z Scheitern z Umkehr z Neubeginn - Pfarre Erlöserkirche

z Scheitern z Umkehr z Neubeginn - Pfarre Erlöserkirche

k23 03/2009 Evangelische Gemeinde Liesing • Pfarre Erlöserkirche • Personalgemeinde Endresstraße • Pfarre InzersdorfNeustift • Pfarre Inzersdorf-St. N...

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k23 03/2009 Evangelische Gemeinde Liesing • Pfarre Erlöserkirche • Personalgemeinde Endresstraße • Pfarre InzersdorfNeustift • Pfarre Inzersdorf-St. Nikolaus • Pfarre Kalksburg • Pfarre Liesing • Pfarre Mauer St. Erhard • Mauer Georgenberg • Pfarre Neuerlaa • Pfarre Rodaun • Evangelische Gemeinde Hetzendorf-Erlaa • Pfarre Wohnpark Alterlaa

Die ökumenische Quartalszeitschrift der Pfarren im 23. Bezirk

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Was nun? Fotos : [email protected]

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z Scheitern z Umkehr z Neubeginn

23

V ORWOR T

Inhalt 03/2009 2 2 3 4 5 5 6 6 7 7

TERMINE Gottesdienste . . . . . . . . . . . . . . 8 Veranstaltungen . . . . . . . . . . 8-9 Zum Schmunzeln. . . . . . . . . . . 10 Taufen & Verstorbene . . . . . . . 10 Sudoku christlich-alternativ. . 10

bis Ende September

RUBRIKEN Ev. Gemeinde Liesing . . . . . . . 11 Pfarre Erlöserkirche . . . . . . . . . 11 Personalgem. Endresstraße . . . 11 Pfarre Inzersdorf-Neustift . . 12 Pfarre Inzersdorf-St. Nikolaus . 12 Pfarre Kalksburg . . . . . . . . . . 12 Pfarre Liesing . . . . . . . . . . . . . 13 Pfarre Mauer-St. Erhard . . . . 13 Gemeinde Georgenberg . . . . 13 Pfarre Neuerlaa . . . . . . . . . . . 14 Pfarre Rodaun . . . . . . . . . . . . 14 Ev. Gem. Hetzendorf-Erlaa . . . 14 Pfarre Wohnpark . . . . . . . . . . 15 Bürozeiten und Adressen . . . 15 Leserreaktionen . . . . . . . . . . . 16 Preisrätsel. . . . . . . . . . . . . . . . 16

oder: Wie bitte soll ich da rauskommen? Schon lange geistern Gedanken über Sackgassen, schwarze Löcher, Scheitern und ähnlich Unangenehmes in den Redaktionssitzungen. Irgendwie haben wir es bisher erfolgreich verdrängt, uns diesem Thema zuzuwenden. Diesmal aber gab es kein Ausweichen. „Es soll ein Mutmacher-Blatt werden“ spornte uns Erhard Eibensteiner, der Erfinder des Themas, an. Gesagt – getan: Wir haben uns bemüht! Und siehe da, es drängten sich Einrichtungen wie Gesprächsinsel und Telefonseelsorge in den Vordergrund, die sonst eher mauerblümchenartig im Stillen auf ‚Kundschaft‘ harren. Wichtig wäre natürlich ein kompetenter Referent für den Leitartikel, am besten ein Priester oder Therapeut oder Lebensberater, oder am besten alles in Personalunion. Und dann schreibt die Chefredakteurin ganz mutig an P. Anselm Grün, und der schickt schlicht und einfach Bild und Artikel und beste Wünsche! So kann‘s gehen. Heuer im Sommer war ich – wie jedes Jahr – in Gmunden. Einer Einladung nachkommend bin ich zu einer ziemlich abgelegenen kleinen Ansiedlung auf der anderen Seite des Traunsees gefahren. Ich hatte nur eine telefonische Wegbeschreibung bekommen – an sich kein Problem. Aber – es hat geschüttet und die Sicht war entsprechend miserabel.

Und dann stehe ich vor dem Nichts – was was passiert? Eines Sackgasse ohne Anzeige? Oder hatte ich die Tafel wegen sieh oben übersehen? Egal, weiter ging es nicht mehr. Rückwärts fahren ist nicht so meine Stärke, noch dazu bei null Sicht. Was tun? Zunächst: verzweifeln; dann: aufheulen; letztendlich: ganz langsam, sozusagen Schritt für Schritt den Rückweg einschlagen. Es wurde dann übrigens ein besonders netter Nachmittag! Sackgassen passieren jedem von uns, immer und immer wieder. Entweder wir übersehen die Warnung, oder es ist eben gar keine da. Soll heißen: Egal, wer oder was die Ursache war, ich muss da wieder herausfinden und einen anderen Weg nehmen. Und wenn ich es nicht alleine schaffe, dann muss ich halt Hilfe in Anspruch nehmen. Das bedarf manchmal einer gehörigen Portion Mutes, denn ich muss dabei mein eigenes Versagen eingestehen. Möge Ihnen der eine oder andere Beitrag in dieser Ausgabe Mut machen! Herzlichst Ihre

Christa Eßler, Chefredakteurin

IMPRESSUM Alleininhaber, Herausgeber: Mag. Peter Feigl • Chefredaktion: Christa Eßler, beide: Pfarre Erlöserkirche, 1230 Wien, Endresstraße 57A • Tel. 01/888 74 30 • Kontakt: [email protected] • Layout: die graphikschmiede, A.-Baumgartner-Str. 44/55, 1230 Wien • kontakt²³ ist Kommunikationsorgan der kath. Pfarren Erlöserkirche, Inzersdorf-Neustift, Inzersdorf-St. Nikolaus, Kalksburg, Liesing, Mauer, Neuerlaa, Rodaun, Wohnpark Alterlaa, der Personalgemeinde an der Erlöserkirche, der Gemeinde Mauer-Georgenberg, der evangelischen Gemeinde Hetzendorf-Erlaa und der evangelischen Gemeinde Liesing • Druck: Druckerei Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H, Wiener Straße 80, A 3580 Horn

EDLMOSER, Maurer Lange G. 123  889 86 80, 9.9.-27.9. & 4.11.-22.11. GRAUSENBURGER, Maurer Lange G. 101a 888 13 54, 26.9.-18.10. & 24.11.-20.12. HOFER, Maurer Lange G. 29  888 73 80, bis 13.9.,10.10.-23.10. & 20.11.-8.12. LENTZ, Maurer Lange G. 78  888 52 62, 17.10.-8.11. STADLMANN, Maurer Lange G. 30  889 28 48, 30.9.-9.10., 7.11.-18.11. & 9.12-23.12. STEINKLAMMER, Jesuitensteig 28  888 22 29, bis 19.12., tgl. 15:00-24:00, Sonntag Ruhetag WEINDORFER, Maurer Lange G. 37  888 7161, 14.9.-4.10., 24.10.-11.11. & 26.-30.12. WILTSCHKO, Wittgensteinstr. 143  888 55 60, bis 13.9.,24.9.-11.10, 22.10-15.11 & 26.11.-13.12. ZAHEL, Maurer Hauptplatz 9  889 13 18, 11.-24.9., 5.-21.10., 2.-15.11. & 4.-20.12. RODAUN: BERANEK, Ketzergasse 429  888 72 63, 12.9.-27.9, 24.10.-8.11. & 28.11.-13.12. DISTL, Ketzergasse 457-459  889 98 98, bis 29.11., Sa ab 15:00; So, Fei ab 14:00 HEISS, Kaiser-Franz-JOsefstraße 52  888 41 99 Öffnungszeiten auf telefonische Anfragen

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Fotos: privat,P. aneslm Grün privat

THEMA Sackgasse. . . . . . . . . . . . . . . . . . Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . Anselm Grün schreibt für K23 . . . Scheitern/Umkehr . . . . . . . . . . . Neubeginn . . . . . . . . . . . . . . . . . Biblischer Hintergrund. . . . . . . . Gesprächsinsel. . . . . . . . . . . . . . Caritas -Besuchsdienst. . . . . . . Telefonseelsorge. . . . . . . . . . . . . SMIR-Rodauner Kirtag . . . . . . .

Sackgasse

T h e m a P. Anselm Grün schreibt für Kontakt23

Aufgebrochen für das Geheimnis unseres Lebens Immer mehr Menschen scheitern in ihrem Lebenskonzept. Eheleute, die sich feierlich die Treue geschworen haben, trennen sich nach einigen Jahren, weil es einfach nicht mehr weitergeht. Menschen, denen man eine große Zukunft vorhersagte, scheitern in ihrem Beruf. Sportler, die von allen als große Talente gepriesen wurden, verschwinden in der Versenkung. Sie scheitern an dem Ruf, den ihnen die Presse anhängt. Gemeinsame Projekte, die eine Pfadfindergruppe durchführen wollte, scheitern. Der Prozess, den all diese scheiternden Menschen durchmachen, ähnelt sich in vielem. Da ist zunächst die große Begeisterung, dann die Ernüchterung. Der Scheiternde spürt, dass es so nicht mehr weiter geht. Er bäumt sich dagegen auf und möchte den eingeschlagenen Weg unter allen Umständen weitergehen. Aber es geht einfach nicht. Er muss eingestehen, dass sein Vorhaben, sein Lebenskonzept, sein Lebenstraum gescheitert ist. Das Scheitern will betrauert werden. Erst dann komme ich durch das Betrauern hindurch in meine Kraft und entdecke in mir neue Möglichkeiten. Da Scheitern oft als Niederlage erlebt wird, versuchen viele, ihrer Niederlage aus dem Weg zu gehen. Man verdrängt es entweder oder man sucht die Schuld bei andern. Andere verharmlosen das Scheitern, indem sie sich realistisch geben: „So ist eben das menschliche Leben“. Oder sie verschließen die Augen. Doch all diese Fluchtversuche führen nicht weiter. Als Christen feiern wir Jesus, den Gekreuzigten und Auferstanden. Am Kreuz ist Jesus zunächst einmal gescheitert. Doch Gott hat gerade dieses

Scheitern in einen Sieg verwandelt. Kreuz und Auferstehung wollen daher für uns ein Zeichen der Hoffnung sein, dass es auch in unserem Leben Scheitern geben darf, dass aber jedes Scheitern auch der Beginn eines neuen und kraftvolleren Lebens sein kann. Aus jedem Scheitern können wir aufstehen und so etwas vom Geheimnis der Auferstehung Jesu erfahren.

Leben gemacht haben, und einen neuen Anfang zu wagen. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott aus den Scherben unseres Lebenskonzeptes etwas Neues schafft, das unserem wahren Wesen mehr entspricht. Wir werden dann am Scheitern nicht zerbrechen, sondern aufgebrochen für das Geheimnis Gottes und unseres wahren Selbst und letztlich auch aufgebrochen für die Menschen.

