Gruppe Aphrodite 101 und erzielt Rang 3 der Aphrodite 101 Langstreckenmeisterschaft. One Design Cup des BSC Mit seiner Crawallo segelt Pepi Lins auf Rang 3 in der Gruppe X-99. Bei der X-99 Weltmeisterschaft in Langenargen erreicht die Crawallo mit Markus Bilgeri am Steuer den beachtlichen Rang 7 von 19 Teilnehmern. Alle weiteren guten Platzierungen des Jahres ergeben dann zusammen Rang 3 in der X-99 Bodensee Jahreswertung. Blue Planet Trophy Rang 3 für Fritz Trippolt auf der Skinfit in der Gruppe Mehrrumpfboote vor der Sonnenkönig und Rang 6 in der Gesamtwertung von 51 gewerteten Booten. Werner Deuring segelt auf Rang 1 in der Gruppe ORC Racer und ORC Gesamt und auf Rang 2 in der Gesamtwertung. Rang 3 für die Catch Up von Thomas Hackspiel in der Gruppe ORC 1. Eiserne am 27. November Stephan Gruber und Thomas Hackspiel haben sich zur Teilnahme angemeldet.

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Unsere Clubschiffe Besondere Verdienste um unsere Clubschiffe hat sich Martin Auer erworben, und das in mehrfacher Hinsicht: Der Seeräuber hat letzten Herbst kein gutes Bild gemacht: Spanten im hinteren Bereich mussten erneuert werden. Diese Arbeit hat Martin in vielen Stunden übernommen und meint, dies werden wohl nicht die letzten Reparaturen sein. Des Weiteren hat sich Martin um die Anschaffung eines Clubschiffes bemüht und zahlreiche Diskussionen initiiert, daraus ist vorerst die Mitseglerbörse entstanden. Vorerst deshalb, weil die Anschaffung eines Clubschiffes hauptsächlich für Mitglieder ohne Wasserliegeplatz noch nicht erreicht worden ist. Martin, bitte bleib optimistisch, wir werden es schaffen und vielen Dank für Deine Bemühungen.

Peter Stemberger hat seine Jolle, eine Europe, als Clubjolle zur Verfügung gestellt. Diese ist zur allgemeinen Benutzung von Clubmitgliedern gedacht, Mann/Frau muss sich nur in die neben dem Telefon im Clubhaus ausgehängte Liste eintragen. Leider ist von dieser Clubjolle wenig Gebrauch gemacht worden, lediglich Claudia Gorbach ist bisher damit gesegelt. Kehren wir zurück zum Seeräuber: Dieser macht uns große Sorgen, denn in dem jetzigen Zustand hat er seine Schwimmfähigkeit verloren, wovon sich jeder mit einem kurzen Blick ins Jugendsegelzentrum überzeugen konnte. Aber Rettung ist in Aussicht gestellt, Zitat von Fritz Trippolt: Der Seeräuber kann auf ewig erhalten werden, solange sich Leute finden, die ihn immer wieder reparieren.

Schlussbemerkung Wie letztes Jahr noch abschließend Werbung aus oberbootsmännischer Sicht: Uwe Kleindienst hat vor ein paar Jahren anlässlich einer Jahreshauptversammlung die Gruppenbildung bei uns im Yachtclub kritisiert, meiner Meinung nach zu Recht. Tatsächlich haben wir im Club die unterschiedlichsten Interessen: Regattasegler, Fahrten- und Sonntagsegler, eine hochsportliche Jugend, Pensionisten samt Shantychor. Menschen mit gleichen Interessen bilden Gruppen und Gruppen grenzen sich ab. Jetzt ist es unsere aller Aufgabe, diese Abgrenzungen nicht zu groß werden zu lassen, vor allem wir im Vorstand sollten darauf achten, dass das Gemeinsame über das Trennende gestellt

wird. Wenn wir das erreichen, ist es egal, ob wir ein Leitbild haben oder nicht, oder ob unsere ehrenamtliche Arbeit transparent erscheint oder nicht. Irgendwann müssen wir unser Clubhaus abreißen und neu aufbauen, das geht aber nur in der Gemeinschaft. Und unsere Aufgabe im Vorstand ist es dann doch auch, dass dies unentgeltlich geschieht, soll heißen, dass kein Mitglied Geld am Yachtclub verdient, sei es durch Versicherungen oder sonst wie. Damit sich der Kreis schließt, eine Frage an die Versammlung: Welche Veranstaltung eignet sich besser, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, bei der wir gemeinsam mit unseren Booten und Freunden auf den See hinausfahren, als unsere Clubregatta?