„Scheitern“ kommt vom „Scheit“, vom gespaltenen Holzstück, und von „scheiden“ = schneiden, trennen. Scheitern meint also, dass etwas, das zusammengehört, zerschnitten, gespalten, getrennt wird. Etwas Ganzes fällt in Stücke, zerschellt in viele Einzelteile. Das, was ursprünglich als Lebenskonzept gemeint war, misslingt und zerfällt. Das Wort „scheiden“, das dem Scheitern zugrunde liegt, wird für das Scheitern der Ehe benutzt. Die Ehe wird geschieden. „Scheiden“ steckt auch in Abschied. In jedem Scheitern nehmen wir Abschied von einem Idealbild des eigenen Lebens und von unserem Selbstbild. „Verscheiden“ bedeutet sterben. Scheitern hat auch mit Sterben zu tun. Es stirbt etwas, auf das wir alle Hoffnung gesetzt haben. Wenn wir gescheitert sind, müssen wir uns neu „entscheiden“, wohin unser Weg gehen soll. Und wir brauchen die Gabe der „Unterscheidung“, um zu entdecken, warum wir gescheitert sind und wie die Scherben unseres Lebensgebäudes neu zusammengesetzt werden können, wie aus dem „Abscheiden“ neues Leben geboren werden kann.

Ob wir wollen oder nicht, wir werden in unserem Leben immer wieder auch Scheitern erfahren. Ein Lebenskonzept scheitert, ein Plan scheitert, ein Vorhaben scheitert. Wir sollen uns das Scheitern nicht wünschen. Aber wenn es eintritt, dann gilt es, darin eine Chance zu sehen. Es scheitert ein Entwurf, ein Lebensgebäude, eine Vorstellung. Aber nicht wir als Menschen scheitern. Wir werden durch das Scheitern nicht zerbrechen, sondern wir werden aufgebrochen für das Geheimnis unseres Lebens, für unser wahres Selbst. Und wir werden aufgebrochen für den unbegreiflichen Gott. Aber die Bedingung ist, dass wir im Scheitern unsere Vorstellungen vom Leben, von uns selbst und von Gott zerbrechen lassen. Wenn wir an den Vorstellungen festhalten, dann werden wir selbst scheitern, wenn die Vorstellungen zerbrechen. Der christliche Weg ist, sich immer mehr aufbrechen zu lassen für den unbegreiflichen Gott und für das Geheimnis unseres eigenen Lebens. Wer sich aufbrechen lässt, der kann aufbrechen, der kann einen Aufbruch in Neues wagen.

Manche beschuldigen sich selbst, wenn sie gescheitert sind. Sie denken, wenn sie achtsam genug gewesen wären, wenn sie genügend gebetet hätten, wären sie nicht gescheitert. Doch die Selbstbeschuldigung führt nicht weiter. Scheitern gehört zu unserem Leben. Statt uns zu beschuldigen, sollen wir das Scheitern als Chance nehmen, Abschied zu nehmen von Illusionen, die wir uns über uns und unser

P. Dr. Anselm Grün OSB ist Benediktinerpater, Autor spiritueller Bücher, Referent zu spirituellen Themen, geistlicher Berater und Kursleiter für Meditation, Kontemplation, Fasten etc. Bisher hat er über 300 Bücher veröffentlicht. Diese haben eine Gesamtauflage von über 15 Millionen Exemplaren erreicht und wurden in mindestens 30 Sprachen übersetzt (Stand 2009). Er ist auch Herausgeber der Monatszeitschrift „einfach leben. Ein Brief von Anselm Grün“. Damit gehört er zu den meistgelesenen spirituellen Autoren unserer Zeit. (wikipedia)

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T HEMA

nikolaus zvonarich Pfarrer in St. Nikolaus Als ich noch jung und sportlich war, ging ich in die Berge. Als ich noch jünger und noch sportlicher war, ging ich ehrgeizig in die Berge. Aus dieser Zeit gibt es eine Liste der „eroberten“ Gipfel und eine Liste mit dem Titel „gescheitert“. Ich schwor mir damals, all jene Gipfelziele noch einmal anzusteuern, an denen ich gescheitert war. Heute kann ich darüber nur noch lächeln. Diese Touren sind nämlich jetzt jene, die als echte Abenteuer in Erinnerung blieben. Die Gewalt der Natur im Stein- und Eisschlag, Gewitter und Sturm, oder die intensiv erlebte Freundschaft, die gerade durch die oft schweren Herzens getroffenen Entscheidungen des Rückzugs entstanden, wiegen so manchen erfolgreichen Gipfelsieg bei weitem auf. Ganz zu schweigen davon, dass ich besonders durch diese Ereignisse Verantwortung und richtige Einschätzung der Gefahren sowie Geduld und die Fähigkeit des Verzichtens gelernt habe. Scheitern ist auch und vor allem eine Sache des Blickwinkels, aus dem ich ein Ereignis betrachte. Doch das wurde mir erst allmählich klar. Freilich gibt es schwerwiegenderes Scheitern als das auf dem Berg: In der Berufsausbildung oder im Beruf, in der Partnerschaft oder in einer Beziehung, oft sogar durch eigene Schuld. Selbst- und Fremdverurteilungen folgen, unangenehme Konsequenzen müssen jahrelang, oft ein ganzes Leben getragen werden. Einen gibt es, der mich nicht verurteilt. Er hat die Ehebrecherin nicht verdammt und nicht die Sünder, nicht einmal jene, die ihn ermordeten. Sein liebendes Herz ist größer als das aller Urteilenden. Ja, es ist größer als mein eigenes, mich des Scheiterns anklagendes Herz. Sein Blickwinkel ist anders. Das ist die Basis, auf die ich mein Leben bauen kann. Sie verhindert, dass mir der Boden unter den Füßen verloren geht, wenn ich scheitere. Durch sie habe ich Stand für einen Neubeginn. Ich hoffe, Sie auch.

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Umkehr erhard eibensteiner Schuldirektor in Ruhestand, Bibelrundenleiter Da ist man jung, dynamisch, erfolgreich, einige Sprossen der Karriereleiter hat man schon hinter sich.

Das ist ein harter Teil der MidlifeCrisis. Bei manchen dauert die Krise von 20 bis 60 oder länger. Manche scheitern an dieser Frage. Manche haben Glück. Ihnen ist ein Mensch geschenkt, der sie hineinbegleitet in das Leben.

Sie beginnen in Erinnerungen zu Dann stirbt ein kramen. War da nicht einmal etwas im lieber Freund. Na ja, er war schon et- Religionsunterricht? Waren da nicht was älter. Lungenkrebs. Geraucht hat Geschichten von Menschen, die das Leben suchten? Diese Geschichten sind er wie ein Schlot und um einen Arzt hat er einen großen Bogen gemacht. verblasst, oder sie kamen einem vor wie Märchen. Es ist zu lange her. Mit Man hält einen halben Schritt inne, diesen Geschichten aus der Kindheit doch das Leben geht weiter. Wieder kann man heute nichts mehr anfangen. einmal ein Begräbnis. Aber bei jedem Der Mensch, der einem geschenkt ist, Gang hinter einem Sarg merkt man, führt ein in das Buch des Lebens, in dass ein Stück eigenes Leben mit in die Bibel. Die Bibel kann man schwer das Grab versenkt wird. alleine verstehen. Es ist ein Buch der Erinnerungen tauchen auf, manchmal Gemeinschaft für die Gemeinschaft. bleibt man an einem trostvollen Wort Endlich beginnt man umzudenken. des Priesters hängen. Bis man endlich „Er hat die Kurve gekratzt“, könnte man sagen. merkt, die wichtigste Frage des Lebens ist die Frage nach dem Tod. Das ist „Umkehr“. Das Leben beginnt Wenn ich hier runterfalle bin ich ein Versager...

sich neu zu orientieren. Der Sinn des Lebens wird langsam erkennbar. Die Frage nach dem Tod wird die Frage nach dem Leben. Liebe Leserin, lieber Leser: Erkennen Sie sich in dem „man“ aus dem ersten Satz?

Aber so ein Schmarrn! Erstens fang‘ ich Dich auf, und außerdem ist hier Dein neuer Weg

Fotos: privat, MDB/[email protected]

Scheitern

T h e m a

Neubeginn

Biblischer Hintergrund

Die Kluft zwischen Sollen und Wollen

sylvia herndler

Fotos: Pfarre St. Nikolaus, Pfarre Kalksburg, Pfarre Liesing, privat, Pfarre Inzersdorf-Neustift, Pfarre Mauer St. Erhard

Mitarbeiterin in der Redaktion des Kontakt²³ Eine junge Frau, mit vielen Idealen, voller Optimismus und einer großen Portion Ehrgeiz – sie war immer Klassenbeste und der Meinung, wenn sie sich nur genug anstrengt, kann nichts schief gehen, wird sie alles schaffen. Das Leben scheint ihr recht zu geben, nach der Schule findet sie schnell eine ihren Fähigkeiten entsprechende Arbeit, nach einigen Jahren wird eine Familie gegründet, ein Haus gebaut und das kleine Glück scheint perfekt zu sein. Bis eine ernsthafte Erkrankung sie aus der Idylle aufschreckt. Was war da falsch gelaufen, was war da jetzt zu tun? In der Folge krempelt sie ihr Leben um, kein Stein bleibt auf dem anderen, sie stößt dabei auch Freunde und Familie vor den Kopf. Sie fühlt sich allein gelassen und ist körperlich am Ende ihrer Kräfte. Eines Abends hat sie Angst, einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen, so groß ist ihre Todessehnsucht, ihre Lebensmüdigkeit. Plötzlich erinnert sie sich, dass es da in ihrer Kindheit jemanden gegeben hat, der, so sagte man ihr, über allem wachte. Jetzt, an dem Punkt angelangt, wo sie wirklich nicht mehr weiter weiß, ergibt sie sich und legt ihr Leben in Gottes Hände. Verwundert wacht sie auf am nächsten Morgen, sie weiß jetzt, sie muss raus, weg von allem, was sie so sehr mit ihrem Versagen konfrontiert. Von einem Freund hat sie gehört, dass er nach

Indien fahren will, das ist ihr gerade weit genug entfernt, und ohne Ziel und Zweck der Reise genau zu kennen, beschließt sie, mitzufahren. Sie findet sich in einem Kloster wieder, erlebt Geborgenheit, nimmt teil an Meditation, Gebet und Singen, und als die Zeit gekommen ist, den Rückflug anzutreten, kennt sie die Richtung, in die es weitergehen kann. Wieder einmal zu radikal verfolgt sie diesen Wandel, als dass ihre Familie ihn mit-vollziehen könnte, es kommt zur Scheidung, und nun tatsächlich ganz allein, ist sie die nächsten Jahre unterwegs, ihr Leben neu zu ordnen. Langsam beginnt sie, die Wurzeln ihres Glaubens wieder zu entdecken, kommt körperlich zu Kräften, findet Freunde, Arbeit, eine eigene Wohnung, kann sich im Lauf der Zeit mit Eltern, Kindern und dem geschiedenen Ehemann versöhnen. Heute steht sie mit beiden Beinen wieder mitten im Leben, versucht, die Aufgaben, die es ihr stellt, mit Zuversicht und Freude zu bewältigen. Gleichzeitig weiß sie um die Grenzen menschlicher Bemühungen und dass sie sich einer höheren Macht anvertrauen darf – und das nicht erst, wenn alle Stricke reißen.

Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen. Blaise Pascal

Warum stecken wir voller Wünsche, wenn wir schließlich doch von der Realität eingeholt werden? Warum können Wünsche so oft die Wirklichkeit nicht einholen? Warum begleitet das Scheitern unseren Lebensweg? Na, ja. Unser Scheitern ist, wenn wir ehrlich sind, nicht immer von einem tragischen Schicksal gezeichnet. Manchmal ist schon der Wunsch recht unrealistisch oder es fehlt uns an Kraft, einen Weg bis ans Ziel zu verfolgen. Im Scheitern mischt sich oft, vielleicht sogar immer, Tragik mit Unvermögen. Es ist nicht immer gleich Unmoral, wenn wir an unseren guten Vorsätzen scheitern, nicht gleich Sünde, wenn wir zwischendurch einmal nachlassen. Das Leiden an der Spannung zwischen Wollen und Unvermögen ist nicht neu. Auch Paulus hat schon unter dieser Spaltung gelitten. Er schreibt im Römerbrief unter anderem (7,15):„… ich begreife mein Handeln nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, erkenne ich an, dass das Gesetz gut ist.“ Paulus zeigt auf, dass im Grunde jeder Mensch ahnt, was ihm gut tun würde. Durch unser eigenes Unvermögen scheitern wir an unserem Lebensplan. Da helfen Gesetze wenig. Dem stolpernden Blinden hilft es auch nicht, wenn wir sagen: „Schau doch, wo Du hintrittst!“ Die helfende Hand ist allemal wertvoller als ein erhobener Zeigefinger. Der Psalmist wirft sich voll Vertrauen in die schützenden Arme Gottes, weil er im Innersten weiß, dass Er ihn nie verlässt: „Herr, ich suche Zuflucht bei dir. Lass mich doch niemals scheitern; rette mich in deiner Gerechtigkeit! Wende mir dein Ohr zu, erlöse mich bald. … Denn du bist mein Fels und meine Burg.“( Ps 31, 2f) Beim Gestalten unseres Lebens sind wir ja doch nur Mitarbeiter Gottes. Diesen Auftrag allerdings sollten wir nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen. . Roland Kihs

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A N G EB O T E Gesprächsinsel

Begegnung – Dialog – Hilfe – Orientierung Es gibt immer wieder Anlässe und Lebenssituationen, in denen Menschen nach Orientierung suchen und sich ein Gespräch mit einem glaubenden Menschen – einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin – wünschen. Es gibt immer wieder Anlässe und Lebenssituationen, in denen Menschen nach Orientierung suchen und sich ein Gespräch mit einem glaubenden Menschen - einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin - wünschen. Oft erscheint dann die Schwelle für einen Kontakt zu hoch, oder es fehlt die Gelegenheit, einen solchen Menschen - ohne große Voranmeldung - zu treffen. Gerade in einer Großstadt wie Wien ist das Bedürfnis groß, Menschen zu finden, die „da sind“, die zuhören und eventuell einen Rat geben können, der weiterhilft. C

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Die katholischen Orden in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Wien haben seit Ende 2008 die Gesprächsinsel ins Leben gerufen. Sie soll ein Ort sein, wo kurzfristig, kostenfrei und vertraulich erfahrene und verschwiegene Gesprächspartner/ innen, Priester, Ordensleute und Laien, gefunden werden können.

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Die MitarbeiterInnen der Gesprächsinsel vermitteln, dass Menschen für Menschen Zeit haben und Kirche erreichbar ist. Der Heilungsauftrag der Kirche soll auf diese Weise erfahrbar werden. Die Gesprächsinsel ist auch ein Ort für Infor  mationen.    

Sie finden die Gesprächsinsel im Schottenstift, 1010 Wien, Freyung 6a, (Benediktushaus, EG), Nähe U3 Herrengasse.

Sie ist offen für alle, die ein Gespräch, Rat, Orientierung, Glaubensgespräch suchen, unabhängig von Alter, Lebenssituation, Nationalität und Religionszugehörigkeit. Die MitarbeiterInnen stehen von Mo.-Fr. zwischen 11.00 und 19.00 Uhr zur Verfügung. . P. Hermann Oehm

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Ich besuche Dich – Grundkurs zum ehrenamtlichen Besuchsdienst Der Grundkurs „Ich besuche Dich!“ ist ein Angebot einerseits für diejenigen Caritasverantwortlichen, die in den kommenden Jahren in ihren Pfarren einen regelmäßigen Besuchsdienst aufbauen und betreiben wollen und andererseits für alle jene, die aus persönlichem Engagement Alte, Einsame, Kranke und Menschen in Krisen besuchen wollen. Die Besuchsdienstkurse werden dekanatsweise abgehalten, bei uns in der Pfarre Mauer, jeweils von 18.00 - 21.00 Uhr. Der Grundkurs besteht aus 3 Ausbildungsabenden sowie einem Supervisionsabend, der innerhalb eines Jahres nach der Ausbildung angeboten wird. • 1. Abend am 7. Oktober Modul 1: Einführung – Lebenssituation alter, einsamer und kranker Menschen; Modul 2: Einführung in die Validation • 2. Abend am 14. Oktober: Kommunikation, Selbstreflexion, Rollenspiele • 3. Abend am 21. Oktober: Modul 1: 2 Themen zur Auswahl A: Hausbesuche bei Menschen in Lebenskrisen (Tod, Scheidung, Arbeitsplatzverlust, Krebsdiagnose, Unfall u.v.m.) B: Besuche in Institutionen (Krankenhaus, Altersheim, Pflegeheim, Behindertenheim, Gefängnis etc.); Modul 2: rechtliche Grundlagen und Organisationsgrundlagen für den systematischen Aufbau regelmäßiger Besuchsdienste • 4. Abend: Meine Erfahrungen im Besuchsdienst; meine Schwierigkeiten, Erfolge, Hindernisse Anmeldung nimm jede Pfarrkanzlei im Bezirk gerne entgegen.

A N G EB O T E Telefonseelsorge

Wir sind da und hören zu! Die MitarbeiterInnen der Telefonseelsorge haben rund um die Uhr ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen. Jeder Mensch kann unvermutet in eine Lebenskrise geraten: Der Tod eines Angehörigen, der Ausbruch einer schweren Krankheit, Arbeitslosigkeit, Beziehungsprobleme. Oft ist es gar nicht leicht, in einer solchen Situation Hilfe zu suchen und zu finden. Unter der (kostenlosen) Notrufnummer 142 heben Tag und Nacht MitarbeiterInnen der Telefonseelsorge ab und hören zu, wenn Menschen sagen „Das halt ich nicht mehr aus.“ Raphael (Name von der Red. geändert) ist einer von ihnen. 12 bis 15 Stunden im Monat macht er ehrenamtlich Dienst im Wiener Büro der Telefonseelsorge. „Wir wollen die Menschen, die bei uns anrufen, ein Stück ihres Weges begleiten. Wir geben keine Ratschläge, belehren nicht und bieten keine fixfertigen Lösungen an“, beschreibt Raphael die Grundsätze der Telefonseelsorge. „Es geht viel mehr darum, mich in die Lage des Anrufers zu versetzen, meine Betroffenheit auszudrücken, mit ihm mitzufühlen und gemeinsam mit dem Betroffenen Möglichkeiten anzuschauen, die aus der Krise führen können.“ Die Anrufer werden nicht nach ihrem Namen gefragt. Alle MitarbeiterInnen unterliegen der Schweigepflicht und bleiben auch selbst anonym. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen – vom Banker bis zum Priester – und arbeiten ehrenamtlich. Eine psychologische oder theologische Ausbildung ist keine Voraussetzung. Erst nach einer einjährigen Ausbildung machen die Frauen und Männer Dienst am Telefon. Eine verpflichtende Supervision hilft ihnen, mit den oft sehr belastenden Gesprächen umzugehen. In der Nacht oder am Wochenende, wenn andere Sozialeinrichtungen geschlossen sind, ist die Telefonseelsorge der einzige „Hilfsanker“. Dann rufen Menschen an, die wegen starker Schmerzen oder großer Sorgen nicht schlafen können. Lange Zeit war die Einsamkeit der häufigste Grund für Anrufe. In den letzten Jahren nehmen Beziehungsprobleme, wie z.B. Konflikte in der Partnerschaft oder in der Familie, stark zu. Andere häufige Ursachen für Anrufe sind Ängste, psychische Krankheiten und Schicksalsschläge. Eine besondere Herausforderung für die MitarbeiterInnen der Telefonseelsorge sind jene Gespräche, in denen Anrufer Suizidgedanken äußern. Die Telefonseelsorge Wien wird gemeinsam von der kath. und evang. Kirche getragen und ist eine von neun TelefonseelsorgeStellen in Österreich. Über die Homepage www.telefonseelsorge.at ist es auch möglich, sich über E-Mail an die Telefonseelsorge zu wenden. . Ursula Mauritz

z Familienfest Rodauner Kirtag So, 13. Sept., Rodauner Bergkirche Der Erlös dieser Benefizveranstaltung der Sozial-Medizinischen Initiative Rodaun, der Pfarrkirche und Bergkirche Rodaun sowie Rodaun aktiv kommt lokalen sozialen Anliegen zu Gute. 9:30 Uhr: Festmesse mit dem Timeless-Chor. Danach bietet der Kirtag beliebte Attraktionen für Kinder wie Kasperltheater, Luftburg, Basteln, Kinderschminken, Ponyreiten; weiters Tanzvorführungen einer kroatischen Tanzgruppe sowie der Tanzschule Schmid, Gymnastikvorführungen, Kirchenführungen in der Bergkirche sowie musikalische Darbietungen. Diverse Marktstände verlocken mit einem bunten Angebot an Kunsthandwerk. Große Tombola mit attraktiven Preisen von den Rodauner Geschäftsleuten. Lose sind ab sofort in den Rodauner Banken sowie Schulen erhältlich! Für das leibliche Wohl ist bestens bei Buffets und der Sektbar gesorgt, bei hoffentlich schönem Herbstwetter und guter Laune klingt der Kirtag um etwa 19 Uhr gemütlich aus. Sozial-Medizinische Initiative Rodaun; Breitenfurterstr. 455 1230 Wien; Tel. 01-889 27 71 E-Mail: [email protected]

z Anstiftung zu Liebe, Lebenslust und Solitarität 8 Abende zur Wertsuche mitten in der Krise in kreativer Beschäftigung mit Bibeltexten in der VHS Liesing mit Evang Pfarrerin Gabriele Lang-Czedik: Mit Leidenschaft Mensch sein. Wir versuchen, Antworten zu finden auf die Fragen: • Wer bin ich? Wie kann ich sinnvoll leben? Wie kann ich mein Leben entschleunigen? • Was mache ich zum Maßstab meines Handelns? Wie kann ich durch Widerstände lernen? • Inwiefern haben wir Verantwortung für Andere? Brauchen wir Mut zum Ungehorsam? • Wie können wir durch Krisen wachsen? Was gibt uns Hoffnung? Wir wollen fragen, einander zu-hören, uns ein-lesen, ausprobieren, er-spielen, ver-stehen, auf-leben. Termine (jeweils Montag, 19:00 – 21:00): 5.10./2.11. 2009 11. 1./1. 2./1. 3/12. 4./3. 5./7. 6. 2010 Unkostenbeitrag: €7,– pro Abend oder € 50,– für alle 8 Abende. Anmeldung bei der VHS Liesing unter 01/ 869 43 30 oder [email protected]