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Und wirklich, nach einer eingehenden Schadensbesichtigung haben sich Michael Bannmüller unterstützt von Fritz, Martin Auer und Peter Stemberger sowie Kurt Freuis und Helmuth Pitrof bereit erklärt, die sehr umfangreichen Instandsetzungsarbeiten (viele hundert Stunden) durchzuführen. Vielen Dank Euch allen!

Kurs halten und korrigieren Bisher haben die große Gemeinschaft und das große Gemeinsame unseren Club zu dem werden lassen, was er ist – ein Verein, auf den wir sehr stolz sein können. Mit Mitgliedern, Anlagen und Regattaergebnissen, um die uns viele andere Vereine beneiden. Aber Oliver hat ganz recht, wir müssen hart dran bleiben, dauernd Kurs halten und wenn nötig diesen auch mal stärker korrigieren. So dass unser Verein so ist, wie wir ihn uns alle wünschen: Ein Zuhause, in dem wir uns wohlfühlen – an Land und auf dem Wasser. Reinhard Fritzsche

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Jugendbericht

Ein sehr erfolgreiches Segeljahr liegt hinter uns. Als verantwortlicher Referent bin ich mit den Leistungen bzw. den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden und schaue schon jetzt schon mit viel Optimismus in das nächste Segeljahr. Segeljahr deshalb, weil man heute bei der Jugendarbeit nicht mehr von Segelsaisonen sprechen kann. In diesem Bereich wird das ganze Jahr hindurch intensiv gesegelt – ganz unabhängig von den Wetterbedingungen. Deshalb finden auch Trainings bei jedem Wind und Wetter statt, natürlich nicht bei Sturm über 8 Bft. – aber ein erfolgreiches Bestehen im internationalen Regatta-Geschehen macht dies notwendig. Selbstverständlich bin nicht nur ich mit den großen Leistungen unserer Jüngsten-, Jung- und Jugendseglern zufrieden, sondern wie ich immer wieder bestätigt bekomme, auch die allermeisten Mitglieder unseres Vereins. Dazu kommt die breite Anerkennung verschiedenster Organisationen, Verbände und der öffentlichen Verwaltung. Freuen wir uns, so ein attraktives Aushängeschild für unseren Club zu haben.

Optiwoche 1 Vielen Dank an Rainer Fritz, Ceci Veraar und Bartle Matt

Fritz Trippolt

Optiwoche 2 Vielen Dank an Clemens Trappel und Camillo Bildstein für die Organisation der Optiwoche II und an den Sponsor Bernd Hausenblas für die T-Shirts

Unsere jüngsten Regattasegler, Magdalena Lässer und Julian Hinder

Vielen Dank an Andi Steiner und Helfer Rainer Fritz sowie die jugendlichen Ersatztrainer für die Durchführung des Samstagstrainings

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Johannes Lässer 3. Rang Kreuzlingen 1. Rang Harder Cup (vor einem Jahr war das seine erste Regatta) 1. Rang Meersburg (5 Erste v. 50) Landesmeister Clubmeister in B und gesamt 5. Rang BOM 09/10 1. Rang Zwischenwertung BOM 10/11

Camillo Bildstein 1. Rang SPR Bregenz 1. Platz Österr. Teamrace-Meisterschaft Landesmeister Clubmeister in Opti A 2. Rang Harder Cup 6. Rang Österr. Bestenliste 4. Rang Ausland Schwerpunkt in Koper (Slowenien)

Valentin Burger 2. Rang SPR Podersdorf Vizelandesmeister Rang Österr. Teamrace-Meisterschaft Qualifikation WM in Langkawi (Malaysia)

Landesmeister Johannes Lässer (rechts) und Vizelandesmeister Jakob Steiner (links)

Camillo Bildstein Landesmeister Valentin Burger Vizelandesmeister Ansgar Stei, 3. Rang LM

Benni Bildstein mit Lukas Hussmann (Landesmeister), Anne Mähr mit Hannah Thaler (Vize-LM), Clarence Veraar mit Tobias Smodics (3. Rang LM)

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Clarence Veraar und Tobias Smodics 3. Rang in Radolfzell

Bildstein Brüder (re), Landesmeister im Opti und 420-er

Simon Bildstein 4. Platz Silverfleet JEM in La Rochelle (mit Wettfahrtssieg in der Silverfleet) 5. Slowenische Meisterschaft in Portoroz (mit David Bargehr) Aufnahme als BundesheerLeistungssportler

Benjamin Bildstein 420-er Sieg der Österreichischen Bestenliste Vize-Jugendstaatsmeister Vorarlberger Landesmeister Jugend-Europameisterschaft Platz 31 v. 150 (bester Österreicher) 2. Platz Intervela am Gardasee Sieg der Schwerpunktregatta in Neusiedl Umstieg in die olymp. Bootsklasse 470er

Alexander Deuring 3. Rang bei der Österreichischen Klassenmeisterschaft 3. Rang Traunseewoche 4. Rang SP-Regatta Attersee

Vielen Dank an Felix Backmeister für die zur Verfügungstellung seines 6-er! Unter Leitung von Tobias Köb haben Jugendliche an der Rund-Um, Ost-West und an den Mittwoch-Regatten (4. Gesamtrang) teilgenommen.