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T e r m in e

Termine aus den PFARREN

S e pt e MBE R – N ov e m b E R

Anlässlich des Atronomischen Jahres 2009, in Zusammenarbeit mit dem Sternenturm-Planetarium Judenburg und dem Österreichischen Astronomischen Verein: – eine musikalische Reise zu den Sternen mit Liedern und Klavierstücken von Purcell bis Bernstein, präsentiert von Marika Ottitsch-Fally, Sopran und Ursula Ziegelbauer, Klavier Beginn: 19.00 ➝ GEO

Gottesdienste Samstag Vorabend 18.00 .......................Inzersdorf-St. Nikolaus 18.00 ..............................Inzersdorf-Neustift 18.00 ................................................... Rodaun 18.30 .......................................... Erlöserkirche 18.30 .................................................... Liesing 18.30 .......................... Mauer-Georgenberg 18.30 ................................ Mauer-St. Erhard 19.00 ...............................Wohnpark Alterlaa 19.00 ............................................... Kalksburg Sonntag

Samstag, 26. September 5 Jahre Don Bosco Flüchtlingswerk 14.00 Eröffnung, ab 15.00 „offene Tür“ – Volleyball – Fußball – Riesenwutzler; Grillfest; 20.00 Band „Les Cocotiers“

Sonntag, 27. September

9.00 Pfarrcafé im Wohneim Abraham, „offene Türe“ Flüchtlingswerk, Koreanische Gemeine, Jugenzentrum ComeIn; Ausstellung „70 Jahre Pfarre Inz-Neustift“

Freitag, 16. Oktober

„Der Religionsunterricht und die Vermittlung von Werten in einer pluralen Gesellschaft“ Fachtag Ökumene: Vortrag und Diskussion (ReferentInnen Dr. Chr. Mann, Dr. H. Miklas, Dr. R. Polak) Anmeldung in Pfarre erforderlich, Beginn 15.00➝ERL

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08.00 ............................. Inzersdorf-Neustift 08.00 ................................. Mauer-St. Erhard 08.30 ................................................ Neuerlaa  08.30 ......................... Rodaun – Bergkirche 09.00 ............................. Wohnpark Alterlaa 09.00 ......................................... Am Spiegeln 09.30 ..................... Inzersdorf-St. Nikolaus 09.30 ......................................... Erlöserkirche 09.30 ................................ Mauer-St. Erhard 09.30 ............................................... Kalksburg 09.30 .................................................... Liesing 09.30 .......................... Mauer-Georgenberg 10.00 ............................. Inzersdorf-Neustift 10.00 ................................................... Rodaun 10.00 ................................................ Neuerlaa 10.00 .................... Evangelische Gemeinde 10.30 ............................. Wohnpark Alterlaa 11.15 ......... Evang. Predigtstation 2./4. So 18.30 ................................ Mauer-St. Erhard

Besondere gottesdienste Sonntag, 13. September 10.00 Amtseinführung von Gabriele Lang-Czedik als stellvertr. Superintendentin, mit Chor LieSingers ➝ EVL Sonntag, 20. September 10.00 Pfarrfest: Festmesse mit dem Kirchenchor „Jugendmesse“ von Joseph Haydn, anschließend Gartenfest mit umfangreichem Unterhaltungsprogramm (Hendlbrater, Tombola, Kinderprogramm, u.v.m.) ➝ NEU 10.00 Jugendgottesdienst: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“ ➝ EVP Sonntag, 27. September 09.30 Erntedankmesse ➝STN

11.00 Festgottesdienst mit korean. Gemeinde, Bischofsvikar K. Rühringer, Agape und Kinderprogramm ➝ IN Sonntag, 4. Oktober 09.30 Erntedank & Frühschoppen ➝ KAL 09.30 Erntedank „Schöpfung GROSSgeschrieben“ ➝ ERL Sonntag, 11. Oktober 09.30 Krankenso/Krankensalbung ➝ MAU 10.00 Erntedankgottesdienst ➝ EVL, IN 10.30 Erntedank und Schöpfungsverantwortung ➝ WP Samstag, 17. Oktober 18.00 Ökumen. Gottesdienst ➝ ROD 18. Oktober: Sonntag der Weltkirche 09.30 Hl. Messe, Schokoaktion ➝ KAL 09.30 Erntedank – Kindermesse mit dem Kindergarten ➝ LIE 09.30 Hl. Messe, anschl. Vortrag und gemeinsames Mittagessen ➝ ERL Sonntag, 25. Oktober, 09.30 Hl. Messe & gr. EZA-Markt ➝ LIE Sonntag, 1. November: Allerheiligen 09.30 Feierliches Requiem mit dem Inzersdorfer Ensemble ➝ STN Friedhofsgänge: 14.00 Friedhof Erlaa u. Liesing 15.00 Friedhof Rodaun, Kalksburg, Atzgersdorf u. Mauer 17.00 Andacht ➝ IN Montag, 2.11.: Allerseelen 18.30 Messe für Verstorbene des letzten Jahres ➝ MAU, ERL 19.00 Hl. Messe ➝ KAL Sonntag, 8. November 09.30 Erntedank- und Kirchweihfestmesse ➝ MAU 11. November 17.00 Martinsfest in der Kirche ➝ STN

konzerte Freitag, 11. September 19.00 Ural Kosaken Chor ➝ KAL Sonntag, 13. September 19.00 „Himmelsboten“ eine musikalische Reise mit M. Ottitsch-Fally & U. Ziegelbauer (siehe Kasten) ➝ GEO Freitag, 9. Oktober 19.30 Klezmerkonzert der Vienna Klez-

Foto:Don Bosco Flüchtlingswerk

Sonntag, 13. September „Himmelsboten“

?

T e r m in e

EVH ➝ Evang. Hetzendorf EVP ➝ Evang. Predigt station Wohnpark EVL ➝ Evang. Liesing ERL ➝ Erlöserkirche IN ➝ Inzersdorf–Neustift

STN ➝ Inzersd. / St. Nikolaus KAL ➝ Kalksburg LIE ➝ Liesing GEO ➝ Mauer-Georgenb. MAU ➝ Mauer-St. Erhard NEU ➝ Neuerlaa

mer Band (Leitung: Alfred Pfleger) ➝WP Sonntag, 8. November 11.00 Matinée mit dem Barockensemble junger Musiker: „I Gentili“ ➝ EVP

BILDUNG Sonntag, 6. – 20. September Ausstellung „Maurer Kirche 75“ Öffnungszeiten: Mo-Do 9.00 -12.00 und Fr-So 10.00 – 18.00 ➝ MAU Dienstag, 8. September 17.00 Kirchenführung in St. Erhard (ebenso am 15.9. 17.00) ➝ MAU Freitag, 11. September 19.30 Podiumsdiskussion: „Eine lebendige Kirche für die Stadt“ ➝ MAU Sonntag, 20. September nach dem Gottesdienst Start der Flötenmusikgruppe mit A. Gerbeth ➝ EVH Mittwoch, 30. September 19.30 Veranstaltungsreihe: „Heilwerden an Leib und Seele“ Thema Migration (weitere am 28. 10. & 25. 11.) ➝EVH Montag, 5. Oktober 19.00 „Die BIBEL ERLEBEN – als Anstiftung zu Liebe, Lebenslust und Solidarität mitten in der Krise“. Start zur Serie mit G. Lang-Czedik im „Haus der Begegnung“ (siehe Seite 6) Mittwoch, 7. Oktober 18.00 „Ich besuche Dich“ – Start Grundkurs zum ehrenamtlichen Besuchsdienst (siehe Seite 5) ➝ MAU Dienstag, 13. Oktober 19.30 Liturgieseminar f. kreative Köpfe (weitere Termine 20. & 27.10.)➝ ERL 19.30 Bibelrunde ➝ KAL Freitag, 16. Oktober 15.00 Fachtag Ökumene: „Der Religionsunterricht und die Vermittlung von Werten“ Anmeldung in der Pfarrkanzlei erforderlich ➝ ERL 18.00 Vortrag „Kongo“ v. Sr. Erber ➝KAL Mittwoch, 23. Oktober 18.30 Glaubensgespräch ➝ KAL Donnerstag, 24. Oktober 15.00 Märchenseminar ➝ STN Dienstag, 27. Oktober 19.30 Univ.-Prof. W. Reiss über das Projekt „Brief der 138 islamischen Re-

PER ➝ Persononalgemeinde Endresstraße ROD ➝ Rodaun WP ➝ Wohnpark Alterlaa

ligionsführer an die Christenheit“➝EVL Mittwoch, 4. November 18.30 Vortrag über die Diözesanwallfahrt nach Rom ➝ KAL Dienstag, 24. November 19.30 M. Salzer präsentiert das Buch von Monika Salzer/Peter Karner „Vom Christbaum zur Ringstraße“ ➝ EVL 19.30 Biblio

geselliges

Sonntag, 13. September 16. Rodauner Kirtag vor der Rodauner Bergkirche: 9:30 Start mit dem Gottesdienst, danach wieder Kulinarisches, Kulturelles und Kunsthandwerk (siehe auch Seite 6) Dienstag, 15. September 09.30 Bibelwanderweg im Irenental mit dem Club 60 plus aktiv ➝ LIE 19.30 Fotoabend von der letzten Pfarrreise nach Burgund ➝ LIE Samstag, 19. September 15.00 Startfest: Programm, Gottesdienst, Feuershow ➝ ERL, PER Samstag, 26. September 14.00 Startfest: 5 Jahre Don BoscoFlüchtlingswerk, 70 Jahre Pfarre, Bewerbe, Grillen und Disco, offene Tür ➝ IN Sonntag, 27. September 09.30 Gemeindemesse, anschl. Septemberfest (Pfadfindergruppe) ➝ GEO Freitag, 2. – 4. Oktober Kleinbahnausstellung ➝ IN Donnerstag, 15. Oktober 09.45 Besichtigung der Burg Kreuzenstein mit dem Club 60 plus aktiv ➝ LIE Sonntag, 18. Oktober 11.00, 12.30 & 14:00 Missionsessen. Wir kochen für Sie ein Mittagsmenü und erbitten Ihre Spende für unsere Missionsprojekte ➝ GEO Freitag, 6. November 19.30 Theateraufführung der Theatergruppe Liesing „Papagei mit Folgen“ und „Psychiatrie und Perlen“ (weiters am 8. Nov. 14.00 & 18.00; 12. Nov. 19.30 &14. Nov. 15.00 & 19.30) ➝ LIE Mittwoch, 11. November Besuch des Fälschermuseums mit dem Club 60 plus aktiv (nähere Infos ab Okt.