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Unsere derzeitigen Super-Segel-Stars David Bargehr und Lukas Mähr Wer heute im internationalen Spitzensport vorne mit dabei sein will, der muss sich kompromisslos das ganze Jahr hindurch ausschließlich dem Segeln mit Training, Training und regattieren widmen.

Unsere beiden Segel-Cracks David und Lukas verdienen nicht nur unsere große Anerkennung, sondern auch unsere volle Unterstützung – tragen sie doch zum Ruhm unseres Vereins rund um den Globus bei.

Segeltage 2008 80 Tage, 280 Stunden 2009 70 Tage, 250 Stunden 2010 140 Tage, 550 Stunden Reise 45.000 km im Auto 30.000 km im Flugzeug 54 An- und Abreisetage Budget Ca. 30.000 € ohne Kosten für Trainer, Motorboot, Spritkosten, Container, Segelmaterial (Bekleidung, Segel, Boot, Bootszubehör,...) Events 95 Trainingstage/45 Regattatage 14 Trainingslager/11 Regatten 5 Weltcup, 1 WM, 1 EM, 1 JEM, 3 Sonstige Presse 3x VN 4x Yacht Revue 2x ORF 22x Berichte im Web (sport.orf.at, vol.at, laola1,…) Ziele JWM Qatar Qualifikation Pre-Olympics WM Perth Nationenticket Olympische Spiele 2012 Die besten Ergebnisse Palamos Christmas Race 11. Rang JEM 15. Rang Offene EM 27. Rang Weltcup Miami 25. Rang Militär WM 10. Rang Junioren Vize-Weltmeister

Herzlichen Dank den Sponsoren, sie alle hätten es verdient, von unseren Mitgliedern berücksichtigt zu werden:

Hackspiel Versicherungen

Uniqa Versicherung

Fa. Reifen Raab

Giesinger Planen

Farben und Schriften Dünser

Sparkasse Bregenz

Kompetenz-Zentrum

Damülser Seilbahnen

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Lindemann

At Automaterial

Raiffeisenlandesbank

Unterberger BMW

Fa. Ascherl

Stadt Bregenz

Weiss Reisen

Sportservice des Landes

Fa. Wober

VLSV – Markus Sagmeister

Höchsmann Farben

ASVÖ – Gerhard Stiastny

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Eine beachtliche Leistung

Valentin Burger Optimisten WM in Langkawi-Malaysia Dezember 2010

Wieder einmal dürfen wir uns sehr freuen und stolz auf unser Jugendmitglied Valentin sein. Herzlichen Glückwunsch! Sein großes Talent und sein Können hat er mit einem hervorragenden Platz 102 eindrucksvoll bewiesen. Bei einer Weltmeisterschaft mit über 200 Teilnehmern mehr als 100 Segler aus über 50 Nationen unter schwierigen Bedingungen hinter sich zu lassen verdient eine große Würdigung und Anerkennung. Und er war mit Abstand der beste österreichische Teilnehmer. So mussten sich seine österreichischen Teamkollegen mit den Plätzen 174, 185 und 209 begnügen. Auch seine Einzelergebnisse sind bemerkenswert: zweimal Platz 10 und zweimal Platz 20. Um die Leistung richtig einzuschätzen, muss man wissen, es gibt im internationalen Regattageschehen keine andere Einheitsklasse, in der die Weltspitze so breit und so dicht ist wie bei den Optis. In dieser Klasse wird auf höchstem Niveau regattiert und zwar hinsichtlich Segeln, Taktik und Auslegung der Wettfahrtregeln – hier schenkt keiner dem Anderen auch nur etwas. Für die meisten Teilnehmer war es nicht einfach, mit den sehr schwierigen Revierbedingungen zurechtzukommen, so gibt es in der Bucht starke Strömungen, weil das Wasser auf der einen Bucht-Seite vom Meer herein- und auf der anderen wieder hinausfließt. Dazu kommen die feuchte Hitze mit 100% Luftfeuchtigkeit, die immer wiederkehrenden sintflutartigen Regenfälle sowie der anfängliche Jetlag machte den jungen Seglern zu schaffen.

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YCB

Bericht Sachwalter

Das Jahr 2010 war für mich ein Jahr der Einarbeitung. Einiges hat schon ganz gut funktioniert, manches kann noch verbessert werden. Im Vereinsjahr 2010 wurden verkauft: 5 Schlüssel und 9 Fernbedienungen, 8 Clubwimpel und wie es scheint, wurde der Fuhrpark unserer Mitglieder stark erneuert, so waren 12 YCB-Aufkleber, von Harald Dünser gesponsort, gefragt. Zur großen Freude des Küchenteams, sind wir in den Besitz einer neuen Gläserspülmaschine gekommen. Leider mussten zwei defekte Schlösser (Heizraum, Segelzentrum Seiteneingang) ausgetauscht werden. Bei dieser Gelegenheit bitte ich die Mitglieder bei offenstehender Türe das Schloss nicht abzusperren, da der Riegel brechen kann.

Erfreulicherweise sind wir zu dem Schluss gekommen, dass uns die Decke noch nicht so schnell auf den Kopf fallen wird. Seit Herbst geht mir Achim Hayn bei der Instandhaltung unseres Clubhauses zur Hand. Danke Achim!

Bei der Mitgliederbefragung im Zuge der Erstellung unseres Leitbildes, wurde beim Thema Chancen an zweiter Stelle ein Umbau des Vereinslokales genannt. Daraufhin habe ich eine Bestandsanalyse erarbeitet. Das Ergebnis bestätigt den Wunsch nach Erneuerung. Denn meiner Meinung nach weisen doch große Teile unseres Clubheims einen mittleren bis hohen Sanierungsbedarf auf. Auf Grund der Ergebnisse (Mitgliederbefragung, Bestandsanalyse) habe ich im Herbst die „Ideenwerkstatt Clubhaus“ ins Leben gerufen. Heike Müller, Carolin Stiastny, Rainer Fritz, Clemens Trappel, Oliver Böhler, Hans Riemelmoser und Fritz Trippolt haben sich dankenswerter Weise bereit erklärt, daran mitzuwirken. Unser Präsident ist auch eingebunden. Eine nächste Zusammenkunft ist für Frühjahr 2011 geplant. Dabei geht es um eine Planung als Prozess. Zu gegebenem Zeitpunkt wird es eine Informationsveranstaltung geben. Eine Umsetzung der Ergebnisse der „Ideenwerkstatt Clubhaus“ ist, durch die spontane Arbeitsverweigerung unseres alten Kranes, in naher Zukunft jedoch fraglich. Bei der Prüfung der durchhängenden Decke stand mir dankenswerterweise Wolfgang Wechner tatkräftig zur Seite.

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YCB

Bericht des Hafenreferenten

Die Stegreinigung Mitte März eröffnete sozusagen das „Hafenjahr 2010“, leider mit sehr geringer Beteiligung, trotz der schriftlichen Einladung. Nur 18 Mitglieder sind erschienen, was nur 15% der Wasserliegeplatzinhaber bedeutet. Diese Reinigungsarbeiten sind für den Erhalt der Steganlagen von erheblicher Bedeutung, Moos und mit Moder gefüllte Zwischenräume sind die ideale Voraussetzung für ein schnelles Faulen der Holzroste. Die wenigen Wackeren hatten mit dem KärcherStrahler, Bürsten, Besen und an den Treppen mit Schaufeln ausreichend zu tun. Den Anwesenden sei Dank ausgesprochen, vor allem den älteren Mitglieder wie beispielsweise Willi Bohle und andere, sie verdienen unsere Anerkennung. Ich gehe davon aus, dass bei der nächsten Reinigung die anderen 85% mit dabei sind… Steht doch für das kommende Jahr 2011 eine Hafenreinigung mit einer Reparatur der Holzstege bevor. Fast pünktlich zum Start der Saison, beim ersten Einwassern Anfang April verabschiedete sich unser altbewährter Hafenkran mit einem „Knicks“, zurückzuführen auf Materialermüdung. Jetzt galt es schnellstens zu handeln, musste die Einwasserung mittels Mobilkran organisiert werden. Dies lief letztendlich relativ gut ab, dabei war ich für die Mithilfe einiger engagierter Mitglieder sehr froh. Es gab nur wenige Fälle, bei denen sich die Sache etwas komplizierter darstellte, aber es gelang dann doch, die Boote dieser Mitglieder glücklich ins Wasser zu bringen. Bei der Auswasserung im Herbst gab es durch den bewährten Volleinsatz des Traktorfahr-Künstlers Günther Winner, die tatkräftige Unterstützung durch seinen Beifahrer Ernst Wirtensohn und auch durch den Hafenmeister keine nennenswerten Probleme.