Sie haben Fragen, Wünsche und Anregungen? Dann schreiben Sie uns bitte unter [email protected]!

imFLOHMÄRKTE Pfarrbüro) ➝ LIE

Samstag, 12. – 13. September Kinderflohmarkt ➝ IN Samstag, 12. September 10.00 – 13.00 Kinderflohmarkt ➝ ROD Samstag, 3. – 4. Oktober Geschirr u. Bücherflohmarkt ➝ ROD Samstag, 3. Oktober 09.00 -17.00 (So 9.00 – 16.00) ➝ MAU Samstag, 10. Oktober 09.00 – 17.00 (So 10.45 – 15.00) ➝ LIE Samstag, 24. – Montag, 26. Oktober Flohmarkt ➝ IN Samstag, 7. – 8. November 9.00 – 20.00 (So 9.30 – 12.00) ➝ GEO

sPirituelles Dienstag, 6. Oktober 10.00 Leib und Seele (& 10.11.) > KAL Mittwoch, 7. Oktober 19.00 Leib und Seele (& 11.11.) >KAL

senioren Senioren Liesing Klub 9. & 23.9., 21.10., 4. & 18. 11. jeweils 15.00 Senioren St. Erhard Mauer 17.09. Ausflug nach Teltsch 8.00 Seniorenklub jeweils Donnerstag, 10. & 24.09., 8. &15.10., 22. & 29.10., 5. & 12.11. jeweils 15.00 Seniorentanz jeweils Di., 6. & 20.9., 03. & 17.11 jeweils15.00 Senioren Wohnpark Seniorenbastelrunde jeden Mittwoch (Start 17.9.) jeweils 14.00 LIMA jeden Donnerstag (Start 8.10.) jeweils 15.00 Tanzkreis-Kreistanz jeden Dienstag (Start 6.10.) jeweils 16.00 Senioren Erlöserkirche 17.9. Ausflug nach Mariazell 8.00 Seniorenklub 1. & 15.10, 5. & 19.11. jeweils 15.00 LIMA jeden Montag (Start Oktober) jeweils 15.30 Senioren Inzersdorf-Neustift Seniorenjause 1. Samstag 15.00 kontakt23 | 03/2009 9

Zum Schmunzeln Johannes Trimmel

TAUFEN

➝ ERL • Felkel Lea • Fremuth Jakob • Glück Sebastian • Hamilton Nathalie • Heinisch Patrick • Hoberg Alexander • Lechner Bianca • Malle

Timon • Pelz Ronja-Madonna • Ramsebner Philipp • Straub Elisa • Tratberger Lukas • Vand-

Männer können nicht scheitern

rovec Tobias • Warschitz Lara ➝ IN • Cervantes Terenz-Rowen • Chodorski Kevin • Fenk

Was Sie, lieber Leser, ohnehin wissen. Und was Sie, liebe Leserin, seit Langem ahnen: Männer können nicht scheitern. Dabei setzen sie ihre ganze Energie dahingehend ein, zu beweisen, dass männliches Scheitern doch möglich sein könnte, zumindest in der Theorie.

Luis • Frank Jennifer • Hofbauer Sophie • Millgrammer Felix • Prinesdomu Stella • Trojan

Denken Sie zum Beispiel an die Politik. Da bemühen sich die Männer an der Staatsspitze redlich, mit ihrer Politik zu scheitern. Seit Monaten predigen sie die Krise. Und siehe, die Krise ist erfolgreich da. Oder denken Sie an die katholische Kirche. Was wurde nicht alles unternommen, um die Zahl der Kirchenmitglieder zu verringern in den letzten Jahren. Und ich kann es ja verraten, alle diese Maßnahmen hatten nur den einen Zweck, zu zeigen, dass Männer an der Spitze der Kirche scheitern können. Und was passiert: In Österreich ist 2008 die Zahl der Wiedereintritte in die Kirche gegenüber 2007 um 10,4% gestiegen, die Zahl der Kirchenaustritte aber nur um 10,1%. Nur Kleingeister werden jetzt einwenden, dass die absolute Zahl der Wiedereintritte in ganz Österreich zweieinhalb Mal kleiner ist als die Zahl der Kirchenaustritte in der Erzdiözese Wien. Diese beiden Beispiele sollen erahnen lassen, warum Männer nicht scheitern können. Der Nachweis dieser Tatsache lässt sich anhand der Anthropolinguistischen These erbringen, die ich Ihnen in der Folge nahebringen möchte. Die Anthropolinguistische These setzt an den drei auf einer Zeitachse abbildbaren Möglichkeiten ‚Ich werde scheitern’, ‚Ich scheitere’ und ‚Ich bin gescheitert’ an. ‚Ich werde scheitern’ ist anthropologisch gesehen unerlaubt. Sonst hätten sich die Männer in der Urzeit nie auf die Jagd gemacht und sich schon damals zum Homo pascha-ensis entwickelt. ‚Ich scheitere’ ist eine weibliche Form, wie auch das ‚e’ an der Wortendung andeutet. So etwas kann ein Mann gar nicht denken, geschweige denn erleben. Und für den dritten Fall tritt automatisch das im Maskulinen weit verbreitete Laut-Verlieren des Schlusskonsonanten ein, für Männer geht das finale ‚t’ einfach verloren. Für Männer heißt es daher: ‚Ich bin gescheiter.’

10 kontakt23 | 03/2009

Katharina • Ferstl Jim • Leikert Tom • Redl Magdalena • Stabauer Leo ➝ STN • Bitzinger Jonas • Charwar Fabio • Fößl Marvin • Laliberté Jakob • Pernar Daniel • Schindelar Dennis ➝ LIE • Haug Catalina und Julius • Pless Dominik ➝ MAU • Buchberger Marie • De Giacomo Manuel • Trojan Nico • Winkler Leila • Winkler Aaron ➝ GEO • Bauer Maximilian • Braun Raffaela • Hela Nikolaus • Kern Emil • Kern Lili • Kern Luna • Lackner Ferdinand • Mathé Valentina • Riiser Philipp • Trupp Clara-Maria ➝ NEU • Auinger Dominik • Chudoba Lena • Dolezal Philip • Lachinger Lisa Maria ➝ ROD • Eder Carina • Eichhorn Nina • Halek Leon • Kolienz Christina • Korab Sebastian • Magdoin Benjamin • Nicolini Mia Emilia • Pallamar Nadja • Siebert Konstantin • Steffl Nikolaus ➝ ERL • Brauner Maria • Faymon Helga • Schwenk Rosa •

VERSTORBENE

Villi Josef ➝ IN • Altenburger Johann • Krieger Emilie •

Pallisch Maria • Skopek Josef • ➝ STN • Buchacher Margaretha • Harthum Anton • Katona Sylvia • Kranl Karoline • Kurzmann Hedwig ➝ LIE • Ponleitner Burkhardt • Rössler Hildegard • Zickl Kurt ➝ MAU • Aust Hellmut • Bertram Katharina • Capek Josef • Gerold Elfriede • Hermann Liselotte • Hüttl Margarethe • Jandrasits Katharina • Kastenhofer Johanna • Kirrer Fritz • Klein Peter • Kluger Charlotte • Kraft Rosa • Lampelmayer Gabriele • Pachowsky Johann • Rohrer Gertrude • Seyfried Franz • Strümpf Eva Maria ➝ NEU • Bilewicz Roland • Eder Bernhard • Graf Erich • Hycl Josef • Karagic Ivana • Otounik Adolf • Scholtis Eveline • Schwarz Alfred • Wochian Gertrud ➝ ROD • Brehm Klaus • Ehold Gertrude • Graf Franz • Kalteis Sr. Maria • Melkowitsch Valeria • Pletz Karoline ➝ ERL • Lenhart Pia und Tiefenbrunner Arthur ➝ GEO • Adam Florian und Kozumplik Lisa • Krammer Oliver und Paukowitsch Irene • Duchek Michael und Meingassner Johanna • Johnston Ronan und Reisner Marlies ➝ ROD • Domkar Markus und Lorenz Susanne • Edelhofer Martin und Biber Sandra • Juresic Renato und Danijela • Katicic Ivica und Irena • Neiber Christopher und Doberer Andrea • Pscheidl Andreas und Bieringer Sabine • Siebert Raphael und Vaizidou Martha • Thaler Gunther und Astrid

TRAUungEN



































































































































































SUDOKU christlich-alternativ

Können Sie die fehlenden Symbole ergänzen? Füllen Sie das Rastergitter so aus, dass in jeder Reihe, Spalte u. allen 3 x 3 Boxen die Symbole nur einmal vorkommen! Viel Vergnügen beim Knobeln!

P FAR R EN Evangelische Gemeinde

Personalgemeinde

Liesing

Erlöserkirche

Endresstrasse

Kirche für Kinder

SINNvolles Tun ...

Kinder und ihre Bedürfnisse haben in unserer Pfarrgemeinde einen hohen Stellenwert. Sie gehören zur Gemeinschaft und sollen das auch im Gottesdienst spüren und erleben können. Deshalb gibt es an allen Sonntagen des Jahres (auch in den Schulferien!) einen eigens für Kinder gestalteten Gottesdienst.

... ein neues Projekt wird konkreter.

Basisgemeinden – notwendig für eine Kirche in Vielfalt

Nach einem gemeinsamen Beginn um 10:00 in der Johanneskirche gehen die Kinder mit einer bzw. einem Erwachsenen in den Jugendraum. Eingeladen sind Kinder bis 12 Jahre; kleinere werden oft noch von Mama oder Papa begleitet. Entsprechend dem kirchlichen Jahresfestkreis werden die Kinder-Gottesdienste liebevoll und altersgemäß gestaltet. Wir wollen Kindern ermöglichen, die Geschichten von Jesus und die Botschaft von Gottes neuer Welt kindgerecht zu erfahren und ihnen einen Raum geben, wo ganz auf sie und ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen wird. Das geschieht im gemeinsamen Singen, Hören, Basteln, Schauen und Spielen. Nach 30 bis 40 Minuten kommen die Kinder wieder in den ErwachsenenGottesdienst zurück. Dort nehmen sie entweder am Abendmahl teil: Essen Brot und trinken Traubensaft. Oder wir beschließen gemeinsam den Gottesdienst mit Vaterunser und Segen.