Im Frühsommer ist ein Team „Neuer Kran" gegründet worden, das sich eingehend über die Möglichkeiten eines neuen Krans informierte und mehrere Angebote eingeholt hat. Das Ergebnis war ein gebrauchter Kran zum Preis von € 15.000,–. In jedem Fall muss das Fundament neu errichtet werden, entsprechende Angebote hierzu wurden ebenfalls vom Kran-Team organisiert bzw. eingeholt. Der Betrag dafür liegt bei Erstellung einer Betonplatte mit Pilotierung und Fundament in einer Größenordnung zwischen 15.000 bis 22.000 Euro. Im Juli stellten wir einen Erstantrag an die Bezirkshauptmannschaft Bregenz. Dieser wurde im September mit allen dafür erforderlichen Unterlagen ergänzt. Anfang November fand dazu eine Begehung mit Vertretern der dafür zuständigen Behörden vor Ort statt. Ende November wurde uns eine Niederschrift dieser Begehung übermittelt. Daraus ergibt sich, dass einem gebrauchten Kran mit einigen Adaptierungen nicht mehr viel im Wege stehen kann. Für das neue Fundament, sind zuerst Probebohrungen notwendig, mit der eine entsprechende Firma beauftragt werden muss.

Ein Thema ist die Zahlungsmoral einzelner Yachtbesitzer, denen man sprichwörtlich hinterher laufen muss, das sollte sich ändern, hat unser Hafenmeister anderes als das zu tun. Ein Schnappschuss von Siegi Wipper

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Im Zuge des Clubhausneubau der Suppersbach-Nachbarn verlegte Peter Hirschbichler dankenswerterweise bereits die Elektroleitungen für den neuen Kran. Falls die noch ausstehenden Genehmigungen zum Ende des Jahres bzw. Beginn des neuen Jahres (2011) positiv erledigt werden, der Winter nicht zu streng wird und der Pegelstand weiter sinkt, können wir im Februar mit den Probebohrungen beginnen. Geplant ist nach der Fundamentierung im März mit dem Aufbau des neuen Kran, zu beginnen. Als Einweihungstermin ist Ende April angepeilt. Auch in dieser Saison erfolgte während der Urlaubsmonate Juli und August unsere Hafenbetreuung durch die HafenmeisterIn: Simone Lins, Gerhard Andres, Stefan Mayr, Ernst Wirthensohn, Roland Backmeister, Bojan Sustersic, Achim Hayn, Heinz Böhler, Max Rohner, Günter Winner und Gernot Zumtobel. Hiefür gebührt ihnen mein und unser aller ausdrücklicher Dank.

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Solche Ankündigungen, gehören der Vergangenheit an. In Zukunft benötigen wir keinen Mobilkran mehr. Mit unserem neuen Kran, bedient und geführt durch die neuen „staatlich geprüften“ Kranführer, werden alle Anforderungen des Ein- und Auswasserns eigenständig abgedeckt sein.

Auf die Plätze... Jedes Jahr zweimal müssen die Bootsanhänger mit großem Aufwand von ihren Stellplätzen hervorgeholt und wieder verräumt werden. Eine Arbeit, die viel Geschick und Mühe für unsere Mitglieder Günter Winner, Ernst Wirtensohn, Fritz Trippolt und andere bedeutet.

Abschied im Südosten Unsere Freunde vom Suppersbach haben im Laufe der letzten 50 Jahre ihr Clubheim nach und nach erweitert und es sich dabei immer gemütlich eingerichtet. Aber letztlich war es dann doch zu viel Provisorium. Nachdem die „Trappel- und Böhlerhütte“ mit dem jeweiligen Grundstück übernommen wurde, stand einem Neubau nichts mehr im Wege. Im Herbst 2010 war es dann soweit, das alte Vereinsheim wurde abgetragen um einem zeitgemäßen flotten Neubau Platz zu machen.

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Traditionsyachten regattieren vor Bregenz 8mR Cup im Yachtclub Bregenz Am Samstag, den 9. Oktober 2010 starteten 5 Achter zum jährlich stattfindenden „8er Cup“, den diesmal der Yachtclub Bregenz ausrichten durfte. „Achter“ sind eine der ältesten sogenannten Konstruktionsklassen, die auf dem Bodensee großes Ansehen genießen. Seit mehr als 100 Jahren werden diese Boote nach einer einheitlichen Formel gebaut und fordern sowohl den Bootsbauern, als auch den Seglern großes Können und Geschick ab. Bei den Wettfahrten vor Bregenz ließ der Wind am Vormittag etwas auf sich warten. Kurz vor Mittag konnte die Erste Wettfahrt bei 1 bis 2 Beaufort gestartet werden. Bei leicht auffrischendem Wind aus Nordwest konnten zügig 4 Wettfahrten durchgeführt werden. Werner Schifferl auf seiner Yacht Bera konnte mit Markus Bilgeri am Steuer vier erste Plätze einfahren. Darauf kann er sehr stolz sein. Er hat mit dieser Superleistung unseren Club bestens vertreten. Gratulation!