Fotos: Evang. Gemeinde Liesing, Erlöserkirche

Pfarre

Es ist doch verrückt … das ist echt ungerecht… Da gibt es in unserer Zeit der Finanzkrise, der steigenden Arbeitslosigkeit, der hohen Lebensmittelpreise der Turbopflanzen und -tiere auf der einen Seite Menschen, bei denen das Geld gerade noch zum Leben reicht und auf der anderen Seite werden täglich Tonnen von brauchbaren, aber zuviel produzierten Lebensmitteln in Entsorgungsbetriebe gebracht um „entsorgt“ zu werden. (z.B. bleibt in Wien täglich ca. soviel Altbrot über, wie der Tagesbedarf der Stadt Graz ist) Das muss man ändern! Ja, und es ist auch möglich. Jede/r kann dabei mithelfen. Sozial Schwache können ein bisschen leichter „über die Runden zu kommen“ und gleichzeitig werden die vorhandenen Güter/Lebensmittel gebraucht… In Zusammenarbeit mit der Caritas werden 10 Wiener Pfarren – auch unsere Pfarre Erlöserkirche – ab Oktober einmal pro Woche eine Lebensmittelabgabestelle sein. Einkommensschwache Mitmenschen können dann wöchentlich „materielle“ Unterstützung in Form von Lebensmitteln bekommen. Ein SINNvolles Projekt gegen die oft „stille“ Armut; ein sinnvolles Projekt gegen die Verschwendung von Ressourcen unserer Umwelt. Wenn Sie sich dabei engagieren wollen, wenden Sie sich bitte bei uns in der Pfarrkanzlei (888 74 30).

Das nächste Startfest kommt Für die Kinder-Gottesdienste gibt es ein engagiertes Team. Regelmäßig treffen wir uns, um Erfahrungen auszutauschen und uns theologisch sowie pädagogisch weiterzubilden. Denn unser Ziel ist, jedem Kind mit seinen Wünschen, Träumen und Vorstellungen das Gefühl zu geben, als Mensch wichtig und angenommen zu sein!

...diesmal am Samstag, 19. September! Mit jeder Menge Programm, Aktion und kulinarischen Köstlichkeiten. So gibt es Worshops für Qui Gong oder Jazzdance, Blumenstecken oder ein listiges Bibelquiz. Höhepunkt nach dem Gottedienst ist sicherlich die Feuershow auf dem Pfarrplatz. Der Termin darf ruhig schon vorgemerkt werden! Beginn ab 15 Uhr.

Unsere „Basisgemeinde Endresstraße“ ist seit ihrem Entstehen in den frühen 70er Jahren (lange vor der Pfarrgründung am selben Ort) bestrebt, nicht nur mit der Diözese Kontakt zu halten, sondern auch mit Gemeinden ähnlicher Strukturierung und Zielsetzung in nah und fern in Verbindung zu kommen und zu bleiben. Wir denken mit anderen Gemeinden nach über Inhalt und Form des gemeinsamen Glaubens, über Eucharistie für Menschen von heute und die Umsetzung der „Guten Nachricht“ in unseren Alltag. Im Mai 2009 fand in Wien am Akkonplatz das „8. Europäische Treffen der christlichen Basisgemeinden“ statt. Das Generalthema lautete: „Heute Glauben leben“. Welche Themen beschäftigen die Basisgemeinden aus einem Dutzend europäischer Staaten? 1. Teilen – Eucharistie ohne Priester Überall in ganz Europa das gleiche Problem. Priester sterben aus. Das Amtsverständnis wird theologisch hinterfragt. Aber es gibt viele geeignete hoch motivierte „Laien“, Frauen und Männer, für priesterliche Dienste (eingebracht von Belgiern und Franzosen). 2. Solidarität – welches Europa wollen wir? Die Wertvorstellungen in Europa sind weitgehend geprägt von Geiz, Wettbewerb, Individualismus, Konsumsucht, Verschwendung, Angst und Unsolidarität gegenüber Einwanderern. Wir wollen uns den Ethik-Kodex des Jesus von Nazareth in seinen Seligpreisungen ansehen (eingebracht von Spaniern). 3. Pluralität – Ökumene leben im Alltag In St. Gallen steht ein Pfarrzentrum, errichtet von der katholischen und der evangelischen Gemeinde. Am Freitag versammelt sich dort die muslimische Gemeinde zu ihrem Gottesdienst. Aber das Zentrum war auch schon HinduTempel und eine Buddha-Statue stand schon in der Mitte. Toleranz, Respekt und Solidarität (eingebracht von Schweizern).

kontakt23 | 03/2009 11

P FARRE N Pfarre Inzersdorf

Pfarre Inzersdorf

Pfarre

Neustift

St. Nikolaus

Kalksburg

Abraham wird 5

Hilfe durch Musik

Diözesanwallfahrt nach Rom

Das Jugendwohnheim Abraham feiert seinen 5. Geburtstag!

Schon einmal haben wir im K²³ (04/07) von unseren beiden Langzeitprojekten, der überfälligen Renovierung unserer Orgel und der Unterstützung für das Haus Immanuel, ein Mutter-Kind-Haus der Caritas der Erzdiözese Wien, berichtet. Unsere Orgel ist bereits wieder bespielbar und wartet auf eine nächste Ausbaustufe.

Am Donnerstag, 30. Mai abends treffen sich ca. 400 TeilnehmerInnen zur Diözesanwallfahrt nach Rom – auf den Spuren des Völkerapostels Paulus. Unsere kleine Pfarre ist mit drei Personen vertreten.

Im Mai 2004 eröffnete das Don Bosco Flüchtlingswerk das Jugendwohnheim Abraham, eine sozialpädagogische Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen 14 und 18 Jahren. Seit Mai 2004 haben wir 102 Jugendliche aus 21 Ländern betreut. Manche der Burschen blieben nur wenige Tage hier, andere verbrachten über 3 Jahre ihres Lebens im Jugendwohnheim Abraham. Die meisten Jugendlichen kommen aus Afghanistan und haben gute Chancen, in Österreich bleiben zu dürfen. Und dabei wollen wir sie im Sinne Don Boscos unterstützen, dass sie einen guten Start ins Leben hier haben, dass sie Deutsch lernen, einen Hauptschulabschluss erreichen, und so versuchen wir dazu beizutragen, dass das Leben junger Menschen gelingt. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Pfarrgemeinde und der Salesianergemeinschaft für die Aufnahme und das gute Zusammenleben in diesen fünf Jahren! Die Jugendlichen schätzen die Möglichkeiten, die sie hier haben, sehr – nur wenige Flüchtlinge leben in einem Haus mit Garten, in dem sie ihr eigenes Gemüse anbauen können! Wir wollen diese 5 Jahre auch feiern, und dazu laden wir jetzt schon sehr herzlich ein, am Samstag 26. und Sonntag 27. September im Rahmen des Startfestes der Pfarre zu Volleyballturnier, gemütlichem Beisammensein und zum Tag der offenen Tür! Feiern Sie mit uns! Das „Don Bosco Flüchtlingswerk“ ist eine Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don Bosco Schwestern und des Vereins Jugend Eine Welt zur Förderung minderjähriger Flüchtlinge.

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Die Mütter und Kinder im Haus Immanuel warten auch – auf Hilfe! Jede Spende wird dankbar angenommen, denn im Gegensatz zur Orgel wird dort täglich Geld gebraucht.

Prominente Unterstützung bei unserem Vorhaben, den in Not geratenen Müttern und ihren Kindern zu helfen, bekommen wir nun von der Jeunesse, der Musikalischen Jugend Österreichs. Die Jeunesse ist Österreichs größter Konzertveranstalter im Bereich Klassische Musik. Darüber hinaus bietet sie ein umfangreiches Jazz, World-, Neue Musik- und Kinderprogramm. Und so können Sie helfen: Unter www. jeunesse.at finden Sie das Programm der Jeunesse. Wenn Sie Interesse an einem der Konzertabonnements haben, und dieses unter der E-Mail-Adresse jeunesse. [email protected] bestellen, bekommt das Haus Immanuel bis zu 27.- abhängig vom Bestellwert. So können Sie gleichzeitig sich und dem Haus Immanuel Gutes tun!

Mit einem Sonderzug nach Rom. Das Programm, das uns erwartet, ist dicht und anstrengend. Es ist eine Wallfahrt und keine Besichtigungsreise, wie der Kardinal mehrmals betont. Er ermutigt uns, die „Anstrengungen und Unannehmlichkeiten“ der Reise mit „Gelassenheit und Freundlichkeit“ zu tragen. Die Stimmung im Zug ist gut. Nach einigen Stunden Zeit für die Abendandacht. Über Lautsprecher werden die Gebete in die Waggons geleitet. 22.00 Uhr: Zeit zum Schlafen. Die Sitze werden zu Liegeflächen umgebaut. Es gibt einen kleinen Waschraum, ein WC für 40 Personen. Man trifft sich auf dem Gang, Gespräch entwickelt sich. Am nächsten Morgen zeigt sich Rom Ostiense von seiner schönsten Seite: strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Mit Autobussen fahren wir zu Santa Maria Maggiore. Die Gardemusik erwartet uns am Vorplatz der Basilika und begrüßt uns mit vertrauten Klängen, bevor wir in die Kirche einziehen.

Sollten Sie keinen Internetanschluss haben, rufen Sie einfach in der Pfarre an (Tel. 01/615 56 21 oder 0650/610 11 48). Sie bekommen dann das Programmheft zugeschickt. Ihre Bestellung nehmen wir sowohl schriftlich als auch telefonisch entgegen.

Highlights an den nächsten Tagen: die Hl. Messe im Petersdom, ein Stück gemeinsamen Weges auf der Via Appia Antica und die Vesper bei den CallistusKatakomben. Am Sonntag finden wir uns nochmals auf dem Petersplatz ein, um Weltkirche zu erleben und den Segen des Papstes mitzunehmen. Abschluss der Wallfahrt ist eine Hl. Messe in St. Paul vor den Mauern.

Wenn Sie darüber hinaus spenden wollen: Kontonr.: Raiffeisen Ktnr: 6314900 Blz: 32000 Kennwort: Haus Immanuel

Haben wir Euch neugierig gemacht? Am 4. November um 18.30 erzählen wir Euch gerne mehr!

P FA RR E N Pfarre

Gemeinde Mauer

Liesing

St. Erhard

Georgenberg

So ein Theater

Hinter diesen Arkaden tut sich was!

Immer wieder aufs Neue

Vor eineinhalb Jahren fiel der Startschuss: Zuerst haben wir hineingehorcht in die Pfarre. Wir haben zahllose Gespräche geführt und Fragebögen ausgewertet. Dann war es soweit: Die Arbeit am Leitbild konnte beginnen. „Leitbild“ kommt zwar aus der Organisationstheorie und klingt ein bisschen nach neumodischem Zeugs. Aber Leiten heißt „gehend machen“, es geht also um eine leicht zu erfassende Richtschnur, eine Art Kletterseil in nicht immer einfachem Terrain. Natürlich gab es Stimmen, die gemeint haben: „Za was brauch ma des?“

Als nächstes erwartet uns das Herbstfest, das von unseren Pfadfindern organisiert wird. Und auch hier ist es schon zur lieben Tradition geworden, dass sich aktive und ehemalige Pfadfinder und auch solche, die nie welche waren, im September einen Tag lang rund um die Kirche zusammensetzen, miteinander reden, spielen, essen… und was noch so alles dazu gehört.

Als sich unsere Pfarre im Jahre 2004 mit dem Thema Visionen beschäftigte wurde von Peter Simon und Jürgen Fuchs die Idee einer Theatergruppe geboren. Die Schauspieler/innen waren schnell gefunden, eine Bühne wurde ausgeborgt, Kostüme zusammengesucht und ein paar Sketches von Loriot einstudiert. Zum 50. Weihejubiläum der Pfarrkirche (2005) war die Aufregung groß, als wir zum ersten Mal auftraten. Der Erfolg motivierte uns weiter zu machen und 2006 wurde dann – dank der vielen Spenden – eine eigene Bühne angeschafft und 4 Stücke aufgeführt. Es war auch das Jahr unseres ersten Auswärtsspieles in der Pfarre Königin des Friedens. Ausgestattet mit einer neuen Lichtanlage wurden 2007 drei Stücke aufgeführt und wieder waren alle Vorstellungen restlos ausverkauft. 2008 trauten wir uns, ein abendfüllendes Stück zu. Der Bauernschwank „3 Fliagn auf an Schlag“ wurde zum Besten gegeben und auch ein Auswärtsspiel wurde zum Kassenschlager.

Fotos: foto[email protected], caritas, Pfarre Kalksburg, Pfarre Liesing, Pfarre Mauer, Gemeinde Georgenberg

Pfarre Mauer

Heuer feiern wir unser 5-jähriges Bestehen und dazu haben wir zwei Einakter einstudiert. Wenn Sie also wissen wollen, was ein Papagei im Zeugenstand zu suchen hat oder wie Perlen verrückt machen, dann besuchen Sie uns doch: 6. November 19.30 Uhr 8. November 14.00 und 18.00 Uhr 12. November 19.30 Uhr 14. November 15.00 und 19.30 Uhr Gegen eine freie Spende, erhalten Sie ab Oktober die Eintrittskarten im Pfarrbüro der Pfarre Liesing. Auf ein zahlreiches Kommen freut sich die Theatergruppe Pfarre Liesing! Weitere Infos im Internet unter: http://theater.pfarre-liesing.at

Na ja. In der Pfarre arbeiten viele Menschen mit. Wir sind dankbar dafür und es kommt allen zugute. Manchmal entsteht allerdings der Eindruck: „Viele Solisten – wenig Ensemble!“ Da sagten wir uns: Hätten wir eine gemeinsame Richtung für diese Energie, wären wir sozusagen ein „Energiebündel“, käme mehr heraus. Ein Leitbild kann dafür ein wirksames Instrument sein. Jetzt ist es fertig. Anfang Mai haben wir es der Pfarrgemeinde vorgestellt, mit all den Visionen und Zielen. Da steht zum Beispiel: „Unsere Gemeinschaft bietet Geborgenheit, setzt etwas in Bewegung…“ oder „Unsere Pfarre ist Ort des Empfangens und Weitergebens der Freude am Glauben“, um nur zwei Aussagen zu nennen. Jetzt wird es an uns allen liegen, wie sich diese Visionen und Ziele mit Leben füllen, wie sehr wir in Zukunft an einem Strang ziehen, wie sehr wir dadurch Ort der Orientierung sein können, wo viele Menschen aus dem Glauben Kraft schöpfen.

Ein neues Arbeitsjahr beginnt – und mit Feuereifer stürzen wir uns darauf. Viele Aktivitäten mit Jung und Alt wird es auch in diesem Arbeitsjahr bei uns wieder geben. Das Rasenmähfest haben wir ja schon hinter uns. Jedes Mal ist es wieder faszinierend, wie schnell die Arbeit erledigt ist, wenn viele Menschen zusammenhelfen. Unsere jüngsten „Rasenmäher“ sind knapp über ein Jahr alt gewesen, der Älteste schon über 80.

Im Oktober sind gleich zwei wichtige Termine: zuerst das Missionsessen. Viele Köche kochen zu Hause für noch mehr Hungrige, bringen ihr Essen in den Pfarrsaal, wo die Kinder und Jugendlichen mittlerweile liebevoll die Tische gedeckt haben. Gemeinsam wird dann gegessen und das Geld kommt unseren Partnergemeinden in Paraguay und Rumänien zugute. Gleich danach fahren wir wieder auf Gemeindewochenende. Drei Tage lang werden sich Jung und Alt, Groß und Klein in verschiedenen Gruppen mit dem Thema des Wochenendes auseinandersetzen. Was natürlich dabei nicht fehlen darf: das Spiel der Generationen. Bunt zusammengewürfelte Gruppen aller Altersstufen lösen gemeinsam verschiedene Aufgaben. Wir hoffen, bei unseren Aktivitäten wieder viele Neue und Altbekannte begrüßen zu dürfen. Und hoffen natürlich, dass unsere Arbeit wieder vielfältige Früchte trägt. Falls nicht – dabeisein ist alles, und im nächsten Jahr gibt es ja einen neuen Anlauf.

kontakt23 | 03/2009 13

P f a rr e n Pfarre

Pfarre

Evangelische Gemeinde

Neuerlaa

Rodaun

Hetzendorf-Erlaa

Klostertage

Miteinander

Als Höhepunkt der heurigen Firmvorbereitung kann das Wochenende im Kloster in Eichgraben gesehen werden.

Die schlechte Nachricht für Schulkinder: Die Ferien sind zu Ende. Die gute Nachricht: Jetzt beginnen wieder die Jungscharstunden! „In unserer Pfarre gibt es sechs Jungschargruppen für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren, die sich einmal pro Woche treffen“, erzählt Jungscharverantwortlicher Matthias Mauritz. In den Gruppenstunden wird gespielt, gebastelt, gesungen und getanzt und über verschiedene Themen gesprochen.

Wandern mit Altbischof Sturm auf dem Weg des Buches

Vom Vorbereitungsteam – unter der Leitung unseres Herrn Pfarrers – geplant, reiste die Gruppe mit der Bahn nach Eichgraben, mit dem Schlafsack im Gepäck. Bei strahlendem Himmel eine gute halbe Stunde zu Fuß ins Kloster: erste Herausforderung! Ankommensphase, Gruppenregeln, Kennenlernen des Hauses und Besuch der neugotischen Kirche – dann war es auch schon Zeit für das köstliche Mittag­essen, das wir im Freien – unter schattigen Obstbäumen – genießen konnten. Weiter ging es mit dem „Gleichnis vom verlorenen Sohn“. Die jungen Menschen waren zur pantomimischen Darstellung eingeladen und erfüllten ihre Aufgaben großartig. Zur Auflockerung zwischen den Themenblöcken gab es Zeit für Spiel und Spaß.

Unter dem Motto „Mir fällt ein Stein vom Herzen“ war die Vorbereitung auf die Beichte gestaltet. Dann: Vertrauensbildend zu zweit im Gelände unterwegs – einer hat die Augen verbunden, der andere führt. Bei Einbruch der Dunkelheit ein Fackelzug! Alle freuen sich darauf, es ist kein alltägliches Ereignis. Das Gruppengefühl ist wunderbar! Nach dem Frühstück wurde die Messe vorbereitet. Wieder Mittagessen, eine Feedback-Runde zum Abschluss, Zeit zum Abschiednehmen. Danke an alle, die dabei waren!

„Bei schönem Wetter nützen wir das große Gelände des Pfarrzentrums für Bewegungsspiele im Freien“, so Matthias Mauritz. Geleitet werden die Gruppen jeweils von zwei bis drei Jugendlichen, die als Kinder selbst Jungschar-Erfahrung gesammelt haben und in einem Kurs der Erzdiözese Wien ausgebildet wurden.

Hamartia (griechisch) meint ursprünglich: Das Ziel, bzw. den Weg verfehlen. In der Übersetzung der Bibel heißt es „Sünde“. Das Wort Gottes macht uns Mut zur Sünde, zum Scheitern; es macht uns Mut, zuzugeben, dass wir immer wieder das Ziel verfehlen und vor allem, dass wir nicht perfekt sind – denn das wäre wirklich schlimm. Die Bibel macht uns Mut, zu unseren Schwächen zu stehen.

„Miteinander statt gegeneinander“: In unserer Gesellschaft leiden auch die Jüngsten schon unter Konkurrenz- und Leistungsdruck. In der Jungschar können Kinder noch Kinder sein. „Wir wollen Gemeinschaft für die Kinder erlebbar machen!“ Bestes Beispiel dafür ist das Sommerlager, das jedes Jahr in der ersten Ferienwoche stattfindet. Eine Woche mit spannenden Geländespielen, Lagerfeuer, gemeinsamer Messfeier usw.

Wir dürfen drauf vertrauen, dass Jesus alle Schuld ans Kreuz getragen hat. Gott nimmt mich mit meinen Schwächen an und stärkt mich. Ich darf wissen, dass ich in allem Scheitern nie tiefer falle als in Gottes Hand.

Darüber hinaus gibt es in Rodaun noch viele andere Aktivitäten, die die Jungschar organisiert: „Wir gehen Sternsingen, übernehmen mit unseren Gruppen das Pfarrkaffee und gestalten die Jungscharmesse.“ Ein kurzes Herbstlager, eine Adventfeier und ein Faschingfest sind weitere Fixpunkte im Jungscharjahr.

Dieses Vertrauen möge uns immer wieder einholen, wenn wir an Gott, der Welt und uns selber zweifeln.

Die Jungschargruppen sind keine „geschlossene Gesellschaft“: „Wir freuen uns über jedes Kind, das bei uns mitmachen will – schau doch einfach einmal vorbei!“, lädt Matthias Mauritz alle Kinder ein.

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Den Weg zu gehen, den die Bibelschmuggler zur Zeit der Gegenreformation gewählt haben, war nur ein Ziel der Tage Anfang Juli in der Ramsau. Kinder, Jugendliche, Konfirmanden und Erwachsene machten sich gemeinsam daran, Lebens-Wege zu begehen. Auch Spiel und Spass haben uns dabei geholfen.