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Absegeln 2010

Entdeckt...

Nachdem die Wettervorhersage für den ursprünglich vorgesehenen Termin als ein total verregnetes Wochenende prophezeit worden war, haben wir zwei Wochen später unsere Segelsaison mit einer Regatta beendet. Mit 15 teilnehmenden Yachten, einem Kat und 15 Jollen waren diese dann doch eine erfreuliche Beteiligung, wenn man den späten Termin berücksichtigt. Erstmals sind in diesem Jahr die Jungen im Rahmen der Jugendclubmeisterschaft mit den Erwachsenen gestartet. Nach zwei Wettfahrten siegte Johannes Lässer vor Camillo Bildstein und Annsgar Stei im Optimist in der Gesamtwertung. Bei den Erwachsenen war nur eine Wettfahrt mit drei Runden angesagt. Einen Winddreher nach der ersten Kreuz konnte unser Newcomer Rainer Fritz optimal ausnutzen, mit seinem A-Cat geht er nach 54 Minuten durchs Ziel. Trotz Yardstick 76 reicht ihm das zum Sieg nach berechneter Zeit. Auch für Wolfgang Dietrich mit seiner Larsen 25 waren die Windverhältnisse optimal: Platz zwei nach berechneter Zeit. Als zweites Schiff passierte die Runag mit Fritz Trippolt am Steuer gefolgt von der Bera die Ziellinie. Nur ein Yardstick Punkt und zwei Sekunden machten den Unterschied aus, Rang drei für die Bera und Rang vier für die Runag.

Dieser Bericht einer Kleinen Brise von 1974 führt Namen der damals Jugendlichen auf, die heute unser Clubgeschehen maßgeblich bestimmen. Bei der Gelegenheit erwähnt sollte auch sein, in dieser Ausgabe wurde auch schon damals darüber diskutiert, ob die Unterstützung der Jugend zu groß und andere meinten zu klein sei.

Unser Grand Seigneur des Regattasegelns wurde 70

Werner Fischer, unser bisher einziger Olympiateilnehmer feierte seinen siebzigsten Geburtstag. Wie schon vielfach in unterschiedlichen Dokumentationen und bei vielen Anlässen zum Ausdruck gebracht, hat Werner für unseren Verein Regatta-Segel-Geschichte geschrieben. In den letzten Jahren hat er sich am Mittelmeer mit viel Spass auf das Fahrtenseglen konzentriert. Auch hier kann er regattieren nicht lassen, immer wieder legt er sich mit anderen Seglern an, am liebsten größeren Yachten und freut sich diebisch, wenn er dann schneller bzw. taktisch überlegen ist.

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„Karle“ für Johannes – ein neues Boot zur Erinnerung an Karl Bihler Der Sohn unseres tragisch verunglückten Mitglieds Karl Bihler will seinen Vater in unserem Clubgeschehen weiterleben lassen. Deshalb spendete er eine neue Optimist-Jolle – mit nur einer Bedingung: das Boot muss den Namen „Karle“ tragen. Eine schöne Idee und eine hilfreiche Geste. Unser Jugendwart freut sich über die Möglichkeit, einem hoffungsvollen Jungsegler ein nagelneues Schiff zur Verfügung zu stellen. Johannes Lässer ist der Glückliche, er hat in der vergangenen Saison mit bemerkenswerten Erfolgen bewiesen, was in ihm als junger, begeisterter Regattasegler steckt. Er wird mit „Karle“ die Erinnerung an Karl Bihler auf internationalen Regattabahnen wach halten. Wir können sicher sein, Karl wird von höherer Position aus das Geschehen genau verfolgen und seine Kommentare geben, für die er bekannt und manchmal auch gefürchtet war. Stephan Bihler – Vielen Dank!

Der niegelnagelneue Karle Eine Sponsorengeschichte: Opti – Karle und Arthur Unsere erfolgreiche Jugendarbeit hängt stark mit dem Engagement verschiedener Sponsoren zusammen. So beispielsweise verdient Arthur Thüringer ein herzliches Dankeschön, er hat uns beim Ankauf des neuen Opti „Karle“ großzügigerweise weniger als zwei Drittel des eigentlichen Werts verrechnet. Immer wieder kommt uns Arthur mit seiner Firma Sail Support Service, wenn es um Jugendboote oder entsprechende Ausrüstung geht, finanziell entgegen. Dafür sei ihm herzlich gedankt!

Unsere Nachbarn Mit zu unserem Hafen gehört, neben den Supperbächlern, auch die Reihe der Badehäuschen am Strandweg, jetzt Seglerweg genannt. Eine reizende Idylle, die teilweise mit großer Liebe gehegt und gepflegt wird.