Martin Luther sagte: „Pecca fortiter – sündige kräftig – aber vertraue noch stärker und freue dich in Christus, welcher der Sieger ist über die Sünde, den Tod und die Welt!“

P f a rr e n Pfarre Wohnpark Bandbreite kirchlichen Lebens Über die liturgischen Feste hinaus lädt die Wohnparkpfarre Alterlaa zu verschiedenen Veranstaltungen ein: in der Kirche und im Pfarrsaal. Die Veranstaltungen sind meist von MitarbeiterInnen der Arbeitskreise organisiert. Die Veranstaltungen, Vorträge, Seminare haben die unterschiedlichsten Themen zum Inhalt: Glaubensfragen, biblische wie theologische Themen, aber auch Schöpfungsverantwortung, Fragen zu Ehe und Partnerschaft, Gesundheit, Sterbebegleitung, Patientenverfügung. Zum fixen Repertoire unserer Pfarrgemeinde gehört auch ein Faschingsfest, ein Gemeindefest zum Abschluss des Arbeitsjahres und selbstverständlich das Kirchweihfest im September. Dazu gesellen sich Aktivitäten vom Pfarrausflug bis Exkursionen. Sie runden die „Bandbreite des kirchlichen Lebens“ in der Wohnparkpfarre ab.

Fotos: Pfarre Neuerlaa, Pfarre Rodaun, evang. Predigtstation, Alfred Pfleger

In den letzten Jahren hat sich ein musikalischer Schwerpunkt im Angebot herausgebildet. Dazu gehören das Cäcilienkonzert und Chorkonzerte von Chess. Besonders hervorzuheben sind hier die vielen Konzerte des Chores Canto in den letzten Jahren. Die zahlreichen Konzerte in der Wohnparkkirche bürgen nicht nur für hohe Gesangskunst, sondern auch für hervorragende Instrumentalmusik. Der Spannungsbogen reicht von Barock über Wiener Klassik, von Klezmer bis Schrammelmusik, Gitarre bis Akkordeon, von alter zu neuer Musik.

Bürozeiten

UND ADRESS EN

Evang. Gemeinde Liesing Dr. A.-ZaillerGasse 3, & 888 22 06 u. 0699-188 777 40, FAX 888 22 06 20, E-Mail: [email protected], www.evang-liesing. at, Mo, Di, Do, Fr 8–12, Di 16-19 Evang. Predigtstation Erlaa A. Baumg.str. 44/A8/03, & 804 15 85, FAX 804 15 85 4, E-Mail: [email protected], www.wienerlaa.at.tt Büro: Pfarrgem. Biedermanng. 13/3, 1120 Wien, Mo+Fr 9-11, Mi 14-16 Erlöserkirche Endresstr. 57A, & 888 74 30, FAX 888 74 30 20, E-Mail: [email protected], www.pfarre-erloeserkirche.at, Di 16–18, Do 10–12, 16–18 Personalgem. a.d. Erlöserkirche & 0664 164 70 38 (Diakon Ing. Erwin Pucelj), Fax: 889 81 56, E-Mail: [email protected] Inzersdorf-Neustift Don-Bosco-G. 14, & 667 25 99, FAX 667 25 99 33, E-Mail: [email protected], www. pfarreinzersdorfneustift.at, Di 14–18, Mi 8–12, Fr 8–12 Inzersdorf-St. Nikolaus Draschestr. 105, & 615 56 21, FAX 615 56 21 18, E-Mail: [email protected], www.pfarresanktnikolaus.at Di, Mi u. Fr 9–12, Fr 14–18 Kalksburg Breitenfurter Str. 526, & 888 51 61, FAX 888 51 61, E-Mail: pfarre. [email protected], www.pfarre-kalksburg.at, Mo u. Do 16–18, Di u. Do 9–12 Liesing Färbermühlg. 6, & 869 03 65, FAX 869 03 65 17, E-Mail: [email protected] pfarre-liesing.at, www.pfarre-liesing.at, Di 9–11, Do 9–12, 17.30–18.30, Fr 9–11 Mauer-Georgenberg Georgsgasse, & 888 61 47, [email protected], www.georgenberg.at, Mauer-St. Erhard Endresstr. 117, & 888 13 18, FAX 888 13 18 19, E-Mail: [email protected], www. pfarremauer.at, Di–Fr 9–12, Do 16-19 Neuerlaa Welingergasse 5, & 667 12 39, FAX 667 12 39 40, E-Mail: [email protected], www.pfarre-neuerlaa.at, Mo, Mi–Fr 9–12; Di 16–19

Sie sind herzlich zum nächsten Konzert eingeladen. Die Vienna Klezmer Band (Leitung, Alfred Pfleger) spielt am Freitag, 9. Oktober 2009, 19:30 ein Klezmerkonzert in der Wohnparkkirche.

Rodaun Schreckg. 19, & 888 41 91, FAX 888 41 91 4, E-Mail: [email protected], www.rodaun.at, Di u. Fr 9–12, Do 17–20 Wohnpark Alterlaa A.-Baumgartner-Str. 44, & 667 89 65, FAX 667 89 65 4, E-Mail: [email protected], www.wohnparkkirche.at, Di–Fr 9–12, Di und Fr 17–19

Webspecial Berufsinfo unter: www.canisius.at/flash

Top-Ausbildung in der Kirche? Wir informieren dich gerne! Sende uns dieses ausgefüllte Inserat (Absender nicht vergessen), eine eMail oder ruf uns an unter 01 / 512 51 07

Bitte schickt mir kostenlos Infos zu: Priester Diakon Ordenspriester Ordensbruder Ordensfrau Säkularinstitute PastoralassistentIn JugendleiterIn EntwicklungshelferIn

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Zentrum für geistliche Berufe

Stephansplatz 6, A-1010 Wien

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Noch nie hatten wir so viele LeserInnenreaktionen – fast alle positiv, aber auch zwei sehr kritische. Hier ein kurzer Auszug:

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„.. da ich durchaus überrascht war, eine kirchliche Zeitschrift zu erhalten, welche eine ganze Ausgabe dem Frauenthema in der Kirche widmet. Meine Freude wurde jedoch rasch und ziemlich stark relativiert, als ich ... in einem Artikel der Chefredakteurin lesen konnte, dass sie sich mehr als deutlich vom Begriff des Feminismus distanziert. ..., dass jeder Eintritt für die Rechte der Frauen nun einmal ein feministischer Akt ist, und somit jede Frau, insbesondere jene, welche für ihre Rechte in egal welchem Lebensbereich kämpfen, mit Stolz als Feministin bezeichnet werden kann...“ Frau T.R. (Anm.d.Red.: So gesehen – gut, dann bin ich gerne eine Feministin!) „Vielen Dank für den wunderbaren Beitrag ‚Zum Schmunzeln‘ im letzten K²³. Ich habe GEJUBELT darüber! So zärtlich und einfühlsam, wenn man ihn als Frau liest, die eigentlich ihr ganzes Leben darunter gelitten hat, kein Mann zu sein...“ Frau C.K Über Ihren Beitrag zu Genesis 1 konnte ich bei bestem Willen nicht „schmunzeln.“ Das, obwohl ich mich redlich mühte, also die Überschrift „Zum Schmunzeln“ wirklich ernstnehmen wollte! Aber es gelang mir nicht. Ich fand den Beitrag ganz schlicht banal, die Männer (also auch mich) beleidigend... Herr Dr. C.B. „Das war ja wohl die bislang beste Nummer eurer Zeitschrift – ich gratuliere!“ Herr Dr. E.H. „...und dann habe ich den K²³ in eine – durchaus katholische – Frauenrunde mitgenommen. Eine Pastoralassistentin (aus einem anderen Bezirk) wollte ihn sofort haben, um ihn in ihrer Pfarre zu verwerten.“ Frau H.F.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: z [email protected] oder z kontakt²³, Endresstraße 57A, 1230 Wien Kontakt²³ sucht die schlausten Bibelfüchse! Machen Sie mit – doch Achtung: einfach ist es nicht! z Die 13 färbigen Felder ergeben unser Lösungswort. Es ist ein anderes Wort für unsere Evangelien. Unter allen Einsendungen verlosen wir tolle Buchpreise, außerdem werden die Gewinner in unserer nächsten Nummer veröffentlicht. E-Mail an [email protected] gmx.at oder Brief an kontakt²³, Endresstr. 57A, 1230 Wien

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Waagrecht: 1: vor (lat.), 3: hebr. Gottesname, 6: das bringt ein König, 9: sie sind die ersten Besucher bei der Krippe, 11: anderes Wort für Jesse, 13: seine Frau erstarrte zur Salzsäule, 14: er heiratete die Zippora, 16: hebr. Wort für „so sei es“ oft im Johannesevangelium verwendet, 18: dieser Freund von Jesus kommt ganz schlecht weg, 19: ihre jüngere Schwester war viel hübscher, 20: dort erweckte Jesus einen Jüngling, 21: Zeichen der Verrates, 22: ihm brachte der Raabe Brot, 25: das goss man gerne über die Haare, 26: er wollte David umbringen, 27: leichtfertige Apfelpflückerin, 28: dort wurde der Turm nie vollendet, 30: die Hälfte von einem Tier, das sicher auf der Arche mitfuhr, 31: dort wirkte Jesus sein erstes Zeichen, 32: das wird Jesus auf seinem Kreuzweg nicht gewährt, 34: Abkürzungsform für Jahwe, 35: bei ihm heißt es: schmiedet die Schwerter zu Pflugscharen!“, 36: das schlug Petrus dem Soldaten ab, 37: ein Bibelteil Abk., 38: weiser Ratgeber Davids , 39: Schiffsbauer S enkrecht: 1: König von Israel (s. Jes.3), 2: sein Wasser färbte sich rot, 3: Sohn des Zimmermanns, 4: Oma von Jesus, 5: Stefanus sah diesen offen, 6: Sprüche 21, 10a: „Was tut die Seele des Frevlers?“, 7: Sarah ist es für die ersten biblischen Zwillinge, 8: Beherrscher der Steinschleuder, 10: das Markusevangelium wurde dort geschrieben, 12: dorthin soll die ganze Menschheit ziehen, 15: biblischer Schriftsteller mit guten griechisch Kenntnissen, 17: nach ihm ist die schlechte Nachricht benannt, 18: bei ihm finden wir die Gottesknechttexte, 22: auf sie musste Adam lange warten, 23: er gilt als Erstgeborener, obwohl er einen älteren Bruder hat, 25: Bruder von Mose, 28: mit seinen Propheten stritt der Prophet Elija, 29: Geschichtswerk der Bibel, 33: hebr. Wort für Gebetskapseln der gläubigen Juden (1.& 3. Buchstabe)