Entdeckt – in bester Gesellschaft Die Clubräume des Kieler Yacht Club am Kieler Hindenburgufer befinden sich im neurenovierten KYC-Hotel, dort gibt es natürlich eine dem hohen Anspruch entsprechende Bar. Das gestalterisches Hauptelement dieser Bar ist eine Clubwimpelparade, in der sich unser YCBStander mitten in der internationalen feinen Gesellschaft befindet.

Heimliches Training Unser Jugendmitglied aus Lustenau segelt sogar heimlich im Swimmingpool

Opti-Kurs in der Anfangszeit Begonnen hat Emil Fischer mit dieser Veranstaltung in den frühen Siebzigerjahren. Der Beginn einer Erfolgstory, der Anfang so mancher großen Segelkarriere. Dieses Foto von Heinz Trappel wurde zur Verfügung gestellt.

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Die Welt ist klein und kugelrund Anlässlich ihrer Weltreise ist Tanja Kronibus ganz zufällig in Australien auf unser Superteam David und Lukas gestoßen. Zur Überraschung und Freude aller.

YCB

Richtungsweisend für eine erfolgreiche Zukunft – initiert durch Bertold Bischof. Das Ergebnis intensiver Diskussionen, entstanden aus unterschiedlichen, engagierten Arbeitsgruppen mit vielen Sitzungen.

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YCB

Änderungen Mitgliederstand – Vereinsjahr 2009/2010

Übertritt von Aktiv in Passiv (6) Feldmann Willi Lins Simone Off Jochen Off Sabine Pitrof Helmut Rankl Christian

Aufnahme als Jugendmitglied (5) Geiger Aaron (2001) Jäger Hanna Sophia (1996) Trappel Alessia (2002) Stei Ansgar (1997) Steiner Lorenz (2002)

Sterbefälle (3) Bihler Karl Braun Ronald Farkas Elmar Austritte (9) Gabriel Matthias (Jugend) Gassser Linda (Jugend) Kolorz Alois (Passiv) Kullenberg Jan (Passiv) Michalak Bartosz (Jugend) Pitrof Margit (Anwärter) Scheible Claudius (Jugend) Scheible Marlies (Jugend) Sillaber Karl (Passiv) Weingärtner Marc (Aktiv)

Aufnahme als Passivmitglied (1) Wirth Peter

Übertritt von Passiv in Aktiv (1) Rüdisser Gabriel (war bereits einmal Aktivmitglied)

Übernahme von Anwärter zu Aktivmitglied (7) Bischof Oliver Gruber Stephan Höfer Anja Klopfer Christoph Oswald Hans-Peter Peter Günter Sonntag Susanne

Aufnahme als Aktivmitglied/Anwärter (13) Baer Alexandra Christern Hans Albrecht Deuring Andreas Endres Simona Fritz Annett Haag Karl Juen Michaela Kleinheisterkamp Ingo Kronibus Tanja Rhomberg Hanno (war Passiv) Unterlechner Oliver Victora Jens Vogel Amon

Ehrung 25 Jahre Aktiv-Mitgliedschaft (5) Kammerlander Peter Klopfer Andreas Mikschl Günter Simma Walter Zumtobel Philipp

Antrag auf Gastmitgliedschaft (1) Bonomo Jakob (UYC Wolfgangsee) Beendigung der Jugendmitgliedschaft und Übertritt in Aktiv (1) Bildstein Benjamin

Ehrung 40 Jahre Aktiv-Mitgliedschaft (1) Böhler Heinz

MITGLIEDERSTATISTIK

MITGLIEDERSTATISTIK YACHT CLUB BREGENZ 2000 bis 2010 2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

2003

2002

2001

2000

Ehrenpräsidenten

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

Ehrenmitglieder

6

6

6

6

6

6

4

4

4

4

4

Aktivmitglieder

206

213

202

212

225

223

230

241

237

247

245

Jungendmitglieder

48

46

57

57

56

63

60

57

64

68

71

Anwärter

21

9

15

7

7

10

13

8

9

7

5

Passivmitglieder

113

113

107

102

91

112

109

94

92

92

85

Gesamtmitgliederstand

395

388

388

385

386

415

417

405

407

419

411

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YCB

Karl Bihler 

Elmar Farkas 

Ronald Braun 

Es ist einfach unglaublich, mit Karl Bihler ist ein echter Typ urplötzlich, ruck zuck von uns gegangen. Einen so saloppen Ausdruck darf man bei Karl benützen, war es so auch seine Ausdrucksart. Schnell und entschieden. So ist er auch in seinen Heimathafen eingelaufen. Wir können noch gar nicht ermessen, wie uns zumute ist, wenn wir die tiefe, feste Allgäuer Stimme nicht mehr hören werden. Karl war ein äußerst engagiertes Mitglied und das hat er auch voll und ganz gelebt. Nicht immer zur Freude des, oder der Betroffenen. Wenn er eine Meinung hatte, dann vertrat er diese voll und ganz, ältere Mitglieder werden sich noch an Wortgefechte, mit dem auch nicht wenig wortgewaltigen Dr. Immler bei Jahreshauptversammlungen erinnern. Da ging es dann schon zur Sache. Aber am Ende, immer in fairer und anständiger Art und Weise. Seegefahren ist Karl sein ganzes Seglerleben lang mit einer 10 m Antares Yacht. Diese ist zwar nicht unbedingt ein Regattarenner, aber ein verlässliches Schiff war, das Karl wohl tausende Seemeilen am Bodensee ersegeln ließ. Als er in den 60er Jahren, am Anfang mit Bruder zusammen, gemeinsam mit anderen Lindenberger Segelbegeisterten zu uns kam, war noch nicht abzusehen, welch langes, und wie wir jetzt wissen, doch wieder zu kurzes Segler-Leben und voll aktives Mitglied Karl werden würde. Wenn und würde, zwei Worte die es in sich haben. Wenn er neben dem Hobby segeln nicht auch noch das wesentlich gefährlichere Hobby Motorradfahren gehabt hätte, würde … ja was würde sein, wir hätten ihn noch in unseren Reihen, aber Karl konnte es nicht lassen und er hat sich schnell und plötzlich auf seine letzte Fahrt begeben. Wir werden und können ihn nicht vergessen, als prima Kameraden und außergewöhnlichen Menschen!

Ein guter, öfters auch ein lauter Geist hat uns für immer verlassen. Als vor zirka 45 Jahren Elmar durch seinen Vater Hans zu uns in den Club kam, stand er immer in dessen Schatten. Segeln war nicht die Leidenschaft der Beiden, dafür aber der See und das „Bötlefahren“ mit seiner Gondel. Beide nahmen auch einige Jahre an Bodenseetouren teil und da ereigneten sich Geschichten die hierher nicht gehören, aber auf jeden Fall eine Bereicherung der Törns waren! Vater Hans hat im fortgeschrittenen Alter, im Wissen um den nicht immer einfachen Sohn, verschiedene Club-Mitglieder gebeten, nach seinem Ableben Elmar in den Verein zu integrieren und ihm damit einen Halt zu geben. Auch wenn es nicht immer leicht mit Elmar war, er gehörte als guter Geist einfach in unseren Verein. Er war sofort zur Stelle, wenn schwere körperliche Arbeiten anstanden. Allerdings konnte er auch ganz schnell verärgert sein und dann legte er die Schaufel, oft lautstark einfach zur Seite. Trotzdem schätzen wir sein jahrzehntelanges Wirken für unseren Club und danken ihm dafür sehr. Viele Sommer hat er jeden Tag frühmorgens das Hafengelände von allem Unrat befreit und so zum guten Erscheinungsbild unserer Hafenanlage beigetragen. Gleichzeitig baute er sich hinter dem Clubhaus sein eigenes Reich, da galt es Vorsicht walten zu lassen, ihm hier im falschen Augenblick zu begegnen konnte recht aufregend werden. Aber das hat ihn eben ausgemacht, unseren Elmar. In den letzten Jahren ist es stiller und stiller um ihn geworden und nun hat er sich in aller Stille, jedoch gut betreut, von uns verabschiedet. Wir werden Elmar mit all seinen Kanten und Ecken und auch mit seinen Auftritten bei Jahreshauptversammlungen in guter Erinnerung behalten – er hat es verdient und sein Vater wäre zufrieden mit uns.

Nur Wenigen war Ronald bekannt. Er war als Passiv-Mitglied viel mit Christoph Gautschi auf dem Starboot als Vorschoter unterwegs. Ein Lebensgenießer, ein begeisterter Wassersportler und man darf schon sagen, ein „Wilder Hund“. Vor zirka zehn Jahren ist Ronald nach Südamerika aufgebrochen und hat dort eine WindsurfSchule aufgebaut. Tragischerweise hat dort eine fremde Hand sein Leben aprupt beendet.

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Impressum Herausgeber: Yacht Club Bregenz A - 6900 Bregenz, Seglerweg 7 Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Reinhard Weh, Reinhard Fritzsche Redaktion und Text, soweit nicht extra gekennzeichnet: Reinhard Fritzsche Fotos: Hermann Thüringer, Reinhard Fritzsche, Fritz Trippolt, Günther Mikschl, unbekannt